Der Schattenprinz

Autor: Lord Slash

Chapter: 6?

Disclaimer: Alles was ihr aus den Potterbüchern wiedererkennt, gehört Joanne K. Rowling, Bloomsbury, Carlsen Verlag, Warner Brothers und diversen Anderen. Abgesehen davon gehört mir der Plot und die neuen Charaktere! Wenn irgendjemand den Drang verspürt, Ideen aus meiner Story zu übernehmen, würde es mich freuen, wenn ihr mich um Erlaubnis fragt. Weiterhin kann ich euch versichern, dass ich Nichts absichtlich aus anderen Story geklaut habe. Wenn jemand etwas aus seiner FF wiedererkennen sollte, tut es mir Leid, aber Ähnlichkeiten sind nicht von mir beabsichtigt.

Rating: R, NC-17

Genre: Dark, Drama, Tragedy, Avtion/Adventure, Romance

Warning: evtl. DarkHarry, OOC, Slash, Lemon, Lime (Wer detaillierte Sex-Szenen nicht mag, sollte besser verschwinden!)

Pairing: Bei den Pairings bin ich mir noch nicht sicher, jedoch wird es euch nicht an Liebesszenen mangeln...

Reviewantworten:

sycronn:

Danke für das Lob, ich bin ganz rot geworden!

Sorry, dass es diesmal so lange gedauert hat!

HDL

Minnilein:

Ja, der tollpatschige Wolf.. Ich habe an meinem Hund Beispiel genommen. Als Welpe musste ich ihm immer aufs Bett helfen und als er allein wieder runterwollte, ist er fiepend auf die Nase geflogen! lol

Und das Pferd.. das war auch eine Erinnerung!

Allerdings war es in meiner Erinnerung ein Fohlen.. mit diesen langen Beinen! Ich könnte echt an einem Lachanfall sterben!

Marc werdet ihr schon noch näher kennen lernen, ich versprechs!

Ja, Drachen mag ich auch, aber die passen nicht in mein Gesamtbild der Story. Allerdings schreibe ich zurzeit noch an vier anderen Storys und in drei von diesen kommen hundertpro Drachen vor! Die kommen auch bald! HDGDL

Cho:

Danke für dein kommi, wirklich! Ich weiß das zu schätzen!

Ich bin mir noch nicht sicher ob es Draco/Harry wird, aber zu 70 schon!

Aber es wäre echt schön, wenn du trotzdem weiterließt.. und mal abgesehen davon, es würde eh noch eine ganze Weile dauern bis Draco und Harry zudammenkämen! Es gibt ja schließlich immer noch Marc! HDL

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Harry teleportierte direkt ins St. Mungos.

Er betrat nach einem "Herein!" das Krankenzimmer und begrüßte Neville und seine Großmutter.

"Nun, habt ihr euch entschieden?", fragte Harry erwartungsvoll.

"Es ist Ihnen wirklich ernst, Mr. Potter?"

"Natürlich, Mrs. Longbottom!"

"Nun, dann habe ich nichts dagegen.", sagte die alte Frau lächelnd.

Neville sah ihn glücklich an und bedankte sich immer wieder.

"Gut, dann wirst du mit zu mir kommen. Allerdings habe ich noch einige andere Gäste. Sechs meiner Freunde und leider ein paar Slytherins...", sagte Harry mit düsterer Miene.

Neville riss die Augen auf

"Warum das denn?"

"Es sind welche, die sich geweigert haben sich Voldemort anzuschließen. Sie baten mich um Hilfe und ich konnte schlecht ablehnen. Es sind Zabini, Malfoy, Parkinson und McDahon."

"Malfoy?"

"Tja, sieht so aus... Nun, hast du alle Sachen bei dir, die du brauchst?"

Neville nickte zögernd.

Er hatte einen Koffer und seinen Zauberstab dabei, das würde als erstes reichen.

Harry nahm Nevilles Arm und teleportierte mit ihm in die Winkelgasse, in der er Neville mit neuen Roben und Umhängen ausstattete.

Außerdem besorgte er ihm alle seine Schulbücher.

Immer wenn Neville protestieren wollte, unterbrach ihn Harry geschickt und so hatten sie zwei Stunden später alles zusammen.

Harry hatte die Tüten Kleinzaubern lassen, da er schlecht vor all den Leuten stablos zaubern konnte.

Dann teleportierte er sich und Neville nach Godric´s Hollow.

"Wir sind im Haus meiner Eltern. Keiner außer denen, die hier wohnen, weiß das ich hier bin. Nicht einmal Ron, Hermine oder Dumbledore. Bitte sag oder schreib es keinem. Nun, ich zeige dir erst mal dein Zimmer."

