Frühaufräumen – Die andere Art Sport zu treiben

In der Stadtmitte waren ein paar Gärtner damit beschäftigt eifrig Blumen zu setzen. Natürlich wurde das ganze unter den Adleraugen von Tayler beobachtet.

Keine Blume durfte falsch gesetzt werden. Die Farben waren haargenau aufeinander abgestimmt, Tayler hatte ewig gebraucht alles zu planen.

Zwar hätte das vorige Blumenbeet um den Pavillon gereicht, doch fand nicht jedes Jahr die Stars Hollow – Nationalfeiertagswoche statt.

Und zweitens, der weitaus wichtigere Grund, war das Beet nachdem Kirk es im Schlaf umgegraben hat, total verwüstet. Einerseits war Tayler stinksauer, anderseits hatte er nun endlich seinen stichfesten Grund das Beet neu zu gestalten.

Man konnte sagen, wenn man Talyers schreie („Nein Sie unqualifizierter Halsabschneider, die Blumen gehören da hinüber, da gehören die rosaroten Blumen hin, können Sie den rosa nicht von Zartrosé unterscheiden? Werden in diesem Staat keine qualifizierten Gärtner ausgebildet? Muss man den alles selber machen?") ignorierte, dann war es allen in allem ein wunderschöner Morgen. Zwar waren keine Vögel zu sehen, dank Taylers Geschrei, allerdings war hier und dort ein Schmetterling zu sichten.

Um 5 nach halb 12 öffnete sich die Tür zu Luke's Diner und Lorelai kam mit einem riesen Lächeln und glitzernden Augen hereingestolpert.

„Lukey...!"

„Nein!"

„Ach komm schon, ich hatte heute nur zweieinhalb Tassen."

„Und was ist mit der anderen Hälfte passier?"

„Die... die hat der Waschbär getrunken!"

„Du hast einen Waschbär?"

„Ja und wenn du mir eine, nein warte zwei Tassen Kaffee gibst, dann werde ich den kleinen Fratzen Luki nennen", Lorelai lächelte Luke weiter an, nickte dann heftig, legte schlussendlich den Kopf seitlich, zwinkerte Luke zu und fragte hoffnungsvoll.

„Deal?"

Luke beugte sich weit über den Tresen, seine und Lorelais Nase berührten sich fast, die Lippen fest zusammengepresst stieß er einen Atemzug aus und fragte.

„Wie viele Tassen?"

Lorelai machte Luke die Geste des Ausatmens nach.

„Vier."

„Nur vier?"

„Er ist TOT."

„Der Waschbär?"

„Chad!"

„Ich dachte du nennst das Ding Luki."

„Ach was hast du mit dem blöden Waschbärn?"

„Wer hat denn damit begonnen?"

„Pah, du natürlich!"

„ICH?"

„Du verwirrst mich!"

„Willkommen in meiner Welt."

„Lorelai blinzelte einige Male schaute dann Luke verwundert an und kniff die Augen zu dünnen Schlitzen zusammen.

„Versuchst du mich abzulenken? Denn das funktioniert nicht Mr., also wo waren wir?"

„Chad ist tot."

„Ach ja", nun fiel Lorelai gänzlich in ihre Rolle zurück.

„Er ist tot. Luke, Chad ist tot! Ich dachte wenigstens er wäre loyal, aber nein, er hat mich verlassen, so wie die anderen auch."

„Wer zum Henker ist Chad?"

„Meine Kaffeemaschine! Mensch. Aber jetzt... ist er es ja nicht mehr... er War meine Kaffeemaschine..."

„Und sie ist kaputt."

„ER! und ER ist nicht kaputt... er ist TOT!"

„Das Ding ist eine Maschine."

„Er war mein Freund!"

„Der an einer Steckdose hing!"

„Wie kannst du nur? Dafür konnte er nichts! Er war mir so lange treu. Ich hatte ihn seit vier Jahren Luke, VIER!"

„Bleibt trotzdem ne Maschine."

Lorelai stand nun vor ihm, der Mund war eine gerade Linie, die nun langsam zum zittern anfing und ihre Augen zeigen das sich Tränenflüssigkeit bildete und da wusste Luke das er dieses Mal zu weit gegangen war.

