Es tut mir leid, ich weiß es ist ziemlich wenig und sagt nicht sehr viel aus. Aber ich habe eine Grippe und kann nicht lange so sitzen. Momentan bin ich hingerissen zwischen Erfrieren und die Decke wegwerfen oder verbrennen und sich in einer Decke einwickeln.
Ich danke euch für eure Reviews. Da wird noch am Anfang der Story sind kann ich euch versprechen, dass es noch spannender wird und auch mehr "Spannung" herein kommt. Im Moment bin ich wirklich nicht in der Lage groß darüber nachzudenken, ich hoffe ihr vergebt mir.
„Ich finde sehr wohl alleine zurück, ich brauche Sie nicht als Garde!" Sie reckte ihren Kopf höher, doch damit konnte sie Snape nicht beeindrucken, der hocherfreute Blick war inzwischen wieder aus seinem Gesicht gewichen.
„Dann hoffe ich, dass sie sich nicht in den vielen unerforschten Gängen des Schlosses verirren!" Er riss seinen Umhang herum und kroch wie ein Insekt durch einen kleinen Spalt, in sein Zimmer zurück. Hermine schluckte. War dies alles gewesen? Im großen und ganzen hatte er sich wohl dieses mal mit seinen ungestümen Beschimpfungen zurück gehalten.
„Unerforschte Gänge!" wiederholte sie leise vor sich her, während sie den Zauberstab hob um wieder Licht zu haben. So ein Unsinn, sagte ihr Gehirn, Dumbledore kennt jeden Winkel im Schloss. Dann dachte sie an die Kammer des Schreckens zurück und musste zugeben, dass die Möglichkeit, dass Dumbledore doch nicht alles kennen würde, sehr wohl bestand.
Als sie den Fuß auf die erste Stufe gesetzte hatte erstarrte sie. Langsam ließ sie das Licht des Zauberstabes über den Boden schweifen. Ein zarter Lufthauch berührte sie und es fröstelte sie. Kleine rote Fußabdrücke bannten sich ihren Weg an ihr vorbei, sie vermochte ein kleines Flüstern, als würde der Wind von weit her das Singen eines jungen Mädchens heranbringen, hören. Die kleinen Fußabdrücke blieben vor Snapes Gemach stehen.
Nur ein Slytherinscherz! Ihr Herz pochte und als sie den Stab weiter sinken ließ sah sie für einen Moment das zerschundene Gesicht eines jungen Mädchens. Hermine stolperte rückwärts die Treppenstufen hoch.
Blöder Scherz Hermine, blöder Scherz! Schollt sie sich selbst. Ihre nackten Füße liefen über den roten Teppich hinüber zur Haupttreppe. Wieso war sie nur hinunter gegangen? Wieso hatte sie das Bett verlassen?
Plötzlich erstarrte sie. Der Zauberstab glitt ihr aus den Händen und sie starrte mit offenen Mund und glasigen Augen auf die Treppe. Dieses Gesicht, sie kannte es!
Noch einmal tanzte sie vor ihren Augen mit Snape und sie sah an Harry und Voldemort vorbei, ganz hinten in der Ecke stand es. Es war in ihrem Traum und hatte ihr diesen traurigen Blick zugeworfen!
Zitternd erwachte sie wieder aus ihrer Starre, griff nach dem noch immer glühenden Zauberstab auf dem Boden und lief die Treppen hinauf.
Wach auf Hermine, wach auf! Doch noch immer lief sie mit schnellen Schritten den Gang entlang, sie konnte das Gemälde der dicken Frau sehen und blieb stolpernd vor ihr stehen. „Kirschbrause!"
Die dicke Dame öffnete verschlafen ihre Augen und konnte nicht glauben wen sie vor sich sah. „Wie spät ist es?" fragte sie statt dessen mit einem Gähnen.
„Ich...ich... Kirschbrause!" stotterte Hermine abermals.
„Schon gut, schon gut!" Die dicke Damen schwenkte zur Seite, sie hatte scheinbar so oft inzwischen mitten in der Nacht den Gryffindors aufgemacht seit Harry am Schloss Schüler ist, dass es sie inzwischen nicht mehr interessierte, solange das richtige Passwort genannt wurde. Hätte sie den Schrecken in Hermines Augen gesehen, hätte sie jedoch sicher nachgefragt.
