Disclaimer: Keiner der genannten Orte und Personen gehört mir. Leider.
Warnings: Dieses Kapitel enthält Flüche und Ausdrücke die nicht für Kinder geeignet sind. Auch wenn das Rating sonst niedriger angesetzt ist gilt deshalb für den zweiten Teil dieses Kapitels das Rating M.
Auch möchte ich deutlich machen das die Beleidigung gegen Homosexuelle zwar in diesem Kapitel vorkommt ich allerdings nichts gegen diese habe. Mein bester Freund ist schwul und das letzte was ich will ist irgendjemandes Gefühle zu verletzen. Aber Lucius ist halt in dieser Geschichte ein homophobisches Arschl…
Zu meinen geliebten Reviewern:
Deedochan: Draco wurde durch den Trank zur Katze. Tingle sagt am Anfang das der Trank macht das Lucius Draco nicht erkennt. Ich habe vor die Kapitel weiterhin kurz zu halten, dieses hier bleibt ne Ausnahme. Ich find es passt besser wenn sie kurz sind auf jeden Fall für dieses Storrieboard. Lol (In Wirklichkeit bin ich einfach zu faul zum schreiben)
Nurikki: Ich weiß… he he
Ginny8: Du musst bedenken das Harry ja für Draco schon lang kein Feind mehr ist (also bei mir jetzt), immerhin ist ja schon ne Weile in ihn verliebt. Wenn auch heimlich.
Tigerchen: Welchen Namen meinst du? Meinen oder den der Story? neugierig bin
Krieger des Wahnsinns, gugi28, Little Lion, Iria-chan88, selene15, Keksi, Kael-san, Celina-Hp, Blaise-Zabini-from-Slytherin: Vielen Dank für eure Reviews, ich freu mich immer riesig!
Be my companion
Winkelgasse
Der Tag war darauf hin sehr ruhig verlaufen. Was ganz einfach daran lag das Draco schmollte. Er hatte sich auf dem Sofa zusammen gerollt und Harry den ganzen Tag keines Blickes mehr gewürdigt. Abends hatte er dann sein Futter trotz Harrys Überredungsversuchen verweigert und war hoch erhobenen Schwanzes, rosa wie er war, aus der Küche stolziert. Die Nacht hatte Draco stur wie er war auch auf der Couch verbracht. Harry war zu diesem Zeitpunkt schon besorgt und als der kleine Kater dann am nächsten Morgen auch noch das Frühstück verweigerte erbarmte sich Harry und befreite ihn von seiner ungewöhnlichen Fellfarbe.
Das sorgte zwar dafür das Draco wieder aß, allerdings ignorierte er Harry immer noch eisern. Niemand färbte einen Malfoy rosa! Egal wie schön dessen Lächeln auch sein mag. Oder wie sexy dessen Po, oder… Draco schüttelte sein Köpfchen. Er brauchte irgendwas um sich zu beschäftigen.
Unruhig lief er im Haus umher. Nach einer Weile waren selbst die Sprungübungen auf Schränke und Tische langweilig geworden. Und da ihm sein Stolz verbat zu Harry zu gehen um sich zu beschäftigen hing er ziemlich in der Luft.
Harry bekam natürlich die Ruhelosigkeit seiner Samtpfote mit und nachdem Draco zum sechsten Mal das Wohnzimmer umrundet hatte auf der Suche nach Beschäftigung fasste er einen Entschluss. „Draco, war hältst du davon wenn wir in die Winkelgasse gehen und dir ein paar Spielsachen kaufen?" Kaum hatte er ausgesprochen schoss ein silbergrauer Blitz an ihm vorbei zur Tür. Harry lachte leise. Dann stand er auf und zog sich Schuhe und Jacke an. Er nahm sich noch seine Umhängetasche und war abreisebereit. Sein kleiner Kater tigerte derweil schon ungeduldig vor der Haustür auf und ab.
„Ich komm ja schon." Sagte Harry lachend zu dem Kleinen und forderte ihn dann auf auf seine Schulter zu springen. Draco, der mit der Aussicht auf einen Einkaufstrip jeglichen Groll vergessen hatte sprang auch ohne Murren hoch und machte es sich ganz wie es sich für einen Hexenkater gehörte bequem.
Die Fahrt im Fahrenden Ritter war etwas holprig aber Draco konnte sich dank seiner Krallen und zum Leidwesen von Harry gut festhalten als sie Richtung London rasten. Dennoch waren beide froh als sie am „Tropfenden Kessel" ausstiegen. Draco streckte sich ausgiebig um die vom festhalten angespannten Muskeln zu lockern und legte sich dann wie eine Halskrause um Harrys Nacken. So durchquerten sie die Schenke und traten hinaus in die Winkelgasse.
