Der Schattenprinz

Autor: Lord Slash

Chapter: 7?

Disclaimer: Alles was ihr aus den Potterbüchern wiedererkennt, gehört Joanne K. Rowling, Bloomsbury, Carlsen Verlag, Warner Brothers und diversen Anderen. Abgesehen davon gehört mir der Plot und die neuen Charaktere! Wenn irgendjemand den Drang verspürt, Ideen aus meiner Story zu übernehmen, würde es mich freuen, wenn ihr mich um Erlaubnis fragt. Weiterhin kann ich euch versichern, dass ich Nichts absichtlich aus anderen Story geklaut habe. Wenn jemand etwas aus seiner FF wiedererkennen sollte, tut es mir Leid, aber Ähnlichkeiten sind nicht von mir beabsichtigt.

Rating: R, NC-17

Genre: Dark, Drama, Tragedy, Avtion/Adventure, Romance

Warning: evtl. DarkHarry, OOC, Slash, Lemon, Lime (Wer detaillierte Sex-Szenen nicht mag, sollte besser verschwinden!)

Pairing: Bei den Pairings bin ich mir noch nicht sicher, jedoch wird es euch nicht an Liebesszenen mangeln...

Reviewantworten:

May Black: Ich hoffe doch du stirbst nichrt, sonst bekomme ich ja keine Kommis mehr von dir! Danke für das Lob.. rotwerd

ShiaAngel: Ein riesiges Dankeschön für das Lob und das Kommi!

Cho: Ja, mit Nev habe ich noch einiges vor! Ich mache auf jeden Fall keine HP/HG oder HP/RW oder HP/GW! Und auch nicht Lucius, Severus oder Tom.. Mit diesen Pairings kann man zwar was anfangen, aber in dieser Story nicht! Ich weiß noch nicht ob ich Draco den Gefallen tue. HDGDL

Avallyn Black: Danke für das Lob!

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Dustin und Chen saßen schon am Frühstückstisch, als Harry um 7.30 Uhr aus dem Kamin in der Küche stieg.

"Wo kommst du denn her?", fragte Chen auch sogleich.

"Vom Hauptquartier...", sagte Harry zerstreut.

"Und was hast du da gemacht, so früh"

"Ich bin über Nacht geblieben... Ich geh´ jetzt duschen!", und damit verschwand Harry aus der Küche. Kurz danach kamen mehrere Eulen herein. Allesamt mit Briefen für Harry am Bein.

Einer kleinen hellbraunen Eule nahm Chen sogleich den Tagepropheten ab.

Er las die Überschrift und bestaunte die Bilder auf der Titelseite.

Auf dem größten sah man Harry und eine Person in einem schwarzen Umhang.

Die beiden duellierten sich aufs heftigste.

Um das kämpfende Paar stand eine ganze Menge von Leuten, die aber alle nicht eingriffen.

Auch die nächsten Bilder zeigten meist Harry und die Todesserin.

Der Artikel nannte alle wichtigen Fakten und lobte Harry wo er nur konnte.

Nachdem Chen alles gelesen hatte, machte sich auch Dustin daran die Zeitung zu lesen.

Als die anderen nacheinander die Küche betraten, überflogen auch sie den Artikel und warteten dann auf Harry, der sich aber nicht blicken ließ.

Auch den restlichen Tag sahen die Jugendlichen ihren Freund bzw. Gastgeber nirgends im Haus.

Erst zum Abendessen erschien er wieder.

Er hatte den ganzen Tag in seinem Koffer verbracht und war dementsprechend ausgelaugt.

Er ließ sich erschöpft auf einen Stuhl fallen und begann zu essen.

"Heute morgen kamen einige Briefe für dich, sie liegen auf dem Fensterbrett.", sprach Chen zu Harry, der nur nickte.

Nach dem Essen rief Harry die Briefe zu sich und öffnete den Ersten.

Nun, Mr. Potter, Sie kennen mich nicht, aber trotzdem haben Sie mir gestern in der Winkelgasse das Leben gerettet.

Ich wollte Ihnen sehr herzlich dafür danken,

mit freundlichen Grüßen,

Jessica Florence

Schulterzuckend ließ er das Pergament in Flammen aufgehen und wandte sich dem nächsten Brief zu.

Harry,

ich nehme an du hast deine Meinung über den Ordensbeitritt nicht geändert?

Nun, ich kenne deine Gründe zwar nicht, aber ich muss deine Entscheidung akzeptieren.

Natürlich will ich mich für deinen Einsatz gestern in der Winkelgasse bedanken.

Ohne dein Eingreifen wäre alles viel schlechter ausgegangen.

Dann würde ich dich gerne um ein Gespräch bitten.

Es geht um die DA und einige andere Sachen.

Es würde mich freuen bald von dir zu hören,

Albus Dumbledore

Harry schnaubte abfällig und verbrannte auch diesen Brief mit einer Handbewegung.

Der nächste Brief war vom Zaubereiministerium und enthielt eine Entschuldigung wegen der Beleidigungen und Verleumdungen im letzten Jahr. Es bedankte sich wegen seinem Einsatz in der Winkelgasse und erklärte, dass das Zaubern keine Konsequenzen haben würde.

