Im Herbst 1882 bemerkte Magkenzie die größte Veränderung an ihrem Onkel. An diesem Abend war sie gerade auf dem Weg zur Haustür, um sich die Oper „Carmen" anzusehen, als sich ihr Onkel ihr in den Weg stellte.
„wo möchtest du denn zu dieser späten Stunde noch hin, Magkenzie?" fragte er und verschränkte herrisch die Arme vor der Brust.
„Onkel
Charles, ich habe dir heute morgen erzählt, daß ich in die
Oper möchte. Du wirst dich erinnern, denn ich habe die Karte
schon vor vier Tagen gekauft und dich um das Geld gebeten!"
„Du
wirst jedoch nicht zu dieser Aufführung gehen! Für eine
junge Dame deines Alters gehört es sich nicht alleine in die
Oper zu gehen!"
„Dann kannst du ja mitkommen. Es wird sicher noch ein paar Karten an der Abendkasse geben", sagte sie und wollte sich an ihm vorbeidrängen, doch er hielt sie an der Schulter fest.
„Du wirst nicht in die Oper gehen. Ich habe gehört, daß dieses Stück... schlechte Kritiken bekommen hat. Die Handlung ist nicht für dich gemacht."
„Onkel Charles, du weist sicher nicht einmal worum es in dieser Oper geht, oder?" fragte sie ihn, doch er spielte sich vor ihr auf.
Wie sie so etwas sagen könne, und wie sie in diesem Ton mit ihm reden könne?
Magkenzie war richtig erschrocken über diesen Wutausbruch ihres Onkels. Sie wollte ihn nicht noch mehr reizen und ging deshalb schnell in ihr Zimmer zurück.
04. Oktober 1882
Ich hatte mir gerade überlegt, wie sich Onkel Charles in der letzten Zeit verändert hatte.
Ich durfte nicht mehr in die Oper, ins Theater und wenn ich zum Friedhof wollte, mußte ich ihm jedes Mal erklären, was ich dort wollte und wann ich wieder zurück sein würde.
Jetzt wo die Tage immer länger werden frage ich mich, ob Onkel Charles schon immer so gewesen ist, oder ob er sich in der letzten Zeit so stark verändert hat. Es ist furchtbar, denn ich kann mit niemandem darüber reden. In den wenigen Momenten, in denen ich Alexandre sehe, reden wir nicht über meinen Onkel. Außerdem kennt er Onkel Charles nicht anders.
Ich bin verzweifelt. Mein Leben rinnt mir langsam aus den Händen und ich habe nicht bemerkt, daß es schon damals, als Mum und Dad gestorben sind, begonnen hat. Ich habe keine Freude mehr an meinem Leben. Wofür bin ich überhaupt noch hier. Ich habe kein Ziel, denn wie ich aus Andeutungen und eigener Nachforschung herausgefunden habe, ist Onkel Charles mehr als pleite. Wahrscheinlich besitze ich nicht einmal mehr ein Erbe, welches 9ich antreten kann, wenn ich volljährig werde. Ich wünschte mir, ich wäre einganz normales Mädchen, daß irgendwo lebt, wo es keine Sorgen hat; morgens aufstehen kann und sich auf den Tag freut. Wenn die Sonne morgens noch nicht aufgegangen ist und der Nebel düster in den Straßen hängt, möchte ich am liebsten liegen bleiben und mir die Decke über den Kopf ziehen. Ich würde warten, bis ein junger, gutaussehender Mann vorbeikommt und mich aus meiner Misere befreit. Ich weiß, daß dieser junge Mann keine zwei Blocks von unserem Haus entfernt wohnt, doch ich weiß auch, daß es für uns nie eine Zukunft geben wird. Alexandre ist noch bei seinem Studium und wenn Onkel Charles sich irgendwann auch mal für einen geeigneten Mann für mich umsieht, würde die Wahl sicher nicht auf Alexandre fallen. Dieser verdient ihm zurzeit sicher zu wenig Geld. Obwohl ich mir sicher bin, daß Alexandre mich auch ohne Mitgift nehmen würde.
