Chapter 26 Second Heart

Akambo Baby

Es war ruhig im Dorf. Die Nacht hatte alles in ihrer Beschaulichkeit gehüllt. Selbst in der allbekannten Hütte war ruhe eingekehrt. Nur ein leises Summen war zu hören. Es war ein altes Lied, was selbst in dieser Zeit bekannt war. Ein altes Schlaflied für Kinder.

Es war ein Mädchen mit Nachtschwarzem Haar und schokoladenbraunen Augen, die die bekannte Melodie summte, mit einem lächeln auf den Lippen und einen Kitsune im Arm. Ein Junge mit feuerrotem Haar und grünen Augen, die hinter den müden Lidern versteckt waren. Längst war er in das Reich der Träume gereist, und bestritt mutig seine Abenteuer.

„Schlaf gut"

flüsterte sie leise und ein sanfter Kuss, ging auf der Stirn des Kitsunen nieder. Leise summte sie die Melodie weiter von dem Lied, was sie selbst in ihren Kindertagen so oft gehört hatte. Gesungen von der lieblichen Stimme ihrer Mutter. Die ihr immer alle Sorgen nahm, die kleine Tränen wegwischte, sie in den Arm nahm und sie jeden Abend in den Schlaf sang. Dass selbe Lied, was sie nun leise dahin summte, mit einem lächeln auf ihren Lippen und ihrer Hand auf dem Kopf des kleinen Shippou, den sie nun offiziell ihr eigenen nennen konnte. Vielleicht würde sie irgendwann ihr eigenes Baby in den schlaf wiegen. Nicht, das sie Shippou nicht liebte. Nein, das Gegenteil war der Fall. Sie war stolz darauf, dass sie ihn sein eigen nennen konnte. Das sie Oka-san genannt wurde. Ein bisschen schwer wurde ihr ums Herz. . Ja… sie vermisste ihre Mutter und schmerzlich war ihr klar, das sie sie ein leben lang vermissen würde. Sie hatte ihre Familie hinter sich gelassen. Durch ihre Entscheidung die sie getroffen hat. Für einen Fuchsdämon mit rotem Haar und grünen Augen... ein Hundeohrigen Mann mit silbrigen Haar und goldenen Augen. Für die Liebe ihres Lebens… für ihr Herz… ihre Seele. Dafür hatte sie ihre Familie verlassen. Sich sicher, dass ihre Lieben sie vermissten würden… tun… aber sich für das unbeschreibliche Glück ihrer Tochter freuen würden. Es war ein teurer Preis, aber sie zahlte ihn. Und würde es jederzeit wieder tun. Leise summte sie weiter, vermutlich mehr für sie, als mittlerweile für Shippou.

Ja…. vielleicht würde sie irgendwann ihr eigenes Baby in den schlaf wiegen. Ein seltsames Gefühl kroch langsam in ihr hoch. Wirklich seltsam. Sie konnte es schwer einordnen. Doch lange brauchte sie nicht, um sich klar zu werden was es war. Freude…. Sie freute sich… über diesen Gedanken…. wirklich Mutter zu werden. Das ein Baby unter ihren Herzen heranwachsen würde. Ein Teil von ihr… und ein Teil von ihrem Geliebten. Es war wirklich seltsam. Aber zugleich befriedigend.

Wünschte sie sich so sehr ein Baby?

Das war ihr, bis jetzt dann wohl nicht bewusst gewesen. Aber ja… sie wünschte sich ein Kind. Mehr als alles andere. Unmerklich legte sich ihre Hand auf den flachen Bauch.

Wie es sich wohl anfühlen würde?

Es war ein Gedanke, der ihre Vorstellungskraft überschritt.

Wie würde es sein, wenn der Bauch langsam anschwillt?

Wenn sie das Leben in sich spürt?

Wenn ein zweites Herz in ihr schlägt!

Wie würde es sein, wenn ein Kind von ihrer gemeinsamen Liebe, in ihr heranwachsen würde?

Ihre Vorstellungskraft reichte dafür wirklich nicht aus. Es war eine breite an Glück und Vollkommenheit, deren sie sich noch nicht bewusst war. Diese sie noch nicht erlebt hat. Es war ein Gefühl, was tief in ihr was rührte. Glück… Stolz… aber genauso Ängste. Es war so viel. Doch eines war sie sich sicher…

… es würde sie unendlich glücklich machen.

