Uli: Huch, jetzt doch plötzlich so ungeduldig? Du hast das Ende doch hoffentlich nicht vergessen! (Schluchz!)

Cdt: Endlich einer, der Mitleid mit mir hat! Aber Arbeit ist das Story-Schreiben ja Gott sei Dank nicht. Es rettet mir momentan eher den Tag … Und ich würde mich freuen, wenn Du auch bei der nächsten Geschichte dabei wärst! (Jubel!)

Rebecca92: Es glaube, niemand versteht Petunia … Ich könnte Klein-Harry auch niecht widerstehen. Übrigens Danke für Deine Unterstützung beim Baby-Klau. Es hätte fast geklappt. (Zwinker!)

Imobilus: James war schneller als ich … blödes Quidditch! Und dabei hatte ich mich auf Harry schon so gefreut … (Schmoll!) Jetzt sind es übrigens noch (mit diesem) drei Kapitel + Epilog. Ich mag gar nicht dran denken … (SCHLUCHZ!)

EvannaBlack: Oh Mann, ich schmelze dahin. So viel Lob! (Seufz!) Aber Bella und Sirius? Nee, tut mir leid, ich bin eher für das Durchbrechen der Inzest-Zuchtlinie … Man sieht ja an den Malfoys, wohin das führt. (Grummel, fluch!) Aber jedem das Seine und jedem, wie es gefällt. Die „gute" Bellatrix muss schließlich auch ihre netten Seiten haben.

Remus Bride: Uaaahhhhh, Hilfe! Padfood, sitz! Du weißt ja gar nicht, was gut ist! Ich will doch nur das Beste für den kleinen Schatz hier! Und die Alternative heißt „Dursleys"! (Schüttel!)

Neely: Hat bei Dir die Telecom wieder rumgepfuscht? Einfach das Internet außer Funktion setzen! PAH, wenn ich die erwisch!

Kapitel 41

Harry gedieh´ prächtig! In kürzester Zeit wandelte sich seine Augenfarbe von blau in grün – etwas, was Lily mit heißem Stolz erfüllte, da sie endlich etwas hatte, was ihr Sohn eindeutig von ihr geerbt hatte! Der Rest stammte eindeutig aus den Genen seines Vaters. Er schaffte es nämlich mindestens genauso schnell, sie und alle anderen weiblichen Wesen mit einem Augenzwinkern für sich zu gewinnen.

Wenn das überhaupt noch möglich war, verbrachte Sirius jetzt sogar noch mehr Zeit in Godric Hollow – seine anfängliche Scheu vor dem Baby war so schnell verflogen wie sie gekommen war und die Beiden wurden die besten Freunde. Lily äußerte sogar irgendwann die Vermutung, das Padfood endlich jemanden gefunden hatte, der mit ihm auf der gleichen Entwicklungsstufe stand.

Auch dieses Mal verbrachten er und Mila den Abend bei ihren Freunden. Mila hatte gekocht – denn sie war der Meinung, dass wenn sie Lily und James schon ständig auf den Keks gingen, sie wenigstens dieses übernehmen konnte. Beim gemeinsamen Essen sorgte Harry dann für herzhaftes Gelächter, da er eine immense Entdeckung machte. Er lag in Milas Arm, während sie sich mit den restlichen Anwesenden unterhielt. Lily legte grade ihre Gabel zur Seite und blickte auf die magische Uhr über dem Kamin – eigentlich sollte sich ihr Sohn mittlerweile für die nächste Mahlzeit gemeldet haben. Sie stillte ihn voll und nach dem Spannungsgefühl in ihren Brüsten zu schließen war er längst überfällig.

„Komisch", murmelte sie halblaut.

„Was hast Du gesagt, Schatz?" fragte James.

„Ich wundere mich nur, dass Harry noch nicht weint. Normalerweise lässt er doch keine Mahlzeit aus …"

Sirius leises Lachen lenkte sie von dieser Überlegung ab.

„Er ist anscheinend grade dabei, neue Futterareale zu probieren", erklärte dieser mit einem breiten Grinsen. Irritiert sahen ihn die anderen drei Erwachsenen an. Er deutete auf das Baby in Milas Arm. Auch sie senkte ihren Blick und entdeckte Harry, der grade mit weit geöffnetem Mund dabei war zu versuchen, ob sie wohl auch Nahrung zu bieten hatte. Ein feuchter Fleck auf ihrem T-Shirt zeugte von seinen Bemühungen.

James prustete los und auch Lily kicherte, während Mila ihn mit einem leisen Kreischen hochhob. Missmutig blickte Harry ihr entgegen.

