Disclaimer: Wir besitzen keinerlei Rechte auf sämtliche Personen, Orte usw. die in dieser Fanfiction vorkommen. Weiterhin ziehen wir aus dieser Story keinerlei materiellen Nutzen. (Das is dann wohl der hochgestochenste Disclaimer, den ich je geschrieben habe! °g°)
Warnings: Slash, Lemon (später), Time-travel, Sequel (!)
Hinweise:
Harry's POV – Robin
Draco's POV – LeakyC
A/N: So, da geht's nun endlich weiter mit der Story. Dumm gelaufen, dass Robins PC den Geist aufgegeben hatte. °ihren mal ausnahmsweise knuddelt° Schön, dass wir das mit den eviews nun auch auf die Reihe kriegen. °grinsel° Hoffentlich macht es euch nichts aus, ein bisschen warten zu müssen. :)
Nun also...
Dankö an
o- unserer Beta Meg: Als ob du nicht alles von mir verlangen könntest... °schnurr°
o- Tarivi: Nun ja, ich habe nicht behauptet, dass du zum Cheerleading zu dick bist, Zickchen. :P Aber willst du wirklich auf dieses Niveau sinken. ;) Übrigens, die Massage, die Draco bekommen sollte, möchte ich gerne beanspruchen. :D
o- LuckyShadow: Tja, was wäre die Story ohne schreckliche Eifersuchtsszenen! ;o)
o- mrsgaladriel: Draco benimmt sich doof? °kicher°
o- sabysemilla: Tja, das ist leider, leider die Frage, ob Draco es schafft, Harry zu knacken. Was meinst du?
So, und das nächste Mal gibt's von Robin die Dankes für die Reviews zu Chappi 5, okay? Gut, dann haben wir das endgültig alle verstanden. ;D
Bis demnächst und happy reading, enjoy yourself,
LeakyC
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o-O-o Chapter III, Part II o-O-o
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Der nächste Tag kam und Draco lief wie auf Wolken. Selbst seine Dusche, die er sonst so genoss, fiel an diesem Tage kurz aus, nur damit er möglichst schnell in die Große Halle kam. Er konnte es nicht erwarten, Harry zu sehen.
Als er sich an den Frühstückstisch setzte, war sein Grinsen so breit, dass ihn nicht nur Blaise anstarrte.
„Was denn?", fragte Draco unschuldig, woraufhin sein Freund nur die Hände hob und sich wieder seinem Brötchen widmete.
Zu Dracos Leidwesen verging der Tag viel zu langsam. Er konnte es wirklich nicht erwarten, dass es Abend wurde. Im Unterricht träumte er ein wenig vor sich hin, machte sich aber die meiste Zeit Gedanken darüber, wie er Harry nun alles erklären sollte. Das war keine leichte Aufgabe, die er sich da gestellt hatte... Aber er wollte ihn, für sich, für immer, und darum musste er eben kämpfen. Gegen seine Feigheit, gegen Harrys Sturheit und gegen alles, was sich ihnen sonst noch in den Weg stellen würde.
Als es endlich auf sieben Uhr zuging, saß Draco schon an Ort und Stelle und wartete ungeduldig. Immer wieder ging er in Gedanken durch, wie er das Gespräch beginnen wollte, auch wenn er wusste, dass es anders anfangen würde.
Harry war für ihn noch nicht gut genug zu durchschauen, aber gerade diese Unberechenbarkeit machte ihn wiederum auch interessant und schrecklich sexy.
Draco hatte von ihrer Nacht nichts vergessen. Nicht, wie er Harry zu Beginn gequält hatte... Es tat ihm noch heute weh, wenn er an die Tränen des Gryffindors dachte. Doch er hatte versucht, es wieder gut zu machen. Er hatte Harry wirklich geliebt, mit Haut und Haar. Und sie hatten es beide genossen. Sonst hätte Harry ihm nicht verziehen, oder?
Und der nächste Morgen. Wie eiskalt Draco gewesen war, bis die Tränen doch die Überhand gewannen. Er hatte nie bereut, geweint zu haben, denn im Endeffekt hatte sich herausgestellt, dass sie damals schon angekündigt hatten, was er im Laufe der Zeit akzeptieren hatte müssen und Harry heute gestehen würde: Dass er ernsthaft verliebt war. So verrückt das auch klang.
Draco versank so in Gedanken, dass er gar nicht merkte, wie die Zeit verging. Und als er wieder erwachte, zeigte ihm seine Uhr schon halb Acht an. Erschrocken sah Draco sich um. Niemand war da. War er etwa nicht gekommen? Hatte er seine Drohung wahr gemacht?
Draco versuchte, ruhig zu bleiben. Panik war keine Lösung. Entkommen konnte er ihm ohnehin nicht. Wenn er meinte, dass er ihn provozieren müsste, würde Harry schon sehen, was er davon hatte.
Trotzdem war Draco nervös. Er wollte ihn sehen, er hatte sich stundenlang darauf gefreut und vorbereitet. Er wollte mit ihm reden, sich mit ihm versöhnen, ihm alles erklären. Und ihn dann in seine Arme schließen. Das war kein Wunschtraum! Das konnte Realität werden, da war er sich sicher.
Und in diesem Glauben saß er noch eine halbe Stunde dort. Dann wurde ihm kalt. Aus Sehnsucht. Und aus Traurigkeit.
Er gab das Warten auf und kehrte in seinen Schlafsaal zurück. Dort ließ er sich vor dem Kamin sinken und starrte ins Feuer.
Mit Feuer hatte er immer Leidenschaft verbunden. Daraus hatte sein Leben bestanden. Jungen, hungrigen Körpern, Lust. Und nun?
Wenn er die Augen schloss, sah er, wie sich Harry unter ihm wand, auf jede seiner Berührungen ansprang, ihn zärtlich widerliebte. Das wollte er wieder erleben. Immer wieder. Das war sein Leben. Oder das sollte es sein, wenn er glücklich werden wollte. Er brauchte Harry.
Dass das alles verrückt war, wusste Draco. Immerhin war er schlicht und einfach zuerst nur scharf auf den dunkelhaarigen Jungen gewesen. Dass er sich binnen einer Nacht verliebte und sein ganzes Leben über den Haufen schmeißen wollte, nur weil er sich gerade in den Jungen verliebte, der ihm das Leben schwer machte und vice versa, war wirklich alles andere als vernünftig.
Aber was brachte ihm diese Erkenntnis, wenn er weder Lust noch Kraft hatte, dagegen anzugehen, weil das Gefühl der Verliebtheit, selbst das des unglücklichen Verliebtseins, einfach zu schön war.
Er würde in den nächsten Tagen mit Harry reden. Und er würde ihm nicht entkommen. Er war sein - für immer.
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...tbc...
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