A/N:
So, meine Lieben... Jetzt hab ich euch wieder lange zappeln lassen, aber schlussendlich bekommt ihr es doch noch: Das letzte Kapitel von „Only Time". Es fällt mir fast schon schwer, dass die Story nun zu Ende ist, war eine nette Zeit mit euch. °knuddel°s Nun ja, ich hoffe, euch gefällt der Schluss und ihr bleibt mir treu, was meine neuen Projekte betrifft. Sollten noch Fragen auftauchen, kann ich diese ja evtl. per e-Mail beantworten. °smile°
Und nun noch eine letzte Runde Kakao und Kekse, passend zur unten erwähnten Jahreszeit.
Liebe Grüße und bis demnächst,
LeakyC
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Disclaimer: s. Bio
Warning: Slash: Lime (Harry/Draco)
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Danke zum letzten Mal (hier) :
- AniSkywalker: Ich weiß, ich weiß, ich schulde dir noch was... °sigh° Bald – hoff ich. :)
- Espoir15: °wird gern geflauscht°
- Yuy: Was tut man nicht alles? ;) Hoffe, du hast Kaugummi und Zahnbürste bereit:o)
- Megchen: Immer im Stress, was? °knull°
- Leah-07: Vielen Dank für deinen kleinen Exkurs in Sachen Physiotherapie. Ich hoffe nur, du vergisst nicht, dass es sich hier um eine Geschichte handelt und ich nicht soo viel Ahnung von der Materie habe. °smile°
- Die Lady: Halt! Sag doch nicht so was! °richtig erschrocken° Also erst mal: Danke, danke für die vielen Komplimente. Ich denke allerdings nicht, dass ich auch nur ansatzweise so gut bin wie JKR. Okay, Buch 6 mag hin und wieder auch geklungen haben, wie eine Fanfiction, aber es ist ja auch nicht leicht, immer das gleiche Niveau zu behalten. °weiß, wovon sie spricht° So, und zweitens: Mach dir keine Vorwürfe, weil du nicht reviewt hast, du wolltest es ja immerhin. °smile°
- Berendis, Elektra Van Helsing, SammyBN, yvi, not necessary, teufelchen-netty, zan189, harrydraco, teddy172, nin-chan und sweet-cho-chan
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Ach, übrigens: Der geheimnisvolle Besuch trudelt am 25. ein und besteht aus zwei Mädchen, wie ihr lesen werdet. ;)
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Bitte: as always - Kommis, Reviews und meinetwegen auch Mails. Ich bin für alles zu haben.
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„Da sind wir." Harry öffnete die Wagentür und half Draco auszusteigen.
Der Taxifahrer lud ihre Koffer aus.
„Was für ein Anblick", seufzte Draco, als er mit seinem Rollstuhl in Richtung Haustür rollte.
Harry folgte ihm lächelnd und mit den ersten beiden Taschen in den Händen. Am vorigen Tag war er, während Draco bei der Therapie war, schon einmal in das Haus appariert und hatte den Weg freigeschippt, die Wohnung gelüftet und ein bisschen gesäubert. Da er allerdings auch nicht der große Hausmann war, hatten ihm einige Reinlichkeitssprüche undankbare Arbeiten abgenommen.
Nun zog er seinen Schlüssel aus der Tasche und schloss Draco schon mal auf. „Nimm doch bitte eine Tasche mit, ja?", sagte er, dann ging er zurück zum Taxi, bezahlte, dankte und hievte ihre schweren Koffer zum Eingang. In der Öffentlichkeit konnte er keine Zauber anwenden und so wogen die Koffer auch um einiges mehr, als sie es gemusst hätten.
Der Geruch in Dracos Häuschen war ihm nun schon seltsam vertraut und schenkte ihm so viel Glück, dass er sein Spiegelbild im Flurspiegel anstrahlte, als er ins Wohnzimmer lief, wo er Draco vermutete.
„Draco?", fragte er fröhlich, hielt allerdings inne, als er seinen Freund am Fenster stehen sah.
Draco wandte den Kopf. „Komm mal her", sagte er leise.
Harry trat neben ihn und blickte ebenfalls hinaus. Die Wiese war unter einen dicken Schneedecke verschwunden, die Bäume bogen sich unter der Last.
„Da, Schneerosen." Der Blonde deutete auf die Stelle, an der irgendwo Harrys Blumenbeet gewesen sein musste.
Harry aber sah nicht auf die Pracht draußen, sondern auf den Menschen, den er über alles liebte, nahm ihn in den Arm und küsste ihn auf die Stirn.