Draco staunte nicht schlecht. Natürlich kannte er die Winkelgasse, aber aus der Katzenperspektive sah alles anders aus, größer… Harry steuerte direkt auf die „Magische Menagerie" zu. Draco musste sich eingestehen das er dort noch nie gewesen war. Er hatte für Hogwarts eine Eule bekommen aber die wurde von irgendeinem Bediensteten seines Vaters gekauft und versorgt wurde sie von den Hauselfen. So war er gespannt was ihn dort erwarten würde.
Sie betraten das Geschäft und Draco wurde von hunderten von Gerüchen attackiert. Seine Sinne waren nicht so stark ausgeprägt wie bei einer richtigen Katze, aber es reichte um ein Naserümpfen bei ihm hervor zu rufen. „Kannst dich ruhig ein bisschen umsehen. Pass nur auf das niemand auf dich drauf steigt und bleib im Geschäft." Mit einem glücklichen Miauen hüpfte Draco von Harrys Schulter und machte sich daran den Laden auf den Kopf zu stellen. Harry schaute seinem Kleinen noch kurz lächelnd hinterher und ging dann in den Hinteren Teil des Geschäftes wo es Kletter- und Kratzbäume gab.
Nie hätte Draco gedacht das Spielzeugmäuse so interessant sein könnten. Und in diesem Laden gab es gleich eine ganze Abteilung dafür. Normale Muggelmäuse, Mäuse die sich bewegten, sogar welche die schwebten! Er musste Harry unbedingt dazu bringen ihm so eine zu kaufen, das wäre ein ideales Training als Sucher. So packte er eine der schwebenden geschickt zwischen seinen Zähnchen. Deutlicher konnte er ja wohl nicht sein, oder?
Damit schlenderte er weiter. Vorbei an Bettchen, die ihn herzlich wenig interessierten. Immerhin konnte er wenn er wollte bei Harry im Bett schlafen. Dann kamen Futternäpfe in allen möglichen Formen und Farben, auch selbst füllend und reinigend. Wieder eine Abteilung für Spielzeug, doch da konnte nichts seine Aufmerksamkeit fesseln.
Schließlich machte er sich auf die Suche nach Harry. Er wollte schon wissen was dieser trieb. Nach ein paar Minuten fand er den Eingang in den angrenzenden Raum und kurz darauf auch Harry. Schnurrend strich er um dessen Beine und ließ die Maus vor dessen Füße fallen. Sofort fing diese wieder an zu schweben und mit einem behänden Sprung fing Draco sie ein. Eigentlich ganz stolz auf sich schaute er zu seinem Herrchen hoch während er das Spielzeug mit seiner Pfote am Boden fest genagelt hatte.
Harry lächelte amüsiert. „Hast wohl was gefunden, hm? Gut. Ich bin grad auf der Suche nach einem Kletterbaum für dich. Meine Möbel sind ja bereits jetzt keine Herausforderung mehr für dich. Wie wär's wenn du mir die Maus derweil gibst und dann schaust welcher Baum dir gefällt? Du musst das ja am besten wissen." Draco nickte zustimmend und ließ die Maus los die wieder nach oben schwebte. Dort wurde sich von Harry ohne Große Probleme eingefangen und zusammen machten sie sich auf die Suche.
Draco probierte ein paar Kletterbäume aus, aber kaum einer gefiel ihm. Schließlich sah er ihn. Er mauzte entzückt und war mit wenigen Sätzen bei dem Gerüst. Harry folgte ihm weniger hektisch. Als er ankam wurde er mit einem Bild begrüßt dass er wohl nicht so schnell vergessen würde.
Es war ein ca. 2 Meter hoher Kletterbaum mit drei Pfählen, auf denen je eine mit beigem Plüsch bezogene Plattform angebracht war. Die Pfähle selbst waren mit Bast umwickelt. Vor einem Pfahl war eine kleine Rolle befestigt die als Versteck diente. Als Kletterhilfe hing ein dickes Tau von der obersten Plattform herab und zwischen den zwei niedrigeren hing eine Kleine Hängematte. In eben dieser hatte es sich Draco bequem gemacht.
Sein Schwanz baumelte relaxt auf der Seite, die rechte Vorderpfote ebenfalls seitlich heraushängen lassend bot der kleine Kater ein Bild das völliger Entspannung. Harry konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen. „Weißt du eigentlich wie niedlich du bist?" fragte Harry ihn immer noch glucksend. Natürlich weiß ich das´ war Dracos Antwort. Immerhin findest du das von meiner menschlichen Form auch´.