Ich frage mich immer, ob andere Mädchen in meinem Alter ähnliche Probleme haben, oder ob ich damit alleine bin. Gern hätte ich einen Vertrauten mit dem man über all die Dinge reden kann. Es hilft mir sehr, daß du dmir zuhörst, Charlotte, doch ich wünschte manchmal, du könntest mir Ratschläge und Tips geben, damit ich mich nicht mehr so einsam fühle.
Ich bin bei dir, auch wenn du mich nicht siehst.
Ich höre dich, auch wenn du mich nicht hörst.
Ich sehe dich, auch wenn du mich nicht siehst.
Ich fühle dich und ich weiß, daß auch du mich fühlst.
Dezember 1882
Es ist etwas Furchtbares passiert! Onkel Charles muß, auch wenn ich das nicht sagen dürfte, völlig den verstand verloren haben. Alles begann Anfang diesen Monats.
Onkel Charles bat mich in sein Zimmer und stellte mir einen Geschäftspartner vor.
Es war ein widerlicher, schmieriger, alter „GELDSACK". Er hieß Mr. Edgar Rubenstone. Er war mir gleich von Beginn an unsympathisch, obwohl ich mir richtig Mühe gab, nett und höflich zu sein.
Mr. Rubenstone war zwar höflich und kultiviert, doch als ich den ganzen Abend neben ihm sitzen mußte (Onkel Charles ließ mich nicht mehr aus dem Zimmer und später aßen wir drei zusammen Abendessen) merkte ich, wie mich dieser alte Mann immer von der Seite anstarrte. Es war mir fast unheimlich, denn immer wenn ich ihn direkt ansah, sah er zu Onkel Charles. Es war mir fast unheimlich, doch seine Blicke durchbohrten mich, als würde er mich mit seinen Augen ausziehen.
Es war, als wäre ich nur ein Lustobjekt, daß begutachtete wurde.
Ich konnte nicht einmal mit meinem Onkel reden, weil dieser die gesamte Zeit mit Mr. Rubenstone über irgendwelche Aktienfonds und Renditen sprach.
Ich kam mir vor, wie eine billige Beigabe und wünschte mich meilenweit weg.
Als Mr. Rubenstone sich endlich verabschiedete und er sagte, er würde sich freuen mich wieder zu sehen, bete ich zu Gott, daß dies nie geschehen würde.
Kurze Zeit später, zwei Wochen waren vielleicht vergangen, wollte ich erneut zum Friedhof, da zu dieser Zeit das Wetter etwas besser wurde und es nicht mehr so kalt war.
Da machte ich mich auf den Weg, doch an der Haustür wurde ich von Onkel Charles eingeholt. Es war, als hätte er den ganzen Tag nur darauf gelauert mir verbieten zu können, zum Friedhof zu gehen. Das ließ ich jedoch nicht auf mir sitzen. Da Onkel Charles jedoch auch ein frömmiger Christ ist, hatte er mir diese Abwechslung erlaubt. Er beendete jedoch seine Ausführungen mit dem Satz: „Magkenzie, ich will dich nicht noch einmal mit diesem jungen Mann sehen, den du unvernüftigerweise zu meinem Geburtstag eingeladen hattest!" Daraufhin drehte er sich um und ging wieder in sein Arbeitzimmer.
Ich war ganz verstört. Hatte er das wirklich gesagt. War dieses Verbot wirklich ausgesprochen worden? Ich war wie vor den Kopf gestoßen, doch Onkel Charles machte es wahr.
Ich wurde nun jedes Mal von unserem Butler begleitet, wenn ich nur das Haus verließ um zu sehen, ob es warm oder kalt war.
Alexandre sah ich in dieser Zeit nur zweimal. Einmal, als ich ihm hin aller Heimlichkeit erklärte, daß ich ihn nicht mehr sehen dürfte und das zweite Mal, als ich mich trotz des Verbots mit ihm im hinteren Teil unseres Gartens traf und fünf Minuten mit ihm sprechen konnte.
