Für ein Review danke ich: Noel McKey, Leah-07, Liz Black (Herzlichen Dank für das Live-Review. Hab mich sehr darüber gefreut), DracoDragon (Kann es sein, dass ich von dir noch keine Kritik erhalten habe? Das gefällt mir -) ), Deedochan, DarkAya, Babsel, NegativeLight, Lady-Claw, Isabelle de Lioncourt.

A/N: Es tut mir Leid. Ich hätte gern auf jedes Review einzeln geantwortet, aber dann hätte das Update länger gedauert. Bin zurzeit in einer Krise. Aber keine Schreibkrise. Hatte im Moment keinen Bock auf die Reviews zu antworten und ich habe gerade eine schlimme Grippe hinter mir. Aber das einzige was zählt ist, das ein neues Kapitel da ist. Also, viel Spaß.

Crying Eyes

Kapitel 10: Neuer Freund und kleiner Ausflug

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Harry POV

Mit einem morgendlichen Gähnen sah ich einem neuen langweiligen Tag entgegnen.

Es war Samstag und ich hoffte, dass mich heute Vormittag jemand besuchen konnte. Über eine gewisse Person hätte ich mich am meisten gefreut. Na ja. Mal schauen. Schließlich hatte ich ihr ja noch etwas zu gestehen.

„Hilfe!", schrie ich, als mir etwas auf den Schoß sprang.

„Keine Sorge, es ist alles in Ordnung.", beruhigte mich Madam Pomfrey.

Vorsichtig streckte ich die Hand aus und bekam etwas Weiches zu fassen.

„Was ist das?", fragte ich erschrocken.

„Das ist Snitch, ein Blindenhund."

Mutiger strich ich Snitch über das warme Fell und sogleich wurde ich abgeschleckt.

„ Für was einen Blindenhund?", fragte ich, die Antwort jedoch schon kennend.

„So Leid es mir tut. Ich habe leider nichts zu deiner Heilung gefunden. Natürlich suche ich weiter, aber das kann etwas dauern. Zur Erleichterung bekommst du einen Hund, der dich führen kann. Du darfst nun mit Hermine zum Frühstück hinunter. Sie sollte bald da sein."

Wahrscheinlich erwartete sie von mir, dass ich traurig sein würde, im Anbetracht der Tatsache, dass meine Heilung länger dauern würde. Doch ich freute mich. Natürlich, dass ich mit Frühstücken durfte. Das andere machte mir im Moment nicht so viel aus, da mir Draco ja helfen wollte.

„Was, ich darf mit den anderen Frühstücken? Super!"

Gleich darauf kam Hermine herein und redete gleich los.

„Ist das nicht super Harry? Du darfst mit unten Frühstücken. Komm"

Schnell zog ich mich hinter geschlossenem Vorhang an und legte Snitch die Leine, die mir Madam Pomfrey gegeben hatte, um.

„Wer ist das?", fragte Hermine.

„Das ist Snitch, mein Blindenhund"

So gingen wir, wegen mir, erst langsam zur Tür hinaus.

„Hermine? So komisch das klingt. Würdest du mich an die Hand nehmen? Dann bin ich sicherer."

Sie griff mich bei der Hand und schon wurde ich zielstrebiger. Von ihr geleitet ging ich sicher die Treppe hinab.

Hermine POV

Ich freute mich für Harry.

Auch wenn es etwas komisch aussah, wie er da mit geschlossenen Augen neben mir herging.

Er behielt sie nicht gern offen. Er sagte dann: Ich seh sowieso nichts, da kann ich sie gleich zulassen und dir den ekeligen Anblick ersparen.

Froh war ich schon darüber. Ich hatte seine Augen nur einmal gesehen und es war zuerst ein erschreckender Anblick. Doch könnte man sich sicher daran gewöhnen.

Ein paar Erstklässler sahen uns und Snitch. Sofort kamen sie angerannt.

„Oh, ist der Hund süß. Ist das deiner?", fragte ein Mädchen mit blonden Zöpfen.

Harry senkte den Kopf nach unten, damit sie seine geschlossenen Augen nicht sah und nickte.

„Entschuldigt, wir müssen weiter.", sagte ich.

