A/N:
Huhu. °strahl°
Endlich… Hach ja, ihr werdet euch was freuen. °hehe° Mehr will ich erst mal nicht sagen. Will ja nichts verderben. °Kopf schüttel° Nya, eins kann ich sagen: Heute will ich keine Beschwerden hören. °mops°
So. Lesen gehen. Hopp, hopp! ;)
Grüßlis, LeakyC
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Disclaimer: s. Bio
Warning: Slash: Lime, später Lemon (?) (Harry/Draco)
Danke:
- anastacia78: Nya, aber du weißt schon, wo der Unterschied zwischen Akupunktur und Akupressur liegt, hm? °smile° °hat auch Nadel-Antipathie°
- Megchen: Nun ja, Action finden wir in dieser Story nicht, allerdings ist ein Heilprozess ja auch eine langwierige Sache...
- zan189: Das hatte schon seine Gründe, warum Harry Draco nicht mitgenommen hat. Zumal er ja auch erst kürzlich operiert wurde. Der Koreaner heißt Yu (Vorname) San (Nachname). :)
- teddy172: Nun ja, auf 30 Reviews sind wir diesmal nicht gekommen, aber das ist auch in Ordnung. Zuviel Ruhm ist nicht gut. ;)
- nin-chan: Jaah, du liegst da schon richtig: Im Englischen heißt das Spiel „exploding snap", im Deutschen aber „Snape explodiert". Sollte vielleicht so was wie ein Wortwitz sein. ;)
- AniSkywalker: Ich warte noch auf deine eMail:)
- harrydraco: Hey, das ist ja schrecklich mit dem Unfall. Hoffe, es geht dir bald wieder so gut wie vorher. °knuddeldrück°
- not necessary, Yuy, teufelchen-netty, chikko, fighter-for-dragonheart, Berendis und Katja1989
- und natürlich meiner Beta Maia, die ich viel zu oft vergessen. °durchknuddel°
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Und um auf eine Frage zu antworten, die nun bereits des Öfteren aufgetaucht ist: Nein, ich bin weder Physiotherapeutin noch Krankenschwester. Ersteres wollte ich mal werden, außerdem habe ich Eltern in Pflegeberufen und Interesse am Thema, deshalb das Wissen. :)
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Bitte: as always - Kommis, Reviews und meinetwegen auch Mails. Ich bin für alles zu haben.
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Der Sommer neigte sich dem Ende zu.
Draco und Harry waren inzwischen zu Bewohnern einer Rehaklinik einige Kilometer entfernt von London geworden. Da Draco mehrmals am Tag Bewegungstherapie hatte, lohnte es sich einfach nicht, nach Hause zu gehen und so entschieden sie sich zusammen mit den Ärzten und Yu San für den Umzug.
Seit ihrer Ankunft in der neuen Klinik hatte es allerdings nur geregnet und so hatten sie nicht einmal den großen Park besichtigen können, der zu langen Spaziergängen einlud.
Doch endlich kam ein Morgen, an dem die Sonne strahlte.
„Es wird Herbst", stellte Draco fest, als er beim Frühstück aus dem Fenster sah.
Harry blickte ebenfalls hinaus. „Du meinst, weil die Sonne so tief steht?"
Draco nickte. Er mochte den Herbst. „Ich frage mich, wie wohl unser Garten aussehen mag." Er ließ dieses „unser" mit Absicht natürlich und unbekümmert klingen, auch wenn er Sekundenbruchteile Angst hatte, Harry würde ihn verbessern wollen.
„Sicherlich wunderschön", entgegnete dieser jedoch. „Es ist eine Schande, dass wir hier wohnen müssen."
„Es ist doch ganz hübsch hier", versuchte Draco sein Schuldgefühl zu überspielen, das er nun bekam, da Harry zum ersten Mal ansprach, dass er unzufrieden war.
„Sicher", meinte Harry und klang nicht gerade überzeugend dabei.
Draco blickte ihn traurig an und als der Dunkelhaarige den Kopf hob und sich ihre Augen trafen, senkte Draco schnell den Blick. Er schluckte.
Harry stand auf. „Was bin ich für ein Idiot." Er hockte sich neben seinen Stuhl und umfing seine Taille. „Es tut mir Leid", flüsterte er. „Es ist auf keinen Fall deine Schuld."
Draco seufzte. Er würde es gerne glauben. Eine seiner Hände stahl sich auf Harrys Rücken.