Ohne groß auf den Preis zu schauen ging Harry zu einer Verkäuferin und erstand das gute Stück und die Spielzeugmaus. Mit einer kleinen Tasche bepackt, die den geschrumpften Baum und die Maus beinhaltete verließen sie den Laden.
Draco ritt nun auf Harrys Schulter in die Richtung eines Tiersalons. Ganz geheuer war ihm das zwar nicht aber anschauen konnte es sich das ja mal. Im Salon selbst sah es ganz angenehm aus. Auch roch es wesendlich angenehmer als in der „Magischen Menagerie". Sie, oder besser gesagt Harry ging an den Aufnahmeschalter. Sie mussten nur kurz warten, dann kam eine junge Frau zu ihnen. „Was kann ich für sie tun?" fragte sie höflich. „Mein kleiner Kater hier könnte eine kleine Schönheitskur gebrauchen. Er ist vor kurzem an meiner Tür ausgesetzt worden. Dementsprechend schaut sein Fell auch aus."
Draco wollte schon protestieren das er nicht so schlimm aussehen könnte wenn Harry ihn trotzdem niedlich fand. Aber ein Blick auf sein stumpfes Fell ließ ihn verstummen. Es könnte ein bisschen Pflege schon gebrauchen… Das Gespräch zwischen Harry und der Dame verfolgte er nur halb und wurde erst wieder aus seinen Gedanken gerissen als Harry ihn bat von seiner Schulter auf einen der vielen Tresen zu springen. Gehorsam tat er das auch und wurde dann von der Hexe begutachtet. Seine Krallen wurden kontrolliert, genau wie seine Zähne, dann nahm sie sein Fell noch mal genau unter die Lupe.
„Hatte er irgendwelche Verletzungen?" fragte sie Harry. Der nickte. „Als ich ihn fand hatte er Wunden an Kopf, Rumpf und Beinen. Sein linkes Beinchen war gebrochen. Außerdem ist er furchtbar dünn." Sie nickte. „Da haben sie gute Arbeit geleistet. Man sieht so gut wie keine Narben. Sogar das Fell ist nachgewachsen. Ich denke bei dem Süßen reicht eine Pflegebehandlung für sein Fell. Seine Krallen und Zähne sind in Ordnung. An Gewicht wird er mit der richtigen Pflege auch bald zunehmen. Wenn sie wollen machen wir sein Fell gleich. Das dauert maximal eine dreiviertel Stunde."
Und dann ging es los. Draco wusste nach ein paar Minuten gar nicht mehr ob er Männlein oder Weiblein war. Als erstes wurde er gebadet, zu seinem großen Entsetzen. Er wurde mit unzähligen Pflegelösungen eingerieben, die dann einziehen mussten nur um wieder abgespült zu werden. Nachdem er das endlich überstanden hatte wurde er trocken gerubbelt und gekämmt. Das Fell an seinen Ohren und im Gesicht wurde mit einer Schere zurechtgeschnitten, seine restliche Fellpracht wurde mit einem Langhaarschneider auf gleiche Länge gebracht. Als die Gute ihm dann aber noch eine Schleife umbinden wollte streikte er. Ein kurzes Fauchen brachte seine Meinung dazu deutlich rüber. Kurz darauf war er fertig. Und Draco musste zugeben das es sich gelohnt hatte. Sein silbernes Fell schimmerte wieder seidig und es standen keine einzelnen Büschel mehr heraus. Sein Gesichtchen hatte nun eine schöne Form und seine Ohren zierten nun kleine Pinselchen. Alles in allem: Er sah süß aus. Aber wenn es Harry gefiel…
Kurz darauf machten die beiden es sich in der Eisdiele bequem. Harry bestellte sich einen Eisbecher und Draco bekam ein Schälchen mit süßer Sahne. Draco sah danach zwar aus als wäre er in die Schale gefallen aber nach einer Katzenwäsche, die bei den um sie herumsitzenden für Entzückung sorgte, brachen sie auf.
Sie waren gerade auf dem Weg zum „Tropfenden Kessel" als Draco erstarrte. „Was ist denn Kleiner?" fragte Harry besorgt. Doch Draco reagierte nicht. Er starrte nur mit weit aufgerissenen Augen auf Lucius Malfoy der ihnen gerade entgegen kam. Auch Harry hatte bemerkt wer für die Angst seines Katers verantwortlich war. Malfoy sen. hatte nichts mehr von seinem früheren elegantem Erscheinungsbild. Er war ungepflegt, die langen Haare hingen strähnig in sein Gesicht, seiner Kleidung sah man an das sie einmal teuer gewesen sein musste, jedoch war sie nun verdreckt und zerknittert. Der Ausdruck in seinen Augen konnte nicht mehr als normal beschrieben werden. Sie flackerten wild von einem Gesicht zum nächsten, als ob er etwas oder jemanden suchen würde.
