Ein Mann, ein Haus, 2,4 Kinder und........
Ein Chow Chow!
Tanja
Uh, dreckiges Princeton
„Ok, also die erste Frage wäre: ‚Wann haben Sie sich entschlossen eine eigene Firma aufzubauen?'"
„Also erstens", Tristan blickte Rory mit einem kleinem, sehr kleinem Lächeln an, "könntest du die Fragen nicht in der Du-Form stellen? Das wäre mir lieber."
„Äh klar, also wann hast DU dich entschlossen eine eigene Firma aufzubauen?"
„Also ich hab sie nicht wirklich aufgebaut, ich habe sie wie soll ich sagen gegründet."
„Ok, ok dann hast du sie eben gegründet also wann hast du dich dazu entschlossen??"
„Also ich habe mich dazu entschlossen als ich an der Universität anfing, also nach meinem Abgang der Militärschule."
„Also du bist also an deinem Abschlusstag aufgewacht und dachtest dir, ah schöner Tag, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, wenn ich mal mit der Uni fertig bin, dann gründe ich eine eigene Firma??", fragte Rory.
„Nein, ich wollte einfach nur was eigenes aufbauen, etwas womit ich selber mein Geld verdienen kann, ich will nicht das Geld meines Vaters verwenden."
„Oooooo ....k, gut dann, wie hast du das finanzielle geregelt, ich mein du musst doch ein Budget dafür gehabt haben und ich glaube nicht das du dir das alleine finanzieren konntest."
„Mein Großvater hat mir geholfen."
„Willst du deine Antwort vielleicht irgendwie ausbauen??"
„Also, mein Großvater und ich waren und schon immer ziemlich nah, er hatte sich auch dafür eingesetzt das ich nicht auf diese Höllenschule muss,...."
„Chilton?", unterbrach ihn Rory.
„... Chilton???, nein ich rede von North Carolina, Chilton, tsss."
„Ok, ok also er wollte das du nicht weg gehst, weiter bitte."
„Ja also in den Ferien nach meinem Abschluss der Militärakademie bin ich zu meinem Großvater und habe ihn gefragt was er von meinem Plan hält und er meinte das er ihn gut finde, weil diese Art von Firmen ja nun im kommen seien,...."
„Ja also, es tut mir Leid das ich dich schon wieder unterbrechen muss, aber was für ‚ne Firma hast du eigentlich?"
„Wow, moment..... du interviewst mich und weißt nicht mal was für eine Firma ich hab?"
„Also ich hab eine Marketingfirma, wir spezialisieren uns auf Websites, aber vermarkten auch Produkte."
„OH!, ok, das ist...... toll!"
„Ja das fand mein Großvater auch, dann bin ich auf die Uni gegangen, belegte die notwendigen Fächer und ja nach meinem Abschluss setzte ich mich wieder mit meinem Großvater zusammen, er wollte mir das Geld schenken, aber ich habe es nicht angenommen, so wurde er stiller Teilhaber."
„Wow!, auf welche Uni bist du gegangen?"
„Du weißt ja gar nichts von mir. Hättest du dich nicht vorbereiten sollen?"
„Ach Gott, kannst du mir das nicht einfach sagen?"
„Princeton."
„Uh, dreckiges Princeton", murmelte Rory.
„Bitte?"
„Also da steht was von anderen Projekten,....... was für andere Projekte?"
„Ja also nachdem meine Firma ziemlich großen Erfolg hatte, habe ich andere Projekte angefangen."
„WAAAAS für andere Projekte?"
„Also ich bin zum Beispiel Teilhaber von Morawa."
„Morawa?? Teilhaber, willst du das irgendwie näher erklären?"
„Gerne, also Morawa ist eine Österreichische Firma, sie druckt Bücher und liefert Zeitschriften an so ziemlich alle Geschäfte in Österreich die Zeitschriften verkaufen, der Besitzer wurde krank, wollte die Firma verkaufen, ich habe sie gekauft. Gott die war teuer."
„Aber du bist doch nur Teilhaber,... hast aber alles gekauft?"
„Ich habe Anteile wieder verkauft, mit Gewinn, habe mir aber 55% behalten, so kann ich noch immer bestimmen was mit der Firma passiert."
„Aha, und hast du noch andere Projekte?"
„Ja ich besitze zwei Kaffeehäuser."
„Du besitzt Kaffeehäuser??? Wirklich?"
„Ja wirklich, ich hab eins in New York, eins in Wien und eins in Berlin."
„Berlin, Wien?????? Wie zum Teufel bist du dahin gekommen???"
„Ja ich sagte doch schon meine Firma ist sehr erfolgreich, ich hatte einige Projekte in Deutschland und Österreich zu erledigen, mir gefiel der Flair in den beiden Städten und entschloss mich dazu Kaffeehäuser aufzumachen."
„Wooooow!!!!"
„Jaja, das ist doch beeindruckend oder?"
„Kann man wohl sagen."
„Na gut, nächste Frage."
