Soo, das nächste Chap ist da! Danke für die drei lieben Reviews! Habe mich ganz doll gefreut! Mal sehen wie euch dieses Kapitel gefällt. Es ist… naja, seht selbst. Und vergesst das Reviewn nicht!
Viel Spaß beim Lesen!
Auroren
Lily bog mit einem unguten Gefühl um die Ecke. Der Himmel hatte sich verdunkelt und dunkele Wolken hingen über den Straßen. Sicherlich würde es bald regnen, aber das erklärte ihr Gefühl noch nicht. Schnell ging sie weiter. Und da sah sie auch schon, dass etwas nicht stimmte. Rettungswagen und Polizei standen vor der Praxis. Was war passiert? War einem Patienten etwas zu gestoßen? Oder war jemand akut gefährdet und musste sofort ins Krankenhaus? Aber was machte die Polizei dort?
Als sie endlich an dem Haus angekommen war, hatte sich dort schon eine kleine Menschenmenge gebildet. Eine Absperrung hielt sie zurück.
„Miss Evans, da sind Sie ja!" ein bleicher Polizist hob die Absperrung hoch, dass die junge Ärztin durch konnte. Lily kannte ihn. Er und seine Familie waren Patienten bei ihnen in der Praxis.
„Guten Tag Mr.Watson. Was ist hier passiert?" nervös sah sie sich um und versuchte möglichst viel zu erkennen um die Situation einschätzen zu können.
„Kommen Sie erst einmal mit ins Haus. Ich bringe sie gleich zu dem Kommissar. Er will Sie und Dr.Miller sofort sprechen." Als Lily die Praxis betrat traf es sie wie ein Schlag. Sie war das reinste Trümmerfeld. Nichts lag mehr dort wo es sein sollte. ‚Wo sind nur die anderen?' fragte sich Lily. Wie betäubt folgte sie Mr.Watson. „Arthur, Miss Evans ist hier…" meinte er einem anderen Mann, der sich mit dem Namen Smith vorstellte. Beunruhigt sah er sie an, unsicher, wie er ihr sagen konnte, was passiert war.
„Dr. Evans, bitte setzten sie sich!" bot er ihr einen Platz im Wartezimmer an. Sie gehorchte und setzte sich hin.
„Was ist passiert? Wo sind Dr.O'Conner, Dr. Miller und Dr.Binchy?" wie ein Mantra betete sie sich leise vor, das atmen nicht zu vergessen.
„Wir wissen noch nicht, was genau passiert ist. Momentan versuchen wir den Tathergang zu klären." er konnte sie nicht an sehen. Beschämt sah er auf den Boden.
„Wie, sie versuchen den Tathergang zu klären! Sie sind von der Polizei, das ist ihr Job! Was meinen Sie überhaupt damit? Wurde hier eingebrochen?" es war selten das Lily ärgerlich wurde. Aber sie merkte, das ihr etwas verschwiegen wurde und es machte sie rasend, das ihr niemand etwas sagte. Und der Kommissar konnte sie nicht einmal ansehen! Wie schlimm konnte es nur sein?
„Wir müssen Ihnen leider mitteilen, das Dr.O'Conner und Dr.Binchy ermordet wurden." Lily nahm nichts mehr um sich herum wahr. Erschöpft ließ sie sich in ihren Stuhl zurückfallen.
„Ermordet? Wer würde…"
„Wir wissen noch nicht genaueres. Ein Nachtbar hat bei und angerufen. Er hat gesehen, dass jemand in die Praxis eingebrochen sei und hatte Lautegeräusche und Schreie gehört." Gefasst schluckte Lily die Informationen- Sie hörte dem Bericht nicht weiter zu. Nick war ermordet worden. Und John ebenfalls. Die beiden waren unter den wichtigsten Menschen für sie. Sie waren mehr als nur gute Freunde. Wer würde so etwas tun und sie umbringen?