Kopfschüttelnd ließ er auch den letzten Brief verbrennen.

Anschließend sah er in die gespannten Gesichter seiner Freunde.

Auf das Bitten hin erzählte er ihnen von den Briefen, die ja nichts sehr wichtiges enthalten hatten.

Nachdem er alles erklärt hatte, machte er sich auf den Weg in den Stall um noch etwas auszureiten. Chen entschied sich ihn zu begleiten und zusammen machten sie sich zwei Pferde fertig.

Als sie langsam um den See ritten fragte Chen

"Das Gespräch über den Stein der Weisen... Hat es dir eigentlich geholfen?"

Etwas irritiert überlegte Harry.

"Nun, es hat mir weder geholfen noch geschadet, warum fragst du?"

"Ich fragte mich, ob du bereit wärst uns noch mehr zu erzählen..."

Harry fühlte sich unbehaglich.

Würde er verneinen, würde Chen denken er vertraue ihnen nicht...

Aber wollte nicht wirklich noch mehr von sich preisgeben. Außerdem war es ihm unangenehm, dass seine neuen Freunde fast mehr über ihn wussten als Ron oder Hermine. Den beiden hatte er nie Details erzählt.

Chen fasste das Schweigen als "Nein" auf und meinte

"Ich weiß, dass du nicht jedem hier wirklich vertraust... Aber manchmal... manchmal muss man Risiken eingehen."

"Es ist nicht nur das... Es reißt Narben auf, von denen ich nicht einmal wusste das sie existieren. Ich habe niemals darüber gesprochen und ich bezweifle, dass ich es je könnte... Es hängen Schmerzen und Verrat damit zusammen und irgendwie auch etwas so persönliches. Manchmal kommt es mir wie ein Traum vor, vielleicht wünsche ich mir das auch nur, aber die Erinnerung zerstört das Trugbild. Ich habe nie mit jemanden darüber geredet in der Hoffnung es verdrängen zu können... und ich habe nicht das Bedürfnis das zu ändern...", schloss Harry.

Chen nickte, er hatte nicht mit einer solchen Schilderung gerechnet. Harry redete so gut wie nie über Gefühle. Vielleicht war das eine Art Schutzhandlung...

"Ich verstehe, warum du nichts erzählen willst...", Chen hatte ruhig gesprochen, aber Harry hatte etwas wie ein Vorwurf herausgehört.

"Weißt du, es gar nicht so gut, wenn ihr das wisst. Ich kann Mitleid nicht vertragen."

"So schlimm kann es doch gar nicht sein!", widersprach Chen, er wusste aber ganz genau, dass es nur etwas Schlimmes gewesen sein konnte, wenn es ein solches Trauma auslösen konnte.

"Du hast keine Ahnung!"

Schweigend ritten sie wieder zurück und Harry verschwand darauf mit Seidenschnabel im Wald.

Chen begab sich zurück in die Küche.

Die anderen sahen ihm neugierig zu wie er sich vor den Kamin setzte und ins Feuer starrte.

"Ich denke nicht, dass er noch mehr erzählen wird. Das alles muss ihn ziemlich geprägt haben... Er will sich dem Schmerz nicht stellen, irgendwie verständlich,... aber er zerstört sich selber! Und das Schlimmste ist, er weiß es... Er weiß ganz genau...", redete er plötzlich los.

Ein wenig geschockt betrachteten ihn die anderen.

Sie hatten nicht viel Schmerz erleiden müssen.

Mit diesem Schmerz konnte keiner viel anfangen.

Sie verstanden die Größe nicht.

Für sie alle gab es fast nur den körperlichen Schmerz, den psychischen Schmerz kannten sie nicht. Wie großen Schaden eine Seele nehmen konnte, wussten sie genauso wenig...

Auch mit dem Wort Selbstzerstörung konnten sie nicht viel anfangen, keiner hatte sich je auf diesem Grad bewegt.

Aber trotzdem zweifelten sie nicht an den Worten des alten Japaners.

Plötzlich flog die Tür auf und Neville stürzte herein.

"Wo ist Harry?", rief er aufgeregt.

Alle zuckten die Schultern.

"Im Wald, nehme ich an...", meinte Chen misstrauisch.

"Shit!", fluchte Neville und rannte wieder aus der Küche.

Perplex starrten viele Augenpaare ihm nach.

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Im Wald war Harry gerade dabei seine Elementartiere zu meistern.

Erde und Luft hatte er schon geschafft.

Sein Erdtier war ein schwarzer Panther. Er hatte leuchtend gelbe Augen und nachtschwarzes Fell.

Das Tier für das Element Luft war ein Granianer. Ein sehr schnelles, graues Geflügeltes Pferd. Harry war erstaunt und zugleich begeistert gewesen. Das magische Geschöpf hatte silberne Augen mit goldenen Punkten darin.

Nun war er dabei sich in das Feuertier zu verwandeln.

Er ließ die Kraft des Feuers durch seinen Körper fließen.

Die Hitze ließ seinen Körper glühen und er musste sich sehr konzentrieren nicht seine Wut die Kontrolle übernehmen zu lassen.

Langsam verwandelte er sich.

Die Elementarverwandlungen waren nicht schmerzhaft, worüber Harry sehr froh war.

