Hallo. Vielen lieben Dank für die neuen Reviews! Ich habe mich wirklich wahnsinnig gefreut!
Ich möchte schon mal ankündigen, dass ich bald nicht mehr so viel Zeit zum schreiben haben werde, weil ich meine Ausbildung beginnen werde. Aber ich werde natürlich weiterhin versuchen regelmäßig ein Kapitel online zu stellen! Außerdem will ich auch schon mal einen kleinen Ausblick auf eine zukünftige J/L FF geben. Ich habe irgendwie einen Fabel für diese beiden Charaktere. Diese FF wird aber nicht in Hogwarts spielen. Ist eine AU FF. Na ja, ich werdet sie bald hier lesen können.
Danke noch mal für die bisherigen Reviews!
Liebe Grüße und viel Spaß mit diesem Kapitel.
Tanja!
Kapitel 34- Gerüchte
Lily setzte sich, mit einem Lächeln auf den Lippen und den Gedanken bei James, wieder an ihren Aufsatz.
„Wie war es?", wollte Alex gespannt wissen.
„Ich wurde mit James' Eltern in die Cafeteria verbannt, damit Lily und James ihrer Liebe Ausdruck verleihen konnten.", sagte Sirius belustigt.
Seine Freundin gab ihm einen Klapps auf die Schulter. „Ich würde mich genauso fühlen, wenn ich dich nicht so lange gesehen hätte. Außerdem hatte Lily viel Angst um James. Da wirst du ihnen die wenigen Minuten ja gönnen!"
„Die werden dazu später noch genug Zeit haben, wenn James...!", posaunte Sirius aus, aber verstummte mitten im Satz.
„Was wolltest du gerade sagen?", erkundigte sich Lily.
„Nichts.", antwortete er schnell. „So, du würdest mich vermissen?", fragte er Alex um Ablenkung bemüht.
„Was wolltest du sagen?", beharrte Lily.
„Nichts!", fuhr Padfoot sie an. „Ich muss noch was erledigen.", und er stand auf und ging.
Die beiden Freundinnen sahen sich verwirrt an.
„Was war das?", grübelte Alex.
„Ich habe nicht die leiseste Ahnung!", erwiderte Lily.
Am darauf folgenden Dienstag erschien James wieder in der Schule. Er sah noch immer etwas blass aus, aber er hatte schon wieder den alten Kampfgeist.
„Dann werden wir mal raus finden wer mir das angetan hat!", gab er bekannt.
„Als ob das einfach wäre.", antwortete Remus.
„Nein, das wird nicht einfach. Aber versuchen kann man es ja.", sagte Prongs zuversichtlich. „Habt ihr eigentlich eine Ahnung warum mich jeder anstarrt?", fragte er plötzlich, aber die anderen zuckten mit den Schultern.
James hatte bemerkte, das er in den Gängen von mehreren Schülern angestarrt wurde. Sie zeigten verstohlen mit Fingern auf ihn.
„Hat Dumbledore gesagt was passiert ist?", fragte er Brian Graham als er mit ihm zum Quidditch Training ging.
Der Kapitän schaute ihn etwas gequält an.
„Was ist? Hat er es allen gesagt, oder nicht?", erkundigte sich Prongs weiter.
„Nein, McGonagall hat nur mir erzählt was passiert ist. Aber du solltest vielleicht etwas wissen.", sagte Brian zögerlich.
„Was denn?"
„Es geht um Lily und Sirius.", brachte er endlich heraus.
„Ja, was ist mit ihnen?"
Eine kleine Pause entstand. James hatte den Eindruck, als würde Brian seine Worte ganz genau wählen.
„Es gehen da diese Gerüchte umher."
„Welche Gerüchte?"
Brian räusperte sich. „Lily und Sirius sind zusammen aus euerem Schlafsaal gekommen und sie sahen ziemlich, ähm, fertig aus, wenn du weißt was ich meine.", schloss er dann schnell.
James sah ihn mit einem Gesicht an, das zwischen Erstaunen und Ungläubigkeit lag.
„WAS? Wer behauptet das?"
