In der Offiziersmesse wurde derzeitig noch mit den Lehrern verhandelt, was man mit den beiden Schülern am besten machen sollte. Lucas war es nur recht wenn Cellini doch von Bord musste. Alles was gut war, aber wenn er und Reynolds sich verbündeten, konnte das nichts gutes werden und eigentlich hatte er keine Lust mehr Stress zu haben als üblich. Ein liebeskranker Teenager namens Lauren reichte ihm bei weitem. Anstatt wie er ihr gesagt hatte, zu den andern zu gehen, war sie zu den Labors zurück gekehrt, die nun wieder zugänglich waren. Als der Wissenschaftler sie dort hat warten sehen, machte er sofort kehrt, bevor sie ihn auch nur bemerkte und huschte schnell davon.

Bevor der Versorgungsoffizier sich mit dem Captain unterhalten würde, durfte er noch eine ganz spezielle Aufgabe erledigen und die hieß Lucas einen neuen Computer geben. Warum machte er sich nicht einfach daran und erinnerte den Lieutenant daran, diesen zu seinem Quartier zu liefern? Solange Lauren vor den Labors lauerte wie ein Rudel hungriger Wölfe, hielt er es einfach für besser sich selbst ein wenig dünn zu machen. Seine weitere Arbeit musste warten. Solange die Proben vom Vormittag, die Tony mit den Schülern gesammelt hatte kühl gehalten wurden, würde da nichts passieren.

Leichtfüßig verließ er die Magnetbahn und bat den Sicherheitsoffizier, der neben der Tür von Lieutenant Reynolds Quartier Wache stand, ihn einzulassen.

Reynolds warf ein Buch zur Seite. Es war wirklich einer von diesen seichten Liebesschinken, die Henderson mit Freude verschlang. "Was wollen sie?" sagte der Versorgungsoffizier übel gelaunt.

Lucas warf einen Blick auf das Buch und versucht den Titel zu lesen indem er den Kopf schief legte. "Ist das Recherche oder stehen sie tatsächlich auf diesen Kram? Sollte ersteres der Fall sein, möchte ich sie gerne darüber informieren, dass der Commander sehr unangenehm werden kann, wenn er davon Wind bekommt, wer sich an seine Freundin heran macht." Lucas legte ein fieses Grinsen auf. "Und er wird davon erfahren, solange ich da bin, darauf können sie sich verlassen."

"Sagen sie was sie wollen und dann raus hier!"

"Oh, wir sind aber ziemlich unfreundlich heute." Der Ensign steckte seine Hände in die Taschen und spazierte etwas auf den Lieutenant zu. "Der Captain gab ihnen den Befehl mir den benötigen Computer auszuhändigen. Ich bin hier um diesen einzufordern. Der nette Mann von der Sicherheit da draußen begleitet uns gerne und eskortiert sie wieder her." Er kam nicht umhin ein wenig zu lachen. "Wie kann man sich nur auf ein paar aufgeblasene Teenager einlassen?"

Reynolds zitterte bereits vor Wut. Am liebsten würde er Lucas an die Gurgel springen und ganz fest zudrücken. "Sie wissen gar nichts. Sie sind nur ein aufgeblasener Schnösel, der meint mehr zu wissen als alle anderen. Sie brauchen sich gar nicht erst so aufzublasen, denn ganz so toll sind sie nicht." Jeremy Reynolds war aufgestanden und fuchtelte mit dem Zeigefinger vor Lucas' Nase herum. "Sie mögen zwar richtig klug sein und vielleicht gibt es in ihrem Kopf auch etwas wie Intelligenz, aber für mich sind sie nicht sehr viel besser als diese Teenager. Ihnen fehlt es an Reife, Disziplin und Verantwortungsgefühl."

Diese Worten hallten Lucas unangenehm im Gedächtnis nach. Man konnte auch sanfte sein, wenn man ihn an seinen toten Vater erinnern wollte. Genau das waren auch seine Worte gewesen, als er Lucas an Bord der seaQuest abgeladen hatte, anstatt sich um ihn zu kümmern. Reynolds bekam davon nichts mit, er motzte lustig weiter.

