Ich danke meinen lieben Reviewern, dafür, dass sie immer einen Kommentar für mich übrig haben.
Die Wartezeit war schon länger als sonst oder? Aber geht es euch nicht manchmal auch so, dass ich absolut keinen Bock hattet Reviews zu beantworten und trotzdem tut ihr, wobei sich das über eine Woche hinzieht.
Also, viel Spaß beim neuen Chap.
Crying Eyes
Kapitel 13: Aussöhnung
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Draco POV
„Was glaubst du, was das hier in der Wand ist, Mrs. Norris?", krächzte Filch. Seine Katze maunzte zustimmend.
Oh, Shit! In der Hektik hatte ich doch tatsächlich vergessen den Geheimgang zu schließen. Nun stand Filch praktisch schon vor mir. Was sollte ich tun? Schnell verdrückte ich mich in eine dunkle Ecke direkt am Eingang und schob mich tiefer in den Schatten. Ich hörte einen dumpfen Schlag und sogleich vernahm ich eine Stimme, so erschreckend nahe, dass mir das Herz stehen blieb.
„Verdammt Mrs. Norris, musst du immer im Weg Rumstehen?", knurrte Filch.
Wäre die Lage nicht so ernst gewesen, hätte ich gelacht. Doch jetzt war ich froh, wenn ich mal für zwanzig Sekunden den Atem anhalten konnte. Eine falsche Bewegung und ich war geliefert.
Da erschien Filchs Kopf mit den verfilzten braunen Haaren im Raum und ich quetschte mich so weit in die Ecke, wie es ging. Filch schritt durch den kleinen Raum und trat fast auf die Zutaten, die ich auf den Boden gelegt hatte, weil ich schnell das Feuer wieder angefacht hatte. Einmal blickte er kurz zu mir herrüber, doch anscheinend hatte er mich nicht bemerkt.
Verzweifelt sah ich mich nach einer Fluchtmöglichkeit um, doch auf die schnelle fand ich nichts. Da fiel mir das Buch in meiner Nähe auf. Lautlos hob ich es auf und wartete auf Filchs nächste Reaktion. Diese kam auch sofort. Er hob die Zutaten auf und betrachtete sie eingehend, bevor er rief:
„Professor Snape, ich glaube ich habe hier ihre gestohlenen Zutaten gefunden. Hier in einem Geheim-..."
Doch weiter kam er nicht, denn ich hob das Buch in über mich und schlug es ihm mit aller Kraft an den Kopf. Er stöhnte und sackte in sich zusammen. In meinem Schockzustand stellte ich mich neben den Eingang und wartete bis Snape kam
Drauf musste ich nicht lange warten. Schon vernahm ich regelmäßige Schritte, die schnell näher kamen. Gespannt hielt ich mich bereit. Allerdings blieb er vor dem Eingang stehen.
„Interessant, Interessant. Ein Geheimraum in der Mauer. Dort liegen meine gestohlen Zutaten. Bestimmt hat sie ein nerviger kleiner Schüler geklaut.", murmelte er leise.
Warum kam er nicht herein? Ahnte er, dass ich noch im Raum war? Geschlagene 5 Minuten standen wir uns schon fast gegenüber. Ich drinnen und er draußen. Na sicher wusste er, dass ich hier drinnen war. Wieso sollte Filch sonst auf dem Boden liegen? Wenn nicht bald etwas geschah, dann standen wir morgen auch noch da. Schließlich überkam mich die Ungeduld und auf nichts achtend rannte ich hinaus.
Dort sah mich Snape noch nicht einmal überrascht an sondern hob nur wortlos seinen Zauberstab, um mich wahrscheinlich zu schocken. Aber er hatte nicht damit gerechnet, dass ich versuchte mich zu wehren.
Mit aller Kraft lies ich das Buch auf seinen Kopf niedersausen und mit dem gleichen Geräusch wie bei Filch ging auch er zu Boden. Wenn ich ganz ehrlich war, hätte ich nicht geglaubt ihn so leicht kalt stellen zu können.
Ich räumte die beiden Bewusstlosen an die aus dem Raum an die Mauer , versiegelte den Geheimraum und ging dann sichtlich geschockt in meinem Schlafsaal. Beim Gehen tauchte eine Frage auf. Was, wenn sich Snape an mich erinnerte? Dann war alles aus. Zu Müde um weiter darüber nachzudenken fiel cih angezogen ins Bett und schlief ein.
Ron POV
„Ron kommst du jetzt vielleicht mal?", fragte mich Ginny angenervt.
„Komme gleich", rief ich ihr vom Jungenschlafsaal aus entgegen.
