Disclaimer (Rilla): Mir gehört nichts, was ihr wieder erkennt. Ich verdiene kein Geld damit.

A/N: Ich habe ein Review bekommen, in dem geschrieben wurde, dass die "schmutzige" Szene an eine Vergewaltigung erinnerte. Ich möchte nur klar stellen, dass es von beiden absolut gewollt, aber sehr unbefriedigend war. Ich mag es nicht, wenn jemand denkt, dass ich das Thema Vergewaltigung so leichtsinnig behandle.

Anmerkung von Momo: So, es hat ein wenig länger gedauert, aber heute gibt es was neues. Viel Spaß...


Kapitel 5

(übersetzt von IndigoDaisy)

Severus starrte in den rüttelnden Spiegel über seiner Kommode. Vor langer Zeit hatte er ihn mit einem Silencio-Zauber belegt und er war sich ziemlich sicher, dass ihn der Drang, Severus wegen der Geschehnisse die Meinung zu geigen, fast zum Explodieren brachte. Was zur Hölle hatte er sich dabei gedacht? Er hatte mit einer Schülerin geschlafen; eine Schülerin, die ihn eigentlich besser kennen lernen wollte. Er konnte den inneren Drang, einem Herausforderer einen Schritt voraus zu sein, nicht überwinden. Severus beschuldigte sie, sie würde mit ihm spielen, aber hatte er nicht das Gleiche getan?

Zum zehnten Mal knallte er mit der Faust auf die Kommode. Er wusste, dass er jede Chance sie wiederzusehen verspielt hatte. Er ließ die Vorstellung nicht zu, wie die Dinge sich hätten entwickeln können. Ab jetzt hieß es, zu den faden, hübschen Frauen zurückzukehren, die um ihn, den Kriegshelden, herumscharwenzelten. Verdammte, blöde Gryffindor mit ihren Hormonen. Es war alles ihre Schuld.

Wenn sie sich heute nicht diesen Auftritt geleistet hätte, wären seine Gedanken nicht so lange um die Vorstellung gekreist, sie gründlich durchzuvögeln, anstatt etwas anderes in Erwägung zu ziehen. Tatsächlich hatte es ihm nicht viel gegeben; der Sex war allenfalls mittelmäßig gewesen. Sein Herz war nicht mit im Spiel gewesen, es war nicht mehr gewesen als eine reine körperliche Erleichterung. Er warf sich im Spiegel einen langen Blick zu und fragte sich, was zur Hölle eine Teenagerin dazu veranlassen könnte, für jemanden zu schwärmen, der so abscheulich und hässlich war wie er. Er wandte sich ab und stürmte Türen schlagend und fluchend zurück in seinen Unterrichtsraum.

Er setzte sich an den Schreibtisch, nahm seine rote Tinte aus der Schublade und schnappte sich seine Feder; zornig benotete er den Stapel Erstklässler-Aufsätze vor ihm. Immer wieder bekritzelte er die Seiten und zog Punkte für die kleinsten Fehler ab. Als er bei den letzten beiden Aufsätzen angekommen war, öffnete sich die Tür. Draco Malfoy stand mit einem gehässigen Grinsen im Gesicht auf der Schwelle.

„Mr. Malfoy", sagte Severus kurz.

„Was haben Sie mit ihr getan?"

Langsam hob er seinen Kopf. „Wovon sprechen Sie?"

„Granger. Was haben Sie mit ihr getan?"

„Ich wusste nicht, dass die Angelegenheiten muggelgeborener Schülerinnen von Belang für Sie sind", schnappte er.

„Lassen Sie uns einfach sagen, ich habe ein … persönliches Interesse daran."

„Ich würde mich nicht darum sorgen, was ich mit ihr getan habe, Draco. Es war wohl eher umgekehrt. Sie war diejenige, die dieses Spiel spielen wollte."

„Das mag ja sein, aber Sie sind nicht derjenige, der in diesem Moment weinend im Kerker sitzt."

Die Besorgnis musste sich in seinem Gesicht gezeigt haben, denn Draco ging darauf ein.

„Ah, also sorgen Sie sich doch."

„Ich finde es schwer nachzuvollziehen, wovon Sie sprechen ", antwortete Severus und versuchte, seine Stimme beiläufig klingen zu lassen.

„Hören Sie, ich weiß nicht, was zwischen Ihnen beiden passiert ist, aber Pansy scheint zu denken, dass man es immer noch gut machen kann. Ich bin nur hier, um die Nachricht zu überbringen."

Damit drehte er sich um und verließ den Raum. Severus verdrehte die Augen. Anscheinend war die ganze Welt gegen ihn. Er war überrascht, dass Dumbledores Kopf noch nicht im Kaminfeuer erschienen war. Er nahm an, dass er dem Mädchen eine Erklärung schuldete. Offensichtlich war sie nicht sehr erfahren; er überlegte, dass sie womöglich gar nicht begriffen hatte, was da zwischen ihnen geschehen war.

