Hey Leute!
Danke für eure vielen lieben Reviews! Ihr seid echt toll! Ich hoffe jetzt nur noch, dass das mit der Fortsetzung wirklich so ne gute Idee war und dass es euch gefällt. Bin da ziemlich unsicher, also schreibt mir nen Review, ja? Ich weiß nicht, ob es nicht ein bisschen unrealistisch ist.
Übrigens werdet ihr über Harry und Dracos Vorgeschichte später noch mehr erfahren; wie ihr´s wolltet!
Ich hab leider grad keine Zeit auf die Reviews näher einzugehen, sonst müsste ich´s erst später hochladen.
Sorry!
H.e.l.
kosmiclady
Kapitel 2:Alive!
Draco wandte sich langsam von dem Grab ab. Immer noch liefen Tränen über sein Gesicht-seine Augen waren rot und geschwollen. Die Trauer würde nie aufhören. Nein, er war sich sicher, dass sie ihn sein ganzes Leben lang begleiten würde. Er würde Harry nie vergessen können. Alles in dieser gottverdammten Welt erinnerte an ihn.
Wenn er jemanden Fröhliches sah, hatte er jedes Mal Harry´s Gesicht vor sich...wie er ihm zulächelte. In diesen Momenten war für Draco alles andere egal gewesen. Ein einzigartiges Lächeln nur für ihn...Ein Lächeln das er nie mehr sehen würde...
Wenn er jemanden in die Augen sah, hatte er sofort Harry´s fesselnde smaragdgrüne Augen vor sich wie sie vor Freude glänzten, traurig aussahen, wenn Tränen an ihnen herunterflossen oder wenn sie ihn voller Liebe anblickten, wie sie seine Gefühle immer genauestens widerspiegelten...Augen in die er nie mehr sehen würde...
Wenn er ein glückliches Pärchen sah, erschien in seinem Kopf das Bild wie Harry und er Hand in Hand durch das hohe Gras im Gelände um Hogwarts gerannt waren...ausgelassen... fröhlich. In diesem Augenblick hatte er nur eines gewollt: dass diese Stunden nie vorübergehen würden.
Doch das waren sie... sie waren vorübergegangen und er war niemals wieder so glücklich gewesen wie an jenem Tag. Außerdem war er sich sicher, dass er es auch nie wieder sein würde.
Jetzt wo Harry nicht mehr da war gab es keine Zukunft mehr für Draco. Jedenfalls keine, für die es sich zu leben lohnte.
Aber er würde sich nicht umbringen, nein, das hätte Harry nicht gewollt.
Er würde leben, für sie beide...
„Granger!"
Er lief fast in sie hinein. Der Slytherin war so in Gedanken versunken gewesen, dass er nicht gemerkt hatte, dass er nicht mehr allein war. Hermine Granger, Harry Potter´s beste Freundin stand neben ihm. Ihr Gesicht war von Trauer gekennzeichnet und ihre Haare waren noch zerzauster als sonst. Für einen Moment starrte sie ihn nur stumm und mit traurigen Augen an und er tat es ihr gleich. Was hatte sie mitbekommen? Hatte sie die Rose und die Inschrift darauf gesehen? Schon allein, dass sie ihn hier gesehen hatte-
„Oh Draco... das ist alles so...ich wusste gar nicht, dass er und du...dass ihr euch geliebt habt..."Nachdem sie das gesagt -oder wohl eher geschluchzt- hatte umarmte sie ihn und sie spendeten sich gegenseitig Trost. Erst war er etwas überrascht, wollte sie von sich stoßen und fragte sich was das eigentlich sollte -er kannte sie doch gar nicht und sie hatten sich noch nie gut leiden können- ,aber dann tat es einfach nur gut zu wissen, dass es Menschen gab denen es genauso ging wie ihm. Er wunderte sich etwas, dass sie bei der Vorstellung von Harry und ihm nicht angeekelt war und dass sie ihn nicht beschuldigte das Ganze hier nur vorzuspielen. Aber um ihn anzumeckern hatte sie wohl gar keine Kraft und Draco merkte an ihrer langen Umarmung, dass sie ihre Beziehung und somit auch ihn akzeptierte.
Er genoss die Wärme und das Gefühl jemanden zu haben mit dem er seine Schmerz teilen konnte. Er hatte nie Freunde gehabt bei denen er sich einfach hatte gehen lassen können, wenn er traurig oder verzweifelt war, wenn Voldemort sein Vater und die übrigen Todesser ihn in seinen Traumen verfolgt hatten oder wenn er Lucius reale Gestalt direkt vor Augen gehabt hatte. WieseinVaterihm einbläute wie schwach es war Gefühle zu haben und sie zu zeigen. Er hatte nie jemanden gehabt mit dem er reden konnte bis er Harry getroffen hatte. Doch der war nun fort und er wieder allein. Nein, stop, ganz allein nicht, dass würde er wohl nie mehr sein müssen, denn er fühlte, dass Harry's Liebe ihn stets begleitete. Doch es war einfach nicht dasselbe. Er wusste, er war froh, dass er Granger getroffen hatte, ja insgeheim hatte er es sogar gehofft.
Hermine´s POV
Hermine Granger war innerlich total zerrissen. Der Schmerz den sie fühlte war einfach unerträglich. Sie konnte es nicht fassen, dass er tot war. Ihr bester Freund. Konnte nicht glauben, dass sie gerade auf seinem Begräbnis gewesen war; dass er für immer gegangen war. Hoffte, dass es ihm dort wo er jetzt war besser ging als hier; dass er nicht mehr kämpfen musste, sondern seinen Frieden finden konnte...
