Der Schattenprinz
Autor: Lord Slash
Chapter: 10 ???
Disclaimer: Alles was ihr aus den Potterbüchern wiedererkennt, gehört Joanne K. Rowling, Bloomsbury, Carlsen Verlag, Warner Brothers und diversen Anderen. Abgesehen davon gehört mir der Plot und die neuen Charaktere! Wenn irgendjemand den Drang verspürt, Ideen aus meiner Story zu übernehmen, würde es mich freuen, wenn ihr mich um Erlaubnis fragt. Weiterhin kann ich euch versichern, dass ich Nichts absichtlich aus anderen Story geklaut habe. Wenn jemand etwas aus seiner FF wiedererkennen sollte, tut es mir Leid, aber Ähnlichkeiten sind nicht von mir beabsichtigt.
Rating: R, NC-17
Genre: Dark, Drama, Tragedy, Avtion/Adventure, Romance
Warning: evtl. DarkHarry, OOC, Slash, Lemon, Lime (Wer detaillierte Sex-Szenen nicht mag, sollte besser verschwinden!)
Pairing: Bei den Pairings bin ich mir noch nicht sicher, jedoch wird es euch nicht an Liebesszenen mangeln...
Reviewantworten:
Avallyn Black: Das mit den lautsprechern meinte ich eher.. naja, ich meinte wohl eher die Freisprechanlage im Auto..hehe! Und es kommt ungefähr in Kapitel 35.. ähm ja genau.. Harry hat wohl einfach Angst Marc genauso zu verlieren wie Sirius. Schließlich würde ihn und Marc eine andere Liebe verbinden als seine zu Hermine, Ron usw., oder?
Also, ich muss zugeben, jetzt, ich schreibe ja schon an seite 302, haben sich draco und Harry noch nicht ausgesprochen und sie sind auch lange noch nicht zusammen.. das dauert noch, aber es wird geschehen.
Marc und Harry sind ja nicht richtig zusammen, sie haben eher eine Affäre.
hdgdl, LS
Dax: :-), krasser Groove!
sycronn: Nun, ich habe schon geplant, Harry und Draco zusammen zu bringen. Marcs Schicksal werdet ihr bald noch erfahren.. Danke für das Reviewchen!
Minnilein: Die Szene mit dem Einhorn hatte ich eigentlich vorher gar nicht eingeplant, das ist mir beim Schreiben einfach so reingerutscht, aber ich finds auch ganz gut.
Nun, das Gefühlsdurcheinander wird sich nicht so bald legen, aber was solls!
Ohja, ich und meine Erfahrungen mit rossigen Stuten.. Oh, wenn ich dran denke tut mein steißbein wehh.. heul
Wir sind an einer Koppel vorbei geritten und so ein verdammter, verrückter, größenwahsinniger macho von einem Hengst hat es sich nicht nehmen lassen meiner geliebten "Mona" in das Hinterteil zu beißen. Da sie schon vorher so unmöglich drauf war, ist sie mir durchgegangen. Nun ja, und als dann auch noch mein behinderter (eigentlich unglaublich süßer) Hund ihr zwischen die Beine lief und sie stieg, habe ich mit der Wiese Bekanntschaft gemacht.. Normalerweise ist ja immer recht ruhig und nur in Extremsituationen nervös, aber wenn sie in der Rosse ist, reite ich nicht mehr alleine!
HDGDL, LS
pandoradoggis: Danke für das lob, davon kann ich gar nicht genug bekommen. Hier kommt auch schon trommelwirbel Chapter 10!
Little Lion: Draco ist wohl Meister im Verstecken seiner Gefühle und warum sollte sich Harry Gedanken über das merkwürdige Verhalten Dracos machen? ich meine, er hat ja noch kein Interesse an dem Blonden, oder? Blaise wird es schon noch auffalllen, aber die anderen werden etwas im Dunkeln tappen.
Cho: Der Kuss mit Ginny kommt ja schon.. Kurz vor der DA! Jep, der süße, kleine, schnuckelige Marc scheint es vielen angetan zu haben. Aber eine feste Beziehung? Keine Ahnung! grins (ich bin heute voll komisch drauf, irgendwie sadistisch veranlagt.. vielleicjht liegst daran, dass ich meinen Vater am Sonntag nach drei Monaten endlich wiedersehe)
Ich und aufhören? Das passt definitiv nicht zusammen! Ich habe doch schon alles bis ins letzte Detail durchgeplant! HDL
Angel344: Hehe, schon wieder ein Lob! Ich fühl mich, als hätte ich gekokst.. hab ich nicht, oder? HDL
Kapitel 10
Am Donnerstag absolvierte Harry sein übliches Programm und zog sich dann an.
Er bat Neville die Slys alleine zu begleiten.
Harry teleportierte sich direkt zu Revello.
Er vermisste das gewaltige Wesen, sobald er es nicht mehr sehen konnte. Wohl eine Nebenwirkung der Seelenbindung.
Gleich als er mitten im verbotenen Wald neben dem Einhorn auftauchte, fühlte er sich besser, geborgener. Erfreut sah Revello ihn an.
"Oh, da bist du ja. Ich habe dich schon vermisst..."
"Jetzt bin ich ja da! Hast du Lust auf einen kleinen Ritt?", fragte Harry erleichtert.
"Gerne, Harry!"
Harry beeilte sich nicht sonderlich, da seine erste Stunde sowieso Pflege mag. Geschöpfe war. In enormen Tempo übersprangen sie Hindernisse und wichen besonders großen Baumstämmen aus.
Myst indessen war beleidigt aus dem Wald getrabt und gesellte sich zur Klasse.
Alle waren schon anwesend nur Harry nicht, da er ja durch den Wald preschte.
Myst musterte die Schüler, konnte aber kaum ein bekanntes Gesicht erkennen und senkte so missmutig den Kopf. Irritiert beobachtete die Klasse das Verhalten der schwarzen Stute.
Hagrid beschloss ohne Harry anzufangen und erklärte die Fähigkeiten von Kriegseinhörnern.
"Nun, wie gesagt haben diese Einhörner eine enorme Kraft und Ausdauer. Fast kein anderes Huftier kann es mit seiner Geschwindigkeit aufnehmen. Wenn man vom Horn eines Kriegseinhorns getroffen und verletzt wird, hat man kaum Chancen zu überleben. Sobald das Horn mit dem Blut zusammentrifft, breitet sich ein sehr starkes Gift innerhalb von Sekunden im ganzen Körper aus. Nur das Horn eines weißen Einhorns kann die Wunde wieder heilen. Allerdings haben Kriegseinhörner, wie jedes andere magische Tier auch, eine unglaubliche Treue gegenüber ihrer Gebundenen."
"Gebundenen?", fragte Draco.
"Ein magisches Tier kann sich an ein Menschen binden. Das heißt, ihre Seelen verbinden sich und bis ans Lebensende sind sie einander treue Gefährten.", erklärte Hagrid bereitwillig.
Da hörte man lautes Knacken aus dem nahegelegenen Wald.
"Also, wirklich! Das wäre nicht nötig gewesen!", hörte man die schimpfende Stimme Harrys.
Das Einhorn brach durch die letzten Bäume und schritt unbekümmert auf die Klasse zu.
Sowohl das Tier selbst, als auch Harry auf seinem Rücken sahen ein wenig... zerzaust aus.
Hagrid grinste wissend, als Harry sich einige Spinnen aus den Haaren zupfte.
"Du hast freiwillig Aragog besucht?", kreischte Hermine.
"Von freiwillig kann ja gar nicht die Rede sein! Kann ja nichts dafür auf einem Sturkopf zu sitzen...-", bei diesen Worten stampfte das Einhorn empört auf den Boden.
"Okay,... also kein Sturkopf! Dann vielleicht ein Knallkopf?", fragte Harry schelmisch.
Man hörte ein ohrenbetäubendes Schnauben, bevor Revello einmal kräftig ausschlug, damit aber nur erreichte, dass Harry auf seinem Rücken einem Lachanfall unterlag.
Perplex beobachtete die Klasse wie Harry leichtfüßig von Revellos Rücken schwang und ihm einen Klaps auf die Kruppe gab.
Revello machte einen Satz und verschwand dann mit Myst wieder im Dickicht des Waldes.
"Also, sorry Hagrid, dass ich zu spät gekommen bin, aber ich hatte ein Zusammentreffen mit deinem Haustier...", grinste Harry seinen Freund an.
"Was denn? Aragog tut doch keinem was!"
"Das solltest du mal Ron erzählen...", kicherte Hermine.
Verständnislos starrten die Schüler die beiden lachenden Gryffindors und den irritierten Lehrer an.
Nach Pflege magischer Geschöpfe trafen sich alle wieder bei VgddK.
Kingsley gab ihre Aufsätze zurück und Neville freute sich wie ein Kleinkind über sein Ohnegleichen. Zwar hatte auch Harry ein O bekommen, doch ihm ging es in erster Linie darum zu lernen und nicht um gute Noten. Schließlich konnte er ja nicht sicher sein, ob er den Schulabschluss überhaupt überleben würde.
Heute saß Moody mit im Klassenraum, er war neugierig gewesen und beobachtete nun aufmerksam die Schüler.
Harry und Neville fielen ihm besonders ins Auge, denn die beiden waren die einzigen, die alle Flüche schon bis zur Perfektion beherrschten.
Harry und Nev langweilten sich sichtlich, während die anderen verbissen versuchten, die Zauber zu meistern.
Harry beobachtete die vergeblichen Versuche und musste sich stark zurückhalten, um nicht irgendwelche Anweisungen zu brüllen. Aber dafür würde es schließlich bald die DA geben.
Die erschöpften Schüler ergriffen die erste Möglichkeit zum Ausruhen am Schopf und hörten genau zu, als Moody sich hinter Harry stellte und fragte "Nur so aus Neugier, Harry. Warum bist du so stark bewaffnet?"
Verwirrt und erstaunt drehten sich die Umstehenden zu den Gesprächspartnern.
Erst antwortete Harry nichts, doch dann rutschte ihm ein freches "IMMER WACHSAM!" aus dem Mund.
Kingsley war der erste, der laut zu lachen anfing, bevor auch die anderen einstimmten, zuletzt sogar Mad-Eye selbst.
"Jetzt mal im Ernst...", forderte Mad-Eye den Jungen-der-lebt auf.
"Wie gesagt, man muss mit allem rechnen... Übrigens bin ich nicht der Einzige, der dementsprechend vorgesorgt hat.", meinte Harry.
Moodys magisches Auge schweifte über die Schüler, bis es bei Neville hängen blieb.
"Longbottom.", stellte Moody überflüssiger Weise fest.
In diesem Moment läutete es und die beiden geheimnisvollen Gryffindors verließen den Raum, gefolgt von den vier Slys.
Perplex starrten ihnen viele Augenpaare hinterher.
Schon wieder gelangweilt saß Harry im Arithmantikunterricht.
Die Professorin Vektor hatte ihnen heute neue Gleichungen erklärt, die Harry aber schon konnte. Verzweifelt fragte er sich, warum er hier saß, wo er doch sowieso schon alles konnte.
Er fing an auf ein leeres Blatt zu zeichnen.
Seine Gedanken wanderten, während seine Feder geschwind über das Papier tanzte.
Draco saß neben ihm und war gerade mit seinen Aufgaben fertig geworden.
Er warf einen vorsichtigen Blick auf seinen Sitznachbarn und bemerkte, dass dieser sich augenscheinlich ziemlich langweilte.
Denn er kritzelte auf einem Pergament herum, während er mit den Gedanken ganz weit weg schien. Fasziniert betrachtete Draco die feinen Hände, die leicht gebräunt waren und so unendlich weich schienen.
