Disclaimer (Rilla):Mir gehört nichts, was ihr wieder erkennt, Ich verdiene kein Geld damit.
Anmerkung von Momo: So, lange hats gedauert, aber am letzten WE hatte ich ein bischen viel um die Ohren...Nun aber weiter im Text.
Kapitel 4
(übersetzt von Ginny-the-Dark)
Von all den unwahrscheinlichen Szenarien, die Hermione sich jemals hätte vorstellen können – in ihrem Zimmer zu sitzen und mit Pansy Parkinson und Tonks Pläne zu schmieden, wie sie Snape ins Bett bekommen könnte, war keines davon. Dennoch, hier war sie und sah der Slytherin und der Professorin für Verteidigung gegen die dunklen Künste zu, wie sie sich über Verführungstaktiken stritten. Wenn es nach den beiden ging, hatte sie anscheinend heute Nacht Professor Snape über einen Zeitraum von vier Stunden ganz für sich allein.
„Sie kennen ihn länger als wir, Professor, was hat er für einen Typ?"
„Bitte, nenn mich Tonks, Pansy, 'Professor' klingt so ... erwachsen."
„Okay, Tonks. Also, was findet Snape attraktiv?"
„Um euch die Wahrheit zu sagen, ich habe noch nie gesehen, dass er irgendein Interesse an ... irgendjemandem gezeigt hat. Ich kann euch erzählen, dass diese Hexen, die an den Wochenenden immer um ihn herumscharwenzeln, bestimmt nicht sein Typ sind. Ich habe ihn dabei erwischt, als er vor sich hinmurmelte, dass nicht eine davon fähig sei, eine intellektuelle Diskussion zu führen."
„Dann sieht es so aus, als hätte es Granger nicht allzu schwer, wenn sie erst einmal die gehässige Oberfläche durchdrungen hat."
„Dein größtes Problem im Moment ist es", wandte Tonks sich an Hermione, "dass er über den Wettbewerb Bescheid weiß. Severus Snape mag es nicht, besessen zu werden. Du sagtest, du bist wirklich an ihm interessiert. Das musst du ihm beweisen."
„Aber übertreib es nicht", unterbrach Pansy. „Lass ihn zu dir kommen."Hermione stöhnte frustriert. Vielleicht fuhr sie mit ihren eigenen Plänen am besten.
„Denkt ihr, es würde funktionieren, wenn ich einfach ich selber wäre?"
„Was meinst du?", stieß Pansy entsetzt hervor. Tonks lachte.
„Ich meine, für was kann es gut sein, wenn er mich für etwas hält, das ich nicht bin? Was passiert, wenn er herausfindet, dass ich diese Person nicht bin?"
„Das ist ein Argument", stimmte Tonks zu. „Hermione, was versprichst du dir davon?"
„Tja, ich denke, ich will mehr als nur einen schnellen Quickie mit meinem Professor. Ich möchte ihn kennen lernen. Ich meine, er ist vermutlich niemand, der sich anderen gegenüber öffnet, aber ... ach, ich weiß nicht, was ich da rede!"
„Ich schlage vor, du solltest versuchen den Mund zu halten", sagte Pansy.
Hermione drehte sich um, um sie zornig anzufunkeln, erkannte aber schnell, dass Pansy versuchte, ihr einen aufrichtigen Rat zu geben; sie hatte nur mangelndes Taktgefühl.
„Ich werde es versuchen", sagte sie und versuchte zuversichtlich zu klingen. Es gab Zeiten, in denen sogar sie sich fragte, ob sie länger als zehn aufeinander folgende Sekunden den Mund halten konnte.
„Ich würde mich nicht allzu sehr sorgen", sagte Tonks. „Du hast nach wie vor Zeit bis zum Abschlussfest."
„Aber sie muss gewinnen!", meldete sich Pansy zu Wort.
„Richtig, ich würde mich trotzdem nicht zu sehr sorgen. Neville hat sich selbst wirkungsvoll aus dem Wettbewerb genommen, und Ron ... ich denke nicht, dass du viel Konkurrenz in Ron haben wirst."
„Stellt er sich so armselig an?", fragte Hermine.
„Tja, wenn einer von Sinistras Flüchen ihn tatsächlich getroffen hat, wird er mehr Zeit im Krankenflügel verbringen, anstatt den Don Juan zu spielen."
Pansy schüttelte den Kopf. „Ich verstehe nicht, wieso er so sehr an jemandem interessiert ist, der keinerlei Interesse an ihm hat, wenn Millicent bis über beide Ohren in ihn verliebt ist."
