Ein Mann, ein Haus, 2,4 Kinder und...
Ein Chow Chow!
Johanna, Karin und Tanja
Travis
T: Wusste ich doch, dass das noch nicht alle waren.
R: Wir könnten doch tun als ob das alle waren... du weißt schon die anderen einfach ignorieren, ich brauch sie nicht. Wirklich!
T: Ich will aber nicht so tun als ob es diese fragen nicht gibt.
Ich will diese Fragen hören.
R: Du bist verdammt Dickköpfig. Weißt du, dass du verdammt dickköpfig bist?
T: 's haben mir schon viele gesagt, dass ich dickköpfig bin.
R: Nun du bist es.
T: Du bist auch dickköpfig!
R: ICH! Pffff... bin ich nicht!
T: Ach nein?
R: Ich bin niemals dickköpfig!
T: Bist du schon!
R: Bin ich nicht!
T: Bist du schon!
R: Bin ich nicht! Ich bin nicht dickköpfig!
T: Beweis es.
R: Wie soll ich es denn beweisen, und genau in diesem Moment wusste sie das sie einen Fehler gemacht hatte,... einen sehr großen Fehler.
T: Stell mir doch die Fragen.
Und da hatte sie es... ja Rory war, naja ist dickköpfig, aber bedauerlicherweise hatte sie in Tristans nähe auch eine, wie sollte man sagen, große Klappe.
R: Also das hat doch überhaupt nichts DAMIT zu tun!
T: Du bist zu dickköpfig mir diese verdammten Fragen zu stellen beweise das du nicht dickköpfig bist und stell mir diese scheiß Fragen!
R: Ich kann sie dir aber nicht stellen!
T: Und wieso wenn ich fragen darf?
R: Gaaaaaaanz einfach... ich kann nicht weil...
T: Weil?
R: weil...weil sie...
T: Ja?
R: weil sie peinlich sind!
T: Was ist daran peinlich?
R: Was ist daran peinlich? Was ist daran peinlich? WAS IST DARAN PEINLIIICH? Wie kann man solche fragen stelln!
T: Ganz einfach man nimmt ein Fragewort und ein Prädikat und ein Hauptwort reiht diese Wörtchen aneinander und tadaaa! Man hat einen Satz.
R: Das mein ich nicht.
T: Was meinst du dann?
R: …………….. ARGH!
T: Ach und formulier doch die Fragen gescheit… wenn das möglich ist… ich hab was gegen geschwollenes Gerede.
R: Schrecklichste Freundin?
T: Jap so in etwa hab ich das gemeint….
R: Antwort!
T: Das war in der High - School, sie hieß Summer…
R: Ah Summer.
T: Soll ich antworten?
R: ……….
T: Also sie hieß Summer, es war nichts naja ernstes… aber sie hat sich auf einer Party mit einem meiner Freunde am Klo eingesperrt…. Als ich sie zur Rede stellen wollte, hat sie mit mir Schluss gemacht… vor naja fast der ganzen Schule… nicht grad einer meiner Höhepunkte.
R: Nein das war nicht grad einer deiner Höhepunkte… aber gut nächste Frage.
Ha das müsste ich gar nicht Fragen… aaalso
warst du in der High School beliebt?
T: Man kann sagen das ich beliebt war, die Leute mochten mich allerdings nicht wegen meines Charakters wegen sondern eher wegen meiner Eltern und ihrem Geld.
R: Hahaha… wie viele Freundinnen hattest du bisher?
T: stille räusper
Ähm,… ja also, eine richtige Beziehung mit Eltern kennen lernen, Vertrauen, Zusammenziehen und Liebesgerede… hatte ich bisher nur einmal.
R: Ja?
T: Ja.
R: Oh………., ähm ja wurdest du jemals von einer Frau verletzt?
T: Ja, 2 mal, einmal von einem Mädchen aus meiner Schule und einmal von dieser einen richtigen Beziehung.
R: Willst du das noch etwas erweitern?
T: Nein
R: Gut, haha wieder was lustiges. Wie würde deine ideale Schwiegermutter aussehen?
T: Vom Aussehen her?