Er riss sich von dem Anblick los, als er merkte, dass er die Kontrolle verlor.
Harry erwachte erst beim Klingeln wieder aus seiner Traumwelt und sah erstaunt auf die Zeichnung, die er angefertigt hatte.
Marc.
Er hatte Marcs Gesicht gezeichnet.
Und das erstaunlich gut.
Es war fast wie eine Schwarz-Weiß-Fotografie.
Die weichen und doch männlichen Gesichtszüge und das glänzende blonde Haar.
Und trotzdem die Zeichnung nur in schwarz war, konnte man doch die funkelnden Augen erkennen. Die Lippen waren verführerisch geöffnet, jedenfalls war das Lächeln für Harry verführerisch.
Harry packte seine Sachen ohne den Blick von der Zeichnung abzuwenden.
Er begab sich mit Draco und Pansy in die große Halle zum Mittagessen, war aber vollends auf die Zeichnung in seiner Hand fixiert.
Ohne einen Gruß setzte er sich an den Gryffindortisch.
"Hey, Harry! Wir müssen vorsichtiger sein... Moody hätte das mit den Waffen nicht herausbekommen dürfen!", hörte Harry Nevilles Stimme von weit her.
Der Inhalt der Worte jedoch holte ihn zurück in die Realität.
"Du hast recht! Wir waren zu unvorsichtig... Wir müssen uns mehr anstrengen, okay? Wir reden dann im Koffer...", antwortete Harry und ließ die Zeichnung in einer seiner Taschen verschwinden.
Auch in Zaubertränke bekamen Harry und Neville Os auf ihre Proben und Aufsätze. Sie fragten sich, wie sehr Snape wohl getobt haben musste.
Nach Zaubertränke hatten sie wieder Zauberkunst, das für Harry wieder kein Problem war.
Nach dieser Doppelstunde war für Harry der Schultag zu Ende und erleichtert lief er hinaus auf die Ländereien.
Er beachtete die Klasse nicht, die gerade Unterricht bei Hagrid hatte und pfiff Myst und Revello zu sich.
Neugierig beobachteten die Fünftklässler den berühmten Schüler, als dieser sich auf den Rücken des Einhorns schwang und es antreten ließ.
Rhythmisch trommelten die massigen Hufe über die Erde und sie hinterließen nur eine Staubwolke.
"So, jetzt habt ihr mal die Schnelligkeit eines Kriegseinhorns demonstriert bekommen...", seufzte Hagrid erschöpft und versuchte die Aufmerksamkeit seiner Schüler wieder zu bekommen.
Harry kümmerte das nicht und ritt nach einer Runde um den See in den dunklen Wald...
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Der Freitag verging ähnlich wie die vorherigen Tage.
Am Abend teleportierte Harry sich und Neville nach Godric´s Hollow.
Stürmisch wurde er von Tess und Lorelei umarmt und geküsst.
Auch Dustin und Michael begrüßten Harry mit einer freundschaftlichen Umarmung.
"Na, was gibt es Neues bei euch?", fragten Neville und Tess unisono.
Sie lachten befreiend, was auch Chen und Petunia in die Küche lockte.
Nachdem auch die beiden Harry freundlich begrüßt hatten, setzten sie sich alle vor den Kamin und tauschten Neuigkeiten aus.
Neville konnte es nicht lassen auch von Harrys Meisterleistung mit Revello zu erzählen und so wurde dieser aufgefordert alles haargenau zu berichten.
Nachdem Harry alles erzählt hatte, waren die anderen wieder einmal sprachlos.
"Es gibt Einhörner? Wow!", kreischte dann Lorelei plötzlich.
"Ja, die gibt es, aber Revello ist ein Kriegseinhorn. Schwarz und riesig...", erklärte Harry geduldig.
"Und wie sehen dann normale Einhörner aus?", fragte Lorelei perplex.
"Die sind strahlend weiß, außer die Fohlen. Die sind nämlich golden. Und diese Einhörner lassen sich nur von Jungfrauen anfassen...", sagte Harry beiläufig, verriet sich aber mit einem Grinsen.
Tess hatte die Augen aufgerissen und Neville, Michael und Chen waren in schallendes Gelächter ausgebrochen.
"Und Kriegseinhörner? Lassen die sich auch nur von Jungfrauen anfassen?", fragte Tess schließlich herausfordernd.
"Kriegseinhörner? Nein, die lassen sich von niemandem anfassen!", meinte Harry immer noch grinsend.
Der Abend war schön und unterhaltsam gewesen und Neville und Harry hatten sich in den Koffer zurückgezogen. Nach dem sie trainiert hatten, gingen sie zu Bett. Es würde am Wochenende eh keinem in Hogwarts auffallen, dass die beiden fehlten. Nur die Slys waren nun auf sich allein gestellt...
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° 21.00 Uhr - Hogwarts °
Albus Dumbledore, Tonks, Remus, Moody und Kingsley saßen zusammen im Büro des Schulleiters und sprachen über die jüngsten Ereignisse.
"Ich frage mich immer noch, wie er dieses Einhorn gezähmt hat...", murmelte gerade Kingsley.
"Ich habe ihn gestern gefragt.", meinte Albus in die Runde.
Interessiert hingen die anderen an seinen Lippen.
"Wann denn?", fragte Remus neugierig.
"Gestern Früh. Ich habe am Portal gewartet, bis er zu mir kam. Er ritt auf dem Einhorn... Es hat gar nichts getan, ganz brav tat es das, was Harry wollte. Harry meinte sie wären gebunden...", erzählte Albus.
"Gebunden? Mit einem Kriegseinhorn?", donnerte Moody.
Lächelnd nickte der alte Mann.
"Wo ist er eigentlich? Beim Essen war er jedenfalls nicht...", mischte sich Tonks ein.
"Ich habe ihn auch nicht gesehen, aber Longbottom war ebenfalls nicht anwesend. Aber die vier Slytherins, mit denen sie neuerdings abhängen waren da..", schloss Moody.
"Hach, ich denke da können wir nichts machen! Aber die Slytherins haben sie ja nicht freiwillig am Hals...", seufzte Remus.
"Stimmt! Aber mich wundert schon, dass sie sich so gut verstehen.", wandte Kingsley ein.
"Ja, sie müssen das schon in den Ferien geklärt haben... Aber ist euch schon aufgefallen, dass Harry und Malfoy gar keine Beziehung zueinander haben? Ich meine mit Blaise Zabini und Pansy Parkinson scheint er klarzukommen und Helen McDahon hat schon eine engere Beziehung zu ihm. Aber Malfoy wird vollkommen ignoriert! Nicht das es mich stört, aber schon sonderbar...", meinte Moody nachdenklich.
"Du hast recht, Mad-Eye! Helen kann wann und wo auch immer das mit ihm tun was sie will... Blaise und Pansy scheinen eher wie Bekannte, aber Malfoy hat überhaupt keinen Bezug zu ihm...", sagte Remus ebenfalls nachdenklich.
Albus nickte.
"Was auch immer geschehen ist, Mr. Malfoy scheint einen Fehler gemacht zu haben...", schloss Albus.
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° 11.00 Uhr - Glasgow °
Marc saß an dem großen Tisch in der Küche der Wohnung, in der er sich immer mit Harry traf und wartete auf eben diesen.
Da hörte er schon ein Geräusch an der Tür und lief freudig auf die sich öffnende Tür zu. Lächelnd umarmte er den Schwarzhaarigen und drückte ihm einen kleinen Kuss auf die Lippen.
"Hi! Ich muss dir jemanden vorstellen.", meinte er sogleich aufgeregt.
Harry zog eine Augenbraue hoch und sah sich suchend um.
"Wen denn?"
"Liz! Komm mal her!", rief Marc auch sogleich.
Aus dem Wohnzimmer kam ein etwa 4-jähriges blondes Mädchen gelaufen und blieb dann abrupt stehen. Mit großen Augen starrte sie Harry an, der leicht schmunzeln musste und anschließend fassungslos die Augen aufriss.
"Was ist denn?", wollte Marc beunruhigt wissen.
"Sie hat eine magische Aura.", erklärte Harry noch immer irritiert.
"WAS? Was soll das heißen?", schrie Marc.
"Hey, schrei doch nicht so. Das heißen, dass Liz eine Hexe ist..."
Erst sah Marc ihn verdutzt an, grinste dann jedoch wieder und nahm das Mädchen in die Arme.
"Lissy? Das ist Harry. Harry, das ist Liz. Meine kleine Schwester."
"Das hab´ ich mir schon gedacht!", sagte Harry lächelnd.
"Warum denn?", fragte Marc perplex.
"Sie ist noch süßer als du...", meinte Harry beiläufig.
Marc stieß ihm den Ellenbogen in die Seite und schmollte, was Harry einen kleinen Lachanfall entlockte.
"Ähmm... Harry?", fragte Marc dann ein wenig zerknirscht.
"Ja?"
"Ich muss den ganzen Tag auf Lissy aufpassen... Wir wollten ins Freibad, willst du mitkommen?", wollte Marc hoffnungsvoll wissen.
Harry lächelte und nickte zustimmend.
Als Dankeschön gab Marc ihm einen sanften Kuss und ließ dann Liz wieder herunter.
Wieder sah sie zu Harry auf.
Ihre Augen hatten, genau wie Marcs, ein fast unnatürliches Blau.
Bei Liz allerdings hatten sie noch einen kindlich unschuldigen Glanz.
Harry wusste, dass er diesen Augen nie würde widerstehen können, wenn sie ihn so bittend ansehen würden, wie es manchmal Marcs taten.
Auch ihre Haare hatten dasselbe helle blond wie Marcs. Sie waren in einem kleinen Pferdeschwanz zusammengebunden und ein paar Strähnen fielen ihr keck ins Gesicht.
Harry lächelte sie an und nach ein paar Sekunden lächelte sie strahlend zurück und hob ihm ihre Arme entgegen.
Schulterzuckend nahm er sie auf den Arm.
Marc hatte das glücklich mit angesehen und holte nun ihre Taschen.
Schwatzend machten sie sich auf ins nahe Freibad.
Lissy hatte anscheinend einen Narren an ihm gefressen, denn sie ließ sich den ganzen Weg von Harry tragen. Sie erzählte ihm von ihrem letzten Freibadbesuch und von ihrem Kindergarten.
Marc beobachtete grinsend das Gespräch, das eindeutig von Liz geführt wurde.
Harry wandte nur hie und da etwas ein oder hinterfragte etwas.
Er schien einen guten Draht zu Kindern zu haben, zumindest zu seiner kleinen Schwester.
Irgendwie war er froh darüber...
Sie hatten sich auf der großen Liegewiese im Schwimmbad einen schönen Platz unter einem Baum gesucht, wo sie ein wenig Schatten hatten.
Harry beschwor kurzerhand per Fingerschnipsen ein großes Badetuch herauf und breitete es auf dem Boden aus.
Auch Marc und Liz ließen sich auf ihren Handtüchern nieder.
Kurze Zeit später tollten Marc und Harry durchs Wasser, während Liz sich zu den anderen Kindern am Spielplatz gesellt hatte.
"Traust du dich da runter zu springen?", fragte Marc irgendwann und zeigte auf den 20-Meter-Turm.
Stirnrunzelnd sah Harry hoch.
Dann zuckte er die Schultern.
"Um das herauszufinden müsste ich schon oben stehen... Und du?"
Marc riss die Augen auf.
"Niemals!"
Harry lachte über die entgleisten Gesichtszüge seines Freundes.
"Ein Deal? Wir springen zusammen?", fragte Harry schmunzelnd.