„Millicent Bulstrode?", fragte Hermine.
„Genau die meine ich."
„Aber hatten die beiden nicht ..."
„Warum, glaubst du, ist sie so verrückt nach ihm? Augenscheinlich hat Weasley überzeugende Talente, die man für gewöhnlich nicht außerhalb des Slytherin-Hauses zu sehen bekommt."
„Weiß er davon?"
„Nein", sagte sie frustriert. „Sie hat Angst etwas zu sagen. Sie will keinen Korb bekommen, falls er denkt, es sei nur ein One-Night-Stand gewesen."
„Gut, jemand muss es ihm sagen", sagte Hermione in ihrem herrischsten Tonfall. „Ich möchte das nicht eher durchziehen, bis ich weiß, dass Ron sich durch das Endergebnis nicht total blamiert."
„Betrachte es als erledigt", sagte Pansy. „Also, erinnerst du dich, was du zu Snape sagen wirst?"
„Ja. Du bist durch Professor Tonks aufgehalten worden und sie hat mich herunter geschickt, um früher mit meinen Strafarbeiten zu beginnen. Ihr wisst, dass er es durchschauen wird."
„Genau das ist ja der springende Punkt. Wie Tonks schon sagte, du musst ihn wissen lassen, dass du interessiert bist."
„Ich glaube nicht, dass er daran noch zweifelt nach der heutigen Zaubertrankstunde. Was für ein Desaster!"
„Wenn du pünktlich sein willst, würde ich vorschlagen, du machst dich auf den Weg in die Kerker", meinte Tonks nach einem Blick auf die Uhr.
„In Ordnung", sagte Hermine, „kommt ihr zwei?"
„Nur einen Moment", sagte Tonks und verwandelte ihr Aussehen unversehens in das eines durchschnittlichen Teenagers. Ihre Robe verzauberte sie in eine Slytherin-Schulrobe.
Hermione betrachtete sie verwirrt.
„Ähm, schau einfach auf den Vertrag im Gemeinschaftsraum", sagte Tonks. „Dann wirst du es verstehen."
Pansy und Tonks duckten sich durch die Menge, die sich um den Vertrag versammelt hatte. Hermione warf einen kurzen Blick darauf und verbarg ein kleines Grinsen. Nevilles Unterschrift war jetzt rot. Kein Wunder, dass die Professorin gegen die dunklen Künste wollte, dass Hermione sich damit beeilte Snape zu verführen. Sie wollte ganz offensichtlich nicht sehr lange damit warten, ihre Beziehung mit Neville weiterzuführen. Tonks schlich sich durch das Portraitloch, während Pansy Ron in eine Ecke zog.
-o-
Severus schaute nicht von seinem Schreibtisch auf, als er hörte, dass Granger sein Klassenzimmer betrat. Er wusste, dass er Parkinson nicht erwarten musste.
„Wie ich sehe, haben Sie aufgehört, wie eine Nokturngassen-Hure herumzulaufen", sagte er trocken ohne wirklich zu ihr hochzusehen.
„Sie haben mich erwartet", antwortete sie im selben Tonfall.
Er fühlte beim herausfordernden Klang ihre Stimme ein merkwürdiges Kribbeln unterhalb seines Herzens, aber etwas höher als in seinen Lenden. Mit sorgfältig beherrschtem Gesichtsausdruck antwortete er, während er sie dabei mit einem steinernen Blick musterte.
„Halten Sie mich für einen Idioten, Miss Granger?"
„Nein, aber ich halte Sie für einen kleinen, unbedeutenden Mann, der sich zu Spekulationen über meine sexuelle Freizügigkeit herablässt, nur um mich zu beleidigen."
Er hätte wütend sein sollen. Er hätte leicht fünfzig Punkte von Gryffindor abziehen und ihr einen Monat Strafarbeiten bei Filch geben können, aber das kribbelnde Gefühl wanderte mit jeder ihrer scharfen Erwiderungen stetig abwärts, und er war nicht bereit, dies so bald enden zu lassen. Er erhob sich mit finsterem Blick und trat einen Schritt nach vorne.
„Also gehe ich richtig in der Annahme, dass Ihre kleinen Spielchen nun beendet sind?"
„Sie gehen nie richtig in Ihren Annahmen, Professor."
Sie war zweifellos wagemutig. Hier schien mehr als nur
Gryffindor-Courage im Spiel zu sein.
