Jetzt kommt die Nummer 3. Dieses Chapter hat eher eine Überleitungsfunktion in das nächste Kapitel. Draco erhällt seinen Namen und stifftet Unruhe. In Nr. 4 geht's dann mal richtig zur Sache… Lasst euch überraschen

Disclaimer: Keiner der Charaktere und Schauplätze gehört mir.

Gugi28: Freud mich das sie dir gefällt. Ich soll dir von meiner Beta mimaja ausrichten das sie ein riesen Fan von dir ist. Sie schreibt nur ungern reviews.

Little Lion: Was Harrys Freunde angeht musst du dich noch ein bisschen gedulden. Das habe ich erst später eingeplan. Was Lucius´ Reaktion angeht: die kommt in Chapter 4. Und die hat es in sich. He he

Fee-der-Nacht, Feilian, SweetVanilla, Blaise-Zabini-from-Slytherin, brauni, Nuja und Leila: vielen Dank für eure Reviews!

Be my companion

Wunden und andere Zwistigkeiten

Draco konnte sich nicht erinnern in letzter Zeit so gut geschlafen zu haben. Genüsslich streckte er sich und knetete dabei ganz in Katzenmanier die warme Masse neben ihm wie ein Kätzchen seine Mutter. Die Masse murrte und Draco wurde bewusst wo er war und vor allem mit wem. Er konnte es nicht lassen sich den jungen Mann, in dessen Bett er lag, genauer zu betrachten. Harry war wirklich stattlich geworden. Kein Wunder bei dem Training das er hinter sich hatte. Sein Onkel Severus war schon immer ein harter Lehrmeister gewesen.

Glücklich miauend hüpfte er auf Harrys Brust und fing an dessen Gesicht zu waschen´. Immerhin hatte das am Tag zuvor auch wunderbar funktioniert um ihn zu wecken.

Und aufwachen sollte er. Erstens hatte Draco Hunger, zweitens wollte er den Verband abgenommen bekommen und drittens wollte er endlich den Rest des Hauses sehen. Ach und wie Harry ihn nun nennen wollte interessierte ihn auch.

Aber sein Herrchen dachte nicht einmal daran aufzuwachen. Ganz im Gegenteil, mit einem unmutigen Murren drehte er sich zur Seite und beförderte Draco damit auf den Boden. Dieser Fauchte ungehalten und machte einen, für einen Anfänger, ganz passablen Buckel. Na toll! Da will ich ihn zärtlich wecken und er schmeißt mich aus dem Bett. Na wer nicht hören will muss fühlen´ dachte er sich bevor er sich mit einigen Schwierigkeiten zurück aufs Bett kletterte. Ein letztes Mal schnaufte Draco noch durch und postierte sich ans Fußteil des Bettes. Dann fuhr er seine Krallen aus und….

„Jauuuuuu!"

Harry fuhr mit einem Schmerzensschrei aus dem Kissen, Zauberstab in der einen Hand, das malträtierte Schienbein mit der anderen massierend. Doch anstatt dem Todesser oder anderen schwarzmagischen Ungeheuern fand er vor sich nur einen gewissen silbergrauen Kater. Dieser putzte sich völlig ahnungslos aussehend seine Pfoten und sah ihn dann mit einem Blick an der nichts anderes bedeuten konnte als: Na? Endlich wach?

Mit einem Schnauben stieg Harry aus dem Bett und ging ins Bad um seine Wunden zu versorgen. Draco hingegen machte es sich derweil noch mal auf der Matratze bequem, ein zufriedenes Katzengrinsen auf den Lippen.

Nach einem gemütlichen Frühstück das Harry ihm mit einem gemurmelten „Kater sollen ja ruhiger werden wenn man sie kastrieren lässt" vorgesetzt hatte wurde er wie am Vortag auf der Couch abgelegt und sein Verband abgenommen. Probeweise bewegte Draco seine Pfote und nachdem er feststellt das dies keinerlei Schmerzen hervorrief ging er ein paar Mal das Sofa auf und ab. Mit einigen Koordinationsfehlern zwar, wenn er ein oder zwei Beine vergaß aber langsam wurde es. Schließlich setzte er sich vor Harry und schnurrte laut. Deutlich seine Zustimmung zu dessen Behandlung kundtuend.

Der allerdings sah ihn nur hoch konzentriert an. Nach einer Weile wurde Draco doch etwas ungeduldig. Um nicht wirklich auf einem OP-Tisch irgendeines Tierarztes zu landen ließ Draco lieber seine Krallen eingefahren als er mit sein Herrchen mit seiner Pfote anstubste. Dieser schien wieder zu sich zu kommen und kraulte den kleinen Kater kurz hinter den Ohren und meinte: „Ich denke ich weiß wie ich dich nenne."