Abschätzend blickte Marc zum Turm, dann wieder zu Harry... Und wieder zum Turm...
"Lieber nicht. Aber du kannst es ja machen..."
"Nee, nur mit dir zusammen!"
"Das ist fies, Harry!", sagte Marc verzweifelt.
"Ich weiß...", gab Harry zu.
"Dann lassen wir es doch ganz bleiben!"
"Ne, ne. Du hast es schließlich vorgeschlagen! Du kommst gefälligst mit...", forderte Harry entschlossen.
"Was bekomme ich denn dafür?", fragte Marc schelmisch.
"Was stellst du dir denn vor?", fragte Harry ebenso frech wie misstrauisch.
Gespielt nachdenklich rieb sich Marc am Kinn.
Dann grinste er unheilverkündend und fuhr mit seinen Händen aufreizend über Harrys Oberkörper.
"Nun, wie wäre es, wenn du bis morgen Abend bei mir bleibst?"
"Einverstanden... Und nun komm!"
Harry nahm Marcs Hand und zog ihn mit sich aus dem Wasser.
Dann stiegen sie hintereinander die vielen Treppen zum 20-Meter-Turm empor.
Viele Blicke folgten ihnen gespannt als sie oben angekommen waren.
Manche ungläubig, Manche höhnisch.
Anscheinend rechnete keiner der Zuschauer damit, dass die beiden Jungen tatsächlich dort herunter springen würden.
Doch Harry trat unbeeindruckt auf den Abgrund zu und sah neugierig hinunter.
Sehr weit weg, und vor allem klein sah das Becken aus.
Die ganzen ihm zugewandten Gesichter ignorierte er gekonnt, er hatte schließlich Übung.
"Also, was ist?", fragte er Marc.
"Ich weiß nicht so recht...", stammelte der Blonde.
"Ich springe zuerst, und dann du, einverstanden?", schlug Harry aufgekratzt vor.
Marc wand sich.
"Okay, aber ich springe nur, wenn du da unten noch lebst...", erklärte er schließlich.
Harry lächelte sein unwiderstehliches Lächeln und drehte sich dann zum Abgrund.
Ohne zu zögern stieß er sich von dem Turm ab und sprang in die Tiefe.
Beflügelt von seinem Element drehte er ein paar Saltos und tauchte nach einer schier unendlichen Zeit ins Wasser ein.
Prustend tauchte er wieder auf und blickte nach oben zu Marc.
Die Zuschauer, die den Atem angehalten hatten, sogen nun wieder den notwendigen Sauerstoff ein und starrten Harry ehrfürchtig an.
Dieser jedoch wartete darauf, das auch Marc sich trauen würde.
Nach einiger Zeit überwand sich Marc schließlich und sprang ebenfalls.
Als er wieder auftauchte zierte ein strahlendes Lächeln sein Antlitz.
Nachdem er bei Harry angekommen war, fingen die anderen Badegäste an zu klatschen.
Verwirrt sah Marc auf.
Von der vielen Aufmerksamkeit wurde er ein wenig verlegen und seine Wangen färbten sich leicht rosa.
Schließlich stiegen sie aus dem Wasser und schlenderten zurück zu ihrem Platz.
Sie waren sich der Blicke zwar durchaus bewusst, aber sie machten sich nichts daraus.
Marc ließ sich sogleich erschöpft auf sein Badetuch fallen, während Harry sich auf den Weg machte um klein Liz abzuholen.
Kaum hatte sie ihn erblickt, kam sie auf ihn zugestürmt und umarmte ihn, oder besser seine Beine.
Erfreut nahm er sie auf den Arm.
"Kommst du mit zurück? Marc wartet schon auf uns!"
Eifrig nickte das Mädchen und grinste wie ein Honigkuchenpferd.
Ebenfalls grinsend trug Harry das Mädchen zurück zu ihrem Platz, wo sie sich sofort auf ihren Bruder stürzte.
Schmunzelnd legte sich Harry auf sein Badetuch und schloss entspannt die Augen. Eine laue Brise strich über seinen erhitzten Körper und wohlig seufzte er auf.
"Bei deinem bloßen Anblick werde ich hart...", flüsterte plötzlich Marc nahe an seinem Ohr und Harry lächelte gewinnend.
Er öffnete die Augen und sah direkt in Marcs Meerblaue.
Er versank in den unendlichen Tiefen.
Marcs Lippen näherte sich den seinen, aber bevor sie sich berührten, hielt Harry ihn zurück.
"Wir haben später noch genug Zeit..", erklärte er sein Handeln.
Marc schmollte und legte sich wieder hin.
Ein leichtes Lächeln umspielte Harrys Lippen, als er wieder entspannt die Augen schloss.
Seine Gedanken wanderten zu Sirius, Remus und seinen Eltern.
Dann zu Revello und Myst, die ihn bestimmt schon vermissten.
Während er so seinen Gedanken nachhing, blieb Liz nicht untätig.
Sie hielt die Flasche mit Sonnencreme in der Hand, die Marc ihr gegeben hatte mit dem Auftrag sich einzuschmieren.
Da blitzten ihre Augen plötzlich schalkhaft auf und mit einiger Mühe öffnete sie die Flasche.
Harry schreckte auf, als sich eine kalte Flüssigkeit auf seinem Bauch verteilte.
Er setzte sich leicht auf und beobachtete Liz, die ihm die Sonnencreme auf den Bauch gegossen hatte und nun anfing ein Bild zu malen.
Während das Mädchen mit der weißen Creme eine Sonne um seinen Bauchnabel malte, zog Harry amüsiert eine Augenbraue hoch.
In diesem Moment erklang ein lautes Klicken und Harry sah auf.
Neben ihm stand Marc und hatte eine Kamera in der Hand.
Er grinste ebenfalls und meinte
"Das musste ich einfach fotografieren..."
Lachend schüttelte Harry den Kopf und legte sich wieder hin.
Die kleinen Hände von Lissy hörten allerdings nicht auf seinen Oberkörper zu bemalen.
Gegen Abend machten sie sich auf den Rückweg.
Harry und Marc brachten Liz nach Hause, wo Harry sogleich Marcs Eltern kennen lernte.
"Hallo. Du musst Harry sein, oder? Ich bin Marah.", begrüßte ihn ein junge Frau um die 35.
Sie hatte die gleichen blonden Haare wie Liz und Marc. Ihre Augen hatten einen warmen Braunton und glitzerten vergnügt.
Kurz darauf kam auch noch ein ebenfalls recht junger Mann zur Türe, der sich als Jacob´ vorstellte. Er hatte braunes, kurzes Haar und meerblaue Augen. Auch er strahlte eine Wärme aus, als er fragte ob Harry zum Abendessen bleiben wollte.
Harry sah fragend zu Marc, der begeistert nickte.
"Sehr gerne.", antwortete Harry und lächelte.
"Schön. In einer halben Stunde ist es soweit. Setzt ihr euch zu uns in die Küche? Dann können wir uns noch ein wenig unterhalten...", meinte Marah.
Zustimmend nickten die drei Männer und folgten ihr in die Küche, Liz hatte sich in ihr Zimmer verzogen.
Als sie sich alle gesetzt hatten und ein Glas Cola vor sich stehen hatten, fragte Marah neugierig "Woher hast du diese grünen Augen?".
"Von meiner Mutter...", erklärte Harry grinsend.
Marcs Mutter sah ihn abschätzend an, doch dann grinste sie ebenfalls.
Sie unterhielten sich noch eine Weile, bis das Essen fertig war.
Nach dem Essen fragte Jacob neugierig
"Und wo wollt ihr jetzt noch hin?"
Harry lächelte schelmisch.
"Es ist Samstag Abend. Wir sind in einer relativ großen Stadt und es ist super Wetter... Was machen wir bloß?", fragte er gespielt verzweifelt seinen Sitznachbarn.
Marc zuckte die Schultern, verriet sich aber durch ein breites Grinsen.
Marah schüttelte amüsiert den Kopf.
"Nun, dann ab mit euch..."
"Ach Harry? Hast du Lust uns morgen zu besuchen? Wir veranstalten ein kleines Volleyball-Turnier unter Freunden...", fragte Jacob bittend.
Harry nickte zustimmend und verabschiedete sich dann zusammen mit Marc.
Sie traten aus dem Haus und gingen langsam die Straße herunter.
"Was machen wir jetzt?", wollte Marc wissen.
"Schlag was vor!"
Jetzt umspielte ein wissendes Lächeln Harrys Lippen.
Und prompt kam die erwartete Antwort, indem Marc Harrys Hand packte und ihn schnell weiterzog. Nach kurzer Zeit waren sie bei Harrys Wohnung angekommen und stiegen die Treppen hoch. Harry schloss die Türe auf und trat, gefolgt von Marc, ein.
Harry zog seine Schuhe aus und lief in die Küche, wo er sich sogleich etwas zu trinken holte.
Marc folgte ihm etwas langsamer.
Er lehnte sich an den Küchentisch und wartete bis er Harrys Aufmerksamkeit wieder hatte.
Schließlich kam dieser auf ihn zu und lehnte sich an ihn.
Marc lächelte verlangend und meinte "Ich dachte schon, wir bekommen heute keine Minute mehr für uns..".
Als Antwort nahm Harry seine Lippen mit den seinen gefangen.
Sofort öffnete Marc seine Lippen und ließ Harry mit seiner Zunge eindringen.
Harry erforschte jeden Zentimeter der heißen Mundhöhle und stupste Marcs Zunge auffordernd an.
Während sich ihre Zungen ein feuchtes Duell lieferten, drängte Harry seinen Freund weiter an die Tischplatte und öffnete mit flinken Fingern das helle Hemd.
Ohne ihren Kuss zu unterbrechen streifte Harry Marcs Hemd ab und ließ seine Hände über die weiche Haut tanzen.
Marc stöhnte erregt, als Harrys Finger seine Brustwarzen verwöhnten.
Feine Kreise zeichneten sie um die empfindlichen Brustwarzen und kniffen sanft hinein.
Marc stöhnte erneut und fuhr mit seinen Händen unter Harrys Shirt.
Sanft strichen sie über die samtene Haut des Schwarzhaarigen und massierten ebenfalls die Brustwarzen.
Nun war es an Harry erregt in den Kuss hinein zu stöhnen.
Ungeduldig glitt eine Hand zu Marcs Schritt und drückte sanft gegen die leichte Wölbung.
Marc keuchte auf und löste den Kuss.
Seine lustdurchtränkten Augen trafen auf verlangende Smaragde.
Marc versank in diesen Augen, nicht das erste Mal.
Harrys Hände machten sich nun am Verschluss von Marcs Jeans zu schaffen und streiften diese dann ganz ab.
Marc legte seine Hände um Harrys Nacken und zog seinen Kopf wieder zu sich.
Er strich durch das rabenschwarze Haar und seufzte wohlig, als Harrys Hände über seine Oberschenkel wanderten. Er platzierte unzählige Küsse auf Harrys Gesicht und fuhr dann mit seiner Zunge über dessen Hals.
Er knabberte an der zarten Haut und entlockte Harry so einige Seufzer.
Harrys eine Hand strich unaufhörlich über Marcs Oberkörper, während die andere über Marcs Innenschenkel streichelten.
Immer wieder streifte sie wie unabsichtlich Marcs Erektion.
Marc stöhnte gegen Harrys Hals.
Dann machte er sich daran auch Harry die Jeans abzustreifen, was ihm nach einigem Gefummel schließlich auch gelang. Frech fuhr seine rechte Hand unter Harrys Shorts und umschloss das erregte Glied.
Harry stöhnte heiser und streifte Marcs Shorts endgültig ab.
Dessen Männlichkeit streckte sich ihm fordernd entgegen.
