Disclaimer: Wir besitzen keinerlei Rechte auf sämtliche Personen, Orte usw. die in dieser Fanfiction vorkommen. Weiterhin ziehen wir aus dieser Story keinerlei materiellen Nutzen. (Das is dann wohl der hochgestochenste Disclaimer, den ich je geschrieben habe! °g°)

Warnings: Slash, Lemon (später), Time-travel, Sequel (!)

Hinweise:

Harry's POV – Robin

Draco's POV – LeakyC

A/N: Hier geht's nun endlich weiter... Sorry, diesmal war es meine Schuld. °dröppel° Da ich die Story nicht auf meiner Seite habe, fällt's mir schwer, den Überblick zu behalten... °seufz°

Okay, machen wir also schnell weiter...

Dankö an

- unserer Beta Meg: Na, dass du zugegeben hast, dass Draco süß ist, nenn ich echt mal nen Fortschritt. ;) Ich find ich echt zum Knuddeln. Zumindest manchmal. °grinsel°

- mrsgaladriel

- Tarivi: Jaah und? Ich bin eben besitzergreifend. °aufbluster° Das bin ich eben. Und entweder du liebst mich oder nicht. °mops°

Denk dran, das nächste Mal gibt's die Dankes für Chap 7 von Robin. Nicht verzagen... :)

Bis demnächst und happy reading, enjoy yourself,

LeakyC

o O o O o O o


o O o O o O o

o-O-o Chapter IV, Part II o-O-o

oOo

Am nächsten Morgen quälte Draco sich nur schwer aus dem Bett. Er hatte keine Lust. Ihm war kalt, weil er schon wieder allein aufgewacht war. Und er hatte zu allem Überfluss auch noch schlecht geträumt. Harry hatte sich nicht mehr erinnern können, an nichts, und hatte ihn für total verrückt und krank erklärt.
Draco gefiel es ganz und gar nicht, schon mit einem seltsamen Gefühl in die Große Halle zu kommen und zu wissen, dass dies ein schwerer Tag werden könnte. Denn nach dem, was er in den letzten Tagen erlebt hatte, war ihm klar, dass keiner seiner Pläne mehr glatt ablaufen würde.
Seufzend ließ er sich an den Tisch sinken, ignorierte Blaises bohrenden Blick und knabberte lustlos an einem halben Brötchen mit Marmelade rum...

Mittags, nachdem sie den letzten Teil ihrer Abschlussprüfungen hinter sich hatten, war Draco gerade auf dem Weg zum Essen, als er auf dem Flur Professor Umbridge und zwei weiteren Mitschülern, die zum Inquisitionskommando gehörten, begegnete.
"Malfoy, kommen Sie mit", befahl die neue Direktorin von Hogwarts. "Diesmal kriegen wir ihn."
Draco ahnte, um wen es ging und sein Magen zog sich zusammen. Umbridge hatte es seit ihrem ersten Tag auf Harry abgesehen, sie wollte ihn loswerden, weil er ihr lästig war. Er war Dumbledores größter Verteidiger und ihr somit ein riesiger Dorn im Auge.
Mit schauspielerischem Können setzte Draco eine entschlossene Miene auf und folgte Umbridge zu ihrem Büro. Er durfte sich nichts anmerken lassen, oder er wäre ein für alle Mal erledigt. Bei seinen Freunden, seinen Eltern ohnehin... Aber entscheiden - nein, das würde er sich nie können!

