Kapitel 3 : Der letzte Rest der Verwandschaft

„HARRY!?"

Die Unbekannte schmiss sich ihn um den Hals.

„Harry, endlich hab ich dich gefunden."

Er spürte etwas nasses auf seiner Schulter. Sie weinte. Nach ein paar Minuten fragte er: „Wer bist du?"

„Nicht hier wir könnten belauscht werden. Hast du hier ein Zimmer?" „Ja. Komm mit."

Aber erst einmal schaute Harry sie von unten bis oben an. #Gutgeformte Rundungen. Schulterlanges rotbraunes Haar. Schönes Gesicht. Smaragdgrüne Augen...#

Hogwarts Dumbledores Büro

Dumbledore der Schulleiter von Hogwarts saß hinter seinen Schreibtisch. Es klopfte an der Tür. „Herein." sagte Dumbledore.

Professor McGonagall der Haupt des Gryffindore Hauses trat ein.

„Albus du wolltest mich sprechen?" sagte McGonagall. „Minerva, Arabella Figg hat mir eben mitgeteilt dass Harry vor drei Tagen von den Dursleys weggerannt ist. Wir haben keine Spur von ihm..."

In Harrys Zimmer

Die Unbekannte setzte sich auf das Bett. Harry holte sich einen Stuhl und setzte sich ihr gegenüber. „Also noch mal wie heißt du?" fragte Harry sie.

Sie seufzte. „Ich glaube ich muss etwas weiter ausholen. Also... Ich bin 16 Jahre alt so wie du.

Ich ging bis jetzt auf der Merlin Universität in den USA. Dieses Jahr fange ich aber auf Hogwarts an. 6stes Jahr so wie du."

Harry hörte aufmerksam zu.

„Genau vor einen Monat war ich bei Professor Dumbledore und habe mich angemeldet, weil... weil..." sie brach wieder in Tränen aus.

Harry stand nun auf, setzte sich mit bei ihr auf´s Bett und nahm sie wieder tröstend in den Armen. Ihr Mund war nun ganz nahe bei seinem Ohr. „... weil ich rausgefunden habe das du mein... Bruder bist. Ich bin Jamie Potter." flüsterte sie.

Er hielt sie nun um so mehr fest, wie als könnte sie wegrennen. Sie blieb aber. Jetzt flossen auch bei Harry die Tränen. Er Harry James Potter hatte eine Schwester.

Beide lösten sich nach etlichen Minuten.

„Bruder" „Schwester"

Sie umarmten sich wieder. Nach einigen Minuten fragte Harry: „Wusste Dumbledore von dir?" Sie nickte. „Seit wann?" „Zirka seit einen Monat."

Harry löste sich nun gänzlich von ihr.

Sie schaute ihn in die Augen. Sie erschrack.

In seinen Augen lag Entteuchtheit, Wut und Hass, grenzenloser Hass. Hass auf Albus Dumbledore.

„Jamie bitte warte hier, bitte. Ich muss unseren Schulleiter erst einmal einen Besuch abstatten." sagte er mit einer Stimme die Wasser hätte gefrieren lassen können.

Er verwandelte sich in seiner Chaos Phönixform und obwohl er das noch nie gemacht hatte teleportierte er in seiner Phönixform nach Hogwarts. Jamie sah nur noch wie er in einer Stichflamme verschwand.

Hogwarts Dumbledores Büro

McGonagall schlurzte leise vor sich hin und Albus Dumbledore hatte seine Hände gefaltet und dachte nach was er bei Harry falsch gemacht hatte das er hätte einen Grund bei den Durslays wegzurennen. Ein Keuchen ließ ihn zu den Bildern ehemaliger Schulleiter umdrehen. „Dumbledore... jemand ist vor ihren Büro appariert. Er tauchte einfach auf und er hat den Gargoyle mit einer Handbewegung gesprengt. Im Moment halten ihn die Schutzzauber auf ihrer Treppe aber bestimmt nicht mehr lange." keuchte das Bild.

„Wer ist es?" fragte der Schulleiter direkt.

„Har..."

Der Name ging in ein gedonnertes „Explodium" (Sprengzauber) unter.

Die Türe wurde unter den Augen beider Professoren regelrecht zerfetzt. Die Schaniere hingen noch mit einzelnen Holzstücken an der Wand und die einzelnen Holzstückchen segelten quer durch den Raum.

„Dumbledore!"

Harrys Perspektive

„DUMBLEDORE!"