Er versprach mir, mich mitzunehmen, wenn er nur mit seinem Studium fertig wäre, doch das dauerte noch mindestens drei Jahre. Und für mich war dies eine Ewigkeit. So lange wollte ich warten, denn ein Versprechen sollte eingelöst werden.
Oh Charlotte, ich weiß nicht, wie das weitergehen soll. Am Ende soll ich vielleicht noch diesen alten, kauzigen Mr. Rubenstone heiraten? Er ist mindestens dreimal so alt wie ich und ich will nicht in Boston versauern, wie fast alle Hausfrauen.
Ich möchte die Welt sehen, wenigstens das Land, in dem ich lebe. Ich will seine Schönheiten sehen; die Berge der Rocky Mountains, die tiefen Schluchten des Grand Canyon und die endlose Weite des mittleren Westens.
Ich habe schon so viel von Frauen gelesen, die sich diesen Traum erfüllt haben. Ich möchte dies jedoch nicht auf eigene Faust machen. Ich möchte mit meinem Mann die Wildnis erkunden und mich vielleicht an einem schönen Platz niederlassen.
Aber ich glaube, es wird nur einer meiner vielen Träume bleiben. Einige kann ich mir vielleicht irgendwann erfüllen. Ich kann zum Beispiel mit meinen eigenen Kindern Baseball spielen, natürlich nur, wenn sie Jungs sind, und mit meinen Töchtern könnte ich über die schönsten Romane reden, wie mit einer Freundin.
Ach Charlotte, es ist, als würde ich mein ganzes Leben planen, doch ich bin noch nicht einmal verlobt. Was hat das Leben bloß noch mit mir vor?
„Mein liebes Kind. Heute Abend kommt Mr. Rubenstone vorbei, um mit uns zu Abend zu essen. Es wäre ganz reizend, wenn du das rote Kleid anziehst?" sagte Onkel Charles und küßte Magkenzie liebevoll auf die Stirn, ehe er in seinem Arbeitszimmer verschwand.
Sie saß wie angewurzelt auf ihrem Stuhl. Haß stieg in ihr auf und sie konnte ihn nicht mehr unterdrücken.
Wütend nahm sie ihren Frühstücksteller und schleuderte ihn mit voller Wuchte an die holzgetäfelte Wand.
Der zierliche Teller zersprang in tausend Stücke. Langsam stand Magkenzie auf und hockte sich neben die Scherben. Tränen liefen ihr über die Wangen und tropften auf den Boden. Das Porzellan hatte ihrer Mutter gehört und war schon in mehreren Generationen in dem Besitz der Familie.
Magkenzie wußte nicht, ob sie wegen des Tellers weinte oder weil sie vermutete, was ihr bevorstand.
Vor einigen Wochen, als Magkenzie sich das neue Kleid schneidern ließ, wollte ihr Onkel, daß es umgenäht wurde, weil es ihm zu aufreizend gewesen war.
Magkenzie war zwar anderer Meinung, doch ihm zuliebe hatte sie einen neuen Termin mit der Schneiderin ausgemacht. Da dieser jedoch erst in drei Tagen war, hatte es bisher im Schrank gehangen.
„Miss, ist alles in Ordnung?" fragte plötzlich Clark, ihr Diener, der durch den Krach aufmerksam geworden war.
„Nein, danke, es ist alles in Ordnung", sagte Magkenzie und wischte sich unauffällig die Tränen weg. Sie stand auf und wies den Diener an die Scherben wegzuräumen.
In ihrem Zimmer holte sie das Kleid aus dem Schrank und hielt es vor sich.
Als sie sich im Spiegel sah, fand sie sich nicht mehr so wunderschön, wie sie sich am Anfang gefunden hatte, als das Kleid neu war. Es war, als habe ihr Onkel ihre Freude für das Kleid zunichte gemacht.
