Juhu! Hat ein bissel gedauert bis ich mich mal durch gerungen habe wieder ein Kapitel online zu stellen. Ich möchte noch mal sagen, dass diese FF nichts mit meiner anderen FF Nachts sind alle Katzen grau zutun hat. Ja, ansonsten viel Spaß mit diesem Chap. :-)

Liebe Grüße

Tanja

Kapitel 30- Die Angst eines Werwolfs

Remus lief den Gang entlang. Seine Schritte hallten von den Steinwänden.

Was habe ich nur getan, sagte er sich verzweifelt. Ich hab sie angebrüllt, obwohl sie im Recht war.

Schnell ging er in Professor Flitwicks Klassenraum und platzierte sich auf die hintere Bank neben James, Peter und Sirius.

Peter schaute zu Remus herüber und sah seine finstere Miene.

„Was ist?", flüstert Peter.

„Nichts!", fauchte Moony zurück.

Die anderen Drei schauten ihn erschrocken an. Auch andere Schüler hatten sich umgedreht.

Kurz darauf stürzte Lorrain in den Raum. Normalerweise schaute sie immer zu Remus, wenn sie an ihm vorbei ging. Doch dieses Mal hatte sie den Kopf gesenkt und schaute peinlich genau auf ihre Schritte.

„Was ist denn hier los?", flüsterte James Sirius zu.

„Keine Ahnung, Lorrain hat ihn eben weg gezerrt. Sie wollte mit ihm reden."

„Über was denn?"

„Keine Ahnung."

Lorrain setzte sich neben Alex.

„Wo warst du?"

„Weg!", gab sie bissig zurück.

Alex riss die Augen auf.

„Hey, ich hab dir nichts getan. Also fauch mich nicht so an!"

Lorrain sah sie grimmig an und sagte nichts.

Die Stimmung war aufgeladen und als die Stunde zu Ende war stürmten Remus und Lorrain aus dem Raum.

„Wow, was ist denn da passiert?", fragte Lily in die Runde.

Die anderen zuckten mit den Schultern.

„Keine Ahnung.", kam die Antwort.

„Sie werden sich gestritten haben, ist das nicht offensichtlich?", sagte Ellen objektiv.

„Die Beiden? Streiten?", lachte Sirius. „Nie im Leben!"

„Sirius hat Recht.", pflichtete James bei. „Remus geht jeder Art von Streit aus dem Weg. Das liegt nicht in seiner Natur."

Lily blickte ihn vielsagend an, entschloss sich aber ihr Kommentar hinunter zuschlucken.

Alex beklagte sich beim Abendessen, dass Lorrain in Kräuterkunde nicht ein Mal mit ihr gesprochen hätte und Lily erzählte das Remus in Arithmantik nicht ein Mal zu ihr und Ellen geschaut hätte!

„Er hat die ganze Zeit vor sich hin gestarrt und er sah sehr böse aus."

In einer kleinen Gruppe zusammen gepfercht saßen Ellen, Alex, Peter, Sirius, James und Lily am Haustisch.

„Wir kriegen das raus!", sagte Ellen plötzlich.

„Wollt ihr sie etwa ausquetschen, wie ihr es bei Alex vor hattet?", fragte James gespannt.

Alex blickte sie überrascht an.

„Vergiss was er über dich gesagt hat.", winkte Ellen ab. „Wir befragen sie. Wenn du das meinst."

„Meint ihr, ihr werdet eine Antwort bekommen?", wollte Sirius wissen.

„Keine Ahnung.", schnaufte Lily. „Einen Versuch ist es Wert."

In ihrem Schlafsaal war die Anspannung groß. Lorrain sprach mit niemandem. Die anderen warfen sich verstohlene Blicke zu, als würde jeder darauf warten wer den ersten Schritt machte.

Alex sah entnervt aus.

„Lorrain, was ist los mit dir?", schallte es plötzlich durch den Raum.

Diese sah sie finster an.

„Sag du es mir. Ihr wisst doch sonst alles."

„Was redest du!", schaltete sich Ellen ein.

„Ihr wisst ganz genau was ich meine!"