Sirius lachte Tränen, während er ihr das Baby abnahm und es angrinste. „Er hat den Zweck dieser Dinger anscheinend wirklich verstanden", verkündete er mit unverkennbarem Stolz in der Stimme. „Aber von denen lässt Du mir die Finger, junger Mann. Die gehören nämlich noch MIR ALLEIN!"

Er hob das Baby hoch und prustete laut gegen seinen Bauch. Harry kicherte und strampelte mit den Beinchen, bevor Sirius ihn zu Lily hinüberreichte, die immer noch lachend ihre Bluse öffnete und begann, das hungrige Baby zu stillen. Sirius wandte den Blick dezent ab, bis er das leise, zufriedene Schmatzen hören konnte und so sicher war, dass er nun nichts wirklich Prekäres zu sehen bekommen würde. Er grinste Mila an, die jetzt ebenfalls leise lachte.

Während Lily sich hingebungsvoll ihrem Sohn widmete, begann der Rest den Tisch abzuräumen und zu spülen. Natürlich mit Zauberstäben – Mila war nämlich selbst in diesem Moment viel zu faul für die Muggel-Alternative. Nachdem sie fertig waren – auch Harry war mittlerweile deutlich zufriedener mit vollem Bauch – schnappte sich Sirius den Jungen und verschwand mit ihm im Wohnzimmer. Mila zuckte auf James fragenden Blick nur mit den Schultern.

Als sie ebenfalls dort ankamen, fanden sie die Beiden auf der Couch. Harry war mittlerweile eingeschlafen und auch Sirius gähnte herzhaft. „Ihr entschuldigt uns?" murmelte er nur noch träge. Eine ganze Weile sah Mila sie nur an – beide friedlich, das Baby sicher in Sirius Armbeuge geborgen. Und sie wünschte sich nur noch, dass Harry bald durch ihr Baby ersetzt werden könnte.


9 Monate waren mittlerweile vergangen und Harrys erstes Osterfest stand vor der Tür. Mit weit aufgerissenen, konzentrierten Kinderaugen beäugte er den grade frisch von seiner Mutter angebrachten Zimmerschmuck, kleine verzauberte Hasen-Figuren, die wild durcheinander hoppelten. Seit fast einer halben Stunde stand er jetzt nun schon, sich am Wohnzimmertisch festhaltend, hier. Er hatte vor kurzem herausgefunden, dass er auf seinen Füßen auch stehen konnte und weigerte sich seitdem die meiste Zeit standhaft, etwas anderes zu tun.

Außerdem brabbelte er auch schon die ersten Worte – James war immer noch beleidigt, dass Harrys erstes Wort „Mama" gewesen war – und das zweite „Paddy" … Padfood brachte er noch nicht über die Lippen.

Sein Sohn fand es offensichtlich sehr komisch, ihn dieses eine, von James so heiß ersehnte Wort vorzuenthalten – jedes Mal, wenn James vor ihm auf dem Boden lag und verzweifelt versuchte Harry dazu zu bringen, endlich „Dada" zu sagen, strahlte er wie ein Honigkuchenpferd, begann mit einem lang gezogenen „Daaa", was James jedes Mal vor Hoffnung fast platzen ließ – nur um letztendlich mit triumphierendem Gesichtsausdruck „Paddy" zu rufen!

Genau dieser trat grade durch die entsicherte Eingangstür und Harry wandte sich zu den Neuankommenden um. „Paddy", rief er begeistert und strahlte Sirius an, der auf ihn zukam und ihn hochhob. Er kicherte, als sein Pate ihm einen dicken Kuss auf die Wange drückte und streckte dann endlich die kleinen Ärmchen nach Mila aus, die ihn anlächelte.

„Hallo Harry", begrüßte sie den kleinen Jungen. „Kriege ich einen Kuss?"

Bereitwillig lehnte er sich zu ihr herüber und verpasste ihr mit einem lauten Schmatzer einen Kuss auf die Wange. Kurz bevor auch Remus durch die Tür kam und ein begeistertes „MOONY" durch den Raum schallte.

Remus lachte.

„HARRY!" begrüßte er den Kleinen ebenso enthusiastisch und strubbelte ihm zärtlich durchs Haar. „Wie geht es Dir?"

Harry antwortete ihm zwar – allerdings in unverständlichem Gebrabbel. Es war immer so – Männergespräche, wie Remus es zwinkernd nannte.

Mit ernstem Gesicht, aber einem deutlich belustigten Funkeln in den Augen hörte er dem Kind zu.

„Was Du nicht sagst", erklärte er dann gespielt überrascht und Harry strahlte ihn an.

