Lily sah am Morgen den langen Haustisch hinab. James, Sirius und Peter sahen müde aus. Alle hatten Ringe unter den Augen und sie bewegten sich sehr langsam.
„Wo ist Remus?", fragte Lily Lorrain.
„Keine Ahnung, vielleicht ist er wieder mal krank.", antwortete sie.
„Wieder?", erstaunt sah sie, sie an.
„Remus ist öfter krank.", erklärte Lorrain wie selbstverständlich. „Ist dir das noch nie aufgefallen?"
„Äh, nein. Nicht wirklich.", gab Lily zu.
Lorrain bedachte sie mit einem strafenden Blick.
Gemeinsam sahen sie den Tisch hinab.
„Wir müssen mit Moony sprechen!", sagte Sirius bestimmt. „Er muss davon wissen."
„Ja, aber das geht erst heute Abend.", seufzte James.
Die Freunde schwiegen.
„Heute so betrübt?", lachte Ellen, die mit Lily plötzlich hinter ihnen stand.
Sie schreckten herum.
„Potter, ich will heute Abend mit dir über ein Problem sprechen. Halb acht im Raum der Schulsprecher!", erklärte sie in einem Ton der Professor McGonagall alle Ehre gemacht hätte.
James erwiderte nichts, sondern nickte nur.
Das hat nichts Gutes zu bedeuten, dachte er.
Lily warf die Haare zurück und trollte sich mit Ellen davon.
„Das ist gar nicht gut, Prongs!", stellte Sirius überflüssig fest.
„Lasst uns einfach nur den Tag zu Ende bringen, ich lass mir schon was einfallen.", beruhigte James die anderen.
„Du sagst das so einfach!", quiekte Peter und sie begaben sich zu Verteidigung gegen die dunkeln Künste.
Professor Taylor saß hinter ihrem Pult.
James sah Lily in der ersten Reihe sitzen. Die Herbstsonne zauberte kleine goldene Strähnen in ihre Haare und ließ sie elfengleich erscheinen.
Die Stunde begann und die Professorin erklärte ihnen die Wirkung eines Fluches der Wunden hervorbrachte, die sich nie schließen ließen und das Opfer somit verblutete. Sie krönte diese ekelhafte Erläuterung mit einem Schaubild.
Eine Welle der Übelkeit schwebte durch die Klasse. Lily musste sich sehr zusammen nehmen ihr Frühstück in sich zu behalten.
Schweigend ging die Klasse aus dem Raum, als die Glocke geläutet hatte.
„Das war einfach nur widerwärtig!", flüsterte Ellen. Angst war in ihrem Gesicht zu sehen.
„Benutzen die Todesser diesen Fluch immer noch?", fragte Alex.
Lily warf einen nervösen Blick zu Ellen. Sie machte sich wirklich Sorgen um sie. Nach dieser Stunde, kein Wunder!
„Denke schon.", antwortete Ellen. „Ich würde gerne mit meinen Eltern sprechen!", setzte sie betrübt hinterher.
Alex legte einen Arm um ihre Schultern.
„Sie sind sicher. Mach dir keine Sorgen.", war das einzigste was sie sagen konnte.
Den anderen fehlten einfach die Worte.
Das Wetter passte sich ihrer miserablen Stimmung an. Der strahlende Sonnenschein war zu einem Sturm umgeschwungen, dass einem Hören und Sehen verging. Der Donner hallte laut in den Gängen wider und Blitze zuckten in langen Bahnen über den Himmel. Wind heulte unablässig und es war so dunkel, dass die Lichter schon frühzeitig entfacht werden mussten.
Der Tag schleppte sich dahin. James hatte den Eindruck, alle Uhren würden langsamer laufen, nur um ihm mehr ins Bewusstsein zu rücken, dass er unvorsichtig gewesen war.
Zum Abendessen gesellten sich die Mädchen zu Sirius und den anderen.
„Du hast noch drei Tage, Sirius!", erklärte ihm Alex. „Ich bin überrascht das du der Versuchung, Snape zu verhexen, bis jetzt widerstanden hast."
