Hope? 2

Die Erwachsenen saßen auf der Terrasse und unterhielten sich über Gott und die Welt. Oder anders ausgedrückt, über die Zukunft, in der Tom Weltherrscher war...

Jedenfalls sah Narzissa gerade auf die Uhr und wunderte sich doch etwas.

„Wie lange sind die Jungs denn schon weg?", fragte sie die drei anderen Männer.

Severus war vor einer Stunde aufgewacht und hatte sich dazu überreden lassen, sich zu den anderen zu setzen.

„Ich weiß nicht, aber zwei Stunden sind auf jeden Fall schon rum.", erwiderte Lucius.

Die Frau sah zur Tür und begann sich zu sorgen.

„Hoffentlich haben sie sich nichts getan!"

Tom lächelte schief.

„Sicher nicht, wie ich Draco kenne, wäre ihm dazu seine Einrichtung zu schade."

Alle lachten – Tom hatte recht.

„Aber seid ihr sicher, dass Draco und mein Sohn Partner sind? Ich meine, kann es nicht sein, dass es Zufall ist und das wer anderes war?"

Severus hatte ruhig gesprochen, auch, wenn ihm nicht danach war.

Sein Sohn war doch noch so jung...

„Ja, es ist sicher, Sev. Mach dir keine Sorgen."

„Wann ist eigentlich Vollmond?", fragte dann der blonde Mann.

Narzissa sah ihn an.

„In vier Tagen, das solltest du wissen. Immerhin hat da meine Cousine Geburtstag."

Lucius schüttelte den Kopf.

„Als ob mich diese Ziege von Bellatrix, interessieren würde.."

„Das heißt, dass Harry und ich in dieser Nacht ins Ministerium gehen.", meinte Tom nachdenklich.

„Ich weiß nicht, ob das klug ist. Das wird euch nur in Gefahr bringen und ich möchte meinen Jungen nicht wieder verlieren! Einmal reicht und wenn das mit Sirius auch nicht funktioniert?"

Der Tränkemeister war recht aufgelöst, so, dass die Blonde sich zu ihm setzte.

„Das wird schon, keine Angst."

In diesem Moment traten zwei weitere Personen auf die Terrasse.

Die Erwachsenen sahen auf und dann wollte Severus wissen, was sie denn getan hatten.

Wo Narzissa ihm sofort zustimme:

„Was habt ihr angestellt, dass ihr so lange weg wart!", empörte sie sich.

Auf diese Frage wurde der blonde Junge augenblicklich knallrot.

Harry hingegen blieb gelassen und antwortete:

„Na, das, was Tom gesagt hat!"

Verwirrt sahen sich alle an, bis es Klick machte.

„Aber, das war doch nur ein Scherz!", protestierte der.

Der Sechzehnjährige zuckte die Schultern.

„Tja, dann hättest du grinsen sollen. Jedenfalls ist Draco jetzt mit mir gebunden."

Tom grinste nun tatsächlich.

„Und, wie war's, Draco?"

Der riss mal wieder die Augen auf und sah dann pikiert weg.

Dafür antwortete Harry ihm.

„Geil! Ich hab noch nie so guten Sex gehabt und das will was heißen! Jedenfalls haben wir einige Stellungen auspr-"

Mit einem zielsicheren Stoß in die Rippen, verstummte Harry.

Dann sah er den Blonden neben sich an.

„Was sollte das?"

„Halt deine Klappe!"

Die Erwachsenen lachten wieder und auch Severus konnte sich ein Lächeln nicht unterdrücken.

Es war schön, wieder etwas Fröhlichkeit um sich zu haben.

„Übrigens, Harry. In vier Tagen, also Donnerstag, ist Vollmond!"

Es war Donnerstag und Tom und Harry standen in der Eingangshalle von Malfoy Manor.

„Ihr seid vorsichtig und wenn es zu riskant wird, dann kommt sofort zurück. Nicht, dass euch was zustößt!"

Die blonde Frau war ganz aufgeregt und belehrte die beiden schon seit einer halben Stunde.

Draco stand neben seiner Mutter und schütteltet nur genervt den Kopf.

Wie sie es nur fertig brachte, so mit dem gefürchteten, dunklen Lord zu reden!

„Jetzt ist gut, Zissa. Sie werden sicher keine Risiken eingehen, nicht?"

Severus hatte das Wort ergriffen.

Ihm passte es auch nicht, dass sein Sohn dort hin ging, aber vielleicht hatten sie Erfolg?

„Wir kommen wieder, und das mit Sirius!", erklärte Harry, der siegessicher lächelte.

Dann küsste er Draco zum Abschied und umarmte seinen Dad.

Mit zwei leisen Plopps, waren sie verschwunden.

Das Ministerium war um diese späte Zeit kaum bewacht, geschweige denn, dass sie überhaupt bemerkt worden waren.

Nun liefen sie leise den Gang entlang, der zu der Tür führte, hinter der der runde Raum lag, von dem aus man zu dem Torbogen gelangte.

Harry schluckte einmal und sah dann seinen Begleiter an.

„Mach du auf."

Der Lord ergriff die Türlinke und öffnete.

Gemeinsam traten sie ein und überblickten erst einmal den Raum.

Dann schritten sie langsam die Stufen runter, und die wenigen zum Bogen, wieder hinauf.

Aus seiner mitgebrachten Tasche, holte der Junge einen Beutel, den er öffnete.

In einem Kreis verteilte er ein hellblaues Pulver, während er nebenbei eine Formel murmelte.

Tom stand eine Stufe unterhalb und beobachtete das, was der andere tat.

Er durfte nicht in das Ritual eingreifen, denn nur jemand aus der Familie, oder Blutsverwandte des Verschwundenen, konnten jemanden aus dem Bogen zurückholen.

Er war hier, um Wache zu schieben und zu helfen, sollte etwas schief gehen.

Außerdem gingen sie nicht davon aus, dass etwas negatives geschehen würde, von daher...

„So, ich bin dann soweit. Können wir?"

Harry sah den anderen aus blauen Augen an und Tom nickte.

Aufrecht stellte sich Harry vor den Vorhang und sprach wieder einen Spruch.

Es war einer in Parsel, den sie in dem Buch gefunden hatten, dass der Lord übersetzen wollte.

Nun war die Formel beendet und der Junge streckte langsam die Hand aus, in das Schwarz des Bogens.

Der Vorhang bewegte sich ein wenig, berührte den Sechzehnjährigen aber nicht.