Vielleicht hatte sie sich doch nicht versehen und die Wolke über dem Haus hatte nicht zufällig eine Form wie ein Kopf. So genau hatte sie sich das nicht angesehen. Da gab es doch diesen schwarzen Lord in der Zauberwelt. Er hatte schon damals gewütet, als sie mit der Schule fertig geworden war. Aber was sollte er hier, hier bei den Muggeln? Was hätte er hier suchen oder finden wollen!
Wie in Trance saß sie neben Mr.Simth und beantwortete mechanisch alle Fragen.
„Lily, sind Sie das?" unterbrach eine tiefe Männerstimme die Fragerei. Erst als Lily genauer hinsah, erkannte sie ihn. Es war Xavier Potter, James Vater. „Was machen Sie bei den Muggeln?" Xavier achtete nicht auf die Polizisten, die ihn fragend ansahen. Schnell winkte er zwei weitere Männer zu sich, die sich ihrer annahmen.
„Ich… wir…" weiter kam sie nicht. Was sollte sie ihm sagen. Lily sah ihn hilflos an. Xavier setzte sich neben sie und legte beruhigend seine Hand auf ihren Arm.
„Kennen Sie einen der Muggel?" half er ihr weiter.
Lily nickte und räusperte sich. Ihr Hals war wie zugeschnürt und ihre Augen fingen an zu brennen. „Ich bin Ärztin hier… Mir gehört…" krächzte sie.
„Die Muggel waren ihre Freunde?" harkte er nach. Wieder nickte sie.
„Auch Ärzte… eine gemeinsame Praxis…" sie versuchte sich zusammen zu reißen. Alles rauschte in ihren Ohren. Es war kaum jemand im Raum, dennoch schien es ihre so, als ob eine ganze Baustelle hier wüten würde. Jetzt fiel Xavier wieder ein, warum ihm einer der Opfer bekannt vorkam. Nick, das war doch…
„Bleiben Sie hier sitzen. Wollen Sie etwas trinken?" Sie schüttelte den Kopf. Lily war dankbar, das er sie allein lassen wollte. „Soll ich irgendjemanden bescheid sagen, der sich um Sie kümmern…"
„Danke, aber ich muss hier noch einiges klären… Können Sie mir sagen, was passiert ist? Warum sind Sie überhaupt hier?" Ihr fiel erst jetzt auf, dass er ein Zauber war. Was machte er hier?
„Hinter dem Anschlag steckt Lord Voldemort. Sagt Ihnen der Name etwas?"
„Aber warum ist er hier gewesen. Die beiden sind doch Muggel. Sie kennen doch nur eine…" Sie hielt inne. Die beiden kannten nur eine Hexe, die hier war. Nur eine aus dieser Praxis besaß magische Kräfte. Hatte er ursprünglich sie töten wollen und da sie nicht da war ihre Freunde? Oder war es weil John und Nick die Zauberwelt kannten? Wie sie es drehte und wendete, sie war schuld…
„Geht es Ihnen gut? Soll ich einen Heiler rufen?" Aber sie schüttelte nur wieder den Kopf.
„Was werden sie den Muggeln erzählen?" fragte die Rothaarige. In dem Moment sah sie auf und entdeckte einen verstört aussehenden Jason in der Tür stehen. Neben ihm stand ein anderer Zauberer. Sie sprang auf und umarmte ihn.
„Lils, was ist passiert? Man wollte mir nicht sagen…" Als Jason Xavier entdeckte brach er ab. Der Auror stand auf und stellte sich vor.
„Es tut mir sehr leid ihnen sagen zu müssen, dass Dr.O'Conner und Dr.Binchy ermordet wurden." Jason krallte sich an seiner Freundin fest, taumelte trotzdem zurück.
„Wie… warum…" auch er konnte es nicht glauben. Seine Freunde tot? Er merkte wie Lily sich in seinem Arm verkrampfte und mit dem Tränen kämpfte.
