Hi,

Ich sagte doch, es geht schnell (ggg)Erstmal einen Dank an meinem ersten Review von LuziNeko! (re knuddel)

So, hier geht's weiter und im dritten Kapitel geht es richtig los!

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Der Fuchsbau

Harry traute sich nicht einzuschlafen. Er lies das Licht die ganze Nacht an. Wer war das nur? Und woher kam dieser Händeabdruck? Und… Wo war der Zahn? Er hatte bemerkt, das diese Kreatur den Zahn mitgenommen hat. Was wollte sie damit? Er stürmte zum Schreibtisch, warf alle Sachen runter, bis er endlich Platz für Pergament hatte und begann zu schreiben:

Sirius,

Es ist gerade etwas passiert, was ich mir echt nicht erklären kann. Ich habe meinen letzten Milchzahn unters Kopfkissen gelegt und später kam so eine Kreatur mit einer Porzellanmaske und einem schwarzen Umhang und langen weißen Haaren. Ihre Haut war verschrumpelt und sah furchtbar verbrannt aus. Sie wollte mich angreifen, doch als ich das Licht angemacht habe, um näher hinzusehen, ist sie verschwunden. Sie hat meinen Milchzahn mitgenommen. Kennst du sie? Ob sie etwas mit Voldemort zu tun hat? Bitte schreibe mir so schnell wie möglich zurück,

Harry

Harry las sich den Brief ein paar mal durch und ging zum Käfig. Er band

Hedwig den Brief an ihr Bein und sie flog los. Dann sah er sich in seinem Zimmer um. Musste er etwa die ganze Zeit im Licht bleiben? Würde sie ihn in der Dunkelheit angreifen? Ihm schossen auf einmal so viele Fragen durch den Kopf und er wusste keine Antwort darauf. Er musste es so schnell wie möglich Ron und Hermine erzählen. Er hörte schon Hermines Stimme in seinem Kopf: "Harry, du solltest es sofort Dumbledore erzählen! Wenn du es nicht tust, wer weiß was dann passiert…" Und dann kam noch die Stimme von Ron: "Sie hat den Milchzahn mitgenommen? Was will sie denn damit? Tut deine Narbe weh? Vielleicht war es irgendein hässlicher Todesser. Jedenfalls solltet du der Sache auf den Grund gehen!"

Er wusste nicht, was er tun sollte, aber eines wusste er: Er musste im Licht bleiben. Anders ging es nicht. Er blieb auf seinem Bett und wartete auf den Morgen. Er hatte nicht mal Hunger. Als es endlich hell war, konnte er beruhigt durchatmen und er zog die Schultasche zu sich heran. Vielleicht würde er etwas über diese Kreatur um VgddK Schulbuch finden. Doch das einzige, was er darin finden konnte, war etwas über die lästigsten Wichtel.#

"Na super, das Buch kann einem echt helfen", grummelte Harry. Na schön, musste er eben warten. Aber wenn er bei den Weasleys war, konnte er auch nicht einfach so den Lumus Zauber die ganze Nacht verwenden. Also beschloss er eine Taschenlampe mitzunehmen, die er mal von Onkel Vernons Nachttisch geklaut hatte. Er wusste, er würde sie irgendwann mal gebrauchen. Er packte noch seine Sachen und legte sich dann etwas ns Bett zum Entspannen. Da es hell war, schloss er etwas die Augen und schlief, ohne es zu bemerken, ein. Um etwa 17:00 Uhr wachte er wieder auf. Er gähnte und rieb sich die Augen. Einen Blick auf die Uhr sagte ihm, dass Mr. Weasley jeden Moment kommen konnte. Harry sprang auf und zog sich schnell an, als er es auch schon unten an der Haustür klingelte. Harry hastete mit einem Schuh am Fuß und dem anderen in der Hand nach unten. Dort stand Mr. Weasley, der von einem wütenden Onkel Vernon beäugt wurde.