Er tat das einzige sinnvolle, hielt Lorelai eine Papierserviette hin, die sie mit einer zitternden Hand entgegen nahm und sich geräuschvoll die Nase putze.

„Also was ist mit Chad passiert?"

„Na ja das war so… Ich stand auf und ging sofort Kaffee machen, weil, weil Kaffee…!

„… das Elixier des Götter ist… ja ich weiß."

„Ja und ich mache Chad an und er beginnt zu gluckern und ich sage ihm wie toll er ist und wie gut er seine Arbeit macht und dann gehe ich hinauf um mich umzuziehen, dann bin ich ca. fünf Minuten drin, als ich auf einmal so merkwürdige Geräusche höre…"

„Und wie haben die geklungen?"

„Als würde jemand rülpsen."

„Rülpsen?"

„Ja, rülpsen."

„So richtig rülpsen?"

„Jaaa, Luke können wir uns wieder dem wesentlichen zuwenden?"

„Klar."

„Gut also ich gehe da hinunter um nach Chad zu sehen, es hätte ja sein können das ein fetter Kerl mit Bierdose in meiner Küche steht und im Rülpskonzert gibt."

„Ein fetter Kerl?"

„Ja!"

„Wer sollte denn das sein?"

„Ähm, tja, öh…"

„Ja?"

„… Tayler!"

„… ok … also ich nehme mal an Chad hat gerülpst?"

„Ja und weißt du ich war das gar nicht gewöhnt von ihm, ich habe ihm Benehmen beigebracht. Kein Rülpsen, Pupsen und mit dem Finger zeigen!", kicherte Lorelai stolz.

„Ok … also er hat gerülpst."

„Ja und das ist noch nicht mal alles!"

„Sondern?"

„Er hat geraucht!"

Und da schoss Luke ein Bild in den Kopf, das er wohl für lange Zeit nicht mehr vergessen würde, ein rülpsende, rauchende Kaffeemaschine auf der einen Seite, eine Dose Bier, ein Aschenbecher mit glühender Zigarette auf der anderen Seite und ohne es wirklich zu wollen musste Luke lachen…

Lorelai die inzwischen mit ihrem Berichterstatt weitergemacht hatte , wie sie heldenhaft den Stecker gezogen hatte und mit einem herumliegenden mysteriösen Kochlöffel auf die Seite geschoben hatte, schaute Luke wieder durch ihre Schlitzaugen an.

„Sag bloß du findest das lustig."

„Ähm, nein natürlich nicht. Kaffee?", damit hielt er den Kaffeetopf hoch und zauberte mit der anderen Hand einen Kaffeebecher hervor.

Lorelais Gesichtszüge wurden mit einem Schlag wieder fröhlich nahm die Kaffeetasse aus Lukes Hand, hielt sie ihm vor die Nase und grinste bis über beide Ohren.

„Nur damit wir uns richtig verstehen, ich habe diesen, gib ihr Kaffee und sie hält die Klappe Taktik durchschaut, aber ich toleriere sie ausnahmsweise will ich Koffeinmangel habe.

„Wann kommt Rory?"
„Uhu… Themawechseltaktik... ich habe dich durchschaut, Lukey… du bist so durchschaubar wie Kristallglas. Und sie müsste eigentlich gleich kommen, außer sie hatte eine „lange" Nacht."

Lorelai lächelte teuflisch und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee.

„Was? Wie" Was meinst du mit lange Nacht? Und wieso schaust du so komisch wenn du das sagst?"

„Sie hatte gestern ein Date."

Lukes Beschützerinstinkt setzte natürlich wie auch sonst sofort ein.

„Ein Date? Wie lang kennt sie ihn? wo hat sie ihn kennen gelernt? Hast du seine Sozialversicherungsnummer?"

„Hey, hey ich komm runter. Sie ging mit ihm auf Chilton, ich hab mit ihm telefoniert. Er schien ganz ok."

„Ganz ok?"

„Jupp."

„Ganz OK? Er könnte vorbestraft sein."

„OH ich denke das ist er."

„WAS?"

„Also ich vermute das er eine „Notiz" bekommen hat, obwohl sicher bin ich mir nicht."