„Fiona hat mir davon erzählt. Sie hat die beiden gesehen.
„Das glaube ich nicht.", sagte James fest entschlossen.
„Ich habe dir nur erzählt was ich gehört habe."
Das Training lief für James nach dieser Offenbarung nicht gut. Ständig musste er daran denken, was Brian gesagt hatte. Gerüchte waren in Hogwarts schnell gestreut, damit kannte Prongs sich aus. Aber glauben konnte er das nicht. Oder?
Als er zum Abendessen in die Große Halle kam, erblickte er Lily und Sirius. Sie saßen nebeneinander und lachten ausgiebig. Dabei legte Lily Padfoot die Hand auf den Arm.
Ganz hinten in seinem Kopf kamen kleine Zweifel hoch. Stimmten die Gerüchte? Beide sahen sehr vertraut miteinander aus.
Grummelig ließ er sich ihnen gegenüber nieder.
„Hallo Liebling, wie war das Training?", lachte Lily noch immer.
„Mh.", schnaufte James.
„Oh, also nicht gut?"
„Mh.", schnaufte er erneut.
„James, ist etwas?", sie sah ihn verwirrt an.
„Sag du es mir.", antwortete er schnippisch.
Erstaunt blickte sie ihm ins Gesicht. Auch Sirius schaute ihn perplex an.
„Warum seid ihr alleine hier und nicht mit den anderen?", fragte James weiter.
„Die haben schon gegessen. Sirius und ich haben vorher unsere Aufsätze geschrieben, deswegen sind wir später gegangen.", erklärte Lily.
„Ihr ward die ganze Zeit alleine?"
„Ja, was ist denn los?", wollte jetzt auch Padfoot wissen. James kam ihm verändert vor.
„Ich habe gehört, dass ihr zusammen aus unserem Schlafsaal gekommen seid, während ich im Mungos war."
„Das stimmt.", Lily war sich keiner Schuld bewusst.
„Dann gebt ihr es also zu?"
„Was sollen wir zugeben?", fragte Lily und plötzlich kam ihr in den Sinn worauf James hinaus wollte.
„Oh, James Thaddäus Potter! Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, das...", seine Freundin brach aufgeregt ab. Er konnte Wut und Enttäuschung in ihren Augen sehen.
„Das glaube ich einfach nicht!", fuhr sie ihn an.
Rund herum hielten Schüler inne und schauten auf die Drei.
„Ich hätte nie von dir gedacht, dass du mir so etwas zutraust!", und sie stand auf und rauschte davon.
Viele Augenpaare sahen Sirius und James für ein paar Sekunden lang an, wanden sich dann aber wieder um. Ein aufgeregtes Tuscheln entbrannte.
Padfoot blickte ihn mit hochgezogener Augenbraue an.
„Gerüchte?", fragte er.
James sah ihn an, als hätte man ihn mit etwas überaus schweren geschlagen.
„Ja!", sagte er gequält und ließ den Kopf auf die Tischplatte fallen.
„Autsch! Hat das nicht wehgetan?", erkundigte sich Sirius.
„Ja, aber ich habe es verdient!", kam Prongs Stimme gedämpft zurück.
„Ja, das hast du!", pflichtete sein Freund ihm bei. „Eigentlich hast du noch viel mehr verdient."
„Danke!", war James Antwort.
„Bitte! Keine Ursache."
Eine kleine Pause entstand.
„Wie kommst du eigentlich auf so einen Schwachsinn? Hat dich was gebissen?", hinterfragte Sirius ernst.
James hob seinen Kopf an und ließ sein Kinn auf dem Tisch. „Ich hab's versaut."
Padfoot nickte ihm zu. "Ja, aber du hast meine Frage nicht beantwortet."
„Ich weiß es nicht.", antwortet Prongs wieder gequält. „Ich habe im Mungos immer an sie denken müssen. Was sie macht, wo sie gerade ist. Einfach alles."
„Nennt man das nicht Besessenheit oder Kontrollwahn oder krankhafte Eifersucht?", überlegte Sirius.
Sein Freund blickte ihn vielsagend an.
