A/N: ACHTUNG, EROTIK! Damit sich nachher keiner beschwert, ich hätte ihn nicht gewarnt. Aber leider ist nicht nur eitel Sonnenschein. Ich hoffe ihr bündelt den Hass auf Voldy so gut ihr könnt! Viel Spaß!
MyLoveIsYourLove: Erwischt. Natürlich weiß ich, dass es den Film Moulin Rouge noch nicht gegeben hat, als Lily und James geheiratet habe. Aber es passte einfach so wunderbar!
Remus Bride: Bitte nicht hauen! Moony würde doch keine andere wollen als Dich!
Uli: Nein, um den Schluss kommen wir wohl beide nicht drum herum. Lass uns einfach gemeinsam leiden – geteiltes Leid ist halbes Leid!
ClaireBlack: Vielen Dank für die Namen! Ich werde sie mir gründlich durch den Kopf gehen lassen.
Pia: Auch Dir vielen Dank, dass Du dir für mich den Kopf auf der Suche nach DEM Namen zerbrichst! Und eines weiß ich ganz sicher – Voldy war mit Sicherheit nicht zur Vorsorge-Untersuchung! Wenn er so was täte, würde er nicht so sch… aussehen …. Hihi!
SilverHoney: Ich wäre dafür, dass Du Dich James widmest! Dann könnte ich mir in ruhe Sirius vorknöpfen. Ach Lil, hör auf zu schmollen! Wir müssen alle unsere Kerle teilen!
Und natürlich auch Dir danke für die Namen!
Neely: Leider kann und muss ich das. Und es wird sogar noch schlimmer. Aber Du kennst mich mittlerweile. Jetzt gibt es erst einmal wieder eine Verschnaufpause! Genieße es!
Kapitel 35
Nachdem die beiden jungen Frauen von mehreren erfahrenen Heilern durchgecheckt worden waren – James hatte vehement darauf bestanden, dass Lily sich untersuchen ließ und auch Mila beanspruchte einige Heilsalben, bis die Würgemale endgültig verschwunden waren – wurden sie von Moony und Arthur Weasley nach Godric Hollow eskortiert.
Prompt kam natürlich auch bei der Untersuchung heraus, dass Lily schwanger sei – etwas, dass Sirius dazu veranlasste, einem der Todesser, der bei dem Angriff gefasst worden war, zusätzlich noch einmal mitten ins Gesicht zu schlagen. Dieser trug eine gebrochene Nase davon und Sirius eine Verwarnung von Moody, der ihm zusätzlich einen Vortag hielt über diplomatischen Umgang mit Gefangenen.
Auch wenn James heftig dagegen protestierte, wurden sie für die Aufräumarbeiten abkommandiert und er gab sich erst zufrieden, nachdem Remus und Arthur ihm hoch und heilig versprochen hatten, dass sie die Mädchen nicht aus den Augen lassen würden.
Als die beiden jungen Männer endlich etwa 5 Stunden später zurückkehrten, fanden sie Lily neben Arthurs Frau Molly wieder, umgeben von Charly, Bill und den fast 1 Jahr alten Zwillingen der Weasleys. Auch Molly war wieder schwanger und verriet Lily grade Tricks und Kniffe gegen die Morgenübelkeit. James erkannte erleichtert das kleine Lächeln auf dem Gesicht seiner Frau.
Remus saß neben Mila und sprach leise auf sie ein, während sie blicklos auf den Teppich starrte.
Sirius ging auf beide zu und sah Moony fragend an. Dieser seufzte leise. „Sie gibt sich die Schuld", erklärte er mit einem Blick auf Mila, die die Knie an sich zog, allerdings weiterhin einen imaginären Punkt auf dem Teppich fixierte. „Sie glaubt, sie wäre feige gewesen und hätte besser kämpfen sollen. Und ich kann ihr das nicht ausreden."
Padfoods erster Impuls war, sie zu schütteln, doch im letzten Moment entschied er sich anders. Er ging vor ihr auf die Knie und forderte sie nur mit seinem Blick auf, den seinen zu erwidern. Widerstrebend sah sie ihn an. Ohne zögern lehnte er sich schließlich vor uns verschloss ihre Lippen mit einem festen Kuss.