Draco schmiegte sich an ihn, ließ sich hochheben und zum Sofa tragen, auf das sie sich legten, küssend, streichelnd, endlich allein, zu Hause, zusammen.
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Heiligabend glänzte das Haus. Mit drei Zaubersprüchen war aller Staub verschwunden, mit einem weiteren die Wäsche gemacht.
Während Harry sich um das Abendessen kümmerte, schmückte Draco den Baum. Es war der erste, den er selber schmückte und es war auch der erste in dieser Wohnung. Mit dementsprechend viel Liebe und Sorgfalt wählte Draco Farben und Schmuck aus, wie Harry fand.
Er stand seit Stunden in der Küche, hatte zuerst mit Dracos Hilfe Plätzchen gebacken, von denen sie ein Drittel schon wieder gegessen hatten, und nun war er dran, das Weihnachtshuhn zu braten.
„Hätte ich mich doch bloß nicht überreden lassen", schimpfte er leise mit sich selbst.
In diesem Moment tauchte Draco hinter ihm auf. „Na, wie läuft's?"
Harry lächelte ironisch. „Wenigstens haben Hermine und Lavender versprochen, morgen für uns zu kochen. Und bis dahin haben wir noch Kekse."
Lachend verließ Draco die Küche wieder. Harry sah ihm mit fragendem Blick nach. „Lach du nur. Ich guck mir gleich den Baum an und ich warne dich...!"
„Wer glaubt schon noch an den Weihnachtsmann!", war die Antwort und stirnrunzelnd wandte sich Harry erneut seinem Essen zu, stopfte mit leicht verzerrtem Gesichtsausdruck kleingeschnittene Äpfel in das Innere des Geflügels, übergoss es mit angerührtem Bratensaft und schob es in den vorgeheizten Ofen. Nun würde er sich ansehen, was Draco die ganze Zeit über so getrieben hatte.
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Der blonde Mann hatte nichts angestellt und so konnten sie den restlichen Nachmittag gemütlich im Wohnzimmer sitzen, ein bisschen fernsehen und gewissenhaft ein paar Laufübungen machen, bevor Draco duschen ging, während Harry die Küche aufräumte.
Als Draco aus dem Bad kam, verschwand Harry ebenfalls und während er sich abtrocknete, summte er freudig gestimmt verschiedene Melodien vor sich hin. Zu Feier des Tages kramte er sogar seine Tube Gel raus und schmierte sich etwas davon in sein wie immer wirres Haar.
Auf dem Weg ins Schlafzimmer, wo er sich anziehen wollte, hörte er Geschirr klappern und rief: „Hey, warte, ich helf dir gleich." Eilig lief er zum Schrank, zog seine dunkelblaue, neue Jeans und ein blütenweißes Hemd heraus, schlüpfte hinein, band sich in Windeseile eine passende Krawatte um und ging nach einem letzten, prüfenden Blick in den Spiegel in die Küche.
Dort war Draco bereits fast fertig damit, den Tisch zu decken. Nachdem er die letzte Gabel abgelegt hatte, drehte er sich um und Harry konnte ihn das erste Mal in seiner dunklen Hose und dem schwarzen Hemd betrachten. Dabei entging ihm nicht das Leuchten in den Augen seines Freundes.
Für einen kurzen Moment zögerte er, dann entschied er sich allerdings dafür, Draco zu ärgern, und ging an ihm vorbei zum Ofen und schnappte sich die Handschuh, um den Braten herauszuholen. Ein Grinsen legte sich auf seine Lippen, als er Dracos Blick auf seinem Rücken spürte.
„Du hast eine Weihnachtskarte bekommen", berichtete der Blonde schließlich, während Harry das Huhn auf eine Platte legte und das gekochte Gemüse außen herum dekorierte.
„Ah, von wem?", fragte er interessiert.
„Les ich denn deine Post?", antwortete Draco, scheinbar empört.
„Woher weißt du dann, dass sie für mich ist? Komm, les vor."
Harry hörte ein Seufzen und dann las der andere: „Lieber Harry, hallo D-" Er verstummte. Harry lächelte in sich hinein.
„Harry!", rief Draco ermahnend. „Was hast du wem erzählt?"
Harry drehte sich zu ihm um, an einem Streifen roher Möhre knabbernd. „Draco, das sind meine Freunde. Ich werde ihnen wohl kaum verschweigen, dass ich in einer neuen Beziehung lebe." Er machte zwei Schritte zu ihm und fütterte seinen Geliebten mit dem Rest der Karotte. „Also, was schreiben sie?"