Er öffnete die Augen.

Er sah seine Umgebung in den verschiedensten Farben und stellte entzückt fest, dass er sich in einen großen, schwarzen Phönix verwandelt hatte.

Nun konnte er sich auch erklären, warum er die magischen Auren seiner Umgebung wahrnehmen konnte.

Er sah die Bäume an, die ein schwaches grünes Leuchten umgab.

Lisco und Srennia waren in ein rotes Licht gehüllt, während Seidenschnabel in einem grellen Blau leuchtete. Außerdem konnte er die Magie praktisch spüren.

Als er sich Seidenschnabel näherte fühlte er einen immer größer werdenden Druck auf seinen Körper. Die Schlangen dagegen strahlten sehr viel weniger Druck aus und die Bäume und Pflanzen nahm er nur sehr schwach wahr.

Er stellte in den nächsten Minuten noch fest, dass auch der Phönix seine eigene Teleportiervariation hatte, die er schnell beherrschte.

Er transformierte sich wieder zurück und stellte erstaunt fest, dass er auch in menschlicher Form über die Phönixfähigkeiten verfügte.

Er teleportierte mit der Phönixteleportation in die Küche und stolperte dort von dem Druck überrascht ein paar Schritte rückwärts.

Desorientiert blickte er sich um.

Die verschiedenen Auren waren doch sehr irritierend.

Blaise und Draco strahlten einigen Druck aus und leuchteten ziemlich hell. Die Slytherinmädchen dagegen hatten eine nicht so große Aura, aber dennoch bemerkenswert.

Die Muggel hatten keine richtige Aura. Nur ein schwaches leuchten zeichnete sie als Lebewesen aus.

Dann bemerkte er Vessenia, die in einer schattigen Ecke lag und beobachtete.

Sie strahlte heller als Seidenschnabel in einem goldengrünen Licht.

"Krass!", murmelte er und ging auf die Schlange zu.

Er fragte sie in Parsel, ob sie besondere Fähigkeiten hätte.

Amüsiert bestätigte sie, dass sie sich unsichtbar machen könne und sie schon gerätselt hätte wann er es endlich herausfinden würde.

Er drehte sich zu den verwirrten Jugendlichen um.

"Was zur Hölle ist denn mit dir los?", fragte Toby.

Harry kniff verstört die Augen zusammen und versuchte die Auren auszublenden.

Nach einigem Blinzeln gelang es ihm.

Noch mal schüttelte er den Kopf und meinte dann

"Was?"

"Was ist los mit dir?", fragte Toby noch mal.

"Nichts?", versuchte Harry zu entkommen.

Tess schnaubte.

"Haha, schlechter Versuch!"

Harry seufzte geschlagen.

"Ich hab´ bloß was ausprobiert..."

Er erntete nur böse Blicke.

"Ich habe nur herausgefunden, dass ich die Phönix-Fähigkeiten auch als Mensch benutzen kann!"

Alle außer den Slytherins schauten Verständnislos.

"Du bist ein Animagus?", fragte Blaise ehrfürchtig.

"Das auch. Aber der Phönix ist nicht meine Animagusform..."

"Aber warum kannst du dich dann in einen Phönix verwandeln?"

"Mir stehen viele Möglichkeiten offen..."

"Und was ist dann deine Animagusform?", fragte Pansy.

"Es wäre nicht besonders schlau das zu sagen, oder?"

"Was ist ein Phönix?", fragte Verena kleinlaut.

Zur Antwort verwandelte sich Harry in den schwarzen Phönix und trällerte ein paar Töne.

Danach stand er wieder als Harry vor den Versammelten.

"Krass!", ließ Michael verlauten.

Die anderen starrten ihn fassungslos an.

Verena hatte sich auf den Boden fallen lassen, von wo Harry ihr jetzt aufhalf.

Da stürzte Neville wieder herein.

"Harry! Komm´ mit, das musst du dir ansehen!", rief er und zog den perplexen Harry am Arm hinterher.

Erst in der Bibliothek hielten sie wieder an.

Neville drehte sich zu ihm.

Dann verwandelte er sich in einen Luchs mit braunen Augen.

Harry starrte ihn begeistert an.

"Du hast die Animagusverwandlung geschafft?", fragte er fassungslos als sich Neville wieder zurückverwandelt hatte.

Dieser nickte stolz.

"Super!"

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Am nächsten Morgen saßen alle gemütlich am Tisch, als wieder einmal Harrys Handy klingelte. Genervt nahm er ab.

- "Ja?"

- ...

- "Marc?"

- ...

"Gut. Und selbst?"

- ...

Harry stand vom Tisch auf und verließ geschwind die Küche.

"Wer ist Marc?", fragte Tess in die verdutzte Stille hinein.

Alle zuckten mit den Schultern und widmeten sich dann wieder ihrem Frühstück.

Erst eine halbe Stunde später kam Harry wieder.

Und gerade als er sich gesetzt hatte, klingelte das Handy wieder.

"Verdammt! So viele haben die fucking Nummer doch gar nicht!", fluchte er und brachte die anderen damit zum lachen.

- "Ja?", fragte er ziemlich genervt.

- ...

- "Hi!"

- ...

- "Ja, weiß ich."

- ...