„Und du lässt sie mit ihm weggehen?"

„Luke beruhig dich, erstens ist Rory alt genug und zweitens was hätte ich machen sollen? Ihr sagen „Hey wart mal 2 Sekunden, ich komm vorbei und verbiete dir mit ihm wegzugehen?" Außerdem wie gesagt ich hab mit ihm telefoniert er ist ok… außerdem habt er lange Finger."

„Lange Finger?"

„Jupp!", wieder lächelte sie teuflisch und macht e einen Schluck von ihrem Kaffee… der verschwunden war…

„Bekomm ich noch ne Tasse?"

„Wenn Rory kommt."

Lorelai erblasste… „Was ist wenn sie verschlafen hat oder Trissey nicht aus dem Bett bekommt oder bekommen will, wenn sie den Termin vergessen hat, wenn es Stau gibt, wenn…"

Mitten in ihrer Rede hat sich Luke zu ihr begeben und füllte ihre Tasse neu.

„Dankeschön."

Luke brummte nur vor sich hin und wischte seinen Tresen…

„Vielleicht setz ich Luki auch eine Basketballmütze auf."

„Wem?"

„Ach Luki, dem Waschbären."

„Luke verdrehte nur die Augen, musste allerdings lächeln als er Rory bei der Tür hereinkommen sah, allerdings sah sie sehr nachdenklich aus.

„Schneuzelchen", rief Lorelai, sprang von ihrem Sessel auf, lief zu Rory und umarmte sie stürmisch.

„Mom über den Spitznamen müssen wir noch ein paar ernste Wörter wechseln", blickte Lorelai ernst an, ging dann zum Tresen, lächelte Luke an und frage mit Engelsaugen „Kaffee?"

„Was ist los?" Solltest du nicht strahlen so von innen heraus, und lächeln und nicht zu vergessen das seufzen"!

„Seufzen?", Rory schaute ihre Mutter skeptisch an, „ Mom geht's dir gut?"

„Klar mir geht's ausgezeichnet. Und wie geht's dir?"

„Geht so."

„Geht so?"

„Ja."

„Also wenn er so schlecht ist, dann solltest du ihn loswerden, ich dachte er wäre besser, ich mein ich erkenne so was, das ist mein achter Sinn, aber jeder große Meister täuscht sich mal, da Vinci dachte auch das er Gold aus Stroh machen könnte, ich bin also nicht allein."

„Man von was zum Teufel redest du?"

„Tristan, duh, von wem den sonst?"

„Tristan? Wieso sollte ich glücklich sein, in was soll er gut sein… MOM yuck, äh. Wie kannst du nur?", rief die jüngere Gilmore entsetzt.

„Was? Du bist Mitte zwanzig, jung, gesund und intelligent, es wäre natürlich!"

„Sag mal nimmst du normalerweise Tabletten, haben wir Vollmond oder bist du wirklich immer so?"

„Chad ist tot", warf Luke ein.

„Nein!", Rory konnte es nicht fassen.

„Doch!", in Lorelais Augen konnte man neu aufsteigende Tränen glitzern sehen.

„Er war so lieb, sein Kaffee war einer der besten", sagte Rory die mittlerweile die Arme um Lorelai gelegt hatte, „nichts gegen deine Kaffee Luke, der ist einfach der Beste", warf sie gleich ein.

„Ich werde ihn so vermissen, ich mein er war grün! Ich hatte ihn wirklich gerne." Lorelai schniefte nach ein paar Mal setzte sich dann aber abrupt kerzengerade hin und schaute Rory ernsthaft an.

„So läuft das nicht Miss… los erzähl wie war's gestern?"

Rory die diese Reaktion schon befürchtet hatte wandte ihre ganze Aufmerksamkeit ihrem Kaffee und atmete schwer aus.

„Wir waren essen."

„Ja soviel weiß ich schon."

„Ein italienisches Restaurant."

„Klassisch."

„Es war ziemlich versteckt, ich kannte es kaum."

„… was für ein Wunder", meinte Lorelai sarkastisch.

„Was soll das denn heißen?"

„Ach komm schon Rory wie solltest du es den kenn?

„Wie meinst du das?"

