Disclaimer: siehe Chapter One

Baghira: ja, die Kekse haben geschmeckt, danke… grins

Darklayka: danke für das Review… hier dein wohlverdientes Keks: keksübersmodemschick Mahlzeit!

Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel!

Chapter Two:

In Inuyashas rasender Wut hatte er auch noch die restlichen Dämonen vernichtet. Erschöpft sank er auf die Knie und brüllte verzweifelt: „Kagome!"

Miroku, Sango und Kiara mit Shippo auf dem Rücken kamen auf Inuyasha zugerannt.

„Inuyasha, was ist denn passiert?", fragte Miroku besorgt.

Inuyasha sank noch weiter zusammen und verbarg den Kopf mit den Händen. „Ich... Sesshoumaru... Sesshoumaru... er hat Kagome."

„Hchhh meine Kagome, was warum, aber warum hat er Kagome!" Shippo schluchzte verzweifelt. „Ich will nicht, dass dieser brutale Kerl Kagome hat! Wir müssen ihr unbedingt helfen!"

Sango nahm den schluchzenden Shippo in die Arme und versuchte ihn zu trösten.

„Vielleicht sollte ich auch öfter weinen...", murmelte Miroku vor sich hin. An Inuyasha gewandt fragte er: „Aber wie kam es dazu? Wir waren doch hinter dem Wurmdämon her."

Inuyasha rührte sich nicht. „Es war eine Falle. Sesshoumaru hat uns dort drinnen aufgelauert. Er hat einen Dolch geworfen und hat an mir vorbeigeschossen... aber... er hat... er hat Kagome getroffen..."

„Was, was Kagome!" Shippo schluchzte lauter. Sango hielt ihm die Ohren zu und nahm ihn fester in den Arm.

„Heißt das, Kagome ist tot?", fragte Sango leise mit Entsetzen in der Stimme.

Inuyasha lachte auf. „Oh nein. Der Dämon hatte mich aus dem Tempel befördert. Doch als ich zurück kam konnte ich nichts tun. Ich war... zu langsam. Ich hätte ihr noch helfen können..."

Miroku legte seinem Freund tröstend die Hand auf die Schulter. „Inuyasha, wie hättest du ihr denn helfen können, sie war doch schon tot..."

Es begann Inuyasha zu schütteln. „Zu diesem Zeitpunkt schon. Aber ich konnte sehen wie Sesshoumaru ihr sein Schwert Tensaiga in die Brust stieß... Er hat sie wieder zum Leben erweckt und ist mit ihr durchs Dach geflohen." Es beutelte ihn heftiger bei dieser Erinnerung.

Miroku und Sango schwiegen betroffen. Miroku drückte seine Schulter. „Inuyasha, du brauchst dein Gesicht nicht zu verstecken, wir verstehen dich..."

Inuyasha sprang auf und ein grimmiger Ausdruck war auf seinem Gesicht erschienen, keine einzige Träne war zu sehen. „Doch damit wird Sesshoumaru nicht durchkommen! Er hat sich eindeutig das falsche Schulmädchen ausgesucht, das er entführen kann. Schon bald wird er die Nase von ihr voll haben. Doch um sicher zu gehen, werde ich sie wohl retten müssen. Ohne sie können wir nicht die Splitter des Juwels der vier Seelen einsammeln. Worauf warten wir noch!"

Miroku und Sango: Anime Fall.

Sango strich Shippo sacht übers Haar. „Hör auf zu weinen Shippo, Kagome lebt."

Zaghaft hob Shippo den Kopf. „Wirklich?"

Sango nickte.

Tapfer wischte sich der Kleine die Tränen aus den Augen. „Na los! Retten wir Kagome!", schrie er mit seiner hohen Stimme.

Sie schwangen sich auf Kiara und flogen neben Inuyasha her, der die Fährte aufgenommen hatte. „Hey Inuyasha. Es sieht so aus, als ob wir es nun mit zwei starken Gegner zu tun hätten", meinte Sango.

„Warum das?", fragte Inuyasha während er in rasend schnellem Tempo angab wo sie hin mussten.

„Sango hat recht. Als wir draußen gegen die Dämonen gekämpft hatten wollte ich das schwarze Loch öffnen. Doch sofort waren Narakus Killerbienen zur Stelle", meinte Miroku nachdenklich. „Ich denke, Naraku hat eine gute Gelegenheit gerochen, dich umzubringen. Warum sonst sollte er Sesshoumaru helfen?"

„Da hat Miroku allerdings recht. Ich kenne Naraku mittlerweile gut genug, dass ich mit Sicherheit sagen kann, dass er lieber andere für sich arbeiten lässt. Du solltest gut auf dich aufpassen." Inuyasha gab ihnen zu verstehen, dass er es begriffen hatte und schnupperte wieder. Der Himmel wurde immer finsterer und ein paar blasse Sterne waren zu sehen.

Inuyasha stoppte abrupt, sodass Kiara eine scharfe Bremsung vollführen musste. Inuyasha hatte sich auf die Knie niedergelassen und schnupperte am beginnenden Waldrand.

„Bitte Inuyasha, können wir nicht schlafen gehen? Warum schlagen wir nicht hier unser Lager auf?", gähnte der kleine Shippo müde.

„Ich denke, Shippo hat recht, wir alle könnten etwas Schlaf vertragen", meinte Miroku sanft. Inuyasha regte sich lange nicht, dann richtete er sich auf und drehte ihnen den Rücken zu. „Na gut, von mir aus. Die Spur ist hier ohnehin schwierig aufzunehmen..." Er schlenderte in die Richtung eines Jägerhochstandes, deutete hinauf und meinte: „Ihr könnt dort oben schlafen."