Er zeigte ihm eine der Gästesuiten.

Neville war begeistert.

Nachdem sie zusammen alles verstaut hatten, machten sie sich auf den Weg in die Küche.

"Also, Michael, Toby, Dustin, Tess, Lorelei und Verena sind echt nett, die Slytherins kennst du ja...! Meine Tante und ein Freund von mir sind auch hier. Komm´ schon!", meinte er auffordernd, als Neville vor der Tür, aus der viele Stimmen drangen, zögernd stehen blieb.

Harry öffnete die Tür und trat, gefolgt von Neville, ein.

Alle starrten sie an, was Neville sichtlich unangenehm war.

Dann wurde Harry von den Mädchen mit Küssen begrüßt. Michael sah ihn bedeutsam an und Harry musste unwillkürlich grinsen.

Die vier Slytherins starrten immer wieder von ihm zu Neville.

"Longbottom?", fragte Malfoy schwach.

Er war nicht in der Lage abwertend zu sprechen.

Harry hatte ihm buchstäblich den Atem geraubt.

Er sah, wenn das überhaupt noch ging, noch besser aus als vor einer Woche.

Er hatte sonnengebräunte Haut und seine grünen Augen funkelten seine Freunde liebevoll an.

Auch Blaise betrachtete Harry bewundernd.

Pansy und Helen hatte es jedoch die Sprache verschlagen und so konnte Draco keiner die Frage beantworten.

Harry stellte seinen Freunden Neville vor und er wurde sogleich nett aufgenommen.

Petunia umarmte ihren Neffen und auch Chen klopfte ihm begrüßend auf die Schulter.

Seufzend setzte sich Harry neben Dustin auf einen großen Sessel.

"Wie geht's?", fragte er eben diesen.

"Besser, jetzt wo du wieder da bist!", strahlte Dustin ihn an.

Harry schmunzelte und stellte sich den Fragen von Lorelei.

"Wo warst du? Und warum hast du Neville mitgebracht?", fragte sie gespannt.

"Ich war ein bisschen unterwegs und habe Nev aufgegabelt um ihm zu helfen..."

Toby runzelte die Stirn, sagte aber wie so oft nichts mehr dazu.

Dann klingelte Harrys Handy und es wurde still, damit Harry telefonieren konnte.

"Ja?"

Harry runzelte die Stirn.

"Okay..."

"Aha, der Schulleiter persönlich gibt sich die Ehre!", sagte Harry sarkastisch.

Neville und die Slytherins sogen überrascht die Luft ein.

"Für wie blöd halten Sie mich eigentlich?"

"Tom wird mich genauso wenig finden wie Sie."

"Im Moment scheiß´ ich auf die Prophezeiung."

"Selbst wenn ich wollte, würde ich sie nicht finden, dass müssen selbst Sie einsehen!"

"Ich will aber nicht eintreten..."

"Ich bekomme meine Informationen auch ohne im Orden zu sein."

"Können sie meinetwegen tun, ich jedenfalls nicht!"

"Oh, Sie haben's eingesehen! Das ist ja eine Premiere."

"Schon wieder? Nein, eher immer noch... Aber Sie haben es sich ja schließlich selber eingebrockt, da kann ich Ihnen nun wirklich nicht helfen...

"Ich weiß selber, dass ich nicht ganz unschuldig bin. Snape ist es genauso wenig und Sie erst recht nicht!"

"Brauch´ ich nicht mehr!"

"Nein, aber ich kann sie steuern... Ich kann es abstellen und das war alles was ich wollte."

"Nein."

"Okay! ... Hi Prinzessin!"

Harry grinste vor sich hin und hörte anscheinend dem Redefluss der Person am anderem Ende der Leitung zu.

"Ja, ja!"

"Von mir aus!"

"Ciao!"

Mit einem erleichterten Seufzen legte er auf.

Erschöpft ließ er sich zurücksinken.

Fragend sahen ihn die anderen an.

"Kein anderer würde so mit dem Schulleiter reden!", lachte Blaise plötzlich los.

Harry musste ebenfalls grinsen.

"Das war wirklich Dumbledore?", wollte Helen ehrfürchtig wissen.

"Erst Remus, dann Dumbledore und zuletzt Tonks..."

"Aber die Prophezeiung ist doch zerstört worden, ich war doch selbst dabei...", stammelte Neville.

