Okkie dokkie… hier ist das neue Chap, wobei das schwachsinnig ist, da sowieso keiner liest, aber egal. Wenn demnächst immer noch kein review da ist, höre ich einfach auf.

Kapitel 2

Einige Stunden später:

„Silvia, wie konnten sie soviel Zeug hier in diese kleine Wohnung rein kriegen." Fragte Tobin und schaute sich die Umzugskartons an die sich im Wohnzimmer von Silvias Apartment stapelten.

„Tja, da sehen sie mal wieder, dass Frauen besser aufräumen und weg räumen können als Männer." Meinte Silvia lächelnd.

„Ich glaube nicht das sie besser aufräumen können, sie können sich nur nicht von Sachen trennen, das ist alles."

„Ach ja? Und woher wollen sie das wissen?"

„Ich weiß es einfach. Aber da wir jetzt ja endlich fertig sind mit packen,… wollen sie was essen gehen?", Fragte er.

„Gerne, ich könnte was zu essen vertragen."

„Gut ich kenne ein nettes Restaurant das jetzt noch offen hat. Ist auch direkt um die Ecke, was halten sie davon?"

„Ja, ich muss nur noch schnell meinen Mantel holen." Sagte sie und verschwand kurz, als sie wieder zurück kam hatte sie ihren Mantel angezogen.

„Okay ich bin soweit." Sie gingen aus der Wohnung und in die Richtung in der, nach Kellers Beschreibung, das Restaurant liegen sollte. Dort angekommen war Silvia am staunen.

„Dieses Restaurant ist doch unglaublich teuer, das kostet sie doch einen Monatsgehalt."

„Ach was, das Restaurant gehört einem Bekannten von mir, ich krieg Nachlass, weil ich investiert habe als er es eröffnen wollte."

„Also sind sie stiller Teilhaber an einem Restaurant." Hakte Silvia nach.

„So würde ich das nicht sagen…" Meinte er als sie das Restaurant betraten.

„Guten Tag her Keller." Wurde er von einer Kellnerin begrüßt, „Ein Tisch für zwei?"

„Ja bitte." Nachdem sie ihre Jacken abgegeben hatten wurden sie zu einem Tisch geleitet, von dem aus man über den See, der hinter dem Restaurant war, und auf die Terrasse, schauen konnte.

„Das ist hier ja unglaublich." Meinte Silvia als sie sich umschaute. Sie sah eine große Tanzfläche in der Mitte, die Wände waren durch indirektes Licht beleuchtet und im Hintergrund lief leise Musik, das alle gab dem Raum ein romantisches Flair.

Nachdem sie sich für etwas zu trinken und etwas zu essen entschieden hatten, unterhielten sie sich etwas über das Leben das Silvia demnächst haben würde.

„Was werden sie denn demnächst machen?", wollte Tobin wissen.

„Ich weiß nicht so recht, aber ich denke ich werde bei dem Wiederaufbau helfen, ich denke ich werde demnächst alles was irgendwo ankommt übersetzen dürfen."

„Seien sie doch froh, dann haben sie theoretisch ja immer noch ein Job als Dolmetscherin."

„Ja das schon, aber es wird nicht mehr dasselbe sein, ich lasse meinen ganzen Freunde, Bekannten und… eben alles zurück und muss irgendwo noch mal neu anfangen, nur weil irgendwelche Leute denken ich sei gefährlich."

„Ja, aber ich würde das positiv sehen, dass sie wieder neu anfangen dürfen. Ich würde manchmal alles dafür geben wieder neu anfangen zu dürfen."

„Nicht wenn grade alles gut ist für sie, wenn sie grade wieder anfangen Glück zu haben."

„Was anderes, wo werden sie denn demnächst überhaupt leben? Ich dachte sie kennen dort niemanden mehr."

„Doch ich kenne dort noch einen alten Freund von meinem Bruder, er hat irgendwie erfahren, dass ich zurück komme und hat mich gefragt ob ich bei ihm leben möchte bis ich etwas Eigenes gefunden habe."

