DC: Mir gehört nichts. Nur der Plot und ein paar Figuren
Hoffe euch gefällt das Chap! Würde mich über ein par Reviews freuen!
Mit den nächsten Updates kann es etwas dauern. Habe gerade Praktikum und das ist stressig. Beeile mich aber, versprochen!
Potter
Den Brief hatte Remus von einer Eule bekommen. Als er erfahren hatte war er sofort in sein Zimmer gegangen und hatte seine Sachen gepackt und war zu sich nach Hause appariert. Er konnte es nicht glauben was passiert war. Zwei seiner Chefs waren getötet worden. Von Lord Voldemort. Warum sollte ein so starker Zauberer einfache Muggel töten?
Er machte sich sorgen um Lily. Wie würde es ihr gehen? War sie allein? Wussten die anderen überhaupt schon bescheid? Er apparierte in Lilys Wohnung, fand jedoch niemanden vor. Kein Zettel. Nichts. Wo konnte sie nur sein? Sirius! fiel ihm ein. Sicherlich war sie bei ihm. Bei James war sie sicherlich nicht. Auch wenn die beiden sich gut verstanden, Lily würde nicht mit zu ihm kommen.
Es war bereits neun Uhr morgens. Sein Kumpel würde sicherlich noch nicht wach sein. Der Club macht meistens erst gegen sechs zu. Dennoch apparierte er in das Haus. Sirius lag ausgestreckt auf dem Sofa, wie bestellt aber nicht abgeholt. Remus brauchte jedoch nicht lange, bis er ihn geweckt hatte.
„Hast du schon gehört was passiert ist? Klar hast du das, sonst wärst du nicht hier! Was bildet sich dieser A ein! Warum musste er sich ausgerechnet die beiden aussuchen! Dieser W kann was erleben! Dem W wird ich es zeigen… Wenn ich ihm begegne, dann wird ich ihm die F polieren!" legte Padfoot los. Remus, der nicht mit einem solchen Redeschwall gerechnet hatte, versuchte ihn zu unterbrechen.
„Der ist doch vollkommen egal! Wo ist Lily!"
„Nicht in ihrer Wohnung?" erstaunt sah Sirius zu seinem Kumpel runter.
„Nein! Wo könnte sie…"
„Xavier ist Auror. Bestimmt hat er Em davon erzählt. Sie hat Lily bestimmt zu sich genommen. Und wenn nicht weiß sie sicherlich wo sie ist…" Damit disapparierten die beiden. Jedoch fanden sie Emilie Potter nicht in ihrem Haus. Allerdings konnte ihnen ein Hauself sagen, dass sie bei James sei.
Die sonst so lustig wirkende Frau sah zu den jungen Männern. Sie hatte damit gerechnet das sie auftauchen würden. Sie wusste das Remus nach Lily suchen würde und Sirius zu ihr kommen würde. Ja , sie kannte die Jungs…
„Seid leise! Die beiden schlafen noch! Und meiner Meinung nach sollte Lily soviel schlafen wie sie will! Verstanden, Siri?" Sie drückte die beiden auf Stühle und brachte ihnen Tee und Kaffee. „Remus, sie liegt wohlbehalten im Gästezimmer! Kommt nur nicht auf die Idee die beiden zu wecken!" mahnend sah sie zu Sirius.
„Die beiden? James kann doch langsam mal aufstehen…" maulte Sirius.
„Wenn du ihn weckst, wirst du wohl auch Lily wecken…" Ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Dann sprang er auf und lugte ins Schlafzimmer. Tatsächlich, Lily schlief noch. In James Armen. Beide schienen sich wohl zufühlen. Emilie tippte ihm auf die Schulter und wies ihn an leise zurück zur Küche zukommen. Die beiden hatten jedoch nicht bemerkt, dass James aufgewacht war. Vorsichtig versuchte er so aufzustehen, dass Lily weiterschlafen konnte.
„Schlaf weiter…" murmelte er als sie leise Geräusche von sich gab und strich ihr übers Haar. Dann ging er in die Küche. Von dort kamen gedämpfte Stimmen. Sicherlich war seine Mutter da.
„Na, hast du gut geschlafen!" fragte sein bester Kumpel grinsend. Remus schüttelte seinen Kopf.
„Padfoot, halt die Klappe!" raunte er. „Wie geht es Lily? Schläft sie noch?"
„Ja, das tut sie…"
„Wie soll's dem armen Ding schon gehen? Sie hat zwei ihrer besten Freunde verloren!" murmelte Emilie. Mit einem Wink ihres Zauberstabes zauberte sie Tassen und Kaffee auf den Küchentisch. „Wie geht's dir, Jamsie?"