Was ist nur los mit mir? dachte Magkenzie und setzte sich auf ihr Bett. Das Kleid blieb achtlos auf ihrem Schoß liegen.
Vielleicht will sich Onkel Charles nur bessere Karten durch mich verschaffen. Vielleicht interpretiere ich einfach zu viel in diesen aufgeblasenen Mann, der sich Mr. Rubenstone nennt, hinein. Vielleicht wollen beide nur angenehme Gesellschaft haben? Dachte sie weiter.
Sie kam zu dem Entschluß, daß sie an diesem Abend höflich, aber distanziert bleiben wollte. Mr. Rubenstone sollte nicht denken, daß ihr etwas an ihm liege, aber sie wollte auch ihrem Onkel keine Schande machen.
12. Februar 1883
Das Leben geht immer weiter, mal interessanter, mal langweiliger. Ich habe zurzeit ein sehr stürmisches Leben, wenn stürmisch das richtige Wort für das ist, was ich gerade durchmache.
Seit Onkel Charles mir verboten hatte, mich mit Alexandre zu treffen, müssen wir es heimlich machen. Am besten eignet sich die Zeit, in der er sich mit Geschäftspartnern trifft.
Einmal saßen Alexandre und ich im Kohlenkeller und Onkel Charles hat es nicht gemerkt, obwohl ich einen schwarzen Strich auf der Wange hatte.
Die Zeit, die ich mit Alexandre verbringen darf, ist mir die Wichtigste. Ich bin stolz sagen zu können, daß ich in ihm einen Freund gefunden habe. Er hört mir einfach nur zu und redet mir keine oberklugen Antworten ein. Es ist schade, daß wir uns verstecken müssen, obwohl doch gar nicht zwischen uns ist. Ich habe immer darauf geachtet meinen toten Eltern keine Schande zu bereiten und bisher habe ich es immer geschafft, doch Onkel Charles zwingt mich nun mein gesamtes bisheriges Leben zu überdenken.
Es ist gestern etwas Furchtbares passiert. Ich war vollkommen schockiert, deshalb kann ich auch erst jetzt über meine Gefühle schreiben.
Mr. Rubenstone hat bei meinem Onkel um meine Hand angehalten. Onkel Charles war wenigstens so einfühlsam, daß er mir die Entscheidung überlassen hatte, doch es stand schon von vornherein fest, welche Antwort ich geben sollte.
Mein ganzes Leben habe ich wie jedes kleine Mädchen darauf gewartet, daß ein Märchenprinz kommt, um mich zu heiraten, aber vielleicht gibt es die wahre und einzige Liebe nur im Märchen. Ich habe Mr. Rubenstone bis jetzt noch keine Antwort gegeben. Ich weiß, daß mein Abgang gestern Abend überhaupt nicht bühnenreif war, aber ich denke, daß es Mr. Rubenstone egal ist, wie ich mich verhalte, solange ich noch hübsch anzusehen bin. Es ist einfach furchtbar gewesen.
Als Mr. Rubenstone kam, ging ich gerade die Treppe hinunter. Um Onkel Charles zu ärgern habe ich ein anderes, sehr hoch geschloßenes Kleid getragen. Mr. Rubenstone hat mich mit seinen Augen verschlugen und das, obwohl er so alt ist.
Wir begrüßten uns höflich, doch er küßte mir mit seinen fleischigen Lippen meine Hand, hätte ich das Korsett enger getragen, wäre ich vor Ekel ohnmächtig geworden, doch ich atmete durch den Mund ein und durch die Nase aus, damit ich nicht seinen ekelhaften Geruch wahrnehmen mußte.
Wir gingen zusammen in den Salon, wo Onkel Charles und Mr. Rubenstone sich über verschiedene Kurse von Aktien unterhielten. Mich ließen sie nicht zu Wort kommen nur, als ich ihnen sagen wollte, daß das Essen bereit wäre.