Harry zog nun auch sich ganz aus und kniete sich anschließend auf den Boden.
Direkt vor seinem Gesicht schwebte nun Marcs Glied und schrie förmlich nach Erlösung.
Harry platzierte einen Kuss auf der Eichel und leckte dann die gesamte Länge entlang.
Marc stöhnte durchgehend und drückte ihm seine Hüften entgegen.
Lächelnd nahm Harry Marcs Glied in den Mund und begann es mit der Zunge zu massieren und zu saugen.
Marcs Atem ging abgehackt und keuchend.
Er hatte die Augen geschlossen und en Kopf genießend in den Nacken geworfen.
Doch dann ließ Harry von ihm ab und richtete sich wieder auf.
Er verwickelte Marcs Zunge in einen weiteren atemberaubenden Kuss.
Behutsam drückte er Marcs Körper auf die Tischplatte.
Dieser winkelte instinktiv die Beine an und schloss erwartend die Augen.
Harry trat zwischen seine Beine und küsste ihn erneut.
Marc spürte Harrys pulsierende Erregung an seinem Eingang und bereitete sich auf das Kommende vor.
Harry lenkte Marc mit einem betörenden Kuss ab und drang währenddessen vorsichtig in ihn ein.
Stöhnend öffnete Marc seine Beine noch ein wenig mehr und schlang sie anschließend um Harrys Taille.
Harrys Finger verschränkten sich mit Marcs, bevor er anfing sich zu bewegen.
Heiser stöhnend versenkte er sich immer weiter in Marc.
Dann zog er sich zurück um wiederum genauso leidenschaftlich wieder vorzustoßen.
Der Raum war erfüllt von dem keuchenden Atem der beiden Liebenden, immer wieder unterbrochen von lautem und durchdringendem Stöhnen.
Marc fühlte die Wellen der Erregung, die ihn durchliefen.
Bei jedem neuen Stoß von Harry sah er Sterne.
"Oahhh.., Harry! Harry..", stöhnte er immer wieder.
Dann spürte er wie sich alles in ihm zusammenzog und er hart gegen Harrys Bauch abspritzte.
Dieser kam nur wenige Sekunden später und blieb erschöpft von seinem Orgasmus auf dem bebenden Körper unter ihm liegen.
Nach ein paar Minuten zog er sich aus Marcs Körper zurück und zog Marc ebenfalls hoch.
Dann umarmte er den Jüngeren und strich ihm durchs Haar.
Marc hauchte sanfte Küsse auf Harrys Brust und schmiegte sich an ihn...
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Der Sonntag war schnell und fröhlich vergangen.
Harry hatte den Tag bei Marc und seiner Familie verbracht.
Es waren einige Freunde von Marah und Jacob da gewesen, mit denen sich auch Harry rasch angefreundet hatte.
Zu Marah und Jacob hatte er schon eine ziemlich enge Beziehung, kein Wunder, schließlich waren sie wirklich nett.
Marc hatte den ganzen Tag Fotos geschossen oder gefilmt.
Manchmal war es recht nervig gewesen immer eine Kamera vor dem Gesicht zu haben, aber alle hatten sich schließlich daran gewöhnt.
Harry hatte Volleyball gelernt und stellte sich überraschend gut an.
Schließlich hatte er mit seiner Mannschaft sogar mehrmals gewonnen.
Im allgemeinen war der Tag sehr entspannend und humorvoll gewesen und Harry fiel es schwer sich wieder zu verabschieden, aber in Hogwarts würde man ihn und Neville bestimmt schon vermissen.
Deshalb teleportierte er ungesehen nach Godric´s Hollow.
Dort wurde er sogleich stürmisch begrüßt und kurz darauf tränenreich verabschiedet.
Dann teleportierte er sich und Nev zurück nach Hogwarts.
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Neville und Harry waren in einer Stichflamme im Schlafsaal wieder aufgetaucht.
Zum Glück war keiner ihrer Kameraden anwesend.
So verstauten sie ihre Sachen und stiegen dann hinunter in den Gemeinschaftsraum.
Dieser war allerdings nicht besonders gefüllt, da es Abendessens-Zeit war.
Diejenigen, die da waren allerdings schienen auf Harry und Neville gewartet zu haben, denn sobald die beiden Jungen den Raum betrete hatten, rief Hermine aufgeregt "Wo zum Teufel wart ihr das ganze WE?"
Weder Harry noch Neville antworteten darauf.
"Wir wollen sofort eine Antwort!", keifte schließlich Ginny.
"Ich war die meiste Zeit im Wald bei Revello und Myst. Nev hat mich begleitet...", meinte Harry überzeugend.
"Wer ist Revello und warum wart ihr dann nicht beim Essen..? Und wo habt ihr bitteschön geschlafen?", fragte Seamus zweifelnd. Dean, Ron, Parvati und Lavender nickten zustimmend.
"Revello ist das Einhorn und gegessen haben wir in der Küche. Und wir haben es uns abgewöhnt jede Nacht zu schlafen. Wir kommen gut ein paar Nächte ohne Schlaf aus...", erklärte Neville gelangweilt.
Die Augen ihrer Freunde hatten sich geweitet und sie starrten sie ungläubig an.
"Aber zu wenig Schlaf ist ungesund...", sagte Hermine mit strenger Stimme.
"Besser wach als Toms Gräueltaten mit anzusehen...", murmelte Harry leise.
Aber bevor jemand etwas sagen konnte, tauchte in einer Stichflamme Fawkes auf.
Fröhlich trällernd ließ er sich auf Harrys Schulter nieder.
"Hallo Fawkes! Was führt dich zu mir?", fragte Harry telepathisch.
"Oh, du beherrschst Telepathie... Interessant! Ich soll dir einen Brief übergeben.", meinte der Phönix überrascht.
Harry löste das Pergament vom Bein des Feuervogels und las es eilig.
Lieber Harry,
Ich weiß, dass du sagtest du würdest Okklumentik jetzt beherrschen.
Ich würde das jedoch gerne nachprüfen.
Wärest du bereit dich von Professor Snape prüfen zu lassen?
Komm´ doch bitte in mein Büro!
Albus
Harry schnaubte verächtlich und hielt den Brief Neville hin.
"Siehst du? Er lässt es so aussehen als hätte ich eine Wahl, aber die habe ich gar nicht!", meinte Harry leise zu Neville, als dieser den Brief gelesen hatte.
Neville nickte nachdenklich.
"Begleitest du mich?", fragte Harry.
"Du wirst gegen Snape schon bestehen, aber ich? Ich bin noch lange nicht so weit wie du.. Aber, wozu bin ich da?", fragte Neville mit schalkhaftem Glitzern in den Augen.
Dankbar klopfte Harry dem Jungen auf die Schulter und wandte sich dann an die verwirrten Teenager.
"Ich habe eine "Verabredung" mit Snape, getarnt als Nachhilfe, ihr versteht?", sagte er bedeutungsvoll an Hermine und Ron gewandt.
Die beiden nickten nun verstehend und lächelten ihn aufmunternd an.
Die beiden geheimnisvollen Gryffindors verließen den GR und schlenderten gemütlich zu Dumbledores Büro.
Da sie das Passwort nicht kannten, blieben die beiden vor dem steinernen Gargoyle stehen. Doch Harry schnipste einmal mit den Fingern und der Wasserspeier erwachte zum Leben.
Sie bestiegen die Treppe und wurden nach oben getragen.
Harry klopfte an die Türe und trat ohne zu zögern ein.
Albus saß wie immer hinter seinem Schreibtisch und am Fenster stand Severus Snape und sah sie herablassend an.
"Longbottom? Sagen Sie mal, Potter, können Sie nirgends mehr ohne ihren Diener hingehen?", fragte der Tränkemeister höhnisch und provozierend.
Harry sah nun unbeteiligt seinen Professor an und meinte "Haben Sie je etwas von Freundschaft gehört? Wahrscheinlich nicht.. Sonst würden Sie ja nicht auch noch diejenigen vergraulen, die Ihnen Respekt entgegenbringen."
Damit wandte er sich an den Schulleiter.
"Nun, Albus, ich habe wenig Zeit... Könnten wir dann beginnen?"
Dieser schaute noch ein wenig irritiert, forderte dann jedoch Snape auf seine Aufgabe zu erfüllen.
Harry und Snape stellten sich gegenüber auf und Snape rief kalt "Legilimens!".
Harry wurde direkt von dem Zauber getroffen, hatte aber seine Mauern und Türen vorher noch extra verstärkt.
Er spürte wie eine starke Macht gegen die Mauern krachte.
Mit allem möglichen Mitteln versuchte diese Kraft die Mauern niederzureißen.
Doch Nichts half.
Ohne irgendeinen Kratzer hielten die Mauern und die Tür den Angriffen stand.
Die ganze Zeit über sah Harry Snape klar vor sich.
Der Professor hatte die Stirn vor Konzentration in Falten gelegt und die Augen geschlossen.
Harry lächelte überheblich.
Schließlich schmiss er Snape aus seinem Kopf und dieser knallte an die Wand hinter ihm.
Während sich der Lehrer fluchend wieder aufrichtete, hatte sich Harry schon wieder dem Direktor zugewandt.
"Ich hoffe das reicht dir, Albus. Könnten wir uns dann auf den Rückweg machen?"
"Ähmm.. Sicher, Harry! Gute Nacht.", antwortete Albus schockiert.
Nachdem Harry und Neville die Tür hinter geschlossen hatten, mussten sie herzhaft lachen.
Sie waren ein Stück gegangen, als Harry meinte "Ich gehe noch ein wenig zu Revello! Warte dann im Koffer auf mich, ja?".
Neville nickte zustimmend und verschwand in einem Gang.
Langsam machte sich Harry auf den Weg zur Eingangshalle.
Er war so sehr in Gedanken versunken, dass er nicht merkte wie ihm jemand folgte.
Er schlenderte zum See.
Dort ließ er sich auf den Boden fallen und lehnte sich gegen den Stamm einer alten Eiche.
Er pfiff gedankenverloren zweimal laut und ein paar Minuten später galoppierten zwei Schemen über die nächtlichen Ebenen.
Revello erreichte ihn zuerst.
Er schnoberte liebevoll in Harrys Haaren und legte sich dann neben ihn.
Harry kam sich neben dem mächtigen Körper ziemlich klein vor, aber er fühlte sich sehr geborgen und geliebt.
Revello bettete seinen großen Kopf auf Harrys Schoß, das Horn ragte gefährlich in die Dunkelheit.
Trotz des schweren Gewichts streichelte Harry liebevoll das schwarze Fell seines Gebundenen. Myst war inzwischen ebenfalls bei ihm angekommen und hatte sich auch hingelegt.
Anscheinend fühlten sich beide Tiere sicher bei ihm, denn sonst hätten sie sich nicht so schutzlos hingelegt, schließlich waren sie Fluchttiere.
Friedlich lagen die beiden Pferde bei ihm und Harry fühlte sich sicher und stark.
Und wie auf Kommando verzogen sich die Wolken und ein wundervoller Halbmond zeigte sich. Er strahlte hell und spiegelte sich im dunklen Wasser des großen Sees.
Das Wasser bewegte sich nicht und still lag das Gelände da.
Dort wo sich der Mond im Wasser spiegelte sah es aus wie geschmolzenes Silber.
Rein, hell und magisch.
Doch die Idylle wurde durch einen brechenden Zweig gebrochen.
Harry und die beiden Tiere spannten sich augenblicklich an.
Harry veränderte seine Sichtweise und erkannte unschwer die Aura von Snape.
Telepathisch beruhigte er die beiden Pferde und lehnte sich wieder entspannt zurück.
