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Kapitel 27: Herzliche Begrüßung?

Die laute Stimme, welche die bis zum Bersten gespannte Stimmung zerriss, ließ nicht nur Elrohir aufschrecken. Mit einem Ruck fuhren die Elben herum und Elrohir hörte, wie Melelhídhril ein Seufzer der Erleichterung entwich. Er selbst lächelte angespannt, als er seinen Bruder erblickte. Immer noch lag die Klinge des Schwertes an seinem Hals und so wagte der Elb nicht sich zu rühren.

„Was hat das zu bedeuten?", donnerte die Stimme Elladans über die Elben hinweg und er funkelte Thranduil wütend an, doch dieser schien gänzlich unbeeindruckt. Schon wollte dieser auf den älteren Zwilling losgehen, als Glorfindel vor ritt, immer noch den verletzten Elben in den Armen, dessen Stimme nun, leiser als das Flüstern des Windes und doch überall zu hören, zu sprechen begann:

„Thranduil, was… du wirst doch nicht…?", brachte Erestor hervor und verstummte wieder, als er das Entsetzen in den Blicken der anderen sah.

Der König des Düsterwaldes blickte verstört auf seinen alten Freund, wusste nichts zu sagen, war völlig verstummt.

Seine Tochter hingegen hatte sich schnell gefangen und war auf Elladan zugeeilt, teilte diesem mit, was sich zugetragen hatte und versuchte ihn zu beruhigen, als sich eine steile Falte auf seiner Stirn bildete.

„Den Valar sei gedankt, ihr seid wieder da", erklang noch eine weitere fremde Stimme: Elrond rannte aus den Häusern auf sie zu und blieb wie angewurzelt stehen, als er seinen Berater sah, sofort erfasste, was mit diesem geschehen war.

„Erestor… schnell zu den Heilern, Glorfindel, ich nehme ihn dir ab, dass du absteigen kannst, dann bring ihn in die Räume, ich werde alles nötige zusammen suchen", befahl er schnell und bemerkte dann erst die anderen Ankömmlinge. Jegliche Sorge verschwand aus seinem Blick und er schien merklich kühler, als er Thranduil erblickte.

„Seid gegrüßt, König des Düsterwaldes, ich hoffe, Ihr verzeiht, dass ich keine Zeit habe, Euch angemessen willkommen zu heißen", sprach er mit kalter Stimme und eilte dann wieder hinfort.

Glorfindel hatte bei Elronds Worten nur knapp genickt und war dann abgestiegen. Der Körper Erestors lag immer noch schwer und schlaff in seinen Armen und in Glorfindel kochte wieder die Wut auf seine Peiniger hoch. Doch der Elb versuchte sich zu beherrschen.

Sein Blick begegnete dem Lothions und Glorfindel nickte auch ihm kurz zu, bevor er loseilte um Erestor zu den Heilern zu bringen.

Legolas war auf dem Rückweg am Ende der Gruppe geritten und hatte so nicht sofort mitbekommen, was sich in den Gärten Imladris' ereignet hatte. Der blonde Elb sah nur seinen Vater und Elrohir, sah wie Elladan auf die kleine Gruppe zugaloppierte. Dann trieb Legolas sein Pferd ebenfalls an.

„Adar!", rief er mehr als überrascht. „Was machst du hier?"

Seine Stimme überschlug sich beinahe, immer noch war ihm die Aufregung der letzten Stunden anzumerken. Thranduil antwortete jedoch nicht, Legolas sah nur, wie sein Blick reichlich verstört über die Gruppe hinweg glitt.

In dem Moment, in dem Thranduils Schwertklinge sich von seinem Hals entfernt hatte, hatte nicht nur Elrohir aufgeatmet. Auch Aníril hatte nahezu erleichtert geseufzt. Die Elbenmaid war erschöpft nach den Anstrengungen der Nacht und so hatte sie das Gefühl mehr auf dem Pferd zu hängen, als dass sie noch aufrecht sitzen konnte. Ein wenig kraftlos ließ sie sich von Emlin hinunter gleiten. Im nächsten Moment lag sie schon in Elrohirs Armen, der zu ihr gelaufen war.

„Ich bin so froh...", begann sie, doch sie sprach nicht zu Ende und drückte sich einfach an den geliebten Elben.