"Es war nur die Aufzeichnung, die zerbrochen ist. Es war Dumbledore selbst, der sie damals hörte, also erfuhr ich, nachdem ich aus dem Ministerium zurückkam, den ganzen Inhalt... Zu spät...", sagte Harry bitter und schien einzig Neville wahrzunehmen, der ihn mit geweiteten Augen ansah.

"Aber, ... der Inhalt?", fragte Neville ängstlich.

"Ist besser, wenn du es nicht weißt! Nur Dumbledore, meine Eltern und deine Eltern wussten damals den ganzen Inhalt. Und jetzt sind es nur noch Dumbledore und ich. Der Orden und Tom wissen von ihr, kennen aber nicht den kompletten Inhalt. Ist auch besser so...", erklärte Harry ruhig.

"Nicht einmal Ron und Hermine hast du es erzählt?", Neville war sehr irritiert.

"Neville, Ron und Hermine wissen weniger von mir als beispielsweise Dustin!", fuhr er auf.

Sowohl Neville als auch die vier Slytherins sahen ihn geschockt an.

"Was ist?", er war sichtlich aufgebracht.

"Wer ist eigentlich dieser Tom, von dem du dauernd redest?", fragte Tess zaghaft.

"Tom? Tom Riddle alias Voldemort...", sagte Harry gleichgültig.

Die Slytherins rissen entsetzt die Augen auf.

"Was habt ihr gedacht? Voldemort wurde nicht als die Bestie geboren, die er jetzt ist... Er hatte einen Muggel zum Vater, der Riddle hieß."

"Ein Halbblut?", krächzte Malfoy.

Angeekelt musterte Harry den Malfoyspross.

"Ja, er ist ein Halbblut, genau wie ich..."

"Warum wussten meine Eltern von der gesamten Prophezeiung?", fragte Neville mit zitternder Stimme.

"Ich werde es dir irgendwann einmal erzählen...", erklärte Harry mit krächzender Stimme.

"Und wer ist die Prinzessin?", fragte Chen schelmisch um die gespannte Stimmung zu lockern.

"Ach das, das ist eine kleine Farce zwischen mir und einer Freundin...", sagte Harry und musste unwillkürlich wieder grinsen.

Darauf unterhielten sie sich ein wenig über die letzten Tage, obwohl Harry kein Wort darüber verlor, wo er gewesen und was er getrieben hatte.

Draco betrachtete gedankenverloren den Schwarzhaarigen.

Er träumte von einem anderen Leben, einem Leben indem er glücklich war, glücklich mit Harry...

Nach dem Essen hatte sich Harry auf den Weg zum Stall gemacht, mit Neville würde er sich später noch unterhalten.

Er sattelte gerade Myst, als Helen hereinkam und sich vor die Box stellte.

Verlegen sah sie zu Boden.

"Ich wollte mich noch einmal bedanken, dass du uns geholfen hast, obwohl du genug Gründe gehabt hättest uns auszuliefern...", stammelte sie leise.

Harry sah sie an.

Die grünen Augen funkelten sie warm an.

Ihr Herz hüpfte vor Freude.

"Es waren nur Malfoy und Parkinson, die mir das Leben nicht gerade einfacher gemacht haben. Du und Blaise habt mir nie etwas getan.", erklärte er aufmunternd.

Dankbar lächelte Helen schüchtern.

Harry zäumte Myst mit geübten Handgriffen auf und öffnete die Tür.

"Kann ich mitkommen?", fragte Helen zögernd und ein wenig ängstlich.

"Wenn du willst."

In Rekordgeschwindigkeit machte sie sich ein Pferd fertig und führte es zusammen mit Harry hinaus.

Sie stiegen auf und ritten zum See, denn es war schon zu dunkel um in den Wald zu reiten.

Der Mond spiegelte sich im ruhigen Wasser, als Harry und Helen ihre Pferde in einen schnellen Galopp trieben.

Lachend hielten sie 500 Meter weiter wieder an und drehten um.

"Harry?"

"Ja?"

"Wenn du irgendwann mal reden willst, oder Hilfe brauchst, kannst du zu mir kommen...", sagte Helen vorsichtig.

"Danke, Helen."

Erleichtert redete Helen weiter

"Du solltest wissen, das Pansy es sehr Leid tut dich immer so schlecht behandelt zu haben. Sie leidet sehr darunter, dass du uns so ignorierst...".

"Ich wollte euch eine Chance geben, aber-", hier wurde er von Helen unterbrochen

"- aber die Bemerkung von Draco hat dich deine Meinung ändern lassen?"

Harry nickte nur.

"Aber es war Dray, der es gesagt hat, nicht wir!"