„Sind Sie gewillt mir zu
sagen, was Sie heute Morgen für ein Spiel gespielt haben?"
„Ich dachte, das wissen Sie schon."
„Ich gebe Ihnen eine Chance, Miss Granger, die ich keinem anderen Schüler in Ihrer Position geben würde. Es wäre besser für Sie, die Frage zu beantworten."
Er ließ seine typische Lehrermanier Oberhand nehmen und nahm zur Kenntnis, dass ihre Knie leicht einknickten, bevor sie ihre Haltung wieder gewann.
„Ja, Professor. Auch wenn ich weiß, dass Sie genau über den Vertrag Bescheid wissen: Zwei meiner Mitschüler und ich sind in einen Wettstreit eingetreten, um zu sehen, wer als erstes das Objekt seiner Begierde erobern kann. Es liegt klar auf der Hand, dass Sie meine Wahl gewesen sind und die anderen beiden wählten ebenfalls Professoren."Sie pausierte um tief zu atmen und er fühlte sich ein wenig erleichtert, dass ihre atemlose Hetzrede noch keine Ohnmacht bei ihr verursacht hatte. „Und nun ist jedes Mädchen in Hogwarts fest entschlossen, mich den Titel gewinnen zu sehen. Inklusive Lavender und Parvati, die mir diesen bezaubernden neuen Look verpasst haben und Pansy Parkinson, die mich mit ihren so genannten Slytherin-Fähigkeiten ausgestattet hat."
Sie beendete den Satz mit einem erneuten, tiefen Atemzug und Severus fühlte seine Lippen zucken, als er ein selbstgefälliges Grinsen unterdrückte. Stattdessen zwang er seinen Mund in eine schmale Linie und sprach in schneidendem Tonfall.
„Und Sie dachten, ich bin jemand, mit dem man so spielen kann?"
„Nicht im Geringsten", schoss sie ein wenig erschüttert zurück.
„Sie wollten die Verführerin spielen, ist es nicht so, Miss Granger?", sagte er, während er ihr näher kam. Zu seiner Bestürzung wich sie nicht zurück.
„Ich wollte mit Ihnen ins Bett, Professor", sagte sie und hob eine Augenbraue in einer Art, die ihm merkwürdig vertraut vorkam. „Aber ich habe beschlossen mehr zu wollen."
Er stand jetzt direkt vor ihr, so dass ihre Zehenspitzen sich berührten, und strich ihr Haar auf einer Seite hinter die Schulter.
„Und was wäre das, Miss Granger?" Seine Stimme war kaum mehr als ein Wispern. Irgendwo, in einem Teil seines Verstandes, wo sein Gewissen für gewöhnlich hauste, erkannte er, dass sie zu gut in diesem Spiel war und keiner von ihnen klein beigeben würde. Der gemeine Part in ihm konnte nicht herausfinden, wo dabei das Problem war.
-o-
Obgleich Hermione es schaffte, nach außen hin stark zu wirken, raste ihr Verstand, um weiter mit Argumenten standhalten zu können. Sie hielt sich soweit ganz gut, doch er war ein Slytherin und ein Todesser und sie war nicht sicher, wie lange sie bei diesem Tempo mithalten könnte, bevor sie sich wie ein stotterndes Schulmädchen anhören würde. Sie bemerkte ein leicht aufgewühltes Ziehen in ihrem Bauch, das ihr zeigte, wie sehr sie dieses Wortgefecht erregte. Sie hoffte nur, dass Tonks richtig in ihrer Annahme ging, dass Snape verführt werden wollte. Bis jetzt machte er es mit und das war ein gutes Zeichen.
„Ich möchte Sie kennen lernen, Professor. Sie lassen niemanden an sich heran und ich kann der Herausforderung nicht widerstehen."
Er schnaubte. „Also laden Sie mich jetzt zu einer Konversation bei einem Tässchen Tee ein?"
Hatte sie da gerade eine Spur von Enttäuschung aus seiner Stimme herausgehört? Sie versuchte ihr Gewissen von den Worten zu lösen, die als Nächstes aus ihrem Mund kamen; Hermione Granger würde nie in dieser Weise mit einem Professor sprechen.
„Verstehen Sie das nicht falsch, Professor, ich möchte noch immer mit Ihnen ins Bett."
Er grinste beunruhigend und langte zurück, um einen Stuhl hinter sich herbei zu rücken. Er setzte sich und ließ seine Hände an ihren Seiten entlang gleiten, bis sie auf ihrer Hüfte zum Ruhen kamen.
