Chapter 16.4
Wei Wuxian zog die Luft laut durch seine Nase, denn sein Puls hatte sich noch immer nicht vom Laufen beruhigt und er hatte Probleme Luft zu bekommen.
Er vernahm einen muffigen Geruch von alten Büchern und Staub und er konnte in der Dunkelheit nur leichte Konturen erkennen.
Er war sich nicht sicher, aber es musste eine Art Lager oder Abstellraum sein, indem er sich befand.
Wei Wuxian begann zu strampeln und versuchte sich aus dem starken Griff zu befreien.
"Mmmmh mmh mmhhh mmh..." Er versuchte zu sprechen, doch die Hand legte sich immer fester auf seinen Mund und versiegelte seine Lippen.
"Psssst.." Hörte er plötzlich ganz nah an seinem rechten Ohr.
Wei Wuxian hörte für eine Sekunde auf sich zu Bewegen und horchte auf.
Plötzlich erklang Madame Maos Stimme, nicht weit von der Tür entfernt.
"Wo bist du? Komm schon raus, Meister Mo!"
Wei Wuxian regte sich kein Stück mehr. Seine Brust hob sich noch immer stark von seiner erhöten Atmung auf und ab. Zwei kräftige Hände hielten ihn fest umschlossen und es war so dunkel vor seinen Augen, dass er fast gar nichts sehen konnte.
Madame Maos Schritte hallten den Flur entlang und wurden langsam immer leiser. Es schien, als hätte sie sich wieder abgewandt und als sei sie wieder umgekehrt.
Wei Wuxian atmete vor Erleichterung noch einmal tief ein, als er plötzlich den vertrauten Geruch von kaltem Sandelholz vernahm.
Seine Augen weiteten sich, als sich plötzlich die Hand an seinem Mund vorsichtig wieder löste und seine Lippen wieder frei gab.
"Lan Zhan?!" Rief Wei Wuxian leise aus.
Doch sofort legte sich die Hand wieder versiegelnt auf seine Lippen.
"Psssst, sie wird dich noch hören." Brummte eine ruhige Stimme von hinten und Wei Wuxian konnte an seinem Rücken die Vibrationen der tiefen Stimme spüren.
Wei Wuxian zuckte zusammen und als die Hand erneut seine Lippen wieder freigab, senkte Wei Wuxian seine Stimme und flüsterte leise.
"Oh Gott, Lan Zhan. Bist du verrückt? Weißt du wie ich mich erschrocken habe? Weiß Gott, wer mich hier in einen Raum gezogen hat. Mir ist das Herz in die Hose gerutscht. Wieso bist du überhaupt hier?"
Wei Wuxian spürte Lan Wangjis ruhigen Atem in seinem Nacken.
"Mir ist auch etwas in die Hose gerutscht, als eine Horde wildgewordener Affen über die Veranda eines Pavillons gefegt kam und unseren Empfang eines mürrischen Gastes ruiniert hat."
Wei Wuxian schluckte schwer.
"Haha, wer kann das nur gewesen sein? Keine Ahnung wovon du sprichst..." Lachte er leise.
Die peinliche Nachfrage, was genau Lan Wangji in die Hose gerutscht war, ersparte er den beiden lieber.
Wei Wuxian spürte wie sich plötzlich Lan Wangjis Griff um seine Taille festigte und jeder Ausbruchversuch damit unmöglich gemacht wurde.
Lan Wangji strich mit seiner anderen Hand über Wei Wuxians nackte Brust, hinauf bis zu seinem Hals. Vorsichtig aber bestimmt griff er um seinen Hals und festigte seinen Griff.
Wei Wuxian zuckte auf, als mit einem Plopp seine Robe schließlich ganz von seinen Armen rutschte und zu Boden fiel.
"Wei Ying." Brummte Lan Wangji in sein Ohr.
"Du hattest mir versprochen, das du dich zurückhälst.
Und nun sieh dich an. Rennst halbnackt durch die Cloud Recesses und lieferst dir eine Verfolgungsjagd mit einer angesehenen Dame."
Wei Wuxian schluckte erneut und setzte zur Verteidigung an.
"Lan Zhan, ich kann das erklären. Es ist nicht so wie es aussieht. Ich wollte wieder zurück in deinen Jingshi gehen aber..."