„Wie schon. Nick war schließlich nicht nur Lilys Freund. Zwar kannten wir ihn noch nicht so lang, aber…" James suchte nach Worten.
„Ich weiß was du meinst, Prongs… Er war schon ein netter Kerl…" Es ploppte laut aus dem Wohnzimmer. Kurz darauf kam Peter in die Küche. Er sah etwas abgehetzt aus.
„Ich hab's grad gehört! Schrecklich!" keuchte er. Die anderen nickten betroffen. „Wenn man bedenkt… wir haben ihn doch erst gesehen. Wisst ihr noch?"
„Wie könnten wir das… Sonntag…" murmelte Sirius. Remus sah die anderen erwartungsvoll an.
„Er hat sich so gefreut Quidditch zu sehen…" fuhr James fort. Emilie legte ihrem Sohn ihre Hand auf den Arm. Sie erinnerte sich auch daran. Die ganze Truppe war schließlich bei ihnen gewesen. Den kurzen Moment den sie Nick gesehen hatte, hatte sie ihn gleich sympathisch gefunden.
„Warum? Ich versteh es nicht…" Remus wuschelte sich durchs Haar. Eigentlich war es sonst James der diese Angewohnheit hatte, aber es war wirklich zum Haare raufen.
„Ich habe mit Xavier darüber geredet, als er vom Einsatz wieder kam. Es passt noch nicht alles zusammen. Aber es sieht danach aus, als ob bei der Planung der Attacke etwas falsch gelaufen sei. Es gibt keine Verbindung zwischen unser und der Muggelwelt, außer der einen." Emilie sah aufmerksam in die Runde.
„Lily…" murmelte Sirius. "Aber sie hat doch nichts mehr mit unser Welt zu tun… na ja, zumindest zu mindest fast…" überlegte er laut weiter
„Du meinst es gäbe keinen Grund dafür Lily töten zu wollen" harkte Emilie nach.
„Überhaupt keinen. Lily war kaum in unser Welt. Die Death-Eater konnten gar nicht wissen das…" er hielt inne. „Malfoy und die anderen Slytherins waren doch auch beim Quidditch… Erinnerst du dich Peter?"
„J…ja. Als wir mit dem Trinken wiedergekommen sind. Aber was willst du damit sagen?" Peter rückte nervös auf seinem Stuhl hin und her und wich den Blicken der anderen aus.
„Wir wissen doch alle das die zu seinen Anhängern gehören!" Die anderen nickten zustimmend. „Die werden ihm doch brüh warm erzählt haben, dass sie wieder da ist!"
„Warum sollten sie Lily…" mischte sich Peter wieder zu Wort, vermiet immer noch jeglichen Augenkontakt.
„Stell dich nicht dümmer als du bist, Wormtail!" zischte Sirius.
„Lily ist die beste Hexe in unserem Jahr gewesen. Und da sie Muggelstämmig ist, würde sie nie auf deren Seite Wechseln. Selbst wenn sie das nicht wäre, würde sie das nicht machen. Die haben sie gesehen, beim Quidditch! Da konnten sie sich doch ausrechen das… Sie wissen das Lily ihnen gefährlich werden kann. Mit ihrem Talent kann sie gegen fast jeden kämpfen!" überlegte James.
„Und Malfoy konnte sich denken dass sie zum Spiel gekommen war um dich zu sehen. Zumal sie euch zusammen gesehen haben werden. Und es ist doch bekannt, das die Potters im Orden sind. Und auch du, Sirius, als schwarzes Schaf der Familie bist denen sicherlich als Mitglied bekannt!" spann Remus weiter.
„Ihr seid also der Meinung, dass Voldemort in der Praxis war, um Lily zu töten. Und das sie durch einen Zufall nicht dort war?" angestrengt dachte Emilie nach. Vielleicht sollte ihr Mann mit ihnen reden. Das könnte hilfreich bei den Ermittlungen sein…
„Gott-sei-dank…" murmelte James. Er wollte gar nicht darüber nachdenken, was passiert wäre, wenn Lily…
„Sicherlich war die Death-Eater sauer und haben Nick und John…" Remus schüttelte den Gedanken ab. Er wollte sich gar nicht vorstellen was passiert war. Es war mehr als wahrscheinlich, dass die beiden gequält worden waren…
„Genug davon… Lily wird sicher bald wach… Ich will nicht das sie irgendwas von den Vermutungen erfährt!" ermahnte James die anderen. Er ahnte schon was sie dann machen würde.
Was alle nicht mitbekommen hatten war, dass Lily bereits davon wusste. Sie hatte nicht lauschen wollen. Das war nicht ihre Art. Aber durch Zufall hatte sie das Gespräch mit hören können. Nun schlich sie sich zurück in das Zimmer und versuchte zu verdauen, was sie gehört hatte.
