loose: Tja, ich bin romantisch, da kann man nichts machen... hoffnungslos!

Wahre Liebe

„Mum!" rief Sara als sie ihre Mutter vor der Haustür entdeckte.
Sie fiel ihr um den Hals.
„Sara, Schatz! Alles ok?"
„Natürlich. Könnte nicht besser sein."
„Wer sind Sie denn?" fragte Saras Mutter, Diana, Gil.
„Mum! Das ist mein…"
„Er ist dein was, Schatz?" wollte Diana wissen.
Sara wusste nicht genau was sie sagen sollte.
„Ich bin ihr Verlobter." antwortete Gil an ihrer Stelle.
„Was? Sara?"
„Es stimmt, Mum. Wir sind verlobt."
„Ja, aber…" begann ihre Mutter, doch dann unterbrach sie sich selbst.
„Das ist toll, Schatz! Ich freue mich so!"
Sara strahlte.
Und schon wurde sie wieder umarmt.
„Mum! Du erdrückst mich!" rief sie.
Ihre Mutter ließ von ihr ab und wandte sich Gil zu.
„Ich hoffe, sie behandeln meine Tochter gut." sagte sie und musterte ihn.
„Ja, Mum! Das tut er! Und jetzt hör auf damit!" versuchte Sara Diana zurückzuhalten.
„Ich versichere ihnen, ihre Tochter ist bei mir in guten Händen. Ich passe schon auf sie auf."
„Es freut mich, das zu hören, junger Mann."
Gil musste grinsen.
„Sara…" fing er an, bevor er in Lachen ausbrach.
Sara lachte mit und ihre Mutter verstand gar nichts mehr.
So alt bin ich auch nicht, dass ich vergessen würde, wenn…" zitierte Sara das, worüber sie lachten.
Das Lachen wirkte befreiend auf Sara, aber es störte sie noch etwas.
Sie musste ihrer Mutter noch sagen, dass sie schwanger war.
Sie hörte auf zu lachen und auch Gil hatte sich wieder gefangen.
„Entschuldige, Mum. Das hat was mit unserer Vergangenheit zu tun. CSI."
„Dann kann ich das ja auch nicht verstehen." meinte die dazu und nahm es locker.
„Mum…" fing Sara an, doch Gil unterbrach sie.
„Sara, sollen wir deine Mutter nicht erst reinbitten?"
„Hast Recht. Mum, komm rein."
Sie gingen rein und standen dann im Wohnzimmer.
„Setz dich bitte."
Diana setzte sich auf die Coach und blickte Sara fragend an.
Gil nahm Saras Hand in seine.
„Mummy… ich… ichbin schwanger…"
„Schwanger?"
Diana blickte ihre Tochter entsetzt an.
„Ja, schwanger! Und auch wenn du das furchtbar findest, das ist mein Leben und ich freue mich darüber!" schrie Sara ihre Mutter an.
„Hey, hey, Sara. Beruhige dich! Es ist doch okay!" versuchte Gil schnell Sara zum Verstummen zu bringen.
„Nein, es ist nicht okay! Ich will das sie sich freut wenn ich glücklich bin!" brüllte sie jetzt ihn an.
„Ich weiß. Aber du kannst sie nicht zwingen, Sara."
Sara wollte etwas erwidern, doch da musste sie aufs Klo rennen um sich zu übergeben.
„Sara! Alles ok?" rief er vor der Tür, denn sie wollte nicht das jemand reinkam.
„Klar. Ich muss nur die ganze Zeit kotzen, aber sonst geht's mir prima." brachte Sara gerade noch heraus bevor man wieder Würgegeräusche hörte.
Gil seufzte und ging zurück ins Wohnzimmer.
„Sie kommt gleich wieder." verkündete er ihrer Mutter, die sehr besorgt dreinschaute.
„Geht es ihr gut?" wollte sie wissen.
„Den Umständen entsprechend, ja."
„Was soll denn das bedeuten?"
„Das ihr schlecht ist und ihre Mutter sich nicht für sie freut! Unter diesen Umständen geht es ihr sogar blendend!" rief Gil aufgebracht.
Diana strahlte.
„Was strahlen sie so?"
Doch statt einer Antwort stand sie auf und ging zu Sara in die Toilette.
„Hey, mein Schatz. Geht es wieder?"
„Raus!"
„Warum?"
„Ich mag es nicht so gerne wenn man mir beim Kotzen zuguckt!"
Ihre Mutter stand auf und ging wieder nach draußen.
Dort wartete sie schweigend mit Gil bis Sara wieder herauskam.
„Alles okay." sagte sie bevor jemand fragen konnte.
„Sara, ich freue mich. Wirklich." sagte Diana.
„Sicher. Hat man ja gemerkt."
„Nein, hat man nicht, weil ich mich nicht gefreut habe. Aber jetzt freue ich mich."
„Warum?"
„Weil ich jetzt weiß wie sehr er dich liebt." antwortete sie und sah dann Gil an.
Sara verstand immer noch nichts, doch Gil ging langsam ein Licht auf.
„Weil ich sie wegen dir angeschrieen habe. Richtig?" erkundigte er sich.
„Genau. Das ist wahre Liebe."

So...
Bis hier hin wäre es schon mal geschafft.
Antworten immer erwünscht, wisst ihr ja! ;)
Sunny