Erneut seufzend las Draco wieder: „Lieber Harry, hallo Draco. Wir wünschen euch schöne Weihnachten und ein frohes neues Jahr. Hoffentlich können wir uns im nächsten Jahr einmal treffen, es gibt sicher eine Menge zu erzählen. Bis bald, liebe Grüße und ein paar Wollsocken in Ehren, Seamus und Padma."
„Wie nett", lächelte Harry, denn er freute sich wirklich. Er nahm Draco die Karte aus der Hand und betrachtete das Motiv auf der Vorderseite. Aus dem Augenwinkel sah er Dracos Gesichtsausdruck. „Nun guck nicht so", meinte er. „Die Zeiten haben sich geändert."
Draco nickte stumm und lehnte sich leicht an den Tisch.
„Ach, komm her." Harry zog ihn in seine Arme. „Ich bin so froh, dass ich dich habe."
„Hm", murmelte Draco. Dann hob er den Kopf von seiner Schulter, blickte Harry lächelnd an, küsste ihn kurz und machte sich dann los. Im Rollstuhl fuhr er aus der Küche. „Wein?"
„Gerne." Harry kehrte zum Herd zurück und löffelte den Reis in eine Schale.
„Rot oder weiß?"
„War die Frage ernst gemeint?"
Er hörte Draco kichern und drehte sich um, sah aber nur noch einen Hemdfetzen verschwinden. „Ach, Draco", rief er.
Sein Freund kam zurück ins Blickfeld.
„Ich hab Hunger." Harry schenkte ihm einen bedeutungsvollen Blick.
Dracos Augen verengten sich für einen Moment und Harry wusste nicht, was er dachte. Schmunzelnd drehte er sich um und nahm die Platte mit dem Geflügel. „Und wie ich Hunger habe."
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Sie aßen gemütlich und tranken eine ganze Flasche Wein, bevor sie ins Wohnzimmer wechselten, wo sie es sich jeder in einem Sessel bequem machten und den Fernseher einschalteten.
Doch irgendwann stand Harry auf und verschwand kurz. Irgendwo in seinen Kartons hatte er noch ein altes Schachbrett. Er fand es zum Glück recht schnell.
„Spielen wir eine Runde?", bat er Draco, als er zurückkehrte.
„Warum nicht." Er schaltete das Fernsehgerät ab und setzte sich dem ehemaligen Gryffindor gegenüber.
Harry sorgte für ein wenig leise Musik im Hintergrund. „Weiß oder schwarz?"
Draco schien einen Augenblick nachzudenken, dann entschied er sich für weiß.
Er war kein schlechter Spieler und machte es Harry ganz schön schwer. Dieser lockerte seine Krawatte ein wenig und bemerkte, wie Dracos Augenbrauen in die Höhe schnellten. Ja, nicht nur dem Blonden war es aufgefallen, dass es in dieser Nacht gewaltig funkte zwischen ihnen, dass die ganzen letzten Stunden erfüllt waren von einer erotischen Spannung, die Harry schon mal gern mit seinen Gedanken in eine andere Richtung wandern ließ. Auch jetzt beobachtete er lieber sein Gegenüber als dessen Züge und ging viel zu einfach Schach matt.
Draco grinste. „War das Absicht?"
„Bei Merlin nicht", lachte Harry und seufzte dann, als er sich seiner Niederlage bewusst wurde.
Draco schmunzelte vor sich hin. „Revanche?"
„Heute nicht mehr." Er hatte nun noch etwas Besseres vor und es ging schon auf Mitternacht zu. „Komme gleich wieder", sagte er und verschwand erneut aus dem Raum.
Im Schlafzimmer holte er unter seinem Stapel T-Shirts Dracos Geschenk hervor und ging zurück. Er umrundete den ehemaligen Slytherin und hielt ihm das Geschenk von hinten vor die Nase.
Draco griff zögerlich danach und öffnete es. Ein silberner Bilderrahmen kam zum Vorschein, recht schlicht, nur mit einer Prägung.
„09.09.2003 - Etwas, das uns gehört", las Draco leise. Dann blickte er auf.
Harry lächelte. „Guck dir das Bild an."
Draco tat es. Das Bild war gemalt, ein wunderschöner Sonnenuntergang, den man zwischen Baumstämmen hindurch bewundern konnte. Und plötzlich, wenn man genau hinsah, konnte man zwei Personen erkennen, die sich langsam näher kamen und schließlich...
Draco hob erneut den Kopf. „Danke", flüsterte er.