Ich langweilte mich schon jetzt zu Tode, doch als es Essen gab, kam der Höhepunkt. Mr. Rubenstone aß so langsam, daß ich schon Stunden vor ihm fertig war. Auch Onkel Charles wurde nach der Suppe ungeduldig, doch beim Hauptgang übertraf sich der alte Mann noch selbst. Er aß, als hätte er seine Henkersmahlzeit vor sich. Während er aß, redete so stark auf meinen Onkel ein, daß die Tischdecke ganz fleckig von dem Bratensaft wurde. Ich saß zum Glück etwas weiter weg, sonst hätte ich mich erbrochen, als Mr. Rubenstone mich mit seinem fetten Grinsen anstarrte und ich dabei noch die Reste seiner Mahlzeit sehen konnte.
Nach dem Essen wollte ich mich in mein Zimmer zurückziehen, doch Onkel Charles hielt mich zurück und ich mußte mit den beiden Männern in das Raucherzimmer gehen. Ich haßte Zigarren, wobei Mr. Rubenstone sie wohl liebte. Ich habe nach der Fünften aufgehört zu zählen, doch die Luft in dem Raum konnte man anfassen.
Mir brannten schon die Augen, als plötzlich Mr. Rubenstone aufstand und sich vor Onkel Charles aufbaute. Dann sagte er nur: „Mr. Zachery , ich bitte sie mich erst anzuhören, ehe sie antworten. Seit drei Jahren bin ich nun schon Witwer. Wie sie wissen haben mir meine erste Frau und meine zweite Frau männliche Erben geschenkt, doch wäre ein Privileg für ihre Nichte, wenn sie mir noch einen schenken würde. Ich habe eine gute Stellung in der Gesellschaft und werde auch in den nächsten Jahrzehnten keine Probleme mit der Finanzierung eines luxuriösen Lebensstils haben. Deshalb bitte ich sie, mein Angebot anzunehmen. Ich bitte sie jedoch dafür um die Hand ihrer Nichte."
Mir blieb der Atem stecken und ich hatte das Gefühl zu ersticken. Ich würgte kurz und sah Onkel Charles an. Dieser sah mich lächelnd an und schien glücklich zu sein, doch als ich von einem zum anderen sah, von den dickbauchigen, alten Schurken zu meinem lieben, einfühlsamen Onkel, wußte ich, daß dies kein Alptraum war. Dieser Alptraum war mein Leben und dies glitt mir nun gerade aus der Hand.
„Mein lieber Mr. Rubenstone. Ich spreche auch im Namen meiner Nichte, daß ich mich geschmeichelt über dieses Angebot fühle, dennoch muß ich eine Bedenkzeit einräumen. Sie ist erst siebzehn und hat gerade ihre Eltern verloren, deshalb würde eine neue Umgebung ihr Gleichgewicht zerstören..."
Mehr konnte ich nicht mehr hören, denn ich stand mit einem Sprung auf und lief zur Tür, die Treppe hoch und in mein Zimmer. Dort schloß ich die Tür hinter mir, drehte den Schlüssel dreimal um und warf mich aufs Bett. Ich weinte, bis ich vor Erschöpfung eingeschlafen war. Mein Gefühl hatte mich nicht getäuscht und nun mußte ich einen Weg aus dieser mißlichen Lage finden.
Onkel Chalres kam, nachdem ich unten die Tür hatte zuschlagen hören, und klopfte an, doch ich öffnete ihm nicht.
Er hatte mich schändlich hintergangen und ich hatte nicht vor ihm so schnell zu verzeihen. Er gab nach zehn Minuten auf und ging wieder.
Ich hatte mich selbst bei dem Tod meiner Eltern nicht so allein gefühlt.
Ich weiß nicht, was ich tun soll? Ich sehe nur zwei Auswege, doch ich weiß nicht, welchen ich wählen soll.
Ich würde mich so gerne an Alexandre anlehnen und mit ihm über alles sprechen. Auch wenn wir mittellos wären, wie gerne würde ich Alexandres Frau werden und nicht die dieses alten Mannes.