- "Nur weil er das sagt, spring ich nicht gleich!"

- ...

- "Ne, ich will nicht von der Schule fliegen..."

- ...

Harry hielt das Gerät weit weg von seinem Ohr, denn anscheinend war der Anrufer am Brüllen.

- Ron! Komm´ mal wieder runter, Kumpel! Gib´ mir Mine."

- ... ...

- "Mine! Sag´ dem Holzkopf er soll mir nicht mehr ins Ohr brüllen. Und außerdem kannst du ihm sagen, dass er sich nicht so anstellen soll. Ihr könnt dem Orden beitreten, es ist eure Entscheidung. Ich habe meine getroffen und Ron kann das auch nicht ändern. Sogar Dumbledore hat es eingesehen..."

- ...

- "Nein, ist doch auch egal."

- ...

- "Ich hab´ es euch letztens schon gesagt."

- ...

- "Gut. Wann ist eigentlich der nächste Vollmond?"

- ...

- "Nicht so wichtig! Bis bald!"

Er legte auf und schaute auf seine Armbanduhr.

"Weasley?", fragte Pansy.

"Ja."

"Was wollte er denn?"

"Ist doch nicht so wichtig. 80 von dem was er sagt, ist eh Bullshit...", murmelte er während er aus dem Raum eilte.

Draco und Blaise mussten bei der letzten Aussage kräftig lachen.

Und die anderen wussten nicht genau um was es ging.

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Kurz bevor der Vollmond aufging teleportierte Harry zum Grimmault Platz.

Im Keller war für Remus ein Raum eingerichtet, indem er während seiner Verwandlungen war.

In genau diesen Raum war Harry teleportiert und kam gerade rechtzeitig um die Verwandlung des Werwolfs zu sehen.

Harry transformierte in den schwarzen Wolf und stellte sich vor den Werwolf.

Da Remus den Wolfsbanntrank eingenommen hatte, war er harmlos und so kuschelten sich die beiden Wölfe aneinander und schliefen ein.

Am nächsten morgen erwachte Remus mit den üblichen Schmerzen und bemerkte sofort das schwarze Tier an seiner Seite.

Einen kurzen Moment dachte er es wäre Sirius, aber das Tier drehte ihm den Kopf zu und Remus erkannte, dass es ein Wolf war und kein Hund. Außerdem hatte er bemerkenswerte grüne Augen, die ihm dermaßen bekannt vor kamen, sodass er verwirrt die Augen schloss. Nach ein paar Sekunden öffnete er die Augen wieder und stellte geschockt fest, dass der Wolf verschwunden war.

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Harry duschte und führte dann mit Chen das übliche Training durch. Danach verbrachte er mit Neville einige Stunden im Koffer während die anderen gerade erst aus ihren Betten krochen.

Erschöpft ließ sich Neville am Tisch nieder.

Harry jedoch sah so frisch aus wie vor dem harten Training und machte sich munter ans Essen.

Nach dem Essen sattelte und trenste er Myst und beschwor mit einer Handbewegung einen Hindernisparcours aus Feuer.

Er wärmte die Stute auf und überwand dann mit ihr die Hindernisse routiniert.

Anschließend lenkte er Myst ins Wasser.

Das Pferd planschte erfreut mit den Beinen während Harry sich an die Wassertransformation machte.

Kurze Zeit später tollte ein blauer Delphin durch das Stille Wasser. Die türkisfarbenen Augen spiegelten pure Freude wieder, als er unzählige Kunststücke aufführte.

Harry verwandelte sich wieder zurück und begab sich wieder an Land.

Nach einem Wink mit der Hand trocknete ein sanfter Wind seine Kleidung und zerzauste sanft seine Haare.

Er stieg wieder auf Myst und brachte sie zurück zum Stall.

Chen erwartete ihn dort und zusammen spazierten sie zurück zum Haus.

Chen hatte ihn immer wieder gebeten sich zu öffnen und zu reden.

Doch Harry hatte Angst davor.

Angst neue Schmerzen zu spüren.

Es hatte sich nichts geändert.

Tagtäglich wurde er sich bewusst wie sehr ihn der Verlust von Sirius belastete. Die Tatsache im Haus seiner toten Eltern zu sein erleichterte ihm es auch nicht direkt. Auch das Dumbledore ihn so benutzt und belogen hatte machte ihm mehr zu schaffen als er zugeben wollte.

Er wusste, dass die Kammer des Schreckens ihn geprägt hatte.

Er hatte die Wahrheit über Tom Riddle herausgefunden und war nur knapp dem Tode entkommen. Irgendwie tat es schon weh zu wissen, dass jemand ihn tot sehen wollte. Vor allem damals, als er noch ein unschuldiges Kind war und nichts von seinem Schicksal wusste, musste es verwirrend und verletzend gewesen sein umgebracht werden zu wollen.

Und Dumbledore hatte es ihm immer noch nicht erzählt.

An das dritte Jahr wollte er schon gar nicht denken und im vierten Jahr war so viel Schlimmes passiert...

"Vielleicht erzähle ich euch von der Kammer des Schreckens... Vielleicht... Aber bitte, zwingt mich nicht, bitte!", sagte er flehend zu Chen.

Dieser nickte und verschwand auf der Treppe.