Sango, Miroku und Shippo taten wie gesagt und gingen auf den Hochstand zu.

Miroku wies mit einer einladenden Bewegung auf die Sprossen. „Ladies first..."

Sango schüttelte betont den Kopf und meinte: „Oh nein, nein. Gentleman first..."

Miroku wollte schon etwas erwidern doch er begann seinen Satz gar nicht erst, als er Sangos drohenden Blick auffing. Mürrisch kletterte er als Erster empor. Shippo als zweiter und Sango mit der kleinen Kiara auf der Schulter, als dritter.

„Oh Gott, zum Glück habe ich Shippo und Kiara bei mir, ich hoffe das das genügt, damit Miroku nicht auf dumme Ideen kommt...", murmelte Sango vor sich hin.

Ein paar Sprossen ober ihr schien Miroku etwas ähnliches zu denken. „Wenn doch bloß nicht Shippo und Kiara da wären..." Er kam oben an und Shippo folgte kurz darauf.

'Oh Sango... lechz' ( - Perversling (;;;;;;;;;))

„Miroku, du sabberst", meinte der kleine Shippo und starrte Miroku an.

„Ehehehehe...", verstohlen wischte sich Miroku die Spucke aus dem Mundwinkel.

Sango kam nun auch oben an und suchte sich sofort ein Eck, das ihr weit genug von Miroku entfernt schien. Ohne Kagome fühlte sie sich nicht wohl mit Miroku in einem (so kleinen!) Raum zu schlafen. Shippo sprang sofort zwischen sie und Miroku und Kiara rollte sich neben Sango zusammen (Kiara is so süß wenn sie klein ist! ()).

„Mist...", murmelte Miroku am anderen Ende des Raumes.

Inuyasha machte es sich stattdessen vor der Sprossenleiter bequem (er liebt die Freiheit).

Völlig in Gedanken versunken starrte er in die Nacht hinaus. Ob es Kagome wohl gut ging? Er hatte einen Stich in der Brust gespürt, als er Kagome leblos am Boden liegen sah. Er würde sie vermissen. Mittlerweile hatte er sich an Kagomes Anwesenheit gewöhnt und fühlte sich in ihrer Gegenwart wohl. Ihr durfte nichts geschehen.

Plötzlich zuckten seine Ohren. Er hatte etwas gehört. Etwas kam näher. Entschlossen sprang er auf die Füße und zog Tessaiga. Als es sich verwandelte glühte es gefährlich in der Dunkelheit. „Wer ist da!"

Keine Reaktion. Er fragte noch einmal. Diesmal hörte er ein Knacksen das verriet, dass das etwas ganz in der Nähe war. Er lächelte abfällig. Inuyasha rannte auf das Gebüsch zu aus dem das Geräusch gekommen war. Wenn niemand antwortete, würde er es eben beseitigen. Er schwang Tessaiga, doch er stoppte mitten in der Bewegung. Eine weiße Flagge war hinter dem Gebüsch erschienen.

Misstrauisch ließ er Tessaiga etwas sinken. Aus dem Schatten der Bäume traten zwei pummelige Dämonen hervor. „Was wollt ihr?", knurrte Inuyasha.

„Unser Meister will sein Schwert."

„Sein Schwert? Ich denke, ich muss euch enttäuschen. Tessaiga gehört mir."

Einer der Dämonen lachte hämisch. „Unser Meister sagte, das ihr so etwas sagen würdet, deshalb hat er uns aufgetragen etwas auszurichten: Das Leben des Mädchens, oder das Schwert. Sein Bruder soll alleine, ohne seine Freunde zu ihm kommen und darf Tessaiga gegen keinen seiner Diener ziehen, sonst ist das Leben des Mädchens verwirkt."

Inuyasha knurrte. „Und woher soll ich wissen, dass ihr die Wahrheit sagt?" Einer der Diener zog das rote Tuch von Kagomes Schuluniform. Inuyasha konnte nicht mehr an sich halten. Er stürmte auf den Diener zu, der Kagomes Tuch in der Hand hielt und zerfetzte ihn mit seinen Krallen. Er nahm ihr Tuch in die Hand und beobachtete mit Genugtuung den zweiten Diener, der vor Angst schlotterte. „Ihr, ihr, ihr..."

„Ich habe mein Schwert nicht gegen euch gezogen, oder? Richte meinem Bruder aus, dass ich einverstanden bin. Er soll mir sagen, wo ich hin muss um zu ihm zu kommen. Ich wecke nur schnell meine Freunde und sag ihnen, dass sie hier warten sollen."

Er wandte sich um und wollte zu seinen Freunden klettern, als er von der Stimme des Dieners aufgehalten wurde. „Nein. Ihr dürft ihnen nichts sagen. Ihr müsst so mit mir kommen. Ohne ein Wort."

Inuyasha funkelte den Dämon an, als ob er überlege, ob er ihn nicht auch zerfetzen sollte, woraufhin dieser mit einem Mal sehr nervös wurde. „Na gut, ähm... kommen sie."

Inuyasha warf noch einen Blick hinauf zum Hochstand wo seine Freunde unwissend schliefen und bedeutete dem Dämon schon vorauszugehen. Bevor er ihm folgte ritzte er noch zwei Wörter in die Erde und verschwand dann im Dunkel der Bäume.

Sooooo ein weiteres Kapitel abgeschlossen (). Hat es euch gefallen? Was hat Sesshoumaru noch alles mit Inuyasha vor? Wie geht es Kagome? Wie reagieren Inuyashas Freunde auf sein Verschwinden? Das und vieles mehr erwartet euch in den weiteren Kapiteln (wenn ich gut bin schon im nächsten).

Vergesst nicht zu reviewen...