Harry hob den Kopf. „Ich bin einfach ein wenig müde", gestand er. „Zu wenig frische Luft. Versprich mir, dass wir nachher rausgehen, egal, was für ein Wetter ist."
Draco nickte lächelnd.
„Entschuldige, ich bin wirklich zu dämlich."
„Nur manchmal", stichelte Draco und zum ersten Mal geschah es, dass er den Mut dazu hatte, seine Lippen auf Harrys Stirn zu drücken.
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Als sie sich am Nachmittag tatsächlich gleich nach der Krankengymnastik auf den Weg machten, war noch kein einziger Tropfen Regen gefallen. Es war angenehm warm und so ließen sie die Jacken an den Haken hängen.
Harry schob Draco über die gepflasterten Wege, an einem großen Teich vorbei und irgendwann, als die Sonne unterging, hielt Harry an.
„Es ist wirklich richtig schön hier", meinte er.
Draco nickte.
Harry trat ein paar Schritte auf eine kleine Lichtung. Hinter dem Teich hatte ein kleines Wäldchen begonnen, das augenscheinlich auch noch zum Anwesen gehörte. Er sog nicht zum ersten Mal an diesem Tag tief Luft ein. Hier war er glücklich.
Als er sich zu Draco umdrehte, streckte der ihm - wie ein kleines Kind - die Arme entgegen.
Lächelnd hob Harry ihn aus seinem Rollstuhl. „Die Wiese ist aber sicher noch feucht."
Draco blickte ihn nur mit hochgezogener Augenbraue an. Er hasste Belehrungen wie diese, das wusste Harry und er sah es ein, immerhin war Draco erwachsen.
Die Wiese war wirklich nur noch stellenweise ein bisschen feucht vom Regen.
Harry ließ sich neben Draco nieder und sah durch das nun schon leicht gelbliche Blätterdach und zwischen den Baumstämmen hindurch auf die untergehende Sonne. Er genoss diesen Anblick, die Stille und war glücklich, zu wissen, dass Draco neben ihm saß.
Doch nach einer Weile des Schweigens wandte er den Kopf, um zu sehen, was der Blonde machte und sah, wie der in den Himmel blickte. Die Sehnsucht in seinen Augen versetzte Harry einen Stich.
Er lehnte sich ein bisschen weiter zu ihm und folgte seinem Blick. „Du vermisst es, oder?"
Draco nickte langsam. „Es ist so lange her, dass ich kaum noch weiß, wie es sich anfühlt."
„Du meinst das Kribbeln? Die Höhenluft und der Glaube, dass nur du so hoch und so schnell fliegen kannst?"
Draco schloss die Augen.
Harry legte eine Hand in seine beiden und sie umschlossen sie sofort. Der Heiler sah seinen Freund von der Seite an, liebevoll streifte sein Blick über die Haut, wie Hände und ein Mund liebkosten sie seine Wange und sein Kinn, die Stirn, strichen über die Schläfe.
Harry beugte sich nach vorne, ohne es richtig zu merken. Eine unsichtbare Macht zog ihn näher zu Draco, ließ sein Gesicht dem des anderen ganz nah kommen. Ohne Angst, ohne sich irgendwelche Gedanken zu machen, strich Harrys Mund und Atem an Dracos Wange entlang, nur Millimeter entfernt von der warmen, rosigen Haut. Er erreichte den Mundwinkel und ganz leicht hauchte er einen Kuss dorthin. Dann wartete er auf die Reaktion...
Dracos Mund verzog sich beinahe unmerklich zu einem Lächeln.
Mit der linken Hand strich Harry ihm eine Strähne aus der Stirn, doch plötzlich öffnete Draco die Augen, blinzelte einmal, dann hafteten ihre Blicke aneinander fest.
Harry war überrascht, wie intensiv er all das wahrnahm, obwohl er das Gefühl hatte, zu schweben. Irgendwo tief in seinem Inneren trieb ihn etwas voran, ließ ihn mutig werden. Und so kam er Draco wieder ganz nah, drückte seine Lippen diesmal sanft und dennoch bestimmend auf Dracos Mund, tastete, schmeckte die weichen Lippen des Anderen. Seine Hand legte sich nun auf Dracos Schulter, hielt ihn fest, als er seine Arme um Harry schlang und ihn mit ins Gras zog.