„Oh man, du liebst sie wirklich!", stellte er überflüssig fest. „Richtig wirklich, ganz tief!"
James lächelte etwas.
„Was sitzt du dann noch hier!", schnauzte Padfoot ihn an. „Geh ihr nach!"
„Ich geh ja schon!", antworte Prongs und stand auf.
„Und wehe ihr klärt das nicht!", drohte sein bester Freund.
Man bin ich ein Troll, schoss es James ständig durch den Kopf als er die Treppen empor stieg.
Suchend blickte er sich im Gemeinschaftsraum um und lief auf Alex zu.
„Wo ist sie hin?", fragte er aufgebracht.
„Oben. Sie sah ziemlich sauer aus."
„Verdammt!", flucht er und wandte sich zur Treppe.
„Du kannst da nicht hoch!", hielt sie ihn zurück und bedachte ihn mit einem eindringlichen Blick.
„Oh, stimmt ja. Zu viele Leute.", und er rauschte zu seinem Schlafsaal um den Tarnumhang zu holen.
Wieder spürte er die unsichtbaren Wolken unter seinen Füßen, die über den Stufen schwebten.
Er probierte, ob die Türe verschlossen war, aber sie ließ sich öffnen und er trat ein. Lily blickte zur Tür als sie aufging.
Schnaubend saß sie auf ihrem Bett und starrte wütend in seine Richtung.
Langsam nahm James den Umhang ab, richtete seinen Zauberstab auf die Türe und riegelte sie vorsichtshalber ab.
Lilys Gesicht war wie versteinert.
Prongs wusste, dass er sie sehr verletzt hatte. Ihre Augen hatten es deutlich gezeigt.
„Ich bin ein Idiot.", sagte er kleinlaut.
Sie schaute ihn weiterhin kühl an. Lily kochte jedoch innerlich. Ihre Haut prickelte vor Wut. Sie hatte die Zähne so fest zusammen gebissen, dass ihr schon der Kiefer wehtat. Ihre Arme waren verschränkt und ihr Herz pochte wild.
„Wie konntest du nur so etwas von Sirius und mir denken!", schrie sie ihn plötzlich an.
„Es tut mir leid.", antwortete er leise.
„Ich verstehe dich einfach nicht? Warum traust du mir zu, ich würde dich betrügen?", setzte sie nach.
„Ich weiß es nicht."
„Glaubst du mir etwa nicht, wenn ich dir sage, dass ich dich liebe?"
„Doch, aber..."
„Aber was?", fuhr sie ihn an.
„Du hast mir so gefehlt!", er ließ sich neben ihr nieder.
„Was hat das damit zutun?"
„Eine ganze Menge!"
„Und was bitte?"
„Ich musste im Mungos immer an dich denken. Ich wollte dich so gerne bei mir haben. Das du bei mir sitzt und einfach nur mit mir redest. Einfach nur anwesend bist. Verstehst du?"
„Ja."
„Ich habe mir Gedanken gemacht was du gerade tust. Ich hoffte nur, dass niemand die Chance nutzt, wenn ich mal nicht da bin."
„Was für eine Chance? Was redest du da?", war Lily irritiert.
„Ist dir noch nie aufgefallen wie viele Schüler dir nach starren!"
„Nein, ich war viel zu sehr damit beschäftigt mir Sorgen um meinen Freund zu machen!", bemerkte sie spitz.
„Lily!", er sah sie geknickt an. „Es tut mir leid!"
Ihre Gesichtszüge entspannten sich und ihre verschränkten Arme wurden schlaff. „Warum machst du so was immer?", fragte sie plötzlich ganz sanft.
„Ich habe so Angst dich zu verlieren.", nuschelte er.
„Ach, James. Du bist manchmal wie ein kleiner Junge.", seufzte sie.
„Es tut mir so leid, Liebling! Ich weiß, man soll Hogwarts Gerüchten nie trauen, aber ich ..., ich weiß nicht wie ich das nur glauben konnte.", er schüttelte den Kopf.
„James, vertraust du mir?", Lily blickte ihn traurig an.
Er nickte.
„Verzeihst du mir?", bat er sie im Gegenzug.