R: Nein überhaupt!
T: Also.. sie sollte nicht spießig sein… nicht so naja auf das Geld aus sein… sie sollte Spaß verstehen, sie sollte ja….. auf jeden fall nicht so sein wie Mütter von Mädchen mit denen ich bis jetzt aus war.
R: So Tristan bist du Vater? Oder hast du jemals Lust darauf Vater zu werden?
T: Nein ich bin noch nicht Vater auf jeden fall weiß ich nichts davon und ja irgendwann einmal mit der richtigen Frau wenn alles geregelt ist dann hätte ich schon gern Kinder.
R: Mit was für Frauen gehst du aus?
T: Mh, das ist schwer….
R: Was ist daran schwer?
T: Ja ich muss nachdenken!
R: Ja dann denk mal schön.
T: Also sie sollte intelligent sein, Spaß verstehen, ich muss mich gut mit ihr unterhalten können und wenn ich mit ihr essen gehe sollte sie mehr als nur einen Salat, Brot und Wasser bestellen.
R: Ok,… also jetzt zur letzten Frage. Wie war deine letzte Freundin?
T: Also meine letzte Freundin hieß Sarah. Sie war wunderschön. Absolut meine Traumfrau …. Anfangs ….
Vom Aussehen her so wie es sich jeder Mann wünscht: groß, schlank, lange blonde Haare, grüne Augen, … Einfach perfekt
Und sonst? Ja, … Sie war nett, liebenswürdig, hilfsbereit, ehrgeizig, kinder- und tierlieb, fürsorglich, charmant, elegant, nicht arrogant, nicht überheblich, zielstrebig, gesundheitsbewusst, sportlich, …
Ja na ja …
R: Wenn sie doch ach so toll ist, wieso seid ihr dann nicht mehr zusammen?
T Woher willst du wissen, ob wir noch zusammen sind oder nicht?
R: Ich bin eben gut … na ja ich bin eben nicht taub, obwohl das bei einem Zusammenleben mit meiner Mutter durchaus möglich wäre … aber egal zurück zum Wesentlichen
Du hast in der Vergangenheit geredet und dein „anfangs" hat mich irritiert.
T: A ja.
R: Ja … also wieso?
T: Das ist was privates, das will ich nicht beantworten.
R: Aber …
T: Mmh?
R: Du wolltest, dass ich die Fragen stellen, also musst du sie beantworten.
T: Ich hab die Frage schon beantwortet.
R: Aber in meinem Beruf gehört es dazu Dinge zu hinterfragen. Jetzt hinterfrage ich dein Privatleben.
T: Du hinterfragst meine Beziehung.
R: Wenn du Beziehungen zu Privatleben zählst, dann ja.
T: Komischerweise tu ich das.
R: Also dann beantworte die Frage.
T: Scheiß Lift, wann fährt der endlich wieder los. Wir sitzen hier ja schon ewig fest.
R: Die Frage rennt nicht davon.
T: Wird dir hier auch so heiß wie mir?
R: Ich hab deine Telefonnummer und außerdem hast du mich morgen zum Essen eingeladen. Mich stört's nicht wenn wir das Thema morgen weiter diskutieren.
T: Na gut, bevor du mich mein Leben lang damit nervst, beantworte ich dir die Frage.
Also an dem Abend, an dem ich ihr einen Antrag machen wollte, hat sie mir gesagt, dass sie ein Jobangebot in Rom bekommen hat und na ja jetzt ist sie weg.
R: Na wie ist sie weg?
T: Bitte, reicht dir das nicht schon?
R: Ja, sorry, passt schon.
T: Naja … Sie hat das Angebot angenommen, wollte aber keine Fernbeziehung.
Weißt du ich hatte alles so schön geplant. Ein Abendessen in einem der besten Restaurants New Yorks. Ich hatte dafür gesorgt, dass wir die einzigen Gäste waren. Nichts war mir zu teuer und als ich so vor mich hinplapperte über unser Leben und was wir schon alles gemacht haben kommt sie auf einmal daher mit:
„Ich habe heute einen Anruf bekommen, sie wollen mich für den Job haben. Vor dir steht die neue Außenreporterin des CNN. Oh mein Gott kannst du das glauben? Ab nächste Woche arbeite ich in Rom!"