„Lass Dir von dem alten Werwolf hier nichts erzählen, Harry", warnte Sirius ihn und zog so die Aufmerksamkeit des kleinen Jungen erneut auf sich. Er patschte beide Hände auf die Lippen des Erwachsenen, der lächelnd dagegen prustete und ihn dann in die Luft warf. Harry jauchzte laut, als Sirius ihn mühelos wieder auffing.

„Hallo, ihr Lieben", erklang Lilys Stimme aus dem Flur und Sirius wandte höchstens für zwei Sekunden die Augen ab, um sie zu begrüßen. Doch als er wieder hinsah, was das Kind verschwunden. Er erstarrte mitten in der Bewegung, bevor er sich panisch umsah.

„Harry?"

Sofort zuckten Todesser-Entführungen durch seinen Kopf. Die gesamte Aufmerksamkeit richtete sich auf Sirius, der hektisch begann, das gesamte Zimmer abzusuchen.

„HARRY?"

Sein Herz trommelte so heftig, dass er sicher war, es würde ihm gleich aus dem Hals hüpfen.

„Wo bist Du?"

Lily, die grade den Raum betreten hatte, starrte ihn mit bleichem Gesicht an, da sie erst jetzt begriff, was er da tat.

„SIRIUS BLACK! DU HAST NICHT ERNSTHAFT MEINEN SOHN…?" schrie sie entsetzt, wurde allerdings von lautem Kinderlachen unterbrochen. Ihr Blick zuckte zu dem großen Wohnzimmerschrank hinüber, auf dem Harry glucksend saß und begeistert in die Hände klatschte. Sie war viel zu erleichtert, um sich zu fragen wie bei Merlin er das geschafft hatte!

Auch Sirius seufzte erleichtert auf, als er das Kind entdeckte.

„Wie bist Du kleiner Hosenscheißer denn da rauf gekommen?" fragte er, während er sich einen Stuhl herbei angelte und darauf kletterte, um Harry vom Schrank zu pflücken.

„Zum Apparieren bist Du noch viel zu jung! Wenn das Ministerium das raus kriegt …"

Lily entriss ihm das Baby förmlich und stolzierte mit ihm und vor Wut funkelnden Augen in die Küche, um nach dem Essen zu schauen.

„Du solltest Lil heute wohl besser nicht mehr unter die Augen kommen, Sirius", riet Remus ihm grinsend, was seinen Freund allerdings nur von dem leisen Schuldgefühl in ihm ablenkte und ein teuflisches Grinsen auf sein Gesicht zauberte.

„Kein Problem", verkündete er gut gelaunt, das typische ´Plop´ erklang und schon huschte der schwarze Hund aus dem Zimmer. Mal sehen, ob er Lily mal wieder so richtig erschrecken konnte …

In der Küche angekommen bremste er allerdings abrupt ab, da Harry auf dem Küchenfußboden fast direkt vor ihm auf einer Decke saß und ihn mit weit aufgerissenen Augen ansah. Fast eine Minute lang blickten sich Kind und Hund an, ohne dass auch einer von ihnen einen Mucks gemacht hatte. Sirius rechnete fest damit, dass er beginnen würde zu weinen. Ein Animagus seiner Größe musste schließlich auf den kleinen Jungen deutlich beängstigend wirken.

Doch es geschah genau das Gegenteil. Anstatt zurückzuweichen legte Harry den Kopf schief, war in kürzester Zeit auf allen Vieren und krabbelte auf Sirius zu, der es nicht wagte sich zu rühren. Vor ihm angekommen krallte der Kleine seine Hände ins Fell des Hundes und zog sich zu ihm hoch. Nachdem er stand, war er immer noch nicht auf Augenhöhe Padfoods.

Er löste eine Hand aus dem Fell, hob sie hoch und nahm den neuen Gast in der Küche genauestens unter die Lupe. Als Sirius den Kopf neigte und sanft mit der feuchten Nase gegen die Wange des Kindes stupste, lachte Harry auf. Lily, grade mit dem Waschen des Salates beschäftigt, wandte sich um.

„Padfood! Nimm sofort die Schnauze aus seinem Gesicht! Das ist ja eklig!"

´Eklig? Na warte, das bekommst Du zurück, Lil! ´

Blitzschnell hatte der große Hund Harry mit den Zähnen am Strampler gepackt, wandte sich um und stürmte mit dem vor Begeisterung kreischenden Kind aus der Haustür. Lily schoss hinter ihm her, wüste Beschimpfungen ausstoßend, die im Groben von ´großen, schwarzen Hunden mit abgezogenem Fell, röstend über einem großen Feuer´ handelten.