„Sie sind entweder sehr mutig, Miss Granger, oder Sie haben die Schwere Ihres Fehlers nicht erkannt. Wenn Sie es wünschen, dürfen Sie sich dazu entscheiden Ihre Strafarbeiten heute Nacht bei Filch anzutreten."
Sie schluckte hart. Zog er wirklich in Betracht, dass Strafarbeiten mit Filch der Gnade seinen sexuellen Launen ausgeliefert zu sein vorzuziehen waren? Vielleicht steckte sie schon viel zu tief in der Sache drin. Natürlich tust du das, Hermione, sagte sie zu sich selbst, wie dem auch sei, du bist jetzt hier. Sie drückte ihn in den Sessel und er zog sie auf seinen Schoß, so dass ihr Kopf dicht unter seinem Kinn zu ruhen kam.
„Sie haben keine Ahnung, auf was Sie sich hier eingelassen haben, Miss Granger", sagte er sanft und seine Daumen begannen in kreisförmigen Bewegungen ihren Nackenansatz zu massieren.
Hermione fühlte, wie ihre Augen durch den hypnotisierenden Klang seiner Stimme und die gewandten Bewegungen seiner Finger schwer wurden. Er muss genau wissen, wohin er da drückt, dachte sie, als die Massage intensiver und ihr Atem dabei schwerer wurde.
„Angenehm, Miss Granger?", wisperte er in ihr Ohr, seine Stimme verlor dabei nie seine Schärfe.
Sie ließ zu, dass ihre Augen zufielen und nickte nachlässig mit ihrem Kopf gegen seine Brust. Seine Finger begannen ihren Rücken hinunter zu wandern und strichen fest an beiden Seiten der Wirbelsäule entlang. Sie fühlte sich, als würde sie mit ihm verschmelzen. Schnell fiel sie in eine Art erotisches Traumstadium. Sie bemerkte nicht einmal, als er seine Arme um sie legte, sie vom Stuhl hob und in seine Gemächer trug.
Sie öffnete ihre Augen, fand sich selbst auf seinem Bett liegend wieder und schaute zu ihm auf. Snape starrte mit einer Intensität zu ihr herunter, die sie zum Erschauern brachte. Sie beobachtete den inneren Kampf hinter seinen flackernden, schwarzen Augen. Er wollte sie ganz offensichtlich und sie fühlte sich, selbst in der verwundbaren Position, mächtig aufgrund dieser Erkenntnis. Nach einem tiefen Atemzug legte er schließlich seine beiden Hände um ihr Gesicht und strich ihr Haar zurück.
Er begann sie langsam auszuziehen, ohne sie aus den Augen zu lassen. Sein Gesichtsausdruck blieb dabei ernst und unbeteiligt. Als sie schließlich völlig entblößt der kalten Kerkerluft ausgeliefert war, fühlte sie ihre Courage schwinden. Er setzte sich, noch immer angezogen, über sie und strich mit einer Hand ihren nackten Körper entlang. Sie erschauerte mehr aus Angst als aus Erregung. Ihre Situation war auf einmal so real. Sie fantasierte nicht darüber, sie war wirklich hier in seinen Gemächern, aber irgendetwas fehlte. Sie hatte keine Ahnung, warum er das tat. Er berührte mit beiden Händen ihre Brüste und liebkoste sie sanft. Sie schloss ihre Augen und beschloss die Fragen für diesen Moment zu vergessen.
Er fuhr fort seine Hände über ihren Körper gleiten zu lassen, ihn zu kneten und zu reizen, bis sie aus lauter Verlangen anfing sich zu winden. Seine Finger fanden ihre Schenkel und spreizten sie. Sie reagierte gehorsam und zuckte nur leicht zurück, als er begann die Schamlippen zwischen ihren Beinen zu erforschen. Irgendetwas hier ging nicht mit rechten Dingen zu, aber Hermione war nicht bereit jetzt einen Rückzieher zu machen. Sie schloss die Augen fest und bemühte sich in einer ihrer Fantasien über ihren Professor zu versinken.