Der Namensträger zuckte zusammen.

„Harry." sagte Professor McGonagall.

Er bedachte sie mit einen eiskalten Blick der sie verstummen ließ.

„Harry was willst du hier." sagte Dumbledore ruhig. „Was ich hier will?...WAS ICH HIER WILL?" Harry wurde immer lauter. „ICH SAGE IHNEN GLEICH WAS ICH WILL!!" jetzt schrie Harry den alten Zauberer an.

„Vor zirka einen Monat... neue Schülerin aus den USA... klingelts da bei ihnen?"

„Nein was meinst du genau?" entgegnete Dumbledore genau so ruhig wie vorher.

„SAGT IHNEN DER NAME JAMIE POTTER WAS?"

Dumbledore´s Blick der Ruhe wurde zu entsetzen.

„Woher weist du das?"

„Woher ich das weis?" Harry lachte auf. „Das tut nichts zur Sache. Und eins noch. Dumbledore nun haben sie mich entgüldig bei ihren Schachspiel gegen Voldemort verloren. Ich gehe." Er wante sich zur Tür. Sie war aber verschlossen. „LASEN SIE MICH RAUS!"

„Nein." entgegnete der alte Zauberer schlicht. „Erst will ich wissen wo du warst."

„SIE KÖNNEN MICH MAL!"

„OK Harry du hast es nicht anders gewollt... STUPOR." der Schulleiter hatte seinen Zauberstab gehoben.

Harry hob seine Hand. „AEGIS." Ein hellblaues Schild baute sich vor Harry auf und lenkte den Stupor an die Decke.

„EXPLODIUM. DIFFINDO." Der erste Zauber war auf das Fenster hinter Dumbledore gerichtet was in tausend Teile zerbarst und der zweite Zauberspruch war auf den Schulleiter selbst gerichtet worauf dessen Bart abfiel. (klingt vielleich komisch. Ist aber so...)

Jetzt war Harrys große Stunde. Er nahm anlauf und sprang mit einem Satz aus dem Fenster.

#Harry... Harry... niemand schneidet meinen Bart ab, und kommt ungeschoren davon.# dachte Dumbledore wütend. Beflissentlich vergessen das Harry gerade aus den Fenster gesprungen war.

McGonagall dagegen regte sich wieder, rannte zum Fenster und lehnte sich hinaus, gerade noch sehend bevor Harry auf den Boden aufschlug, sich verwandelte und in einer schwarzen Stichflamme verschwand.

Jamie zuckte überrascht zusammen als Harry sich zurück verwandelte. „Hi Schwester."

Er setzte sich mit bei ihr auf´s Bett.

„Jamie warum sind wir nicht zusammen aufgewachsen?" „Keine Ahnung. Hauptsache wir kennen uns jetzt würde ich sagen."

„Hm hast ja recht." sagte Harry.

„Kannst du mir etwas über deine Abenteuer in Hogwarts erzählen?" fragte Jamie.

„Ja." Und so erzählte Harry die suche nach den Stein der Weisen, wie er im zweiten Jahr den Basilisken besiegte, wie er Sirius kennen lernte, wie er das Trimagische Turnier gewann und Voldemorts Auferstehung miterlebte. Wie er sich letztes Jahr von Voldemort in die Ministeriumsabteilung locken ließ, sich dort mit Todessern duellierte und wie…

„… Sirius fiel einfach durch diesen Torbogen. Ich konnte nichts machen. Ich stand da wie versteinert…" Nun brachen die Tränen einfach nur so aus ihn heraus die er immer zurückhielt wenn er an Sirius dachte.

Sie nahm ihn in den Arm und Harry ließ seinen Tränen freien lauf.

Harry erwachte, drehte sich zur Seite und blickte in das schlafende Gesicht seiner Schwester. Harry blieb einfach liegen und dachte über den aufkommenden Krieg nach…

„Morgen Harry." Eine verschlafene Gestalt blinzelte ihn an.

„Morgen."

„Was hast denn du gemacht."

„Nachgedacht über den aufkommenden Krieg." „Und bist du zu einen Entschluss gekommen?"

„Ich habe eine Idee dafür brauche ich aber deine Hilfe und noch die von jemand anderen." „OK schieß los."

„Also…" (Den genauen Plan erläutere ich erst im Kapitel 4)

Als Harry geendet hatte blickte er ihr tief in die Augen. „Ich mach mit." sagte sie schließlich. „Super. Mir haben noch zwei Wochen Ferien. Heute Fangen wir an."