Das war ein echter Schock, ich konnte es nicht fassen. Ich wusste ja nicht mal das sie sich für den Job gemeldet hat.
R: Ähm…. ok!
T: Aber du fragst dich bestimmt wieso ich sie nicht trotzdem gefragt habe mich zu Heiraten…
Tja der zweite Schock den sie mir verpasst hat war noch heftiger, denn sie will keine Beziehung,… naja keine Fernbeziehung also machte sie Schluss.
R: Wieso bist du nicht mit ihr mitgegangen?
T: Oh, sie wusste wie sehr ich mein Leben liebe… meine Freunde sind hier meine Firma und mein Großvater, … Ich mein ich mag Italien, sehr sogar, das Essen zum Beispiel, das Meer, aber mein Leben dort zu verbringen? Nein das wäre nichts für mich.
R: Das… ähm das tut mir Leid. Sie muss dir viel bedeutet haben.
T: Das hat sie.
R: Du hättest mir das nicht erzählen müssen.
T: Ich weiß, aber es hat gut getan.
R: Es freut mich das ich helfen konnte,…
T: Schreibst du das auch?
R: Wohin?
T: Auf die Liftwand?
R: Oh ich bin mir nicht sicher ob die Kajalfarbe halten wird.
T: Ich mein in deinem Artikel Strohkopf!
R: Also wirklich, Strohkopf passt absolut gar nicht, denn
1. Bin ich nicht blond und
2. glaub ich zu wissen das ich nicht blöd bin.
T: Also?
R: Also ich werde es drucken, wenn
T: Wenn?
R: Wenn ich morgen keine anständigen Portionen bekomme, verstanden?
T: Jap!
R: Oh mein Gott, hörst du das?
T: Was auch immer DAS sein soll,… ES ist nicht so laut deine Stimme zu übertönen.
R: Sollte das etwa ein Kommentar gegen meine Stimme sein?
T: Niemand würde auch nur das geringste gegen deine Engelsstimme sagen.
R: Ich weiß ganz genau das du das ironisch meinst, du musst mich nicht für blöd verkaufen.
T: Was wolltest du eigentlich?
R: Wann?
T: Vorher! Dein „Oh-mein-Gott-Tristan-die-Welt-geht-unter-hörst-du-das" Gekreische.
R: Ich hab ni….
Ich habe eine Stimme gehört…
Weißt du was das bedeutet?
T: Das du bald Besuch von Leuten mit einer weißen modischen Jacke bekommst?
R: Ich bin nicht verrückt, ich habe echt eine Stimme gehört!
T: Vielleicht wars ja deine eigene?
R: Sag mal macht es dir eigentlich Spaß mich für total blöd zuu verkaufen?
T: Nein,…. na gut ich amüsiere mich hier zu Tode.
R: DA schon wieder!
T: Ach ja jetz hör ich's auch.
R: JA genau aber mich vorher für blöd verkaufen.
T: Vielleicht konnte ich es vorher nicht hören, du warst ja viel zu laut!
R: Da schon wieder !
T: Die Stimme?
R: Nein!
T: Was denn dann?
R: Ein Kommentar gegen meine Stimme!
T: Du kannst einen echt fertig machen, weißt du das?
R: Oh ja. Ich weiß, dass habe ich von meiner Mutter gelernt. Sie ist die beste darin.
T: Du bist stolz auf diese Eigenschaft?
R: Klar weißt du wie schnell du Leute loswirst wenn du sie nur lang genug nervst?
Ok blöde Frage sicher weißt du das.
T: Wen konntest du denn bis jetzt erfolgreich verjagen?
R: Travis!
T: Travis?
R: Ja Travis!
T: Travis?
R: Herr Gott ist hier ein Echo?
T: Wer zum Teufel ist Travis?
„Ja da haben wir noch welche….. klopf Ist es da drinnen Jugendfrei, oder braucht ihr noch ein bisschen?", fragte ein Mann von der Liftgesellschaft leicht schmunzelnd?