"Hallo, Harry", lächelte Mr. Weasley. "Hi, Mr. Weasley", erwiderte Harry. "Ich hole noch schnell meine Sachen, dann können wir gehen. Er hastete nach oben, zog seinen anderen Schuh an, nahm seine Sachen und lief wieder nach unten. Er verabschiedete sich noch von den Dursleys und apparierte mit Mr. Weasley zum Fuchsbau. Ein tolles Gefühl für Harry den Fuchsbau endlich wieder zu sehen. "Und wie war der Sommer?", fragte Mr. Weasley freundlich.

"Wie immer, nichts neues", log Harry. Er wollte noch nichts erwähnen. Jetzt jedenfalls noch nicht. "Hätte mich auch gewundert", seufzte Mr. Weasley, der die Dursleys kannte. ER klopfte an der Tür und, die sofort von Mrs Weasley geöffnet wurde. "Oh, hallo Harry, mein lieber", lächelte sie und umarmte ihn. "Hallo, Mrs Weasley", grinste Harry. "Ron und Hermine sind oben", sagte Mrs Weasley. "Ich mache dir erstmal was zu essen, geh du schon mal nach oben. Den Koffer kannst du in Rons Zimmer stellen." Harry ging nach oben und kam in or Zimmer, wo er mit Hermine und Ginny auf einem Bett saß.

"Hi, Harry", sagte Hermine fröhlich. "Hi, wie geht's euch?" "Ganz gut, bis Ron Pig fast abgefackelt hätte", sagte Ginny. "Das war ausersehen", grummelte Ron. "Wie ist das denn passiert?", fragte Harry und setzte sich zu ihnen. "Es fing so an", begann Ginny, "Fred und George hatten diese neuen Zauberstäbe erfunden, die alles anbrennen, wenn man irgendeinen Zauber oder Fluch ausspricht und den Zauberstab in der Hand hält. Sie haben es uns extra laut und deutlich gesagt, doch Ron war damit beschäftigt ihn auszuprobieren und hielt ihn ausersehen zu Pig." "Sah ganz schön hart aus", sagte Hermine. "Lebt Pig denn noch?", fragte Harry und Ron deutet auf den Käfig in der Ecke, wo etwas schwarzes rum flatterte.

"Ron hat ihn nur angekohlt", sagte Ginny. "Es war ja nicht extra", murmelte Ron. " Themenwechsel", sagte Hermine. "Harry, hast du die Speisen bekommen, die wir dir geschickt haben?" "Oh ja, ihr habt mir das Leben gerettet", grinste Harry. Ihm viel wieder die Kreatur ein. Ob er jetzt etwas davon erwähnen sollte? Nein, er wartete noch etwas, er wollte es Ron und Hermine alleine erzählen. "Wo sind denn Fred und George?", fragte er. "Ach, die sind seit längeren unterwegs, weiß auch nicht, was sie machen", sagte Ron gelangweilt. "Ich habe einen riesen Kohldampf, Mum soll mal mit dem Essen fertig werden."

"Du denkst auch immer nur ans Futtern", grinste Ginny. "Er hatte gestern drei Teller verputzt. Ich frage mich nur, warum er so dünn bleibt…" Sie lachten. Sie hatten sich alle prima unterhalten, bis Mrs Weasley sie endlich zum Essen gerufen hatte. Sie deckten den Tisch wieder draußen und Fred und George tauchten wieder auf und setzten sich am Tisch. "Hey, Harry", begrüßten sie ihn. Harry grinste ihnen zu und half Mrs Weasley das Essen am Tisch zu bringen. Bill und Charlie waren auch da nur Percy nicht. Das war Harry auch egal, er konnte Percy seit längerer Zeit nicht mehr leiden. Harry tat sich eine große Portion Kartoffeln mit Schnitzel und Salat auf seinem Teller.

Neben ihn tuschelten Fred und George und Harry lauschte dem Gespräch. "Er ist auch groß genug für uns. Wir werden da viel Platz haben", sagte George. "Und auf bestimmt viel Geld verdienen", sagte Fred. "Ihr macht einen Laden auf?", fragte Harry begeistert. "Ja, in der Winkelgasse", antwortete Fred stolz. "Vor kurzem hat jemand seinen Laden dort leer geräumt, so, dass wir ihn neu eröffnen können. Das kann noch was dauern, aber das kriegen wir hin." "Und wenn wir ihn haben, dann solltest du unbedingt vorbei kommen, Harry", mampfte George. "Harry grinste. "Keine Sorge, das werde ich ganz bestimmt. "Kriege ich dann was um sonst?", mischte Ron sich in das Gespräch, der ebenfalls gelauscht hatte. "Kommt drauf an wie nett du bist Bruderherz", sagte George.