"Du hast recht, tut mir Leid. Wenn du willst versuche ich es noch einmal mit Blaise und Parkinson, aber Malfoy kann mir gestohlen bleiben..."

Überrascht und dankbar sah Helen ihn an.

Vorm Stall angekommen saßen sie ab und versorgten die Tiere.

Zusammen schlenderten sie zum Haus zurück.

Vor der Tür blieben sie stehen und Helen sah ihm zaghaft in die bezaubernden Augen.

Wieder machte ihr Herz einen Sprung und schnell umarmte sie ihn, bevor ihr Mut wieder auf und davon war.

Überrascht erwiderte Harry die Umarmung.

Nach einigen Minuten lösten sie sich wieder voneinander.

"Danke.", hauchte Helen mit erstickter Stimme.

Beruhigend strich Harry ihr eine hellbraune Strähne aus dem Gesicht.

"Schon okay. Wir sehen uns morgen...", er hauchte ihr einen Kuss auf die Wange und verschwand lautlos im Haus und ließ eine verwirrte, aber glückliche Helen zurück.

Zaghaft klopfte Neville an die Zimmertüre von Harry.

Nach einem freundlichen "Herein!" trat er zögernd ein und bestaunte das wundervolle Wohnzimmer, das in goldenen und roten Tönen gehalten war.

Harry lächelte ihn an und bedeutete ihm sich zu ihm zu setzten.

Darauf ließ sich Neville auch auf den zweiten Sessel vor dem Kamin fallen.

Er fühlte sich ein wenig unwohl, aber das legte sich, als Harry ihn ansprach.

"Fühl´ dich hier wie zuhause... Also, wir werden viel lernen müssen, das weißt du hoffentlich?"

Bestätigend nickte Neville.

"Nun, ich weiß, was du alles erreichen kannst, du musst dich nur darauf konzentrieren!...

Harry hatte mit Neville noch einiges besprochen.

Er würde mit Neville lernen und üben.

Harry hatte Neville außerdem die Erlaubnis gegeben den Koffer zu benutzen.

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Am nächsten Morgen kam Harry müde zum Frühstück und begrüßte freundlich seine Freunde und schenkte Helen ein Lächeln. Die anderen nahmen das erstaunt zur Kenntnis, wussten aber, dass sie es bald erfahren würden.

Die anderen Slytherins ignorierte er wie immer und setzte sich zu Chen.

Neville war noch nicht da, aber Harry nahm an, dass er vom gestrigen Training noch zu geschafft war und nun ausschlief.

Helen hatte misstrauisch beobachtet, dass Harry Pansy und Blaise immer noch ignorierte, aber wahrscheinlich war er dazu noch nicht bereit...

Eine halbe Stunde später kam Neville hereingestolpert.

Er sah ziemlich verschlafen aus und schenkte Harry einen verdrießlichen Blick.

"Das war eine nicht sehr nette Art mich zu wecken, Harry! Aber von dir ist man ja nichts anderes gewohnt...", meinte er dann zu Harry, der grinsen musste.

"Was hat er denn getan? Er war doch die ganze Zeit bei uns!", fragte Helen total perplex.

Auch die anderen sahen die beiden interessiert an.

"Er hat mir einen Wasserfall über dem Kopf entstehen lassen.", erklärte Neville und zog eine beleidigte Schnute.

Harry lachte laut los uns die anderen fielen bald mit ein, auch Neville.

"Sagt mal, muss jemand von euch in die Winkelgasse? Ich könnte euch mitnehmen?", fragte Harry dann.

"Ich!", rief Petunia laut.

Misstrauisch sah Harry sie an, stimmte dann aber zu.

"Noch jemand?"

"Können wir nicht auch mal mit?", wollte Tess wissen.

Harry legte überlegend den Kopf schief und zwinkerte dann Helen zu.

Helen nickte begeistert.

"Okay, aber ihr bleibt bei mir und Helen, einverstanden?"

Begeistert umarmten Tess, Lorelei und Verena Harry.

Michael, Toby und Dustin sahen immer noch etwas skeptisch aus.

"Ihr müsst ja nicht mitkommen...", sagte Harry.

Die drei stimmten erleichtert zu.

Die drei Slytherins starrten Helen noch immer entgeistert an.

"Und ihr? Kommt ihr auch mit?", fragte Verena enthusiastisch die Slytherins.

"Also, ich würde schon gerne mitkommen...", sagte Pansy schüchtern.

"Ich auch!", antwortete Blaise.

Draco sagte nichts und so stand Harry auf und meinte

"Okay, wir treffen uns dann in 20 Minuten beim Kamin!", damit verschwand er aus der Küche und Chen folgte ihm sogleich.