Erst als ein Schatten auf ihn fiel, öffnete er seine Augen wieder.
"Ziemlich unvorsichtig, Potter.", spuckte der Zaubertränkeprofessor aus.
"Nein. Ich habe Sie bemerkt als Sie diesen Lärm veranstalteten."
Snape zog eine Augenbraue hoch.
"Ach ja? Und warum haben Sie dann Nichts getan?"
"Sind Sie denn eine so große Gefahr, dass ich vor Ihnen flüchten müsste?"
"Sie sind genauso arrogant wie Ihr Vater! Er dachte auch, er könnte Alles."
"Sie sollten nicht so leichtfertig über Arroganz sprechen, Snape. Schließlich sind Sie Hauslehrer in dem Haus, wo Arroganz das Normalste der Welt ist. Außerdem brauche ich Sie wohl nicht darauf aufmerksam machen, dass Sie selber die Arroganz in Person sind. Also frage ich mich was Sie gegen Arroganz haben!", sprach Harry unbeteiligt und hörte nicht auf Revello zu streicheln.
Snape schien es die Sprache verschlagen zu haben, denn er sagte erst einmal gar nichts.
"Sie überraschen mich, Potter. Schon Ihre Antwort im Büro des Direktors hat mich zum Nachdenken gebracht. Was meinten Sie damit?", fragte Snape schließlich, als er sich wieder gefasst hatte.
"Ich meinte damit, dass Ihnen sicherlich gut tun würde Freunde zu haben.."
"Wie kommen Sie darauf, Potter?"
"Es ist nicht gut, alle Probleme in sich hineinzufressen. Echte Freunde hören zu und versuchen zu helfen. Sie vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit und Liebe. Und das braucht jeder Mensch, selbst Sie, Snape."
"Wie kommen Sie darauf, dass ich keine Freunde habe?"
"Sowas sieht man...", meinte Harry langsam.
"Wahrscheinlich haben Sie recht. Ich habe keine Freunde... Ich hatte nie Freunde.", sagte Snape schließlich leise mit Bitterkeit in der Stimme.
"Dann suchen Sie sich welche!"
"Sie sind witzig, Potter. Keiner will etwas mit mir zu tun haben..."
"Sie tragen auch nicht unbedingt dazu bei, dass sich jemand Ihnen nähern will."
"Das stimmt. Aber Vertrauen ist auch ein Risiko..."
Snape beobachtete verwirrt wie sich bei seinen letzten Worten ein Schatten über die grünen Augen des Jungen legte.
"Und es tut weh in seinem Vertrauen betrogen zu werden...", sagte der Schwarzhaarige dann schmerzvoll. Der Professor fragte sich ob es dem Jungen doch nicht so toll ging, wie er immer geglaubt hatte. Wenn er den Schmerz und die Verzweiflung in dessen Augen sah, zweifelte er an der Richtigkeit dieser Annahme.
Aber Harry hatte sich schnell wieder unter Kontrolle und schloss die Gefühle aus seinen Augen aus.
Eine Zeit lang herrschte Schweigen zwischen den beiden Männern.
Severus dachte über die Worte des Jungen nach.
Auf jeden Fall sprach Harry aus Erfahrung, soviel war sicher.
Vielleicht musste auch er sich ändern...
Die Stille wurde von einem rhythmischen Piepsen unterbrochen.
Desorientiert sah Severus um sich.
Harry kramte in seiner Sweatshirttasche und sagte entschuldigend zu seinem Professor "Entschuldigen Sie, Professor.".
Dann hatte er sein Handy gefunden und nahm ab.
- ...
- "Ist dir also schon wieder langweilig, Tom?"
- ...
- "Hast du nichts Besseres zu tun als mich zu nerven? In meinem Leben existierst nicht nur du."
- ...
- "Dann beeile dich wenigstens!"
- ... ...
- "Das werden wir ja sehen, ob du das schaffst! Wiederhören."
Damit beendete Harry das kurze Gespräch mit dem dunklen Lord und sah in das angespannte Gesicht seines Lehrers.
"Das ist ein Handy. Eine Muggelerfindung, aber sehr nützlich...", erklärte er Snape.
Dieser nickte nur und fragte dann "Wer ist denn Tom?".
Harry lächelte kurz und meinte dann "Ein Bekannter...".
Snape schien ihm das abzunehmen, denn sie verfielen wieder in Schweigen.
"Potter?"
"Ja?"
"Es tut mir Leid, dass ich Sie immer so ungerecht behandelt habe..."
Überrascht schaute Harry hoch.
Er bemerkte verwirrt, dass Snape offensichtlich seine Maske abgenommen hatte und aus seinen Augen sprach Aufrichtigkeit.
"Schon okay, Professor. Ich habe mich schließlich auch nicht korrekt verhalten."
Nun war es an Snape überrascht aufzusehen.
Doch Harry war noch nicht bereit seine Mauern komplett fallen zu lassen und so musste sich Snape damit zufrieden geben, die Aufrichtigkeit in Harrys Stimme gehört zu haben.
"Danke."
"Wofür denn?"
"Dafür, dass Sie mir das verzeihen..."
"Jeder macht Fehler. Und Fehler sind dafür da sie zu verzeihen und aus ihnen zu lernen..."
Severus konnte nicht verhindern, dass eine Träne über seine Wange rann.
Verzweifelt wischte er sie weg, aber schon folgte der Ersten eine Zweite.
Er wusste nicht was passieren würde, würde Harry das weitererzählen.
Immer mehr Tränen fanden den Weg über sein Gesicht und er hatte aufgehört sie fortzuwischen. So lange hatte er jedes Gefühl unterdrückt, verbannt.
Und dieser Junge schaffte es all diese Gefühle wieder zum Vorschein kommen zu lassen.
Ein Zittern durchlief seinen Körper.
Doch dann spürte er wie jemand ihn umarmte.
Ein warmer Körper hielt ihn von hinten tröstend fest.
Er hatte keine Kontrolle mehr über seinen Körper und so lehnte er sich gegen die kräftige Gestalt hinter ihm. Die aufgestauten Gefühle brachen über ihn herein, aber die Person hinter ihm verströmte eine solche Geborgenheit, dass er sich langsam wieder beruhigte.
Nach einer scheinbar unendlichen Zeit versiegten seine Tränen und die Realität trat wieder in den Mittelpunkt seiner Wahrnehmung.
Eine böse Vorahnung packte ihn und er drehte seinen Kopf zu der Person, die ihn noch immer beruhigend umarmt hielt.
Geschockt und verwirrt erkannte er, wer ihn hier so tröstend festhielt.
Es war tatsächlich Harry Potter.
Erschrocken wollte er sich von dem Jungen lösen, doch dieser strich ihm nur beruhigend über den Arm. "Keine Angst. Gefühle sind keine Schande...", sagte Harry mit sanfter Stimme.
Also blieb Severus ruhig und genoss dieses neue Gefühl der Geborgenheit.
Irgendwann dann ließ ihn der Schwarzhaarige los und drehte ihn zu sich.
"Besser?", fragte er und sah dem anderen forschend in die schwarzen Augen.
Beschämt sah Severus zu Boden.
Er traute sich nicht in diese grünen Augen zu blicken.
Er wusste, dass dort Verachtung, Hass und Häme stehen würden.
Doch eine weiche Hand unter seinem Kinn zwang ihn in das Gesicht des Jungen zu sehen.
Ein sanftes Lächeln umspielte die vollen Lippen seines Gegenübers und in den smaragdgrünen Seen standen weder Verachtung noch Hass oder Schadenfreude.
Eher spiegelten sie Wärme und ehrliches Mitgefühl wider.
Erstaunt öffnete Severus den Mund, brachte aber keinen Ton hervor.
"Manchmal muss man eben Risiken eingehen. No risk no fun...", erklärte Harry schließlich.
Severus nickte und brachte sogar ein kleines, ehrliches Lächeln zustande.
"Sehen Sie? Es geht doch. Sie sollten öfters Lächeln..."
Verdutzt legte Severus den Kopf schief.
"Severus. Nennen Sie mich Severus...", meinte er schließlich vorsichtig.
"Gut. Dann bin ich Harry."
Harry lächelte ihn warm an und Severus konnte nicht anders und lächelte zurück.
"Wir sollten langsam zurück, nicht?", fragte Severus nach einigen Minuten des Schweigens.
Zustimmend nickte Harry.
Zusammen schritten sie zurück zum Schloss, das mystisch und mächtig aussah in dem silbernen Licht des Mondes.
Revello und Myst folgten den beiden Menschen bis zum Portal.
Dort hielt Harry an und drehte sich zu ihnen.
"Ich hole euch morgen Früh zum Training. Ich hab´ euch lieb...", sagte er telepathisch und strich jedem der beiden liebevoll über den Schopf.
Darauf galoppierten sie einträchtig in den verbotenen Wald.
Harry und Severus betraten das stille Schloss.
Mit einem "Schlaf gut." verschwand Harry auf der Treppe zu den oberen Stockwerken und Severus machte sich auf den Weg zu seinen Gemächern.
Das erste Mal seit langem fühlte er sich wirklich gut.
Harry hatte das Herz und die Seele in ihm wieder zum Vorschein gebracht und dafür war er ihm sehr dankbar.
Zufrieden fiel er ins Bett und schlief sofort ein.
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Nachdem Harry noch einige Stunden mit Neville trainiert hatte, fiel er wie ein Stein ins Bett. Das Volleyballturnier, das Gespräch mit Severus und das Training mit Neville hatte anscheinend sein Tribut gefordert.
Am Montagmorgen wachte er frisch und munter wie immer auf und bewältigte sofort sein Morgen-Training. Danach duschte er ausgiebig und zog sich dann eine schwarze (welch Wunder!) Jeans an. Er schlüpfte in ein schwarzes Sweatshirt, das aber grüne Verzierungen am Halsausschnitt und den Ärmelenden aufgestickt hatte.
Srennia hatte es sich natürlich nicht nehmen lassen wieder an seiner Taille Stellung zu beziehen und auch Lisco nahm seinen gewohnten Platz ein. Er erneuerte den Tarnzauber der Schlangen und verstaute seine Dolche und Reservestäbe.
Anschließend wartete er auf Neville, der sich Sekunden zuvor in den Koffer begeben hatte.
Wie auf Stichwort stieg Neville nun aus dem Koffer und lief erschöpft zu den Duschen.
20 Minuten später standen Harry und Neville vor den Slytherinquartieren.
Sie mussten nicht lange warten und die Vier kamen heraus.
Laut schwatzend machten sie sich auf zur großen Halle.
Als sie eintraten, sah Severus von seinem Teller auf.
Harry lächelte ihn warm an und er lächelte genauso warm zurück. Die Erleichterung machte sich in ihm breit, hatte er doch das gestrige Gespräch für einen Traum gehalten. Vorsichtig blickte er sich um und stellte erleichtert fest, dass niemand der Anwesenden die kleine Konversation mitbekommen hatte.
Beschwingt aß er weiter.
Harry dagegen saß an seinem Tisch und begutachtete das Frühstück leicht angeekelt. Er wusste nicht warum, aber sein Appetit ließ heute zu wünschen übrig.
Daher knabberte er nur gelangweilt an einem Apfel und beobachtete amüsiert Neville, der das Essen in sich hinein stopfte, als gäbe es kein Morgen mehr.
Irgendwann kamen auch die anderen und Ginny setzte sich demonstrativ neben Harry. Harry sah sie nur mit gehobener Augenbraue an und kaute weiter.
"Sag mal, schuldest du mir nicht noch einen Kuss?", flüsterte sie ihm dann zu.