Lächelnd beobachtete Elladan, wie sein Bruder seine Geliebte in die Arme schloss, die beiden schienen einander nicht mehr loslassen zu wollen und so stieg auch er ab und verbeugte sich knapp vor Thranduil.

„Mel sagte mir, Ihr seid wütend, weil Eure Tochter an mir interessiert ist?", fragte er ruhig und wartete angespannt, spürte, wie Melelhídhril neben ihn trat und sanft die Hand auf seinen Arm legte.

„Ja, ich bin deswegen wütend, wie könnt Ihr es wagen, meine Tochter zu verführen, wenn bekannt ist, wie viele Elbenfrauen schon durch Euer Bett wanderten", fauchte der König des Düsterwaldes und funkelte den jüngeren Elben an, doch dieser lächelte leicht.

„Wisst Ihr, nicht ich war es gewesen, der Eure Tochter in sein Bett geholt hat, ich würde eher behaupten, dass dies anders herum der Fall gewesen war. Und ob es Euch passt oder nicht, ich liebe Eure Tochter", erwiderte er herablassend, drehte sich um und ging hocherhobenen Hauptes in das Haus.

Legolas beobachte recht verblüfft den Ausdruck seines Vaters. Doch der Elb vermochte sich nicht zu rühren, zu erstaunt war er darüber. Und so blieb Legolas auch nur ein stiller Zuschauer, der sah, wie Melelhídhril ihrem Vater einen kurzen Blick zuwarf, bevor sie sich ebenfalls umwandte und hinter Elladan hereilte. Erst in diesem Moment schien wieder Leben in Legolas' Körper zu fahren. Ein wenig verwirrt sah der Elb sich um, bevor er ebenfalls seiner Schwester folgte und einen überraschten Thranduil zurück ließ.

Aníril hatte sich unterdessen von Elrohir gelöst und sah der ganzen Situation mit einem skeptischen Blick zu. Sie konnte nicht wirklich verstehen, warum der Vater Legolas' so wütend war und so schritt sie kurzerhand auf den König des Düsterwalds zu und zog Elrohir an der Hand mit sich.

Etwas verwirrt, blickte Thranduil auf die Elbenmaid, die sich ihm näherte. Es erstaunte ihn, die Tochter Erestors zu erkennen. Auch wenn er sie nie zuvor gesehen hatte, so war die Ähnlichkeit doch offensichtlich.

„Aníril, solltet Ihr nicht eher nach Eurem Vater schauen?", fragte er sie leise und gestatte es sich, ein wenig von der Unsicherheit zu zeigen, die er empfand, seit er Erestors furchtbaren Zustand erblickt hatte.

„Sicher, da habt Ihr Recht", entgegnete Aníril, doch ihre Stimme nahm einen gefährlich leisen Unterton an. „Jedoch würde ich Euch gerne vorher fragen, mit welchem Recht ihr meinen Verlobten bedroht und anschließend in einem solchen Ton mit seinem Bruder redet?" Anírils Stimme wurde, während sie sprach, immer schneidender und Elrohir zuckte leicht zusammen. Er kannte diese Stimmung nur zu gut, in der sich seine Geliebte nun befand.

Auch der blonde Sinda konnte ein Zusammenzucken nicht ganz verhindern, zu genau kannte er den Vater dieser starrsinnigen Frau und wusste, sie würde nicht so schnell aufgeben, doch auch er hatte seinen Stolz.

„Euer Verlobter wagte es, mich zu reizen, zudem bin ich nicht davon überzeugt, dass meine Tochter wirklich geliebt wird. Ich möchte nicht, dass Elladan sie verletzt, was die Peredhils ja gerne tun", spie er ihr entgegen und blickte ihr kühl entgegen.

Doch Aníril begegnete seinem Blick genauso kalt.

„Ich hatte Euch für klug genug gehalten, Euch nach dieser langen Zeit von Eurem Irrglauben zu befreien, doch ich habe mich getäuscht", erwiderte sie und wurde dabei zunehmend lauter. „Zudem wird Elrohir Euch nicht mehr gereizt haben, als Ihr ihn. Und was Elladan und Melelhídhril betrifft: Ich kenne Elladan lange genug um zu wissen, dass er für sie echte Gefühle empfindet, aber Ihr scheint Eurer Tochter das Glück nicht zu gönnen." Die letzten Worte schleuderte sie dem Düsterwaldelben entgegen, zu sehr hatte sie sich schon in Rage geredet

Diese Worte hatte er schon einmal ähnlich gehört und vor seinem inneren Augen erschien das Bild seiner geliebten Frau, mit funkelndem Blick und wutverzerrten Zügen, als sie ihm das Gleiche vorwarf. Schwindel erfasste ihn und dankbar spürte er, wie sein Leibwächter ihn stützte.