Und beim energischen weitergehen, riss ich Harry mit nach vorne.

„Tschuldige"

Vor der Eingangshalle trafen wir Pansy Parkinson. Als sie uns so Hand in Hand sah, giggelte sie gleich los.

„Potter, ich hatte ja schon immer deinen Geschmack angezweifelt. Aber Granger? Warum rennt ihr so rum? Schämt ihr euch nicht."

Ich ging ein paar Schritte auf sie zu, doch Harry hielt mich fest.

„Lass sie Hermine", sagte er, während ich mich zu ihm umwandte.

Er hob den Kopf und öffnete die Augen. Pansy schrie. Wusste sie noch nichts davon? Dieses Mädchen war echt so beschränkt.

„Ihh, Potter, das ist… äh… ich meine… nun."

Schockiert rannte sie in die Große Halle. Und ich sah ihr perplex hinterher. Sie wusste wirklich nichts davon? Pansy war eindeutig dumm.

„ Was hat sie für ein Gesicht gemacht?", fragte mich Harry.

„Nun ja, ein entsetztes würde ich sagen.", versuchte ich es zu beschreiben.

„Sehr gut."

Gemeinsam gingen wir Pansy hinterher, die sich eiligst neben Draco setzte und mit ihm tuschelte.

Einige Gesichter wandten sich um, als wir eintraten.

Unser halber Gryffindor Jahrgang inklusive Ginny sprang auf und lief zu uns. Ron blieb sitzen.

Alle umarmten Harry. Fred und George sogar zweimal und beteuerten, wie sehr sie sich doch freuten, Harry wieder zu sehen.

Harry POV

Es war ein schönes Gefühl, wieder unter ihnen zu sein und zu ihnen zu gehören. Anscheinend freuten sich alle. Ich wurde von jedem gedrückt. Doch einen vermisste ich.

Zusammen setzten wir uns an den Tisch.

Ich wusste zwar nicht, neben wem ich saß doch ich vermutete mal neben Hermine und Fred.

Snitch hatte sich zu meinen Füßen hingelegt.

Spätestens jetzt waren auch alle anderen auf mich aufmerksam geworden und fingen an zu tuscheln und flüstern. Selbst die Lehrer konnte ich einige erstaunte Worte miteinander wechseln hören.

Ich tastete nach einem Brötchen und langte dabei in die Marmelade, was die anderen zum lachen brachte.

Endlich fand ich es und schnitt es ein wenig umständlich auf.

„ Gibst du mir bitte zwei Scheiben Käse?", fragte ich Hermine.

„Ich leg es dir gleich auf das Brötchen ok?"

Gierig biss ich hinein. Das was ich auf der Krankenstation bekam, war nicht so gut.

„ Was machen wir den restlichen Vormittag?", wollte ich von meiner besten Freundin wissen.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

„Ich dachte, weil so schönes Wetter ist könnten wir doch spazieren gehen. Was hältst du davon?"

„Gute Idee. Wir können Hagrid besuchen."

Nach dem Frühstück standen Hermine und ich auf, sagten den anderen Lebewohl und machten uns auf den Weg.

Hogwartsgelände

War das schön wieder an der frischen Luft zu sein. Hermine führte mich in eine Richtung, von der ich vermutete, dass sie zum See führte.

„Wollen wir uns ein wenig an den See setzen?", fragte ich.

„Das hatte ich eben vor."

Hermine POV

Ich suchte ein schönes Plätzchen. Nahe beim See, in einer duftenden Blumenwiese ließ ich mich mit Harry und Snitch nieder.

Harry machte den Hund von seiner Leine los und dieser tollte sogleich herum. Sein Golden Retriever Fell glänzte in der Sonne.

Erst jetzt bemerkte ich, dass wir nicht ganz alleine waren. Etwas weiter entfernt saß Draco Malfoy und blickte immer wieder verstohlen herüber.

Als sich unsere Blicke trafen sah er schnell weg und fing an Steinchen ins Wasser zu werfen.

„Harry? Malfoy sieht andauernd zu uns her.", machte ich ihn darauf aufmerksam.