„Du, Milena Elisabeth Laundry, bist eine der mutigsten Menschen, die ich kenne. Du hättest nicht mehr tun können. Keiner hätte das! Und ganz nebenbei bemerkt", ein schwaches Lächeln erschien auf seinem Gesicht, „wenn Du das noch mal machst und Dich Voldemort, mehreren Todessern UND einem Bergtroll entgegenstellst, versohle ich Dir Deinen hübschen Hintern. Hast Du mich verstanden?" Sie nickte zaghaft und er stellte zufrieden fest, dass sie nicht mehr völlig verstört wirkte.
„Und ich werde Dir dann auch noch den Hintern versohlen", verkündete James von der Couch her, wo er Lily mit einem langen Kuss begrüßt hatte. Er warf Mila einen gespielt strengen Blick zu. Ehrlich gesagt war er unendlich dankbar, dass sie dort gewesen war. Und die Patienten, Schwestern – und vor allem seine Lily – so mutig verteidigt hatte.
Eben eine echte Gryffindor!
Remus nickte nur bekräftigend, als Mila ihren Blick fragend auf ihn richtete. Ein schwaches Lächeln erhellte ihre Züge.
„Hey, Lil!" Sirius grinste seine beste Freundin breit an. „Steht die Einladung zum Essen eigentlich noch?"
„Oh." Lily wollte hastig aufstehen und in der Küche verschwinden, doch James hielt sie fest und warf seinem Freund einen tadelnden Blick zu.
„Padfood! Wie kannst Du nur ständig ans Essen denken? Lily ist immerhin …"
„Schwanger?" Gespielt beleidigt verschränkte er die Arme vor der Brust. „Ganz genau. Und ihr habt uns Dreien nichts gesagt! Von daher muss das Essen echt gut sein, um das wieder wett zu machen! Mindestens 5 Gänge!"
Lily funkelte ihn an, allerdings blitzten ihre Augen belustigt.
„Mila wusste davon, Sirius! Sogar noch, bevor wir etwas ahnten", erklärte sie herausfordernd. Mit diesen Worten verschwand sie, James Protest ignorierend, in der Küche und hörte nur Sekunden später das Kreischen und Lachen Milas, die grade von Padfood und Moony ganz furchtbar durchgekitzelt wurde, weil sie das Geheimnis nicht verraten hatte.
Während sie Töpfe und Pfannen hervorkramte und ihren Zauberstab auf die Vorrats-Kammer richtete, um alle Zutaten auf die Küchenanrichte schweben zu lassen – jetzt musste Zauberei her, sonst würde ihr Sirius noch vom Fleisch fallen - wanderte ihr Blick kurz zu ihrem Ehemann hinüber. Er beobachtete schmunzelnd das Gerangel auf der Couch.
Erst jetzt wurde ihr endgültig klar, was er heute für sie getan hatte. Er hatte sein Leben für sie eingesetzt, um sie und das Baby zu schützen. Schützend spreizte sie die Hand über ihrem Bauch und dachte an ihn – ihren Sohn. Eigenartig, fast war sie sicher, dass es ein kleiner Junge werden würde.
Sie lächelte in sich hinein und fragte sich, wie Harry wohl aussehen würde. Der Name war urplötzlich in ihrem Kopf und das Lächeln vertiefte sich. Und als wolle das Baby sein Einverständnis signalisieren, spürte sie es das erste Mal. Zart, wie Schmetterlingsflügel.
Unwillkürlich schlang sie die Arme um ihren Körper und dachte daran, dass dieses Kind vermutlich das am meisten geliebte Baby auf dem ganzen Planeten werden würde.
Gähnend streckte sich Lily ausgiebigst und winkte ihren Freunden zum Abschied. Immer noch ein wenig verwundert dachte sie über den Abend nach. Trotz der furchtbaren Ereignisse des Tages war das Essen völlig entspannt und gelöst gewesen. Niemand hatte auch nur eine Sekunde daran verschwendet, düstere Zukunftsvisionen zu erläutern.
Sie hatten herzlich gelacht über die Frotzeleien der Jungs und Sirius Überlegungen, wo er nur für Remus Training einen Bergtroll herbekommen sollte. Worauf Moony nur zu bedenken gegeben hätte, dass man Padfood nur ein paar Stunden vom Kühlschrank fernhalten musste – danach wäre er mindestens so schlecht gelaunt wie ein Troll und könne problemlos als Ersatz dienen. Es stimmte, nichts konnte Sirius so wirkungsvoll die gute Laune verderben wie ein leerer Magen.