„Doch, ich gönne meiner Tochter ihr Glück, doch möchte ich nicht noch einmal miterleben, wie eines meiner Kinder fast schwindet, weil es so tief verletzt wurde", erklärte er ruhig und wartete auf eine weitere Reaktion der Elbenmaid.

„Dann solltet Ihr Eure Worte überdenken, wenn Ihr Melelhídhril doch ihr Glück gönnt. Seid ihr blind oder seht Ihr wirklich nicht, dass Elladan sie liebt, genauso wie sie ihn?", fragte Aníril hitzig zurück.

Diesmal wusste der blonde Elb nichts zu erwidern, wie sollte er auch? Müde schüttelte er nur den Kopf und blickte dann auf die drei noch anderen anwesenden Elben. Es waren wohl Brüder, Galadhrim um genau zu sein und einer der drei schien verletzt. Fragend richtete er seinen Blick auf den ältesten.

„Sagt, was tut ihr noch hier, wenn euer Bruder verletzt ist?"

„Wir warten darauf, dass einer der beiden Heiler Zeit findet, dich seiner anzunehmen", erklang die nicht unfreundliche Antwort.

Im selben Moment erschien eine zarte Röte auf Anírils Wangen.

„Es tut uns Leid, wir werden uns sofort um ihn kümmern", sagte sie schnell zu den Galadhrim nur um sich im nächsten Moment wieder an Thranduil zu wenden. „Ich hoffe, Ihr denkt einmal darüber nach und versucht nicht mehr dem Glück Eurer Tochter im Weg zu stehen", erklärte sie mit fester Stimme, bevor sie sich umdrehte und zu den wartenden Elben schritt, Elrohir immer noch hinter sich herziehend.

Ein seltsam melancholisches Lächeln schlich sich über Thranduils Züge, doch nickte er in Gedanken kurz, er wollte so gut es ging versuchen die Situation zu akzeptieren. Schon wollte er sich an Lothion wenden, als ein Diener Bruchtals auf sie zueilte, ihnen den Weg in ihre Gemächer zu weisen.

Haldir seufzte innerlich erleichtert auf, er konnte Anírils Wut zwar verstehen, doch galt seine erste Sorge seinem Bruder und Aníril und Elrohir waren nun einmal die besten Heiler nach Elrond, der sich gerade um Erestor kümmerte.

„Aníril, wie schlimm ist Rúmils Wunde?", fragte er besorgt, als sie den bewusstlosen Elben auf ein Bett legten und Orophin zur Seite schoben, der nicht von der Seite seines Zwillings weichen wollte.

Aníril lächelte Haldir kurz an.

„Auf den ersten Blick sieht sie schlimmer aus, als es ist. Die Wunde mag zwar schmerzhaft sein, doch sie wird gut heilen", erklärte die Elbenmaid mit einem prüfenden Blick auf Rúmil. „Wir müssen die Wunde noch reinigen und anschließend nähen, danach wird er Ruhe brauchen", fügte Aníril dann noch hinzu und sah zu Elrohir.

Der Hauptmann nickte knapp und zog seinen Bruder mit sich hinaus. Sie würden später nach Rúmil sehen, denn auch sie beide brauchten dringend Ruhe.

„Oro, nimm es dir nicht so sehr zu Herzen, Rúmil wird es bald besser gehen und wir hatten genug Stress die letzen Tage", versuchte der Haldir seinen Bruder zu beruhigen, doch der lachte nur kurz auf.

„Ja, es ist nicht das erste Mal, dass wir eine Nacht draußen verbrachten um jemanden aus Erestors Familie zu suchen. Ist das normal hier in Bruchtal? Was kommt als nächstes?"

„Wahrscheinlich ein Balrog", antwortete Haldir düster und beide Elben beschlossen bei ihrem Bruder zu nächtigen, da Erestors Zimmer sicherlich von diesem belegt wurde, und er wollte seinen Freund nicht stören.