„Sirius, hörst du mich? Komm her, komm zurück zu mir!", sagte Harry und steckte den Arm weiter durch.

„Siri! Ich brauche dich, komm her!", rief er nun lauter.

Es war ein seltsames Gefühl, dass den Jungen erfüllte und die Trauer kam zusammen mit den Tränen, wieder hoch.

„Siri, bitte! Du musste zurück kommen! Ich brauche dich doch! Du kannst mich nicht alleine lassen!"

Ein Schluchzer ertönte.

„Bitte, du sollst gefälligst herkommen!", schrie Harry nun und dann ging alles sehr schnell.

Der Junge quietschte erschrocken auf, dann zog er hastig die Hand zurück, an der sich eine andere festhielt.

Harry wich zwei Schritte nach hinten, fiel beinahe die Stufen hinunter und aus dem Schwarz kam eine Gestalt, die vornüber in die Arme des Jungen stolperte.

Nun saßen beide Gestalten am Boden und als erstes wagte es Harry, den Blick zu heben und seine Augen wurden groß.

Die andere Person, eindeutig Sirius Black, regte sich nun auch und seine Stimme war zu hören:

„Harry?"

Er sah auf und in blaue Augen, die von ein paar schwarzen Strähnen versteckten wurden.

„Wer bist du?", fragte Sirius.

Doch anstatt einer Antwort, wurde er nur halb zerdrückt, als Harry sich an seinen Hals warf.

Der Junge weinte vor Glück und wollte gar nicht von dem Mann ablassen, wurde jedoch gezwungen.

Einerseits von seinem Paten´ selbst und dann von Tom, der fürchtete, dass der Black ersticken müsste.

„Endlich, ich hab dich so vermisst!", meinte der Junge und wischte die Tränen weg.

Sirius blickte noch einmal in die blauen Augen, ehe er in rote sah.

„Voldemort?", sprach er aus und der nickte nur.

Wieder sah er den Jungen an.

„Wer bist du denn?"

Irgendwie sahen diese Augen und Haare bekannt aus, auch die Gesichtszüge erinnerten ihn an jemanden, aber es wollte ihm nicht einfallen.

„Aber, Siri... ich bin es, Harry!"

Dem legte sich endlich ein Schalter um.

„Ich hab dich gar nicht erkannt, Kleiner."

„Ja, hab ich bemerkt, du gemeiner Kerl!"

Überrascht wehrte Sirius die Hände des anderen ab.

„Was hab ich denn jetzt gemacht?"

Blitze schossen aus Harry Augen und der Black wich lieber zurück.

„Das sollte ich dich fragen! Was sollte das mit dem Brief, hä!"

Der Mann überlegte.

„Vielleicht hilft dieses Wort auf die Sprünge: Sohn.", meinte Tom und er lächelte leicht fies.

Der dunkle Lord mochte es nicht, wenn Harry geärgert oder verletzt wurde.

Sirius unterdes hatte endlich verstanden und sah etwas beschämt zu seinem Sohn.

„Tut mir leid, Kleiner. Ich wollte es dir sagen, aber Severus..."

Harry verlor den bösen Blick und umarmte den Mann einfach wieder.

„Schon gut, Pa..."

Die Augen des Angesprochenen weiteten sich vor Überraschung, doch schnell legte sich ein liebevoller, väterlicher Ausdruck über sie.

Tom wurde das zu viel

„Wir müssen langsam mal. Zissa wird uns den Kopf abreißen, ganz zu schweigen von Severus und Draco, wenn ich dich nicht wiederbringe!"

Der Junge löste sich von seinem Vater und fasste nach seiner Hand.

„Gut, hauen wir ab!"

Der Rückweg verlief auch ereignislos, worüber die Gruppe froh war.

Sie waren mit einem Unsichtbarkeitszauber getarnt, die Gänge entlang und Tom wie auch Harry, konnten spüren, dass es Sirius gefiel, etwas Verbotenes zu tun.

Dein Vater hat ne Macke, oder? Hatte der Lord gefragt und der Junge hatte nur eins antworten können:

Eben ein Rumtreiber!

Endlich aus dem Gebäude draußen, atmeten die drei erleichtert aus.

„Das war geil!", grinste dann aber der ehemalige Rumtreiber.

Sein Sohn schüttelte den Kopf.

„Wir verschwinden jetzt trotzdem besser.", entschied Tom dann und dissaparierte. Die anderen folgten ihm.

Landen taten sie an ihrem Abreiserot, in der Manor.

Durch die Geräusche wurden auch gleich die anderen angelockt. Allen voraus Severus, der ziemlich blass wirkte.

Er hatte nur Augen für seinen Sohn und bemerkte daher auch nicht, dass Sirius ihn entgeistert ansah.

„Harry, geht es dir gut? Ist dir auch nichts passiert? Du hast ja geweint, was war!"

Der Junge kämpfte sich aus der festen Umarmung und lächelte den Mann an.

„Alles okay, Dad. Ich bin in Ordnung."

Harry spürte, dass seinem Dad ein Stein vom Herzen fiel.

„Dann bin ich beruhigt. Ihr wart so lange weg, dass ich dachte, ihr währet geschnappt worden..."

Nun lachte Tom und erhielt dafür einen Stoß in die Rippen, der von der einzigen, anwesenden Frau kam.

„Dad, ich habe eine Überraschung."

Nun wunderte sich Severus doch etwas.

„Ja?"

Harry trat bei Seite und packte die Hand Sirius´ und zerrte den vor sich.

Nichts geschah.

Die beiden sahen sich einfach nur an.

„Ihr dürft auch sprechen.", unterbrach Lucius die Stille.

Wie auf Kommando hob der Black seine Hand und strich Severus über die Wange.

„Ich habe dich vermisst!", flüsterte er und umarmte sein Gegenüber dann.

Einige Minuten standen die beiden da, dann aber zwängte sich Harry dazwischen.

„Und ich?", frage er in Kleinkindmanier.

Die Erwachsenen sahen ihn an, dann umarmten sie ihn zermalmend.

„Das reicht!", japste der Junge und verkroch sich neben Draco, der sofort seine Arme um ihn legte.

„Wenn ihr wollt, dann zieht euch zurück. Ich schicke euch später einen Hauselfen mit Essen."

Natürlich willigten Sirius und Severus ein und begaben sich auf das Zimmer des Tränkemeisters.

Sie hatten das Zimmer erreicht und saßen nun stumm nebeneinander.

Aber es wurde dem Animagus zu viel und er brach das Schweigen.