„Nein, das wissen wir nicht!", fauchte Lily. „Sonst würden wir wohl kaum fragen."

Lorrain schürzte die Lippen und atmete tief durch.

„Ihr habt mich angelogen!", schrie sie plötzlich. „Die ganze Zeit habt ihr mich zum Narren gehalten! Ganze 3 Wochen. Nicht ein Funken Wahrheit war an allem. Eine Reflektion. Na klar! Belogen habt ihr mich alle! Hintergangen! Wie konntet ihr nur? Dachtet ihr, ich würde es nicht verkraften?"

Alles war ganz ruhig. Man hätte eine Stecknadel fallen hören.

„Es war zu deinem Besten.", sagte Alex leise. Ellen schaute verwirrt drein. Sie hatte keine Ahnung, denn sie hatte dieselbe Geschichte wie Lorrain erzählt bekommen.

„Von was redet sie?", forschte diese nach.

Lily seufzte tief.

„Wie du geschrieen hast!", sagte sie plötzlich. „Wir dachten es sei das Beste."

„Da habt ihr falsch gedacht! Das war das schlechteste was ihr machen konntet!"

Alle blickten sie an.

„Lorrain!", fing Alex an.

„Hör auf Alex. Ich will nichts mehr hören. Schluss damit. Lasst mich in Ruhe. Ich bin so enttäuscht von euch. Und ihr nennt euch meine Freundinnen!", Lorrain kletterte in ihr Bett und zog die Vorhänge zu. Das Gespräch war vorbei.

Lily und Alex schauten sich traurig an. Ellen sah noch immer irritiert aus, fragte jedoch nichts, da sie wusste, dass sie keine Antwort bekommen würde.

Im Jungenschlafsaal sah es nicht besser aus. Remus grummelte und brummte vor sich hin. Keiner wagte ihn anzusprechen. Peter, Sirius und James hatten ihren Freund noch nie so gesehen. Und sie hatten ihn schon in vielen Lebenslagen gesehen!

„Remus, jetzt sag doch endlich was los ist.", faste sich Sirius ein Herz.

„Nichts!", brummte dieser.

„Aber sonst wärst du doch nicht so aufgebracht.", drückte sich Peter gewählt aus.

„Wohl kaum!"

„Na dann sag es doch endlich. Dir muss man alles aus der Nase ziehen.", bohrte James.

„Ich will nicht drüber reden.", sagte Remus leiser und zog seine Bettvorhänge zu.

In den darauf folgenden Tagen änderte sich die Stimmung nicht im Geringsten. Weder Lorrain, noch Remus sprachen mit ihren Freunden und beide zogen sich unabhängig von einander immer mehr zurück.

Ellen faste sich nach langem überlegen ein Herz und fragte Lily nach dem Grund, warum Lorrain so war wie sie nun mal war.

Lily konnte es einfach nicht mehr verheimlichen. Es wäre unfair. Ja, wir waren auch unfair zu Lorrain., überlegte sie.

„Du musst mir schwören, dass du niemandem etwas sagst! Keiner Menschenseele!", beschwor sie Ellen.

„Warte!", unterbrach Ellen sie.

„Was ist?"

„Sag es mir lieber nicht.", sprach ihre Freundin schnell.

„Aber du wolltest es doch wissen?"

„Ich weiß, aber ich habe meine Meinung geändert. Vielleicht ist es besser, wenn ich es nicht erfahre."

„Warum?"

„Ich bin mir sicher, mir bleibt dann viel erspart!", gab ihr Ellen zu bedenken.

„Da ist etwas Wahres dran.

„Ich weiß. Ich brenne zwar darauf es zu erfahren, aber mein Gefühl sagt mir, das es gut wäre diesmal nicht der Neugierde nachzugeben."

„Ich bin sehr stolz auf dich!", lobte Lily sie.

/o/

„Kannst du nicht mal mit ihm reden?", quengelte James. Lily saß ihm gegenüber. Sie machten Hausaufgaben. Professor Taylor hatte ihnen eine Zusammenfassung des letzten Schuljahres aufgebrummt.

„Ich weiß nicht, Hase. Das müssten Lorrain und Remus unter sich ausmachen."