Umbridge hielt vor ihrem Büro inne. "Warrington. Sie und einer von ihren Freunden suchen die Gänge ab. Da sind sicher noch mehr von seinem Gefolge. Crabbe, Sie gehen auch noch mit." Dann machte sie Draco und dem Rest ein Zeichen und stieß die Tür auf.
Hermine Granger stand am Fenster und starrte sie erschrocken an. Im nächsten Moment starrte Draco auch schon auf Harrys Rücken. Der Junge hing kopfüber im Kamin. Am liebsten wäre Draco weggerannt. Er ahnte Furchtbares.
Da packte Umbridge Harry auch schon an den Haaren. Draco biss sich auf die Unterlippe, um nicht zu protestieren. Doch dann setzte er seine Maske wieder auf. Niemand durfte etwas merken.
"Nehmen Sie seinen Zauberstab!", befahl Umbridge plötzlich und Draco eilte, um Harrys Zauberstab aus dessen Brusttasche zu holen. Seine Hand zitterte, er war kurz davor, Harry aus den Fängen dieser schrecklichen Frau zu befreien.
Während Umbridge Harry und Hermine verhörte, wurden noch die zwei jüngsten Weasleys, Luna Lovegood und Neville Longbottom hereingebracht. Die Abgeordneten des Kommandos gingen nicht sehr sanft mit ihnen um, aber das wäre Draco egal gewesen, hätte Umbridge Harry nicht gehabt.
Er zwang sich, hin und wieder über ihre Sprüche zu lachen, während sie sie alle lächerlich machte. Es war kein echtes Lachen. Doch Draco hielt durch. Seine Rolle, es war seine Rolle. Später konnte er alles erklären.
Umbridge machte eine Pause, besah sich ihre Beute.
Draco nutzte die Gunst der Stunde und meinte: "Na, Potter? Haben wir gestern nicht was vergessen? Dir macht es doch sicher nichts aus, unsere kleine Strafarbeit nachzuholen, oder?" Er holte kurz Luft. "Wie wär's zum Beispiel heute Abend? Zehn Uhr. Und wenn du es wagen solltest, dieses Mal wieder nicht zu kommen, dann -" Der nachfolgende Satz kam ihm nur schwer über die Lippen: "Dann sehe ich mich zu drastischen Maßnahmen gezwungen, verstanden?"
Harry blickte ihn nur hasserfüllt an. Das war nichts Neues. Und in seiner Situation hätte Draco sich auch für diese Worte gehasst.
Er war eigentlich froh, dass Umbridge ihn losschickte, Snape zu holen. Es würde schon noch die Zeit kommen, in der er Harry alles erklären konnte...
Nachdem er Snape Bescheid gegeben hatte, war der der Meinung gewesen, dass seine weitere Anwesenheit nicht erwünscht war. Ruhelos lief Draco daraufhin durch die Gänge von Hogwarts, gefolgt von Crabbe und Goyle, die er, in Gedanken versunken, die meiste Zeit allerdings ignorierte.
Er machte sich Sorgen. Jetzt, wo er nicht dabei gewesen war, während Snape bei Umbridge und Harry war, wusste er nicht, was aus dem Jungen wurde. Vielleicht war er endgültig von der Schule verwiesen worden und reiste in der nächsten Stunde noch ab, ohne dass Draco etwas davon wusste?
Panik überkam ihn fast und er eilte durch den kürzesten Gang zu den Treppen. Von nun an würde er das Eingangsportal nicht mehr aus den Augen lassen. Denn Harry würde das Schloss wohl kaum auf seinem konfiszierten Besen verlassen. Obwohl, bei seinem Glück musste Draco auch damit rechnen...

Es war gegen fünf, als Draco den Gemeinschaftsraum allein verließ, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Er hielt es nicht mehr aus, rumzusitzen und darauf zu warten, dass es Abend wurde.
Zwei Gänge vor dem Aufstieg in die Eingangshalle trat plötzlich ein Junge aus einer Nische. Draco zuckte zusammen, er hatte nun wirklich nicht damit gerechnet, dass sich dort jemand versteckte.
Als er Harry im düsteren Licht des Kerkers erkannte, wurde ihm ganz komisch zumute.
"Potter, was machst du hier?", fragte er mit rauer Stimme. "Versteckst du dich?" Mit gerunzelter Stirn betrachtete er den geliebten Jungen vor sich.
"Ich kann ja wohl schlecht bei euch klopfen, hm?", war die Antwort.
"Und, was hast du vor? Betteln, dass ich dich heute noch mal laufen lasse? Oder -"
"Nein", unterbrach ihn der andere.
Irritiert sah Draco ihn an.
"Ich will nicht, dass du mich heute gehen lässt, ich will, dass du mich für immer in Ruhe lässt. Deine kindischen Spielchen kannst du mit jemand anderem abziehen. Und demnächst brauchst du dich auch nicht mehr so aufzuspielen, Umbridge wird nämlich nicht länger -"
Draco wäre beinahe sein Unterkiefer entglitten. Es war schon ziemlich hart, was der Gryffindor ihm da vor die Füße warf. Dennoch nahm er sich zusammen. "Ich kann dich aber nicht gehen lassen", sagte er ruhig aber bestimmt.
"Was?" Harrys Augen weiteten sich.
"Komm mit", bat Draco. "Wir haben eine Menge zu klären." Unwillkürlich streckte er die Hand nach Harrys aus.
Der Dunkelhaarige starrte ihn an. "Wovon sprichst du?"
"Von der Vergangenheit und der Zukunft."
"Die kann in diesem Fall warten", erklärte Harry.
Draco schüttelte den Kopf. "Glaub mir, du wirst es bereuen, wenn du nicht mitkommst. Außerdem würdest du - du würdest mir wehtun." Dracos Stimme war nur noch ein Flüstern.
Harry schien kurz davor zu sein, die Fassung zu verlieren.
"Bitte komm." Draco setzte sich langsam in Bewegung. "Tu uns beiden den Gefallen."
Er ging ein paar Schritte und blieb erneut wartend stehen, sah Harry flehend an. Das war der Moment, in dem sich alles entscheiden würde. Hier entschied sich, ob sein Hass zu groß war, oder ob sie für ewig aneinander gebunden sein würden.
Der Gryffindor rang sichtlich mit sich. Draco war kurz davor, zu verzweifeln.
Wenn er doch nur - Da setzte er sich in Bewegung, kam auf ihn zu. "Ich werde das sicher ewig bereuen, wenn wir uns nicht beeilen."
Draco verstand nicht, was er meinte, lächelte aber dankbar und öffnete die Tür zum Gemeinschaftsraum der Slytherins...

oOo

...tbc...

o O o O o O o