„Mh, ich habe ihn einmal gesehen, da hatte er seinen Zauberstab schon raus geholt. Aber als er mich sah, hat er ihn wieder weg gesteckt!", lachte Ellen.
„Ich wollte ihn ja gar nicht verhexen!", verteidigte sich Sirius. „Ich wollte ihn lediglich anpeilen um zu sehen ob ich es noch kann!"
„Das war die schlechteste Ausrede, die ich je von ihnen gehört habe, Mr. Black!", neckte Alex.
„Ah, ah, AAAHH!", machte Ellen. „Noch so etwas und ich habe gewonnen!", grinste sie ihn nun an.
„Aber, das ist nicht fair!", Sirius sah sie mit großen mitleidserregenden Augen an. Die von einer kleinen Katze hätten stammen können.
Lily sah ihnen belustigt zu und ließ ihren Blick zu James wandern. Er rückte gerade etwas an seinen Handgelenken zurecht. Sie waren verbunden! Lily konnte kleine rote Punkte erkennen.
Was hat er nur gestern gemacht? Das ist doch Blut., überlegte sie.
Sie schaute auf ihre Uhr. Es war kurz vor halb acht.
„James?", fragte sie ihn. Er reagierte gar nicht.
„Potter!", versuchte sie es nun. Es schien zu wirken. James hob den Kopf.
„Es ist gleich halb acht."
„Oh, ja. Komme schon.", und er zog die Ärmel seines Umhangs weiter nach unten.
Gemeinsam gingen sie aus der Halle.
„Wisst ihr, eigentlich wären James und Lily ein absolutes Traumpaar.", seufzte Alex.
„Ich würde um 20 Galleonen wetten, das dass nicht passiert!", sagte Ellen selbstsicher.
Sirius sah sie entgeistert an. 20 Galleonen war eine Menge Gold.
„Ich bin dabei!", rief Lorrain. „Ich sage aber, da passiert noch was!"
„Ihr seid vielleicht ein paar Hexen.", stellte Sirius lachend fest.
Alex sah ihn grinsend an. „Der Schein kann trügen. Man kann ganz anders sein, als man vorgibt."
James ging neben Lily die Gänge entlang. Er fühlte sich, als würde er zu seiner Hinrichtung gehen und sein Henker würde neben ihm die Axt schleifen. Im vierten Stock bogen sie nach links und kurze Zeit später standen sie vor einer schweren Eichentür.
Lily nannte das Passwort ,Confido, und sie traten ein.
Der Raum unterschied sich nicht groß von dem Abteil der Schulsprecher im Hogwarts Express. Nur das er höher war, ein Feuer im Kamin brannte und ein großer Tisch mit Stühlen in einer Ecke stand.
James setzte sich auf das Sofa. Lily blickte ihn mit einem strengen Blick an.
„Wo bist du gestern Nacht hin gegangen?", fragte sie ihn gerade heraus.
Er sah sie mit einem ausdruckslosen Gesicht an, kein einzigster Muskel zuckte. Niemand hätte sagen können, was hinter seinen Augen vor sich ging.
„Ich bin nirgendwo hin gegangen.", erklärte er ihr.
Lily schnaubte.
„Ich habe dich gesehen, wie du zur Peitschenden Weide gerannt bist und dann verschwunden bist!", rief sie ärgerlich. „Also lüge mich nicht an!"
„Du spionierst mir nach?", fragte James. Lily überhörte diese Frage.
„Hast du eine Ahnung was ich gedacht habe, als ich drei riesige Tier da auftauchen sah, wo du kurz vorher verschwunden bist!"
James sah sie mit gemischten Gefühlen an.
Verdammt, sie hat uns gesehen. Aber sie hat keine Ahnung, dass wir es waren die wieder aufgetaucht sind., dachte er erleichtert.
Lily sah ihn kampfeslustig an.
„Was hast du eigentlich mit deinen Handgelenken gemacht?", und sie griff nach seiner Linken. Diesmal war er aber nicht schnell genug, wie sonst beim Quidditch spielen, wenn er dem kleinen goldenen Schnatz hinterher jagte. James versuchte ihr seine Hand zu entziehen, aber Lily packte nur fester zu und es schmerze mehr.
