loose: Her ist das Nächste für dich. ;) Danke für's reviewen!
Frühstücksgespräch und Einkaufsbummel
„Ich glaube, das da sind sie." meinte Grissom und zeigte zu einem Tisch in der Nähe.
„Bist du dir sicher?"
„Ziemlich. Wie sollen wir sie denn ansprechen?"
„Lass mich nur machen, die Frau bekomm ich locker rum. Muss mich nur eben umziehen…"
Sara stand auf und nach 15 Minuten kam sie wieder.
Jogginghose.
Zu groß.
Weißes T-Shirt.
Zu groß.
Beides von Grissom.
Er runzelte leicht die Stirn.
/Mein Gott, sie sieht sogar damit süß aus/ (Grissom)
Sara ging zu den zweien und fragte die Frau: „Entschuldigen sie? Wo kann man hier bitte vernünftige Klamotten kaufen? Mein Koffer ist auf der Reise hierhin verloren gegangen und jetzt muss ich die Sachen meines Mannes tragen…"
„Oh Gott, sie Arme! Das sieht ja furchtbar aus! Oh, entschuldigen sie, so meinte ich das nicht!
Haben sie nach dem Essen Zeit? Dann würden wir beide Mal richtig einkaufen gehen."
„Klar, ich freu mich schon, aus diesen Sachen rauszukommen. Ich bin übrings Sara Grissom."
Es fühlte sich merkwürdig an, den Namen zu benutzen.
„Alice Becker und das hier ist mein Mann, Ted."
„Hallo, Ted." Sara wandte sich wieder an die Frau, Alice. „Wo treffen wir uns? In der Eingangshalle?"
„Gute Idee. Um halb zwölf?"
„In Ordnung, bis später, Alice. Ciao, Ted!"
Sara ging zurück zu Grissom.
„War doch leicht. Tschuldigung, das ich deine Klamotten klauen musste."
Gil überging den Teil mit dem Klauen einfach.
„Sara, das war unglaublich! Wie machst du das?"
„Die Frau legt Wert auf Kleidung. Ich hab mich ihr nur angepasst."
„Woran erkennst du, dass sie auf Kleidung Wert legt?"
„Komm schon, das erkennst du selber!"
„Nein, ehrlich nicht."
„Männer! Erstens: sie stimmt ihren Schmuck auf ihre Klamotten ab. Zweitens: sie bewegt sich so…hm, wie sagt man das nur? Sagen wir mal, wie Cathrine!"
„Ich achte nicht darauf wie Cath sich bewegt!"
„Nein? Wirklich nicht?"
„Ich weiß nicht, was du meinst."
„Jeder Mann guckt sich an, wie sich Frauen bewegen! Auch welche, an denen er nicht interessiert ist! Sogar du!"
„Nein, wirklich, das tu ich nicht!"
„Ok, du bist eh unlogisch. Also, Cath wackelt mit dem Hintern, ungefähr so wie die Frau da. Aber die versucht gerade, den Mann da, na ja, rumzukriegen."
„Hä? Woher weißt du das?"
„Sie winkt und gibt ihm einen Zettel. Wahrscheinlich mit Zimmernummer und Zeit."
„Häh?"
„Man ey! Muss ich dir alles erklären? Sie will mit ihm schlafen! In ihrem Zimmer, um eine bestimmte Uhrzeit, weil ihr Mann dann nicht dort ist!"
„Woher weißt du das alles?"
„Nenn es Erfahrung."
„Aja."
„Kommen wir aufs Thema zurück. Ich kann zwar die Frau beschäftigen, aber den Mann, na ja…"
„Wie, du kannst keine Männer beschäftigen?"
„Ich meinte, nicht beim einkaufen, du Idiot!"
„Weiß ich doch. Finde erst mal mehr über die Frau raus, in Ordnung?"
„Okay."
Sie standen auf, denn sie waren fertig mit dem Frühstück, und gingen zusammen hoch.