"Aber ich bin dein Bruder!"

"Wen interessiertes? So wie der Kunde König ist, so muss er auch zahlen."

"Haha", sagte Ron und aß weiter. "Wir werden ja sehen." Hermine schien mit Ginny in ein interessantes Gespräch verwickelt zu sein. Als es langsam dunkel wurde, räumten se alle den Tisch ab und Harry, Ron, Hermine, Ginny, Fred, George, Bill und Charlie spielten noch etwas Quidditch. Harry hatte an diesem Abend wirklich viel zu lachen. Später dann gingen alle in ihre Zimmer, wärend Ron und Harry noch etwas plauderten. Harry nahm heimlich die Taschenlampe mit ins Bett, ohne, dass Ron etwas bemerkt hatte. Er schaltete das Licht aus und Harry schaltete die Taschenlampe hastig an. Dann sah er, wie Ron ihn komisch ansah.

"Ähm… Also… Ich wollte noch etwas lesen, stört dich das Licht?" Ron schüttelte den Kopf. "Nein, aber dieses Ding da, wo Licht rauskommt, sieht echt komisch aus…" Dann drehte er sich um. Harry seufzte und legte die Taschenlampe so hin, dass er ganz im Licht war. Manchmal sah er einen Schatten an der Wand. Es war so, als würde die Kreatur nur darauf warten, dass die Taschenlampe irgendwann mal ihren Geist aufgeben würde. Doch das tat sie zum Glück nicht und trotz der Angst, die hoch kam, schlief Harry nach einigen Stunden ein. Er träumte von Kindern, die riefen: "Wer hast Angst vorm Boogeyman?"

Und alle zeigten auf Harry und lachten ihn aus. Dann ging das Licht aus und die Kreatur kam auf ihn zugeflogen und verwandelte sich in Voldemort. Die roten Augen bohrten sich in die smaragdgrünen Augen von Harry. Er hielt den Zahn von Harry in der Hand und lachte laut. "Harry, wach auf!"; rief er. "Harry!" Harry wachte langsam auf und sah Ron vor seinem Bett. "Hast du was schlechtes geträumt? Du hast die ganze Zeit gestöhnt im Schlaf", sagte Ron und aß sich einen Keks. "Sag mal, hast du schon mal einen Milchzahn unter dein Kopfkissen gelegt?", fraget Harry ohne nachzudenken. Ron sah ihn etwas verwirrt an. "Äh… Ja, aber da war ich fünf und habe da noch an die Zahnfee geglaubt. Wieso, ist das so wichtig? Sag bloß, du machst das heute noch."

"Nein, nein, aber als du den Zahn unter dein Kopfkissen gelegt hast, hast du da so eine Kreatur gesehen? Oder einen Schatten?"

"Nein, wie kommst d denn darauf? Es gibt doch keine Zahnfee und ich denke nicht, dass sie dann so hässlich wie du- weißt- schon- wer aussehen würde. Wieso, hast du sie gesehen?" Ron sah Harry jetzt belustigt an. "Nein, es gibt doch keine Zahnfee", sagte Harry und quälte sich zu einem Grinsen. Diese Kreatur war die Zahnfee? "Du weißt ja", mampfte Ron, wärend er weiter seinen Keks aß. "Sieh nie hin, wenn die Zahnfee kommt. Bringt Unglück." "Wieso, greift sie dann einen an?", fragte Harry, obwohl er die Antwort schon wusste. "Weiß nicht, bin ihr noch nie begegnet und wieso auch, es gibt sie nicht mal.

