Hallo, bin wieder da! Hoffe ihr musstet nicht zu lange warten... Bin erst vor einer Stunde zu Hause angekommen. Hab mich bemüht gleich an den PC zu stürmen und das Chap hoch zuladen.

Viel Spaß beim Lesen!

DC: Mir gehört nur der Plot und ein paar Figuren. Der Rest gehört JKR!


Remus in der Muggelwelt

Am nächsten Tag war Remus wie Lily ihm gesagt hatte an der angegebenen Adresse. Er stand vor einem modernen Haus, das freundlich hellgelb angestrichen war.

Gemeinschaftspraxis von:

Dr. John Binchy, Allgemeinmedizin

Dr. Lilian Evans, Kindermedizin

Dr. Jason Miller, Frauenarzt

Dr. Nicolas O'Conner, Sportmediziner

Noch konnte sich nicht genau vorstellen warum Lily wollte, das er hier her kam. Er hatte zwar eine leise Ahnung, aber sicher war er sich da nicht.

„Haben sie einen Termin? Wir haben Mittagspause!" meldete sich eine Stimme aus der Sprechanlage, nachdem er geklingelt hatte.

„Mrs. Evans hat mich her gebeten. Ich bin Remus Lupin." Die Tür summte. Schnell öffnete er sie und betrat die Praxis. Die Räume waren sehr hoch und durch die vielen Fenster auch sehr hell. Bunte Bilder hingen an den Wänden. Überhaupt nicht so wie St.Mungos.

„Sind sie Mr. Lupin?" Ein sportlicher großer, blonder Mann in weißem Kittel kam auf ihn zu. „Ich bin Nicolas O'Conner. Lily kommt gleich, sie hat noch einen Patienten." Lächelnd schüttelte er ihm die Hand.

„Wo kann ich am Besten auf sie warten?" Remus merkte das der Mann ihm gegenüber zwar nett war, war dennoch nervös und fühlte sich unwohl.

„Sie können in die Küche. Ich komme mit, dann müssen Sie nicht allein waren. Außerdem erfahre ich vielleicht etwas über ihre alte Welt." Nick zwinkerte ihm zu und öffnete eine Tür. „Sie waren also mit Lily auf einer Schule? Sie hat mir von Ihnen und ihren Freunden erzählt. Marauder, he?"

Remus versuchte zu verbergen, dass er unsicher war. Wusste Nicolas O'Conner von Hogwards? Wusste er wer er war? „Genau, Lily und ich waren in einer Klasse." Und wenn er alles wusste, wusste er auch von seinem Geheimnis?

„Hogwards muss toll sein! Ein wunderschönes Schloss, nachdem war sie erzählt hat. Schade das Menschen es nur als Ruine sehen…" Zu Remus Erleichterung ging die Tür auf und Lily kam.

„Schön das du hier bist. Und du hast sogar Nick kennen gelernt. Ich hoffe er hat dich nicht zu sehr gelöchert und genervt. Das kann er nämlich sehr gut." liebevoll lächelte sie die beiden Männer an.

„Ach Lilikins, du übertreibst maßlos." beschwerte sich Nick, fasste um ihre Hüfte und zog sie zu sich. Entschuldigend lächelte Lily ihrem Schulfreund zu.

„Du wolltest dich mit John treffen. Und bist wie immer zu spät!" Kaum hatte Lily ihn erinnert, sprang er auch schon auf, verabschiedete sich und verschwand. "Wie geht es Peter? Ich hoffe er fängt sich schnell wieder…" Sie ging zum Kühlschrank und holte etwas essbares raus. „Willst du auch?" Als er nickte, stellte sie die Schüssel in die Mikrowelle. An: Gab es die damals schon? Glaub nicht! Egal, in meiner Geschichte schon! Remus sah sich verwundert um. Es war interessant für ihn zu sehen, wie selbstverständlich Lily ohne Magie zurecht kam.

