Kapitel 3: Das ganze Ausmaß

Der Käp´tn flitzte so schnell es ging Richtung Kombüse. Das darf doch wohl nicht war sein, nie kann ma den alleine lassen. Und wehe es ist nicht wichtig, dann aber setzts was hinter die Löffel. Die san... Da der Käp´tn so beschäftigt war, sich neue Schimpfwörter zu überlegen, merkte er gar nicht, dass er verfolgt wurde.

Spucky! Was isn etz scho wieder? Dich kann ma keine Sekunde aus den Aug... Sag amal, was isn hier los? Ein Bild der Verwüstung. Die ganze Kombüse war ein Tortenschlachtfeld geworden. Und plötzlich, da kam auch noch ein Stück auf den Käp´tn zugeflogen. Der musste natürlich ausweichen, sonst hätte ihn des Stück ja im Gesicht getroffen. Doch etz war die Frisur scho wieder im Eimer! Zum Glück hat er immer nen Taschenspiegel und sein Mini – Beautychaise dabei. Als die Katastrophe aus der Welt geschafft war, guckte er sich erst einmal um. Da waren immer noch die zwei Gobbits oder Mobbits oder wie auch immer. Und die lieferten sich grad mit Spucky ne Tortenschlacht.

Hey ihr Trottel! - Der Käp´tn musste schon sehr laut schreien, dass man ihn verstehen konnte. – Was machtsn ihr scho wieder? Spinnts ihr a weng! Und überhaupt! Spucky? Hast du net gerade gesagt das wir keine Käsesahne mehr haben? Endlich haben die anderen aufgehört sich mit Torte zu bewerfen. Ah Käp´tn! – Spucky hatn auch endlich gesehen. – Ja des stimmt auch wir haben keine mehr? – Und warum? Weil ihr alles für eure Tortenschlacht gebraucht habt oder wie? – langsam wurde er ungemütlich. – Aber wir werfen doch net mit Käsesahne! Die is doch viel zu schade für so was! Ne wir werfen grad mitn Pille seiner Schwarzwälderkirschtorte! Die mag sonst eh keiner! – Aha dann is ja gut! So und jetzt gehen ma alle Richtung Brücke! Ich will nämlich endlich wissen was hier eigentlich los ist. Hier geht's ja zu wie in nen Affenstall. Aber schau dich erst amal an wie du scho wieder ausschaust! Deine Uniform ist ja völlig versaut! Mr. Spuck auf zum Duschraum aber dalli! Das ist ein Befehl! – Ein Befehl! Ein Befehl – ich geh ja schon!

Spucky war grad dabei Richtung Duschraum zu gehen, als plötzlich: AAAAAAAhHhhhhhhhhhh Hiiiiiillllllllllffffffeeeeeeeeeeeeeee! Da kam doch grad der Schrotty angerannt! He Schrotty was- Und da war er auch schon vorbeigerannt. Und hinter ihm die anderen zwei kleinen mit der Pfanne. Hilfe Käp´tn die wollen mich verhauen! Die sind so fies! Etz helfts ma doch endlich! Und da war er auch schon um die nächste Ecke gerannt. Die zwei jagten immer noch hinter im her.

Na so was? Was warn da etz los? Na ja is etz a Wurst! Spucky du gehst etz ab unter die Dusche, und ihr Zwei ihr kommts mit! Bei Fuß auf geht's! Und scho stolzierte Käp´tn Kork mit den zwei komischen Kerlchen davon. Und Spucky? Der geht Duschen. Die Duschen waren ja zum Glück auf dem gleichen Deck, so das man nicht immer soweit gehen musste. Vor allem im Winter ist den gefährlich mit nassen Haaren zu lange durchs Schiff zu laufen. Da konnte man sich nämlich ganz leicht einen Schnupfen holen. Und wie die Eingerichtet waren, einfach nur – Äh – einfach. Das triffts am ehesten. Weiße Fliesen und Silberne Wasserschläuche und Duschköpfe. Handtücher gabs auch, auch in Silber! Und ein ganzer Schrank voll mit Duschgel und Shampoo. Jede Geschmacksrichtung. Die Topversion war im Moment übrigens Senkies Haarpflege für extra Glanz und Vitalduschgel mit Käsesahneduft.