Grade startete Sirius dieses furchtbare Ding, welches er sich mit diebischen Vergnügen als erstes vom Vermögen seiner verstorbenen Eltern geleistet hatte – ein fliegendes Motorrad. Es erhob brummte dunkel und bei dem sehnsüchtigen Gesichtsausdruck James´ erinnerte sich Lily an die Diskussion, nachdem Padfood mit diesem furchtbaren Ding das erste Mal in Godric Hollow aufgetaucht war. Prongs hatte ihr den ganzen Abend in den Ohren gelegen, dass er so etwas auch unbedingt bräuchte.
Während Mila mit gesundem Respekt hinter Sirius aufstiegen war, schob Lily eine Hand in eine der Gesäßtaschen von James und lächelte stumm in sich hinein. Ihr Mann mochte sie in Watte packen wollen – aber das würde sie ihm gehörig austreiben. Noch heute Nacht.
Sie winkte so lange, wie nötig und zog ihn dann zurück ins Haus. Ohne Erklärungen zog sie ihn die Treppe hinauf zu ihrem gemeinsamen Schlafzimmer, stieß die Tür auf und schubste ihn kompromisslos auf das große, weiche Bett. Fragend blickte er zu ihr auf. Sie lächelte, während sie sich rittlings auf seinem Schoss niederließ, seine Brille verschwinden ließ und sich dann endlich zu einem verlockendem Kuss erweichen ließ, während sie Pulli und T-Shirt am Saum erfasste und über seinen Kopf zog. Als er endlich verstand, was sie da offensichtlich tat, hob er herausfordernd eine Augenbraue.
Mit einem kräftigen Schubser fand er sich rücklings auf dem Bett wieder, seine Frau mit einem fast schon schläfrigen Lächeln über ihm. Lily beschwor mit Hilfe ihres Zauberstabes zwei Seidenschals herbei. Sanft umschlang sie beide seiner Handgelenke damit, während er sie fragend dabei beobachtete. Keiner der Beiden sprach ein Wort.
Nachdem sie die Schals ebenfalls am Bett festgezurrt hatte, begann sie damit, sich ganz langsam jedes Stückchen Stoff Millimeter für Millimeter von der bloßen Haut zu schälen. Mit flammendem Blick sah James ihr dabei zu. Wie zuerst ihr Pulli zu Boden fiel, dann das Top, welches sie darunter trug. Als nächstes kletterte sie von ihm hinunter und streifte sich die Jeans vom Körper.
Unwillkürlich spannte er die Muskeln an, in dem unbewussten Versuch seine Fesseln loszuwerden.
Als nächstes fiel ihre lachsfarbene Unterwäsche zu Boden. Völlig nackt kletterte sie zurück zu ihm aufs Bett und widmete sich nun seiner Jeans. Mit einem Ruck zog sie den Stoff von seinem erwartungsvoll gespannten Körper. Mindestens genauso schnell verschwanden seine Shorts. Ebenso nackt wie sie und immer noch an die Bettpfosten gefesselt, sah er ihr zu, wie sie mit den Fingernägeln rötliche Linien auf seiner Haut hinterließ.
Lilys volle, weiche Lippen senkten sich auf seine und er erwiderte ihren Kuss hungrig. Über sein plötzliches Ungestüm lächelnd löste sie sich von ihm und wanderte tiefer. Sie küsste sein Kinn, seinen Hals, sein Schlüsselbein, fuhr mit der Zunge über eine seiner Brustwarzen.
Ein undefinierbares Geräusch löste sich aus James Kehle, halb Ungeduld, halb Lust. Sie ignorierte seinen leisen Protest, wanderte viel lieber tiefer, bis zum Ende seiner Rippen, über den muskulösen Bauch, jeden Muskeln mit Lippen und Zähnen nachzeichnend. Sie spürte, wie er unruhig wurde, sie stumm anflehte, dieser Qual ein Ende zu setzen. Ihn loszubinden und endlich zu beenden, was sie so aufreizend begonnen hatte. Aber Lily wollte ihn besitzen. Wollte selbst diejenige sein, die das Feuer zwischen ihnen entfachte und es auch wieder eindämmte.
An James Bauchnabel angekommen biss sie sanft in die glatte Haut, die ihn umgab. Seine Reaktion auf diese zärtlich-fordernde Attacke war unverkennbar. Groß und bereit ragte er zu ihr auf, reckte sich ihr entgegen.