Ja, eines Tages… und ihre Augen suchten nach den halbschlafenden Hanyou. Und als ob er ihren Blick auf ihn spürte, bevor sie ihn überhaupt anschaute, drehte er sich langsam zu ihr. Seine müden goldene Augen schimmerten schwach durch das Feuer, was langsam erlisch. Sie lächelte immer noch. Kagome konnte nicht anders. Der Gedanke… ja… der bereitete in ihr eine seltsame Freude. Eine ganz andere, als sie es ihr jemals widerfahren ist. Es fühlte sich anders an, diese Art von Glück.

Wie es sich wohl anfühlen würde, wenn der Gedanke der noch so weit in der Zukunft lag, eintreten würde?

Welches Glücksgefühl würde sie dann verspüren?

Wenn der reine Gedanke daran sie schon so fühlen ließe!

Sie wusste es nicht genau. Doch sie wusste eines… eines Tages… würde sie es wissen, ganz gewiss.

Seine Augen öffneten sich mehr. Er konnte ihr zartes lächeln nicht einordnen. Sie sprühte nur so vor Glück. Ihre ganze Ausstrahlung verriet es ihm. Sie war uneingeschränkt glücklich. Nicht ein Haar war an ihr Unglücklich. Er lag auf der Seite im Stroh, stütze sein Kopf auf seiner Hand ab und versuchte nicht mal, den Schlaf abzuschütteln. Er gähnte leicht. Kagome war mittlerweile auf allen vieren und krabbelte zu ihrem geliebten Hanyou rüber. Sein Blick hob sich ein wenig und er hob seinen Arm an, geschwind hatte sie ihren Platz an seiner Seite gefunden und vergrub sich, ohne ein Widerwort von ihm, in seinem Oberteil. Schlaff ließ er seinen Kopf fallen und nutzte seinen nun angewinkelten Arm, als Kissen und mit dem anderen Arm hielt er Kagome nah.

„Müde?"

fragte er leise

„Auch"

murmelte sie, das war das gute. Sie brauchte nie laut reden. Mit seinen guten Ohren verstand er fast alles, was sie leise dahin flüsterte

„Auch?"

fragte er wieder leise, um nicht die anderen in ihrem friedlichen Schlaf zu stören.

„Glücklich…"

und gähnte leise, aber herzhaft

„Hmn… Inuyasha?"

viel es von ihren Lippen

„Hm…?"

und hatte seine Nase und ein Teil seine Gesichtes in ihrem Haar tauchen lassen.

„Ach.. nichts…"

und kuschelte sich näher. Er brauchte von ihren Gedanken jetzt noch nichts wissen. Er würde noch früh genug davon erfahren. Und sicher würde das ein schwieriges Thema werden. Es war für ihn schwer genug, sich für sie zu entscheiden. Dann ein weiterer großer Schritt, das er um ihre Hand bat und noch einer es öffentlich zu machen und der allergrößte wird sein… das sie zusammen ein Baby bekommen würde. Was sie unwiderruflich in der Welt der Menschen zusammen schweißen würde. Ein Bund der der durch nur noch den Tod gebrochen werden kann, was es laut Dämonengesetzt eh der Fall war…

Mit einem Schlag waren seine Augen offen. Der Schlaf innerhalb einer Sekunde aus seinen Gliedern gewichen. Der Atmen stockte kurz. Er schaute runter. Wann hatte er sich von ihr wegbewegt? Das hatte er nicht bemerkt. War er mit einem Augenaufschlag zwei Meter von ihr gewichen? Das konnte er sich nicht vorstellen, aber es musste so sein.

„Inuyasha?"

fragte Kagome etwas irritiert. Sie war unsanft geweckt worden. Durch einen Schmerz. Einen Impuls. Doch warum, war Inuyasha von ihr gewichen? Sie kannte das… was sie spürte. Sie kannte es… und das es nicht willkommen war.

Seine Augen suchten ihre. Es lag was Seltsames in der Luft. Und sein ganzer Körper zwickte und piekste. Wie kleine Nadeln, die sich durch seine Haut bohrten. Ein schreckliches Gefühl, war es. Er hatte es nur ein einziges Mal in seinem Leben gespürt… Dieser Ekel erregende Schmerz. Etwas was ihm das Gefühl gab, das sich Feuer durch seine Adern den Weg suchte. Aber woher sollte das kommen. Von Kagome? Das konnte nicht sein. Oder doch. Hatte sie das gemacht?