Hermine und Ginny wollten mit mir zusammen zum Frühstück. Das ich etwas später aufgestanden war wie sie und ich mich somit noch frisch machen musste, übersahen die zwei.
Noch verschlafen aussehend stieg ich die Treppe hinunter. Hermine hatte einen Du-musst-früher-aufstehen Blick aufgesetzt und Ginny wippte ungeduldig mit dem Fuß.
„Seid doch nicht so ungeduldig.", sagte ich und knuffte Ginny spielerisch in die Seite.
Wir öffneten das Portrait und traten hinaus. Ginny hielt Hermine zurück und flüsterte ihr etwas ins Ohr, bis beide zu kichern anfingen.
„Was gibt's denn zu kichern?", fragte ich gleichgültig und stolzierte weiter die Treppe hinab.
Müde streckte ich mich und… trat in eine Trickstufe. Mit den Armen rudernd fiel ich vornüber, purzelte ein paar Stufen abwärts und kam höchst unsanft auf meinem Arm auf. Das ich nicht darüber gesprungen war. Normalerweise trat nur Neville in solche Stufen.
Ein stechender Schmerz raste durch meinen linken Arm. Über mir hörte ich ein Lachen.
„Also, dass du da noch mal reintrittst hätte ich nicht gedacht.", meinte Hermine grinsend.
Bitter sah ich die zwei an. Mir tat nicht nur der Arm weh. Sondern auch der Rest meines Körpers.
„Würdet ihr bitte zum lachen aufhören? Es tut wirklich sehr weh. Ich glaube mein linker Arm ist gebrochen."
Schlagartig verstummte deren Lachen und Hermine kam besorgt zu mir. Sie betastete meinen Arm.
„Ist es wirklich so schlimm?", erkundigte sich Ginny.
„Ja, verdammt!", herrschte ich sie an.
„Kannst du aufstehen?", fragte Hermine.
Schwankend richtete ich mich auf. Es ging. Zusammen gingen wir zum Krankenflügel, wobei mich aber Hermine stützen musste. Ohne diese Hilfe, wäre ich bestimmt oft umgefallen.
In der Krankenstation
Außer Atem kamen wir an unserem Ziel an und ich tapste zu einem der ganz in weiß gekleideten Betten. Ginny suchte in der Zwischenzeit nach Madam Pomfrey. Beim umsehen bemerkte ich Harry. Er saß in seinem Bett und war sichtlich verwirrt über diesen plötzlichen Rummel. Hermine schritt zu ihm und wechselte ein paar Worte mit ihm, bevor sie wieder zu mir kam.
„Was hast du mit Harry geredet?", fragte ich missbilligend.
„Ich habe ihm nur mitgeteilt, dass du mit einem wahrscheinlich gebrochenem Arm hergekommen bist.", gab sie schnippisch zurück.
Das war nicht alles. Das konnte nicht alles gewesen sein. Doch bevor ich dazu kam, nachzufragen, stand schon Madam Pomfrey neben mir.
„Na, dann wollen wir doch mal sehen…", murmelte sie und tastete an meinem Arm entlang.
„Es tut mir Leid Mister Weasley. Der Arm ist gebrochen. Aber das kriegen wir wieder hin. Heute Abend werde ich ihnen zum trinken Skeele-Wachs vermischt mit einem Schlaftrank verabreichen. Bis dahin kann ich nur einen Anti-Schmerz Zauber darüber sprechen. Sie sind für heute vom Unterricht befreit."
Sie sprach drei Wörter und sofort hörte mein Arm auf zu schmerzen. Erleichtert sah ich sie an. Zum Glück war ich Rechtshänder. Sonst hätte mir dieser „kaputte" Arm Probleme gemacht.
Hermine und Ginny gingen nach einer Weile wieder und auch Madam Pomfrey hatte sich in ihr Büro zurückgezogen. Nun war ich ganz alleine… mit Harry.
Harry POV
Ich hatte keine Ahnung wo Ron lag. Doch ich vermutete ihn im Bett gegenüber, weil von da her die Stimmen gekommen waren. Eine peinliche Stille lag drückend um uns. Keiner traute sich ob des vergangen Vorfalls ein Wort zu sagen.
Man hörte ein leises Quietschgeräusch, als sich Ron von seinem Bett erhob. Snitch fing an zu knurren. Das hatte ich noch nie von ihm gehört.
Mit ein paar leisen Worten beruhigte ich ihn wieder. Dann sprang er auf meine Füße und rollte sich auf ihnen zusammen.
Ron unterdessen hatte sich auf mein Nachbarbett gesetzt und war immer noch ruhig. Plötzlich erhob er die Stimme.