Heiße Sehnsucht erfüllte Lilys willigen Körper bei diesem stolzen Anblick. Sie lächelte ein recht frivoles Lächeln und sah zu James auf. Sein Atem ging stoßweise, während ihre Augen aneinander festzuhalten versuchten. Heiser flüsterte er ihren Namen. Doch sie brach den Kontakt zu ihm, um sich wieder dem deutlichen Zeichen seiner Erektion zuzuwenden. Und dann tat sie etwas Unglaubliches.
Ihr Haar mit einer Hand im Nacken zusammenhaltend beugte sie sich über ihn – und dann versank er in ihrem herrlichen Mund. Bei Merlin! Er warf den Kopf zurück und bäumte sich ihr entgegen. Er spürte ihre Zunge an seinem heißen Fleisch, fühlte, wie sie an ihm sog, ihn streichelte, während sich ihre andere Hand um seinen Schaft legte und mit einer herrlichen Massage begann.
Sie würde ihn umbringen. Und – oh Gott – er wollte sterben!
Die leisen, schmatzenden Geräusche ließen die Anspannung nur wachsen. Er keuchte, kämpfte gegen seine Fesseln an, wollte sie berühren. Ihr Mund war nicht genug. Er wollte überall in ihr sein. Sie ließ ihr Haar los und er sah hilflos dabei zu, wie sich die jetzt freie Hand ihren Weg über ihre herrlichen Brüste bis zwischen ihre Schenkel erkämpfte. Als sie sich selbst berührte, entfuhr ihr ein leiser, genussvoller Laut.
„Binde mich los", flehte er mit eigenartig heiserer Stimme, die ihm sogleich erneut versagte, da sie den Sog ihrer Lippen sogar noch verstärkte. Oh Gott, gleich würde er kommen. Gleich. Gleich!
Im letzen Augenblick ließ sie von ihm ab und gönnte ihm eine kleine Verschnaufpause. Sie krabbelte wieder zu ihm empor und küsste ihn leidenschaftlich. „Ich werde Dich nicht losbinden, James Potter", flüsterte sie mit seidiger Stimme. „Dieses eine Mal wirst Du nur mir gehören."
Ganz langsam schwang sie ein Bein über ihn und brachte sich in Position. Er schluckte heftig, während er dabei zusah, wie sie auf ihn glitt, den Kopf zurückwarf und ihr wunderbares Haar ihr in Wellen über den Rücken floss. Sie war heiß und eng. Keuchend spürte er, wie sie sich mit den Händen auf seiner Brust abstützte und mit einem wirklich erotischen Ritt begann. Er wollte sie streicheln! Seine Hände um diese wunderbaren Brüste schließen, die bei jeder ihrer Bewegungen sanft schaukelten. Er vergrub die Fingernägel in seinen Handflächen und genoss dieses bloße Gefühl des Genusses, mit ihr vereint zu sein.
Lily seufzte leise und fuhr mit den Fingerspitzen über ihre empfindliche Haut, sich seines Blickes sehr bewusst. Er verfolgte jede ihrer Bewegungen hungrig. Als sie sich ein wenig zurücklehnte, drang er sogar noch tiefer, was sie leise stöhnend genüsslich zur Kenntnis nahm. Ihr gesamter Körper begann nach seinen Berührungen zu schreien, während ihre Bewegungen wilder, drängender wurden.
Ohne es bewusst wahr zu nehmen, löste sie eine seiner Fesseln und sofort spürte sie, wie seine Finger über ihre Brüste strichen, ihren Bauch, bis zu dem Nest lockiger Haare, welches ihren geheimen Punkt verbarg. Sie schrie leise auf, als er ihn fand, ihn streichelte, reizte. Hilflos vergrub sie die eigenen Hände in der Haut seiner Oberschenkel und ließ ihrer Leidenschaft freie Bahn. Nur Sekunden später erschauerten beide.
Er war wütend. Oh ja, das war er.
Mit einer einzigen Handbewegung wischte der dunkle Lord die wenigen Kerzen, die den Raum um ihn her nur unzureichend erleuchteten, zur Seite. Sie prallten mit einem dumpfen Geräusch gegen die Wand. Nicht einmal der Cruciatus-Fluch, den er einem seiner Gefolgsleute – diesem Pettigrew - auferlegt hatte, hatte diesen Zorn in ihm mildern können.
Verdammtes Auroren-Pack!