„Nichts…"

murmelte er und steckt seine leicht zitternden Hände, in die weiten Ärmel seines Oberteiles. Was sollte sie davon halten? Kagome nickte einfach. Ihr Herz schlug schneller in der Brust. So wie es auch damals getan hatte. Ein kalter Klumpen lag in ihrem Magen und ließ das Gefühl der Übelkeit in ihr aufkommen. Es fühlte sich so an, als ob es durch ihre Eingeweide kriechen würde. Langsam. Sie hielt sich die Hand vor dem Mund. So langsam.

„Kagome?"

fragte Inuyasha, der den rapiden Abfall ihrer Gesichtsfarbe mitbekommen hatte, was auch nicht sonderlich schwierig war. Von leicht rose farbenden Wangen zu blass mit leicht grün.

„Ich"

mehr bekam sie nicht von sich. Warf die Decke von sich und sprintete Barfuss aus der Hütte, das dass selbst den kleinen Kitsune in seinen Deckenberg weckte.

Eine Decke legte sich über ihre Schultern, ihr Gesicht war vom Flusswasser feucht und ihre Haut immer noch blass wie Schnee. Es war Sango. Die nur mit Mühe es vollbracht hatte, das Inuyasha nicht hinter ihr herstürzte. Er war besorgt. Das konnte sie dem Hanyou nicht übel nehmen. Sie war es selbst. Aber ihr Gefühl hatte ihr gesagt, das Inuyasha hier nun nicht der richtige war. Sondern, das ihre Schulter zum anlehnen gebraucht wurde.

„Kagome?"

fragte sie und ihre geliebte Freundin, starrte etwas abwesend auf das seichte Wasser

„Kagome?"

fragte sie wieder und die angesprochene reagierte nun.

„Hai?"

antwortete sie

„Was hast du denn? Geht es dir gut?"

Kagomes Hände zogen die Decke enger um sich und hinunter. Ihr Blick viel nach unten, auf ihre unbekleideten Beine. Leicht dreckig von dem noch leichten Tau und dem sandigen Boden.

„Ich weiß nicht…"

gab sie leise von sich

„Ich weiß es nicht…"

und unweigerlich drängten sich Tränen in ihre Augen

„War es –das- wieder?"

fragte Sango und legte ihren Arm um ihre Freundin. Als Antwort bekam sie ein nicken. -Wie grausig- dachte sie. Sie konnte sich lebhaft an Kagomes Erzählungen erinnern. Welch seltsamer Schmerz durch ihren Körper kroch. Wie es ihr Herz rasen ließ und sich ein Eisklumpen in ihren Magen legte. Das es ihre Sinne nahm, sich alles drehte und einem schwarz vor Augen wurde. Das sie nichts fürchterliches, als das Vorstellen konnte. Doch niemand hatte eine Ahnung, was Kagome haben könnte. Und es ging doch ein paar Tage gut. Doch, das war alles nur Schein. Die Hoffnung, das dass eine einmalige Sache war, war somit verschwunden. Das es wirklich ein Krankheit sein musste, etwas was selbst Inuyasha angriff. Sie hatte ihn gesehen. Den Hanyou, mit einem leicht verstörten Blick. Der mehr neben sich stand, als er anwesend war. Wie bleich sein Gesicht war. Wie sehr die geschmeidig kräftigen Hände zitterten und er sie schnell in seinen breiten Ärmel versteckte. Was konnte Inuyasha so zu setzten. Was hatte Kagome an sich, was Inuyasha Schmerzen zufügen konnte. Was könnte Kagome Schmerzen zufügen. Was könnte es sein? Kaede hatte jede erdenkliche Möglichkeit ausgeschöpft. Nichts… absolut nichts passte auf Kagomes seltsamem Krankenbild.