"Anders kann ich es mir nicht erklären, was sie hier Tag für Tag für eine Show abziehen. Man duldet das von ihnen nur, weil sie uns allen schon zu oft den Arsch gerettet haben. Was wäre nur damals passiert, hätte Bridger nicht diese Alge gefunden nachdem ihre Behandlung der Mikrobenbelasteten Zone zu Mutationen führte und uns alle krank machte?"

"Wenn sie nachtragend sind, weil sie damals ebenfalls zu den Infizierten gehörten, dann tut es mir leid. Das war ein kalkuliertes Riskio, das es immer gibt. Sie können eine Grippeimpfung bekommen und haben dennoch keine Garantie, dass es wirklich wirkt."

"Wie können sie es nur damit vergleichen?"

"Weil ich mir hier den Mund fusselig reden könnte und sie würde mir dennoch nicht glauben. Es tut mir leid, dass hier einige sehr krank geworden sind, aber glücklicherweise hat es jeder überlebt und ich habe aus meinen Fehler genauso gelernt wie auch sie aus dem ihren heute lernen werden. Es ist niemand zu Schaden gekommen. Ich war noch rechtzeitig mit einem Enzym fertig und jeder ist wieder gesund geworden. Mir gehen nun einige Leute hier an Bord aus dem Weg und es hat auch so manch einer kein großes Vertrauen in meine Fähigkeiten, doch solange die UEO Führung anderer Meinung ist, kümmert mich die Einschätzung von der Crew nicht im mindesten. Außerdem hat sowieso keiner von ihnen die nötige Qualifikation um das Beurteilen zu können ob meine Arbeit nun schlecht oder gut ist. Es bestand keine Garantie, dass jemand anders eine bessere Lösung gehabt hätte. Niemand hatte auch nur ansatzweise eine Idee, was man hätte tun können um diesen Mikrobenbefall zu beseitigen. Captain Bridger und ich waren die einzige, die das überahupt gewagt haben in die Hand zu nehmen. Also tun sie uns beiden bitte einen Gefallen, lassen sie diese Diskussion ruhen und geben mir, was ich will."

"Glauben sie nicht, das sie damit durch kommen! Ich werde ihre Schwäche schon noch finden und irgendwann wird man hier an Bord merken, was für ein Ekel sie doch eigentlich sind. Ihre Arroganz widert mich an."

Lucas rollte mit den Augen. Für einen kurzen Moment hatte er sogar gedacht, Reynolds würde ihm gleich ins Gesicht spucken. Als hätte er nicht schon genug Probleme. "Können wir nun endlich?"

Auch der Sicherheitsoffizier an der Tür wurde langsam ungeduldig. Er tippte mit der Fußspitze unablässig auf das Gitterblech des Fußbodens.

"Ich brauche meine Schlüsselkarte." sagte Lieutenant Reynolds und drehte sich zu den Unterlagen um, die hinter ihm auf einem Tisch lagen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Ben Krieg hielt er alles sauber und geordnet zusammen. Die einzelnen Ordner standen nebeneinander in einem Regal über dem Tisch. Keine Blätter die unordentlich über den Rand hinaus standen oder angeknickt waren. Auch befanden sich in dem ganzen Quartier keine Vorratskisten die quer verstreut auf dem Boden standen. Im insgeheimen vermutete Lucas sogar, dass ihr Vorratsoffizier jedes einzelne Staubkorn wie einen Staatsfeind behandelte und niemals ohne einen Notfallpack an Putzmitteln ausging. Es gab schon wirklich verrückte Typen und der hier war mit Abstand einer der schlimmsten. Warum behaupteten eigentlich so viele, er hätte sie nicht alle? Die sollten mal Reynolds kennen lernen!