Leise klopfte es an der Tür. Lily wollte keine Gesellschaft. Sie wollte allein sein. Remus steckte den Kopf durch die Tür und kam ins Zimmer, als er sah, dass sie wach war. Er setzte sich neben sie und versuchte sie zu umarmen.
„Mir tut es…" aber sie unterbrach ihn.
„Ich weiß…" Remus versuchte nicht zu zeigen, dass er geschockt war. Vor ihm, das war nicht die Lily die er kannte. Selbst als sie sich damals zurückgezogen hatte in der Schulzeit, hatte sie besser und lebendiger ausgesehen. Jetzt war sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ihre Augen hatten nicht den üblichen Glanz und auch ihre roten Haare schienen nicht mehr ganz so rot.
„Wie geht es dir?" Aber Lily antwortete nicht. Sie schien durch ihn hindurch zu sehen. Remus wartete eine Weile. Er wusste nicht, was er machen sollte. Lily wollte nicht reden, wollte nichts hören. Egal wie viel er ihr helfen wollte, er wusste nicht wie. „Ich wollte dich nur kurz sehen. Ich werde gleich zur Praxis fahren und sehen was ich dort tun kann…" Als sie nicht reagierte, strich er ihr ein letzte mal über den Arm und drückte ihr einen Kuss aufs Haar. „Ich komme morgen noch mal." er war schon in der Tür, als er sich noch einmal umdrehte. „Denk nicht zuviel nach." Dann ging er zurück in die Küche und erzählte, was er gesehen hatte.
„Sie braucht Zeit für sich. Gebt ihr die Zeit und seid für sie da, wenn sie euch braucht." meinte Emilie und stand auf. Sie musste zurück zu ihrem Haus. Xavier würde bald kommen und sie hatte schließlich ein paar neue Details. Sie verabschiedete sich von ihren Jungs und disapparierte kurz vor Remus.
Auch Peter blieb nur noch kurz. Die beiden anderen dachten daran wie schwer es für ihn sein müsste. Sicherlich dachte er gerade jetzt wieder an Charly. Schließlich war sie noch nicht lange tot.
„Wir sollten wieder nach ihr gucken." murmelte Sirius. Es waren einige Stunden bereits vergangen, nachdem die anderen weggegangen waren. Seit dem hatten sie von Lily nicht einen Mucks gehört.
Danke
Sirius war abends gegangen. Er hatte zwei Clubs um die er sich kümmern musste. Auch wenn ihm nicht danach war, musste er sie öffnen. James fühlte sich unwohl in der Wohnung. Mit leisen Schritten schwebte er regelrecht durch die Wohnung und horchte an Lilys Tür. Gegen halb acht hatte er genug. Er klopfte und ging ins Zimmer.
Da saß sie, an die Wand gelehnt und ganz klein gemacht. James stellte den Teller mit Essen aufs Bett und setzte sich neben sie.
„Ich möchte das du was isst. Du siehst nicht gut aus… Wir machen uns Sorgen." Als Lily nicht reagierte rückte er näher an sie heran und lehnte sich ebenfalls gegen die Wand.
„Ich gehe Morgen zurück in meine Wohnung." James, der zu erst sich gefreut hatte, dass sie etwas sagte runzelte nun die Stirn.
„Du kannst gern bleiben. Ich will nicht das du …"
„Ich gehe Morgen zurück!" fuhr sie ihn an.
„Warum?" er sah sie erschrocken an.
„Ich…" beschämt sah sie auf den Boden und suchte nach Worten. „Ich will allein sein…:".
„Weißt du schon was du machen willst?" Ihm war wohler zu mute, wenn er sie bei sich wusste.
Lily schüttelte den Kopf. „Was ist wenn Voldemort zurückkommt? Ich will nicht das dir etwas…"
„Nein! Ich gehe!" meinte sie bestimmt. James konnte in ihren Augen neue Tränen entdecken.
„Aber du kannst…" er dachte kurz nach. „Hast du uns vorhin in der Küche gehört?" Als sie nicht antwortete und so tat als wäre er nicht da, wiederholte er seine Frage. Aber er bekam immer noch keine Antwort. „Du hast vor dich nicht mehr bei uns zu melden, oder? Du willst uns wieder allein lassen, nicht wahr?" Er wusste was sie vorhatte. Sie musste nicht antworten. „Werden wir nicht gefragt? Ich will nicht, dass du gehst!" flüsterte er, legte einen Arm um sie und zog sie näher zu sich. „Du kannst mich doch nicht zurück lassen. Wir haben doch erst angefangen uns zu verstehen. Willst du uns nicht die Chance geben, die wir bräuchten?"