Harry drehte den Rollstuhl um, nahm Draco sein Geschenk aus der Hand und half ihm beim Aufstehen. Doch noch bevor der Blonde etwas sagen konnte, hob Harry ihn hoch, vergrub sein Gesicht in seiner Halsbeuge und küsste ihn dorthin. „Ich fress dich gleich", sagte er mit rauer Stimme.
„Hoffentlich", wisperte Draco und presste sich an ihn.
Harry trug ihn ins Schlafzimmer und stellte ihn dort sicher auf die Füße. „Zu schade, aber..." Er begann, Dracos Hemd aufzuknöpfen und versuchte gleichzeitig, Dracos Gürtelschnalle zu öffnen.
Sein Geliebter grinste und half ihm, bevor er sich selbst daran machte, Harry aus seinen Sachen zu befreien. Dann ließ er sich aufs Bett sinken und kletterte hinein.
Harry kroch zum Kopfende hinauf und wartete dort.
Draco krabbelte langsam auf ihn zu und Harry musste schlucken. Er konnte gar nicht verhindern, dass er den Blonden so sexy wie noch nie fand. Als er vor ihm hockte, strich Harrys rechte Hand über Dracos Wange in seinen Nacken und zog ihn zu sich. „Es ist so wundervoll, zu sehen, wie du dich bewegst", flüsterte er und drückte seine Lippen fest auf die des anderen.
Draco kam noch näher, schmiegte sich an ihn, in seine Arme.
Nach dem Kuss schob Harry ihn allerdings nach hinten und sorgte somit dafür, dass er sich auf den Rücken legte. Mit zärtlichem und gleichzeitig hungrigem Blick streichelte er den gesamten Körper unter ihm und empfing immer wieder hingebungsvolle Blicke.
Harry zitterte vor Ekstase, als Draco sich auf einmal leicht aufrichtete und flüsterte: „Du, Harry, mein Geschenk..."
Der Dunkelhaarige sah ihn an; plötzlich schien Draco unsicher. „Ich konnte dir ja nichts kaufen."
„Alles, was ich brauche, hab ich hier", antwortete Harry sanft und küsste Dracos Schulter.
„Deswegen...", Draco räusperte sich leicht, „Deswegen will ich dich, Harry. Ich will dich ganz, hörst du?" Seine Umarmung wurde fester.
Harry atmete gegen Dracos Hals, ließ den Moment auf sich wirken. „Ich hab mich nie getraut, dich zu fragen", erklärte er zögerlich.
„Ich weiß", wisperte Draco. „Aber ich liebe dich. So sehr." Sein Mund wanderte in Harrys Haare und von dort in sein Gesicht, seinen ganzen Körper hinab und schließlich entfernten seine eifrigen Finger Harrys Unterhose. Er begann, ihn zu streicheln, bis Harry sich fast vergaß und lustvoll stöhnte.
Dracos Blick sprühte Funken, als er ihn auf sich zog. „Sei bitte ein bisschen vorsichtig, ich hatte bisher keine Gelegenheit..." Leichte Röte überzog auf einmal seine Wangen.
Nun war Harry doch etwas überrascht. „Noch gar nie oder -?"
„Ironischerweise war ich für den Abend nach dem Quidditchspiel damals verabredet." Draco lächelte bitter.
Harry küsste seinen Hals. „Ich tu dir nicht weh, versprochen." Und obwohl Dracos Geständnis seine Nervosität noch ein bisschen steigerte, war er wirklich sehr sanft und vorsichtig, immer darauf bedacht, dass Draco genießen konnte. Er schien es auch zu erreichen, selbst wenn das leise Stöhnen noch von deutlicher Unsicherheit zeugte.
Als Harry seinen Höhepunkt erreichte, legte sich rosafarbene Watte um seine Welt und er hieß die folgende Stille willkommen, als sich sein Geliebter an ihn schmiegte und zufrieden seufzend in die Traumwelt abdriftete.
Auch Harry schloss bald die Augen. Er hatte sein Paradies gefunden, von giftigen Äpfeln weit und breit keine Spur. Zärtlich zog er Draco noch näher. Nie mehr würde er ihn gehen lassen. Nie mehr. Alle seine Wünsche hatten sich erfüllt, auch wenn es Zeit gekostet hatte. Und im Endeffekt war es nur Zeit gewesen. Schöne Stunden, Tage und Wochen, die er nicht missen wollte. Sein Leben war perfekt.
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- The End -
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Noch ein letztes danke, danke, danke, dass ihr mir alle so lieb reviewt habt. Hätte nie geglaubt, dass diese Story soo gut ankommt. °strahlt immer noch°