"Kann ich auch mitkommen, Harry?", fragte der Japaner.

"Sicher."

"Super. Sag´ mal, was ist denn mit Helen und dir passiert?", fragte er dann neugierig.

"Wir haben uns vertragen...", erklärte Harry wage.

20 Minuten später standen Tess, Lorelei, Verena, Helen, Pansy, Blaise, Petunia und Chen vor dem großen Kamin in der Eingangshalle und warteten auf Harry.

Der materialisierte sich gerade hinter der Gruppe aus der Luft.

"Alle fertig?", fragte er.

Erschrocken drehten sich alle um.

"J..ja.", antwortete Pansy.

"Nun gut. Alle die mit Flohpulver reisen können, flohen jetzt zum Tropfenden Kessel. Die anderen bleiben erst mal hier."

Die drei Slytherins flohten zum Tropfenden Kessel, während die anderen Harry neugierig ansahen.

"Also, in der Winkelgasse ist immer verdammt viel los, und dort sind fast nur Zauberer. Ihr braucht vor nichts zu erschrecken oder Angst zu haben. Wenn ihr was wissen wollt fragt mich oder die Slytherins...", erklärte Harry seinen Freunden.

Alle nickten verstehend.

Darauf teleportierte Harry sie alle in den Tropfenden Kessel.

"Huch!", rief Helen erschrocken aus, als die sechs plötzlich vor ihnen standen.

Harry zog sich seine Kapuze tief ins Gesicht und meinte

"Los, gehen wir..."

Harry führte sie in den Hinterhof und dann in die Winkelgasse.

Die vier Freunde von Harry sahen sich begeistert um, während Petunia das alles schon ziemlich gelassen nahm.

Sie schlenderten zusammen durch die enge Gasse, bis Harry plötzlich stehenblieb.

"Verdammt, das hat mir gerade noch gefehlt...", meinte er, als er Tonks, Remus und Kingsley in der Nähe stehen sah.

Von Srennia hatte er erfahren, dass ein paar Leute vom Orden hier täglich Wache schoben.

Remus hatte ihn jedoch schon entdeckt, da er mit seinen Werwolfssinnen viel besser riechen konnte und lief auf ihn zu.

Geschlagen nahm Harry die Kapuze ab und ließ sich umarmen.

"Was um Himmelswillen hast du mit Dumbledore angestellt?", fragte der letzte Marauder ohne Begrüßung.

Harry kam aber gar nicht zum antworten, da Tonks ihn nun ebenso stürmisch umarmte wie Sekunden zuvor Remus.

"Weißt du, vielleicht hätte ich dich nicht vom Diener zum Prinz befördern sollen. Jetzt kann ich dich gar nicht mehr herbestellen...", sagte sie dann gespielt ernst und musste anschließend lachen.

Harrys Freunde mussten gleichzeitig grinsen wie Remus in schallendes Gelächter ausbrach.

Harry sagte gespielt beleidigt

"Aber Prinzessin, ich kann auch kündigen..."

Jetzt lachten einschließlich alle, bis Kingsley geschäftig sagte

"Weißt du eigentlich, dass jeder vom Orden den Auftrag hat, dich zum Hauptquartier zu bringen, wenn er dich sieht?"

"Ist das so?", stellte Harry eine Gegenfrage.

Aber Kingsley kam gar nicht zum antworten, da Petunia vortrat.

"Ihr könnt ihn gar nicht mitnehmen.", sagte sie bestimmt.

"Oh doch, das können wir.", meinte Kingsley überzeugt.

"Abgesehen davon, dass ich mich durchaus wehren kann, könnt ihr mich nicht ohne Erlaubnis meiner Tante wegbringen. Dumbledore hat kein Recht dazu und das habe ich ihm schon mehrmals gesagt.", erklärte Harry ruhig.

Nachdenklich nickte Remus und Tonks sagte

"Harry hat Recht, Kingsley."

Zerknirscht stimmte auch Kingsley zu.

"Wann kommst du denn endlich wieder mal vorbei? Ich glaube Ron kann sich alleine nicht mehr lange gegen Hermine und Ginny verteidigen. Und Molly bekommt einen Kollaps, wenn du sie nicht bald beruhigst... Und-"

"Das reicht, Prinzessin. Ich rede später mal mit Fred und George, dann kommen wir zusammen. Verpasst Molly doch mal einen Schocker, dann kann sie nicht mehr viel machen... Und hat Ron nicht Unterstützung von Charlie und Bill?"

Tonks sah ihn grinsend an.