Zum ersten Mal, seitdem sie aus seinem Schlafzimmer gestürmt war, hörte er auf darüber nachzudenken. Er rieb seinen Nasenrücken und fühlte sich auf einmal sehr alt; er war ein dreckiger, alter Mann, der eine naive Schülerin ausgenutzt hatte. Obwohl dieser alberne Wettbewerb Dumbledores Segen hatte, war es sehr wahrscheinlich, dass er seine Stelle verlieren könnte, dafür, wie er sie danach behandelt hatte. Sie sagte, sie habe den Wettbewerb aufgegeben, weil sie nicht wollte, dass es so liefe wie jetzt. Was zur Hölle sollte das bedeuten? Er schlug mit der Stirn auf den Schreibtisch und fand den stechenden Schmerz unendlich lohnender als nur mit seiner Faust darauf zu schlagen.

-o-

Hermiones Nacken war steif, als sie ihr Gesicht gegen den kalten Stein der Kerkerwand drückte. Sie hörte ein dumpfes Geräusch auf der Stufe neben sich und fühlte, wie sich ein warmer Arm um ihre Schulter legte.

„Was ist passiert?", fragte Pansy leise.

„Game over", flüsterte Hermione gegen die Steinwand.

„War er doch nicht interessiert?"

„Oh doch, das war er."

„Hast du es getan?"

„Ja."

„Und?"

„Wie dumm bin ich, Pansy?", fragte sie, richtete sich auf und rieb ihren Nacken. „Himmel, wie konnte ich denken, dass Professor Snape sich auf so ein Spiel einlassen könnte? Ich habe alles ruiniert. Vielleicht war es nur eine dumme Schwärmerei, basierend auf unrealistischen Phantasien."

„Vielleicht auch nicht. Draco ist da drin und redet jetzt mit ihm. Ich glaube kaum, dass du hier draußen weinen würdest, wenn alles deine Schuld wäre." Pansy grinste. „Du hast genug Slytherin in dir, um ungehalten zu reagieren, wenn du Mist gebaut hast."

Hermione lachte. „Dein Einfluss?"

„Ich denke, ich habe es bloß zum Vorschein gebracht. Es war die ganze Zeit in dir."

„Möglich. Moment, hast du gerade gesagt, Draco Malfoy ist da drin und spricht mit Professor Snape?"

„Ja."

„Wieso sollte Draco für mich eintreten?"

„Na ja, er ist mit Snape verwandt, weißt du. Sehr, sehr entfernter Cousin oder Neffe oder so was. Und ..." Sie grinste so böse, dass Hermione ein wenig zurückschreckte. „Ich habe gedroht, ihn zu entmannen, wenn er nicht ein gutes Wort für dich einlegt. Wir haben dich vorhin hier unten weinen sehen."

Hermione kicherte. „Ihn zu entmannen?"

„Die Techniken, die ich dir gezeigt habe, sind nicht einfach nur zum Spaß da, Granger. Draco ... ist ein paar von ihnen nicht abgeneigt."

Als ob das sein Stichwort gewesen wäre, erschien Draco im Gang.

„Granger", sagte er kühl.

„Malfoy."

„Bereit, Pansy?"

„Klar. Ist Millie da drin?"

„Ja", sagte er mit finsterem Ausdruck, „und das Wiesel ist bei ihr. Du weißt nicht zufällig etwas davon, meine Liebe?"

Pansy zuckte mit den Schultern. „Wenn es ihr Spaß macht."

„Ich schwöre es dir! Als Nächstes ziehst du selbst noch in Gryffindor ein."

Sie verdrehte die Augen und stand auf. „Viel Glück, Hermione, wir zählen auf dich, jedes Mädchen in der Schule." Sie nahm Dracos Arm und folgte ihm in den Gemeinschaftsraum der Slytherins.

Entschlossen stand Hermione auf. Sie würde mit dem Professor noch einmal reden. Pansy hatte Recht, es war nicht alles ihre Schuld. Sie hatte das Recht, genauso verletzt zu sein wie er. Und wenn die Chance bestand, dass sie nicht alles vermasselt hatte ... nun ja, dann wollte sie noch nicht aufgeben.

-o-

Neville lag in seinem Bett und schlief schon fast, als er eine sanfte Stimme an seinem Ohr hörte.

„Ich denke, ich habe ein Schlupfloch gefunden", flüsterte Tonks.

Er fuhr hoch, setzte sich aufrecht und starrte sie mit wildem Blick an, während er den Atem anhielt. Tonks kicherte.

„Ich habe einen Silencio-Zauber gesprochen", sagte sie. Er bemerkte, dass sie die Vorhänge seines Bettes zugezogen hatte.