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Melelhídril hatte während dem Gespräch ihres Vaters mit Aníril auf halber Strecke zu Elladans Räumen innegehalten, da sie gespürt hatte, dass ihr Bruder ihr folgte.

„Was ist?", fragte sie kurz und sah ihn durchdringend an, er schien blasser zu sein, als gewöhnlich, „War es so schlimm?"

Legolas sah sie ernst an.

„Du warst nicht dabei, Mel", erklärte er. „Es war schlimm, ja... doch das ist es nicht. Ich mache mir Sorgen um dich und ich wundere mich über die Reaktion unseres Vaters. Mel, ich will nur, dass du weißt, dass ich dich immer unterstützen werde, ich will nicht, dass dir das gleiche zustößt wie mir damals." Der Blick des blonden Elben war eindringlich, als er diese Worte sprach.

Tiefe Traurigkeit zog nun auch über die Züge seiner Schwester und sie trat unwillkürlich einen Schritt auf ihn zu, legte ihren Kopf auf seine Schulter.

„Ich weiß, dass du mich unterstützen wirst, mein Bruder. Und ich werde nicht zulassen, dass mir etwas Ähnliches geschieht. Ich habe gesehen, wie damals fast die ganze Familie auseinander fiel. Meinst du, ich könnte das noch einmal sehen? Außerdem vertraue ich Elladan, er wird mir keinen Schmerz zufügen."

„Das weiß ich", erwiderte Legolas leise und drückte seine Schwester kurz und sanft an sich. Dann schob er sie leicht von sich, sie eindringlich musternd. „Ich weiß es wirklich. Ich sehe es in deinen Augen, genauso wie ich die Liebe in den Seinen sehe. Aber nun geh zu ihm, ich wollte dich nicht aufhalten."

„Danke", flüsterte Melelhídhril und küsste ihren jüngeren Bruder leicht auf die Wange. „Er wird schon auf mich warten, er schien sehr erschüttert zu sein. Ich hoffe, du wirst gut ruhen." Mit diesen Worten eilte sie die Gänge entlang und schlüpfte in Elladans Zimmer.

„Ella, ich bin da…"

Als er in sein Zimmer getreten war, hatte Elladan sich auf das Bett geworfen und versucht seine Gedanken einfach ruhig zu stellen, wollte nicht, dass sie sich ständig im Kreise treten. Immer wieder und wieder sah er Erestors geschundenen Körper vor sich, hörte die kalten Worte Thranduils… Es war einfach zuviel für ihn und so überhörte er, wie seine Geliebte ihn ansprach. Er lang nur auf den Laken und zitterte am ganzen Körper.

„Elladan?"

Melelhídhril hielt inne, sobald sie den Elben erblickte. Eine Weile stand sie da, dann trat sie näher, ein besorgter Ausdruck glänzte in ihren Augen.

„Elladan?", fragte sie wieder. „Es tut mir leid, wenn mein Vater..."

Doch auch diesmal sprach die Elbenmaid nicht weiter, sondern verstummte.

Erst als er eine warme, vertraute Hand auf seiner Schulter verspürte, wichen die Gedanken zurück und er erkannte die Elbenmaid, die sein Herz im Sturm erobert hatte. Er konnte den Blick nicht von ihren geliebten Zügen abwenden, wollte nicht länger an die vergangenen Stunden denken, und so warf er sich praktisch in ihre Umarmung.

„Du bist hier…"

„Ja, das bin ich", erwiderte Melelhídhril und lachte leise. „Nur warum zitterst du so?", fragte die Elbenmaid dann überrascht und schob Elladan kurz von sich.

Elladan gab daraufhin ein unwilliges Knurren von sich und schmiegte sich enger an Melelhídhril, suchte ihre Wärme, ihre Nähe.

„Die letzte Nacht war zu anstrengend für mich… Ich wollte nicht noch einmal jemanden so auffinden… nicht noch einmal sehen, wie eine Seele zerbricht… Mel… du weißt nicht… meine Mutter…", brachte er noch hervor und wurde dann von Schluchzern geschüttelt.

