.-.-.-.-.-.-.-.-.- Admoneriate -.-.-.-.-.-.-.-.-.
Authors: Robin no ouji / Leaky Cauldron anno 1985
Pairing: Harry/Draco
Disclaimer: Wir besitzen keinerlei Rechte auf sämtliche Personen, Orte usw. die in dieser Fanfiction vorkommen. Weiterhin ziehen wir aus dieser Story keinerlei materiellen Nutzen. ( Das is dann wohl der hochgestochenste Disclaimer, den ich je geschrieben habe! °g° )
Warnings: slash, Lemon (später), Time-travel, Sequel (!)
Hinweise:
Harry's POV – Robin
Draco's POV – Leaky C
Also, wie man oben sieht haben LeakyC und ich (Robin) dieses Sequel zu „Obliviate" zusammen geschrieben, und da es sehr genau in den 5. Band eingepasst ist, abgesehen von ein paar kleinen, künstlerischen Freiheiten °g°, wäre es nicht schlecht, wenn man den Inhalt kennt, wie auch die Storyline von „Obliviate"!
Weiter kommt in dieser Fic Time-Travel, also Zeitreisen vor. Gleich mal als Warnung im voraus: Die Story is sehr kompliziert, aber dennoch sehr durchdacht. Spätestens am Schluss müsste dann aber doch alles klar sein! °hehe°
Thanx to: LeakyC, die mich mit ihrer Engelsgeduld ertragen hat, knuddel und natürlich auch unserer Beta, die sich hiermit auch dolle geknuddelt fühlen soll! °smile°
So, let's start!
-.-.- Chapter five -.-.-
Harry's POV
Sein Herz raste, als er schließlich vor McGonagall's Büro zum Stehen kam.
Eigentlich müsste die Professorin noch unten in der Großen Halle sein und zu Mittag essen, aber was, wenn dem nicht der Fall war? Was sollte er denn sagen, wenn sie tatsächlich schon wieder hier war, und vor allem, wie sollte er sie dann aus ihrem Büro bringen?
Er konnte ja schlecht hingehen und fragen: "Professor, könnten Sie mal kurz hinausgehen, ich muss grade mal was erledigen?", oder?
Doch er gab sich schließlich nach einigem Hin und Her einen Ruck und klopfte an die Tür. Wenn sie wirklich schon da war, würde er sie einfach nach den Hausaufgaben fragen.
Als sich nach ungefähr einer Minute immer noch nichts tat, atmete Harry erleichtert auf, und beschloss, seinen Plan in die Tat umzusetzen.
Vorsichtig öffnete er die Tür, schielte in den Raum und schlüpfte, als er niemanden sah, schnell durch den schmalen Türspalt ins Zimmer. Jetzt musste alles ganz schnell gehen, denn Prof. McGonagall konnte jeden Augenblick hereinkommen. Und an das, was dann passieren würde, dachte er lieber gar
nicht erst.
Hastig sah er sich um. Genau so hatte er sich ihr Büro vorgestellt. Die Farbkombinationen waren fast noch schlimmer als im Gryffindor Gemeinschaftsraum, und dort konnte man schon kaum andere Farben als Rot und Gold vorfinden.
Doch dieses Zimmer übertraf sogar das noch und das Einzige, was er vorerst sah, war Rot, und Harry schmunzelte. Tja, Minerva McGonagall war eine echte Gryffindor!
Doch schnell besann er sich wieder auf das, weswegen er überhaupt hier war.
Nervös blickte er sich um. Wo sollte er zuerst suchen? Sicher hatte sie den Zeitumkehrer nicht offen irgendwo herumliegen, und so begann er damit, sich ihrem Schreibtisch zu nähern. Er wollte schon zur Schublade greifen und sie öffnen, als er seine Hand wieder zurückzog.
Was dachte er sich hier eigentlich? Das hier war McGonagalls Schreibtisch!
Hier hatte sie all die Prüfungsunterlagen verstaut, und die würde sie mit hundertprozentiger Sicherheit nicht einfach unbewacht lassen. Es würde mit großer Wahrscheinlichkeit irgend so ein mieser Zauber auf ihn warten, wenn er versuchen würde, sie zu öffnen.
Harry grummelte verärgert. Daran hatte er gar nicht gedacht. Verdammt, wie sollte er jetzt an das Ding kommen, ohne von McGonagall erwischt zu werden?
Resigniert drehte er sich von dem Tisch weg. Vielleicht hatte sie den Zeitumkehrer doch woanders liegen und nicht in ihrem Schreibtisch.
Hastig lief er die vielen Bücherregale entlang und hielt Ausschau nach einem kleinen, runden, silbernen Ding. Er wollte schon aus Frust laut losfluchen, als er auf einem der Regale etwas verdächtig schimmern sah. Begierig tastete er in das obere Fach des Regals und als er sich dann genau besah, was er gefunden hatte, konnte er einen kurzen Aufschrei der Freude nicht unterdrücken.