Neben dem Sicherheitsoffizier her gehend führte Lieutenant Reynolds sie zu einem der Lagerräume, den der Wissenschaftler am morgen erst mit seiner Anwesenheit beehrt hatte. Rupig drückte Jeremy ihm die Kiste mit dem nötigen Equipment für den Computer in die Hand. "Danke sehr." brachte Lucas bissig über die Lippen. "Viel Spaß beim Captain nachher, er wird ihnen sicherlich die Haut vom Fleisch reißen und sie ihnen anschließend mit Juckpulver auf ihren Muskelsträngen wieder aufziehen, wenn er fertig mit ihnen ist und sie ihren Dienst wieder aufnehmen dürfen." Grummelnd machte er sich davon. Er hatte einen neuen Computer, der noch vor der Neuinstallation der Software für das System eingerichtet werden musste.

Wie, war ein Rätsel, doch kaum kam Lucas mit seiner schweren Last um die Ecke zu seinem Quartier gebogen, stand auf einmal Lauren da. Dieses mal war nichts mit Flucht, sie hatte ihn bereits entdeckt. "Ich hab dich schon überall gesucht!" Sie eilte ihm entgegen. "Kann ich dir helfen?"

"Nein, kannst du nicht, aber du kannst mir aus dem Weg gehen, damit ich zu meinem Quartier komme und das endlich abstellen kann."

Das Mädchen trat ein paar Schritte beiseite und er konnte bis zu seinem Quartier gehen, wo er den Computer direkt im Eingangsbereich abstellte. Den alten hatte er bereits am Morgen entsorgt gehabt. Lediglich seine alte Festplatte befand sich noch in dem geräumigen Quartier. Lucas hoffte trotz der Zerstörung noch einige Daten von dieser retten zu können. Aus einem Regal zog er einen langen Dolch hervor, der ihm als Brieföffner diente. Darwin hatte ihm diesen zum letzten Weihnachtsfest geschenkt. Lucas wollte gar nicht zu genau darüber nachdenken aus welchem Schiffswrack der Delphin diesen gezogen hatte. Wäre er nicht mit Ablagerungen vom Alter überzogen gewesen, hätte er jede Wette mitgemacht, sein Freund hatte diesen einem Taucher gestohlen. Nach ein paar Tauchzügen mit Tony Piccolo musste man auf einiges gefasst sein.

"Kann ich dir nicht doch helfen?" Lauren war herein getreten, ohne dass sie dazu aufgefordert worden war.

Lucas sah auf. Er strich sich die viel zu langen Haare hinter die Ohren, um überhaupt etwas sehen zu können. "Nein. Das hier kann ich nur allein machen, außerdem halte ich es wirklich für besser wenn du nun zu deinen Leuten gehst."

"Empfindest du denn gar nichts mehr?" Sie setzte sich auf den Stuhl.

"Nein, habe ich noch nie. Ich habe es vorhin versucht dir zu erklären und ich kann es gerne jetzt wieder tun. Wir zwei, das wird nichts. Erstens einmal der Altersunterschied, zweitens kennst du mich überhaupt nicht, so wie ich wirklich bin und drittens bin ich ständig auf See. Das killt jede Beziehung." Er wandte sich wieder seinen Computerteilen zu, die eingeschweißt in einer Folie waren, die er nun mit seinem Dolch zerschnitt.

"Aber wir können es doch probieren."

Er ließ den Dolch sinken. "Weißt du was? Ich habe darauf jetzt echt keine Lust. Mir liegen Cellini und sein neuer Superkumpel Reynolds schwer im Magen. Wenn du es nicht verstehen willst, dann ist das nicht mein Problem! Ich habe versucht es dir schonend bei zu bringen. Du solltest bitte auch bedenken, dass ich hier meine Arbeit zu tun habe und keine Zeit für irgendwelche Teenagerliebschaften, die mir den letzten Nerv rauben! Ich habe heute noch mehr zu tun und ich würde jetzt ganz gerne einmal mit einer Sache fertig werden. Dank Cellini und Waxler in Zusammenarbeit mit meinem persönlichen Grauen hier an Bord habe ich bereits eine Menge Zeit eingebüßt und sehe mich heute nicht vor Mitternacht ins Bett kommen. Es wäre also schön, wenn du dies nicht noch weiter ausreizt, denn ich kann sehr unangenehm werden, wenn ich übermüdet bin." Lucas sorgte dafür, das auch kein Zweifel am Ernst der Lage aufkam indem er mit einer Festigkeit in der Stimme sprach, die ungewohnt für ihn war.