Plötzlich waren seine Hände verschwunden, doch bevor sie die Augen öffnen konnte, spürte sie seinen heißen Atem an ihrer Schulter und wie er mit seiner Nase die Haare von ihrem Ohr weg schob. Der Klang seiner rauen Stimme half ihr sich im Augenblick zu verlieren. Die grobe Wolle seines Hemdes rieb gegen ihre Brüste, als seine Arme zu ihren Schultern wanderten und er sie zu sich hochzog. Sie presste ihren Körper gegen ihn und sein glattes Haar fiel ihr ins Gesicht. Sein Griff an ihren Schultern wurde fester und mit einem schnellen Stoß aufwärts war er in ihr.
„Oh!", schrie sie, und ihre Augen flogen unter dem Vorhang seiner Haare auf.
Er lachte sanft angesichts ihrer Überraschung und begann sich langsam in ihr zu bewegen. Sie hob ihre Beine zu seinen Hüften und spürte, wie das Material seiner Hose an ihren Innenschenkel rieb. Es fühlte sich gut, so gut an, ihre Hüften gegen seine zu bewegen. Sein Atem an ihrem Ohr wurde unstetiger und sie fühlte eine scharfe Welle aus Wollust zwischen ihren Beinen entstehen und sich durch ihren ganzen Körper ausbreiten. Sie presste ihre Füße nach unten, um ihn zu zwingen tiefer in sie einzudringen. Er stöhnte sanft und etwas in ihr explodierte.
Sie schrie unkontrolliert auf und hob ihre Arme um sich an seine Schultern zu klammern. Erneut schloss sie die Augen und überließ sich dem Gefühl seinen warmen Körper auf ihrem zu spüren. Momente später begann er seinen Rhythmus zu beschleunigen. Sie spannte sich an und presste ihren Körper eng und fest an ihn, als er das letzte Mal in sie hinein stieß und aufstöhnte. Sie fühlte sein Schaudern, als er sich in ihr ergoss, bevor er sich schnell von ihr herunter rollte und nur eine feuchte, klebrige Flüssigkeit zwischen ihren Schenkeln zurückließ.
Er stand auf, ließ seinen verausgabten Schwanz wieder in seiner Hose verschwinden und durchkreuzte den Raum ohne sie anzusehen. Hermione setzte sich senkrecht im Bett auf und ergriff ihren Umhang, um sich selbst zu bedecken. Sie war sich der Tatsache bewusst, dass er sich nicht einmal damit aufgehalten hatte sich zu entkleiden, geschweige denn sie zu küssen oder mit ihr während des Akts zu sprechen. Gewillt stark zu sein, schlüpfte sie unter ihrem Umhang zurück in ihre Kleider, so schnell sie konnte. Er sortierte einige Fläschchen auf seiner Kommode um.
„Sind Sie dann fertig um zu gehen?", fragte er ungeduldig.
Hermione fühlte ihre Wangen glühen. „Sie wollen, dass ich schon gehe?", fragte sie ein wenig ängstlich vor seiner möglichen Antwort.
Er wirbelte herum, um sie anzusehen. „Sie haben Ihren kleinen Wettbewerb gewonnen, Miss Granger. Meinen Glückwunsch. Sie dürfen jetzt gehen, Ihre Strafarbeiten sind vorbei."
„Aber ich ... ich ..." Sie war sich nicht sicher, was sie sagen konnte, um die Lage zu verbessern.
Sie studierte sein Gesicht sorgfältig. Seine Augen waren kalt und starr, aber sie erkannte etwas anderes in seinen Zügen: Enttäuschung. Ob er von ihr oder von sich selbst enttäuscht war, konnte sie nicht sagen.
„Sie haben bekommen, was Sie wollten, Miss Granger. Sie haben das Spiel gewonnen. Gehen Sie jetzt!", schnauzte er.
Sie erhob sich aufgebracht. „Ich habe nicht gewonnen", begann sie mit leisem Ärger in der Stimme. „Ich habe nicht nach den Regeln gespielt, weil das ...", sie machte eine Geste zum Bett hin, „... das war nicht das, was ich wollte. Das war nicht so, wie es hätte sein sollte."
„Was haben Sie erwartet?", fragte er. „Dass ich mich plötzlich in Prinz Charming verwandle, Sie auf Händen trage und Sie mit Blumen und Süßigkeiten überschütte, nur weil Sie einen kleinen Wettbewerb mit Ihren Freunden gestartet haben? Dass ich heimlich irgendwelche sentimentalen Gefühle für Sie entwickelt habe?"
Sie konnte ihre Beine nicht mehr fühlen, alles wurde langsam gefühllos und taub.