Schlagartig wurde Melelhídhril stumm. Sie hatte nicht daran gedacht, doch auch sie wusste, was seiner Mutter widerfahren war, warum sie letztendlich in den Westen gegangen war. Unwillkürlich presste sie Elladan näher an sich, wollte ihm den Trost zuteil werden lassen, den er brauchte. So saß sie erst eine Weile da, den geliebten Elben in ihren Armen, ohne ein Wort zu sagen.

Doch dem Elben reichte dies nicht, die Bilder holten ihn wieder ein, wirbelten durch seinen Kopf, ließen Tränen aus seinen Augen hervorquellen.

„Mel…", flüsterte er, zu mehr war er nicht im Stande.

„Elladan... du musst mir sagen, wie ich dir helfen kann", murmelte Melelhídhril, während sie sein Gesicht an seine Schulter lehnte und hilflos spürte, wie verzweifelt der Elb war.

„Lass mich einfach vergessen…", hauchte er nur und klammerte sich an sie und küsste sie hart, fordernd.

Im ersten Moment schrak Melelhídhril zurück, als sie den fordernden Kuss spürte und erkannte, was der Elb meinte. Doch die Elbenmaid erkannte ebenso, dass dies genau das war, was Elladan brauchte, und Melelhídhril wollte sich ihm nicht verweigern, wollte ihm helfen zu vergessen. Und so ließ sie sich einfach fallen und erwiderte den Kuss mit gleicher Härte.

Der ältere Zwillinge hatte ihren Widerstand gar nicht wahrgenommen, zu sehr nahm ihn bereits seine eigene Lust gefangen, der verzweifelte Versuch seine Gedanken auszulöschen. Als sie jedoch den Kuss erwiderte, bemerkte er es und begann mit zittrigen Händen ihr Kleid zu öffnen, zerriss es fast. Wie im Wahn küsste er jeden Millimeter der freigelegten Haut, fuhr mit seinen Händen über ihren schlanken Körper, entblößte sie vollständig.

Melelhídhril spürte, wie ihr Körper auf Elladans Berührungen zu reagieren begann. Lust stieg in der Elbenmaid auf und ein Drang bemächtigte sich ihrer, ein Drang Elladan zu küssen, ihn noch mehr zu spüren, in sich zu spüren.

Mit einer Hand ergriff Melelhídhril den Haarschopf des Elben und zog ihn zu sich.

Nur zu gerne kam der Elb ihrer Aufforderung nach, erkundete hungrig ihren Mund, doch nur um sich kurz darauf wieder von ihr zu lösen.

„Dreh dich", raunte er ihr heiser zu und fuhr mit seinen Händen zwischen ihre Schenkel, erkundete diesen Bereich. Elladans Augen glänzten fiebrig im fahlen Licht der Sterne, das durch das Fenster drang.

In Melelhídhril begann sich ihr Verstand abzuschalten und die Elbenmaid verdrängte alle Gedanken aus ihrem Kopf, bis nur noch Elladan da war, Elladan und seine Berührungen. Melelhídhril drängte sich seinen Händen entgegen und als sie seine Worte vernahm, kam sie diesen nach, drehte sich um, bis sie auf den Knien zu stehen kam und streckte dem Elben ihre Hüfte entgegen.

Diese Einladung konnte Elladan nicht mehr ablehnen und kurz darauf versenkte er sich tief und hart in ihr. Verging geradezu in dem Gefühl, dass diese Vereinigung in ihm auslöste. Heftig und fordernd nahm er sie, verbiss sich in ihrer Schulter, als er laut aufstöhnte.

Nur noch fühlen konnte er, ihren warmen, willigen Körper an ihm, um ihn. Immer und immer wieder stieß er in sie, steigerte die Lust, die er fühlte, bis es fast Extase war.

Melelhídhril spürte jede von Elladans Bewegungen und sie genoss das Gefühl, was diese in ihr auslösten, genoss es, auf dem schmalen Grad zwischen Lust und Schmerzen zu balancieren. Und die Elbenmaid spürte, wie sie mehr wollte, ihn immer mehr spüren wollte.

Auch ihre Bewegungen gegen ihn wurden langsam unkontrollierter, als er seine Hände in ihrer Hüfte verkrallte und nur noch schneller wollte, immer schneller und härter. Sein Atmung bestand nur noch aus kurzem nach Luft schnappen und er merkte, wie er immer mehr an seine Grenzen geriet, doch dies war egal, er wollte nur vergessen, fühlen und so ließ er sich über diese Grenze hinwegschleudern und brach augenblicklich auf ihr zusammen.