„Schlupfloch?", fragte er gähnend.

„Ja … wenn man den Anmachspruch nicht vor dem finalen Akt bringt, zählt es nicht."

Neville rieb sich das Gesicht. „Du hast dir …", er unterbrach sich um zu gähnen, „den Vertrag durchgelesen?"

Sie errötete. „Nun, ich schätze, das habe ich. Ich meine … wenn du immer noch willst ..."

Er blinzelte ein paar Mal und sah zu ihr hoch. Sie wirkte so winzig, wie sie auf seinem Bett saß, die Beine an die Brust gezogen. Sie trug nur ein Paar Jeans und ein weites T-Shirt. Er langte nach vorne, schloss seine Finger um ihre Schultern und zog sie neben sich. Nervös streckte sie ihre Beine aus.

„Wenn das so ist", flüsterte er, „haben wir diese Nacht für uns alleine."

Sie kräuselte ihre Lippen um zu lächeln, aber er küsste ihren Mund, bevor sie dazu kam. Er presste seine Lippen auf ihre und ließ seine Zunge hervorschnellen, um sie zu schmecken. Sie hob ihre Hände und fuhr durch sein Haar. Er schauderte und zog sie näher in seine Arme, bis sie aneinander geschmiegt dalagen, Seite an Seite. Er wusste, dass sie die erregte Beule in seinem Baumwollpyjama gegen ihre Hüfte drücken fühlte und presste sich noch etwas enger an sie.

Sie stöhnte und umschloss seine Unterlippe mit ihren Zähnen, um sie in ihren Mund zu saugen, bevor sie sich löste und mit einer Hand erst über seine Wange, dann durch sein Haar fuhr. Sie schlang ein Bein um seine Hüfte und er fühlte die Hitze zwischen ihren Beinen, als sie sich an seinen Oberschenkel drückte.

„Zu viel Stoff", murmelte er in ihren Mund.

„Dagegen können wir leicht was unternehmen", flüsterte sie zurück und sprach einen Zauber. Die kalte Luft im Raum ließ sie erschaudern, als ihre Kleidung verschwand, und sie kuschelte sich näher an seine Brust.

Er hoffte, dass sie nicht sehen konnte, wie schnell er atmete. Er wollte erfahren und selbstsicher wirken. In Wahrheit hatte er nur ein paar Mal in der Besenkammer in seiner Hose herumgefummelt und letzten Sommer mit einem Mädchen einen One-night-stand gehabt. Er zog die Decke über sie beide und fuhr fort, jede weiche Stelle ihres Körpers mit seinen Händen zu erforschen.

„Ist das ... okay für dich?" fragte sie atemlos, während sein Mund über ihr Kinn wanderte und er anfing, an dem weichen Fleisch darunter zu saugen.

„Perfekt", wisperte er.

„Nein." Sie schüttelte leicht den Kopf und hielt inne um ihn anzusehen. „Ich meine mich ... Die meisten Männer, mit denen ich zusammen war, die wollten ... das."

Bevor er sich versah, war ihr Haar lang und blond und ihre Gesichtszüge hatten sich verändert.

„Nein, nein … verändere es zurück ...", sagte er und biss sich auf die Lippe. Das tat sie und er seufzte. Sanft legte er eine Hand auf ihre Wange und lächelte, als sie ihre Augen schloss. „Wieso würde jemand wollen, dass du dich veränderst? Du bist so schön. Ich will dich … genau so."

Er küsste sich an ihrer Augenbraue entlang, über ihre Lider, eine Wange hinunter und die andere hoch. Seine Hände streichelten weiter ihren Körper. Sie war genau so unsicher wie er, und diese Erkenntnis ließ eine Woge des Selbstvertrauens in ihm aufwallen.

„Ich kann nicht glauben, dass du mich willst", sagte er zwischen zwei Küssen.

„Ich will dich", hauchte sie eindringlich. „Glaub keine Sekunde, dass ich dich nicht will."

Er schloss die Augen, als seine Lippen wieder die Ihren fanden, und verlor sich in einem Sturm aus Zunge, Zähnen und warmer, feuchter Hingabe. Er wollte nicht, dass sie hier die Schwäche sah; die Schwäche, die er immer fühlte, wenn sie in seiner Nähe war. So viele Leute hielten ihn für schwach; er wollte, dass sie wusste, dass er stark sein konnte. Das um seine Hüfte geschlungene Bein umschloss ihn enger, und sie rückte nach oben. Ihm entwich ein kurzer, bittender Laut, als die Hitze und Feuchtigkeit über seinen Schwanz glitt.

„Neville …" Sie brach ab, während ihr Mund über seine Wange und seinen Nacken fuhr.

Er atmete gegen ihren Kopf ein. „Du riechst wie Erdbeeren", flüsterte er.

