Angst – Wenn Ereignisse prägen Kapitel 23

Hochzeitsnacht

Es brannten Kerzen in dem Zimmer und das Licht glänzte auf der Bettwäsche, die einladend nach ihnen rief.

Harrys Hände waren in der blonden Mähne des anderen vergraben und seine Lippen küssten sich gerade am Hals entlang, zu der Stelle am Ohr, an der sein Mann besonders reizbar war.

Draco selbst hatte seine Arme um den Nacken des anderen geschlungen und musste darauf achten, nicht auf die Knie zu sinken.

Er fühlte sich wunderbar leicht und eine Erregung zog sich durch seinen Körper, die er nicht kannte.

Er brannte darauf, seine Kleider verschwinden zu lassen und Harrys Hände auf seiner Haut zu spüren, die in Flammen zu stehen schien.

„Drache..."

Nur ein geflüstertes Stöhnen. Aber es jagte eine Gänsehaut über des jüngeren Körper.

„Hm...?"

Der Dunkelhaarige antwortete nicht weiter, sondern dirigierte seinen Geliebten nur zum Bett.

Dort sanken sie auf die Matratze und Harry landete über dem anderen, küsste noch immer seinen Hals entlang.

Nebenbei waren seine Hände über den Nacken zur Brust gewandert und öffneten die Knöpfe des Hemdes.

Jedes Stück freigewordener Haut wurde mit einem Küsschen willkommengeheißen und verlangte Draco ein leises Stöhnen ab.

Endlich war das Hemd vollkommen geöffnet und die weiche, blasse Haut des Blonden wurde abermals mit Küssen bedeckt.

Harry arbeitete sich wieder nach oben und forderte Draco zu einem Zungenduell, während er sich selbst auch das Hemd entfernte.

Ihre nackten Oberkörper berührten sich und der Blondschopf seufzte, denn er wusste bald nicht mehr, was er fühlen sollte.

Das alles war so aufregend und erregend, dass er seinen Sinnen völlig erlag.

Feuchte Lippen schlossen sich um eine seiner Brustwarzen und saugten und knabberten daran, dass ein lautes Stöhnen sich seinem Mund entwich.

„Harry!"

Angesprochener sah auf und in die verschleierten Augen seines Partners.

„Was, Liebling?"

„Mehr...", hauchte der Blonde nur.

Ein Nicken antwortete ihm und während sich wieder ein forschender Mund auf Erkundungstour begab, wanderten die Hände nach unten und öffneten den Knopf der Hose.

Plötzlich hob Draco ihm seine Hüfte entgegen und rieb sich an ihm.

Lächelnd biss Harry leicht in die Warze und leckte dann eine feuchte Spur zum Bauchnabel, in dem kurz die Zunge verschwand.

Harrys Hand fuhr leicht über den Stoff des Schrittes seines Freundes und der ruckte mit dem Kopf, hob sich dem anderen noch mehr entgegen.

„Bitte!", wimmerte Draco und versuchte sich irgendwie Linderung zu verschaffen.

Der Dunkelhaarige öffnete langsam den Reißverschluss und legte damit ein klein wenig der Boxershorts frei.

Der dunkle Stoff lachte Harry entgegen und die Beule war nun wirklich nicht zu übersehen.

Erneut fuhr seine Hand leicht über den Stoff und entlockte Draco einen Schrei.

„Sag mal, Schatz? Du hast doch schon mal, oder?", fragte er mit heiserer Stimme in des Blonden Ohr.

Der öffnete die zusammengekniffenen Augen und sah den anderen fragend an.

Langsam sickerte die Frage in seinen Kopf und eine Röte zog sich über seine Wangen. Dann schüttelte er den Kopf.

Sachte nickte Harry und küsste ihn auf die Lippen. Dann zog er die Schuhe des anderen aus und auch die schwarze Hose. Mit seinen Sachen machte er es genau so und streichelte dann über Dracos Schenkel nach oben zur Hüfte, wo er seine Hand liegen ließ.

„Bitte, tu was!", flehte der Liegende nun wieder und streckte seine Arme nach dem anderen aus, um ihn zu sich zu ziehen und zu küssen.

„Keine Angst, Liebling..", meinte er, als sie sich wieder trennten.

Harrys Hand streich über die Brust nach unten zum Bauch, bis zum Rand der Boxershort, dort schob er einen Finger in den Bund und fuhr daran entlang.

Am Ende verschwand seine ganze Hand in der Hose und glitt über des Blonden Erregung.

Draco schrie lustvoll auf.

„Meeeehr!", stöhnte er langgezogen.

Harry umschloss die Erektion und begann daran zu reiben, was der andere mit viel Gestöhne und Gekeuche quittierte.

Das spornte Harry zu mehr an und er entließ den Blonden, um ihm die lästige Shorts auszuziehen.

Dann machte er dort weiter, wo er aufgehört hatte und wanderte gleichzeitig mit seinem Kopf weiter nach unten. Bis er letztlich zwischen den Beinen des anderen angelangte.

Ohne seine Arbeit zu unterbrechen, leckte er mit seiner Zunge über die Spitze Dracos´ Glied und nahm diese dann zwischen die Lippen.

Der Junge schrie auf und schob seine Hüfte nach oben, wollte mehr von diesem Gefühl.

Harry verstärkte sein Bemühen, in dem er seine Zunge nun der Länge nach entlang gleiten ließ und gelegentlich auch an dem anderen knabberte.