Melelhídhril nahm nur am Rande den Schmerz war, den seine Finger verursachten, als sie sich in ihre Haut bohrten, und den er verursachte, als er immer heftiger in sie stieß. Vielmehr nahm sie die Lust war, die nun vollständig Besitz von ihr ergriff, ihre Sinne überwältigten, bis sie dies nicht mehr aushielt und fast gleichzeitig spürte, wie sich die Muskeln ihres Unterleibs fest zusammenzogen, und sich dann lockerten um sich wieder anzuspannen.

Müdigkeit und Schwindel überwältigten ihn, als er sich von der Elbenmaid löste und sich neben sie legte, sie in seine Arme zog.

„Danke…", flüsterte er noch und driftete dann hinüber in das Reich der Träume.

Matt und befriedigt ließ sich Melelhídhril willig in die Umarmung des Elben ziehen. Ein Lächeln schlich sich bei seinen Worten auf ihr Gesicht und noch eine ganze Weile danach, wachte die Elbenmaid über den Schlaf Elladans.

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An Alle: wenn ihr uns einmal direkt erreichen wollt, schaut doch in das Forum von www.welt-der-traeume.ch dort gibt es bei den Reviews zu NC-17 FFs einen extra Thrad zu dieser Geschichte und den Sidestorys, dort werden dann Fragen direkt beantwortet (außerdem hat unserer betaleserin Zugang zu dem Thread… da könnt ihr sie an betteln schneller zu betaen ;))

Kasha: Danke für dein Review ;). Dir schwant schlimmes? Kein Kommentar… Erestor ist frühestens im nächsten Kapitel wieder dran... Ich mochte Lothion sehr, deswegen hatte ich Heitzi ja gebeten ihn verwenden zu dürfen ;). Zu Legolas und Haldir: Lass dich überraschen ;).

Mondliesel: Danke für dein Review, wir freuen uns sehr ;). Sorry, das wir Erestor so haben leiden lassen, aber es musste einfach sein… Mir tut er auch total leid… aber es passt am besten in den Plot so ;).

Galu: Danke für dein Review, Süße, fühl dich umgeknufft. Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Antwort helfen, und du wirst auch fleißig weiter Reviewen ;) Das mit Fin und Aní war beabsichtig… irgendwie wollten wir, dass sie es sein wird, die ihren Vater rettet ;). Orophin und Rumil… ja, das ist verboten, aber Haldir hat auch einmal zu ihnen gesagt, das es nicht bekannt werden darf… in dem Kap, in dem sie sich auf die Suche nach Aní machen ;). Hat Elrond gut reagiert? Der wird sich aber wohl noch mit Thranduil auseinander setzen dürfen ;).

Stern: Fühl du dich auch geknutschelt. Danke für das Review ;). Zu Elrond: irgendwann wird er seinen ungeladenen Gast schon begrüßen müssen. Leider wird das mit dem Tag nicht klappen, wegen unser betaleserin… wir sind da recht abhängig… dieses Kap hab ich auch erst gestern Abend zurückbekommen… zu Erestor: Lass dich überraschen, was passiert, wenn er erwacht ;).

Narwain: Danke für dein Review, fühl dich gewuschelt. Also Prügelstrafe? Wer hat denn jetzt die Prügel bezogen? Irgendwie tut mir Thranduil fast leid ;).

Ele: DANKE DAS DU AUFGEHOLT HAST!!! Freut mich total ;). Alsooooo: du weißt doch… wir und Cliffys ;). Alle fragen sie nach, ob Erestor es überstehen wird… da fällt mir auf: FaEn nun, ich denke, die Ereignisse werden nur angedeutet werden… warum auch mehr… die Geschichte existiert ja… ;). Auch wenn sie anscheinend nur ein kleiner Teil der Die, die wir lieben Leser gelesen hat ;).

Sevie: Danke für das liebe Review ;). Sorry, das es nicht vor Weihnachten geklappt hat, aber selbst wenn ich dieses Kapitel schon gehabt hätte, hätte ich keine Zeit gehabt, da ich am 23. eine Klausur geschrieben habe… Den Rest hatte ich ja schon in der Mail beantwortet ;).