Sie kicherte. „Das ist eines meiner weniger bekannten Talente; ich kann den Duft meiner Haare passend zur Farbe ändern."

Er lächelte.

Sie stützte sich auf einen Ellbogen und rollte ihn langsam auf den Rücken, dann richtete sie sich auf, spreizte seine Beine und setzte sich auf ihn.

„Ich habe noch andere weniger bekannte Talente", sagte sie mit einem listigen Grinsen. Ihr Mund senkte sich zu der leicht konkaven Stelle in der Mitte seiner Brust und fing an, sich an seinem Körper hinunter zu bewegen. Neville schloss die Augen und wand seine Finger in ihren Haaren.

-o-

Hermione klopfte nervös an Snapes Bürotür und hoffte, dass er seine Gemächer verlassen hatte um zu arbeiten.

„Herein!", rief er; offensichtlich blieb er an seinem Schreibtisch sitzen. Sie versteifte sich, öffnete die Tür und trat ein.

Er sah überrascht auf, nahm aber sofort wieder seinen üblichen, eisigen Ausdruck an. Er sagte kein Wort und sie entschied, dass sie als Erste sprechen würde. Angesichts der Schadenfreude, mit der sie konfrontiert werden würde, brachte sie all ihre Demut auf und kämpfte sich voran.

„Ich entschuldige mich dafür, dass ich mich vorhin wie ein Kind verhalten habe. Sie hatten Recht, Professor, ich habe das nicht ernst genommen."

Er öffnete den Mund und machte eine lange Pause, bevor er sprach.

„Gut", sagte er einfach und wandte seine Aufmerksamkeit wieder den Aufsätzen zu.

Hermione spürte, wie Zorn ihre Wangen rötete, doch sie weigerte sich, schon jetzt die Fassung zu verlieren.

„Ich gebe zu, heute Abend Fehler gemacht zu haben, aber ich bin nicht die Einzige."

Er legte seine Feder nieder und zog langsam eine Augenbraue hoch.

„Werfen Sie mir etwas vor, Miss Granger?"

„Ich glaube ja, Severus. Ich werfe Ihnen vor, sich genauso kindisch verhalten zu haben, wie ich es getan habe."

Er stand abrupt auf, der Stuhl fiel hinter ihm zu Boden.

„Ich kann mich nicht erinnern, Ihnen die Erlaubnis erteilt zu haben, mich beim Vornamen anzusprechen!"

Sie schüttelte den Kopf und gab ein sehr undamenhaftes Schnauben von sich. „Sie haben mich in Ihr Bett geholt. Allein diese Handlung gewährt mir das Privileg der Vertraulichkeit."

Er machte einen Schritt nach vorne und war kurz davor, etwas zu sagen, doch dann blieb er stehen und lächelte ganz leicht. „Das habe ich."

Hermione war sprachlos. Von einer Entschuldigung war das weit entfernt, aber sie hatte nicht wirklich eine erwartet. Dieses ... Zugeständnis – ehrlich gesagt, war das mehr als sie ihn für fähig gehalten hatte.

„Verzeihung?", sagte sie; ihre Stimme zitterte leicht.

Er grinste hämisch und sie wusste, dass sie ihn gerade in Bedrängnis gebracht hatte. „Ich sagte, mir ist bewusst, dass Sie vor einigen Stunden in meinem Bett waren."

„Oh."

Er fletschte die Zähne, als ob es ihm körperlich Schmerzen bereiten würde, die nächsten Worte zu sprechen. „Und mir ist ebenfalls bewusst, dass wir Dinge zu bereden haben. Miss Granger ... Hermione, würden Sie mich in meine Räume begleiten?"

Sie nickte, wie vom Donner gerührt, und hoffte, dass sie auf dem kurzen Weg zu seinem Wohnzimmer ihre Stimme wiedererlangen würde.

TBC


Anmerkung von Momo: Wie immer geht ein großes Dankeschön für die Reviews an:

Callista Evans, Chromoxid, Minnie, Meta Capricorn, Saxas13, teddy172, Nici Cavanaugh und Severin1.

Wir alle und vorallem Ginny-the-dark, haben uns alle über eure Reviews gefreut.

Das nächste Kapitel kommt in zwei Wochen, da ich, Momo, am nächsten Donnerstag für 10 Tage nach Schottland fahre und nicht updaten kann...Ich hoffe, ihr verzeiht mir das, aber schließlich muss ich mich auch mal auf die Suche nach Severus machen...

So und jetzt noch ein Tip: Wer Gefallen an Rillas Stories gefunden hat, sollte unbedingt bei Nici Cavanaugh vorbei schauen, die sich die große Aufgabe gestellt hat, "Bitter Hearts" zu übersetzen. Wirklich tolle Story, also schaut mal rein!

Vielen Dank für euer Interesse und vergesst die Review nicht ;o)

Eure Snapelinge.