Sirius war wenig beeindruckt und trabte einmal um das gesamte Haus, bevor er sich umwandte und Harry absetzte. Er verwandelte sich zurück und lachte sich halbtot, während Lily ihren Sohn vom Boden auflas und ihn hin- und herdrehte, um zu kontrollieren, ob er unversehrt war.

Kaum hatte sie ihn hochgehoben, begann Harry prompt zu weinen. „Siehst Du, was Du angerichtet hast?" blaffte sie den bei dem erbärmlichen Weinen des Kindes nun doch etwas schuldbewussten Mann vor sich an.

„Schon gut, Schatz. Mami ist ja da. Der böse Hund tut Dir nichts mehr."

Sie wollte sich umwenden und zurück ins Haus gehen, allerdings schwoll Harrys Weinen bei den ersten Schritten von Sirius fort zu einem wütenden Kreischen an. Er war nicht zu beruhigen, was Lily erneut dazu brachte, ihren Sohn nach größeren Verletzungen abzutasten. Doch sie fand nichts und recht ratlos sah den mittlerweile zornroten Jungen in ihren Armen an.

James, der die Jagd seiner Frau und seines besten Freundes bis jetzt nur amüsiert mit angesehen hatte, trat nun ebenfalls aus dem Haus und nahm ihr das Baby ab. Harry stutzte nur kurz, bevor er in gleicher Lautstärke erneut zu brüllen begann und widerwillig strampelte.

„Was hat er denn, James!" fragte Lily ängstlich.

Ihr Mann runzelte kurz die Stirn, bevor er wieder auf Sirius zuging und Harry genau auf die Stelle runterließ, an der Sirius ihn abgesetzt hatte. Augenblicklich wurde das Weinen leiser und der kleine Junge sah mit tränenfeuchten Augen und deutlich zitternder Unterlippe zu seinem Paten auf.

„Paddy", verkündete er in fast aufforderndem Ton. Irritiert ging Sirius vor ihm in die Hocke.

„Was ist denn, Harry?"

„PADDY!"

Fragend sah Padfood zu seinem besten Freund auf, der mittlerweile heftig schmunzelte.

„Was möchte er denn, Prongs?"

„Verwandle Dich einfach, Paddy", schlug James ihm glucksend vor.

Immer noch mit gerunzelter Stirn tat Sirius wie ihm geheißen. In seiner Animagus-Gestalt wandte er sich wieder Harry zu, der begeistert in die Händchen klatschte und die Arme nach ihm ausstreckte. Er klammerte sich mit erstaunlicher Kraft an der Schnauze des Hundes fest und ließ sich so auf die Füße heben.

James wandte sich zu seiner Frau um und grinste. „Tja, Schatz. Da kannst Du nicht mit konkurrieren. Ich denke, dass Harry genau weiß, was er will, und momentan scheint das sein haariger Pate zu sein."

Leicht beleidigt beäugte Lily das Schauspiel zwischen ihrem nun wieder höchst zufriedenem Sohnemann und seinem Paten, der mit wedelndem Schwanz Erlaubnis heischend zu ihr aufsah.

„Wehe, Du verletzt ihn, Sirius! Dann tue nämlich ich DIR weh!" drohte sie, bevor sie sich abwandte und mit hoch erhobenem Haupt zurück ins Haus ging. James sah ihr grinsend nach.

Mila, die zusammen mit Remus ebenfalls das Schauspiel mit angesehen hatte, kam lachend auf die beiden Männer und das Kind zu.

„Ich passe schon auf die Beiden auf, James. Versprochen! Geh´ Du lieber und versöhne Deine Frau schnell, okay?" Er nickte und wollte an ihr vorbei, doch sie hielt ihn auf und deutete ihm stumm, noch einen Augenblick zu warten. Während sie neben Sirius und Harry auf die Knie ging, löste sie die Kinderfinger aus dem Fell, drehte Harry um, sodass er seinen Vater sehen konnte.

„Erst sagen wir ´danke'. Harry, wer ist das?" Sie deutete auf James.

Strahlend verkündete Harry, als sei es das Normalste der Welt: „DADA!"


Oh Gott, ist der SÜÜÜÜÜÜÜÜÜß! Ich will auch so ein Baby! (Seufz! Schmelz!) Bevor ich jetzt völlig in Verzückung gerate, schnell ein paar Reviews! Sonst vergesse ich vor lauter „Bäuchlein-Kitzeln" noch das Ende … obwohl, schade wäre es nicht, oder? … (Grummel!) Trotzdem – nur eine ganz kleine Nachricht, okay? Danke!