Nun schaute Draco interessiert auf und spitzte die Öhrchen. „Du erinnerst mich an jemanden in meiner Schule. Er ist genauso zierlich wie du, ist klug aber teilweise ganz schön kratzbürstig." Harrys Augen hatten einen verträumten Ausdruck angenommen. Was Draco gar nicht gefiel. „Er ist stolz, gut im Quidditch und verdammt gut aussehend,…"

Das war etwas was Draco nun wirklich nicht hören wollte. Sag mir seinen Namen. Den mach ich alle! Du gehörst mir und die anderen haben gefälligst ihre Finger von dir zu lassen´ Dracos wütender Gedankenfluss wurde unterbrochen als Harry fortfuhr. „Und er hat die schönsten grau-blauen Augen dieser Welt… Ja ich glaub der Name passt zu dir. Ich nenn dich Draco."

Tief in Gedanken wanderte Draco durch das ihm fremde Haus. Er hätte jubeln können wenn Katzen zu so etwas fähig wären. Harry war verliebt in ihn, das war ja so was von eindeutig. Jetzt musste er nur noch was daraus machen. Als erstes musste er sich zurückhalten was seine Krallen anging. Denn was würde es ihm nutzten wenn er Harry für sich hatte aber es nicht mehr auskosten konnte?

Dann hieß es dessen Freunde für sich zu gewinnen, sein Mensch legte viel Wert auf deren Meinung und es würde alles viel komplizierter machen wenn diese ihn nicht leiden konnten. Das hieß, solange er in dieser Form war: Schmusekater sein. Es wunderte ihn eh dass diese nicht hier waren. Sonst klebten die drei ja auch ständig aneinander. Da müsste er wohl Nachforschungen anstellen. Aber nicht heute.

Jetzt interessiert ihn erstmal was es in diesem Haus denn alles gab. Die Blacks waren eine uralte schwarzmagische Familie gewesen. Da müsste sich doch das ein oder andere Artefakt finden lassen. Das Haus seines Vaters war immerhin voll mit diesen Dingern.

Und so stöberte Draco durch die einzelnen Zimmer. Er wurde langsam ziemlich gelangweilt. Er wollte schon aufgeben und zurück zu Harry ins Wohnzimmer gehen als ihm eine Tür auffiel die nur so vor schwarzer Magie strotze. Bingo! Draco näherte sich vorsichtig. Allerdings schien die Magie von innerhalb des Raumes zu kommen. Nachdem er keinerlei gefährliche Zauber finden konnte die auf der Tür lagen wagte Draco einen Sprung. Mit einem mehr oder weniger eleganten Satz balancierte er auf der Türklinke. Die schien von seinem Gewicht aber keines Wegs beeindruckt zu sein. Dann geschah es. Draco wollte gerade enttäuscht auf den Boden zurückspringen als ihn eine Energiewelle traf. Benommen ging er zu Boden.

Harry hatte es sich gerade mit einem Buch bequem gemacht als ein leises allerdings ziemlich penetrantes Piepsen ertönte. Anscheinen hatte da jemand versucht in den Lagerraum zu kommen. „Neugieriges Vieh!" motze Harry leicht ungehalten. Hoffentlich war dem kleinen Kater nichts passiert, immerhin waren die Schutzzauber von der Stärke her auf Menschen ausgerichtet. Mit eiligen Schritten machte er sich auf den Weg.

Das tat weh´ war Dracos erster Gedanke als er wieder zu sich kam. Er öffnete die Augen und wünschte sofort er hätte sie zu gelassen. Denn der Blick der auf ihn gerichtet war, war alles andere als freundlich. Um genau zu sein war Harrys Gesichtsausdruck sogar ziemlich Furcht einflößend. Draco duckte sich. Das konnte ja heiter werden.

„Ich denke wir müssen mal etwas klarstellen. Türen die verschlossen sind bleiben das auch, Türen mit Schutzzaubern bedeuten Pfoten weg und um Türen die vor schwarzer Magie nur so strotzen macht man am besten einen noch größeren Bogen. Haben wir uns da verstanden?" Der Ton seiner Stimme war eisig. Draco traute sich nur zu nicken. „Gut. Glaub nur nicht dass du mich hinters Licht führen kannst. Ich bin mir sehr wohl bewusst dass du keine normale Katze bist, aber auch ein Animagus bist du nicht. Wenn du weiterhin hier bleiben willst benimm dich." Wieder nickte Draco nur. Wenn er sich im Moment nicht so fürchten würde hätte er diese Stimme wahrscheinlich wahnsinnig sexy gefunden, aber daran verschwendete er im Moment keinen Gedanken.

„Ich denke Strafe muss sein. Komm mit." Draco rührte sich nicht vom Fleck. Also packte Harry ihn kurzerhand im Nackenfell und ging mit ihm in den Flur. Draco mauzte mitleiderregend. Nein! Ich will nicht kastriert werden. Alles, nur nicht das! ´ Doch anstatt das Haus zu verlassen setze er einen ziemlich erleichterten Draco vor einen Spiegel. Dieser sah erst Harry an und dann zu seinem Spiegelbild. Seine Augen wurden groß und er sah wie hinter ihm Harry ziemlich gemein grinste.

Sein Fell war neonrosa.

Tbc

Bis in ein paar Tagen

eure ss