„Probiere es doch wenigstens mal. Nur mal probieren. Du hast ja keine Ahnung wie schlimm es ist mit so einem übel gelaunten Menschen in einem Schlafsaal sein zu müssen.", sagte James.

Lily sah ihn vorwurfsvoll an.

„Oh, stimmt ja. Vergiss den letzten Satz."

„Wie stellst du dir das vor? Soll ich ihm auflauern, ihn zusammen schlagen und an einen Stuhl binden, damit er mir nicht entfliehen kann?"

„Das wäre doch ein Anfang.", grinste Prongs.

„Sei mal Ernst!", wies Lily ihn zurecht.

„Ich weiß, aber wenn du das schon so beschreibst kann ich nicht Ernst bleiben.", wehrte er sich. „Versuchst du es wenigstens?", er blickte ihr tief in die Augen.

„Schau mich bitte nicht so an.", gab sie gequält von sich. „Das nützt dir nichts."

Seine haselnussbraunen Augen schauten in ihre smaragdgrünen.

„Bitte!"

„Ach, James.", seufzte Lily.

„Also machst du es?"

„Ja! Aber nur dieses eine Mal!"

„Ein anderes Mal verlange ich doch gar nicht!", und er beugte sich über den Tisch und küsste sie.

„Wo ist er denn gerade?", wollte Lily kurz darauf wissen. „Entweder jetzt oder nie!"

„Ich glaube, er wollte in die Bibliothek.", entgegnete Prongs perplex. „Ich habe nicht gesagt, dass du gleich gehen sollst."

„Du willst ja nur nicht den Aufsatz alleine schreiben!"

„Das stimmt gar nicht, ich wollte nur die Zeit mit verbringen!"

„Du warst schon immer schlecht im lügen.", lachte Lily und erhob sich.

„So schlecht bin ich nun auch nicht."

„Klar, das hat deine Mutter auch schon gesagt. Deine Eltern haben dich jedes Mal erwischt.", konterte sie.

James machte einen Schmollmund.

„Jetzt sei nicht beleidigt! Bis gleich.", und sie hauchte ihm noch einen Kuss auf die Wange.

Remus saß an einem Tisch in der hintersten Ecke, so als wollte er nicht gesehen werden. Ein Berg alter Bücher stapelte sich vor ihm auf.

Lily setzte sich ihm gegenüber und ihr wurde glatt die Sicht genommen. Langsam schaute sie über die Bücherwand. Von fern muss es komisch ausgesehen haben. Auf der einen Seite schrieb jemand eifrig und auf der anderen Seite linste jemand über den Wall aus gebundenem Papier. Remus fühlte sich beobachtet und schaute auf.

Grüne Augen funkelten ihm entgegen.

„Was machst du hier?", flüsterte er.

„Ich habe dich gesucht."

„Warum?"

„Ich wollte mit dir reden."

„Netter Versuch. Aber James und Sirius sind schon daran gescheitert."

„Ich versuche es aber nicht. Ich tue es einfach."

„Und wenn ich es nicht will?"

„Dann muss ich dich bewusstlos schlagen und dich an einen Stuhl fesseln, damit du mir nicht weg rennst."

Ein leichter Anflug eines Lächelns zeichnete sich in Remus Gesicht ab.

„So? Dann musst du das wohl tun."

„Remus, jetzt hör auf! Wir haben dir nichts getan. Ich habe dir vor ein paar Monaten gesagt, dass ich immer für dich da bin, oder? Und das bin ich jetzt. Ich will nicht, dass einer meiner Freunde unglücklich ist!"

„Zu spät.", sagte er resignierend und legte seine Feder beiseite.

„Dann sag mir was los ist. Vielleicht kann ich dir helfen."

„Was willst du damit erreichen? Es ist vorbei."

„Was ist vorbei?", Lily schaute ihn intensiv an.

Remus lehnte sich zurück und deutete auf den Stuhl neben sich. Lily nahm seine Einladung an und kam zu ihm.

„Ich war unfair zu Lorrain.", Moony seufzte tief.

„Das waren wir wohl alle.", ergänzte sie.

