DC: Mir gehört nix!
An: Sorry! Ich weiß, hat lange gedauert. Aber hatte ich ja schon auf meinem Profil angedeutet. Hatte Samstag eine Klausur, die ich unbedingt bestehen muss. Und vorher waren noch drei andere Hausarbeiten die ich auch möglichst gut schreiben muss. Tja, aber ich habs geschafft. Habe mich sehr beeilt. Deswegen können auch kleine Fehler sich eingeschlichen haben… Sorry dafür.
An der Stelle kann ich Cille mal danken! Sie hat die FF schon gelesen, als ich sie noch gar nicht ins Netz gestellt hatte. Und das sie ihr gefallen hat, könnt ihr sie jetzt lesen!
Also lest und Reviewt.
Der zweite Weihnachtstag
Die Sonne weckte Lily am nächsten Morgen auf. Sie kitzelte sie im Gesicht und ließ sie nicht mehr einschlafen. Also zog sie sich an und ging in die Küche. Emily saß dort und sah aus dem Fenster. Lily begrüßte sie und nahm sich dann eine Tasse Kaffe.
„Wie hat es dir gestern gefallen, Lily?" Lily erzählte, was sie gemacht hatte und wen sie kennen gelernt hatte. „Du scheinst meinen kleinen Neffen beeindruckt zu haben. Mein Bruder hat mir erzählt, dass er nicht mehr aufhört von einer Schatzinsel zu erzählen. Aber er schein nicht der einzige zu sein, den du beeindruckst, nicht wahr?" Lily sah Emily fragend an. Niemand viel ihr ein. „Du und James versteht euch gut?"
„Ich denke schon. Warum fragst du?"
„Das war ja nicht immer so. Auf Hogwards müssen die Marauders wirklich schlimm gewesen sein. Ich frage mich wie du das ausgehalten hast." Als Lily nur beschämt aus dem Fenster sah, fuhr Emily fort. „Was ist zwischen Jamsie und dir? Ich meine, er erzählt viel von ihr. Schon als ihr damals noch auf Hogwards ward. Du hast wohl schon immer Eindruck auf ihn gemacht."
„Sicher nicht, James und ich hatten früher nicht viel miteinander zu tun. Und selbst wenn…" Sie wollte nicht daran denken. Sie kam inzwischen damit klar und musste nicht mehr daran denken.
„James weiß, dass er damals Mist gemacht hat. In der Zeit nach Hogwards ging es ihm nicht gut. Er hat mir erzählt was damals war und das es ein großer Fehler war"
Flashback:
Emilie kam um fünf Uhr morgens in die Küche. Als sie sich umsah, erschrak sie. James saß in der dunklen Küche. Kopf auf den Tisch gelegt und tief in Gedanken.
„Jamsie, was ist los? Ist etwas passiert?"
„Ich habe Mist gebaut…" murmelte dieser nur. Seine Mutter sah in Mitleidig und ängstlich an.
„Was hast du gemacht? Kann ich dir irgendwie helfen?"
„Mir kann niemand helfen… Kennst du noch Lily?"
„Der Rotschopf, von dem du uns so häufig erzählt hast? Natürlich, du scheinst sie zu mögen, habe ich Recht?" Emilie setzte sich neben ihren Sohn und strich ihm übers Haar.
„Ich glaube sie wird nie wieder mit mir reden…" ein Lächeln breitete sich auf dem Gesicht seiner Mutter aus. Nichts Schlimmes also, nichts wofür er nach Askaban musste.
„Sie schien mir sehr klug zu sein. Warum sollte sie das machen? Habt ihr euch mal wieder gestritten?"
„Nein und ja… Eigentlich haben wir uns sogar mal gut verstanden…"
„Wo liegt das Problem? Bis jetzt scheint doch alles ok zu sein. Kein Grund also…"
„Doch! Ich habe nicht so nette Dinge gesagt. Und seit dem redete sie mit mir nicht mehr." Emilie konnte ihr Lachen gerade noch unterdrücken. Ihr Sohn schwelgte in einer Depression wegen eines Streites? Die beiden hatten sich, laut Sirius und den anderen, mehr als häufig gefetzt. Warum sollte dieses mal anders sein. „… Und seit dem Abschluss hat sie sich weder bei Charly, noch bei irgendwem anderes gemeldet…"
„Vielleicht ist sie im Urlaub…"
„Nein, das ist es nicht… Seit dem Streit hat sie sich abgeschottet und eigentlich nur noch gelernt. Ich glaube ich bin schuld daran, dass sie nie wieder kommt und sie bei niemandem meldet.…" James setzte sich normal hin und griff nach einem Keks.