„Du siehst schlecht aus, was ist geschehen?"

Natürlich war es dem anderen unangenehm, aber er wusste, dass er mit seinem Partner ehrlich sein konnte und auch musste.

„Ich... Er..", stotterte Severus und ihm fielen keine Worte ein, die seinen Gefühlen hätten gerecht werden können.

„Er? Arthur Weasley? Sag nicht, dass er sich wieder an dir vergriffen hat!"

Dem Bild nach, das der Lehrer bot, war das nicht auszuschließen.

Aufbrausend sprang der Mann vom Bett und schritt drei Mal auf und ab, ehe er sich wieder etwas beruhigt hatte und neben seinem Partner Platz nahm.

„Verdammt und ich war nicht hier, um dich zu schützen!"

Schwarze Augen sahen auf und Severus schüttelte den Kopf.

„Da kannst du doch nichts dafür, Siri! Er... er weiß von Harry!"

Der Animagus nahm den anderen in den Arm.

„Ich werde diesen verdammten Rotschopf dafür killen. Er soll leiden, dafür, dass er dir schon so oft wehgetan hat und dass er uns mit der Sicherheit unseres Sohnes droht!"

„Aber wie? Ich weiß, dass Harry schon einen Racheplan hat... Vielleicht solltest du mit Tom reden?"

Sirius nickte.

„Sag, weiß der Kleine von der Vergewaltigung?"

Der Blick des Tränkemeisters sank.

„Ja. Er hat mich im Grimauldplace gefunden, nach dem ER mit mir fertig war."

Sirius schluckte.

„Verstehe..."

Es war ruhig im Zimmer und die beiden Männer lagen auf dem Bett, eine Wolldecke über sie ausgebreitet.

„Liebling?"

Ein leises Geräusch antwortete.

„Sag, Siri, schläfst du mit mir? Ich fühle mich unwohl.. ich liebe nur dich und im Moment habe ich das Gefühl, dass... dass ich ihm gehöre... Bitte, zeig mir, dass ich dein bin."

Der Animagus hatte leise den Worten seines Partners gelauscht.

Es tat ihm weh, das zu hören. Nicht, weil Severus von ihm verlangte, seine Besitzansprüche zu stellen, sondern dieser Schmerz und die Unsicherheit in seiner Stimme.

Sirius drehte sich vom Rücken auf die Seite und sah dem anderen in die Augen.

„Bist du sicher, dass du das schon willst? Ich möchte dir nicht weh tun, oder, dass du Angst hast."

„Ich bin sicher. Bitte..."

Sirius seufzte leise und nickte dann, ehe er sich zu seinem Geliebten beugte und diesen küsste.

Sanft und zärtlich war ihr Lippenspiel, das dann fordernder wurde.

Langsam knöpfte der Animagus das Hemd auf und strich über die weiche Haut.

Er konnte immer noch leicht die Narbe spüren und öffnete das Hemd nun gänzlich, um es vom Körper zu entfernen.

Er besah sich das, was dieser Irre mit seinem Liebsten getan hatte.

Peitschenstriemen zogen sich kreuz und quer über den Oberkörper, einige verschwanden am Bund der Hose in tiefere Regionen.

„Was ist?", wisperte Severus, der den eingehenden Blick fast nicht ertragen konnte.

„Ich bin hässlich, nicht wahr?"

Sirius blickte erschrocken nach oben.

„Nein, Schatz, das bist du nicht. Ich habe mir nur gerade überlegt, wie ich Wiesel bestrafen kann.. Du bist und bleibst für mich der begehrenswerteste Mensch der Welt. Egal, was der Bastard mit dir angestellt hat. Ich werde dir das immer sagen, das weißt du."

Tränen liefen dem Zaubertränkemeister über die Wangen, wurden aber liebevoll von seinem Mann fortgewischt.

Kleine, federleichte Küsse verteilten sich auf dem Gesicht und hinunter zum Hals, wo Sirius an der Halsbeuge saugte, bis ein Knutschfleck entstand.

„Du gehörst für immer zu mir und niemand ändert daran etwas!"

Sanft fuhren die Hände des Blacks über die Brust und reizten die Brustwarzen.

Sirius´ Lippen wanderten nebenbei tiefer und öffneten die Hose, die Severus trug.

Ein leises Stöhnen entrann dem Mund des Liegenden, als eine Zunge im Bauchnabel versank und ihn kitzele.

Die Hose wurde nach unten geschoben und gleich zu Boden geworfen.

Schnell entledigte sich Sirius´ auch seinem Hemd und die Hose folgte ebenfalls.

„Wirklich?", fragte er dann noch einmal Severus.

Der nickte nur.

Dann entfernte er auch ihrer beider Boxershorts.

„Was, keuchte Sirius entsetzt und da wurde dem Tränkemeister wieder bewusst, dass er ein Brandzeichen hatte.

Erschrocken wollte er sich zurückziehen, bedecken, aber es ging nicht.

„Lass mich los!", rief er aus, als Sirius ihn festhielt.

„Nein, halt still!"

Nach ein paar Minuten gab Severus auf und ließ den anderen gewähren, das Mal anzusehen.

Vorsichtig strich ein Finger die Linien nach.

Dann, ganz plötzlich, senkte sich ein Paar Lippen auf die Stelle und Severus riss die Augen auf.

Damit hatte er nicht gerechnet.

Sirius sah auf und seine blauen Augen bohrten sich regelrecht in die schwarzen seines Partners.

„Schatz, ich liebe dich so wie du bist und wie schon gesagt, nichts und niemand ändert das. Auch diese verfluchte Teil nicht."

„Ja...", hauchte Severus und fiel in die Kissen zurück.

Er keuchte auf, als er plötzlich eine Zunge zwischen seinen Beinen spürte, die ihn zärtlich neckte.

Dann kam eine heiße, feuchte Höhle dazu, die Sirius als seinen Mund bezeichnete.

„Siri..!"

Der Animagus wusste, dass er seinen Schatz nicht lange hinhalten konnte und begann deshalb, an dem erregierten Glied zu saugen.

Laut stöhnte Severus und drückte den Rücken durch, hob sein Becken an.

Immer wieder versuchte er, in den Mund des anderen zu stoßen, was nicht ging, da er festgehalten wurde.

Sirius biss immer wieder leicht in das harte Fleisch, um seinen Geliebten zusätzlich zu reizen.

Nun nahm er das Glied völlig in seinem Mund auf und vollführte ein paar Schluckbewegungen, die ausreichten, um Severus über die Klippe zu schicken.