„Nein, ich war gemein und habe nicht nachgedacht."

„Jetzt sag schon endlich!", drängte Lily ihn.

„Sie hat Nachforschungen angestellt und heraus bekommen was für eine Bedeutung der Spiegel hat. Du musst wissen, sie hat uns nicht wirklich geglaubt.", schnaufte er.

„Ein Zeichen für ihren gesunden Menschenverstand.", unterbrach sie ihn.

„Ja, Lorrain ist sehr schlau. Sie hat auch raus bekommen das ich ein Werwolf bin."

„Oh, Schei...benkleister.", Lily schlug die Hände zusammen.

„Psst!", ertönte es von der Bibliothekarin, gepaart mit einem bitterbösen Blick.

„Ja, du sagst es.", flüsterte Moony weiter. „Als sie mich zur Rede gestellt hat, habe ich sie belogen. Ich weiß auch nicht warum. Ich war so überheblich. Es könnte jeder erfahren, aber nicht sie! Ich wollte, dass sie ihre Meinung nicht über mich ändert. Mich nicht mit einem mitleidigen Gesichtsausdruck ansieht.", er schluckte schwer. „Ich wollte, dass sie mich wegen mir mag. Außerdem wollte ich Lorrain auch nicht verschrecken."

„Mh..."

„Als sie so geschrieen hat, als sie mein Spiegelbild sah, wusste ich, dass sie damit nicht umgehen könnte."

„Woher willst du das wissen?", hinterfragte Lily.

„Ich weiß es einfach."

„Du kannst das nicht so behaupten. Ihr habt nicht in Ruhe miteinander gesprochen."

„Ich habe sie gefragt ob sie den Gedanken beiseite schieben könnte jemanden zu lieben der einmal im Monat zu einer wilden Bestie wird."

„Und?", fragte Lily überrascht bei Remus' Worten.

„Sie hat gesagt sie weiß es nicht und dabei ist sie von mir abgerückt."

„Remus, du musst auch bedenken das es ein großer Schock für sie war."

„Ja, vielleicht lag es auch daran, dass ich sie angebrüllt habe."

„Das war nicht gerade sehr klug von dir."

„Ich weiß, das hat ihr Bild von einem Werwolf komplett gemacht."

Schweigend saßen beide nebeneinander.

„Aber warum bist du so ausgerastet?"

„Unsere Beziehung wird nie wieder so sein, wie vorher."

„Eure Beziehung!", platze Lily heraus.

„Ruhe dahinten!", fauchte Madame Pince.

„Entschuldigung!", rief Lily zurück.

Die Bibliothekarin sah entnervt aus.

„Wenn du so weiter machst werden wir noch raus geworfen.", sagte Remus ruhig. „Das wäre schlecht. In ein paar Monaten sind die Prüfungen."

„Lenk nicht ab. Ihr seid zusammen?"

„Nein, nicht diese Art von Beziehung. Ich wusste einfach, dass sie mich sehr mag."

„Woher?"

„Jungs können so etwas unter Umständen auch merken. Außerdem hat mir James erzählt was du ihm erzählt hast."

„Ohne Worte.", sagte Lily schlicht.

„Ja, ich weiß was du meinst.", pflichtete Moony ihr bei.

„Glaubst du nicht, du kannst mit ihr darüber reden? Es sind ein paar Tage vergangen seit ihr euch gestritten habt."

„Nein."

„Warum nicht?"

„Ich hab sie verloren."

„Das weißt du doch gar nicht."

„Doch, ich weiß es."

„Ich versteh dich nicht, Remus.", seufzte Lily. „Bei Alex und mir hast du dich auch nicht so angestellt."

Moony verbarg sein Gesicht in seinen Händen. Sie legte ihre Hand auf seine Schulter.

„Was ist so anders?", fragte Lily behutsam.

„Ich will nicht enttäuscht werden.", erklang es genuschelt.

„Jeder wird mal enttäuscht.", sagte sie sanft.

„Lily, ich muss schon so viel mit mir herum tragen. Von Lorrain zurück gewiesen zu werden, weil ich ein Werwolf bin, wäre das Ende."