„Einer Ihrer Patienten war es. Warum er das gemacht hat, wissen wir nicht. Wir versuchen das noch heraus zu finden. Jedoch wird dies schwer werden, denn nachdem er ihre Kollegen erschossen hat, nahm er sich selbst das Leben." Xavier sah wie die beiden mit sich kämpften. Der Schock war groß, das konnte er sehen. Die beiden Muggel waren nicht nur Kollegen gewesen. Nick hatte er einmal kurz gesehen, gestern. Der Mann schüttelte den Kopf. Er durfte nicht darüber nachdenken. Aber wie von selbst kam die Erinnerung an Nick wieder, wie locker er drauf gewesen war. James hatte von ihm schon erzählt. Er teilte sich mit Lily sogar eine Wohnung…
Xavier beschloss Lily und Jason allein zulassen. Er sage einem seiner Kollegen bescheid, dann disapparierte er zu James. Lily und Jason brauchten Unterstützung. James wollte sicherlich für sie da sein.
Nachdem Xavier seinem Sohn erzählt hatte, was passiert war, war erst einmal Stille im Raum. James fasste sich relativ schnell, sprang dann auf.
„Appariertst du zurück? Ich komme mit." Xavier nickte. Damit hatte er gerechnet.
„Sie wird dich brauchen. Das was du bisher erzählt hast, war Nick so etwas wie Lily Familie." Es ploppte zweimal und schon waren sie disappariert.
Lily und James hatten sich in einen der Räume zurückgezogen. Jasons Zimmer war nicht so stark durcheinander wie die anderen. Geschockt und leichenblass saßen sie dort und tranken Tee.
„Was sollen wir jetzt machen? Einfach weiter machen?" fragte Lily. Ihr liefen Tränen über die Wangen. Warum hatte Voldemort Nick und John töten müssen? Ihre Freunde. Ihr Halt, den sie sich über die Jahre aufgebaut hatte. Die Personen, die ihr gezeigt hatten dass sie normal war. Das sie jemand besonderes war…
„Ich weiß nicht… Allein…" In dem Moment klopfte es an die Tür. James steckte seinen Kopf herein und betrat vorsichtig den Raum.
„Es tut mir sehr Leid…" murmelte er und umarmte Lily. Leise hörte er sie schluchzen. „…es tut mir so Leid…" Jason sah betreten auf den Boden. James löste sich von Lily und schüttelte ihm die Hand.
Fear
Jason hatte James und Lily am Haus abgesetzt. Nun standen die beiden vor der Wohnungstür, die Tür war schon geöffnet, allerdings wollte Lily noch nicht rein gehen.
„Wir holen nur ein paar Sachen. Ich will nicht das du hier zu lange bist…" James schob Lily vorsichtig in die Wohnung in Richtung ihres Zimmers. Nun stand er hilflos und allein im Wohnzimmer und wartete auf sie. Es war ein merkwürdiges Gefühl zu wissen, dass Nick nicht mehr lebte. James wartete darauf, dass er jeden Moment um die Ecke kam und sich über ihn lustig machte. Aber da konnte er lange warten. Sicher, James und Nick kannten sich noch nicht sehr lange Zeit, aber Lily… Ein Teil ihrer Familie war zusammen gebrochen. Nick hatte ihr immer sehr viel halt gegeben und war ihr sehr wichtig gewesen. James wusste nicht, wie es Lily ging. Er konnte es nur ahnen. Nick war immer für sie da gewesen.
Ein leises Schluchzen unterbrach James Gedankengänge. In Schnellen Schritten ging er in Lilys Zimmer. Dort saß sie. Zusammen gekrümelt auf ihrem Bett, die Hände vor dem Gesicht. Genau das war es warum James sie nicht alleine in der Wohnung lassen wollte. Deswegen hatte er ihr gesagt, dass sie bei ihm in den nächsten Tagen wohnen könne.