Nachdenklich setzte er sich in die Küche, in der zurzeit nur Verena, Blaise und Helen saßen. Alle anderen beschäftigten sich anderweitig.

Er starrte ins Feuer und ließ seine Gedanken schweifen...

Blaise beobachtete den Jungen nachdenklich.

Früher war ihm nie klar gewesen, wie schlecht es dem Held der Zaubererwelt gehen musste. Er war nie auf die Idee gekommen, das er es sich nicht ausgesucht hatte...

Helen starrte verträumt auf Harrys Körper und Verena setzte sich wie selbstverständlich neben ihn und lehnte sich an ihn.

Keiner sprach und es war irgendwie angenehm.

Als Harry spürte wie sich Verena an ihn lehnte, legte er seine Arme um ihren Körper und zog sie näher zu sich. Zufrieden schnurrte sie und kuschelte sich an ihn.

In Helen kochte leise die Eifersucht, aber wie immer unterdrückte sie dieses nagende Gefühl. Und auch Blaise war überrascht, dass er sich plötzlich nach der Geborgenheit sehnte, die Harry und Verena umgab.

Lange Zeit saß Harry so da und hielt Verena im Arm, die inzwischen eingeschlafen war.

Er lehnte sich weiter gegen die Lehne und zog Verena vorsichtig mit.

Dann beschwor er sich ein Buch aus der Black-Bibliothek herauf und begann zu lesen.

Die beiden Slytherins konnten sich nicht von dem Anblick lösen und starrten sie so mehr als zwei Stunden an, bis die anderen zum Abendessen hereinkamen.

Verena schlief selig weiter und Harry ließ sich ebenfalls nicht stören.

Gerührt aßen die anderen schweigend.

Nur Draco hatte einen verdrießlichen Blick aufgesetzt und vermied es krampfhaft das Paar auf dem Sofa anzustarren.

Dann kam Srennia herein und zischte Harry an.

Sofort hatte sie seine Aufmerksamkeit.

Er runzelte die Stirn und nickte dann zögernd.

Prüfend musterte er das schlafende Mädchen in seinen Armen.

Ein kurzes Gespräch entstand zwischen der grünen Schlange und Harry.

Vorsichtig, um Verena nicht zu wecken, streckte er die Hand aus und einen Moment später hielt er Ressalan in der Hand.

Dieser zischte sofort auf den Schwarzhaarigen ein.

Ernst antwortete Harry.

Etwa fünf Minuten später löste sich Srennia in Luft auf und Ressalan glitt aus dem Raum.

Harry lehnte sich wieder zurück und schien nachzudenken.

Dann regte sich Verena wieder, sie war aufgewacht.

Gähnend schaute sie in die funkelnden Augen Harrys.

Sie grinste und schmatzte ihm einen Kuss auf die Wange.

Allerdings machte sie keine Anstalten seinen Schoß zu verlassen und Harry störte das wenig.

Harry schaute sich um und traf Chens vielsagenden Augen.

Verzweifelt schüttelte er den Kopf.

Doch Chen sah ihn bittend an.

Mit dem Kopf deutete er auf die Slytherins und seine Augen verhärteten sich kaum sichtbar.

Die anderen bekamen von dieser Auseinandersetzung so gut wie nichts mit.

Erst als Chen verzweifelt aufseufzte sahen sie verwundert auf.

"Jetzt komm´ schon... Irgendwann wird es dich sowieso einholen..."

Harry sah ein wenig verstört aus und musterte Pansy und Draco misstrauisch.

Er wollte es nicht, wirklich nicht.

Chen erklärte indessen um was es ging und nun fingen auch die anderen an, ihn zu überreden.

Hin- und hergerissen schlich sich Verzweiflung in seine Augen.

Nur Chen und Blaise schienen das zu bemerken.

Blaise schmerzte es, diesen Blick zu sehen.

Und zum hundertsten Mal fragte er sich, wie ein Mensch nur so viel leiden konnte. Er sah zwar nur selten den Schmerz durch die Maske blitzen, aber die Tatsache das der Schwarzhaarige so krampfhaft versuchte es zu verstecken, zeigte wie schlecht es ihm ging.

"Ich kann es euch nicht erzählen... nur zeigen, aber es ist nicht sehr schön zum ansehen...", meinte Harry dann mit brechender Stimme.

Verena klammerte sich an ihn und strich ihm beruhigend über die Wange.

"Wie?.. Zeigen?...", fragte Petunia perplex.

"Genau! Wie soll´ das gehen?", fragten Pansy und Neville unisono.

"Schon vergessen, dass ich ein Zauberer bin?", seufzte Harry.

Immer noch verwirrt setzten sie sich zu Harry und Verena.

Nachdenklich blickte Harry ins Feuer.

"Seid ihr euch sicher? Es ist nicht gerade etwas für schwache Herzen...", sagte er dann und wieder streifte ein misstrauischer Blick Blaise und Pansy, während Draco nur ein verachtender Blick traf.

Innerlich zuckte dieser zusammen und sein Blick wurde für einen Sekundenbruchteil gequält, doch sofort hatte er sich wieder unter Kontrolle.

Ein wenig verunsichert nickten die anderen und so zog Harry seinen Zauberstab und murmelte ein paar unverständliche Worte.