Dann blieb sein Blick an Harry haften.
Wut trat in seine Züge, verzerrte sein Gesicht zu einer hässlichen Fratze. Mit dem Finger deutend kam er auf die beiden zu. „Du! Du verdammter Bastard!" schrie er Harry an. Draco löste sich aus seiner Erstarrung und flüchtete in Harrys Umhängetasche, die dieser ihm aufhielt. Viele Passanten waren bereits stehen geblieben. Man hörte dass irgendjemand loslief um die Auroren zu verständigen. „Was kann ich für sie tun Mr. Malfoy?" sagte Harry so ruhig wie nur möglich. In seiner Jackentasche hatte er bereits seinen Zauberstab umklammert. „Das wagst du auch noch zu fragen, du Missgeburt?" Malfoy sen. schien es egal zu sein wie viel Aufmerksamkeit er erregte. „Du hast mir alles genommen! Hörst du, alles! Erst meinen Herrn, an dessen Seite ich die Welt hätte regieren können, ja du Stück Dreck! Seine rechte Hand bin ich gewesen. Ich hätte alles haben können! Aber du… du!" Er bebte vor Wut. Seine Pupillen waren unnatürlich geweitet, seine Atmung ging schnell und stoßweise.
Harry legte vorsichtig die Tasche mit Draco und den anderen Dingen ab. Dann bewegte er sich so unauffällig wie möglich etwas davon weg. Das letzte was er wollte war das der Kleine Kater bei einem möglichen Gefecht verletzt wurde. Einer der Passanten schien bemerkt zu haben was Harry wollte und nahm die Tasche an sich. Draco steckte vorsichtig sein Köpfchen heraus und vergewisserte sich das Harry noch heil war. „Keine Sorge Kleines. Deinem Herrchen passiert schon nichts. Wenn der dunkle Lord schon gegen ihn verloren hat, hat dieser Irre erst recht keine Chance." Redete der Mann beruhigend auf Draco ein. Beide beobachteten gespannt das Geschehen.
Lucius war mittlerweile nur noch knappe drei Meter von Harry entfernt und schrie noch immer. „Sogar meine Frau hast du mir genommen! Weil sie mit einem Versager wie mir nichts mehr zu tun haben will, hat sie gesagt! Mit diesem Werwolf von dir ist sie durchgebrannt! Und jetzt ist mir auch noch diese Missgeburt von Sohn entkommen! Keinen Deut besser als du ist er." Harry wurde hellhörig. Draco war von zu Hause weg gelaufen? „Wann?" fragte er ruhig. Das schien Malfoy kurz durcheinander zu bringen. Dann erschien ein wahnsinniges Grinsen auf seinem Gesicht. „Das würdest du wohl gerne wissen was? Ist wohl deine kleine Schlampe, was? Dreckige Schwuchtel! Zu mehr ist er ja nicht gut." Er lachte. „Aber ich bin ja nicht so. Das kleine Stück Dreck ist vor drei Tagen verschwunden. Hätte ihn besser gleich umbringen sollen als er heimgekommen ist. Wollt aber noch ein bisschen spielen…" der letzte Teil war leiser, als hätte er ihn zu sich selbst gesagt.
Der Blick war einen Moment verschleiert dann fixierte er sich wieder auf Harry. „Aber mit dem gebrochenen Arm und den restlichen Wunden dürfte er nicht weit gekommen sein. Aber nun zu dir…" Damit zog Malfoy seinen Zauberstab. Doch bevor er auch nur einen Fluch sprechen konnte traf ihn der Stupefy von Harry. Wie versteinert lag er mitten in der Winkelgasse, bis die kurz darauf eintreffenden Auroren ihn in die Verhörzellen des Ministeriums schafften.
Harry wurde, wie einige andere Passanten kurz vernommen, bevor er seine Tasche mit einem Dankeschön von dem Mann zurückholte. Er würde vielleicht in Malfoys Prozess aussagen müssen. Dieses Mal würde dieser sich nicht frei kaufen können. Mit einem Seufzen machten sich Harry und Draco auf den weg nach Hause.
Nachdem er die Taschen abgestellt hatte deutete Harry Draco an ihm zu folgen. Er setze sich auf den Boden vor den kleinen Kater. Sein Gesichtsausdruck war ernst als er sprach.
„Du hast einiges zu erklären, Draco Malfoy."
Tbc
Bin ich gemein?
Wer Bilder von Draco, der Spielzeugmaus und dem Kratzbaum haben will, muss es mir nur sagen. Sobald ich es geschafft habe sie hoch zu laden schicke ich sie euch.
Eure
suikaseverin