„Die einzigen „Restaurants" die du kennst sind Pizza Hut, den Griechen und das chinesische und indische Restaurant mit Lieferservice, du geht's kaum aus und Verabredungen hast du so gut wie nie, wie also in drei Teufelsnamen solltest du ein italienisches Restaurant kennen!

Rory war still, denn Lorelai hatte nun mal einen Punkt, aber was wäre eine Gilmore wenn sie nicht das letzte Wort haben könnte?

„Ich hätte davon einen Kulturteil lesen können, oder im Restaurantcheck..."

Mh.. gut, gut, gewonnen, also du kanntest es nicht?"

„Ja, aber es war sehr schön, dunkles Holz, Vorhänge und Tischdecken dunkelrot, Kerzenschein, Pflanzen und eine Wand war so angemalt als hättest du Ausblick auf ein kleines Dorf."

„Mhm nett."

„Das Restaurant gehörte Tristans Freund."

„Und das Essen?"

„Unglaublich gut, ich dachte ich träume."

„Was hattest du denn?"

„Lasagne und Spagetti."

„2 Gerichte? Wow waren die Speisen soo klein?"

„Nein, aber Tristan und ich haben nach der Hälfte getauscht, naja er hat nach der Hälfte getauscht ich habe den Großteil schon gegessen."

„Er hat mit dir das Essen getauscht?"

„Jup."

„Aah… toller Junge, wirklich gut, er hat die Erlaubnis dich zu heiraten."

„Mom!"

„Was, was spricht den gegen ihn?"

„Na ja ich kenne ihn nicht."

„Britney kannte Kevin auch nicht besonders gut und sie beschert ihrer Mutter Nachwuchs. Wieso also du nicht?"

Rory war mehr oder weniger sprachlos. „Na ja … ähm vielleicht will er mich ja gar nicht heiraten!"

„Pah wer dich nicht heiraten will bekommts mit mir und Luke zu tun!"

„Was ist mit der beschützenden Mutter passiert die ihre Tochter vor allem vor Männern beschützen wollte?"

„Die hat ihre Meinung gestern Abend geändert als sie am Abend dein Zimmer auseinander genommen hat, die Jahresbücher gefunden hat und raus gefunden hat, das Tristan aussieht wie Mini Brad Pitt."

„Du hast meine Sachen durchwühlt, die in meinen Zimmer waren?"

„Das ist mein Haus, jup."

„Unglaublich."

„Nein, Madame, unglaublich ist, das du mir all die Jahre verschwiegen hast, das er ausseiht wie Brad Pitt! Er seiht doch noch immer so aus oder?"

„Auf die Frage antworte ich nicht."

Lorelai hatte wieder ihr teuflisches Lächeln, ihre Augen glitzerten verdächtig.

„Habt ihr euch geküsst?"

„Was?"

„Ach komm schon, das war doch ein Date."

„Nein war es nicht."

„das heißt ihr habt euch nicht mal geküsst, Gott, hab ich dich aufgezogen oder meine Urgroßmutter?"

Rory wurde still und starrte ihre leere Kaffeetasse an. Sie wusste selbst nicht was los war. Eigentlich lief alles gut, doch als er sie zu Hause absetzte, lief irgendwie so gar nichts nach Rorys Plan.

„Schatz, was ist los? Du kannst es Mami sagen, wir schicken Luke einfach weg und niemand wird es sonst wissen."

„Hey das ist immerhin noch mein Lokal!", rief Luke empört.

„Hey hab erbarmen es schient sich hier um einen Notfall zu handeln", sagte Lorelai und tätschelte Rory den Rücken.

„Also was ist gestern passiert?"

„Na ja das war so… als Tristan und ich mit dem Essen fertig waren, fuhren wir noch zum Chrysler Building."

„Chrysler?"

„Ja ein Freund macht dort immer Überstunden und hat uns reinlassen, man hat vom Dach einen wunderschönen Ausblick."

„So viel Romantik und kein Kuss?"

Rory ignorierte Lorelai und erzählte einfach weiter. „Er hat mir einiges erzählt, und ich hab ihm von Stars Hollow erzählt, von Chilton, als er nicht mehr da war, das Paris bald heiraten würde hat ihn ziemlich geschockt."

