Ein Mann, ein Haus, 2,4 Kinder und........
Ein Chow Chow!
Tanja
Gott, du klingst wie meine Mutter
Als Tristan Rory diesen Deal vorgeschlagen hatte, dachte er sich nichts dabei.
Er wollte einfach nur wissen was sie so alles in den vergangenen Jahren getrieben hatte.
Er hatte keine Hintergedanken dabei, wirklich,......... na gut vielleicht ein paar, aber die waren nicht wirklich arg....
Aber zum Hauptteil wollte er nur mehr von ihr erfahren und wer weiß wie lange die beiden hie noch festsitzen würden.
Rory allerdings wusste nicht was sie machen sollte einerseits hatte sie Kaffee vor der Nase, na ja nicht genau VOR ihrer Nase, eher hinter Tristans Rücken, aber sie hatte genau 2 Möglichkeiten.
Die erste war abzulehnen, keinen Kaffee trinken und damit nicht mit Tristan Essen zu gehen, dafür aber beten das dieser Aufzug sich bald wieder in Bewegung setzten würde,....
also was hatte sie davon.... keinen Kaffee..... also nicht wirklich die beste Idee....
Die zweite Möglichkeit war, sie könnte auf Tristans Deal eingehen, den Kaffee nein, ihr Lebenselixier, zu sich nehmen und dafür mit ihm einen Abend verbringen.
Die Frage lautete also,.......
Kaffee oder nicht Kaffee
„Ich, ähm,...........", begann Rory.
„Ja?", fragte Tristan und fächelte das Kaffeearoma in Rorys Richtung.
„Ok, gib mir das Ding."
Damit hatte er nicht im geringsten gerechnet, mit einem Wutausbruch, Geschrei, der Frage ob denn noch ganz Dicht sei,......
Ja!, das hatte er erwartet, aber DAS????
„Tristan, Halloooo???, noch da?", fragte Rory.
„Uff, ähm, ja, ich denke........ also....."
„Tristan!"
„Ja?"
„Kaffee!"
„Huh??, Oh ja, hier"
Rory schnappte Tristan die Thermoskanne aus der ausgestreckten Hand und trank sie in ein paar Schlücken aus.
Ihre Stimmung änderte sich dadurch total, jetzt war sie glücklich, zufrieden, wie sagt man,....
Friede, Freude, Eierkuchen!
Das zeigte sie auch mit einem verträumten Gesichtsausdruck.
Tristan konnte es nicht glauben, er brauchte für die Thermosflasche mindestens eine Stunde bis er sie ausgetrunken hatte und Rory,.... tja sie hat sie innerhalb einer Minute runtergeschüttet.
Jetzt saß sie vor ihm, Augen geschlossen, ein Lächeln hatte sich gebildet und sie strahlte!
Und Tristan,.... ja der musste sich zusammenreißen sie nicht zu küssen.
Er konnte nicht anders als sie anstarren und zum ersten Mal seit er hier festsaß schaute er sie sich richtig an.
Sie kniete vor ihm in ihrer Blue - Jeans und einem weinrotem, elegantem Shirt.
Ihre Schulterlangen Haare, waren glatt.
Sie trug wie immer nicht viel Make-Up nur brauner war sie.
Als Rory ihre Augen wieder aufmachte, sah sie wie Tristan sie anschaute, nein streich das, eher wie er sie anstarrte!
Erst jetzt merkte sie auch wie nah er ihr war. Als sie ein kleines bisschen zurückrückte kam Tristan mit seinem Gedanken wieder auf die Erde zurück.
„Wow!"
„Was??"
„Das war der beste Kaffee den ich je getrunken hab!"
„Wirklich?"
„Jap."
„Zu Hause hab ich mehr", sagte Tristan mit einem zwinkern.
„Ja genau.... ein Schritt vor,... zwei zurück! Mach ruhig weiter so!"
.......
„Ach ja, danke für den Kaffe."
„Kein Problem!"
„Nein, du verstehst nicht, du hast mir das Leben gerettet, oder wahrscheinlich eher dir selber, denn wer weiß was passiert wäre wenn ich keinen Kaffee bekommen hätte. Ich meine, ich weiß nicht was passieren würde, weil ich noch nie für einen sooooooo langen Zeitraum keinen Kaffee hatte. Obwohl meine Reaktion wäre wahrscheinlich harmlos im Gegensatz zu der von meiner Mutter, denn die trinkt ja schon viel länger Kaffee als ich, obwohl.... sie würde glaube ich nicht ohne Kaffee aus dem Haus gehen, außer sie geht zu Luke,... denn da bekommen wir ja Kaffee, außer Luke weigert sich ihr Kaffee zu geben... na ja andererseits bekommt sie ihn immer dazu ihr Kaffee zu geben,...." erst jetzt bemerkte sie dieses Grinsen auf Tristans Gesicht.... und nein es war nicht IRGENDEIN Grinsen,... es war DAS Grinsen.... dieses Chilton Grinsen.