„Äh klar, also ‚Du bist in Hartford aufgewachsen, hattest du jemals den Wunsch woanders aufzuwachsen?'"
„Früher habe ich mir gewünscht woanders aufzuwachsen, vor allem als ich auf der Akadmie war, habe ich die Zeit in Hartford verflucht, aber jetzt denke ich, das ich ohne meine Hartford-Jahre wohl nie so weit gekommen wäre wie ich jetzt bin, verstehst du?"
„Klar ich mein ist doch ganz log..... Ich versteh nur Bahnhof."
Darauf konnte Tristan nur lachen.
„In Hartford ist einiges passiert, einige bestimmte Augenblicke haben meine Entscheidung eine eigene Firma zu gründen nur gefestigt. Wäre ich nicht in Hartford aufgewachsen, hätte ich bestimmte Fehler, bestimmte Augendblicke nicht durchlebt und wäre somit wahrscheinlich nie nach North Carolina geschickt worden, wäre dann wahrscheinlich nie nach Princeton gegangen und hätte wahrscheinlich nie eine Firma gegründet."
„Oh, verstehe, also du bereust es nicht?"
„Im Moment bereue ich es nicht, aber es kann sein das ich es übermorgen wieder bereuen werde."
„Aha, na ja also nächste Frage?"
„Klar."
„Also, die Frage interessiert mich: ‚Wie war die Zeit in der Militärakademie?', war sie wirklich so schrecklich wie man es in Filmen zeigt?"
„Gott, also es ist nicht exakt so wie man es in Filmen sieht, ich sag dir einfach mal den Tagesablauf.
Also, wir mussten in aller Hergottsfrüh aufstehen, Montags bis Samstags um halb Sechs, manchmal gab es bestimmte Tage da wurden wir eine Stunde früher geweckt, Sondertraining.
Ja also an den Tagen an denen sie uns um halb Sechs geweckt haben, mussten wir zuerst Joggen, 15 Kilometer, dann duschen und Frühstücken, nachdem wir damit fertig waren, war Schule, dank Chilton war ich der beste der Klasse. Gut nachdem sie uns mit weiß was ich allem in der Schule genervt haben gab es Mittagsessen, dann mussten wir zum Training antreten. Am Plan standen Hindernisläufe, Muskeltraining und Geschicklichkeitsrennen.
Danach hatten wir Zeit zum Hausaufgaben machen um sechs war dann noch einmal ein Lauf von 5 Kilometern und danach Abendessen, ja und um 21 Uhr war Schlafenszeit."
„Hart."
„Ja."
„Wie war das Wochenende?"
„Ja da hatten wir keine Schule, dafür aber extra Training und am Abend durften wir bis Mitternacht weg."
„Habt ihr auch Uniformen getragen?"
„Ja das haben wir."
„Aaahh!"
„Was?"
„Nichts."
„Komm schon sag."
„Naja, meine Mutter und ich schauten vor kurzem so 'nen Militärfilm und meine Mutter sagte das sie mal gern einen Mann in Militär-Uniform sehen würde.."
„Was wieso guckst du so.... Gott nein was du schon wieder denkst..... argh!"
„Was ich hab gar nichts gedacht."
„Klar doch."
„Echt, ich hab mir nur gedacht das sie wenn sie jemanden in Uniform sehen will, dann sollte sie zu einer Parade fahren."
„'Ner Parade?"
„Ja."
„Sag bloß du hast an einer Parade teilgenommen."
„Doch hab ich."
„Ja???"
„Ich hab meine Gruppe angeführt."
„Ok, ok!"
„Also kommen noch Fragen?"
„Äh Rory??,...... Geht's weiter? Rory???"
„Äh, hehe, nein, wir sind,..... fertig", erwiderte Rory etwas zu schnell und versteckte die restlichen Karten hinter ihren Rücken.
„Aha,..... und was ist.... das?"
„Was?"
„Das!"
„Was das?"
„Na das hinter deinem Rücken."
„Ach DAS!"
„Ja DAS!"
„Ähm, nichts, ich meine, nur, ähm, was von meiner Mutter,.... ja genau meiner Mutter."
„Deiner Mutter häh?"
„Hehe, ähm ja?"
„Was.... ähm, privates?"
„Ja!!!!"
„Weißt du wo wir grad von Privatem reden, nachdem du in den Lift gestiegen bist, hattest du eine Frage , die du mich noch nicht gefragt hast."
„DIE hast du gehört?", kreischte Rory.
„Jep!"
„Ja, die, ähm die ist... nicht wichtig, die brauche ich nicht, ich hab ja schon genug für den Artikel."
„Aber ich dachte die Fragen hast du von ähm na ja so was ähnlichen wie Fans und ich glaube die wären doch etwas enttäuscht wenn sie ihre Frage nicht finden würden oder? Außerdem hat man mich gebeten alle Fragen zu beantworten."
„Aber, aber dass, das waren doch schon alle....", Blick, „fast alle", Blick, „größtenteils alle?", Blick, „Ok, ok, ein paar!!!"