Plötzlich beschlich sie das Gefühl, dass sie noch einmal zurück musste. Zurück zu Harry's Grab. Sie wusste nicht warum, doch ihr Gefühl betrog sie selten.
Sie machte sich sanft von Ron los, der sie die ganze Zeit über gestützt hatte.
„Ich geh nochmal zurück zum Grab...Geh schon mal vor!", sagte Hermine leise.
„Hermine, du -"
„Ich bin okay. Ich schaff das schon!"
„Bist du dir sicher?",fragte Ron besorgt. Man merkte ihm an, dass ihm nicht wohl bei dem Gedanken war seine Freundin alleine zulassen.
„Ja, ich bin sicher."Er beugt sich vor und gab ihr einen kurzen Kuss auf den Mund.
„Dann bis gleich; wir sehen uns bei der Trauerfeier."
Sie wandte sich ab und ging ihn Richtung Grab. Ihre Beine waren wie taub und wollten sie, obwohl es nur ein kurzer Weg war nicht richtig tragen. Als sie es fast geschafft hatte, lehnte sie sich nochmal zur Erholung an einen Baum in der Nähe. Kurz schloss sie die Augen und versuchte sich ein bisschen zu beruhigen. Als sie sie wieder auf machte und sich ein wenig drehte sah sie Harry's Grab. Aber es war nicht verlassen. Ein junger Mann kniete davor. Malfoy. Was wollte der den hier; Harry bis in sein Grab verfolgen? Sie wollte schon auf ihn zu gehen und ihn mit aller Kraft die ihr noch geblieben war beschimpfen, als sie merkte, dass er weinte. Es war ganz eindeutig. Draco Lucius Malfoy, Sohn eines Todessers saß gerade vor dem Grab von Harry James Potter dem Jungen der Voldemort getötet hatte und weinte. Und das nicht nur ein bisschen. Er schien total verzweifelt zu sein. Was war los? Sie verstand es nicht. Dann legte der Slytherin eine blutrote Rose auf Harry´s Grab und plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen... Natürlich! Wie hatte sie nur so blind sein können und es nicht gesehen! Er liebte Harry. Und Harry hatte ihn geliebt. Warum war es ihr nicht schon vorher aufgefallen, es hatte immer wieder Zeichen gegeben in den letzten Wochen. Jetzt, da sie es wusste, war es glasklar. Aber warum hatte Harry nie etwas erzählt, noch nicht einmal seinen engsten Freunden? Hatte er Angst vor den Reaktionen gehabt? Warscheinlich.
Malfoy wandte sich langsam vom Grab ab und Hermine fasste den Entschluss hinter ihrem Baum hervor zu treten. Es schien ihr das einzigst Richtige zu sein. Doch Malfoy schien sie erst gar nicht zu bemerken. Er starrte nur starr geradeaus, seine Augen mit Tränen gefüllt...
- - - -
Sie hielt Malfoy weiter fest, es tröstete sie irgendwie und ihn, wie es ihr schien, auch. Es war ihr egal mit wem Harry glücklich gewesen war und wer die letzten Wochen vor seinem Tod erhellt hatte. Hauptsache war, dass Harry's letzte Tage voller Liebe gewesen waren, nicht voller Trauer oder Wut und Verzweiflung. Nein, sie war froh, dass er das Leben hatte noch ein bisschen genießen können. Er hatte es verdient.
„Danke...", flüsterte sie mit schwacher Stimme.
„Wofür?"
„Das du für Harry da warst."
Ein paar Minuten verstrichen in denen keiner von ihnen etwas sagte, bis Hermine die Stille durchbrach.
„Ich hätte ihn gern noch ein letztes Mal gesehen."
„Ja, ich auch."
„Aber Dumbledore meinte, wir sollten ihn so in Erinnerung behalten wie er war und wenn wir ihn jetzt sehen würden, würden wir immer dieses Bild von seinem...na ja, vom Kampf gekennzeichneten Körper vor uns haben..."
X X X
3 Tage später in der Küche des Grimmauldplatzes Nummer 12
"Was gibt´s denn so Wichtiges, dass ihr uns sagen wolltet?"Ron klang nicht sehr interessiert. Seit Harry´s Tod war ihm vieles egal geworden und er vermutete, dass es um irgendeinen Plan ging, wie sie ein paar Todesser vernichten konnten. Davon waren nämlich immer noch reichlich da.
"Setzt euch erstmal!", forderte Dumbledore Hermine und Ron auf. Außer ihnen waren nur Remus Lupin und Severus Snape im Raum. Letzterer sprach einen starken Antiabhörzauber und Ron und Hermine fragten sich was das alles sollte. Wozu der ganze Aufwand? Was war es, das noch nicht einmal die anderen Mitglieder des Orden des Phönix erfahren durften?
"Nun,"began Dumbledore", ich werde euch jetzt etwas erzählen was außer den anderen hier im Raum Anwesenden nur noch eine andere Person weiß...also wie soll ich es sagen...Ihr alle denkt Harry wäre im Kampf gegen Voldemort gestorben, aber das ist er nicht..."
„Was...?", hauchte Hermine. Ron starrte einfach nur ungläubig Dumbledore an. Sie konnten nicht glauben, was sie da gerade gehört hatten.
"Über so was macht man keine Scherze..."
„Das ist kein Scherz. Hermine, Ron, Harry Potter lebt...jedoch..."
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Jedoch, was?Nun das erfahrt ihr im nächsten Chap!
Jetzt bitte einmal auf "GO" drücken und mir ein Review hinterlassen!Plz!