„Schön das du hier bist. Ich habe mich mit meinen Kollegen unterhalten, wir können dir einen Ausbildungsplatz bieten!" kam die junge Frau gleich zur Sache. „Natürlich nur wenn du willst. Du könntest bei uns als Sprechstundenhilfe arbeiten. Das ist zwar nicht das was du eigentlich machen wolltest, aber es ist ein Anfang. Es könnte dir einen Zugang zu St.Mungos bringen. Muggel-Medizin ist momentan ‚Die' Alternative." Völlig überrumpelt blickte Remus seine frühere Freundin ungläubig an und wusste nicht, was er sagen sollte. Seit sechs Jahren suchte er nach einer Arbeit. Doch niemand hatte ihn gewollt. Zwar hatte er ab und zu bei Sirius ausgeholfen, aber das hatte er nie gewollt. Das war nun einmal Sirius Welt. Und gestern hatte er Lily wieder getroffen und schon bot sie ihm die Möglichkeit seinen Traum zumindest zu einem Teil auszuleben.

„Du musst natürlich noch John und Jason kennen lernen. Aber Nick meinte das sei das geringste Problem. Bei uns würdest du deinen Arbeitsplatz bekommen. Aber neben der Arbeit musst du wieder zur Schule. Diesen Platz zu finden und zu bekommen helfe ich dir selbstverständlich. Du musst dir allerdings im klaren darüber sein, dass es viel Arbeit wird. Und dafür musst du allein etwas tun. Denn du musst viel aufholen. Nicht nur den Stoff. Du musst Dinge lernen, die Muggel bei ihnen in der Schule lernen."

„Warum machst du das für mich Lily? Ich bin dir wirklich sehr dankbar, nicht das du etwas falsches denkst. Aber wir haben uns lange Zeit nicht gesehen…"

„Als ich dich gestern gesehen habe, habe ich gesehen, dass es dir nicht gut geht. Nicht nur wegen Charly. Ich weiß das es dir als Werwolf nicht leicht fällt eine Arbeitsstelle zu finden. Natürlich ist diese nur bei Muggeln, aber glaub mir man kann auch etwas von ihnen lernen, gerade in der Medizin. Allerdings musst du überlegen, ob es dir reicht." Lily versuchte aus Remus gestern und Gesichtsausdruck seine Gedanken zu lesen.

„Ob es reicht? Weißt du wie es ist Jahre lang nichts zu tun? Ich hatte die Hoffnung etwas wie heilen zu tun schon aufgegeben. Und du fragst ob es mir reicht?" Remus lachte und Lily seufzte und stand auf.

„Gut, das hatte ich mir auch schon gedacht. Wenn du willst, dann kannst du nachher auch die anderen Ärzte kennen lernen." Lily freute sich Remus helfen zu können. Er war schon immer wichtig für sie gewesen.

„Danke, Lily! Ich weiß gar nicht wie ich dir dafür danken soll!" Er umarmte sie überglücklich. Endlich war das rumsitzen ein Ende.

„Ich bin froh, dass ich dir helfen konnte." Sie ging zur Mikrowelle und stellte Remus etwas zu essen hin.

„Sag mal, wissen die anderen das du eine Hexe bist?" fragte Remus und bedankte sich. Nick war mit seinem Bemerkungen hängen geblieben.

„Jason und John nicht. Aber Nick hat es relativ schnell heraus gefunden. Er wusste allerdings bereits von der anderen Welt. Ein Freund seines Großvaters war eine Zauberer. Also vor ihm musst du dich nicht verstellen."

„Weiß er auch das ich…"

„Das musst du selber wissen ob du es ihm sagen willst. Wenn du es ihm sagen will, kannst du es machen. Es wird ihn nicht stören. Muggel glauben nicht an Einhörner und Werwolfe, geschweige denn an Magie."

„Aber… ist es richtig den anderen es zu verheimlichen?" Remus fühlte sich nicht wohl in seiner Haut. Wunderten sie sich nicht, das er noch keine Arbeit gehabt hatte?

„Wenn du es erzählt halten sie dich für verrückt. Ich habe ihnen allerdings erzählt, das du ab und zu fehlen wirst. Deine Mutter sei sehr krank und du müsstest die einmal im Monat pflegen. Das sei auch der Grund dafür, dass du bisher keine Arbeit hattest" zufrieden strahlte Lily ihn an.

‚Sirius hatte recht gehabt', stellte Remus fest. ‚Etwas war an Lily anders.' aber was es war, konnte auch er nicht sagen…


Zurück bei Padfoot

Remus fuhr, nachdem er auch die anderen Ärzte kennen gelernt hatte zu Sirius zurück. James und Peter saßen zusammen mit dem Womenizer zusammen im Wohnzimmer und schossen Flüche auf fliegende Gegenstände.