"Ich denke schon... Aber wie gesagt sollte das nicht vor deinem Bruder passieren!", erklärte Harry und zeigte auf Ron, der den beiden gegenüber saß.
Ginny nickte verstehend und schien nachzudenken.
"Okay, dann halt später..", seufzte sie dann geschlagen und Harry bekam einen Lachanfall.
"Was denn?", regte sich Ginny auf.
Ein paar der Gryffs sahen die beiden interessiert an.
"Oh Man! Du bist unmöglich, Ginny. Man könnte ja meinen dein Leben hängt von diesem Kuss ab...", meinte Harry immer noch grinsend.
"Tut es ja auch...", sponn Ginny weiter.
"Du würdest also riskieren, dass Ron mir den Kopf abreißt?"
Ginny schenkte ihrem Bruder einen abschätzenden Blick, der gerade vollkommen mit seinem Brötchen eingenommen wurde.
"Nun, würde Ron dir wirklich den Kopf abreißen, hätte ich keinen Vorteil in dieser Sache..."
"Heute ist das erste DA-Treffen. Komm fünf Minuten früher, okay?", fragte Harry schon etwas genervt.
Ginny strahlte und nickte.
Dann wandte sich Harry an Neville und sagte "Los, gehen wir."
Immer noch kauend stand Neville auf und folgte seinem Freund, der auf den Slytherintisch zuschritt.
Zusammen mit Blaise, Draco, Pansy und Helen verließen Harry und Nev die Halle.
Helen hatte sich an Harry geschmiegt und dieser hatte einen Arm um ihre Taille gelegt. Die beiden sahen aus wie ein glückliches Pärchen und wurden auch von vielen als solches gesehen. Schließlich wusste nicht jeder, dass die beiden nur eine enge Freundschaft verband.
Die Doppelstunde mit Flitwick ging schnell vorbei.
Harry wurde von dem begeisterten Lehrer dauernd aufgefordert die Zauber vorzuführen und sprang jedes Mal erfreut in die Luft, wenn er es auf Anhieb hinbekam. Die Tatsache, dass er den kompletten Stoff schon beherrschte, brachte die anderen Schüler dazu ihn ständig um Rat zu fragen. Ein wenig genervt, aber auch sehr geduldig erklärte er dann die Zauber und deren Wirkung.
Nachdem Zauberkunst geschafft war, hatten sie Zaubertränke.
Snape schenkte Harry ein Lächeln, was die Klasse sofort zum entsetzten Verstummen brachte. Noch nie hatte Snape richtig gelächelt.
Und nun lächelte eben dieser seinen Hass-Schüler an, der das Lächeln auch noch erwiderte.
Kurz schienen sich die beiden über Blicke zu unterhalten, dann setzte sich Harry in die zweite Reihe und sah konzentriert auf die Tafel.
Geschockt ließen sich auch die anderen auf ihre Sitzplätze fallen.
Snape begann mit dem Unterricht und er schien ziemlich gute Laune zu haben, denn er verlor nicht so schnell die Beherrschung wie sonst.
Harry hatte die ganze Zeit ein fast unheimliches Grinsen auf dem Gesicht, was Neville sichtlich nervös machte. Am Ende der Stunde schaffte er es aber trotzdem einen einwandfreien Trank abzugeben. Auch die meisten anderen hatten eine fehlerlosen Trank zu Stande gebracht, worauf Snape scheinbar ziemlich stolz war.
Nach dem Läuten räumten alle zusammen und verließen dann den Kerker.
Doch blieben sie wie angewurzelt stehen, als sie Harrys Stimme vernahmen.
"Sev? Kann´ ich dich noch kurz sprechen?"
"Sicher, Harry. Komm´ mit."
Severus führte Harry zu seinem Büro und verschloss die Türe, als Harry eingetreten war.
Sprachlos starrten die Schüler auf die verschlossene Tür.
"Das glaub´ ich jetzt nicht!", meinte Ernie MacMillan nach einer schier endlosen Zeit.
Harry hatte sich auf einen Sessel gesetzt und wartete darauf, dass auch Severus sich setzte.
Das tat dieser auch sogleich und fragte "Und? Was willst du?"
"Du kannst doch auch die Unverzeihlichen, oder?", fragte Harry vorsichtig.
"Ja, aber wieso auch? Kannst du sie etwa auch?", wollte Severus entsetzt wissen.
"Ja sicher kann ich sie!"
"WAS?"
"Oh, Sev! Alle Todesser können sie. Warum nicht ich?"
Severus hatte sich wieder gefasst und fragte jetzt streng "Wer hat sie dir beigebracht?".
"Ich habe sie mir selber beigebracht, aber kann ich jetzt endlich meine Frage stellen?"
"Ähm ja. Sicher..."
"Gut. Ich weiß nämlich, dass man den Cruciatus brechen kann-"
"Das ist unmöglich. Den Cruciatus kann man nicht abschütteln...", unterbrach ihn Severus.
"Theoretisch kann man das. Natürlich habe ich es noch nicht ausprobiert... Aber deshalb bin ich ja hier. Kannst du mich bitte mit dem Cruciatus belegen?"
Severus sah ihn verstört und entsetzt an.
"Nein... Das kann ich nicht!"
"Jetzt komm´ schon..."
"Es ist verboten und unverzeihlich. Ich werde dir nicht vorsätzlich wehtun, hörst du?"
"Mensch! Voldemort persönlich hat mich mit dem Cruciatus belegt. Deiner ist bestimmt nicht so stark..."
Severus schienen die Argumente auszugehen, dennoch sagte er "Nein, Harry. Es ist verboten! Ich darf das nicht!"
"Dann gehen wir zu Albus und fragen ihn wie wir die Erlaubnis bekommen, okay?"
Sev klappte der Mund auf.
"Du spinnst!", meinte er dann.
Harry grinste und zog den Zaubertränke-Professor hoch.
"Jetzt komm´ schon! Es ist doch gar nicht so schwer! Ich kenne doch die Schmerzen des Cruciatus besser als jeder andere...", erklärte Harry, während er die Bürotür öffnete und den Lehrer hinter sich her zog.
Draußen standen immer noch die erstarrten Schüler und hörten dem Gespräch zu.
"Aber trotzdem werde ich es nicht machen, hörst du?"
"Du bist ein Sturkopf! Wen soll ich denn sonst fragen? Mad-Eye wird es nicht tun und die anderen können die Unverzeihlichen doch gar nicht..."
"Verdammt! Warum kannst du ein NEIN einfach nicht akzeptieren?"
"Ich kenne das Wort Nein nicht! Wusstest du das etwa nicht? Das tut mir aber Leid! Wir gehen jetzt zu Albus und holen uns die verdammte Erlaubnis...", war das Letzte, was die verstörten Schüler vernahmen.
Mit weit aufgerissenen Augen hatten die Schüler das Geschehen verfolgt und langsam machten sie sich auf den Weg zum Mittagessen.
Die Neuigkeit über die scheinbare Freundschaft Harrys mit dem Zaubertränkelehrer verbreitete sich in rasender Geschwindigkeit und überall wurden Vermutungen und Theorien angestellt. Noch während des Mittagessens war die Hallentüre aufgeschwungen und Dumbledore, Snape und Harry waren wild diskutierend eingetreten.
Die Schüler und Lehrer waren sofort still geworden um das Gespräch mitzubekommen.
"Das ist keine gute Idee, Harry. Es ist nun mal verboten..."
"Aber sonst kann ich nicht herausfinden, ob ich recht hatte. Mensch, Albus, Tom hat mich mehrmals gefoltert und Sev´s Fluch wird nie so stark sein wie seiner. Ich weiß was auf mich zukommt..."
"Mag´ sein, dass Toms Flüche stärker sind, aber trotzdem kann ich mich mit diesem Vorschlag nicht anfreunden...", meinte Albus nachdenklich.
"Aber es ist wichtig zu wissen ob man den Cruciatus blocken kann... Sag´mir, wer in dieser Schule kann sie noch, die Unverzeihlichen? Nur Moody, Sev und ich. Ich kann mir schlecht selbst den Cruciatus auf den Hals hetzten und Mad-Eye wird es sowieso nicht tun. Also bleibt nur Sev.", schloss Harry.
"Nun, wenn du dir sicher bist...", sagte Albus.
"HEY! Und mich fragte hier keiner mehr, oder was?", mischte sich Sev lauthals ein.
"NEIN.", sagten Albus und Harry wie aus einem Mund.
Und nun tat Snape etwas, was noch kein Schüler und kein Lehrer je an ihm gesehen hatte.
Er schmollte.
Ron war Unterkiefer heruntergeklappt, wie vielen anderen auch.
Snape hatte die Arme vor der Brust verschränkt und hatte einen Schmollmund gezogen. Seine Augen blitzten trotzig.
Sowohl Albus als auch Harry grinsten zufrieden.
Harry klopfte Sev, der genauso groß war wie er selber war, freundschaftlich auf die Schulter und ging dann auf seine Haustisch zu. Erschöpft ließ er sich neben Neville fallen und begann zu essen.
Auch Albus machte sich auf den Weg zum Lehrertisch und setzte sich dort auf seinen Platz.
Snape jedoch hatte sich nicht von der Stelle gerührt und starrte nur fassungslos auf den Lehrertisch.
"Pah!", schnaubte er nur, bevor er auf dem Absatz kehrt machte und mit wehendem Umhang die Halle verließ.
Nur langsam kam wieder Bewegung in die Schüler.
Wie eine Einheit drehten sich die Gesichter zu Harry, der sich aber nicht beim Essen stören ließ. Der Einzige, der sich nun auch wieder seinem Teller zuwandte war Neville. Er wusste, dass Harry ihm später alles berichten würde und so waren Nev, Harry und Albus die einzigen, die sich am Mittagessen erfreuten.
Nachdem Harry aufgegessen hatte erweckte er Hermine, Seamus, Lavender, Blaise und Helen aus ihrer Starre und lotste sie zu Madam Pomfrey, bei der sie jetzt Heilkunde hatten.
"Madam Pomfrey?", rief er, als er im Krankenflügel angekommen war.
"Ja? Oh hallo, Harry. Eigentlich kannst du mich ja mit Poppy anreden, schließlich wohnst du ja fast hier...", erklärte sie plappernd und sah sich dann ihre Schüler etwas genauer an.
"Was ist denn mit denen los?", fragte sie Harry.
"Ich glaube die haben einen kleinen Schock erlitten, Poppy..."
"Ah, nun das haben wir gleich...", sagte sie und wuselte in ihr Büro um Sekunden später mit einer Flasche zurückkam, die mit einer hellblauen Flüssigkeit gefüllt war.
Jedem der ankommenden Schüler verabreichte sie einen Schluck des Trankes, worauf die Schüler wieder aufwachten.
"Harry? Ähmm.. Nur so aus Neugierde... Was war das eben?", fragte Seamus.
"Was meinst du speziell?", wollte Harry wissen.
"Oh, stell dich doch nicht dumm! Um was ging es bei dem Gespräch mit Dumbledore und Snape?", mischte sich streng Hermine ein.
"Ich glaube dieses Gespräch sollten wir auf später verschieben, da der Unterricht anfängt...", wich Harry ihr aus und zeigte auf Poppy, die um ihre Aufmerksamkeit bat.
Heilkunde ging schnell vorbei und schon waren sie auf dem Weg zu Kingsley.
Dort langweilten sich Harry und Nev wieder gewaltig, aber diese Zeit nützte Harry um Neville mental das Gespräch mit Snape zu erklären.
"Aber warum verstehst du dich plötzlich so gut mit Snape? Ich meine, ihr habt euch gehasst, oder? Du musst ihm doch auch vertrauen, wenn er dich verfluchen soll..."