Erschöpft sank der Tränkemeister zurück und nahm den Kuss in Empfang, der ihn sich selbst schmecken ließ.

„Ich liebe dich, Severus."

Der nickte.

„Ich liebe dich auch."

Wieder versanken sie in einem Kuss, der vor Leidenschaft nur so brannte.

Sirius griff nebenbei nach seinem Zauberstab und schwang ihn, um eine kleine Tube herauf zu beschwören.

Er öffnete sie und benetzte seine Finger mit dem Gel.

Severus, der aus den Augenwinkeln mitbekommen hatte, was der andere tat, spreizte die Beine, um seinem Partner zu signalisieren, dass er bereit war.

Sirius verstand natürlich und ließ seine Hand nach unten wandern, zwischen die Pobacken seines Liebsten und streichelte über den Eingang.

„Bitte...", wimmerte Severus und drückte sein Becken gegen die Finger, dass der erste eintauchte.

Panik stieg in ihm auf und er verkrampfte sich.

„Scht, Liebling! Ich bin es nur, ganz ruhig!"

Liebevoll streichelte Sirius mit der freien Hand über den Körper seines Partners und küsste ihn.

Es half, denn Sev kam in die Realität zurück und seufzte erleichtert auf, als er seinen Geliebten erkannte.

„Geht's wieder? Oder soll ich aufhören?"

„Nein, mach weiter, bitte!"

Zustimmend nickte der Animagus, denn auch seine Erregung war nicht gerade kleiner geworden.

Also begann er damit, seinen Finger langsam zu bewegen. Doch das reichte dem anderen schnell nicht mehr und ein zweiter und dritter Finger gesellten sich hinzu.

Dann, als beide absolut nicht mehr konnten, ersetzte der Animagus seine Finger durch seine Erregung und wartete dann, bis Severus ihm entgegen kam.

Was er auch tat.

Der Rhythmus wurde immer schneller und auch die Bewegungen immer unkontrollierter. Ebenso die Laute, die beide von sich gaben.

Severus verkrallte sich regelrecht im Rücken des anderen und hinterließ einige blutige Kratzer, die aber Sirius nicht störten.

Viel zu vertieft waren sie in ihr Liebesspiel.

Dann bog der Untenliegende seinen Rücken durch und schrie erlösend auf.

Sirius folgte ebenso laut und sank auf dem Körper unter sich, zusammen.

„Das war gut...", schnurrte Severus am Ohr des anderen.

„Jetzt fühl ich mich besser. Das Gefühl, jemand anderes hätte mich für immer als sein Eigentum, ist weg..."

Sachte streichelte Sirius über die Wange des anderen und küsste ihn, ehe er sich aus ihm zurück zog.

Es war zwei Wochen her, dass Sirius in Malfoy Manor angekommen war.

Harry hatte natürlich mitbekommen, dass es seinem Dad sichtlich besser ging, seit sein Pa hier war.

Überhaupt war sein Dad viel lockerer geworden.

Draco hatte sich ja schnell mit der Tatsache, dass sie einfach zusammen gehörten, abgefunden und mittlerweile konnte man sagen, waren sie ein glückliches Paar.

Aber im Moment ging Harry etwas ganz anderes durch den Kopf.

Er war gerade auf dem Weg zu Tom, um die letzte Vorbereitung zu treffen.

Wenn es in einer Woche wieder in die Schule zurück ging, dann wollte er, dass Arthur Weasley am Boden war.

Und deshalb hieß es, nun zu handeln.

Er klopfte an und betrat Toms Zimmer.

Der saß in einem Sessel und hatte mal wieder das Buch in der Hand, welches er schon die letzten Wochen mit sich herum schleppte.

„Kann ich mit dir reden?"

Der Lord sah auf und deutete auf den andren Sessel.

„Es geht um die Todesser, oder? Deine Schranken waren runtergefahren, du solltest besser Acht geben!"

Harry nickte nur.

„Dann sag mir lieber, wen du mir zur Verfügung stellst, wenn du schon den Grund meines hier seins kennst."

Tom grinste.

„Also, da hätte ich McNair, dann Lestrange und Thomsen. Die drei dürften deinen Ansprüchen entsprechen."

„Wo sind sie? Oder kommen sie her, wenn du sie rufst? Wissen sie schon, was geplant ist?"

„Nein, ich habe kein Wort gesagt, das kannst du selbst tun. Und ja, ich rufe sie, wenn du sie brauchst."

Nachdenklich sah der Junge auf seine verschränkten Hände.

„Hervorragend. Dann bitte ich dich, sie morgen um zwölf herzuholen. Dann geht es los. Der Rest ist klar, oder?"

Tom nickte und damit ging dann auch Harry wieder.

Sicher wartete Draco schon auf ihn...

Es war Freitag und im Ministerium war gerade die Hölle losgebrochen.

Der Alarmzauber war angesprungen und so rannten die Ministeriumsbeamten kreuz und quer, um dem angeblichen Feuer zu entfliehen.

Harry stand, begleitet von McNair, Thomsen und Lestrange, in der Nähe und wartete auf Arthur Weasley.

Der einzige Gedanke, der ihm kam, als er die vielen hektischen Beamten sah, war:

Die kostbarste Flüssigkeit der Welt, ist Beamtenschweiß...

Er konnte am anderen Ende der Gedankenverbindung, Tom sich schlapp lachen hören.

Aber was konnte Harry denn dafür, wenn das stimmte!

Dann war es so weit, das rothaarige Wiesel apparierte in ihrer Nähe.

Leise, damit es nicht auffiel, sprach McNair einen Anti- Apparierzauber und dann stürmten die drei Männer auf den Weasley zu.

Natürlich erregten drei schwarzgekleidete Todesser ein riesen Aufsehen.

Doch das kümmerte Harry wenig.

Sie hatten, was sie wollten, lösten den Zauber auf und verschwanden.

Arthur Weasley schrie, fluchte, schimpfte und trat um sich. Aber es brachte nicht viel.

Die Todesser hatten ihn gefesselt und nun auch geknebelt und auf ein recht großes Bett befördert.

Bis auf die Kerzen, die um das Bett schwebten, war der Raum vollkommen dunkel.

Man hätte nicht sagen können, ob sich noch jemand in den finsteren Ecken aufhielt, oder nicht.

Mit wachsamen Augen blickte sich der rothaarige Mann um, konnte aber nichts erkennen,

Keine Tür, oder Fenster.