„Na, wo warst du denn so früh?" Sirius sah kaum auf und beschoss ein vorbeifliegendes Buch.

„Ich habe Neuigkeiten! Leute: ich habe eine Arbeitsstelle!" verkündete Remus. Die anderen stoppten in ihrem Tun und sahen ihn erwartungsvoll an. „Zwar nicht bei uns, aber bei den Muggeln. im Hintergrund hörte man verschiedene Dinge auf den Boden knallen Ich verstehe nicht warum ich nicht selbst gekommen bin." Schnell duckte er sich vor einer fliegenden Statur.

„Und? Erzähl' was machst du?" James freute sich für seinen Kumpel. Endlich würde Moony wieder der Alte werden, das hoffte er zumindest.

„Ich werde Sprechstundenhilfe!" griente er seine Freunde an. Natürlich wussten sie nicht was das war.

„Was!"

„Sprech- stun- den- hil- fe!" Remus lachte und erklärte nun seinen Freunden aus welchen Tätigkeiten seine Ausbildung beinhaltete.

„Hättest doch gleich sagen können, dass das so ähnlich ist wie bei uns!" merkte Peter etwas gelangweilt an. „Wie bist du denn an den Job gekommen? Das hast du doch sicherlich nicht allein gemacht."

„Pete hat Recht! Wer ist die Neue?"

„Wieso Neue? Vielleicht ist es einfach ein guter Freund?" beschwerte sich Remus. Er war sich nicht sicher wie James es aufnehmen würde, dass Lily wieder in ihr Leben getreten war. Erstrecht nachdem er gestern seinen Geschichtsausdruck gesehen hatte. Remus war sich sicher das James ihm und den anderen etwas verheimlichte. Und das hing sicher nicht nur damit zusammen das er im tiefen Inneren immer noch an sie dachte, da konnten selbst die kleinen Affären mit anderen Frauen nicht helfen.

„So wie du lächelst muss es sich dabei um ein sehr gut aussehendes, sexy und WEIBLICHES Wesen handeln." meldete sich nun auch James,

„Sie ist ja auch sehr hübsch, aber keine Neue. Sie ist eine alte Freundin…" Sirius wand seinen Blick von einem Gemälde, das Grimassen zog. Er setzte sich gerade. So eine leise Ahnung hatte er…

„Lily hat dir zu dem Job verholfen?" Bei ihrem Namen zuckte James zusammen. Remus und Sirius hatten dies gesehen und lachten in sich hinein.

„Ich arbeite bei ihr in der Praxis. Sie und ihre Kollegen brauchen einen Azubi und da hatte Lily an mich gedacht. Schließlich weiß sie wie man hier mit Halbblütlern, insbesondere mit Werwölfen umgeht."

„Wie geht's ihr?" James wusste das Moony und Lily sich immer, fast immer, nahe gestanden hatten. Wäre sie schwanger, hätte sie es ihm sicherlich schon erzählt.

„Die anderen Ärzte aus der Praxis sind nett. Vielleicht Ende zwanzig. Ich denke das sie ihr dort sehr gut geht. Wieso fragst du?"

„Sie ist eine alte Freundin, da darf man doch mal fragen…" meckerte James gleich los.

„Komm mal wieder runter!" fuhr Moony ihn an. „Wenn du wissen willst wie es ihr geht, dann frag sie persönlich. Denn ich weiß nicht ob sie einen Freund hat, vielleicht sogar verheiratet ist. Und ich werde sie auch nicht fragen!" Damit drehte er sich um und ging in die Küche um sich etwas zutrinken zu holen.

Nach ein paar Wochen

Remus räumte ein paar Karteikarten weg, als Nick aus einem Zimmer kam und sich von seinem letzten Patienten verabschiedete. „Was machst du heute Abend noch? Gehst du weg?"

„Sirius braucht mich heute in seinem Club. Die Buchführung bringt ihn mal wieder zu Verzweifelung. Da wird ich mal einen Blick drauf werfen."

„Klingt ja nicht nach viel Spaß… Du musst mich unbedingt mal mitnehmen. Ich will eure Welt mal kennen lernen. Lily weigert sich ja irgend etwas dort zu machen." Remus lächelte. Lily war nun einmal nicht der Typ von Mensch, der ständig unter Leute musste. Und das seine Welt wie ein rotes Tuch für sie war, hatte er inzwischen auch herausgefunden.