"Das mit dem Schocker ist eine gute Idee... Aber warte mal,... Wer kocht denn dann für den Orden?", meinte sie wirklich nachdenklich.

"Fragt doch Mundungus!", sagte Harry gespielt ernst.

Remus und Kingsley bekamen einen Lachkrampf und Tonks tat so, als würde sie tatsächlich darüber nachdenken "Das is´ eine Idee! Jeden Abend eine Flasche Feuerwhiskey zum Essen... Darüber könnte man doch glatt nachdenken..."

Dann lachte sie mit Kingsley, Remus und Harry mit.

Harrys Freunde und die Slytherins beobachteten das ein wenig verwirrt.

Keiner hatte so richtig der Unterhaltung folgen können.

Plötzlich fuhr Harrys Hand zu seiner Narbe und schlagartig wich sein Lachen einem entsetzten Stöhnen.

"Verdammt, Todesser kommen!", rief er und drehte sich zu seinen Freunden, während Kingsley apparierte um den Orden und die Auroren zu verständigen.

Die Slytherins und Petunia hatten panisch die Augen aufgerissen.

"Passt auf, ich teleportiere euch jetzt zurück..."

Weiter hinten konnte man erste Schreie und Kampfgeräusche hören.

"Remus, Voldemort ist nicht dabei. Etwa 50 Stück...", hörten Harrys Freunde noch Harrys Stimme, bevor sie zusammen mit den Slytherins, Petunia und Chen verschwanden.

In der Eingangshalle von Godric´s Hollow kamen sie wieder an.

Entsetzt ließ sich Helen auf den Boden fallen.

Petunia war wie erstarrt und Blaise und Pansy bemühten sich das Geschehene zu realisieren.

"Harry ist dort geblieben...", stellte Chen plötzlich fest und riss Petunia so aus ihrer Apathie.

"Nein!", entsetzt wirbelte sie herum, aber Harry war tatsächlich nicht mit ihnen gekommen...

Harry stand immer noch an der selben Stelle wie vorhin.

Remus und Tonks versuchten ihn zu überzeugen wieder zu verschwinden.

Aber Harry ignorierte sie und machte sich auf den Weg zu den Todessern.

Er schaltete mehrere gleich mit Schockern aus seinen Augen aus und stürzte sich dann in ein Duell mit einem großen Todesser.

Ein kleiner Fluchabtausch folgte bevor der Todesser leblos zu Boden sank.

Remus und Tonks hatten das geschockt beobachtet und stürzten sich jetzt selbst in den Kampf.

Harry hatte inzwischen über 15 Todesser ausgeschaltet und sah in diesem Augenblick eine Todesserin, die eine junge Hexe mit dem Crucio quälte.

Wutentbrannt stellte er sich in die Schusslinie und erkannte geschockt, dass er Bellatrix Lestrange gegenüber stand.

Wut, Zorn und Trauer überkamen ihn wie Flutwellen und ein nicht zu enden wollendes Duell entstand.

Keiner der beiden bemerkte die Auroren und Ordensmitglieder, die den Rest der Todesser überwältigten. Dann kamen sie alle näher um das Duell der beiden mitanzusehen.

Als sie Harry erkannten, wollten einige eingreifen, stellten aber bald fest, dass der Junge der Todesserin bei weitem gewachsen war.

Bellatrix bemerkte auch bald, dass es aussichtslos war und disapparierte mit einem höhnischen Lachen.

Harry spuckte auf die Stelle, an dem Bellatrix noch Sekunden vorher gestanden hatte und drehte sich zu der Menge um, die ihn bewundernd anstarrte.

Tonks lief ihm entgegen und umarmte ihn zitternd.

"Ich hatte solche Angst!"

"Ist schon gut. Ist doch nichts passiert...", sagte Harry sanft und streichelte ihr über den Rücken.

Auch Remus kam herüber und klopfte ihm anerkennend auf die Schulter, doch Harry entging keinesfalls der schmerzvolle Ausdruck in seinen Augen.

"Sie hätte dich töten können...", flüsterte Remus erstickt.

"Nein, hätte sie nicht. Nur Tom selbst kann mich umbringen...", sagte Harry so leise, dass keiner außer Tonks und Remus es verstehen konnten.

"Das ist Quatsch, Harry..."

"Nein, aber ich werde mich doch nicht von Bellatrix umbringen lassen! Was denkt ihr von mir? Ich kann mich ganz gut wehren."

"Entschuldige. Du hast Recht, wir haben es ja selber gesehen..."

Harry gab Tonks einen Kuss auf die Stirn und verabschiedete sich auch von Remus, dann verschwand er, als ob er appariert wäre.