„Du kannst nicht fliehen. Also denk nicht mal dran.", grinste einer der Todesser.

Natürlich konnte das ihr Gefangener nicht sehen, dafür um so deutlicher hören.

„Und weißt du, wir freuen uns immer über ein wenig Besuch. Vor allem, wenn wir ihn hier her bringen dürfen..."

Arthur wusste nicht, was er davon halten sollte.

Das Bett war schon verdächtig...

Harry saß in einem Sessel schräg gegenüber dem Bett. Vor ihm stand ein Tisch und darauf lag allerhand Spielzeug, dass sich die drei Männer auch richtig austoben konnten.

Rechts waren zwei weitere Sessel, so wie links einer.

Über das Bett hatte er in einem bestimmten Radius, dass die Todesser sich dort noch ein wenig frei bewegen konnten, ein Zauber gelegt. So war es dem Rothaarige unmöglich zu hören, was sich außerhalb des Bettes abspielte.

Tom, willst du zusehen? Die drei warten auf ihren Befehl.

Der dunkle Lord erschien neben ihm und setzte sich.

„So, so, da hast du dir aber was ausgedacht. Wie ich dich kenne, weiß er nicht, dass du hier bist?"

„Allerdings, er wird noch alles früh genug erfahren.."

„Kommen Sirius und Severus auch?"

Harry sah den anderen an.

„Ich weiß nicht, ob Dad kommt, aber Pa bestimmt. Er war verdammt sauer auf ihn hier."

Der Junge deutete auf den Gefangenen.

Tom nickte wieder und sah nach vorne, wo die Männer standen und zu ihnen rüber sahen.

„Na, dann lass sie mal beginnen..."

Harry hob die Hand mit dem Daumen nach oben und ein Lachen hallte durch den Raum.

Mit einem Plopp, erschienen zwei weitere Personen neben dem Jungen.

Als er aufsah, erkannte er seine Eltern.

„Dad, Pa! Setzt euch."

Die Männer folgten dem und so nahmen sie Platz. Severus zwischen seinem Partner und Sohn. So, dass er von beiden Seiten die Hand gehalten bekam.

Denn alleine der Anblick seines Peinigers, ließ ihn zittern.

„Schatz, wenn du nicht bleiben willst, dann bringe ich dich zu Lucius und Narzissa."

Doch Angesprochener schüttelte nur den Kopf.

So saßen also die vier dort und beobachteten, was nun passieren würde.

Der Weasley war mittlerweile gewaltsam auf den Rücken gelegt und mit den Armen nach oben, an einem Pfosten, festgebunden worden.

Der Knebel verhinderte, dass er die Todesser anspuckt oder beschimpfte.

Die ließen sich sowieso nicht beirren und so riss Lestrange gerade den Umhang herunter. In Fetzen landete er am Boden und kurz darauf folgte auch das Hemd.

Der Angebundene versuchte sich gegen die Angreifer zu wehren, doch es war unmöglich.

„Na, na, nicht so wild.", lachte wieder einer höhnisch und die Hose war auch hin.

Arthur wusste, dass er hier nicht mehr unversehrt heraus kommen würde.

Er fragte sich nur, wieso die Todesser ausgerechnet ihn entführt hatten.

McNair, der seine schwarze Robe bereits abgelegt hatte, öffnete seine Hose und holte seinen Penis hervor, der schon steil aufgereichtet war.

Dann befreite er den Rothaarigen von seinem Knebel und drehte den Kopf so, dass er ihm seine Erregung in den Mund zwingen konnte.

„Und wehe, du beißt, dann kannst du dich von dieser Welt verabschieden!", warnte der Todesser.

„So, und nun sei brav und tu´, was ich will!"

Damit drückte er sein Becken nach vorne und sich damit tief in den Rachen des anderen.

McNair stöhnte geil auf und zwang den anderen dazu, ihm einen zu blasen.

Thomsen und Lestrange standen daneben und legten ihre Roben ab.

Die Hosen wurden eng und auch diese landeten auf den Stühlen, die sie gezaubert hatten.

In ihrer Unterwäsche beobachteten sie, wie ihr Kumpane sich ein letztes mal im Mund des anderen versenkte, ehe er abspritzte.

Dann stand er auf, grinste die anderen beiden an und meinte:

„Bitte, ich hab ihn vorgewärmt!"

Thomsen wiederholte das ganze Spiel von neuem und Arthur war schlecht vor Ekel, dass er hätte kotzen können, wenn er nicht gerade den anderen im Mund gehabt hätte.

Doch auch der verteilte gerade seine Flüssigkeit in ihm und zwang ihn, alles zu schlucken.

Dann kam schon der nächste auf ihn zu.

Severus zitterte wie Espenlaub und drückte die Hände der anderen beiden, dass sie langsam kein Blut mehr bekamen.

„Dad, schau mich an.", sprach Harry den Mann an.

Langsam wurde er von den schwarzen Augen angesehen und der Junge lächelte.

„Ganz ruhig, Dad. Hier passiert dir nichts mehr. Das verspreche ich! Dieser verdammte Schweinehund weiß nicht mal, dass wir hier sind. Geschweige denn, dass ich jemanden beauftragt habe, ihn herzubringen."

Sirius legte seine Arme um seinen Mann und hob ihn dann hoch, dass er sich auf dessen Platz setzen konnte.

Dann nahm er ihn auf seinen Schoß.

„Liebling, alles okay, ja?", flüsterte er und strich über die Wange des anderen.

Der nickte nur.

Erleichtert lehnte er sich gegen die Brust Sirius´ und ließ sich weiterhin die Hand von Harry halten.

McNair und Thomsen war es langweilig, ihrem Kumpel zu zusehen.

Sie überlegten, was sie tun könnten und liefen dann zu dem Tisch, den Harry aufgestellt hatte.

Es störte sie reichlich wenig, trotz ihrer Nacktheit, dass der dunkle Lord und auch die anderen, dort saßen.

Sie besahen sich, was sie zur Auswahl hatten und dann nahm einer die Peitsche und der andere hatte ein hübsches Ledergeschirr entdeckt, dass er seinem Opfer anziehen würde.

Dann war da noch so ein hübscher Vibrator, der eine ganz nette Eigenschaft hatte.

Der würde sicher Lestrange gefallen...

So kamen sie zurück.

„Na, was habt ihr da denn feines?"

McNair reichte seinem Gegenüber den Vibrator, den der sich betrachtete.