Kagomes kühle Hand, wischte sich die Tränen davon, als eine weitere Welle der Übelkeit in ihr aufschwall. Sie hatte kaum Zeit sich zur Seite zu drehen und keuchte fürchterlich. Die gerade getrockneten Tränen wurden ersetzt. Sie fühlte sich elend. Mehr als elend. Sie fühlte sich absolut schrecklich und dazu kam es, dass sie ein prickeln fühlte. Als ob etwas in ihr arbeiten würde. Es war wie kleine Nadel. Ganz fein, kreiste es und wollte kein Ende nehmen.

„Wenn ich an die anderen Umstände nicht beachte"

sagte Sango und hielt das lange Haar von Kagome zurück

„Dann?"

keuchte sie hervor

„Würde ich behaupten… dass... du ein Kind erwartest"

Diese wenigen Worten mussten erstmal sinken. Langsam einsickern bis zum Grund.

„Was?"

fragte Kagome und warf sich Wasser ins Gesicht

„Alles andere würde doch dazu passen…"

gab Sango nachdenklich von sich

„Das ist doch nicht möglich…"

und fing an zu zählen. Doch nach einigen Sekunden, hatte das keinen Sinn mehr. Schnell war die Marke der vier Wochen überschritten. Die Marke an dem was hätte schon drei Mal bei ihr hätte wieder Einklang finden müssen. Schnell war dann schon Woche 5 erreicht und gar….

„Nein"

viel es matt von ihren Lippen

„Nein…"

kam es nun überrascht von ihren Lippen.

„Wie konnte ich daran nicht denken!"

und fluchte leise. Sango hatte Recht. Und wie sie Recht hatte. Wie konnte sie das nicht selbst merken. Wie konnte sie da nicht selbst darauf kommen. War sie so mit anderen Dingen beschäftigt, das sie es nicht selbst hätte merken könne. Andere Frauen springen schon bei einer Woche Überfälligkeit ins Karree. Und sie war so Dickfällig und bemerkt es er nach so langer Zeitüberschreitung? Das konnte echt nicht war sein. Wie blind war sie und warum hat es Kaede nicht bemerkt. Die alte Miko muss selbst auf eine Krankheit fixiert gewesen sein, dass diese Möglichkeit außer Acht gelassen wurde. Und nun legte sich eine Hand auf ihren Bauch. So verwirrt sie war und so falsch der Zeitpunkt war ein Baby zu bekommen, machte sich das wohlige Gefühl schnell in ihr breit. Schockiert… ja, das sie das nicht war konnte sie nicht sagen. Das sie das ein wenig überrollte, das war eine Tatsache. Aber das sie eine berauschenden beglückende Gefühl empfand…. das überrannte alle Dinge zuvor.

„Oh Inuyasha…"

murmelte sie. Und wie ein kleiner Klaps wurde ihr noch was klar und schaute Sango an, die Kagomes Gefühlswandlungen nicht mehr folgen konnte.

„Kami…"

und sprang auf ihre Füße, mit den leicht schwammigen Knien

„Kagome?"

fragte Sango besorgt

„Ich muss zurück"

und lief schon davon. Beflügelt von dem Gefühl in ihr, und die Tatsache verdrängend, dass sie eigentlich sehr erschöpft war.

Inuyasha witterte Kagome bereits. Nicht das er sie mit seinen Sinnen einmal aus seiner Reichweite ließ. Auch wenn er nicht ganz bei der Sache war, Kagome durfte nichts passieren. Er hörte dem Mönch nicht weiter zu, er redete momentan nur wirres Zeug, und Inuyasha hatte genug wirre Gedanken im Kopf. Vor allem, wegen dem was heute Morgen passiert war. Als er spürte wie Kagome schnell näher kam. Nun hörte er sie und schon wackelte die Strohtür hin und her. Völlig außer Atem hockte sie sich vor Inuyasha und er konnte die Tränen sehen. Die, die schon lange über ihre Wangen dahin geflossen waren. Die, die nun ihren Weg suchten und die, die darauf warteten. Er mochte den Geruch nicht in seiner Nase. Er mochte ihre Tränen nicht sehen. Es erinnerte ihn immer nur, wie sie wegen ihm so viel geweint hatte. Wegen ihrem Leid und Herzschmerz. Es war wie ein Messer, was sich tief in seine Brust rammte.