Um elf Uhr fünfundzwanzig wollte Sara runter und sie überredete Gil mit runter zu kommen, damit sie ihn Alice kurz vorstellen konnte.
Alice stand schon in der Eingangshalle.
„Hey, Alice!" rief Sara durch die halbe Halle.
„Hey, Sara. Wen hast du denn da mitgebracht?"
„Das ist mein Mann, Gil. Ich wollte euch nur schnell miteinander bekannt machen, keine Angst, er kommt nicht mit. Er hat keine Ahnung von Klamotten."
„Hallo, ich bin Alice, Saras neue Freundin."
„Hallo, Alice."
„Ok, lass uns gehen, Alice. Ich muss hier raus." meinte Sara und deutete auf ihre Kleidung. „Viel Spaß noch, Gil."
Sara überlegte.
Mach, was dein Herz dir sagt, nicht dein Verstand…
Cathrines Worte.
Sie beschloss, auf ihre beste Freundin zu hören.
Kurz entschlossen, lehnte sie sich vor und küsste Gil auf den Mund.
„Bis später, Liebling."
„Tschüß." brachte Gil gerade noch heraus.
Im dritten Geschäft war Sara bereits bepackt mit Tüten voller Kleider, Röcken, Tops, T-Shirts, Pullover,…
Es ging noch ungefähr zwanzig Geschäfte so weiter.
Dann beschlossen sie, noch Schuhe zu besorgen und danach eine Pause einzulegen.
Sara besaß, als sie sich in einem Café hinsetzten, mindestens fünfzehn neue Paar Schuhe und so viele Klamotten, das sie sie schon fast nicht mehr zählen konnte.
Alice bestellte einen Milchkaffee und Sara einen Cappuccino.
„So, jetzt erzähl mal. Woher kommst du?" fragte Sara Alice, um mehr über sie zu erfahren.
„North Carolina. Und du?"
„Las Vegas. Ich hatte nicht so eine lange Reise wie du." lachte Sara.
„Das stimmt. Woher kennst du Gil?"
„Von der Arbeit. Nicht sehr aufregend. Und wo hast du Ted kennen gelernt?"
„Na ja, nicht ganz bei der Arbeit, aber es hatte etwas damit zu tun. Ich arbeite ihm Büro von der Firma ‚Anything'. Auf dem Weg zur Arbeit, fiel ich in einen Gully! Ted fing mich auf, er arbeitete da!"
Bei der Erinnerung lachte Alice immer noch.
„Das ist wirklich außergewöhnlich."
„Ja, nicht wahr?"
„Wollen wir vielleicht noch ins Kino oder so?"
„Klar. Aber erst müssen wir dir noch Kosmetika kaufen."
„Oh, ja. Das hab ich fast vergessen."
„Wie kannst du das vergessen?"
„Keine Ahnung. Ich laufe jetzt schon über einen Tag ohne rum, vielleicht liegt es daran."
„Ja, wahrscheinlich. Wusstest du, das heute Abend ein Ball ist?"
„Nein, in dem Erholungsheim?"
„Ja, mit Tanz und so."
„Cool, geht ihr hin?"
„Klar. Und ihr?"
„Gil ist eigentlich nicht so für Bälle, aber ich seh mal was ich tun kann."
„Verführ ihn!"
„Ja, natürlich. So mache ich das ja immer. Keine Angst, ich hab so meine Methoden…"
„Hört sich viel versprechend an."
„Jaaa. Ist es."
Sie bezahlten, kauften Kosmetika, gingen ins Kino und dann zurück.
„Treffen wir uns heute beim Ball?" fragte Alice, bevor sie sich trennten.
„Mal sehen. Ciao."
„Ciao, Sara."
Das war's mal wieder. Entschuldige, da ist nicht so viel über Sara/Gil drin, aber das brauche ich als Vorlage für's nächste Kappi und dann...
Naja, lass dich überraschen!
Und natürlich: Reviews sind immer gern gesehen!