Lily streichelte über seine Wange. James nahm ihre Hand und küsste die weiche Innenfläche.
„Ja, ich verzeihe dir.", murmelte sie.
Zwei Wochen lang hatten sie sich nicht berühren können. Keinen Kuss geschenkt bekommen, keine Umarmung, nicht einmal einen liebevollen Blick. Alles spiegelte sich in ihren Gesichtern wider. Sehnsucht, Verzweiflung, Trauer und Schmerz.
„Du hast mir gesagt, du würdest mich nie allein lassen.", wisperte Lily.
„Freiwillig würde ich dich auch nie allein lassen.", flüsterte James zurück.
„Du hättest sterben können. Dann wäre ich ganz alleine gewesen."
„Ich verspreche dir, dass ich dich nie wieder alleine lasse.", hoffnungsvoll blickte er sie an.
„James!", Lily umarmte ihn. „Tu mir nie wieder so weh!"
„Nie wieder!", er schlang seine Arme um sie. „Nie wieder.", wisperte er.
Lily fuhr mit der Hand durch sein Haar und seinen Nacken hinunter.
„Du hast mir so gefehlt!", flüsterte James erneut und verschloss ihre Lippen mit einem Kuss. Seine Zunge strich über ihre Lippen und es brachte dieses kribbelige Gefühl zurück, das Lily so vermisst hatte. Genüsslich küsste James seinen Weg über ihren Hals.
Die Umhänge glitten zu Boden.
James öffnete ihre Bluse und suchte weiter seinen Weg abwärts. Er hörte einen leichten Seufzer und lächelte. Seine Hände strichen über ihre weiche Haut.
Ihre Uniformen folgten den Umhängen.
Lily schmiegte sich an ihn. Haut auf Haut. Alles schien zu knistern.
Alle vertrauten Gefühle und Empfindungen kehrten zurück und es schien atemberaubender als zuvor.
/o/
„Also, ich muss jetzt wirklich da hoch.", sagte Alex endgültig.
„Das geht nicht.", wehrte Sirius ab.
„Warum? Lily kann nicht ewig da oben bleiben."
„Sie ist nicht allein!"
„Niemand ist da hoch gega...", Alex hielt inne. „James ist bei ihr?"
„Ja, er entschuldigt sich."
„Seit zwei Stunden!"
Sirius grinste. „Manchmal dauern Entschuldigungen eben etwas länger."
„Warum haben sie sich überhaupt gestritten?", wollte Alex wissen.
„James dachte, Lily würde ihn betrügen. Es gingen da einige Gerüchte rum."
„Nein, wirklich? Und mit wem soll sie James betrogen haben?"
Padfoot grinste erneut. „Mit mir."
„Warum ausgerechnet du? Sie hätte bessere haben können.", antwortete seine Freundin schlagfertig.
„Danke!"
„Bitte, mein Liebling.", und sie schenkte ihm ein Lächeln.
Lily und James benahmen sich wieder wie vorher. Sie sprachen mit keinem über ihren Streit, sie waren sich sicher Sirius und Alex würden das für sie tun.
„Wollen wir die Gerüchte erneut anheizen?", frage James Lily spielerisch, als sie den Gang entlang gingen.
„Wie denn?"
„Oh, indem du mich jetzt ganz lange küsst, zum Beispiel.", schlug er vor.
„Meinst du das bringt es?"
„Wenn nicht für die anderen, dann doch aber für mich.", lachte Prongs.
„Du bist unverbesserlich.", und sie küsste ihn innig.
„Wir sehen uns, Hase.", rief Lily etwas später und ging zu Arithmantik.
Umstehende Schüler tuschelten erneut.
„Und Brian, hast du wieder neue Gerüchte gehört?", erkundigte sich James als sie wieder zum Quidditch Training gingen.
„Oh, ja. Hab ich. Jetzt heißt es Lily hat Sirius sausen lassen, weil du beide bedroht hast, denn du würdest ein dunkles Geheimnis der beiden kennen.", informierte der Kapitän ihn.
„Wer denkt sich so was immer aus?", wollte Prongs wissen.