„Kagome?"

fragte er als sie leise schniefte, dabei aber keineswegs Unglücklich aussah. Was ihn nur noch mehr verwirrte

„Inuyasha…"

und eine weitere Träne rollte über ihre Wange hinab auf seine Hand, die das Beben begann. Er konnte mit dieser seltsamen Situation nichts anfangen. Was sollte er denn hiervon halten. Er hatte seine Frau… seine Partnerin bis an Ende ihrer Tage vor sich sitzen. Am weinen und dabei so glücklich. Was also. Er war angespannt. So sehr…

„Inuyasha…"

und Kagome blendete die Tatsache, das der Mönch nur eine Armlänge von ihr weg saß aus. Wie die alte Dorf Miko Kaede und den Kitsunen Shippou. Auch das Sango in Hast in die Hütte stürmte und sie die kleine Feuerkatze freudig begrüßte

„Inuyasha… wir… du… ich…"

„Was Kagome?"

und ein lächeln zierte ihr hübsches Gesicht. So lieblich, wie er es an ihr liebte. Mit so viel Ausstrahlung, das es selbst sein Youki in ihm erreichte

„Wir…"

sie schaffte es kaum die wenigen Worte zu bewerkstelligen. Sie merkte es selbst. In ihr überschlug sich der Satz mindestens schon zum hundertsten Mal, aber sie brachte nur spärliche Worte von sich. Sie brauchte eine Stützte. Etwas was ihr ermöglichte, ihre Worte über ihre Lippen kommen zu lassen. Sie griff für ihn, fast ein wenig hastig, nach seiner Hand und zuckte bei ihrer Berührung leicht zusammen. Er wollte es nicht, aber durch den Vorfall am Morgen, tat er es gegen seinen Willen. Doch sie schien es nicht bemerkt zu haben, oder doch? Sie hatte kurz gestoppt. Sicher hatte sie es bemerkt. Doch sie ließ sich von nichts unterbrechen, sonst würde sie wahrscheinlich platzen. Wie jemand der eine Petze ist, und verboten wurde zu petzen. Sie legte seine Hand auf ihren Bauch und ihre darüber, dabei viel die Decke von ihren Schultern. Und ihr Nachthemd, was nur bis zu den Knien ging, zeigte ihre dreckigen Beine. Vom sitzen am Ufer. Den leicht dreckigen Stoff, ebenfalls vom Ufer und feucht von Wasser und Tränen. Ihre blasse Haut schien mit den weißen Stoff fast zu verschmelzen und ließ sie wie ein Püppchen wirken. Ihre Haare waren ein wenig wirr und ein paar Strähnen waren vom Flusswasser befeuchtet und einige Strähnen kringelten sich leicht. Man konnte ihre Erschöpfung ansehen. Das etwas harsch an ihr zerrte.

„Akambo"

kam das dreisilbrige Wort von ihr.

„Was?"

fragte Inuyasha, bevor er das Wort in seinem Kopf analysiert hatte

„Akambo…."

und der zweite Versuch Kagomes, die es dennoch nicht geschafft hatte mehr als einfache Worte zu sagen, fruchtete. Bevor sie schwach nach vorne kippte und seine Arme sich, wie von allein, um sie wickelten. Ohne es selbst zu merken, hatte er seine rote Jacke um sie herum und hielt sie nahe bei sich, so wie er es immer tat. Jedoch hielt er nun mehr im Arm als zuvor. So viel mehr.

„Akambo"

sagte er leise. Das Wort war fremd und doch vertraut. Es fühlte sich seltsam an, aber gut. Es machte in glücklich und ängstlich dazu. Was war das nur für eine seltsame Empfindung. Er strich mit seiner Hand, die feuchte Strähne aus ihrem Gesicht. Es war unbeschreiblich. Der Zeitpunkt war undenkbar. Aber egal. Egal! Es fühlte sich verdammt gut an. So richtig verdammt gut. Er hielt seine Frau im Arm. Sein allergrößter Schatz im Leben. Und dazu hatte man, wie einem König ihm die Krone aller Dinge gegeben. Man hatte ihm, mit eine Geschenk gesegnet, von er noch lange nicht daran gedacht hatte. Ein Geschenk was nur sie ihm machen konnte… und sie glücklich war es zu tun. Ein Geschenk, was für sie beide war.

„Akambo…

meinte er leise

„Aishiteru"

und küsste sie auf die Stirn. Er konnte ihr Erleichterung spüren und wie sie sanft in den Schlaf glitt….