„Wie kommst du darauf? Was kannst du denn gesagt haben, dass sie so…"
„Glaub mir, es war so was…" Emilie atmete tief durch. Egal wie gern sie ihm helfen wollte, da musste James allein durch.
„Du bereust das was du gesagt hast?" Als er nur nickte fuhr sie fort. „Hast du dich schon entschuldigt?" Wieder bekam sie als Antwort ein Nicken. „Dann musst du ihr wirklich wehgetan haben." Nachdenklich umarte sie ihren Sohn und schickte ihn dann ins Bett.
Flashback Ende.
James hat sich in den letzten Jahren wirklich verändert. Er ist erwachsen geworden. Was man allein daran erkennen kann, dass er sich um dich kümmert. Anfangs hat er ständig gefragt was er machen soll. Lily, ich glaube du beeindruckst dich ihn mehr, als du denkst oder merkst. Vielleicht weiß er das selber noch nicht. In solchen Dingen war er schon immer langsamer. Darin übertrifft er sogar seinen Vater. Kannst du dir vorstellen, dass ich ihn praktisch dazu überreden musste, mit mir auszugehen?" Lily lachte bei der Vorstellung, wie Emily Xavier dazu gebracht hatte mit ihm auszugehen. „Ich glaube du magst ihn auch, oder? Egal, lassen wir das. Ich bin wirklich froh, dich zu haben. Endlich jemand der mir beisteht. Und ich hoffe das bleibt in Zukunft auch so."
Als Lily etwas dazu sagen wollte ging die Tür auf und Xavier kam hinein. Ein paar Hauselfen kamen angerannt und deckten den Tisch zum Frühstück.
Als James um zwei noch nicht wach war, beschloss Lily schon einmal in James Wohnung zu apparieren. Remus und Peter wollten nachmittags vorbeikommen. Außerdem genoss sie se einen Augenblick allein zu sein. Sie ging in die Küche und holte die Zutaten für Kekse aus den Schränken. Es war eine kleine Tradition während der Weihnachtszeit zu backen. Aber in den Wochen vor Weihnachten war sie noch nicht dazu gekommen.
„Kekse! Kekse, Kekse, Kekse!" hörte sie Sirius keine Stunde später durch die Wohnung rufen. Lachend holte sie die dritte Ladung Kekse aus dem Ofen. Kaum hatte sie das getan, wurde die Tür mit Schwung geöffnet und Sirius kam angerannt. Kurz hinter ihm war James.
„Hallo, Lils, warum bist du einfach weg?" Im Hintergrund hörten sie Sirius aufschreien.
„Die sind frisch aus dem Ofen. Sie sind heiß." meinte Lily und reichte ihm den Teller mit den Keksen die schon kälter waren.
„Mhm, lecker." meinte er nur und aß fast den ganzen Teller. „Ich will auch! Lily zeig mir, wie man Kekse backen kann!" Und schon griff er nach dem Mehl und schüttete es in die Schüssel. Dann nahm er sich andere Zutaten und warf sie hinterher.
„Sirius, Stopp! Halt, du kannst doch nicht… Oh nein. Das wagt ihr nicht!" Eigentlich hatte sie Sirius nur davon abhalten wollen, die Zutaten zu verschwenden. Aber er und James gingen mit breitem Grinsen auf sie zu, bewaffnet mit Mehl. Gerade als sie noch einmal Protestieren wollte, stürmten sie auf sie zu und bewarfen sie. Schreiend lief sie vor den beiden weg und beschlagnahmte die Mehltüte. Begann nun aber ihrer seits, mit dem Inhalt um sich zu schleudern. Lachend versuchten James und Sirius durch die weiße Wolke zu gelangen die sich um Lily gelegt hatte.