Du klingst so, als wärst du ihr begegnet. Gehe besser mal unter die Dusche, du bist bestimmt noch halb am träumen. Ach ja, Mum hat Frühstück gemacht, komme am Besten nach dem Duschen runter." Dann ging Ron nach unten. Harry brauchte keine Dusche; er halluzinierte nicht. Er hatte sie wirklich gesehen. Und bestimmt auch noch andere Kinder, aber warum stand dann nie etwas davon im Tagespropheten? Wenn er schon keine Beweise hatte, konnte er selbst Dumbledore nichts sagen, niemand würde ihm glauben, dass es eine Zahnfee gibt, die Menschen umbringt, die sie sehen. Selbst er würde es nicht glauben. Langsam zweifelte er daran, ob er es Ron und Hermine erzählen sollte, sie würden ihn doch auch nicht glauben…

Musste er jetzt sein Leben lang im Licht bleiben? Vielleicht gab es noch einen anderen Ausweg… Aber die Zahnfee sah ziemlich tot aus. Und ob man tote besiegen konnte? Und wäre die Zahnfee direkt da, wenn er mal kurz im Dunkeln wäre? Würde sie auch mal einen Pause einlegen? Fragen über Fragen und doch keine Antwort. Er zog sich erstmal an und ging dann runter zur Küche.

Er hatte keinen Hunger, aber er wollte keine besorgten Blicke auf sich ruhen haben und aß ein Butterbrot. "Hey, seht mal, die Post kommt"; sagte Bill und vier Eulen kamen auf sie zu. Leider war das Fenster zu und sie knallten alle dagegen. Man hörte nur ein klatsch klatsch klatsch und ein quieken bis Mrs Weasley schnell zum Fenster hastete und es öffnete damit die vier benommenen Eulen durch das Fenster fliegen konnten, wenn dann schon etwas schief.

Harry nahm sich seinen Brief von einer Braunen Eule, die durch den Vorfall leicht schielte. Er las sich den Brief durch. Er brauchte neue Schulbücher und noch andere Sachen. "Tja, ich schätze dann müssen wir heute in die Winkelgasse", sagte Mrs Weasley. Gesagt, getan. Sie gingen nach den Frühstück zum Kamin und kamen durch Flohpulver in der Winkelgasse an. Harry vermied die Orte und Geschäfte, wo es dunkel war und holte bei der Zauberbank Geld ab um sich seine Sachen zu kaufen. Ron brauchte einen neuen Umhang. "Du wächst einfach zu schnell", sagte Mrs Weasley. Ron zuckte die Achseln. "Die anderen wachsen halt einfach zu langsam."

Harry grinste. Späte genehmigten sie sich noch ein leckeres Eis und gingen anschließend wieder zum Fuchsbau. Harry dachte wieder nach. Sollte er es Ron und Hermine nun erzählen? "Was ist los, Harry?", fragte Hermine, als sie im Fuchsbau angekommen waren. Harry sah zu ihr hin. "Nichts", log er. Hermine sah ihn noch etwas an und unterhielt sie wieder mit Ginny. Er vermied in den nächsten Fragen, die ihm gestellt worden, was mit ihm los sei und warum er so nachdenklich war und wieso er auf einmal Angst hatte im Dunkeln zu stehen. "Keine Ahnung", hatte er immer darauf geantwortet, was ihm noch mehr Fragen und besorgte Blicke bescherte.

Die Wochen vergingen bis es endlich Zeit war nach Hogwarts zu fahren. Harry freute sich sehr darauf, dass er einmal die Sorgen wegen der Zahnfee vergaß. Mr. Weasley hatte sich ein Auto gemietet und sie fuhren damit zum Kings Cross. "Ich frage mich, wer der neue Lehrer für VgddK ist", sagte Hermine. "Hoffentlich jemand, der kein Todesser ist", murmelte Ron. Sie gingen durch die Absperrung zum Gleis 9 ¾. "Mach bitte keine Dummheiten, Harry", sagte Mrs Weasley und umarmte Harry. "Und Ron, pass diesmal mehr auf deine Eule auf." "Keine Sorge, schwarzer wird Pig nicht", lachte George. "George, könntest du nicht einmal so tun, als hättest du ein eigenes Leben?", grummelte Ron. "So, kommt, ihr müsst in den Zug", sagte Mr. Weasley und Ginny, Harry, Ron und Hermine stiegen ein. Mrs Weasley winkte ihnen noch und der Zug fuhr los.

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So, das zweite Kapi ist fertig und das dritte folgt so gleich ;)