„Klingt ganz nach ihr. So war sie schon in der Schule…"

„War sie damals auch schon so in sich gekehrt? Als ich sie kennen gelernt habe, hat sie sich von allem abgeschottet. Es schien als würde sie sich nicht wohl fühlen. Weißt du was ich meine?"

„Eigentlich war sie zwischen durch mal anders. Damals hat sie sich auch mit Sirius, Peter und James angefreundet. Aber dann hat sich das schlagartig geändert…" Einen Moment hing Remus seinen Gedanken an die damalige Zeit nach. Er verstand bis heute nicht, warum Lily über Nacht sich wieder verändert hatte.

„Ich bin froh das sie inzwischen mehr aus sich heraus geht. Seit Lily hier in der Praxis ist und auch schon zum Ende ihre Praktischen Jahres hat sie angefangen sich wirklich wohl zu fühlen. Weißt du was sie mir neulich gesagt hat? Das war kurz bevor ihr euch wieder getroffen habt. Sie sei das erste mal seit zehn Jahren glücklich. Und sie habe ihr zu Haus gefunden. Komisch, oder? Ich meine es schien immer, als wäre die Schule ihr zu Hause gewesen." nachdenklich sah Remus Nick an. Merkwürdig war es schon. Zehn Jahre war Lily also nicht glücklich gewesen und er hatte auf Hogwards nie etwas davon gemerkt? Sicherlich hatte sie immer etwas bedrückt…

„Das erklärt einiges. Sie strahlt genau das aus. Wir, das heißt Sirius und ich, wussten nicht genau, was es war. Aber sie wirkte verändert." Es entstand eine kurze Pause. „Was machst du heute noch?"

„Denke nichts. War zu anstrengend. Lily und ich werden wohl zu Hause bleiben und fern sehen."

„Darf ich dich etwas fragen?" Nick nickte und suchte seinen Mantel. „Was ist eigentlich zwischen dir und Lily? Seid ihr zusammen?" Diese Frage hatte nicht nur James, sondern auch ihn beschäftigt.

„Lilykins und ich?" Nick lachte. „Um Gottes-Willen nein! Das würde nie gut gehen. Wir teilen uns nur ein Penthaus. Kostet weniger. Wieso fragst du? Bist du an ihr interessiert?"

„Die Zeit ist vorbei. Sie wirklich eine gute Freundin. Aber mehr auch nicht. Ich wollte es nur wissen. Lily hat sich seit damals sehr verändert, zum positive. Es hätte ja sein können das du dahinter steckst."

„Was hat er heute angestellt?" fragte Lily mit neugieriger Stimme. Sie war gerade zur Anmeldung gekommen und hatte den letzten Rest von Remus Satz mitbekommen.

„Nichts für dich, Schatzi!" trällerte Nick und ließ sich auf einen Stuhl fallen. Dann sah er das Lily drei Tassen Tee in der Hand hatte. „Für uns?"

„Natürlich! Für meine beiden besten Männer nur das Beste!" feixte sie .


AN: Hoffe das Chap hat euch gefallen! Würde mich über Reviews freuen!

Lily - Rebecca: Das James sich im Chap 7 so verhalten hat, hat einen Grund. Er will sich nicht eingestehen, dass er immer noch in Lily „verliebt" ist. Kennst du das nicht das die Menschen genau zu denen am gemeinsten sind, die sie eigentlich am liebsten haben? Und das Lily und James sich anschreien ist auch nicht neues. Sie haben sich zwar vorher gut verstanden, aber Unkraut vergeht nicht... Ganz so schnell kann sich das nicht ändern.- Schade das dir die Idee nicht gefällt. Ist halt mal was anderes. Aber danke für deine Ehrlichkeit. Würde mich freuen wenn du trotzdem weiterliest...

kurai91: Freut mich! Danke.

Ac. Potterfan: Selbst die schönste Zeit ist mal vorbei. Man kann ja (leider) nicht immer in der Schule bleiben. Aber keine Angst, da passiert immer noch einiges.

bia: Danke! Hoffe die Geschichte gefällt dir immer noch!

Ganz lieben Dank an die liieeben Reviews!

Schönen Tag noch! Und lest und reviewt ordentlich weiter!