loose: Jetzt bringt Sara zwar noch mehr Opfer, aber sie bekommtauch wasvon Gil dafür... Lass dich überraschen und ich hoffe dann mal, du magst es! ganz doll hoff
Ach, ich bin mir übrings ziemlich sicher, das er bei jemand anderm schon darauf geachtet hat. Wen meine ich denn bloß...?
Massage
Auf dem Zimmer ließ Sara sich aufs Bett fallen.
„Hilfe!" stöhnte sie.
„Was ist denn mit dir passiert?" wollte Gil wissen, der am Tisch saß und eine Zeitung las.
„Ich kann mich nicht mehr bewegen!"
„Was hat sie dir angetan?"
„Ich habe jetzt 16 Paar Schuhe, 28 Kleider, 15 sind kürzer als deine T-Shirts, 23 Röcke, 19 Blusen, 25 Pullover, 21 Tops, 13 davon bauchfrei, 32 T-Shirts, 14 Jeans, 5 Lederhosen, Dessous mindestens 20, 3 Schlafanzüge und 12 Nachthemden! Und noch 10 Lippenstifte, 7 Lipgloss, 9 Maskara-Stifte, 4 Kajal-Stifte, 20 Zopfbänder, 15 Haarspangen, 3 mal Wangenrouge, 18 Lidschatten und 11 Nagellackfläschchen!"
„Wie habt ihr das denn in der Zeit geschafft?"
„Vergiss es, das hat nur die Hälfte der Zeit ausgefüllt. Wir waren noch was trinken und im Kino."
„Diese Frau ist verrückt!"
„Das war schlimmer, als mit Cath einkaufen zu gehen!"
„Ich war noch nie mit Cath einkaufen."
„Es ist furchtbar, aber kein Vergleich zu dem! Und wir müssen auf einen Ball. Heute Abend! Ich schaffe das nicht!"
„Komm Sara, das musst du schaffen. Es geht um unsere Tarnung!"
„Massier mich! Bitte!" flehend sah sie ihn an.
Sara hatte keine Hintergedanken, sie wollte nur dass der Schmerz aufhörte.
Gil war zwar nicht wohl dabei, dachte aber das Sara das jetzt sicherlich brauchte.
Und schließlich hatte sie alles gemacht, er hatte nur auf dem Zimmer rumgehangen.
Also setzte er sich hinter sie und streifte ihr vorsichtig die Bluse ab.
Jetzt saß sie vor ihm, nur mit einem schwarzen BH und einer Lederhose bekleidet.
Gil musste schlucken.
Es war so schwer, ihr zu widerstehen…
Er riss sich zusammen und begann, ihre weiche Haut unter seinen Fingern, sie zu massieren.
Als ihr Schmerz etwas nachgelassen hatte, lehnte sie sich gegen Gil, der immer noch hinter ihr saß.
„Danke." flüsterte sie erschöpft.
Für einen Moment vergaß Gil alles um sich herum.
Auch seine Zurückhaltung.
Sanft fuhr er ihr durchs Haar.
Doch dann erinnerte er sich wieder.
An den Fall, den Ball, und am wichtigsten, an den Grund, warum er das nicht tun durfte: Sara würde es nicht wollen. Nicht in normalem Zustand.
„Sara, wir müssen zum Ball." erinnerte er auch sie.
/Warum gerade jetzt? Es war doch so schön…/ (Sara)
Als Antwort seufzte sie nur.
„Was seufzt du?"
Er musste es einfach wissen.
„Was soll ich denn jetzt anziehen, kannst du mir das mal sagen?"
„Ein Kleid, Sara."
„Ich habe aber 28!"
„Das kann ich doch nicht beurteilen. Ich bin nur ein Mann."
„Siehst du, deshalb seufze ich. Wenn doch nur Cath hier wäre… Sie könnte mir helfen. Na ja, ich muss mal das Bad blockieren. Könnte länger dauern."
„Mach einfach."
„Ok."
Sara ging mit ihren neuen Kleidern und Schuhen ins Badezimmer.
Sie duschte und dann entschied sie sich für ein Kleid inBlau und schwarze Stiefel mit Absätzen, die nicht ganz so hoch waren.
Danach öffnete sie die Tür für Gil.
„Kannst rein." sagte sie und räumte das Bad.
Sie stellte einen kleinen Spiegel auf den Tisch und fing an, sich zu schminken.
Lipgloss (durchsichtig), Maskara (schwarz), Lidschatten (silber), Kajal (silber), etwas Rouge und Nagellack (silber).
Dann waren die Haare dran.
Flechten, föhnen, wieder öffnen, bürsten, fertig!
Locken.
Noch mit den Fingern etwas drehen…
Perfekt!
Gerade als sie ihr Werk vollendet hatte, kam Gil aus dem Bad.
Im Anzug.
Mit Krawatte.
Die etwas sehr schief saß.
Sara schaute ihn an und versuchte sich das Grinsen zu verkneifen.
Doch plötzlich platzte es aus ihr raus.
Sie fing an, wie eine Verrückte an zu lachen, was sie nur noch mehr zum Lachen brachte.
Es dauerte geschlagene 5 Minuten, bis sie sich wieder beruhigt hatte.
„Es tut mir Leid." keuchte sie. „Du erinnerst mich an…" Wieder bekam sie einen Lachanfall.
„Du erinnerst mich an einen Freund von mir. Er hat 7 Stunden lang versucht seine Krawatte richtig hinzubekommen. Er hatte sogar ein Handbuch! Dann hab ich ihm geholfen- ich hab's zum ersten Mal gemacht- es war sofort perfekt."
Mit diesen Worten stand Sara auf und ging zu Gil.
Sie öffnete seine Krawatte und knotete sie dann wieder zu.
Jetzt war sie gerade.
Sara stand vielleicht nen' halben Meter von ihm entfernt, aber zwischen ihren Gesichter waren nur ein paar Zentimeter.
/Ihre Lippen…Wie gerne würde ich sie jetzt küssen…/ (Gil)
„Nicht böse sein, ja?" fragte Sara.
Gil schüttelte den Kopf.
„Na, dann ist ja gut. Komm, wir müssen gehen."
Sie wollte sich gerade umdrehen, um zur Tür zu gehen, da sagte Gil: „Hey, Sara!"
„Ja?"
„Ich weiß, das hörst du nicht gerne, aber du siehst bezaubernd aus."
„Bezaubernd?" fragte sie belustigt.
„Ok, dann eben ‚schön'."
„Wer's glaubt wird selig. Trotzdem- danke."
Sie lächelte ihn leicht an.
„Es ist die Wahrheit."
„Du sollst mich ja auch nicht anlügen."
„Könnte ich nie." gestand er ihr und ein leichter Rotschimmer überzog seine Wangen.
„Will ich hoffen. Jetzt komm!"
Sie gingen zusammen hinunter zum Ballsaal, den Weg dahin hatte Alice Sara schon beschrieben.
So... mal sehen was alles so auf dem Ball passiert... ;)
Review!
Naja, es wäre halt schön, wenn man ne' Antwort bekommt...
Jetzt muss ich aber erst mal ne' neue Geschichte lesen (ja, ich meine deine, loose).