„Keine Ahnung. Welche, die zu viel Zeit haben.", vermutete Brian und verschwand in der Umkleidekabine.
Dort warteten bereits Fiona, William und Rose. Etwas später erschienen Christian und Larry.
„So, in zwei Tagen bestreiten wir unser letztes Spiel.", begann der Gryffindor Kapitän feurig. „Slytherin ist zu schlagen, dass haben uns Hufflepuff und Ravenclaw gezeigt.", er grinste hämisch. „Aller guten Dinge sind Drei und ich denke wir sollten diesem Beispiel folge leisten und sie besiegen."
„Ja, genau!", stimmte Larry zu. „Machen wir sie fertig! Das war die schlechteste Saison von Slytherin und wir sollten unseren Anteil daran haben, dass sie noch schlechter wird."
Alle lachten. Brian setzte von neuem an zusprechen.
„Hufflepuff liegt in der Punktewertung vorne. Wenn sie ihr Spiel gegen Ravenclaw verlieren sollten ist für uns noch alles drin. Wir müssen Slytherin aber haushoch schlagen, damit wir mehr Punkte bekommen."
Die Mannschaft saß da und überlegte.
„Fiona, William und Rose. Ihr müsst ihnen ordentlich einheizen. Larry und ich werden sie euch vom Hals halten. Christian, du dreiteilst dich und beschützt jeden Ring mit deinem Leben und du James, du hältst, ähm.", Brian überlegte. „Wie heißt die Sucherin der Slytherins?"
„Olympia Murray.", warf Rose ein.
"Ja, genau. Murray. James, du hältst Murray davon ab den Schnatz zu früh zu bekommen. Ich wette, sie wollen das Spiel schnell hinter sich bekommen. Ihnen ist ein Sieg gegen Gryffindor lieber, als der Pokal."
Das Team nickte.
„Gut, dann raus mit euch aufs Feld."
Die Spieler erhoben sich und gingen, aber Brian hielt James zurück.
„Beim letzten Training warst du nicht so gut wie sonst. Hatte das einen Grund?"
Prongs grinste.
„Ja, aber das hat sich schon wieder erledigt. Alles bestens."
„Es lag an den Gerüchten, richtig?", erkundigte sich Brian.
Sein Gegenüber nickte.
„Du darfst das nicht ernst nehmen. Es wurde schon sonst was behauptet und nie war es wahr."
„Ja, das weiß ich jetzt auch wieder.", bestätigte James und sie gingen zum Training.
„Ich frage mich wie James das alles schaffen will.", stellte Sirius fest, der gerade in einem Buch nachschlug.
„Du meinst die Prüfung?", fragte Alex.
„Ja, er war jetzt 2 Wochen nicht da. Dann hat er auch noch Quidditch und seine Schulsprecherpflichten darf er auch nicht vernachlässigen."
„Auf seine Schulsprecherpflichten würde ich jetzt nicht pochen.", schmunzelte Lily. „Die sind bestimmt noch der angenehmere Teil."
„Stimmt, aber der Rest.", grübelte Padfoot weiter. „Was wird Ophelia sagen, wenn die Prüfungen sind."
„Was sollte sie sagen? Sie wird später erfahren wie James abgeschnitten hat.", Lily schrieb weiter.
„James' Mutter sitzt in der Prüfungskommission.", bemerkte Alex.
Lily entgleisten ihre Gesichtszüge.
„Ophelia prüft auch?"
„Ja, sie saß schon bei den ZAGs in der Prüfungskommission."
„Erinnere mich nur nicht an die ZAGs.", schnaufte sie. „Damals hätte ich James und Sirius erschlagen können."
„Du meinst das nach Verteidigung?", fragte der Betroffene unsicher.
„Ja, genau!"
„Wir machen alle mal Fehler.", gab Sirius zu. „Aber verdient hatte er es allemal."
Lily rollte mit den Augen und wandte sich wieder ihrem Aufsatz zu. Jedoch schrieb sie nicht weiter. Ihre Gedanken kreisten um die Prüfungen, sie hoffte, dass sie nicht von Ophelia geprüft werden würde.
