Wow, danke für die Reviews! Ihr habt reviewt, ich gebe euch ein neues Kapitel.
Viel Spaß beim Lesen!
Chapter Four:
Inuyasha war, nachdem der kleine Dämon ihm ungefähr die Richtung gesagt hatte und dann verschwunden war, nun wieder alleine unterwegs. Wütend zerfetzte er Büsche, die ihm im Weg standen und murmelte leise Flüche vor sich hin.
Wie konnte Sesshoumaru es bloß wagen, ihn wie einen Botenjungen zu behandeln und ihn quer durch die Wildnis schicken? Und Tessaiga sollte er auch nicht einsetzten, wenn er Kagome wiedersehen wollte! Der hatte sie doch nicht alle! Grummelnd mähte er weitere Büsche nieder und bahnte sich so seinen Weg durchs Dickicht. Plötzlich zuckten seine Ohren. Er hatte etwas gehört.
Er wollte schon zu Tessaiga greifen, als ihm einfiel, dass er das ja gar nicht durfte. „Wer ist da! Melde dich oder ich greife an!"
Der Busch vor ihm raschelte und heraus sprang ein weiterer, kleiner Dämon. Inuyasha schnaufte aufgebracht. „Langsam hab ich echt genug von euch Pummelchen. Worauf wartest du noch! Sag mir wo es langgeht, oder du bekommst meine Krallen zu spüren!"
Der Kleine lachte jedoch bloß.
„Was gibt's da zu lachen!" Der Kleine hörte auf zu lachen und trat stattdessen einen Schritt beiseite. Zehn weitere Dämonen traten aus dem Gebüsch hervor. Als Inuyasha den Kopf drehte, konnte er sehen, dass er von zwanzig kleinen Dämonen umzingelt war. Ein Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „So ihr wollt also kämpfen... Na das könnt ihr haben, ich bin derzeit sowieso nicht gerade bester Stimmung!"
Mit einem vielstimmigen Kampfschrei griffen die Dämonen an. Inuyasha sprang in die Höhe, was zur Folge hatte das es unten laut krachte. Die Angreifer waren zusammengestoßen. „Haha, so und jetzt... SANKOTESSOOOOOOORRR!"
Gelbe Blitze waren zu sehen, als Inuyasha beinahe alle Dämonen mit seinen Krallen zerfetzte. Eine große Staubwolke entstand und als sie sich gelöst hatte, war nur noch ein zitterndes Häuflein Elend über. Inuyasha trat vor den kleinen Dämon.
„So und jetzt sag mir wie ich zu Kagome komme, oder es ergeht dir so wie deinen Kameraden." Der Kleine ließ seinen Blick über die zerstückelten Artgenossen schweifen und wimmerte.
„Jaja, ich erzähle alles! Aber bitte verschont mich!"
„Sangooo, meine Füße tun weh...", jammerte Shippo. Auf Kiaras Rücken konnte er nicht reiten, da es für die kleine Kiara leichter war durchs Dickicht zu huschen als für die große und so musste er auch zu Fuß gehen.
„Ist es wirklich schon so schlimm?"
Shippo nickte eifrig.
Sango seufzte. „Na gut, steig auf meine Schulter."
Mit einem erfreuten Lachen sprang Shippo hoch und machte es sich auf Sangos Schulter bequem. Stolz trohnte er dort oben und zeigte Miroku die Zunge.
„Hm Sango, ich denke wir können für heute ohnehin nicht mehr so viel ausrichten. Es wird langsam finster und im Dunklen ist es nicht gerade ratsam durch dieses Dickicht zu irren. Schlagen wir für heute auf dieser Lichtung unser Lager auf", meinte Miroku und als Sango nickte, streckte er, als Sango ihm den Rücken zudrehte, Shippo die Zunge heraus.
Im Nu hatten sie sich Baumstämme als Sitzplätze gefunden und Sango machte sich daran aus ihren Vorräten eine Suppe zusammenzuwürfeln. „Miroku könntest du mit Shippo Feuerholz sammeln gehen?"
„Könnten das nicht Shippo und Kiara machen? Dann könnte ich dir hier helfen..."
Sango schüttelte hastig den Kopf. „Nein, nein nicht nötig. Ahehehe... mir wäre es wirklich lieber, wenn du mit Shippo Holz sammeln würdest."
Shippo nickte eifrig. „Ja Miroku, alleine verlaufe ich mich bloß."
Miroku seufzte und ging mürrisch vor sich hinmurmelnd mit dem Kleinen in den Wald.
'Puh...' Sango wischte sich den Schweiß von der Stirn. Das war knapp. Sie würde bestimmt nicht mit diesem Perversling alleine zurückbleiben... Sollte er doch Feuerholz sammeln gehen.
Als Miroku und Shippo zurückkamen, wartete Sango bereits ungeduldig auf die beiden. „Wo wart ihr denn so lange? Die Suppe muss endlich aufs Feuer!" Auf Sangos grimmigen Gesichtsausdruck hin beeilten sich Shippo und Miroku ein Feuer zu entfachen.
Zufrieden betrachteten sie die köchelnde Suppe, als Sango rief: „Fertig Jungs, kommt her und nehmt euch etwas."
Das ließen sich Miroku und Shippo nicht zweimal sagen; Sangos Suppe roch einfach zu verführerisch. Kiara schlemmte bereits eine Schüssel Kalbsleber, die ihr Sango liebevoll zubereitet hatte.
Als Kiara gegessen hatte gähnte sie und rollte sich zufrieden auf einem Stück Moos zusammen. Shippo war bereits an einen Baumstumpf gelehnt eingeschlafen und schnarchte leise.
„Mhhhhh... das war lecker, oder Miroku? ()"
Miroku nickte zustimmend. Plötzlich streckte er sich und ergriff Sangos Hand.
„Ähhhhh... Miroku? sweatdrop"
"Oh Sango… nun sind wir endlich einmal ungestört, willst du nicht-"
PENG
„O.O Auuuuuuuu... was... was sollte das denn jetzt!" Miroku hielt sich anklagend die schmerzende Wange.
„Perversling...", murmelte Sango, „Bleib mir bloß vom Leibe!"
So, ich weiß das Kapiel war kurz, aber das nächste wird länger, versprochen! Ich hatte nur wenig Zeit zum Schreiben. Was wird Inuyasha noch alles erleben auf seiner Rettungsmission? Werden seine übrigen Freunde ihn einholen? Wie ergeht es Kagome? Nun... im nächsten Kapitel werdet ihr mehr erfahren (fast wie ne Nachritensprecherin ')!
See ya!
P.S.: Vergesst (wie immer) das arme kleine Reviewknöpfchen nicht… smile