"Wir hatten ein klärendes Gespräch und er ist wirklich okay. Und ja, ich vertraue ihm..."
Neville nickte und zum x-ten Male fragte sich Harry, wann Neville so erwachsen geworden war...
"Harry?", hörte Harry Kingsleys Stimme.
Mit einem Nicken bedeutete Harry dem Lehrer weiterzusprechen.
"Tonks bat mich dir auszurichten, dass sie dich noch sprechen will. Wegen dem Treffen heute Abend..."
"Okay."
Kingsley richtete seine Aufmerksamkeit nun wieder auf seine Schüler.
Harry unterhielt sich weiter mit Neville, bis auch diese Doppelstunde zu Ende war.
Harry begab sich gleich in Tonks Quartier und wurde stürmisch mit einem Kuss begrüßt.
"Was war das denn mit Snape? Albus wollte es uns partout nicht sagen.."
"Ich habe eine Möglichkeit gefunden den Cruciatus zu blocken, jedenfalls theoretisch. Und nun brauchte ich jemanden, der den Cruciatus auf mich spricht, damit ich testen kann ob ich richtig liege. Mad-Eye würde es nicht tun und sonst kann ihn keiner. Also blieb nur Sev. Und der hat sich geweigert...", erzählte Harry.
"Whoa.. Spinnst du? Sich freiwillig den Cruciatus aufbürden... Crazy! Und seit wann SEV?"
"Er ist eigentlich ein ganz netter Kerl, man muss nur seine Maske durchbrechen..."
"Oh, Sirius würde sich im Grab umdrehen...", plapperte Tonks los und schlug sich gleich die Hand vor den Mund. Harry sah sie leicht stirnrunzelnd an.
"Sorry! Ich wollte das nicht sagen...", krächzte Tonks.
"Schon okay, Süße. Also, was wolltest du noch?"
"Wegen der DA. Wir haben zwar schon alles mehrmals durchgekaut, aber ich bin trotzdem unheimlich nervös...", sagte Tonks verlegen.
Harry grinste und meinte "Ich denke, das können wir ändern...".
Anschließend zog er Tonks mit sich ins Schlafzimmer...
Kurz vor 19.00 Uhr spazierten Tonks und Harry zum Raum der Wünsche. Sie hatten beschlossen, dass dieser Raum der Beste für ihr Vorhaben wäre. Das Treffen würde zwar erst um 19.30 Uhr beginnen, aber Tonks war trotz ihrer kurzzeitigen Ablenkung total nervös.
"Prinzessin?"
"Ja?"
"Beruhige dich. Das sind nur Schüler, keine Todesser..."
Tonks lächelte ihn erst dankend an, bevor sie sich zu ihm auf den Schoß setzte.
Während sie sich so küssten, verrann die Zeit.
Irgendwann klopfte es dann und die beiden fuhren auseinander.
Harry wedelte einmal mit der Hand und ihr Äußeres war wieder zu normalen Verhältnissen zurückgekehrt.
"Wer kann das sein?", fragte Tonks sichtlich eingeschüchtert.
"Das wird Ginny sein. Ich schulde ihr einen Kuss und den will sie sich wohl abholen..."
Jetzt grinste Tonks wieder und flötete laut "Du kannst reinkommen, Ginny!"
Schon öffnete sich die Tür und Ginny trat ein.
Sie sah sich ein wenig desorientiert um.
Es war ein sehr großer Raum.
Ähnlich wie in einem Klassenzimmer gab es eine Art Pult an einem Ende des Raumes.
Anstatt Schulbänken jedoch waren viele Kleine Vierer-Tische aufgestellt worden.
An jeder Längsseite des Raumes war ein Kamin und unzählige Fackeln beleuchteten die simplen Steinwände.
Harry und Tonks saßen auf zwei Sesseln, die direkt hinter dem Pult standen. Der Tisch vor ihnen war übersäht mit den verschiedensten Papieren.
Nun hatten Tonks und Harry endlich die ganze Aufmerksamkeit der Rothaarigen.
"Also, Harry, was ist nun mit meinem Kuss?", fragte sie keck.
"Komm her."
Ginny stellte sich vor Harry und dieser zog sie auf seinen Schoß.
Tonks sah feixend zu, wie die beiden sich ungeniert küssten und freute sich gleichzeitig, dass sie nicht auf Wetten angewiesen war um diesen bezaubernden jungen Mann küssen zu können.
Nach ein paar Minuten lösten sich die beiden atemlos, aber Ginny blieb trotzdem auf Harrys Schoß, was diesen ja aus Gewohnheit nicht störte.
"So, Ginny. Wie ist es den goldenen Jungen zu küssen?", fragte Tonks grinsend.
Ginny lächelte verträumt und schien die Frage gar nicht wahrgenommen zu haben.
Tonks prustete los und bekam beinahe einen Erstickungsanfall.
"Nana, Prinzessin. Ihr solltet auf Ihre Gesundheit achten! Das Lachen scheint mir eine nicht sichere Verhaltensweise für Eure Majestät zu sein...", erklärte Harry mit der Stimme eines Vorgesetzten.
Als die drei krampfhaft versuchten ihren Lachanfall unter Kontrolle zu bringen, öffnete sich die Türe und die ersten Schüler kamen herein. Ein wenig irritiert setzten sie sich an die Tische und warteten darauf, dass ihre Lehrer wieder ansprechbar waren.
Es waren alle aus der alten DA anwesend, die noch auf der Schule waren. Dazu kamen etliche andere aus allen Häusern ab dem dritten Jahr.
Harry, Tonks und Ginny hatten sich inzwischen wieder gefangen und musterten die Ankommenden.
Als die Gryffindors ankamen erhob sich Ginny von Harrys Schoß und gesellte sich zu ihren Hauskameraden.
Genau um 19.30 Uhr waren alle Tische besetzt und Ruhe kehrte ein.
Harry, der merkte, dass Tonks schon wieder zu zittern begonnen hatte, legte ihr eine Hand auf den Oberschenkel und strich beruhigend darüber.
"Okay, jetzt können wir ja anfangen. Wie die alten Mitglieder der DA ja wissen, war der Club im letzten Jahr dafür da, die Praxis der Sprüche zu lernen, die Umbridge uns theoretisch eingetrichtert hat. Dieses Jahr allerdings brauchen wir und weder heimlich zu treffen noch darauf zu hoffen, dass und nicht wieder jemand verrät. Und über den diesjährigen VgddK-Lehrer können wir uns auch nicht beschweren. Deshalb werden wir uns nicht nur um den Schulstoff kümmern, sondern auch andere Angriffs- wie Verteidigungszauber lernen. Wie ihr sicher schon festgestellt habt, sind wir viel mehr Leute als letztes Jahr und deswegen wird die Gruppe geteilt. Daher haben wir ja auch die Unterstützung von Tonks, die eine der Gruppen führen wird. Ach ja, es kommen nicht alle ehemaligen Mitglieder automatisch in meine Gruppe. Keiner wird bevorzugt oder abgeschoben. Ihr werdet nach festgelegten Kriterien aufgeteilt, über die ich keine Gewalt habe.", schloss Harry seinen Vortrag und sah in die konzentrierten und ein wenig entsetzten Gesichter seiner Kameraden.
"Es wäre nett, wenn ihr euch alle in einer Reihe aufstellen würdet, dann wird Harry euch einteilen.", erklärte Tonks und zog ihren Zauberstab. Nach einem kleinen Schwung des Stabes teilten sich die Tische, sodass ein Mittelgang entstand.
Die Schüler beeilten sich aufzustellen und warteten nun neugierig.
Harry stand auf und sah auf die etwas schiefe Kette aus Schülern.
Grinsend veränderte Harry seine Sichtweise und konnte nun die Auren erkennen. Der Druck ließ einen kleinen Schritt zurückgehen.
Am Anfang der Reihe stand Colin Creevey und beobachtete Harry unverhohlen. Harry musterte den Jungen und musste erstaunt feststellen, dass er durchaus viel Potential besaß.
"Setz dich an einen Tisch bei den Fenstern.", meinte Harry und wandte sich schon Dennis Creevey zu. Zu seiner Überraschung strahlte dieser sehr viel weniger Macht aus als sein Bruder. Dennis musste an einen Tisch der anderen Gruppe an der Wand.
Hannah Abott und Zacharias Smith gesellten sich zu Dennis, während Terry Boot, Anthony Goldstein und Susan Bones zur Fenstergruppe kamen.
Katie Bell und Cho Chang setzten sich ebenfalls zu den Fenstern.
Dann kam Ron.
Er hatte eine sehr helle und machtvolle Aura, genau wie Ginny. Vermutlich lag das am Reinblut. Natürlich gesellten sich auch die beiden jüngsten Weasleys zu der Fenstergruppe.
Hermine und Dean allerdings strahlten sehr viel weniger Druck aus, als Harry erwartet hatte und schickte sie deshalb zu Dennis und der Wandgruppe.
Ron, Ginny und Hermine sahen ihn geschockt an.
"Sorry! Es geht nun mal nach magischem Potential..."
Nun weiteten sich auch die anderen Augen und Harry machte sich kopfschüttelnd an die Arbeit.
Seamus, Lavender und Parvati kamen ebenfalls zur Fenstergruppe.
Neville natürlich auch.
Michael Corner und Lisa Turpin kamen zu Hermine und den anderen.
Jetzt kamen einige aus dem vierten Jahrgang, wo die meisten zur Wandgruppe kamen.
Zu Harrys Überraschung waren sogar Blaise, Draco, Pansy und Helen gekommen. Alle Vier kamen zur Fenstergruppe.
Auch die anderen wurden aufgeteilt, bis als Letzte nur noch Luna Lovegood dastand.
Harrys Augen weiteten sich, als er sie ansah.
Doch dann verschränkte Harry seine Arme vor der Brust und sagte zu dem verträumten Mädchen "Warum zum Teufel versteckst du deine Aura?"
"Das könnte ich dich genauso fragen...", antwortete sie mit rauchiger Stimme.
Harry zog fragend eine Augenbraue und meinte auffordernd "Trotzdem musst du die Barriere jetzt runter nehmen, sonst kann ich dich nicht einteilen."
"Ein Deal? Ich zeig dir meine und du mir deine?"
"Du bist unverbesserlich. Okay.", sagte Harry geschlagen und nahm sein Amulett ab, dass seine Aura verschleiert hatte. Es war ein kleines Plättchen mit einem Mondstein. Sobald er die Kette gelöst hatte, stolperte Luna keuchend zurück und hielt sich an der Wand fest.
"Jetzt weißt du ja, warum ich sie verschleiere... Also?", sagte Harry und legte die Kette wieder an.
Nun stellte sich Luna wieder aufrecht hin und löste mit einiger Mühe auch ihre Kette.
Nun machte auch Harry einen Schritt zurück und verdeckte seine Augen mit den Händen.
Schnell blendete er die Auren aus und erleichtert merkte er, wie der Druck und die Helligkeit verblassten.
Er schritt auf Luna zu, nahm ihr die Kette aus der Hand und legte sie ihr behutsam wieder um den Hals.
"Wow! Setz´ dich zu Neville, okay?", flüsterte er ihr ins Ohr.
"Schön, dass es dir jetzt besser geht, als letztes Schuljahr...", flüsterte sie ebenso leise und ging dann auf den letzten freien Platz neben Neville zu und setzte sich.
Harry ließ sich erschöpft auf einen der Sessel fallen und nickte Tonks auffordernd zu.