Blutverschmiert kam er in Godric´s Hollow an und wurde sofort von Petunia umarmt.

"Was ist passiert?"

Stirnrunzelnd sah er in die besorgten bis panischen Gesichter seiner Freunde und der Slytherins. Neville zitterte und Draco war ziemlich blass im Gesicht.

"Nichts Bestimmtes. Ist auch gar nicht so wichtig...", versuchte er zu entkommen.

"Ja, ja, und deshalb bist du auch von unten bis oben mit Blut voll!", sagte Chen sarkastisch.

"Ich hab´ mich mit Bellatrix duelliert.", erklärte er.

Neville sprang auf.

"Lestrange? Die deinen... deinen Paten...?", fragte er mit bebender Stimme.

Harry nickte verdrießlich.

"Und wie ist es ausgegangen?", fragte Pansy.

"Die verfluchte Schlampe ist geflüchtet!", presste er hervor "Ihr könnt morgen sowieso alles im Tagespropheten lesen...".

Darauf verließ er die Küche.

"Bella hat Black getötet?", fragte Draco in die Stille herein.

"Ja, und sie hat gelacht dabei...", erklärte Neville mit krächzender Stimme.

Blaises Augen weiteten sich.

"Du warst dabei?"

"Ja. Es war schrecklich! Hermine, Ron, Ginny und Luna waren alle schon ausgeschaltet. Harry hat sich einfach geweigert die Prophezeiung herzugeben bis Lestrange mich gefoltert hat. Er wollte Malfoy schon das elende Ding geben, als die Ordensmitglieder kamen...", weiter redete Neville nicht, er war sich nicht sicher ob Harry wollte, dass die anderen es erfuhren.

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Harry hatte schnell geduscht und seine Wunden geheilt.

Danach hatte er sich wieder in seine Studien vertieft.

Gegen Abend stieg er in den Koffer und trainierte über fünf Stunde lang, während draußen nur wenige Sekunden vergingen.

Nachdem er erschöpft und verschwitzt aus dem Koffer trat, duschte er nochmals und überlegte dann ob er noch bei Tonks vorbeischauen sollte. Aber wenn Moody anwesend war, müsste er sich etwas einfallen lassen, damit sein magisches Auge ihn und Tonks nicht sehen konnte...

Außerdem war heute bestimmt eine Art Krisensitzung im Orden...

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° 20.30 Uhr - Hauptquartier °

Die Ordenssitzung war gerade beendet worden und Ressalan glitt ungesehen in das Ankunftszimmer von Harry.

Hermine, Ron und Ginny saßen mit Remus und Tonks im Salon und versuchten aus ihnen das Geschehene herauszupressen.

"Wir haben Harry in der Winkelgasse getroffen und ein bisschen gescherzt. Dann hielt er sich die Hand an die Narbe und meinte es würden Todesser kommen. Kingsley verständigte sofort den Orden und die Auroren. Harry drehte sich zu ein paar Jugendlichen hinter sich, die anscheinend seine Freunde waren, denn er erklärte ihnen kurz etwas und dann verschwanden sie, als wären sie appariert. Harry schaltete ziemlich schnell an die 15 Todesser aus und duellierte sich dann über eine halbe Stunde mit Lestrange, während die Auroren die anderen Todesser überwältigten. Irgendwann disapparierte Lestrange dann und Harry kam zu uns. Er hatte tatsächlich nur ein paar Schrammen...", erzählte Tonks schließlich überwältigt.

Geschockt starrten die Teenager sie an.

"Er hat sich mit Bellatrix duelliert und hat sich nichts getan?", fragte Hermine perplex.

"Nichts außer ein paar Schrammen...", bestätigte Remus selber verwirrt.

Sie hatten das alles schon Dumbledore haarklein erzählen müssen und trotzdem war er noch immer wie gelähmt.

"Und die Schrammen sind auch schon wieder weg...", ertönte hinter ihnen eine Stimme.

Sie alle wirbelten herum und sahen Harry, der in der Tür stand.

Hermine sprang auf und umarmte ihn.

Kurz darauf wurde sie von Ginny abgelöst.

"Hey, ich bekomme kaum noch Luft!", stieß er irgendwann aus.

Beschämt ließ Ginny ihn los.

Er setzte sich neben Tonks und Ron.

Er trug eine schwarze Jeans und ein weinrotes Hemd.

Tonks verschlang ihn mit Blicken und freute sich auf die Nacht.

"Harry, wie konntest du gegen Bellatrix bestehen?", fragte Ron bewundernd.

"Das hat mich Neville auch schon gefragt...", seufzte Harry.