„Er ist… tot…" konnte er zwischen den Schluchzern verstehen. Er setzte sich neben sie und umarmte sie. „Warum?… Er war doch ein Muggel" Das hatte sich James auch schon gefragt. Warum hatte Lord Voldemort die Praxis angegriffen… In der Praxis gab es nur zwei Zauberer… Gute Zauberer noch dazu…
„Ich weiß es auch nicht. Vielleicht kann mein Vater da weiter helfen. Ich werde ihn mal Fragen." Er reichte ihr ein Taschentuch und atmete tief ein. In seinem Kopf schwirrte schon eine leise Vermutung darüber warum das alles passiert war. „Lass uns erst einmal hier weg."
„Ich vermisse ihn und John schon jetzt. Warum sie? Die Wohnung scheint, als ob nichts passiert wäre. Als würden die beiden gleich um die Ecke kommen."
Nach einer Weile hatte Lily es geschafft ihre Sachen zuende zu packen, dann war James mit dem Koffer und Lily nach ihm disappariert. Als sie in seine Wohnung appariert war, entdeckte sie James in der Tür stehend.
„Komm ich zeig dir erst einmal dein Zimmer. Mach es dir bequem und fühl dich wie zu Hause. Du kannst hier so lange bleiben wie du willst." Lily folgte ihm durch einen Flur auf der linken Seite der Wohnung. Sie war noch nie hier gewesen, aber für die Wohnung hatte sie keinen Blick.
„Danke…" murmelte sie nur. Der Tag war mehr als nur stressig gewesen. Sie wusste nicht was sie nun tun sollte. Nick war immer für sie da gewesen und auch John hatte einen festen Platz in ihrem Herzen gefunden. Die beiden konnten doch nicht einfach nicht mehr da sein. Es ging einfach nicht.
James hatte in seinem Gästezimmer noch Licht gesehen. Deswegen hatte er angeklopft und war hinein gegangen. Sie hatte in dem Bett gelegen, mit verweinten Augen und zusammengerollt. Sie reagierte nicht auf ihn. Es tat ihm weh sie in so einem Zustand zusehen. Er wollte ihr helfen, aber wie? Jetzt schien sie allein sein zu wollen… Er drehte sich um und wollte gehen.
„James, bleib…" flehte sie fast. verwundert ging er zurück und setzte sich auf das Bett, neben sie.
„Möchtest du darüber reden?" Sie schüttelte den Kopf. Er sah, dass ihre Augen feucht waren. Vorsichtig strich er ihr über das Gesicht, als ob er Angst hatte das sie zerbrechen würde.
„Danke…" murmelte sie und umarmte ihn.
„Wofür? Ich möchte dir wirklich sehr gern helfen. Aber ich weiß nicht wie. Ich bin nicht Remus, der weiß wie man sich in jeder Situation benehmen muss. Oder Padfoot, der es immer schafft das Richtige zu tun." Seufzend lehnte er sich gegen die Wand. Ich weiß nicht wie ich…" Lily sah ihn erst mit ihren großen Augen an, es schien fast als ob sie lächeln würde, dann lehnte sie ihren Kopf an seine Schulter.
„Danke das du für mich da bist." sagte sie nur und schloss die Augen. James strich ihr noch über die Haare und schlief schließlich selbst ein.
Danke für's Lesen! Ich weiß, traurig. Ich habe die Nick und John sehr gemocht. Tja, aber so ist das Leben… Würde mich ganz doll über Reviews freuen. (Drei bis vier Stück und ich lade das nächste Chap hoch…)
Ganz lieben Dank an die Reviews!
Ac. Potterfan: Danke! So langsam fängt es an zwischen Lily und James.
Marli: Wieso unnütz? Freue mich ganz doll. Gaanz lieben Dank! Ein wenig musst du dich aber noch gedulden.
kurai91: Macht doch nix! Man hat halt nicht immer Zeit und Lust zu schreiben. Freue mich aber, wenn du weiter reviewst.
Danke noch mal fürs Lesen!
Schönen Tag noch!
Eure LittleSunflower!