"Okay, für alle, die es noch nicht wissen. In der DA gibt es keinen Anführer oder ähnliches. Lediglich den Lehrer, aber der hat nicht unbedingt eine höhere Stellung als die anderen. Wir können jedoch Punkte vergeben und abziehen, was natürlich ein Vorteil ist, der aber nicht ausgenutzt wird. Außerdem ist der Club Pflicht und darf nicht geschwänzt werden. Die Gruppe, die jetzt am Fenster sitzt findet sich jeden Montag- und Mittwochabend um 20.00 Uhr hier ein. Die Quidditchtermine müssen sich danach richten. Die andere Gruppe trifft sich jeden Dienstag- und Donnerstagabend, ebenfalls hier und um 20.00 Uhr. Gibt es noch Fragen?", erklärte Tonks auf ein Mal gar nicht mehr nervös.
"Welche Gruppe hat Sie und welche Harry?", fragte Ernie MacMillan von der Wandgruppe.
"Erst mal könnt ihr mich alle mit du und Tonks anreden. Die Fenstergruppe bekommt Harry und die anderen mich als Lehrer.", sagte Tonks ruhig.
Während einige glücklich über ihren Lehrer schienen, waren einige andere gar nicht einverstanden damit.
"Hey, nur mal so zur Info. Tonks ist Aurorin und eine ziemlich gute noch dazu. Sie kann euch genauso viel beibringen wie ich. Also beschwert euch mal nicht. Außerdem habt ihr mit Tonks wahrscheinlich die bessere Wahl getroffen, schließlich kann ich nicht sicher sein wie lange ich noch lebe.", erklärte Harry ruhig und ignorierte die entsetzten Blicke.
"Morgen findet das erste Treffen statt. Ihr könnt gehen..."
Langsam verließen alle den Raum und zurück blieben nur Harry, Tonks, Neville und die Vier Slys.
"Was war denn mit Luna?", fragte Neville neugierig.
"Woah, das hättest du sehen müssen! Ihre Aura schillert in allen Regenbogenfarben... So was hab´ ich noch nie gesehen... Kein Wunder, dass sie die tarnt...", meinte Harry gedankenversunken.
"Und du?", mischte sich Tonks ein.
"Eh, Auren sind wie Fingerabdrücke. Jede anders. Mich würde man sofort erkennen, genau wie Albus und Luna. Albus will anscheinend überall erkannt werden, denn er tarnt seine Aura nicht. Luna und ich dagegen haben keine Lust überall erkannt zu werden, daher haben wir sie verschleiert.", schloss Harry.
Neville schien ziemlich nachdenklich zu sein, als es an der Tür klopfte und Snape eintrat.
"Kommt Albus nicht? Ich dachte er wollte aufpassen?", fragte Harry sogleich.
"Pah! Der soll bleiben wo der Pfeffer wächst...", schnaubte Severus in alter Manier.
Harry wandte sich an die anderen und schickte sie anschließend weg.
Als die Sechs den Raum der Wünsche verlassen hatten, sagte Severus sofort "Muss das sein? Ich fühl´ mich scheiße dabei.".
"Wieso denn? Ich erlaube es dir ja, ich will es so. Nicht einmal besonders lange, fünf Minuten oder so..."
"FÜNF MINUTEN? BIST DU NOCH ZU RETTEN?", brüllte Severus.
"Whoa! Schrei doch nicht so! Voldemort hatte mich über 15 Minuten unter dem Cruciatus. Fünf Minuten sind nichts dagegen."
"15 Minuten? Unter dem vom dunklen Lord? Wie hast du das überlebt?", fragte Severus geschockt.
"Jetzt stell dich nicht so an. Mach einfach...", forderte Harry.
Noch immer entsetzt stellte sich Sev Harry gegenüber und hob den Zauberstab.
"Crucio!", rief er und traf Harry mit dem Fluch mitten in die Brust.
Harry ging in die Knie.
Wie immer fühlte es sich so man als würden seine Knochen brennen und sein Blut kochen. Die Schmerzen jagten durch seinen Körper. Doch er schrie nicht, er konnte es nicht.
Dann konzentrierte er sich auf seine Theorie.
Den Schmerz bilde ich mir nur ein.
Er ist in meinem Kopf.
Immer wieder predigte er sich diese Worte selbst, bis er spürte, dass der Schmerz weniger wurde.
Langsam löste er sich in Luft auf und keuchend stand Harry wieder auf.
Sev stand noch immer mit erhobenem Stab da und sah ihn fassungslos an.
"Du hast ihn tatsächlich abgeschüttelt... Wahnsinn!", brachte er schließlich heraus.
Harry grinste etwas gequält, aber er war wirklich zufrieden.
Wie er vermutet hatte, fabrizierte der Cruciatus nur die Einbildung der Schmerzen.
Schließlich hatte man ja nie Verletzungen, obwohl es sich immer anfühlte, als ob einem jeder Gliedmaßen einzeln abgeschnitten würde. Oder als würden brennende Messer Bahnen auf der Haut ziehen.
"Danke, Sev. Das war's schon.", sagte Harry dankbar zu dem immer noch fassungslosen Tränkelehrer.
"Kein Problem..."
Harry grinste ihn an und zog Sev hinter sich aus dem Raum.
Draußen standen die Sechs und schienen auf Harry gewartet zu haben.
"Hat´s geklappt?", fragte Neville sofort.
Die anderen wussten nicht worum es ging und hörten deshalb neugierig mit.
"Longbottom weiß echt alles, oder?", wollte Severus wissen.
"So gut wie alles...", meinte Harry schulterzuckend und erzählte Neville schnell alles über die Telepathie.
"Wow! Super.", erklärte Neville darauf und klopfte Harry auf die Schulter.
Die anderen waren nun komplett verwirrt, einschließlich Severus.
"Wie hast du ihm das erzählt?", fragte Sev autoritär.
Harry ging auf den Professor zu und beugte sich zu seinem Ohr.
"Thelephatie."
"Was?", flüsterte der verwirrt zurück.
"Wir haben uns mental unterhalten."
"Wow! Das geht? Krass...", meinte Severus und hörte sich dabei fast an wie ein Kind im Spielzeugladen.
Harry lachte leise und verabschiedete sich dann von Severus und ging mit den anderen zu deren Quartieren.
Tonks war irgendwann abgebogen und so waren nur noch die vier Slys, Nev und Harry unterwegs.
"Ich bin echt froh, das Smith nicht bei uns ist", sagte Neville irgendwann zu Harry.
"Und ich erst. Jetzt wo die Zwillinge nicht mehr da sind, hätte ihn wohl keiner mehr unter Kontrolle gehabt.", meinte Harry grinsend.
Sie brachten die Slys zu ihren Quartieren und begaben sich dann in den GR.
Sofort sprang Ron auf und sagte grollend "Seit wann bist du der beste Kumpel von Snape?"
"Bester Kumpel? Davon sind wir noch weit entfernt.", antwortete Harry schulterzuckend.
"Hör´ auf uns ständig auszuweichen!", sagte Hermine streng.
"Ich weiche euch doch gar nicht aus.", meinte Harry ruhig.
Jetzt schnaubte der ganze sechste Jahrgang der Gryffindors sarkastisch auf.
Harry verdrehte die Augen und Neville musste schmunzeln.
"Das ist nicht zum lachen, Neville!", rief Ginny empört.
Abwehrend hob Neville die Hände und verkniff sich mühsam den Lachanfall.
Dean stand auf und zog Harry und Neville auf eine Couch und sah sie gespannt an.
"Jetzt sag schon was los war!"
Neville hob eine Augenbraue und meinte "Ihr müsst euch schon etwas genauer ausdrücken..."
"Um. was. ging. es. in. dem. Gespräch. mit. Dumbledore. und. Snape?", fragte Ron gefährlich leise.
Harry und Neville sagten nichts.
Sie saßen still da und versuchten die gereizten Blicke ihrer Kameraden zu ignorieren.
"Irgendwann werden wir es sowieso erfahren! Jetzt sagt schon!", rief Ginny.
Nun fingen auch die anderen an den beiden Jungen zu drohen oder mit Engelszungen auf sie einzureden.
"Okay, okay...", fing Harry nach endloser Zeit an.
Sofort waren alle still und spitzten die Ohren.
"Ich habe eine Möglichkeit gefunden den Cruciatus zu blocken und abzuschütteln. Ich brauchte jemanden, der die Unverzeihlichen konnte und da kam nur Severus in Frage. Also habe ich ihn gefragt, aber er hat sich geweigert. Deshalb musste ich Albus hinzuziehen und schlussendlich ist es mir geglückt ihn zu überzeugen..."
Alle, außer Nev, starrten ihn mit offenen Mündern an.
"Snape soll dich mit dem Cruciatus belegen?", keuchte Hermine erstickt.
"Das hat er schon.", meinte Neville beiläufig.
"WAS?", schrie Ginny.
"Mein Gott! Schrei doch nicht so. Ist doch alles halb so wild...", regte sich Neville auf.
"Halb so wild? Geht es dir noch gut, Neville? Der Cruciatus ist unverzeihlich. Snape darf das nicht!", sagte Parvati erbost.
"Jetzt hört mir mal gut zu! Ich habe Severus darum gebeten das zu tun. Er hätte das nie freiwillig getan. Außerdem ist sein Cruciatus lange nicht so schlimm wie der von Voldemort! Es ist alles gut gegangen, das seht ihr ja.. Und zweitens weiß ich jetzt endlich, das man den Cruciatus brechen kann...", erklärte Harry mit unterdrücktem Zorn.
"Man kann ihn tatsächlich brechen?", fragte Lavender leise in die Stille hinein.
"Ja.", war Harrys ausweichende Antwort.
Es war wieder still, nur unterbrochen von einem kaum hörbarem Zischen.
Nur Harry verstand die Worte seiner Schlangen.
Er zog ein kleines Stück Pergament und einen Kugelschreiber aus einer Umhangtasche und strich das Blatt glatt.
Auf seinem Knie schrieb er nun ein paar Zeilen.
Doch weder Neville noch die anderen Schüler konnten das Geschriebene lesen.
Es waren komische Schriftzeichen, die keiner von ihnen jemals gesehen hatte.
Alle Zeichen waren sehr kantig und spitz.
Kaum eine runde Form war zu erkennen.
Nachdem Harry fertig war löste sich das Papier in Luft auf und der Junge steckte den Stift wieder weg.
Dann beugte er sich zu Nevilles Ohr und flüsterte "Ich gehe Verena besuchen, sie hat mich schon zweimal gerufen..."
Neville nickte und Harry stand auf.
"Ich verzieh´ mich..", sagte er zu seinen Freunden und verschwand auf der Treppe zu den Jungenschlafsälen.
"Was hat er da geschrieben?", fragte Ron Neville.
"Ich weiß auch nicht alles, ja? Ihr solltet nicht so viel fragen.. Die Wahrheit ist nicht immer schön.", sagte Neville leicht gereizt und begab sich auch hoch in den Schlafsaal. Allerdings verschwand er nicht in einer Stichflamme wie Minuten zuvor Harry, sondern verzog sich in dessen magischen Koffer um das Training abzulegen.
° - break - °
To Be Continued
tatatadaaa
Wie hat´s euch so gefallen?
Oder doch nicht?
Zu langatmig, zu langweilig?
Schreibt es mir! Büüüüdeeeeee! (Ich bin süchtig nach Reviews, tut mir keinen Entzug an!)
Ich muss jetzt erstmal allen bisherigen Reviewern danken, eure kommis sind immer extrem aufbauend und motivierend! Danke!
Ich hoffe die anderen Leser melden sich auch noch mal! Ist das hinzukriegen? ich meine, man muss eigentlich nur diesen kleinen Go´-Button da unten anklicken und ein paar Worte schreiben!
Bis Bald,
Lord Slash
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