„Was?"
„Roryy yyy," sang Tristan, „ mach ich dich nervös??"
„Waa?,... NEIN!!! das tust du nicht!!", erwiderte Rory, obwohl sie wusste das das wohl eine der größten Lügen war die sie je ausgesprochen hatte, na ja immerhin war sie in einem Aufzug mit Tristan,... DEM Tristan... da durfte man drastisch handeln.
„Oh doch!, ich mach dich nervös!"
„NEIN!"
„DOCH!"
„NEIN!"
„DOCH!"
„NEIN!"
„DOCH!"
„NEIN!"
„DOCH!"
„NEIN!"
„DOCH!"
„Und woher willst du wissen, dass ich nervös bin??? HE HE????"
„Du hast geplappert", erwiderte Tristan.
„Ich plappere oft, eigentlich sogar andauernd.... das hab ich von meiner Mutter das macht sie auch so!", erwiderte Rory trotzig.
„Ja aber ich weiß das du, wenn du nervös bist, so wie vorher, tja dann plapperst du", sagte Tristan bestimmt.
„Und da bist du dir ganz sicher, woher willst du das den wissen?"
„Das hast du in Chilton immer so gemacht."
Stille
Stille
„Ich hoffe du weißt ich esse viel", erwähnte Rory nach einer etwa einminütigen Pause.
„Was?"
„Mensch die im Militärcamp haben dich echt intellektuell nicht gefordert oder? Das Essen morgen, ich kann ziemlich viel verdrücken. Ich bin immerhin eine Gilmore", beendete Rory ihren Satz stolz.
„Oh, ok,...."
„Wir gehen doch noch essen oder?"
„Ja, klar, wenn du willst!"
„Ok, dann, wenn du das Restaurant aber noch nicht weißt, wie sollen wir uns dann treffen?"
„Rory, wir leben im 21. Jahrhundert, schon mal was von Auto gehört?"
„Ui, das sind diese Dinger mit den vier Beinen, den zwei Ohren und.."
„Rory...."
„Ich weiß was Autos sind Triscuit."
„Aha, Spitznamen, da kann ich mithalten, Maria."
„Pff."
„Also ich hol' dich ab, sagen wir sechs?"
„Das geht ok, ich geb' dir meine Karte, hier."
„Danke."
„Was machen wir jetzt?", fragte Tristan sichtlich gelangweilt.
„Wie wäre es mit einfach nur da sitzen?"
„Äh, na gut."
„Mir ist langweilig!", seufzte Tristan.
„Ja was soll ich dagegen tun?", fragte Rory.
„Unterhalte mich!"
„Ja klar,... nichts ,lieber als das,... und WIE?"
„Hey, du bist hier das Superhirn!"
„Na und, du könntest auch nachdenken!"
„Ok, ok."
Nach einiger Zeit entdeckte Tristan die Karteikärtchen von Rory, die wild am Boden verstreut waren.
„HA!!!, Ich hab's!!!", schrie Tristan voll begeistert da er endlich etwas gefunden hatte womit er sich beschäftigen könnte.
„Goott!!!, Tristan!!!, mach das nie wieder, verstanden!!", schrie Rory außer sich wieder zurück.
„Was hab ich denn gemacht?"
„Puh darüber muss ich nachdenken, warte ach ja genau, mich zu Tode erschreckt, musst du denn hier so rumbrüllen?"
„Gott, du bist wie meine Mutter", sagte Tristan zerknirscht.
„Das sagt meine Mutter auch manchmal."
„Was?"
„Also was hast du?"
„Tja wir könnten das Interview führen."
„Das Interview," Kopfnicken, "hier," Kopfnicken, „ooooo.....k".
„Also," Tristan drückte ihr ein paar Kärtchen in die Hand, die er vorher aufgesammelt hatte, „hier beginn."
„Du freust dich ja richtig über das Interview."
„Mh, du kennst mich, ich mein ich bin Tristan!"
„Achja.."
„Also, komm, los, erste Frage!"
„Herr Gott, lass mir Zeit."
„Oho, jetzt bin ich schon ein Gott!"
„Ich möchte dich daran erinnern, dass ich diesen Artikel schreiben werde."
„Den schreibst auch du??"
„Ja was dachtest du denn?"
„Naja das du nur die Infos zusammensuchst, dann der Klatschtante gibst und die dann den Bericht schreibt."
„Achso!"
„Rory, bevor, bevor wir das jetzt starten, versprich mir was."
„Und das wäre?"
„Lass unsere Vergangenheit raus."
„Uhu, angst um deinen Ruf?"
„Nein, der ist mir eigentlich egal, ich mein es ist ja war was ich damals getan habe, nur es tut mir Leid, ich wurde dafür bestraft und ich mein es ist abgeschlossen,.... verstehst du?"
„Ich werde deinen negativen Seiten aus Chilton nicht erwähnen."
„Danke, also dann lass uns beginnen!"