„Accio, Mehltüte!" rief James und Sirius schnappte sie Lily und fing an sie zu Kitzeln. Als sie schließlich alle erschöpft auf dem Boden lagen, sah Lily sich um. Die Küche lag in einem großen durcheinander. Überall verteilte sich das Mehl und die Milchflasche lag zerbrochen auf dem Boden.
„Das war nicht fair. Zwei gegen einen ist feige. Zur Strafe müsst ihr die Küche Sauber machen!" fröhlich trällernd wollte sie aus der Tür gehen, als James den Zauberstab schwang und die Küche wieder glänzte.
„So, nun kannst uns zeigen, wie man Kekse bäckt. Wenn Wormtail und Moony nachher kommen, wollen die sicherlich auch noch welche essen. Von deinen sind leider kaum noch welche da…" Lachend gab Lily nach.
Eine Stunde später hörten die drei zwei leise „Plopps" und kurz darauf kamen Remus und Peter in die Küche. Peter setzte sich an den Küchentisch und schnappte sich ein paar Kekse. Remus hingegen stellte sich zu seinen Freunden und half die letzten Kekse vom Blech zu holen.
„Riecht super, Lily!" murmelte er und begrüßte sie mit einem Kuss auf die Wange. „Hattest du schöne Weihnachten?" Er sah an ihr vorbei zu James, als ob er fragen wollte, ob die Tage schwer gefallen waren.
„Es war wirklich schön… War nett James Familie kennen zu lernen." sie lächelte ihn kurz an und schnappte sich dann den Keksteller. „Ich bezweifele das wir diese Menge schaffen. Willst du nicht deiner Mutter ein paar vorbei bringen, James?" Dann verschwand sie ins Wohnzimmer. Remus sah von James zu Sirius und wartete immer noch auf eine Antwort.
„Ging es ihr gut?" wiederholte er seine Frage. Sirius nickte und nahm sich ein Glas Saft. James dachte hingegen kurz nach.
„Die meiste Zeit. Mein Cousin war nur wie ein Elefant im Porzellanladen und hat dumme Sprüche gemacht. Danach ging es wieder." Remus nickte wissend. Sirius sah verwundert von seinem Teller auf.
„Wie? Wann war das! Warum habe ich davon nichts mitbekommen?" beschwerte sich Padfoot und zog einen Schmollmund.
„Auf der Familienfeier, wann sonst!" murrte Peter und nahm sich einen weiteren Keks. Genervt verdreht er die Augen.
„Das war schon klar! Danke Wormtail! War das als du sie gesucht hast? Aber als ich euch gesehen habe war sie doch… ihr… du… Was bist du nur für ein Arsch!" lachte er ironisch. Sein Kumpel schüttelte den Kopf.
„Padfoot…" In dem Momente steckte Lily den Kopf durch die Tür.
„Jungs, kommt ihr? Der Film ist schon im Recorder! Und die Feuerzangenbowle ist auch schon fast soweit." Damit verschwand sie wieder und ein süßlicher Duft zog durch den Raum.
„Du Sau, du!" flüsterte Sirius noch einmal in Richtung James. Remus sah ihn ebenfalls an und lachte.
„Hör nicht auf ihn. Und Kommt jetzt! Was auch immer Lily uns auftischen will, es riecht verdammt lecker!" Damit verschwand auch er im Wohnzimmer. Mit Peter im Schlepptau folge James den anderen.
„Was machst du da!" fragte Peter verwirrt, als er sah wie Lily einen Zuckerhut auf eine Zange legte, diese über den Kessel mit der Flüssigkeit legte. Sie lächelte ihn an und schüttete Rum über den Zucker und zündete es an. „W… warum zündest du…"
„Setzt dich!" trällerte sie und lächelte ihm zu.
„Wow! sieh dir das an!" staunte Sirius und rammte Remus seinen Ellenbogen in die Seite. Langsam tropfte der Zucker unter Zischen in die Feuerzangenbowle.
Nach fünf Minuten lehnten sich alle zurück und fingen an den Film „Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann zu sehen. Und als die Filmklasse sich betrunken stellte, lachte Sirius laut los.