„Harry ich habe eine Idee wie wäre es mit Gothic-Look weil Haarfarbe hast du schon und deine Tattoos würden auch dazu passen."

„Sehr gut Schwesterlein… sehr gut. Dann ziehen wir uns an und gehen dann gleich in den Gothic Laden gegenüber." Ein teuflisches Grinsen überzog sein Gesicht.

Fertig angezogen betraten sie den ominösen Laden und wurden in eine Welle leichten rot-schwarzen Lichts getaucht. Der Laden war fast ganz leer, schien aber mehrere Stockwerke des Hauses zu umfassen und recht groß zu sein. Nach einer halben Stunde stand Harry angekleidet in eine schwarze, unten weit ausfallende Hose die aber dank Magie seine Bewegungsmöglichkeiten nicht einschränkte vor einen großen Spiegel. Dazu ein schwarzes Shirt das auf der Rückseite das Abbild eines Basilisken hatte, welches fast echt zu sein schien durch die magisch bedingten Bewegungen der Schlange. Auf der Vorderseite verkündete ein Totenkopf ‚Don't knock on death's door; ring the bell and run away, death really hates that!'

An seinen Händen saßen fingererlose Handschuhe mit grünen Schriftzug ‚Avada' auf der einen und ‚Kedavra' auf der andern verziert. Eine Stahlkette, die wie Silber aussah, hing um seinen Hals. Seine Lippen waren mit schwarzem Lippenstift bedeckt, schwarzer Lidschatten und schwarzer Nagellack war aufgetragen. Alles natürlich magisch verbessert gegen verschmieren oder zum schnellen Trocknen im Falle des Nagellacks. Schwarzer Eyeliner rundete das ganze ab. Dazu kam ein Stahlarmreif der kurz über der Armbeuge seines linken Armes angebracht wurde und einen sich windenden Drachen zeigte. Außerdem gehörte eine schwarze Robe dazu, die offen gelassen werden sollte wenn man sie trug, nur kurze Ärmel hatte und durchschwingende Bewegungen etwas gefährliches an sich haben sollte.

„Na Schwester wie sieht das aus." Harry grinste. „Nicht schlecht… nicht schlecht wärst du nicht mein Bruder würde ich über dich herfallen." Harrys grinsen wurde immer breiter.

„So Schwester musst du noch was besorgen." fragte Harry, verkleinerte seine Anziehsachen und steckte sie sich in die Hosentasche. „Ja. Ich brauche noch meine Schulsachen und ich muss noch mal in einen Waffenladen. Meine Dolche sind abgenutzt."

„Was du kannst den Dolchkampf? Kannst du mir das beibringen?" Jamie lachte. „In Dolchkampf war ich die beste aus unseren Jahrgang. Dolchkampf habe ich in der Schule gelernt. Und ja ich kann es dir beibringen."

Nun standen beide im Waffenladen der Nokturngasse. „Ich würde dir zwei Übungsdolche empfehlen. Und Dolche für einen Kampf musst du mal selber gucken."

Sagte Jamie mit fachmännischer Stimme. Harry ging also den Wenden entlang und besah sich die verschiedenen Dolche. „Jamie komm mal bitte her." schrie Harry quer durch den Laden. „Ich werde die drei Übungsdolche, einen Dolch der Brandwunden macht, einen der Heilung durch Zauberei verhindert und einen vergifteten Dolch nehmen oder was sagst du dazu Jamie!?" „JA würde ich machen." schrie Jamie zurück.

Und so lernte Harry ganze zwei Wochen lang Dolchkampf bei seiner Schwester und Harry wurde von Tag zu Tag besser weil bei Dolchkämpfen kommt es nicht auf Stärke sondern auf Gewandheit, taktisches Denken, Schnelligkeit und gute Reflexe an. Bald stand Harry Jamie nichts mehr nach. Zwischen durch lernten beide Zauberstablose Magie und da stand sie ihn nun bald nichts mehr nach.

Die Ferien neigten sich nun den Ende zu und Morgen fängt das neue Schuljahr an und beide hofften das Draco Malfoy bei ihren Plan mitmachen würde und sie freuten sich schon auf die geschockten Gesichtern bei Harrys Erscheinung.

SO JETZT WILL ICH ABER EIN PAAR REVIEWS ICH BIN SÜCHTIG NACH REVIEWS