Lauren tat beleidigt und stand auf. "Schon gut, ich hab verstanden. Ich hatte immer gedacht Cellini wäre der Arsch, aber dabei bist du selbst es auch." Dann lief sie davon.

"Na toll, jetzt drückt sie noch auf die Tränendrüsen." grummelte Lucas vor sich hin und schloß die Tür zu seinem Quartier. Er wollte nur in Ruhe seinen Computer zusammen basteln und installieren, bevor er sich wieder seiner eigentlichen Arbeit zuwandte. Jede weitere Störung konnte ihm gestohlen bleiben. Sein Blick fiel auf die Röhre, wo Darwin ihm mit der Flosse zuwinkte. Ein kurzes Lächeln huschte über seine Lippen. Nun, nicht alle Störungen. Er ging auf die Röhre zu und legte die Hand gegen die Scheibe, als würde er den Delphin drücken wollen. Anschließend wandte er sich aber wirklich seinem Computer zu, nur um zwei Minuten darauf hin wieder unterbrochen zu werden. Wieso fing er hier ständig von vorn an, wenn man ihm dennoch keine Ruhe gönnte? Genervt legte er den Schraubenzieher auf den Fußboden und ging zur Tür. "Ja?" An seiner Laune kam kein Zweifel auf, wie mies sie war.

"Hallo, kann ich kurz rein kommen?" Es war Chief Gabrewski, der durch ein Lächeln versuchte den jungen Mann milde zu stimmen. Anscheinend war dieser nicht bei bester Laune.

"Natürlich." Lucas öffente die Tür ein Stück weiter und ließ Jerry Gabrewski eintreten.

"Ich wollte mich bei dir oder ihnen, informieren was mit den beiden Schülern vorhin genau geschehen ist. Wir haben da etwas von diesen gehört, was nicht so mit dem übereinstimmt, was der Captain meinte, das sie ihm gegenüber berichtet haben."

"Dazu müsste ich vorher wissen, was sie behauptet haben um das wiederlegen zu können."

"Darum geht es aber, ich muss ihre Version der Geschichte hören ohne das sie vorher bereits wissen, was ihnen andere anlasten."

"Mir anlasten?" Lucas dachte sich verhört zu haben. "Ich habe keinem dieser wirklich unausstehlichen Jungs etwas getan. Reynolds vielleicht, aber der gehört nicht zu den Schülern und ist auch hier außer Konkurrenz. Den quäle ich solange ich will und wenn Cellini meint er müsse sich an mir wegen etwas rächen, das ich mir selbst bisher nicht erklären kann wie das geschehen konnte, dann soll er sich gefälligst nicht die Leute wählen, die ich sowiso schon gefressen habe. Randy Cellini und seine lieben Freunde wären bereits heute morgen für ihre dumme Aktion von letzter Nacht von Bord geflogen. Es ist nicht besonders ungefährlich an der Elektrik des Bootes herum zu fummeln, wenn man keine Ahnung davon hat!"

"Das mag ja sein, aber was genau ist denn jetzt vorgefallen?"

"Wollen sie sich setzen Chief? Denn wenn sie alles von Anfang bis Ende inklusive des Vorfalls heute Nacht hören wollen, dauert das einen Moment. Der Captian weiß darüber nicht so genau Bescheid. Commander Ford und ich haben ihm nur kurz erzählt, dass wir ein Problem hatten und das unter uns geregelt haben. Fakt ist aber, dass hier heute Nacht zuviel Krach war und ich kurzerhand die Sache in die Hand genommen habe, indem ich den Saft abstellte. Die Kids meinten sie könnten den Strom wieder herstellen und haben einen Kurzschluß verursacht, der mir hier meinen Computer zerstörte." Er zeigte auf die verkohlte Festplatte und den leeren Platz auf dem Tisch.