"Neville? Wieso Neville?", das war Ginny.

"Er wohnt bei mir...", erklärte Harry wage.

Beleidigte Blicke trafen ihn.

"Warum Neville und nicht wir?", keifte Ginny auch sofort los.

"Weil ihr die Erlaubnis nicht bekommen würdet. Außerdem werdet ihr doch bald in den Orden aufgenommen, oder?", fragte er.

"Ja, wir haben eine Extra-Erlaubnis von Dumbledore bekommen. So dürfen wir in den Orden eintreten, obwohl wir noch nicht volljährig sind. Sogar Mum hat zugestimmt...", erklärte Ron stolz.

"Warum hast du eigentlich abgelehnt?", fragte Remus gespannt.

Ron, Hermine und Ginny rissen die Augen auf.

"Er hat abgelehnt? Harry, stimmt das?", quiekte Hermine.

"Ja, ich habe abgelehnt."

"Warum das?", fragte Ginny total entsetzt.

"Weil ich nicht für Dumbledore kämpfen werde und will!"

Entsetzt starrten ihn alle an.

"Du hast die Seiten gewechselt?", wollte Ron ängstlich wissen.

"So ein Quatsch, Ron. Warum hätte er denn dann gegen die Todesser gekämpft!", fragte Hermine aufgebracht, aber trotzdem logisch.

"Warum, Harry?", Remus war sichtlich erschüttert.

"Ich habe meine eigenen Konflikte mit Dumbledore. Er hat mein Vertrauen missbraucht und ich kann nicht mehr seine Ansichten teilen. Genauso wenig stimme ich Toms Idealen zu. Ich werde mein Schicksal erfüllen und entweder sterben oder Tom umbringen. Aber ich werde es nicht unter Dumbledores Befehl tun, das habe ich mir geschworen. Ich bin immer noch ein Mensch und kann meine eigenen Entscheidungen treffen. Auch wenn Dumbledore in mir nur eine Waffe sieht, ich bin nicht mehr seine Waffe!", schloss Harry.

Die anderen starrten ihn geschockt an.

"Du bist nicht nur eine Waffe für Dumbledore...", sagte Remus schwach.

"Sag, was weißt du über die Prophezeiung?", fragte Harry leise.

"Nicht viel. Nur das du und Voldemort darin vorkommen. Niemand kennt den genauen Wortlaut..."

"Doch. Sowohl Dumbledore als auch ich kennen den gesamten Inhalt. Außerdem Alice und Frank Longbottom, aber die können damit nicht viel anfangen. Und irgendwann werde ich jemanden den Inhalt weitergeben. Die Prophezeiung ist der Grund, warum ich nur eine Waffe bin.", erklärte Harry.

"Das kann ich nicht glauben.", fing Tonks an.

"Dann tu´ es halt nicht. Ich weiß was ich weiß. Ich habe nichts dagegen, dass ihr in den Orden eintretet, aber ich werde euch auf diesem Weg nicht begleiten...", wandte sich Harry an seine Freunde.

Hermine nickte nachdenklich.

"Es ist deine Entscheidung, Harry. Ich werde nicht versuchen dich zu überzeugen.", sagte sie dann langsam und ernst.

"Danke, Hermine.", sagte Harry ehrlich.

"Ja, du wirst schon wissen was du tust, Kumpel!", stimmte Ron zu.

Harry nickte ihm dankbar zu

Auch Ginny bestätigte Hermines Erklärung.

Remus hatte sowieso nichts dagegen und Tonks hatte nur noch die folgende Nacht im Kopf.

"Nun, dann verabschiede ich mich jetzt. Ihr kennt ja jetzt meine Handynummer... Also, Ciao...", und nachdem er Tonks vielsagend zugezwinkert hatte, verschwand er.

"Aber er kann doch gar nicht apparieren...", sagte Hermine entgeistert.

Remus konnte heute eh nichts mehr schocken und so begab er sich in sein Zimmer.

Tonks verschwand ebenfalls in ihrem Zimmer, wo sie sich sogleich auf den wartenden Harry stürzte...

° - break - °

To Be Continued

Tjahaha, ... schweigen

Wassagtihrdazu?

Sorry, das es so lange gedauert hat, aber mein PC hatte leider einen Kollaps!

Und da ich in der Chirurgie nicht komplett ausgebildet bin, musste ich mir einen Oberartzt besorgen, der die sache jedoch im OP schnell wieder hinbekam..

Hm, also wie hats euch denn so gefallen?

Ich meine, war es okay?

Schreibt es mir doch bitte!

Bis bald,

LS