Remus schaute auf. In seinem jungen Gesicht waren Sorgenfalten zu sehen. Die große Bürde, die er ungewollt bekommen hatte, überschattete seinen Blick. Lily sah ein einzelnes graues Haar.

„Ich will mir selber keine Hoffnung machen, dann wird es leichter zu ertragen sein."

„Aber wenn du nicht mit ihr redest wirst du niemals erfahren...!"

„Lily, hör auf.", unterbrach Moony sie ruhig.

„Meine Entscheidung steht fest. Es ist besser so."

„Du kannst nicht für Lorrain entscheiden!", brauste sie auf.

„Lily, du hast gesagt du willst mir helfen."

„Ja?"

„Du hilfst mir damit, wenn du meine Entscheidung akzeptierst."

„Also ziehst du es vor Lorrain eher aus deinen Gefühlen zu verbannen, anstatt sie mit einzubringen."

„Ja, das tue ich. Ich erspare uns beiden viel Kummer."

Sie saßen still nebeneinander bis Lily Remus umarmte.

„Ich steh hinter dir, was immer du auch tust.", und dann stand sie auf und ging.

James saß noch immer da, wo Lily ihn verlassen hatte. Keine weitere Zeile war zu dem Aufsatz hinzugekommen, weil er sich mit Brian Graham unterhielt. Sie ließ sich in den Stuhl gegenüber fallen und schwieg, bis das Gespräch über Quidditch beendet war.

„Hattest du Erfolg, mein Schatz.", erkundigte sich Prongs wohl gelaunt.

„Ja.", antwortete sie ruhig.

„Und?", fragte er gespannt.

„Er liebt Lorrain."

„Das ist doch prima!", strahlte er.

„Nein, das ist es nicht."

„Warum?"

„Sie hat herausgefunden, dass er ein Werwolf ist und da ist er ausgerastet und hat sie angebrüllt. Das letzte was er wollte, war, dass sie erfährt zu was er einmal im Monat wird."

„Versteh ich nicht."

„Oh James, streng deinen Kopf an. Remus wollte nicht von Lorrain bemitleidet werden, oder sie verschrecken. Er wusste genau, das Lorrain anders über ihn denken würde, wenn sie alles wüsste.

„Aber du hast doch auch akzeptiert was er ist und behandelst ihn wie vorher.", wunderte sich James.

„Liebling, nicht alle Menschen sind gleich."

„Und was will Remus nun tun?"

„Er lässt Lorrain nicht mehr an sich ran und bestimmt nie wieder ein Mädchen.", Lily musste schlucken.

„Aber warum?", James verstand gar nichts.

„Ich vermute, er denkt jeder würde nur den Werwolf in ihm sehen oder ihn nur aus Mitleid lieben."

„Ist das nicht ziemlich selbstsüchtig?"

„Zum einen schon.", überlegte Lily. „Aber er versucht auch andere damit zu schützen."

„Ich glaube nicht, dass er sich für immer daran halten wird. Eines Tages wird er einer begegnen, wo er seine ganzen Prinzipien über den Haufen wirft.", versicherte James.

„Ich hoffe du hast recht damit."

/o/

Remus kramte seine Sachen zusammen und verlies die Bibliothek.

„Remus.", ertönte es hinter ihm. Erstaunt wirbelte er herum.

„Lorrain."

„Ich habe dich mit Lily sprechen sehen, deswegen habe ich gewartet.", begann sie ohne Unschweife. „Ich habe über alles nachgedacht und ich glaube das ich deine Frage mit ja beantworten könnte. Ich war nur so überrascht und..."

„Rede bitte nicht weiter.", unterbrach er sie.

Lorrain schaute ihn miserabel an.

„Es hat keinen Sinn weiter zu reden. Glaub mir. Es führt zu nichts."

„Aber...", begann sie.

Traurig schaute er Lorrain an.

„Bitte sprich nicht weiter. Wir ersparen uns beiden viel Kummer, wenn wir nicht weiter reden."

„Wie kannst du so etwas sagen?"

„Lorrain, hör mir zu. Ich will nicht aus Mitleid geliebt werden. Verstehst du!"

Tränen traten in ihre Augen.

„Ja."