„Das wär' doch cool gewesen! Stellt euch vor, wir hätten das bei Slughorn gemacht!" grölte er los. Als der Film zu Ende war, war noch immer etwas von der Bowle übrig. Jeder bekam noch eine Tasse. „Ich mag die Muggel immer mehr. Erst die Kekse und nun dieser Film! Das ist ja fast wie bei uns in der Schule gewesen. Der Typ hatte nur Streiche im Kopf."
„Übertreibst du nicht? Nur wegen diesen… Film! Von einem… Muggel!" Peter verzog sein Gesicht und rieb sich über seinen Arm. „Egal. Ich muss los. Danke für die liebe Versorgung Lily!" Er drückte sie einmal und nickte einmal in die Runde. „Schönen Abend noch! Und passt auf, dass Padfoot nicht zu viel trinkt." Mit empörtem Gesichtsausdruck sah der Angesprochene ihn an. Und als die andere anfingen zu lachen meinte er nur: „Wat habt ihr nur für ne fiese Charakter!" Der berühmte Satz des Physiklehrers aus dem Film. Der mit der „Dampfmaschien"
Nachdem Peter verschwunden war, saßen die anderen noch lange zusammen und lachten viel, was mit unter an der Bowle lag. Die Kekse waren inzwischen, dank Sirius fast alle. Und auch die Bowle war nicht mehr vorhanden. Zwar hatte Lily mit den anderen Gelacht, aber weite Teile der Unterhaltung war sie still geblieben. Sie dachte nach. Sie hatte gemerkt, wie sehr sie die Anwesenheit der Marauder genoss. Eigentlich die von einen Marauder. Aber wollte sie das? Die letzten Tage waren nett und entspannend gewesen. Ihre Angst vor den Feiertagen hatte sich nicht bestätigt. Und das lag eigentlich nur an James. Er hatte sich während der Zeit um sie gekümmert. Und während der Familienfeier war er ihr hinterher gegangen. Nicht erst seit dem hatte sie dieses Gefühl im Bauch, dass sie nicht einordnen konnte. Es war beängstigend, nein, das war nicht das richtige Wort. Eher war es so, dass sie sich unsicher war und deswegen unwohl fühlte. Das Beste war…
„Hilfst du mir eine Wohnung zu suchen?" fragte Lily, als sie mit James aus der Küche etwas zu essen holte. Der ließ die Schüssel aus seinen Händen fallen. „Alles ok bei euch?" rief Remus aus dem Nebenzimmer. Bekam jedoch keine Antwort.
„Warum?" Lily schwang einmal mit ihrem Zauberstab und schon landete die Schüssel in ihrer vollen Pracht auf dem Tresen.
„Ich kann nicht in die Wohnung von Nick und mir zurück. Das schaffe ich nicht. Außerdem ist sie schon weiter vermietet." Sie versuchte es zu vermeiden ihn anzusehen. Sie wusste, dass es ihn verletzten musste. Aber es war das Beste.
„A…aber du kannst doch hier bleiben…" stotterte James. Er hatte noch nicht darüber nachgedacht, dass Lily wieder ausziehen könne, bzw. würde.
„Du und unser Rotfuchs unter einem Dach? Das geht doch nicht lange gut." mischte sich Sirius ein. Remus hatte ihn so lange genervt nachzusehen was passiert war, das er schließlich nachgegeben hatte.
„Ich will dir nicht auf die Nerven gehen. Außerdem brauche ich den Raum für mich." Verletzt sah James auf den Boden. Er verstand nicht, warum Lily ausziehen wollte. Hatte er sich falsch verhalten? Hatte er etwas gemacht?
„Du gehst mir nicht auf die Nerven… Du kannst wirklich hier bleiben. Mir macht das nichts aus." Er versuchte ihren Blick zu fangen. Aber sie wich dem geschickt aus.
„Das er nichts dagegen hat das du bleibst war doch klar." giggelte Sirius. Er sah von einem zum anderen und wartete darauf was passieren würde. Remus kam zu den dreien und folgte Sirius erwartungsvollen Blicken.
„Padfoot, sei leise!" zischte James.