Ein Viereck aus den verschiedensten Farben entstand.

Harry tippte sich kurz mit dem Zauberstab gegen die Schläfe und ein silberner Faden löste sich aus seinem Kopf.

Der Faden verband sich mit dem Viereck und ein Bild entstand...

(A/N: Stellt euch vor Harrys zweites Schuljahr läuft auf diesem Bildschirm ab. Von dem Moment an, als Ron und Harry nicht durch die Absperrung kommen. Alles wichtige aus dem Buch kommt vor und auch in der Kammer läuft alles nach dem Buch...)

Nachdem Harrys Erinnerungen zu Ende waren, starrten alle auf die Stelle, wo Minuten vorher noch das Viereck gewesen war.

Harry befreite sich aus der Umklammerung von Verena und Lorelei und rauschte aus dem Zimmer.

Er ließ eine geschockte Gesellschaft zurück, die das Gesehene nicht glauben wollte.

"Tom Vorlost Riddle...", murmelte Tess apathisch.

"Wäre der Phönix nicht rechtzeitig aufgetaucht, wäre er gestorben...", krächzte Blaise entsetzt.

Chen saß erstarrt da und machte sich schwere Vorwürfe.

Warum hatte er bloß darauf bestanden die Story zu hören.

Er könnte sich ohrfeigen...

"Ginny? Ginny...", flüsterte Neville mit bebender Stimme.

Petunia rührte sich nicht und Dustin und Toby waren genauso geschockt wie Helen und Pansy.

Lorelei umarmte Verena, die leise weinte.

Draco stand schnell auf und verließ fluchtartig die Küche.

Er taumelte in sein Zimmer und fiel auf sein Bett.

Heiße Tränen benetzten seine Wangen.

Er weinte sich in den Schlaf...

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Harry hatte sich mit versteinerter Miene in seinen Koffer begeben und traktierte zwei Dummies im Duellraum mit allen Flüchen die er kannte.

Immer wenn sie zerfetzt waren, ließ er neue entstehen, die er dann genauso zerstörte.

Mit Luft, Wasser und Feuer griff er die Dummies an, ließ nicht mehr als Fetzten zurück. Ohne Pause tat er das viele Stunden und es schien nicht so, als würde sich seine Laune bald legen.

Irgendwann beruhigte er sich und ließ seinen Tränen freien Lauf.

Lange hatte er nicht mehr daran gedacht.

Viel zu lange.

Mit einem Ruck stand er auf und teleportierte sich zu Tonks um sich auszutoben...

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Es herrschte ziemlich gedrückte Stimmung am Frühstückstisch.

Alle Mädchen hatten gerötete Augen und Chen war merkwürdig grün im Gesicht.

Sowohl Harry, Neville, Dustin als auch Draco waren nicht aufgetaucht.

Neville hatte sich in Harrys Koffer verkrochen, Dustin lag apathisch in seinem Bett und Draco heulte bitterlich in sein Kissen.

Wo Harry war wusste keiner.

Petunia hatte ihn nicht in seinen Räumen gesehen und sonst war er nirgends im Haus.

Chen hatte die Ländereien abgeritten, aber er konnte nicht sagen ob Harry im Wald war oder nicht.

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Harry erwachte gegen 9.00 Uhr in Tonks´ Bett.

Tonks schlief noch.

Sie hatte sich an ihn gekuschelt und hatte ein seliges Lächeln im Gesicht.

Er stand auf und zog sich an.

Er gab Tonks noch einen Kuss auf die Stirn und teleportierte dann direkt in sein Badezimmer.

Er duschte und kleidete sich anschließend neu ein.

Er wollte heute keinem begegnen und teleportierte sich deswegen nach London.

Er klapperte die verschiedensten Läden ab und nahm das eine oder andere mit.

Zurück wollte er eigentlich gar nicht.

Nachdenklich setzte er sich in ein Café.

Nachdem er ein paar Tassen Kaffee getrunken hatte, schlenderte er weiter.

Gegen 14.00 Uhr klingelte sein Handy und zögernd nahm er ab.

- "Ja?"

- "Hi! Hier ist Marc."

- "Hey, wie geht es dir?"

- "Gut und dir?"

- "Jetzt, wo ich deine Stimme höre, gleich viel besser..."

- "Das ist gut! Ich bin übrigens wieder zu Hause in Glasgow. Es ist so langweilig... Ich vermisse dich!"

- "Ich dich doch auch, aber so viele Möglichkeiten haben wir nun mal nicht..."

- "... Ich will dich wieder bei mir haben..."

- "Ich habe eine Idee...

Harry erzählte ihm von der Wohnung in Glasgow, die ihm gehörte. Er gab ihm die Adresse und versprach den Zweitschlüssel zu schicken.

Harry würde ihn dann dort besuchen.

Zufrieden kehrte Harry mit vielen kleingezauberten Taschen nach Godric´s Hollow zurück. Sofort schickte Harry den Schlüssel mit Hedwig los.

Einmal in Los Angeles war Marc dabei gewesen, als eine Eule von Remus kam. Harry hatte ihm zwar nichts von der Zaubererwelt erzählt, aber erklärt, dass er und ein paar Freunde ihre Post mit Eulen transportierten. Folglich würde Marc keinen Schock bekommen.