„Du Harry? Weißt du… Es-es tut mir Leid. Mir tut es Leid das ich dich… was ich gesagt habe und das ich dich beleidigte. Ich wollte das… ich meine das war… kannst du mir noch mal verzeihen? Was soll ich ohne meinen besten Freund?", endete Ron.
Ich grinste ihn an.
„Weißt du Ron, wir sind beide Stur. Aber wenn das nicht so wäre, dann wären wir nie beste Freunde geworden. Am besten versuchen wir den Vorfall zu vergessen", beruhigte ich ihn.
Ich war froh, dass wir unseren „Streit" begraben hatten, denn auch wenn Hermine meine beste Freundin war. Ron konnte sie nie ersetzen.
Er atmete erleichtert aus und steuerte auf sein Bett zurück. Wenigstens war es jetzt nicht mehr so langweilig, da ich Ron nun um mich rum hatte.
Etwas später saßen Ron und ich auf unseren Betten und unterhielten uns über Gott und die Welt, als plötzlich die Tür des Krankenflügels geöffnet wurde.
Draco POV
Zielsicher steuerte ich auf Harry zu, doch im letzten Moment merkte ich gerade noch, dass Weasley auch da war. Unsicher sah er mich an und ich war ein bisschen verwirrt.
„Was willst du hier Malfoy?", fragte er bissig.
Harry zog leise aber scharf die Luft ein. Hoffentlich verrät er uns nicht. Was sollte ich tun?
„Ich bin bestimmt nicht gekommen um dich zu besuchen", sagte ich mit der üblichen Häme in meiner Stimme.
Wo sollte ich hin? Umkehren wäre blöd. So beschloss ich zu Madam Pomfrey zu gehen, weil ich angeblich Kopfweh hatte.
Harry POV
Das fehlte mir gerade noch. Plötzlich hatte ich wieder eine Wut auf Ron. Könnte er nicht irgendwo anders sein? Doch ich unterdrückte sie und wartete darauf, dass Draco heraus kam.
Sekunden später trat der blonde Slytherin wieder aus dem Büro und verschwand. Aber bevor er zur Tür hinausging, teilte er mir noch was mit.
„ Na ja, wir sehen uns Potter. Nach Zaubertränke."
Ron war bestimmt mehr als nur verwundert, auch ich war zuerst stutzig. Aber trotzdem verstand ich die Botschaft. In der Nacht wollte er nach seinem Trank nochmals kommen. In der Hoffnung nicht von Ron entdeckt zu werden.
„Was war jetzt das?", fragte mich Ron irritiert.
Scheinbar ahnungslos zuckte ich mit den Schultern.
„Ich habe keine Ahnung Ron. Das war sehr merkwürdig. Ich kann doch gar nicht zu Zaubertränke."
Das hatte er geschluckt. Den restlichen Tag sprach er das Thema nicht mehr an sondern regte sich stattdessen über Snape auf, der Gryffindor, seit Harry nicht mehr da war, wegen ihm massenhaft Punkte abzog.
Später in der Nacht, als Ron seinen Schlaftrank und das Skeele-Wachs geschluckt hatte und jetzt friedlich schlief, wartete ich ungeduldig auf Draco. Es war schon spät. Snitch schlief tief und fest neben meinem Bett.
„Hi, Süßer!", sagte ich unvermittelt.
Ich hörte die Schritte, welche eigentlich leise waren, stoppen.
„Wie…Wie weißt du, dass ich es bin und vor allem, dass überhaupt jemand kommt?", fragte Draco reichlich verwirrt.
„Mal ehrlich du bist nicht gerade der leiseste. Und ich habe dich gerochen. Du riechst seit gestern immer nach Kräutern. So konnte ich auch wissen, dass du es bist. Und außerdem, wer außer dir sollte sich in der Nacht in die Krankenstation schleichen?", erwiderte ich verschmitzt.
Wahrscheinlich immer noch nicht ganz beisammen, setzte er sich zu mir aufs Bett und gab mir einen langen Kuss.
„Du hast wirklich außergewöhnliche Fähigkeiten. Wie machst du bloß? Normalerweise sind meine Schritte so leise, wie die einer Katze, Potter!", grinste Draco.
Ich stupste ihn Spielerisch in die Seite und beantwortete ihm seine Frage.
„Keine Ahnung. Aber aufgrund meiner… Behinderung, sind meine anderen Sinne schärfer. Also, sieh dich vor, solltest du einen Attentat auf mich planen."
Ich grinste. Und so alberten wir noch eine Weile herum. Bis ich ihn auf den Vorfall vom Nachmittag ansprach.