Er hatte ihn doch tatsächlich gefunden! Aber jetzt raus hier, so schnell wie möglich.
Leise öffnete er wieder die Tür und lugte vorsichtig hinaus, um sicher zu gehen, dass ihn keiner erwischte. Als er der Ansicht war, die Luft sei rein, verließ er eilig das Büro seiner Lehrerin, den Zeitumkehrer sicher in seiner Tasche...
Doch wohin jetzt? Er brauchte einen Ort, wo er absolut ungestört war, und wo er davon ausgehen konnte, dass dort zu dem Zeitpunkt, an dem er wieder ankommen würde, auch keiner war.
Er war so in Gedanken und Überlegungen versunken, dass er gar nicht bemerkte, wie er immer langsamer ging, geschweige denn, wohin er überhaupt ging. Erst als sich ein mehr oder weniger großer Schatten vor ihm aufbaute, schreckte er aus seinen Gedanken, blickte auf und hätte am liebsten sofort auf dem Absatz kehrt gemacht.
"Mr. Potter! Hätten Sie die Güte, mir zu verraten, was Sie hier zu tun gedenken?", fragte Snape hochnäsig und beäugte Harry mit äußerstem Misstrauen. "Die Kerker sind doch nun wirklich nicht Ihr Hoheitsgebiet!"
Harry schnaubte. Dieser Mistkerl war auch nicht gerade unschuldig an Sirius Tod. Hätte er etwas unternommen, dann... Nein, er musste sich jetzt unter Kontrolle halten! Er würde nur alles versauen, wenn er ausrastete.
"Tut mir leid, Professor, ich war in Gedanken!", antwortete Harry so ruhig, wie nur irgendwie möglich. Hey, noch nicht mal gelogen, stellte er für sich fest, als er Snape abwartend ansah.
Der zog zweifelnd eine Augenbraue nach oben.
"Sie können tatsächlich denken, Potter? Eigentlich sollte ich Ihnen für diese Lüge Punkte abziehen, aber ich denke, wir belassen es ausnahmsweise mal dabei, und jetzt verschwinden Sie endlich!", meinte Snape großmütig und war mit einem eindrucksvollem Wehen seines Umhangs hinter der nächsten Ecke verschwunden. Endlich!
"Schmieriger, kleiner Bastard!", zischte Harry und machte sich daran, endlich weiter zu kommen.
Aber wohin?
Wo würde ihn mit Sicherheit keiner suchen?
Aber natürlich! Er würde einfach noch ein kleines Stück weiter zu den Kerkern hinunter gehen, gerade so, dass er wieder zurückfand. Klar, niemand würde auf die Idee kommen, ihn hier zu suchen, und Snape dachte bestimmt, er wäre schon längst verschwunden.
Nach ca. fünf Minuten hatte Harry endlich einen Raum gefunden, der geeignet schien. Irgendein altes Klassenzimmer, das schon Ewigkeiten nicht mehr benutzt worden war. Ausgezeichnet!
Er schloss die Tür hinter sich, kramte in seiner Tasche und holte den Zeitumkehrer heraus.
Er wusste zu seiner eigenen Überraschung noch ziemlich genau, wie das Ding funktionierte und begann auch gleich damit, die richtige Anzahl an Stunden einzustellen, um die er in die Vergangenheit reisen wollte. Harry stellte vorsichtshalber noch eine Stunde mehr ein, falls ihn etwas aufhalten sollte,
bevor er den Zeitumkehrer schließlich aktivierte.
Ein paar Sekunden geschah gar nichts, und Harry dachte schon er hätte etwas falsch gemacht, als er plötzlich ein merkwürdiges Ziehen spürte und mit einem leisen Plop war er dann auch schon verschwunden...
Ein weiteres Plopp-Geräusch ertönte und Harry landete in der Vergangenheit. Allerdings nicht ganz so graziös, wie er abgereist war. Er war etwas unsanft auf seinem Hintern gelandet und grummelte leise vor sich hin, als er sich wieder
aufrappelte.
Es war stockdunkel und so zog er seinen Zauberstab hervor, um für etwas Licht zu sorgen.
Ja, das war der selbe Raum, von dem aus er auch abgereist war. Sehr gut, jetzt brauchte er nur noch nach oben und ins Ministerium, dann... dann konnte er seinen Paten retten!
"Sirius..", flüsterte er, während er die Tür öffnete und aus dem Raum hinausging.
Da im Gang Fackeln brannten, steckte er seinen Zauberstab wieder zurück und wollte gerade los, als er plötzlich Schritte hörte.
Hastig versuchte er sich im Schatten einer dieser Nischen zu verstecken und hoffte, wer auch immer das war, würde ihn nicht entdecken.
Er wartete einen kurzen Augenblick, und als er keine weiteren Geräusche mehr hörte, nahm er an, die Person war einfach einen anderen Gang entlang gegangen und verschwunden. Und so trat er aus seinem Versteck hervor.
"Potter, was machst du hier? Versteckst du dich?", fragte eine ihm wohlbekannte Stimme.