Er ließ sich von einer Hauselfe etwas zu Essen bringen und genoss die Ruhe, die im Haus herrschte.

Später verwandelte er sich dann wie so oft in den Adler und drehte ein paar Runden über die Ländereien. Er sah Helen alleine am See sitzen und landete in der Nähe von ihr.

Wieder in menschlicher Form setzte er sich zu dem braunhaarigen Mädchen.

Sie umarmte ihn und rollte sich auf seinem Schoß zusammen, während sie ihr Gesicht an seinem Hals vergrub.

Beruhigend strich er ihr über den Rücken.

"Hey, Mäuschen, ist doch alles okay..."

Sie schluchzte weiter.

Ein wenig verzweifelt nahm er ihr Gesicht in die Hand und zwang sie ihm in die Augen zu sehen.

"Jetzt beruhige dich doch mal.. Was ist los?"

"Wie kannst du das nur aushalten? Bitte, bitte pass auf, bei allem was du tust... Du darfst nicht sterben!", sagte sie verzweifelt und mit zitternder Stimme.

Erstaunt antwortete Harry

"Ich werde mich nicht umbringen lassen, am allerwenigsten von Tom..."

Erleichtert strich sie ihm über die Wange.

"Ich wünsche mir, dass du irgendwann glücklich wirst...", flüsterte sie ihm dann ins Ohr und küsste ihn auf die Wange.

Dann war es für einige Zeit still.

Als Harry wieder aus seinen Gedanken auftauchte, stellte er schmunzelnd fest, dass Helen eingeschlafen war.

Er stand, mit Helen in den Armen, auf und teleportierte in den Gästegang, da er nicht wusste welches Zimmer Helen gehörte.

Er sprach einen kurzen Identifikationszauber und eine der vielen Türen leuchtete gelb auf.

Überzeugt trat Harry ein und legte das schlafende Mädchen auf das Bett.

Nachdem er sie zugedeckt hatte, verließ er leise den Raum.

Als er aus dem Zimmer trat, stieß er fast mit Blaise zusammen.

"Sorry!", sagten beide gleichzeitig und Harry lächelte warm.

Davon irritiert starrte Blaise Harry hinterher, der die Treppe nach oben verschwand.

Kopfschüttelnd fragte er sich was Harry wohl bei Helen gewollt hatte.

Als er allerdings die Tür zu ihren Räumen öffnete, stellte er erstaunt fest, dass das Mädchen selig schlief.

Stirnrunzelnd begab er sich in die Küche.

"Harry ist wieder im Haus...", meinte er sofort, als er die Küche betrat.

Alarmiert setzte sich Petunia auf.

"W-"

"Er sah gar nicht so schlecht aus, er kam aus Helens Zimmer...", unterbrach Blaise Harrys Tante.

Erleichtert ließ sich die Frau wieder zurücksinken.

"Helen?", fragte Tess misstrauisch.

Blaise zuckte nur mit den Schultern und setzte sich zu Pansy.

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Harry hatte auch das Abendessen in seinem Zimmer eingenommen und trainierte jetzt in seinem Koffer.

Erst als sein Handy klingelte unterbrach Harry seine Übungen.

- "Ja?"

- "Ich bin´s!"

- "Hi Marc! Ist Hedwig angekommen?"

- "Wer ist Hedwig?"

- "Die Eule!"

- "Ach ja, die ist gut angekommen, und der Schlüssel auch... Kannst du morgen kommen?"

- "Hmmhm..."

- "Bitte!"

- "Okay! Wann kommst du hin?"

- "Gleich in der Früh!"

Harry grinste amüsiert.

- "Okay, erwarte mich! Ciao."

Harry legte auf und trainierte ungerührt weiter.

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Ausgeruht wachte er am Morgen auf.

Er trainierte mit Chen und duschte anschließend.

In neuen Klamotten teleportierte er gegen 11.00 Uhr nach Glasgow.

Nach kurzer Zeit hatte er das große Haus gefunden, indem er die Eigentumswohnung besaß.

Den Aufzug ignorierend bewältigte er die drei Stockwerke zu Fuß.

Er schloss die Türe auf und nachdem er die Tür wieder geschlossen hatte, wurde er sofort in eine stürmische Umarmung gezogen.

Verlangend pressten sich Marcs Lippen auf seine und genauso leidenschaftlich wie Marc küsste er zurück.

Geistesabwesend streifte er seine Schuhe ab und ließ den Schlüsselbund einfach auf den Boden fallen.

Marcs Arme hatten sich um seinen Nacken gelegt und Harry presste den Körper des kleineren Jungen fest an sich.

Marcs Hände machten sich an dem Reißverschluss seiner Hose zu schaffen und er selber ließ seine Hände unter Marcs Shirt wandern.

Stöhnend entledigten sie sich ihrer Shirts und stolperten ins Schlafzimmer.

Nackt legten sie sich auf das große Doppelbett.

Liebkosend strichen Harrys Hände über Marcs Körper.

Erregt rieben sie ihre Erektionen aneinander und küssten sich verlangend.

Dann leckte sich Harry einen Weg über Marcs Gesicht bis zu seinem Hals. Er knabberte zart an der weichen Haut und saugte genießend.