„Du hast doch keine Ahnung…" antwortete sie mit zitternder Stimme und versuchte sich aus seiner Umarmung zu lösen.
„Du hast keine Schuld daran! Das weißt du auch! Selbst wenn es so wäre, dann solltest du es uns überlassen zu entscheiden, ob wir dich noch mögen oder nicht. Wir würden dich nicht allein lassen! Du hast keine Schuld, merk dir das! Und deswegen lasse ich dich hier nicht ausziehen! Ich will, dass du ein Teil von meinem Leben bist. Du bist einer der bewundernswertesten Menschen die ich kenne. Du bist nett, hast dich immer wieder aufgerappelt, egal was passiert ist, du setzt dich immer für andere ein und versuchst sie zu schützen oder ihnen zu helfen. Dazu kannst du so gut zaubern, wie sich das viele andere nur wünschen können. Und außerdem bist du noch wunderhübsch… Ich wäre doch dämlich dich aus meinem Leben verschwinden zulassen." James lehnte seinen Kopf an ihren. Er hörte sie leise Schluchzen.
„Aber ich bin schuld… wären sie nicht meine Freunde gewesen…"
„Was dann? Du hast so viel Schönes mit ihnen zusammen erlebt… Sie waren deine Freunde und wollten es sein. Sie wussten, dass du eine Hexe bist und haben immer weiter mit dir Kontakt gehalten. Meinst du einer der beiden hat auch nur eine Sekunde bereut, dass er dich als Freundin hat? Du kannst die Leute nicht vor schlimmern Dingen beschützen in dem du dich isolierst. Jeder hat Gefahren mit denen er leben muss. Voldemort ist hinter vielen her. Auch hinter uns. Wenn du also Angst vor ihm hast, dann solltest du dir wirklich überlegen, was du machst. Schließlich könnten wir auch dich gefährden." Zum ersten mal sah Lily James an. Sie hatte gemerkt, dass er nicht wollte das sie ging. Und sie wusste, dass es ihr schwer fallen würde, ihre Freunde nicht mehr zu treffen. „Du würdest uns sehr verletzt, wenn du uns allein lassen würdest. Wir haben dich alle sehr gern. Der eine oder andere vielleicht sogar mehr." meinte er eindringlich und wurde etwas rot. „Wir würden dich sehr vermissen und wirklich sehr traurig sein. Schließlich würdest du nichts mehr mit uns zu tun haben wollen… Überlegst du dir das noch mal mit dem weggehen, versprochen?" Lily nickte. Sie war froh, dass James versuchte sie zu überzeugen. Sie lehnte sich an ihn und schloss die Augen. Gerade als er dachte sie wäre eingeschlafen, öffnete sie wieder die Augen.
„Er war so Glücklich, weißt du das? Wir haben uns noch unterhalten. Er war so glücklich die andere Welt kennen zulernen. Das fliegen, Quidditch und das alles. Ihr habt ihm einen so schönen Tag geschenkt und hat davon geschwärmt. Er würde sauer auf mich sein, wenn ich mich wieder verkümmeln würde, oder? Er hat euch alle sehr gern gemocht." Der Rotschopf atmete tief ein. „Danke das du mein Freund bist, das du für mich da bist und das du versuchst ihn zu ersetzten."
„Heißt das du bleibst hier?"
„Wenn du mich noch lässt… Es wird allerdings nicht leicht werden mit mir. Und ich werde mir bald eine neue Wohnung suchen. Ich will dir nicht auf die Nerven gehen…" Damit schloss sie ein weiteres mal die Augen und schlief ein.
AN: Und? was sagt ihr dazu? Irgendwie süß die Beiden, oder?
Erstmal ganz lieben Dank für die Reviews. Habe mich ganz doll darüber gefreut!
Juliegirl: Lieben Dank für das Kompliment! Als Remus gemerkt hat, dass James an Lily interessiert ist hat er sich eslbst zurück genommen. Er wußte, dass er und Lily keine Zukunft haben. Mögen tut er sie immernoch. Er hat sich nun einmal damit abgefunden das die beiden nur Freunde sind. Das mit dem Werwolfleben ist nicht so einfach... - Hoffe die Geschichte begeistert dich weiter!
kurai91:Freue mich weiter von dir zuhören ;-)
Maja: Ich weiß das es traurig ist. Musste selber ganz schön schlucken. Aber es hat tatsächlich einen Sinn. Vielleicht erkennt man den noch nicht, aber es gibt einen.
Danke für's Lesen! ICh wünsche euch noch einen schönen Tag und ein erholsames Wochenende!
Eure LittleSunflower