„War mir klar, dass du die Botschaft verstehst. Weasley wusste nichts, oder? Für mich war es ein ganz schöner Schock, als ich ihn in einer der Betten sah. Ich musste mir schnell eine Ausrede einfallen lassen. Nachdem ich mich bei Madam Pomfrey „untersuchen" ließ, hatte ich wenigstens einen Grund hier aufzutauchen. Dann ließ ich mir noch schnell eine verschlüsselte Botschaft einfallen."
Ich nickte bewundernd. Draco behielt immer einen kühlen Kopf. Bestimmt hätte ich nur eine Ausrede gestammelt und wäre umgekehrt.
Draco küsste mich auf den Mund und verabschiedete sich von mir, mit dem Versprechen, morgen wieder zu kommen.
Ron POV
Leise aber schnell wachte ich auf. Der Schlaftrank hatte aus unerklärlichen Gründen aufgehört zu wirken. Die Dunkelheit im Zimmer, wurde durch das helle Scheinen des Mondes durchbrochen. So konnte ich gerade noch eine Gestalt erkennen, die in der Tür verschwand. Wer war das?
Harry bewegte sich im Bett gegenüber unruhig hin und her, bis er schließlich Ruhe fand. Ich wurde den Gedanken nicht los, dass mir Harry etwas verbarg. Dieser Mensch, von eben war doch bestimmt bei ihm. Irgendwie hatte ich das unbestimmte Gefühl, dass es Malfoy war.
Draco POV
Im Nachhinein wunderte ich mich, warum ich Harry nichts von dem Vorfall im Geheimraum erzählt hatte. Ich wollte ihn einfach nicht beunruhigen. Aber jetzt kam ich mir blöd vor. Es hätte ich bestimmt interessiert. Doch der Schock saß mir selber noch zu tief in den Knochen. Snape hatte sich den ganzen Tag über völlig normal verhalten. So als wäre nichts. Anscheinend hatte ich doch Glück gehabt und er konnte sich nicht mehr erinnern. Wenn der Trank nicht schwarzmagisch, unerforscht und somit verboten wäre, dann hätte ich ihn gestern auch gar nicht Bewusstlos schlagen müssen.
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Also, es wäre nett, wenn ihr mir auch jetzt wieder ein Review hinterlassen würdet. / smile /
Zu den Reviewantworten:
Im Voraus: Ich danke meinen lieben Reviewern, dafür, dass sie einen Kommentar für mich übrig haben.
Kosmiclady: Danke! Die Fragen stellen sich wohl die meisten. g
Schnuckiputz: Ich dachte eigentlich, dass die Gummibärchen-Szene nicht so toll ankommt. Na ja, umso besser. Ich hoffe ja doch, dass du noch Zeit finden wirst zu reviewen. Onna? Wo ist denn dieser Name her? Lass dich überraschen. Ich denke nicht, dass die „Strafe" so schlimm ist, kommt drauf an wie man es sieht. g HDL
Severina35: Na ja, Lob hab ich schon bekommen, aber nur noch nicht für die Länge der Kapitel. Stimmt mir ging das Geständnis ja selber zu schnell, aber ich kann so was nicht schreiben.
Deedochan: Da du das besser findest, stehen sie jetzt immer unterhalb. Ich wollte ja zuerst schreiben, dass Harry da weint, aber dann wäre es ja zu einfach gewesen. HDL
DracoDragon: Also, das kapier ich jetzt nicht wirklich. Kann es sein, dass du eigentlich mehr schreiben wolltest?
Leah-07: Ich weiß an der Stelle aufzuhören ist gemein. /evilgrins/ Aber das schafft zumindest ein bisschen Spannung. Daran hab ich auch noch nicht gedacht. Aber auf so was glaube ich kommen diese beschränkten Slytherins gar nicht.
Noel McKey: Nein, Sev ist nicht blöde, aber ein Schlag auf den Kopf zieht den Verstand in Mitleidenschaft. HDGDL
Liz Black: Du magst Gummibärchen genauso wie ich? Dafür kann ich Schokolade überhaupt nicht ab. Also leicht hat es Draco definitiv nicht. Ja eine sehr sadistische Ader. Ich will jetzt kein Beispiel nennen, denn das wäre nicht mal für mein Alter geeignet. (Ok, so alt bin ich auch wieder nicht): Für die Idee hat mich eine andere Fic inspiriert. Da stand irgendetwas von wegen blind drinnen, und da mich das Thema sowieso gleichermaßen schockiert und interessiert, habe ich einfach eine Fic darüber geschrieben. Hatte eigentlich nicht vor sie zu Ende zu führen, aber sie kommt gut an und gefällt mir. HDL
Ich danke auch herzlich: feaneth, vava für das Review.