Überrascht drehte er sich zu mir und riss die Augen auf. Das jagte mir einen Schauer über den Rücken. Wie gruselig.Harry bemerkte mein schaudern und schloss sie wieder.

„Echt? Wo? Seit wann schon?", fragte er mich aufgeregt

„ Der Reihe nach. Ja echt, ca. 75 Meter entfernt. Er war schon da, als wir kamen.", antwortete ich.

Draco POV

Besser konnte es nicht kommen. Harry und Granger saßen ganz in meiner nähe. Ich musste nur noch zu ihnen und Harry bitten mit zu kommen. Das war alles.

Konnte ich das? Brachte ich den Mut dazu auf? Wenn er alleine wäre bestimmt. Aber nicht wenn Granger dabei war. Wusste sie, was derzeit Sache war? War sie vertrauenswürdig?

Und wenn Harry nein sagte?

Meinen Mut zusammen sammelnd stand ich auf und ging zu Harry und Granger.

Hermine POV

Plötzlich stand Malfoy auf und kam in unsere Richtung. Der konnte doch nur an uns vorbei gehen.

„Harry, Malfoy kommt.", flüsterte ich. Dann war er auch schon vor mir.

„Was willst du Malfoy?", fragte ich bissig.

„Nichts von dir Granger. Keine Sorge. Harry? Kommst du kurz mit?", fragte er sanft.

Also wollte er doch zu Harry. Wieso denn? Wegen dem Trank? Warum redete er mit ihm so in aller Öffentlichkeit?

Harry POV

Mein Herz klopfte. Er war hier. Wollte mit mir reden.

Ohne meine Antwort abzuwarten packte er mich augenscheinlich grob am Ärmel. In Wirklichkeit aber sehr sanft.

Widerstandslos ließ ich mich „abführen".

Etwas weiter von Hermine, aber sicher noch in ihrem Blickfeld, blieben wir stehen.

„Ich komme ohne ausschweife auf den Punkt. Was hast du gestern mit deinen Worten gemeint?.", fragte er mich.

Konnte ich es ihm sagen? Natürlich, er hat es schließlich auch. Und es war bestimmt nur zu meinem Besten.

„ Als ob du das nicht schon längst wüsstest.", neckte ich ihn

„Mag schon sein. Aber ich will es aus deinem Mund hören."

„Ich liebe dich, Draco."

„Wenn das so ist…"

Er machte einen Schritt auf mich zu und schon spürte ich seine Lippen. Wir küssten uns. Ich küsste Draco Malfoy. Wenn mir das jemand vor einem Monat gesagt, hätte ich lauthals gelacht.

Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Zum ersten Mal vergaß ich meine Blindheit und war glücklich wie noch nie. Diesen Moment brannte ich in meine Gedanken ein.

Die Welt stand still. Meinetwegen konnte sie das noch länger. Er fuhr mir spielerisch durchs Haar und fuhr mit einem Finger an meiner Wirbelsäule entlang. Das fühlte sich unheimlich gut an.

Hermine POV

Mit offenem Mund starrte ich auf die zwei. Warum küssten sie sich? Sie konnten doch unmöglich in einander verliebt sein. Nicht die zwei stärksten Feinde.

Anscheinend doch. Nun was sollte ich schon groß tun? Mir war es eigentlich egal. Zu gegeben es gefiel mir nicht besonders, aber ich konnte ja doch nichts ausrichten. Aber ich wollte mir nicht Rons Reaktion ausmalen.

Endlich lösten sie sich voneinander und Malfoy umarmte Harry noch mal fest, bevor er ihn dann zu mir zurück brachte. Er verabschiedete sich noch von Harry, ignorierte mich und ging dann zurück zum Schloss.

Sofort fing ich an Harry zu löchern. Doch er stellte sich auf taub und legte sich verträumt ins Gras. Leise summte er vor sich hin. Ich glaube, dass ihm das richtig gut getan hat. Ich jedenfalls werde ihrem Glück nicht im Wege stehen. Aber sollte Malfoy ihm irgendetwas antun, dann kann ich für nichts garantieren.

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Ich weiß nicht, aber ehrlich gesagt gefällt mir dieses Kapitel nicht. Was meint ihr? Krieg ich ein kleines Review?