Sie wickelte den Verband ab. James fühlte sich wie ein kleiner Junge, der von seiner Mutter zurecht gewiesen wurde.
Lily schaute erschrocken auf die Wunden um sein Handgelenk.
„Was hast du nur gemacht?", ihre Stimme war plötzlich total verändert. Sie hörte sich sanft an. „Hast du es mal mit Murtlapessenz probiert?"
Ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht.
„Zeig mir das andere Handgelenk!", verlangte sie und setzte sich zu ihm. Er gab ihr seine Rechte. Die sah auch nicht besser aus.
„Erzählst du mir nun was du auf den Schlossgründen gemacht hast?", versuchte es Lily nun noch einmal.
„Ich war nirgendwo!", erklärte James.
Lily rollte mit den Augen.
„Was hast du eigentlich in meinem Schlafsaal gemacht?", wollte er nun wissen.
„Ich? Was soll ich in deinem Schlafsaal gemacht haben?", nun war es an ihr zu lügen.
„Du warst da! Ich habe Beweise.", beharrte James.
Lily zog eine Braue nach oben.
„Und woher willst du wissen, dass ich in dieser Trollhöhle war?", und da war es auch schon draußen!
„HA!", rief James. "Du kannst gar nicht wissen, dass es bei uns wie in einer Trollhöhle aussieht, es sei denn du warst dort, was du ja eigentlich auch warst.
Lily hätte sich Ohrfeigen können.
„Es sieht in jedem Jungenschlafsaal so aus!", versuchte sie sich zu retten.
„Evans, streite es doch nicht ab. Ich weiß das du dort warst!", verkündete er ihr endgültig.
„Und woher dann bitte?"
„Sirius fand ein Haar von dir!", trumpfte James auf. „Und du bist die Einzigste von den ganzen Gryffindors die solche Haare hat! ÄTSCH!", er genoss seinen Sieg!
„Ist dir eigentlich klar, dass du gerade damit zugegeben hast, dass ihr alle aus eueren Betten wart?", nun war es an Lily ihm die Zunge raus zu strecken.
James klappte das Kinn hinunter.
Verdammt, sie hat Recht!
„Ähm, wie wäre es, wenn wir uns darauf einigen, dass du nicht in unserem Schlafsaal warst und du mich nicht gesehen hast.", fragte er hoffnungsvoll.
„Mir kann nichts passieren.", erwiderte sie überlegen.
„Mir kann auch nichts passieren!", schnaubte er.
„Nicht, wenn ich dafür sorge!"
„Hör zu, Evans. Ich kann, darf und will dir nicht sagen was ich gemacht habe!"
„Schön! Ich finde es eh raus!", fauchte sie ihn an und stürmte aus dem Raum.
James blieb noch eine Weile sitzen, dann aber ging er zum Gryffindor Gemeinschaftsraum. Er blickte sich um. Lily saß in einer Ecke mit ihren Freundinnen und machte Hausaufgaben. Sirius und Peter waren nicht zu sehen. So entschied er sich zu den Schlafsälen hinauf zu gehen. Er öffnete die Türe und sah Sirius auf seinem Bett hocken. Remus lag wieder in seinem eigenen Bett. Er sah noch erschöpft aus.
„Und? Was wollte Evans?", fragte Sirius.
„Sie hat mich gesehen.", erklärte James schlicht. Remus sah ihn besorgt an. Padfoot hatte ihn wohl schon aufgeklärt.
„Und sie war hier?", wollte Moony wissen.
„Sie hat es erst abgestritten, aber dann hat sie sich verplappert. Sie bezeichnete unseren Schlafsaal als Trollhöhle.", grinste James. „Ich habe ihr nichts gesagt, nur ihre letzten Worte machen mir Sorgen."
„Und die waren?", erkundigte sich Peter.
„Ich finde es eh raus.", erzählte James in einer ‚Mädchenstimme'.