Zusätzlich spielte er mit den Hoden des Blonden, was den zum erzittern brachte und den Dunkelhaarigen spüren ließ, dass sein Partner gleich über die Klippe springen würde.

Und so geschah es auch.

Draco ergoss sich mit einem erleichterten, exstatischen Schrei in den Mund seines Geliebten.

Erschöpft lag Draco da und hatte noch immer die Augen geschlossen.

Harry legte sich über den anderen und küsste ihn, ließ den Blonden sich selbst schmecken.

Zuerst war er überrascht, schluckte aber schließlich, was er bekam.

Ein Lächeln glitt über Dracos Züge und das freute Harry ungemein. Während er sich seiner eigenen Shorts entledigte, griff er in die Nachttischschublade. Dort holte er ein kleines Fläschchen heraus und entkorkte es. Seine Finger befeuchtete er mit dem wohlduftenden Öl und ließ seine Hand dann nach unten zu des anderen Hintern wandern.

Draco keuchte auf, als er etwas Feuchtes spürte, verkrampfte sich und begann zu zittern.

„Sch..! Entspann dich, Kleiner, ich tu dir nicht weh."

Die grauen Augen blickten ihn an und er konnte Angst erkennen, aber auch Liebe und Vertrauen.

Der Blonde nickte leicht und schluckte einmal.

Harry massierte den Eingang leicht, nebenbei streichelte er dem anderen über den Bauch und hoch zur Brust, wo er eine Brustwarze bearbeitete.

Draco keuchte und schon war der erste Finger in ihm. Langsam bewegte ihn der Ältere und spürte, dass es dem anderen gefiel, denn er entspannte sich zusehends.

Nach ein paar Minuten fügte er einen zweiten und noch einen dritten Finger hinzu.

Dann änderte er den Winkel und traf Dracos Prostata, dass der Sterne sah und stöhnte und nach mehr bettelte.

„Harry! Bitte.. ich... kann... nicht mehr!"

Der Schwarzhaarige konnte sich selbst kaum noch zurück halten, so kam er dem Wunsch seines Partners nach und entzog ihm seine Finger. Schnell rieb er sich selbst noch mit dem Öl ein, bevor er die Beine des anderen noch weiter spreizte und sich dann zwischen seine Schenkel kniete. Er positionierte sich vor dessen Eingang und sah Draco tief in die Augen, während er langsam in ihm versank.

Beide stöhnte sie auf. Draco, weil es sich einfach atemberaubend anfühlte, so ausgefüllt zu werden. Harry, weil sein Schatz so eng war, dass es ihm beinahe den Verstand raubte.

Endlich völlig in dem anderen, verharrte der oben Liegende, um sich zu beruhigen. Doch nach kurzem schon kam ihm Draco entgegen und auch Harry musste sich bewegen.

Sie hatten anfangs einen langsamen Rhythmus, der aber von Mal zu Mal schneller und auch wilder wurde.

Draco krallte sich regelrecht in Harrys Rücken und hinterließ blutige Kratzer, was aber den Dunkelhaarigen nicht störte, er bemerkte es nicht einmal.

Sie stöhnten und Schweiß lief über ihre Körper. Gegenseitig trieben sie sich immer näher an die Grenze und ihre Körper spannten sich unter des Extase immer mehr an, bis sie sich mit erlösenden Schreien entluden.

Erschöpft und müde sank Harry auf dem anderen zusammen und blieb liegen, damit sich seine Atmung wieder regulierte.

Auch Draco atmete noch schwer, doch beide hatten sich soweit wieder beruhigt, dass sie sich voneinander lösen konnten und aneinander gekuschelt unter die Bettdecke liegen konnten.

„Das war wunderschön Schatz..", nuschelte der Blonde leise.

„Hm.. ja, das war es."

Eine Weile herrschte Stille, dann sprach der Dunkelhaarige wieder.

„Und das war wirklich dein erstes Mal? Also, ich meine, abgesehen von dem, was dein Va.. Lucius dir angetan hat?"

Zuerst sagte Draco nichts, doch dann nickte er.

„Ja, ich hab vorher noch nie."

„Und ich dachte immer, weil du von so vielen angehimmelt wurdest, dass du sicher schon einige im Bett gehabt hättest. Wenn man den Gerüchten dann noch Glauben geschenkt hätte, wäre da dann die halbe Schule und einige Lehrer draus geworden."

„Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Wer hat das erzählt?"

„Weiß nicht, Schatz, ich hab das nur gehört! Aber ehrlich gesagt, habe ich das nicht geglaubt. Ich dachte, okay, du hattest bestimmt schon Sex, aber gleich so viele? Das kam mir recht weit hergeholt vor!"

„Ist es auch! Ich habe nie jemanden in meinem Bett gehabt, oder war in irgendeinem anderen! Wenn Lucius nicht gewesen wäre, dann wäre das wirklich mein aller erstes Mal gewesen..."

Zärtlich streichelte Harry dem anderen über die Wange und zog ihn dann ganz fest an sich, in eine liebevolle Umarmung.

„Vergiss alles Schlimme, was je passiert ist, Kleiner. Stell dir vor, dass es wirklich so ist und es wird so sein! Ich liebe dich über alles und glaube mir, ich werde dich niemals hergeben und dich bis ans Ende unserer Tage verwöhnen."

Mit roten Wangen lächelte Draco seinen Mann an und der lächelte zurück.

„Das hast du schön gesagt."

Und so schliefen sie dann, eng aneinander geschmiegt, ein.


Ende für diesen Teil.

Ich hoffe, es hat gefallen!

Bye, Psycho-Puma