Peter kauerte sich ängstlich auf der gegenüberliegenden Seite zusammen – ein kleiner, pummliger Junge mit mausgrau-braunem Haar und wässrigen Knopfaugen, den er nur in seine Dienste genommen hatte, weil er eine äußerst praktische Begabung besaß. Er war ein Animagus – und dazu noch ein nicht registrierter. Der perfekte Mann, um zu spionieren.
Außerdem gehörte er zu Voldemorts liebstem Menschenschlag – er war ohne Rückgrat und ein furchtbarer Speichellecker, der für ein bisschen Anerkennung alles tat.
Einer seiner anderen Gefolgsleute, Lucius Malfoy, betrat den finsteren Raum und warf Peter Pettigrew einen abschätzigen Blick zu, wie er immer noch in seiner Ecke kauerte. Ja, Ratte passte wahrlich perfekt zu ihm.
„Mein Gebieter." Malfoy ging demütig in die Knie und reichte dem dunklen Lord eine Pergament-Rolle. „Es gibt Neuigkeiten. Wir haben noch eine mögliche Frau gefunden."
Vor kurzem hatte ihm einer seiner Spitzel in Hogsmeade über eine Prophezeiung informiert, die eine Seherin Dumbledore gegenüber getätigt hatte. Ein Kind würde Ende Juli geboren werden, welches ihm gefährlich werden konnte. Welches er beseitigen musste.
Mit seinen klauenartigen Händen ergriff Voldemort das Pergament. Malfoy, immer noch demütig den Kopf gesenkt, gehörte zu seinem anderen bevorzugtem Menschenschlag. Reinblütig bis ins Mark, stolz und ohne Gewissen, wenn es um die Durchsetzung seiner Ziele ging.
Der dunkle Lord entrollte das Papier und las den Namen darauf.
Lilian Potter. Verheiratet mit James Potter.
Ein wütender, unmenschlicher Schrei erklang, bevor er die Pergament-Rolle quer durch den Raum schleuderte. Im nächsten Augenblick hatte er Malfoy am Hals gepackt und an die nächste Wand gepresst. Der junge Todesser röchelte und sah seinen Herrn verwirrt ins Gesicht, während er verzweifelt darum bemüht war, seine eisigen Klauenhände von seiner Kehle zu lösen.
„WARUM ERFAHRE ICH DAS JETZT ERST?" brüllte Voldemort ihn an. „SIE KÖNNTE BEREITS TOT SEIN, IHR SCHWACHKÖPFE!"
Er hatte sie gehabt! ER HÄTTE SIE BEREITS TÖTEN KÖNNEN!
„M… Meister?"
Nur unter Aufbietung all seiner Beherrschung – nicht, dass er viel davon gehabt hätte – schaffte Voldemort, den Kopf zu wenden und seine rot glühenden Augen auf den schwächlichen Animagus zu richten, dessen piepsige Stimme unkontrolliert gezittert hatte, als er es wagte ihn anzusprechen. Der Griff um Malfoys Kehle lockerte sich nicht und mit einiger Genugtuung bemerkte er den ungesunden, gräulichen Schimmer seines Gesichtes.
„L … Lily Potter? James Potters Frau?" fragte Peter mit schriller Stimme. Er mochte verweichlicht sein – aber er erkannte seine Chance.
„Ich … ich kenne sie, Meister. Sie hält mich für einen ihrer besten Freunde. Ich könnte …"
Endlich ließ Voldemort von Malfoy ab, welcher an der Wand zusammensackte und hustete. Nun in der völligen Aufmerksamkeit seines Meisters begann Peter prompt zu schwitzen. „Sie vertraut mir. Ich könnte sie … Sie würde nie glauben, dass ich …"
Ein furchtbares Grinsen verzerrte Voldemorts Züge und ließ ihn schlucken.
„Bring sie mir", zischte der dunkle Lord mit einem hämischen Funkeln in den Augen. „Und auch ihren Mann. Wir löschen die verräterische Linie der Potters endgültig aus!"
Während der kleine Mann hastig aus dem Zimmer stürmte, wandte Voldemort sich erneut an Malfoy, der sich mittlerweile mühsam an der Wand hoch gekämpft hatte.
„Und DU!"
Lucius fuhr wie unter einem Peitschenschlag zusammen. „Du …", fuhr der dunkle Lord ein wenig sanfter fort. „… wirst mir diese Longbottoms bringen!"
Oooh, wie ich diesen Kerl verabscheue! Geht es euch auch so? Wenn ja, lasst es mich kurz wissen, okay? Reviews! Bitte, bitte!