„Miss Granger, Sie haben es darauf angelegt, an meine niederen Instinkte zu appellieren und Sie hatten Erfolg. Wenn Sie etwas anderes im Sinn gehabt haben, hätten Sie einige von den Nachforschungen anstellen sollen, für die Sie so berühmt sind, anstatt auf den Rat der schlossansässigen Huren und Schwachköpfe zu hören."
Sie zog eine Grimasse und ihr Herz zog sich schmerzvoll zusammen. Die Bitterkeit in seiner Stimme machte klar, dass sie ihn genau so sehr verletzt hatte, wie er sie jetzt verletzte. Sie schniefte und zog den Umhang eng um ihren Körper.
„Gute Nacht, Professor", sagte sie lethargisch. „Wenn ich weiter beleidigt werden möchte, werde ich am Mittwoch in Zaubertränke erscheinen." Sie drückte sich an ihm vorbei, rannte praktisch aus der Tür hinaus und stoppte erst bei den Treppen, die von den Kerkern wegführten. Sie hörte, wie er seine Faust gegen die Kommode schmetterte, als sie den Raum verließ, hatte aber weder den Mut noch die Energie um kehrt zu machen.
Sie brach auf der letzten Stufe zusammen, nicht gewillt diese Nacht in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors zurückzukehren. Sie zog die Beine eng an sich heran, vergrub den Kopf in ihren Armen und ließ ihren Tränen freien Lauf. Trotz all seiner Garstigkeit und Grausamkeit entpuppte sich Professor Snape als genau so menschlich wie sie selbst. Er wollte logischerweise nicht der Gegenstand eines Spiels seiner Schüler sein. Sie hatte ihm weder Akzeptanz noch Begehren entgegen gebracht. Er hatte Recht, dies alles war nichts anderes als ein Spiel für sie gewesen. Auch wenn sie den Wettbewerb bewusst geschmissen hatte, indem sie den Anmachspruch nicht ausgesprochen hatte, hatte sie Professor Snape benutzt, um zu bekommen, was sie wollte.
Blieb nur die Frage, wieso er mitgemacht hatte. Er wollte ihr vielleicht eine Lektion erteilen, aber sie hatte Angst, dass es mehr als nur das gewesen war. Da war etwas gewesen zwischen ihnen und sie wusste, er hatte es auch gefühlt. Es war offensichtlich gewesen heute Nacht, während sie ... Sex gehabt hatten, vermutete sie. Liebe machen konnte man es bestimmt nicht nennen. Da war eine Verbindung gewesen, und sie hatte nun Angst durch die Geschehnisse der heutigen Nacht niemals herauszufinden, was es genau gewesen war. Sie schloss ihre Augen und lehnte sich gegen die Wand, ihre warmen Tränen rannen den kalten Stein hinab.
A/N: Ich weiß, es war nicht wirklich schmutzig, aber ich dachte, Hermione musste eine kleine Lektion lernen, nachdem sie den armen Severus vor der gesamten Schule aufgezogen hat.
Ü/N: Na, wie hat es euch gefallen? Schreibt Rilla und den Übersetzerinnen ein Review und es geht bald weiter!
Anmerkung von Momo: Wie immer geht ein großes Dankeschön für die Reviews an:
Minnie, Saxas13, Severin1, teddy172, Jessy2104 (eigentlich wöchentlich, wenn mir nichts dazwischen kommt, also, wenn alles gut läuft, hast du noch vor der Bundestagswahl das vorletzte Kapitel ;o) ), Lucina :-), samara, Nina-issaja (och, jüngere Männer können länger...mein Freund ist auch jünger als ich.), bedtimestory, HexeLea und Quaniela.
Einigen von uns und euch sind Rechtschreibfehler im ersten Teil des dritten kapitels aufgefallen und ich habe dieses Kapitel ebstimmt drei Mal neu hochgeladen und ersetzt, aber irgendwie scheint uns ärgern zu wollen. Ich versuch es dann gleich noch einmal und wenn es dann nicht klappt...ja, dann weiß ich auch nicht weiter. Ich hoffe, das hat dieses Mal besser geklappt.
So und jetzt noch ein Tip: Wer Gefallen an Rillas Stories gefunden hat, sollte unbedingt bei Nici Cavanaugh vorbei schauen, die sich die große Aufgabe gestellt hat, "Bitter Hearts" zu übersetzen. Wirklich tolle Story, also schaut mal rein!
So, nachdem ihr euch noch durch alle Kommentare gearbeitet habt, habt ihr hoffentlich auch noch Kraft, uns eine klitzekleine Review zu hinterlassen!