„Es ist wirklich das Beste, wenn ich mir eine eigene Wohnung suche. Ich bin dir wirklich sehr dankbar, James. Gerade in den letzten Wochen warst du mir ein wirklich guter Freund. Aber…" Lily suchte nach den richtigen Worten um nicht verletzend zu klingen. „…wir verstehen uns jetzt so gut. Ich will nicht riskieren das sich das wieder ändert." James nickte. Er verstand was sie meinte. Aber er war schon sehr traurig bald wieder allein zu sein. Lilys Anwesenheit hatte ihm gut getan und er hatte sie mehr als genossen. Die Stunden die sie zusammen waren. Nicht nur geredet, sondern auch geschwiegen hatten. Und das sollte zu Ende sein?
„Jamsie-Poo lässt dich hier bestimmt immer mal übernachten. Dafür würde er sicherlich nicht nur das Gästezimmer zur Verfügung stellen. In seinem Zimmer ist nämlich auch noch…"
„Padfoot!" kam es unisono von den anderen ermahnend.
„Natürlich nur um der alten Zeiten willen…" setzte er grinsend hinzu und fing an bellen zu lachen.
Nachdem Lily die Ankündigung gemacht hatte, wollte die gute Stimmung nicht wieder kommen. Schließlich verabschiedete sich Lily. Sie war müde. Die letzten Tage waren sehr anstrengend gewesen, auch der heutige Tag. Die Unterhaltung mit Emilie hatte ihr gut getan. Allerdings hatte es sie auch durcheinander gebracht. Natürlich wusste sie schon, dass James es Leid tat, was damals vorgefallen war. Aber das es ihn so mitgenommen hatte. Und dann war dann noch Diese Situation in ihrem Zimmer gewesen. Hatten sie sich fast geküsst, oder hatte sie sich das lediglich eingebildet… Natürlich, sie mochte ihn, aber so? Sie musste sich darüber klar werden. Sie brauchte eine eigene Wohnung und Abstand. Dringend.
Als Lily verschwunden war saßen die drei Männer noch im Wohnzimmer. Remus hatte James Whiskey aus dem Versteck geholt und schenkte drei Gläser voll. Sirius setzte sich neben James, der auf dem Sofa saß und sah aus dem Fenster.
„Warum wunderst du dich, dass sie auszieht? Dir war doch von Anfang an klar, dass sie nur übergangsweise hier bliebt, Prongs." bemerkte Remus.
„Weiß ich… Ich dachte nur…"
„Sie ist doch nicht weg. Wir machen doch noch alles zusammen." Versuchte Remus ihn weiter zu trösten.
„Es ist nur wir hatten uns gerade so gut verstanden. Und auf der Feier… Ich dachte, das alles einfacher wird…" nachdenklich sah er in sein Whiskeyglas. Seine beiden Freunde sahen sich ratlos an.
„Prongs, sprich Klartext. Was meinst du?" beschwerte sich Sirius. Aber sein Kumpel reagierte nicht. „Prongs, sag was du hast? Es kann doch nicht so schlimm sein!"
„Wir haben uns so gut verstanden. Wir haben so viel gelacht. Und dann das auf der Feier…" murmelte er. Sirius rutschte genervt hin und her.
„Spuck es aus! Wir wissen, dass du dich mit unser Lily gut verstehst. Und was war noch? Was war auf der Feier?"
„Nichts…" Sirius heulte auf. Warum konnte er es ihnen nicht einfach sagen. Remus sah ihn beruhigend an. Er wusste was er machen musste.
„Prongs, was war auf der Feier? Deine Verwandten waren da und sie haben Lily kennen gelernt. Was ist passiert, bevor oder nachdem du Lily gesucht hast?"
„Woher weißt du, dass ich sie gesucht habe?" Remus unterdrückt ein Lachen, als er sah wie James Gesichtsfarbe sich veränderte. Er hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.
„Das hat Padfoot vorhin erzählt. Was war? Wo hast du sie gefunden?"
„Zack hatte einen dummen Spruch über Nick gemacht. Ihr ging es nicht gut. Sie war auf ihrem Zimmer. Im Hintergrund jauchzt Sirius auf „Auf ihrem Zimmer?" Remus warf ihm einen viel sagenden Blick zu. Ich habe sie getröstet. Und ich habe ihr die Kette gegeben."
„Du hast Lils eine Kette geschenkt?" mischte sich Sirius wieder ein und beachtete Remus tötenden Blick nicht.