Die Stimmung zwischen Lily und James war sehr angespannt. Beide nutzten jede Gelegenheit sich anzugiften. James war zum Schluss so sauer, dass er unbemerkt von allen anderen Lilys Bücher verhexte. Den dicken Einbänden wuchsen kleine Hände und Füße, und fauchten gelegentlich. Doch keiner bemerkte, dass diese Geräusche aus Lilys Tasche kamen. Als sie ihr Buch für Zauberkunst heraus nahm blickten ihr fünf kleine Augen vom Buchdeckel entgegen. Vor Schreck schrie sie auf und ließ das Buch fallen, was diesem natürlich gar nicht gefiel.
James, Sirius und Peter brachen in Gelächter aus.
Das ließ sich Lily nicht gefallen, straffte die Schultern und hob ihr lebendes Nachschlagewerk auf. Leider war das Buch so verärgert darüber, dass sie es fallen gelassen hatte, das es die Zähne zusammen biss und sich sträubte geöffnet zu werden.
„Das zahle ich ihm heim!", schwor Lily ihren Freundinnen. „Und wenn es das Letzte ist, was ich dieses Jahr mache!"
„Wie willst du das anstellen?", fragte Alex.
„Ich weiß es noch nicht, aber wenn sich mir die Gelegenheit bietet, schlage ich zu!"
Ellen sah Lorrain triumphierend an. „Willst du aufgeben?", flüsterte sie ihr zu.
James schmiedete ebenfalls Pläne, um es zu vermeiden noch einmal gesehen zu werden.
„Das nächste Mal nehmen wir wieder die Karte des Rumtreibers und den Tarnumhang!", legte er eines Abends fest. „Wir können das nicht noch einmal riskieren!"
Sirius verlor seine Wette mit Ellen am letzten Tag! Aber eigentlich war es nicht wirklich seine Schuld. Die ganzen sechs Tage war er freundlich zu jedem. Professor McGonagall rief ihn sogar zu sich, um zu fragen was denn mit ihm geschehen sei. Das Schuljahr wäre schon fast eine Woche alt und er hätte noch nicht in ihrem Büro erscheinen müssen, stellte sie fest.
Doch dann kam der letzte Tag! Die Sonne hatte sich noch einmal entschlossen ein Gastspiel zu geben und erhellte die Schlossgründe. Sirius saß mit Remus an ihrem Stammplatz unter einem Baum am See. Eine Gruppe Slytherins hockte nicht weit entfernt im Gras. Snape unterhielt sich lauthals mit Rabastan Lestrange über eine ganz bestimmte Slytherin.
„Wenn ich den Illusionstrank erst einmal fertig habe, dann steht mir nichts mehr im Weg.", triumphierte Severus.
„Das glaube ich nicht.", sagte Rabastan zweifelnd. „Rudolphus hat Bellatrix schon lange um den Finger gewickelt."
Ein Junge namens Winston lachte laut auf. „Nie und nimmer schaffst du das, Severus!"
Sirius kam nicht umhin, sich dieser Unterhaltung zu entziehen.
„Die unterhalten sich doch über Bellatrix Black.", stellte er verblüfft fest.
„Ignoriere sie einfach!", sagte Moony.
„Das kann ich nicht, sie ist meine Cousine! Ich muss doch wissen, was in meiner Familie vor sich geht."
„Du willst doch mit deiner Familie nichts zutun haben.", entgegnete Remus.
„Ach das tut nichts zur Sache. Neuigkeiten sind Neuigkeiten.", sagte er grinsend und ging in Richtung Snape.
Schlagartig verstummten die Slytherins, als sie bemerkten, wie Sirius Black auf sie zu kam.
„Na Schniefelus, bist wohl scharf auf meine Cousine? Sieh den Tatsachen ins Auge!", sagte Sirius von oben herab blickend. „Du bist keine Veela, auch wenn dein Haar so glänzend ist und du willst ihr mit deinem Anblick doch nicht das Augenlicht nehmen!"
Snapes beachtliche Nasenflügel bebten vor Zorn und sein Gesicht wurde weiß. Doch plötzlich atmete er tief durch, straffte seine Schultern und stand auf.