„Hm, wir werden eine Menge Spaß haben, nicht?", grinste er die anderen beiden an.

„Allerdings."

Dann lief McNair ans Bett und rief seinen Zauberstab zu sich, damit er das hübsche Geschirr anlegen konnte.

Interessiert beobachteten die Anwesenden das, ganz im Gegenteil zu Arthur selbst.

Ein Schlenker des Stabes und der Mann trug das hübsche Kleidungsstück...

Es bestand nur aus lauter, zwei Zentimeter dicken, Lederriemen:

Einer lief über die Brust, dann zwei wie Träger um die Schultern, an denen der an der Brust befestigt war.

Dann war auf dem Rücken das Gegenstück des Brustriemens, von denen vorne wie hinten, je zwei, zu einem V verlaufende Riemen nach unten in den Schritt gingen. Wo sie kurz vorher zu einem Teil wurden – etwas breiter - und dann in der Mitte des Riemens einen langen Schlitz hatten, durch den das Glied des Rothaarigen gesteckt worden war.

Kurz über der Hüfte war ebenfalls, wie oben, ein langer Querriemen, von dem außen an den Beinen, bis Mitte Oberschenkel, wieder Riemen waren, die in welchen um den Schenkeln, endeten.

An denen waren außen auch je ein Metallring und eine Leine, die nach oben zum Halsband führten, so dass seine Beine in der Luft hingen und keine Möglichkeit bestand, die Position zu ändern.

Mit geweiteten Augen und ziemlich fertig, beobachtete Arthur die Männer, die diabolisch grinsten.

„So, was machen wir denn nun mit dir? Immerhin haben wir noch eine Menge Zeit!"

Thomsen hatte die Peitsche in der einen Hand und klopfte damit spielerisch auf die Innenfläche der anderen.

Dem Gefangenen schwante Übles.

„Keine schlechte Idee, mach nur!", meinte dann McNair, dem das zu passen schien.

Also trat Angesprochener vor und zog die Lederstreifen – es waren fünf an der Zahl – der Peitsche straff und das gut sichtbar.

„Wollen wir doch mal sehen, wir gut ihr Ordensvögel einstecken könnt!"

Damit holt er aus und schlug auf den hilflosen Körper ein.

Der Rothaarige versuchte natürlich, nicht zu schreien, aber leider war das recht schwer, denn es brannte höllisch.

Rote, schon blutende Striemen, prangten auf der Brust des Weasleys und es kamen noch viele mehr hinzu.

Nicht nur der Oberkörper, sondern auch die Arme, Beine und der Schritt litten unter den Schlägen.

Nach den ersten fünf konnte Arthur nicht mehr und er schrie so laut er konnte.

Bettelte drum, dass sie aufhörten.

Doch das taten sie nicht. Eben dies war es, was die drei Todesser anspornte weiterzumachen.

Aber schnell verlor McNair wieder das Interesse.

Was natürlich nicht auf Lestrange zutraf.

Der hatte ja noch sein hübsches Spielzeug, das er testen wollte.

Arthur lag blutüberströmt auf dem Bett, noch immer angefesselt und in seinem Geschirr.

Nun kniete sich also Lestrange zu ihm, strich am Unterschenkel entlang und leckte mit einem sadistischen Grinsen, das Blut von den Fingern.

„So, jetzt werden wir deine Ausdauer testen. Bereit?"

Natürlich wartete er nicht und rammte seinem Opfer den Vibrator sofort in den Körper.

Der Mann schrie gepeinigt auf und warf den Kopf hin und her, riss an den Fesseln und bettelte um Gnade.

Doch unterbitterlich wurde das Gerät in Gang gesetzt und auch wenn der Weasley es nicht wollte, so regte sich etwas in der tieferen Region.

Gegen seinen Willen richtete sich sein Glied auf.

„Schaut euch das an, sein Schwanz hat's aber nötig!", grinste Thomsen und kam gerade von dem Tisch zurück, in der einen Hand einen kleinen Gegenstand.

„Was ich hier gefunden habe, ist doch auch was schönes! Seht mal!"

Der Todesser wedelte mit seiner Hand herum und war dann bei Lestrange angelangt und drückte diesem sein Fundstück in die Hand.

Der nickte und wandte sich wieder seinem Opfer zu.

„Dann wollen wir mal...!"

Er zeigte Arthur demonstrativ, was er da in der Hand hatte und der schüttelte wild den Klopf.

„Hm... da scheint einer zu wissen, was wir vor haben!", lachte Lestrange und McNair grinste ebenfalls.

„Na und, dann weiß er auch, dass es keine Flucht gibt!"

Während der Mann das gesagt hatte, hatte sein Kumpane den Ring über den Penis des anderen gestreift und fest gezogen, damit verhindert wurde, dass Arthur Erlösung fand.

Mittlerweile versuchte der Rothaarige wieder, sich zu wehren, was Auswirkungen auf das Gerät in seinem Hintern hatte.

Denn plötzlich schrie er wie am Spieß.

„Da hat er wohl die Nebenwirkung entdeckt...", meinte Thomsen und kicherte irre.

„Hm, ja, scheint so. Diese Nadeln können schon weh tun."

Alle drei lachten auf und beobachteten, wie sich ihr Opfer so schlug.

Harry saß mit ungerührtem Gesicht da und beobachtete, was dort abging.

Es tat ihm nicht im geringsten leid, was dem rothaarigen Mann angetan wurde. Das war nur die Strafe dafür, dass er seinen Dad jahrelang gedemütigt und verletzt hatte.

Aber etwas fehlte, das doch nachgeholt werden musste. Jedenfalls war Harry der Meinung und ein Blick zu Tom, der ihn mit einem seltsamen Ausdruck musterte, verstärkte seinen Entschluss nur noch.

Er soll am besten verrecken...

Wütend hatte die Stimme des Jungen geklungen.

Er winkte einen der Männer heran und drückte ihm einen langen, metallenen Stab in die Hand.

Natürlich verstand der Todesser und marschierte höhnisch grinsend zurück.

Unterwegs sah er, dass jemand von den Zuschauern´ eine Schale mit loderndem Feuer gezaubert hatte.

Er legte das Eisen hinein und freute sich, auf das, was damit noch verbunden war.

Arthur lag nun regungslos auf dem Bett und wimmerte nur noch.

McNair hatte gerade den Vibrator entfernt und sich dann selbst in dem anderen versenkt.

Erregt stöhnte er auf.

„Man, das ist geil!", meinte er, ehe er sich hart und schnell bewegte.