„Ein Memoria Temporis. Nick hatte ihr das schenken wollen. Ich dachte, dass sie sich darüber freuen würde. Und das hat sie auch."
„Und als Dankeschön, hat sie dich nieder geknutscht?"
„Sirius!" ermahnte Remus ihn. Als er jedoch sah, dass James rot wurde bekam er große Augen. „Sie hat dich…?"
„Wenn mein kleiner Cousin nicht rein gekommen wäre…" Sirius fing an zu lachen.
„Warum sollte sie dann ausziehen!"
„Das ist doch klar!" bemerkte James. „Es ist ihr unangenehm. Sie mag mich nicht so…"
„Meinst du wirklich? Wenn ich Lily beobacht fällt mir etwas ganz andere auf. Ich denke, dass sie den Abstand braucht um sich darüber klar zu werden, was sie will." mischte sich Remus ein. James Gesicht hellte sich auf. Vielleicht hatte er Recht. Schließlich war sie nicht zurückgewichen, sondern hatte ihn auch küssen wollen.
„Können wir dich jetzt allein lassen?" fragte Remus. Sirius sah seinen Kumpel fragend an. Nein, gehen wollte er eigentlich noch nicht… Als er dann aber Remus Blick folgte, sah er Lily an der Ecke stehen. Die beiden verabschiedeten sich von James und taten, als hätten sie Lily nicht gesehen.
„Denkst du wirklich, dass ich ausziehe, damit ich von dir weg komme?" fragte sie, als die beiden disappariert waren. James drehte sich zu ihr um.
„Warum sonst? Remus hat eine nette Theorie entwickelt, aber ich weiß nicht ob sie stimmt."
„Es tut mir leid, wenn ich dir damit wehtue. Aber ich denke es ist für uns beide das Beste, wenn ich ausziehe. Du bist mein bester Freund. Aber es ist keine Dauerlösung, dass ich hier bleibe. Wir verstehen uns wirklich gut. Und es wäre schade, wenn das kaputt ginge, nur weil ich hier bleibe. Zu mindest ich brauch diesen Abstand. Nicht weil ich dich nicht mag, sondern gerade weil ich dich sehr gern habe."
Das hörte sich zu mindest viel versprechend an. „Wir sehen uns trotzdem häufig?"
„Das hoffe ich doch!" lächelte Lily und legte ihren Kopf an James Schulter. „Wehe nicht, dann wirst du sehen, was du davon hast. Du weißt, dass ich ein paar gute Flüche kann…"
„Wenn das so ist, habe ich keine andere Wahl!" Er legte seinen Arm um Lily und seinen Kopf auf ihren.
„Nein! Und ich hoffe, dass du mir hilfst eine neue Wohnung zu finden. Allein bin ich ein wenig aufgeschmissen…"
AN: Ich hoffe euch gefällt das Chap! Ich mag es sehr gern. Weihnachten sehen wir uns auch immer den Film „Feuerzangenbowle" an. Und ich liebe ihn! Sätze wie: „Heute mach'n wir die Dampfmaschien." oder Der Dialog zwischen dem Physiklehrer und Heinz Rühmann, über das Thema der Klausur. „Wir schreiben eine Arbeit über das Termometer."- „Och wir würden lieber über die Dampfmaschine schreiben."- „Det is mir egal." Sorry, hat mich irgendwie davon getragen. Wer den Film nicht kennt: unbedingt sehen! Ein alter, aber lustiger Film. Und man kann da so schön mit machen (wie bei der „Rocky Horror Picture Show").
So, nun auch einen ganz lieben, lieben Danke und ein Knuddel für die drei tollen Reviews.
Spumi: Danke! HOffe die FF gefällt dir auch weiterhin. Lider ist sie nicht mehr so lange. Vielleicht noch drei Chap...
kurai91: Et voilá! DAs nächste Chap ist da. Hoffe es gefällt dir!
MyLoveIsYourLove:Danke! Bin auch sehr traurig das die beiden sterben mussten. Aber es war wirklich nötig. 1. wg Voldemord und 2. wirst du noch sehen. ;-)
Schönen Tag noch! Und hoffentlich bis bald!
Eure Littlesunflower