„Weil sie einen freiwilligen gefunden hat, der sie bis ans Lebensende bei sich haben möchte?"

„Nein, die beiden hatten Kontakt, aber Paris hatte ihm nie von der Hochzeit erzählt, geschweige denn von Jess."

„Ok, also wo bleibt der Kuss?"

Wieder ignorierte Rory ihre Mutter gekonnt.

„Nach einer Stunde oder so gingen wir wieder und er brachte mich nach Hause."

„Ah, endlich Kussszene."

„Also wir fuhren mit dem Lift hoch und er machte Scherze, das mir, was wei0 ich was passieren könnte, wie zum Beispiel über die zwei Stiegen fliegen oder das in de Gebäude ein Sexualverbrecher rumlaufen könnte."

„Alles Ausreden damit er dich küssen kann."

„Dann standen wir vor meiner Tür und tja dann küsste er mich…" Rory wurde von Lorelais Jubelschrei und ihrem Siegesrufen unterbrochen, die nach den Worten, „auf die Wange und ging zurück zum Aufzug", eher nach Schluchzen klangen als Siegesjubel.

„Er hat was?"

„Mich auf die Wange geküsst!"

„Und du bist enttäuscht?"

„Na ja, enttäuscht würde ich es jetzt nicht nennen, ähm ich habe mich … gewundert."

„Wieso?2

„Der Tristan aus Chilton hätte nicht eine Chance vergehen lassen ein Mädchen zu küssen."

„Vielleicht dachte er du würdest es nicht wollen…", wandte Lorelai ein und wechselte die Sitzposition.

„Ich hatte meine Augen geschlossen", gab Rory zähneknirschend zu.

Das veranlasste Lorelai erstaunt die Augenbrauen zu heben. Klein Rory gab es also zu.

„Du gibst es also zu?"

„Was?"

„Das du wolltest, dass er dich küsst."

„ja", gab Rory kleinlaut zu. Sie konnte nicht verleugnen das Tristans Aktion sie aus dem Gleichgewicht geschmissen hat.

„Lade ihn doch ein."

„Wohin?"

„Na ja über die Feiertage."

„Mom der 4. Juli, das ist nur ein Tag, Einzahl, Singular."

„Ja, aber Tayler macht daraus eine Feierwoche. Zuerst kommt der Feiertag-Einstimmungstag, damit du in Stimmung kommst, dann kommt der Vor-Feiertag, da beginnt man zu feiern, falls man er verlernt hat, kann es wieder neu erlernen, dann kommt der eigentliche Feiertag. Danach kommt der Tag wo sich alles langsam beruhigt und am letzten gibt es statt Frühschoppen; Frühaufräumen, die andere Art Sport zu betreiben."

„Deswegen pflanzt Tayler die Blumen?"

„Deswegen und wegen Kirks nächtlicher Panikattacke, er ist den Blumen an den Kragen gegangen."

„Oh, ich dachte die Panikattacken hörten auf."

„Kirks Mutter hat rausbekommen, dass Kirk heiraten will."

„Oh, verstehe."

„Also, lade Tristan ein, er kann ein Zimmer im Inn bekommen, wenn du willst gleich neben deinen", Lorelai zwinkerte Rory zu und nahm einen Schluck aus ihrer frisch neugefüllten Tasse.

„Und welchen Grund gebe ich an? Ich möchte wissen, wieso du mich nicht geküsst hast. Hast du eine Freundin? Frau? Kind? oder vielleicht sogar schon Kinder?"

„Sag ihm, dass deine Mutter ihn kennen lernen will."

„Dann denkt er noch ich will ihn mit einer doppelt so alten Frau verkuppeln."

„Hey, ich bin vielleicht alt, aber man sieht mir meine 40 nicht an!"

„Das hab ich ja auch nicht gesagt."

„Sag ihm er könnte sich hier wunderbar entspannen, seine ganze Arbeit vergessen…"

„Entspannen, sicher", Rory schnaufte, „ich bin mir sicher Ms. Patty und Babette im Nacken, kann er sich wunderbar entspannen."

„Und er könnte Paris wieder sehen und ihren Verlobten", Lorelai hatte Rory Zwischenkommentar völlig ignoriert und einfach weiter auf sie eingeredet.