Auf die Schmerzen des anderen natürlich nicht achtend.

Wieso auch? War doch bloß einer vom Phönixorden!

Lestrange und Thomsen sahen zu und hin und wieder lachten sie, wenn sie zum Feuer schauten.

Ihr Kumpel war fertig und zog sich zurück, winkte den nächsten hin.

Was sich Thomsen nicht entgehen ließ und deshalb auch sofort zum Bett lief.

Ihm folgte Lestrange und flüsterte kurz etwas, ehe beide wieder mal sadistisch grinsten und dann auf Arthur sahen, der schon gar nicht mehr konnte.

„So, dann wollen wir doch ein wenig Spaß haben, oder? Oh, ich vergaß, damit hatten wir ja schon angefangen.!"

Während der eine gesprochen hatte, war der andere hergegangen und hatte die Leinen an den Oberschenkeln gelöst.

Dann riss Lestrange an zwei Riemen und warf Arthur auf den Bauch, ehe ihn Thomsen dann auf die Knie zog.

Nun hing der Rothaarige also mit den Händen in der Luft und kniete auf der Matratze.

„Wo willst du?", wandte sich Thomsen an den anderen.

„Ich geh runter."

Einverstanden nickte der andere und Arthur war nur noch verwirrter.

Er hatte keine Ahnung, was denn nun los war.

Doch als Lestrange sich dann unter ihn legte und der andere Todesser hinter ihm kniete, dämmerte es ihm langsam.

McNair sah zu und drehte nebenbei den Eisenstab.

Er hatte sich mittlerweile angesehen, welches Motiv sich der junge Freund des Lord ausgesucht hatte.

Ein teuflisches Grinsen erschien.

„Na, ich bin ja gespannt, wie laut du schreien kannst, Vögelchen."

Damit manövrierte er den Weasley in die Position, die am Besten war und zog grob die Pobacken auseinander.

Dann wartete Thomsen auf das Zeichen seines Kumpels und rammte sich zeitgleich mit Lestrange, in ihren Gefangenen.

Der schrie so laut, wie noch nie in seinem Leben.

Arthur fühlte, dass seine Haut riss, dass Blut in Unmengen floss und glaubte fest daran, dass man ihn töten würde, wenn das alles vorüber war.

Die beiden Männer nahmen ihn hart und rücksichtslos, genau wie ihr Vorgänger.

Doch sie hatten sich beide auf einmal in ihn gedrängt und das war nicht zum aushalten. Außerdem quälte der Ring um sein Glied ihn immer noch und erlaubte keine Erlösung.

Wenn er Pech hatte, war er am Ende impotent...

„Tom, hol doch bitte mal McNair her."

Der dunkle Lord tat dies und der Todesser erschien vor ihnen.

Harry drehte sich dann zu seinem Dad und unterhielt sich leise mit seinen Eltern, ehe er einen Befehl erteilte.

„Sein Rücken ist noch so schön unberührt, da würden doch sicher ein paar schöne Bilder nicht schlecht aussehen, oder?"

McNair wusste, was das hieß.

„Natürlich, ganz ihrer Meinung."

„Dann verpasst ihm dreiundfünfzig Brandzeichen.", entschied Harry und deutete an, dass der Mann wieder gehen konnte.

Der Junge hatte die pure Gier nach dieser nächsten Prozedur, in den Augen des Todessers, gesehen.

Thomsen und Lestrange waren gerade fertig und erhoben sich von der Matratze, auf die der blutende Rotschopf zusammensank.

„Wir sind noch nicht fertig mit dir, Vögelchen."

McNair hatte gesprochen und dann das heiße Eisen aus dem Feuer geholt.

Als der Weasley dies sah, wurde er noch panischer, als zuvor, als er von zwei Männern auf einmal genommen worden war.

Die wollten doch nicht wirklich...?

Er wollte strampeln, um sich schlagen, beißen, doch nichts von alle dem ging.

Außerdem waren gerade eben Thomsen und Lestrange so geistesgegenwärtig gewesen, seine Füße ebenfalls anzubinden.

Das heiße Eisen kam näher...

„So, dann wollen wir doch mal sehen, wie lange du für den ersten Ohnmachtsanfall brauchst. Bei dreiundfünfzig Mal..."

Jede Bewegung schmerzte Arthur, doch er wollte nicht von Todessern gebrandmarkt werden. Schließlich war er doch nicht eine so dreckige Schwuchtel wie Severus Snape!

Weiter kamen seine Gedanken nicht, denn er schrie auf.

Das heiße Eisen brannte in seine Haut, dass es Ekel erregend stank.

Außerdem jagte es einen unerträglichen, zuckenden Schmerz durch seine Nerven.

Nach den ersten fünf Zeichen war Arthur ohnmächtig geworden, was die Todesser grummelnd zur Kenntnis genommen hatte. Sie betrachteten sich die Totenköpfe und gaben ihm ein paar Minuten, ehe sie den Weasley mit einem Eimer Wasser weckten und ihr Spiel weiter führten.

Doch auch hier verabschiedeten sich die Sinne des Gefesselten nach den nächsten fünfzehn Mal.

Severus und Sirius standen mit ihrem Sohn an dem Bett, auf dem noch immer ein bewusstloser Arthur Weasley lag.

„Endlich hat er seine Strafe bekommen und sie war noch wesentlich besser, als ich es mir vorgestellt habe.", erklärte Sirius.

„Da stimme ich dir voll zu. Ich hätte es dir nicht zugetraut, Harry, dass du so brutal sein kannst. Mein Respekt, ich sollte dich als meinen Foltermeister anstellen!"

Tom hatte einen Ausdruck zwischen finsterer ich-töte-dich-Miene und das-wäre-geil-Blick aufgesetzt.

Eine echt komische Mischung, wenn man den Jungen fragte.

Aber das tat ja niemand.

„Nein, danke. Ich glaube, meinen Eltern und Draco, wäre das nicht recht. Aber wenn du mal einen Rat brauchst! Und nun sollten wir diesen Bastard wieder zurück bringen."

Den Wunsch erfüllte Tom ihm mit einem Schwenker seines Zauberstabes.

Die letzte Woche verlief ruhig und entspannt.

Es waren einige Ausflüge gemacht worden und auch hatte Harry seine Eltern besser kennen gelernt.

Es war schön, endlich nicht mehr alleine zu sein.

Doch ihm gefiel die Entscheidung, dass er die letzten Schuljahre noch als Harry Potter verbringen sollte, überhaupt nicht.