Harry drehte sich um, und entdeckte niemand geringeren als Draco Malfoy, der ihn gerade mit gerunzelter Stirn betrachtete.
Verdammt, verdammt, verdammt, fluchte Harry innerlich.
Warum muss dieser Kerl auch immer in den unmöglichsten Zeitpunkten auftauchen?
Er hatte großes Verlangen, ihn mit einem Beinklammerfluch zu belegen und einfach liegen zu lassen, doch das würde sicherlich mächtig Ärger geben.
Dagegen versuchte er sich nun in Geduld. Malfoy konnte ihn ja schlecht den ganzen Abend vollquatschen.
"Ich kann ja wohl schlecht bei euch klopfen, hm?", antwortete Harry schlicht.
"Und, was hast du vor? Betteln, dass ich dich heute noch mal laufen lasse? Oder -"
"Nein!" unterbrach ihn Harry sofort. Er hatte jetzt absolut keinen Nerv hierfür. Er musste langsam los, wenn er nicht zu spät kommen wollte. Sirius war in Gefahr!
"Ich will nicht, dass du mich heute gehen lässt, ich will, dass du mich für immer in Ruhe lässt. Deine kindischen Spielchen kannst du mit jemand anderem abziehen. Und demnächst brauchst du dich auch nicht mehr so aufzuspielen, Umbridge wird nämlich nicht länger -"
"Ich kann dich aber nicht gehen lassen.", unterbrach ihn der Slytherin ruhig, aber bestimmt.
"Was?", fragte Harry perplex. Sein Gesicht spiegelte deutlich das wider, was er gerade dachte.
Was zum Teufel, soll das jetzt wieder heissen?
"Komm mit.", bat ihn Draco. "Wir haben eine Menge zu klären." Der Blonde streckte die Hand nach Harry's aus, der ihn nur leicht verwirrt anstarrte.
"Wovon sprichst du?", fragte der Gryffindor.
"Von der Vergangenheit und der Zukunft.", erklärte der Slytherin, was Harry um kein Stück schlauer machte, ganz im Gegenteil.
"Die kann in diesem Fall warten.", erklärte Harry.
Draco schüttelte daraufhin den Kopf.
"Glaub mir, du wirst es bereuen, wenn du nicht mitkommst. Außerdem würdest du - du würdest mir wehtun." flüsterte der Blonde und Harry hatte Mühe ihn zu verstehen.
Langsam wurde Harry nervös. Warum konnte ihn Malfoy nicht einfach gehen lassen? Was konnte es denn schon Großartiges sein, was er ihm zu sagen hatte? Wahrscheinlich würde er ihn sowieso nur wieder beschimpfen, wie immer...
Na gut, er hatte noch ca. eine halbe Stunde, bis er sich auf den Weg machen musste. Es wäre ihm zwar lieber gewesen, wenn er ein wenig mehr Luft gehabt hätte, aber Draco benahm sich so komisch, so... verzweifelt, als ob irgend etwas Wichtiges hiervon abhängen würde? Draco benahm sich so seltsam,
dass sich Harry fast Sorgen machte.
"Bitte komm." Draco setzte sich langsam in Bewegung. "Tu uns beiden den Gefallen."
Harry stutzte. Wenn er es nicht besser wüßte, würde er sagen, Malfoy flehte ihn schon fast an, ihm zu folgen. Was, um Merlin's Willen, konnte denn so wichtig sein, dass der Blonde dermaßen seine Fassung verlor?
"Ich werde das sicher ewig bereuen, wenn wir uns nicht beeilen.", meinte Harry schließlich resigniert und ging ein paar Schritte auf den Slytherin zu.
Er hoffte inständig, dass ihn der Andere nicht zu lange aufhalten würde, denn sonst müsste er wirklich unangenehm werden. Und so sehr ihm der Blonde auch auf die Nerven ging, wehtun wollte er ihm ja eigentlich nicht.
Harry stand nun direkt vor ihm, und seine Beine hätten ihm beinahe den Dienst versagt, als Malfoy ihn nun anlächelte. Ein wahres, ehrliches Lächeln.
Warte... das... schon wieder? Er hatte ihn doch vorhin, also praktisch in der Zukunft auch schon angelächelt... aber warum? Hatte das vielleicht etwas damit zu tun, was hier jetzt ablaufen würde? Nun war er komplett verwirrt. Das schien schön langsam eine Dauerzustand zu werden.
Trotz allem folgte er Malfoy, als der die Tür zum Slytherin Gemeinschaftsraum öffnete. Die Neugierde hatte ihn mal wieder gepackt...
…
To be continued…
Danke für eure Reviews! °smile°
Wuah – tretet mich! Ich bin so was von unzuverlässig geworden in letzter Zeit, es ist schrecklich… -.- Aber immerhin könnt ihr fest davon ausgehen, das diese Story nicht unvollendet bleiben wird, weil sie schon fertig ist! °grins°
Also, wünsch euch was!
Yours, Robin °smile°