Rory schaute sie nur aus den Augenwickeln an.

„Kamm schon was ist denn dabei?"

Fragen kostet doch nichts."

„Oh ich ruf ihn heute Abend an."

„Jippie und danach gleich mich und erstattest mir Bericht."

„Ich pack nicht das ich mich dazu breitschlagen lasse.2

„Hey jetzt gibt es kein zurück!"

„Wer weiß mit etwas Glück hat er schon was vor."

"Du musst es ihm einfach schmackhaft machen."

„Mom, wir reden hier von einem Stars Hollow Fest, was sollte ich ihm denn da großartiges Schmackhaft machen. Die Zuckerwatte?"

„Also Angefangen bei Taylers Rede, wenn er einpaar Gläschen Sekt getrunken hat, ich mein ich weiß nicht wie es dir ging, aber ich fand das voriges Jahr sehr amüsant. Dann zu Sookies Essen, von dem du ihm hoffentlich schon erzählt hast", Lorelai schaute Rory mit einer hochgezogenen Augenbraue an und fuhr erst fort als Rory ihr „klar, natürlich", ausgespuckt hatte.

„Dann gibt es hier die Stadtattraktionen, wie unser Pavillon", Lorelai machte eine ausholende Handbewegung in Richtung besagten Pavillon, bei der sei fast Kirk geschlagen hätte, der ein empörtes „Lorelai! Ich darf doch bitten1", von sich gab, doch Lorelai ignorierte ihn und fuhr unbeirrt fort.

„Natürlich musst du auch die neuen Blumenbeete erwähnen. Dann den Steg beim Teich, ein wirklich wichtiges, sehenswertes Bauwerk unserer Gemeinde. Und dann die wichtigen Stadtpersönlichkeiten, den vorher schon genannten Tayler, Vorstandsvorsitzender, Supermarktinhaber und hauptsächlich als Tyrann unterwegs. Dann gibt es da noch Ms. Patty und Babette, DIE Klatschweiber des Staates, versichere ihm einfach das die Beiden einmal berühmt werden, die Hinterngrapscher lässt du liebe weg und dann gibt es Luke, du sagst ihm einfach das es hier den allerbesten Kaffee gibt, dann muss er ja kommen und fall das auch nicht funktionieren sollte, dann ziehst du einfach das Ass aus dem Ärmel."

„Was ich besteche ihn?"

„Nein, Dummchen, du erzählst ihn von mir", Lorelai strahlte.

„Von dir?2

„Ja! Ich bin eine Legende in der High Society. Schwanger mit 16, nicht geheiratete, weggelaufen und aus eigenen Kräften ein erfolgreiches Hotel aufgebaut, wobei wir bei dem letzten Sehenswerten Gebäude sind. Das Daronfly-Inn."

„Was mir eine Frage ins Gedächtnis ruft, die ich vorhin vergessen habe. Wieso schlafe ich i Inn? Darf ich das Haus nicht mehr betreten? Hast du mein Zimmer so sehr verwüstet, das ich es nicht sehen darf?"

„Nein, alle schlafen im Inn!"

„Alle?"

„Jup."

„Wieso?

„Macht das feiern leichter, außerdem müssen wir nicht im Vollrausch nach Hause."

„Und wer kommt jetzt aller?"

„Na ja du, Luke, Sookie, Jackson, Dave, Paris, Jess und mit etwas Glück Brad Pitt."

„Das wissen wir noch nicth.2

„Nein tun wir nicht, aber du warst im Debattier-Club, ich vertraue deinem Können."

„Ich fühle mich geehrt."

„Wo wir gerade über Tristan reden…"

„"Seit wann reden wir denn über ihn?"

„Duh, das ganze Gespräch ging über ihn."

„Ach ja."

„also, wusstest du das Brad Pitt einmal einen jungen Mann namens Tristan gespielt hat?"

„Oh man", damit drehte sich Rory um und ging aus dem Diner.

„Bye Schatz und vergiss nicht, mich nach dem Telefonat anzurufen."

Rory hob beim hinausgehen nur die Hand und bewegte sich in Richtung Auto, sie hatte heute noch viel zu tun und das Gespräch mit Tristan war das Letzte auf ihrer Liste.