„Da kannst du recht haben.", meinte er im Plauderton und strich sich eine seiner fettigen Strähnen aus dem Gesicht. „Das ist der Unterschied zwischen uns beiden. Ich bin ein Realist und du bist ein Fantast.", Snape grinste breit. „Der fantastischste Feigling, der mir je untergekommen ist. Du magst zwar reinblutig sein, aber du bist und bleibst ein Schlammblutliebhaber und bist zu feige, dass deiner Familie zu gestehen. Stattdessen versteckst du dich bei Potter und lässt dir ein Familienidyll vorgaukeln, dass du niemals hattest."
Sirius stand da und sagte nichts. Er umklammerte seinen Zauberstab, so fest, dass seine Knöchel weiß wurden. Padfoot stand da, wie vor den Kopf geschlagen. Das erste Mal in seinem Leben fiel ihm keine Antwort ein.
Remus sprang auf, als er sah zu was diese Unterhaltung führen konnte. Beschwichtigend legte er einen Arm um Sirius. „Lass es. Das sind sie nicht Wert."
Snape grinste fies. „Genau Siri, geh fein mit Tante Remus. Vielleicht kauft sie dir was im Honigtopf."
Lestrange und Winston schlugen sich vor lachen auf die Schenkel.
Das war einfach zuviel. Moony und Padfoot rissen gleichzeitig ihre Zauberstäbe hoch.
Ein Lichtstrahl feuerte aus Sirius' Zauberstab und traf Snape genau ins Gesicht. Augenblicklich wuchsen Tentakeln aus seinen fettigen Haaren und schnürten sich um Kopf und Hals. Remus hatte Lestrange und Winston erwischt. Innerhalb von Sekunden strafften sich ihre Haaransätze und die sonst so strubbeligen Haare wanden sich in feste Knoten, die McGonagall neidisch gemacht hätten. Aus ihren Hogwartsuniformen wurden viel zu enge Tweedkleider im Schottenmuster. Winston wuchs eine Brille aus der Nase und Lestrange hatte plötzlich einen schrulligen Filzhut auf dem Kopf.
„Da hat Tante Remus mal wieder aus dem Nähkästchen gezaubert.", stellte Sirius anerkennend fest.
„Nicht nur das! Tante Remus hat den Fluch auch noch verstärkt!", lachte Moony. „So das die Zwei für die nächsten fünf Stunden wie Frank Longbottoms Mutter umher laufen müssen."
Sirius klopfte ihm auf die Schulter und lachte. „Den Zauber musst du mir beibringen."
„Das kann ich machen, aber klein Siri wird sich darüber Gedanken machen müssen, ob er im Honigtopf eine Flasche Kribbelsekt bekommt."
„Das war es mir Wert!", erklärte Sirius später James, als er ihm von dem Vorfall erzählte.
„Jetzt muss ich mir nur noch Gedanken machen, wo ich die Flasche Kribbelsekt her bekomme.", überlegte er.
„Versuch es im Eberkopf. Da haben wir letztes Jahr schließlich auch Feuerwhiskey bekommen.", half ihm James auf die Sprünge und grinste.
Ellen strahlte an dem Abend triumphierend.
„Ich wusste es!", rief sie.
„Eigentlich war es nicht Sirius Schuld. Er wurde provoziert!", und Remus erzählte haarklein von den Verwandlungen. Die Unterhaltung mit Snape behielt er für sich.
„Na dann ist es ja eigentlich nicht gerecht!", stellte Ellen danach fest.
„Kein Thema!", beharrte Sirius. „Ich habe mich nicht dran gehalten und somit habe ich verloren!"
„Das ist wirklich nobel von dir!", himmelte Alex ihn an. Sirius bedachte sie mit einem charmanten Lächeln.
James und Lily hatten sich an dieser Unterredung nicht beteiligt. Sie waren zu sehr damit beschäftigt sich böse Blicke zu zuwerfen.
„Wann gibst du endlich auf?", flüsterte Ellen zu Lorrain