Ihre Münder verließen einander kurz. Sehnsuchtsvoll blickte Harry auf Dracos Gesicht, wusste, dass nun der Zeitpunkt war, an dem er all das, was er sich gewünscht hatte, endlich tun durfte.
Mit zitternden Händen streichelte er seinen Hals, küsste sein Kinn, hinauf über die Wange, bis Draco leicht den Kopf wandte und sich ihre Lippen erneut trafen.
Hinterher konnte Harry nicht mehr sagen, wie sie in ihre Wohnung und ins Bett gekommen waren. Ein langer Zug von Zärtlichkeit streifte seine Erinnerung, wenn er an die Nacht dachte, den Morgen danach, als er aufgewacht war, Draco noch immer im Arm haltend, und als erstes den Geruch seines Geliebten eingeatmet hatte.
Glücklicher konnte er nun nicht mehr werden. All die Ängste waren wie weggeblasen und er fühlte sich seltsam leicht. Er stellte sich nicht die Frage, wie lang sie wohl bereits so füreinander fühlten oder was ihre neue Beziehung für Auswirkungen auf die Arbeit haben würde. Er wusste schon immer, dass sein Verhältnis zu Draco nicht dem eines Heilers zu seinem Patienten entsprochen hatte. Und dann, als Charlize ihn darauf aufmerksam gemacht hatte, war es ihm egal gewesen. Er hatte Draco längst geliebt und in keiner Weise hatte jemand bekritteln können, dass er nicht das Beste für den Anderen gewollt hatte. Natürlich, er hätte damals alles dafür gegeben, dass Draco sich operieren ließ, aber... Es hatte nicht in seinen Händen gelegen, es war allein Kraft und Wille des ehemaligen Slytherin gewesen, die sie hierher gebracht hatten.
Wem sie nun ihre neuen Gefühle, ihre neue Sicherheit und Ruhe verdankten, das konnte Harry nicht sagen. Aber es war nicht wichtig. Er war glücklich - mehr als das.
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Draußen brach ein neuer Tag an. Die ersten Sonnenstrahlen fluteten über ihre Bettdecke, unter der sich Draco langsam zu regen begann.
Harry schloss die Augen, ließ den vorherigen Abend noch einmal Revue passieren und seufzte vor Freude auf.
In diesem Moment schlich unter der Decke Dracos Hand über seine Brust. „So ein Geseufze am frühen Morgen. Dein Leben muss schwer sein."
Harry schmunzelte mit geschlossenen Augen. „Guten Morgen." Er streckte sich leicht, legte seinen Arm dann aber direkt wieder an die Stelle von Dracos Rücken.
Er spürte, wie Zähne verspielt an seinem Kinn knabberten. „Hunger?"
„Und wie."
Harry sah Draco nun an und dessen glückliches Lächeln ließ ihn schaudern. Sanft küsste er ihn auf den Mund und räkelte sich erneut. „Hab aber keine Lust, aufzustehen."
Draco lachte auf. „Das glaub ich nicht! Kaum liegen wir in einem Bett, wirst du faul. Sonst hättest du dir ein Bein ausgerissen, um mich zu bemuttern und jetzt -?"
„Weiß ich, was du alles mit mir anstellen kannst", sagte Harry mit rauer Stimme und ließ Draco glatt ein wenig erröten.
Lächelnd quälte sich der ehemalige Gryffindor schließlich doch aus dem Bett. „Aber wehe, du kommst jetzt nicht selber da raus."
„Und ich dachte... So ein Frühstück am Bett - bitte." Er blickte Harry rührselig an.
„Den Blick kenn ich noch gar nicht", kommentierte der und seufzte dann erneut. „Okay, okay."
Innerhalb von zehn Minuten hatte er ihnen Toast gemacht und Tee gekocht.
Draco stürzte sich darauf. „Ah. Du bist doch der Beste."
„Muss wohl so sein", schmunzelte Harry.
„Hab ich dir heute schon gesagt, dass ich dich liebe?", fragte Draco mit aufreizendem Augenaufschlag.
„Ähm - nein." Und so beugte sich Harry zu ihm, küsste ihm ein wenig Marmelade von der Unterlippe und machte sich dann selbst daran, etwas zu essen. Da Sonntag war, hatten sie alle Zeit der Welt. - Ihr ganzes gemeinsames Leben.
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…to be continued…
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oOoOoOo
Und:D