Doch irgendwie stimmte heute was nicht. Schon ein paar Meter vor der Türe hörte Spucky ein Klopfen im Duschraum. Er blieb stehen und überlegte erst mal was das sein könnte. Doch eingefallen ist ihm auch nach zehn Minuten nix. Also blieb im nix anderes übrig, als die Tür aufzumachen, und nachzuschauen. Gedacht, getan. Wieder ganz ganz langsam machte er die Türe auf. Drin sah erst mal nix, weil so viel Dampf in der Luft war. Also musste er weitergehen. Das Klopfen wurde lauter, und kam auch aus einer der Duschkabinen.

Als Spucky grad den Vorhang wegziehen wollte, kam plötzlich ein Stück Metall geflogen. Und da fing auch einer an zu schreien: Mithril, Mithril ich hab Mithril gefunden, Was für ein Glückstag. Da traute er seinen Augen nicht. D in der Kabine, stand doch tatsächlich noch so ein kleines Kerlchen. Allerdings war er schon ein wenig größer als die anderen fünf, aber auch etwas fetter. Nen Bart hatte er auch noch. Auf dem Kopf nen Kochtopf oder so was in der Art. Und der Typ haute doch grad die Kabine mit seiner Axt auseinander, und war dabei den Wasserhahn einzustecken.

Hey! Was treibstn du da? Du kannst doch net einfach alles kaputt machen! Wer solln des reparieren? Und überhaupt! Wer soll des wieder putzen? Der kleine Kerl drehte sich sofort zu Spucky um. Als er den sah, ist er erst einmal ganz schön erschrocken. Aber dann, guckte er Spucky von oben bis unten an. Was bist du für ein Ork? Wohl eine neue Sorte? Oder bist du vielleicht ein Berggeist, der verhindern will das ich das Mithril mitnehm? Wenn ja, dann komm doch her! Trau dich! Komm schon! – Das etz erst mal eins ganz klar ist: - Spucky hatte seine Ohren auf Kampfposition gestellt! – Ich bin kein Ork und auch kein Geist! Was ist so ein Ork eigentlich? Ich bin eine Vulkanette Vulgaris, und die werden bis zu 400 Jahre alt, weil sie zur Gattung der Galapagosschildkröte gehören. Mein Name ist Mr. Spuck und wie heißt du? Der kleine Kerl guckte Spucky immer noch an. Doch mittlerweile dachte der sich bestimmt, dass er im falschen Film ist. He ich hab dich was gefragt!

Doch der Typ gibt immer noch keine Antwort. Spucky hatte die faxen auch schon dicke. Mit seinem Funky wählte er die Nummer von der Brücke. Wie die auf der Brücke abheben, hört Spucky schon, dass da oben auch was nicht stimmt. Da war ein furchtbares Getöse und Gerumpel. Hier spricht Mr. Spuck, ich hab hier nen Eindringling in der Dusche und der haut alles kurz und klein. Ich brauch Hilfe, zu Hülfe! Spucky hatte grad den Funky weggesteckt, da wollte der kleine dicke Kerl auch schon abhauen. Auch wenn er dick war, rennen konnte der ganz schön schnell. Aber nix desto Trotz, Spucky war im gleich hinterhergelaufen. Das ging auch ein kleines Stück gut. Bis auf einmal jemand dem Spucky ein Bein stellte, und der prompt hingefallen ist. Und da stand auf einmal ne blonde Frau neben ihn, die ihn fesselte und mit dem kleinen Kerl in ner komischen Sprache was redete.

Nach ein paar Worten, standen sie auf, und die Frau zog ihn einfach mit in Richtung Maschinenraum.