Nachdem aber alle auf ihn eingeredet hatten, war der Rückzug unvermeidlich gewesen.

Zumindest hatte Severus versprochen, seinem Sohn das Gästezimmer in seinen Privaträumen in Hogwarts zu geben, damit er Draco öfters bei sich haben konnte.

Sirius, sein Pa, hatte beschlossen - nachdem seine Ehre wiederhergestellt und seine Unschuld bewiesen war – dass Severus Harry offiziell als seinen Sohn angeben sollte.

Nach der Schule würden sie dann auch bekannt geben, dass Sirius sein anderer Vater war.

Schließlich wollten sie so viele Unannehmlichkeiten verhindern, wie nur möglich.

Doch nun standen sie hier am Bahnhof Kings Cross und beobachteten die anderen Schüler mit ihren Eltern.

Harry sah sich nach einer ganz bestimmten Familie um, die auch gerade das Gleis betrat.

Die Weasleys.

Rom und Ginny, in Begleitung von Hermine, sahen sich wohl suchend nach ihm um.

Doch er machte nicht auf sich aufmerksam.

Sollten sie doch zu ihm kommen, so würde er auch gleich sehen, ob die seine Familie akzeptierten.

„Harry!", schrie dann auch schon jemand und seine beiden Freunde kamen zu ihm.

Beziehungsweiße, Hermine fiel ihm um den Hals.

„Wir haben uns Sorgen gemacht, weil du an deinem Gebgurtstag nicht wieder kamst und auch keinen Grund angegeben hattest."

Ihr Blick fiel auf die anderen Personen, die um Harry versammelt waren.

Als sie Sirius sah, strahlte sie ihn an und winkte kurz, dann schaute sie auffordernd zu Ron.

„Weißt du, wir dachten, wir feiern deinen Geburtstag nach. Was meinst du? So, am Wochenende, oder so. Fred und George würden uns was per Eule schicken!"

Nun war der Junge doch überrascht.

„Na, von mir aus. Können wir schon machen, wenn ihr wollt."

„Wunderbar!", rief das Mädchen wieder aus und drückte sich an Harry.

Allerdings gab es da mehrere Personen, denen das nicht passte.

Einer davon war sein Partner, Draco.

Der kam nun näher, löste grob die Arme der Muggelgeborenen und schob Harry ein paar Schritte zurück.

„Lass deine Flossen von ihm, klar!"

Seine Stimme war ein Fauchen gewesen.

Die beiden Gryffindors sahen verwirrt zu ihrem besten Freund.

Der aber lächelte nur besänftigend und legte seine Arme um den Blonden.

„Schon gut, Kleiner.", flüsterte er und Draco sah ihn an und lächelte ebenfalls.

„Darf ich vorstellen, Draco Snape- Malfoy, mein Partner."

Den beiden anderen Jugendlichen klappte der Kiefer runter.

„Harry, das ist nicht dein Ernst! Sag, dass das nicht wahr ist!", redete das braunhaarige Mädchen auf ihn ein.

Wurde aber jäh unterbrochen, als ihr Zaubertränkelehrer dazwischen ging.

„Ms. Granger, ich warne sie, unterlassen sie es, meinen Sohn und Schwiegersohn zu beleidigen, oder sie lernen mich kennen."

Ron und Mine sahen zu Sirius, der zustimmend nickte und dann wieder zu Harry.

Die Malfoys standen ohne Frage hinter ihrem Sohn, da konnten sie keine Hilfe erwarten.

„Kommst du trotzdem kurz mit zu Mam und Dad?", fragte Ron.

Harry nickte, drückte seinem Freund einen Kuss auf die Lippen und ging mit den Löwen mit.

„Oh, mein Lieber, wie geht es dir!"

Molly drückte den Jungen an sich, während Arthur ihm nur, mehr als distanziert, die Hand gab.

„Junge, geht es dir gut? Ich hab mir Sorgen gemacht!"

„Danke, alles in Ordnung."

Die Frau seufzte erleichtert.

„Mam, weißt du, was eben passiert ist?"

Ron war außer sich und zerrte nun am Ärmel seiner Mutter.

„Lass das und red endlich!", schimpfte sie.

„Snape hat gesagt, dass Harry sein Sohn ist!"

Molly sah Harry an und der nickte bestätigend.

„Das ist wahr, ich habe es an meinem Geburtstag erfahren. Er ist mein Dad."

Die Rothaarige schüttelte den Kopf.

„Und wieso hat das niemand gewusst?"

Harry schüttele den Kopf ebenfalls.

„Oh, es hat jemand gewusst. Aber diese Person hat es verschwiegen und zu seinem eigenen Vorteil ausgenutzt. Dad hat eine Menge durchgemacht."

„Das ist ja eine Schweinerei! Wenn ich diesen Menschen in die Finger bekommen würde, dann...! Oh, man muss ein Kind doch bei seinen Eltern lassen! Du hättest sicher nicht so viel unter dem dunklen Lord gelitten und unter den Muggeln, wenn das bekannt gewesen wäre!"

Harry lächelte leicht.

„So sehr gelitten habe ich nicht, jedenfalls nicht unter dem Lord... Aber das ist nebensächlich."

Molly, so wie Ron und auch die anderen, sahen ihn unverständlich an.

Sie wussten beim besten Willen nicht, was sie davon halten sollten. Den Harry Potter, wie sie ihn noch vor einiger Zeit gekannt hatten, schien nicht mehr zu existieren.

Der Dunkelhaarige wandte sich ein wenig zum Gehen um.

„Jedenfalls kommt der Zug gleich und ich wollte mich noch von meiner Familie verabschieden. Also, man sieht sich ja bald!"

Er winkte kurz und tat dann einige Schritte.

Dann sah er noch mal zurück, blickte eisig, ohne dass es die anderen bemerkten, direkt in die Augen Arthur Weasleys.

„Dieser Mensch, Molly, hat übrigens seine gerechte Strafe erhalten. Ich hoffe, dass er für den Rest seines Lebens nie mehr auf die Idee kommt, meiner Familie zu nahe zu kommen. Denn dann werde ich noch ganz andere Dinge mit dieser Person anstellen..."

Die Augen Arthurs weiteten sich...

ENDE


So, ich habe es geschafft!

Als ich am Schreiben war, dachteich, dass ich das nie fertig bekomme!

Wie fandet ihr es? Ich habe das Gefühl, ich werde ab sofort für Irre erklärt...

Bye,Psy-Puma ©