Stöhnend ergriff Marc Harrys Glied und massierte es.

Keuchend schloss Harry die Augen und verteilte unzählige Küsse auf Marcs Oberkörper.

Seine Hände strichen an der Wirbelsäule entlang bis zu Marcs Eingang.

Sanft drückte er dagegen, worauf sich Marc gegen seinen Finger drängte und erregt seufzte.

Marcs Zunge ging nun ebenfalls auf Wanderschaft und umspielte zärtlich Harrys Brustwarzen.

Sofort verhärteten sie sich und Harrys Erregung erreichte ungekannte Höhen.

Marcs Zunge näherte sich Harrys Glied und er drängte seine Hüfte dem Jungen entgegen.

Fast sofort nahm Marc Harrys Männlichkeit ganz in den Mund und begann seine Eichel zu verwöhnen.

Stöhnend wand sich Harry unter ihm und bat im Stillen um Erlösung.

Kurz bevor Harry kam ließ Marc von ihm ab und er seufzte enttäuscht.

Doch dann drehte Harry ihre Körper herum, so dass er jetzt auf Marc lag.

Seine Augen waren lustdurchtränkt und verlangend.

Vorsichtig drang Harry mit einem Finger in Marc ein und weitete ihn sanft.

Bald folgten ein zweiter und dritter Finger bis Marc ihn mit seinem Gestöhne so weit trieb, sofort in ihn einzudringen.

Schwer atmend sahen sie sich in die Augen.

"Harry...", keuchte Marc und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen.

Harry fing an in den Blonden zu stoßen.

Immer wieder zog er sich fast ganz zurück um sich nochmals in Marc zu versenken.

Stöhnen erfüllte das sonnendurchflutete Zimmer.

Mit einem gellenden Schrei kam Marc und spritzte hart gegen Harrys Bauch ab.

Doch Harry hörte nicht auf zu stoßen und Marc fühlte plötzlich den Schmerz, den die Lust normalerweise übertrumpfte.

"Harry, Harry,...", wimmerte er.

Tränen liefen seine Wangen hinunter, aber schnell bildete sich seine Erregung wieder.

Harry küsste ihm die Tränenspuren weg und stieß härter und schneller in Marc.

Dieser spürte ihre Körper vor Anstrengung zittern.

Jeder der kräftigen Stöße ließ ihn Sterne sehen.

Seine Beine, die sich um Harrys Hüften geschlungen hatten, drückten den Schwarzhaarigen im Rhythmus zu seinem Körper.

Nach einem heftigen Stoß spritzte Harry mit einem kehligen "Marc!" in ihm ab. Sekunden später ergoss sich auch Marc zum zweiten Mal in wenigen Minuten.

Keuchend blieben sie liegen.

Nach einigen Minuten wollte sich Harry aus ihm zurückziehen, doch Marc hielt ihn auf.

"Bitte, Harry, bleib´ in mir. Bitte!", flehte er krächzend.

Harry nickte und blieb auf ihm liegen.

Marc mochte dieses Gewicht und fühlte sich vollständig, so ausgefüllt.

Glücklich schlief er ein.

Auch Harry begab sich bald in Morpheus´ Arme.

Etwa zwei Stunden später erwachte er wieder und sah direkt in die blauen Augen Marcs.

Er merkte wie sehr er dieses Aufwachen vermisst hatte.

Die Augen aufzuschlagen und in funkelnde blaue Tiefen zu blicken...

Erst da merkte er, dass er immer noch in Marc versenkt war.

Aber auch diesmal hielt Marc ihn auf, als er sich zurückziehen wollte.

"Nicht!"

Harry blickte ihn an.

"Wir können nicht ewig so liegen bleiben..."

"Ich weiß... Aber es ist schön so!", erwiderte Marc mit Kinderstimme.

In seinen Augen konnte man schon wieder das Verlangen erkennen und geschlagen küsste Harry zurück, als der leidenschaftliche Kuss seine Lippen verschloss...

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Erst um Mitternacht kam Harry wieder zurück nach Godric´s Hollow.

Er hatte Marc im Laufe des Tages von der Zaubererwelt erzählt und dieser war begeistert gewesen.

Harry hatte ihm unzählige Sprüche zeigen müssen, bevor er ihm geglaubt hatte.

Anschließend war er wieder über ihn hergefallen.

Harry hatte ihm ein Amulett gegeben, das einen Smaragdgrünen Stein als Kern hatte.

Wann immer Marc ihn brauchte, musste er nur den Anhänger berühren und sich auf Harry konzentrieren, dann würde Harry es fühlen und so schnell er konnte zu ihm kommen.

Irgendwie war Harry erleichtert, dass Marc das alles so gut aufgenommen hatte.

Harry legte sich ins Bett, "geduscht" hatte er schließlich schon mit Marc.

Von den "Anstrengungen" des Tages überwältigt, schlief er schnell ein.

° - break - °

To Be Continued

So, das war es erst mal wieder?

Wie war´s?

Schreibt mir doch bitte eure Meinung, Eindrücke und Fragen! Ich freue mich immer darauf die Kommis zu lesen und zu beantworten!

HEAGDL

Lord Slash