"Das war die Aktion heute Nacht und nun kam hinzu, dass es einen kleineren Kurzschluß auf der Brücke gab, als ich Cellini etwas zu tun gab. Wie das geschehen konnte, weiß ich nicht, denn wenn man eine Schutzverkleidung löst, hat man es nicht mit der Elektrik selbst zu tun und es dürfte keinen Kurzschluß geben, aber das tat es. Cellini macht mich dafür verantwortlich. Er meint ich hätte das geplant und hat nebenbei auch noch mitbekommen, dass ich einen kleinen Privatkrieg mit unserem Versorgungsoffizier führe. Daraufhin müssen sich die beiden zusammen getan haben und gemeinsam mit Bill Waxler unserem Hacker vom Dienst, sich in das System des Bootes eingehackt", Lucas machte sich gleichzeitig im Kopf eine Notiz Biff anzurufen und nachzufragen, ob dieser ihn wirklich kannte. "Das Ende vom Lied; Lauren und ich werden auf dem Wissenschaftsdeck eingeschlossen und können uns eigentlich nicht befreien. Alle Labors waren verriegelt, der Strom abgeschaltet. Wir standen in kompletter Dunkelheit herum und hätten nichts tun können. Glücklicherweise bin ich nicht erst seit gestern hier an Bord und wusste was ich tun muss um diesen wirklich naiven Versuch mir nahe zu kommen zu vereiteln. Das ist geschehen."

Wütend darüber nun selbst hier so in Verdacht genommen zu werden, wandte er sich wieder seinem Computer zu und ließ den Chief auf seinem Stuhl sitzen.

"Weißt du, ich habe mich sehr häufig gefragt, was für ein Mensch du eigenltich bist, während wir in Texas waren." sagte Jerry Gabrewski nach einer Weile ruhig. Er wollte das Thema wechseln und in ruhiger Atmosphäre mit der Person sprechen, die für mehrere Wochen hinweg seinen Sohn gemimt hatte.

Lucas hielt in seiner Arbeit inne und sah kurz über seine Schulter nach hinten. "Hat sich die Frage mittlerweile geklärt?"

"Nicht im geringsten. Je mehr ich hier über dich erfahre umso weniger formt sich ein Bild. Es zersplittert mehr und mehr." Er lächelte. "Aber du scheinst hier einiges an Vertrauen zu genießen. Captain Hudson hatte Partei für dich ergriffen. Noreens Kollegen und auch mein Vorgesetzter waren der Meinung, ihr hättet gemeinsam daran gearbeitet die Kinder in einen Hinterhalt zu bringen um die Klasse möglichst schnell von Bord zu bekommen. Niemand hier übersieht, wie wenig diese erwünscht ist. Eurem Versorgungsoffizier wird nicht viel passieren, aber um die beiden Jungs sieht es nicht gut aus. Erst recht nicht nach meinem Bericht hier. Man wird den Commander zu diesem einen Vorfall noch befragen, aber das wird nur noch eine Formalität sein."

"Nun, das ist nicht mein Problem. Die hätten sich zusammen reißen sollen und es wäre nichts geschen." Lucas hatte sich wieder seinem Computer zugewandt.

Chief Gabrewski erhob sich. "Es ist vielleicht besser, wenn ich jetzt zurück gehe und meinen Bericht mache. Du oder besser sie, wollen hier auch noch etwas arbeiten."

"Ja, das wäre sehr hilfreich, wenn ich das könnte."

Jerry konnte tun was er wollte, aber er kam genauso wenig zu Lucas durch wie damals in Texas. Einzig über seine Person waren einige Geheimnisse geklärt. "Ich würde mich freuen, wenn wir uns beim Essen unterhalten könnten."

"Sofern ich hier fertig bin und Zeit finde, gerne." sagte der Ensign. Er nickte dem Chief zu, der sein Quartier verließ. Lucas hoffte inständig nun würde endlich mal Ruhe sein. Sein Computer stellte sich nicht von allein auf den Tisch und war sofort betreibsbereit. Zum Glück war letztendlich auch Ruhe. Bis zum späten Nachmittag...

written 19/09/05