Tobin merkte das es ihm wehtat, als sie erwähnte, dass sie bei einem „alten Freund" wohnen würde.

Das ist nur, weil ich mir Sorgen um sie mache, sonst nichts.

Inzwischen war ihr Essen angekommen und sie aßen auf, bevor Tobin sie fragte: „Möchten sie tanzen?"

„Ja gerne." Sie standen auf, Tobin nahm ihre Hand und ging mit ihr auf die Tanzfläche als Hallelujah von Rufus Wainwright zu spielen begann. (A/N Haaaa, ich liebe es)

Er legte seine Arme um ihre Taille und sie schlang ihre Arme um seinen Hals, als sie anfingen zur Musik zu tanzen.

„Sie denken also wirklich, dass sie dort zurecht kommen werden?", fragte Tobin.

„Ich hab nie irgendwas davon gesagt, dass ich dort zu Recht komme. Das haben sie gesagt, ich würde viel lieber hier bleiben und meinen Job weiter machen."

„In spätestens ein paar Monaten haben sie alles hier vergessen und sind glücklich zurückgegangen zu sein, sie werden ihre Freunde vergessen haben, weil sie neue gefunden haben usw..."

„Wie kommen sie nur immer wieder auf solch einen Schwachsinn? Ich denke nicht das ich in ein paar Monaten alles was ich hier erlebt habe vergesse und einfach so weiter lebe als ob nichts passiert wäre."

„Wie wäre es wenn wir dieses Thema einfach vergessen und uns schöneren Sachen zuwenden?"

„Okay, könnten wir vielleicht gehen? Ich würde gerne noch etwas rumgehen… das ist ja schließlich meine letzte Nacht in New York und Amerika, da würde ich mir das gerne noch einmal alles anschauen."

„Können wir machen."

Nachdem sie bezahlten hatten und sich ihre Jacken haben geben lassen, gingen sie an den Hudson River (A/N Ich glaub so hieß der Fluss) spazieren. Sie redeten über alle möglichen Dinge die einem für so einen Anlass sehr schwachsinnig vorkamen, da sie sich höchstwahrscheinlich nie wieder sehen würden. Sie erfuhr, dass sein Lieblingsfilm „Independence Day" ist und, dass seine Lieblingsband Queen ist. Im Gegenzug erfuhr er, dass ihr Lieblingsfilm „Der Regenmacher" ist und dass sie am Liebsten Phil Collins hört, er aber nur ein kleines Stück vor den Beatles liegt. Sie kamen an der Stelle an, an der sie sich früher an Tag getroffen hatten, lehnten sich an die Brüstung und schauten auf den Fluss und auf die Stadt die dahinter lag. Während Silvia darüber nachdachte was sie demnächst machte und was sie hinter sich lassen müsste, wurde ihr auf einmal klar das sie jemanden vergessen müsste, der in den letzten paar Tagen immer für sie da war, der ihr, fast immer, geglaubt hatte und für sie da gewesen war, der, wie ihr klar wurde, mehr für sie bedeutete als alle anderen zusammen. Nämlich der Mann der grade jetzt neben ihr stand und sie mit fragendem Blick anschaute: Tobin Keller. (A/N Ach bin ich wieder schnulzig heute)

„Über was denken sie grade?", fragte Tobin, der noch immer nicht ganz gefasst war sie einfach so gehen zu lassen. Sie war einer der wenigen Menschen die wussten wie es hinter seiner, meistens gut gelaunten, immer einen Spruch paraten, Fassade wirklich aussah.

„Über nichts, nur darüber wie schön es hier ist, das ist alles. Ach ja und darüber das es ganz egal ist ob ich gehe oder nicht, das Leben hier geht weiter auch ohne das ich hier bin, alles verläuft so wie früher, außer das ich nicht mehr hier bin."

„Was reden sie denn da für einen Schwachsinn, hier wird es nicht so sein wie vorher, alle werden sie vermissen, ihre Freunde, ihre Kollegen… ich…"

Soooooooo, das war's erstmal wieder,

Jen