"Wieder?" Unterbrach ihn Lan Wangji.
- Ups, schon verplappert.- Dachte sich Wei Wuxian.
Lan Wangji und Wei Wuxian sind beide in Lan Wangjis Jingshi gewesen, als Lan Xichen an der Tür klopfte um seinen jüngeren Bruder abzuholen. Wei Wuxian versprach Lan Wangji hoch und heilig, während Jiang Chengs Anreise in dem Jingshi zu bleiben und unter keinen Umständen aus dem Jingshi zu kommen, bis der Empfang nicht vorbei sei.
Wei Wuxian erinnerte sich ziemlich klar und deutlich an seine eigenen Worte.
"Ähm...auf jedenfall...ich wollte nur sagen...also ich..und Madame Mao..." Stammelte Wei Wuxian los.
Er wollte versuchen die Schuld von sich zu weisen und Madame Mao für diesen Ausrutscher verantwortlich machen. Doch noch bevor seine Erklärung seine Lippen verlassen konnte, sah er ein, dass er genauso im Unrecht war wie sie. Er hatte schließlich mitgemacht und sich nich korrekt verhalten. Er hätte von Anfang an den Jingshi nicht verlassen dürfen, so wie er es Lan Zhan versprochen hatte. Es wäre falsch, die Schuld jetzt bei Madame Mao zu suchen.
"Es tut mir Leid, es war meine Schuld." Sagte er schließlich leise.
Lan Wangji atmete einmal tief ein.
Der Abstellraum in dem sie sich befanden war so klein, dass Wei Wuxians Duft bald den ganzen Raum erfüllt hatte. Alles roch nach Wei Wuxian und Lan Wangji wusste nicht ob nur er es so empfand, aber es schien langsam ziemlich heiß in dem kleinen Raum zu werden.
"Und nun, da du dich nicht an das zu halten scheinst, was du mir versprichst, wie kann ich dann dafür sorgen, dass man zumindestens für den Rest des Tages dich nicht mehr zu Gesicht bekommt?"
Lan Wangji schloss seine Augen und berührte mit seiner Nasenspitze Wei Wuxians Hals und atmete einmal tief ein.
Wei Wuxian zuckte zusammen, wissend das diese Frage nichts Gutes bedeutete.
"Lan Zhan, bitte keine Bestrafung. Und sperr mich auch nicht irgendwo ein. Ich werde ganz brav sein. Versprochen. Ich werde sofort zurück zum Jingshi gehen und dort die nächsten Tage nicht mehr herauskommen und auf dich warten, okay?" Wei Wuxian versuchte Lan Wangji zu beschwichtigen und versuchte erneut sich aus seinem festen Griff zu lösen.
( Wer möchte der kann jetzt auf youtube gehen und das folgende Lied dazu hören: watch?v=CWJ_fAxJTj8) - Guqin chinese traditionel instrument for anime theme song 3:47-
Doch Lan Wangji drückte ihn fest an seine Brust und gab einen bedrohlichen Ton von sich.
Wei Wuxian begann abermals zu strampeln und versuchte sich aus Lan Wangjis starrem Griff herauszulösen. Doch seine Arme waren wie aus Blei und hielten ihn fest in seiner Position.
"Lan Zhan, sei nicht so, nun komm, lass mich wieder gehen. Nur dieses eine mal. Ich sehe ja ein, dass es nicht inordnung war." Bettelte Wei Wuxian.
Doch plötzlich hörten sie eine feine, leise Melodie, die bald kräftiger und lauter wurde. Jemand spielte auf einer Guqin und schien ganz in der Nähe zu sein.
Wei Wuxian und Lan Wangji wurden plötzlich ganz still und lauschten für einen Moment der angenehmen Musik, welche durch die Tür zu ihnen herein drang.
Dann flüsterte Lan Wangji mit einem unheilvollen Ton in Wei Wuxians Ohr.
"Du kannst jetzt eh nicht mehr raus gehen. Man würde uns sehen. Also bleib hier und empfange gleich hier und jetzt deine Bestrafung."
Wei Wuxian biss sich fest auf seine Backenzähne, als ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief.
Es war dunkel vor seinen Augen, nur leichte Konturen der Holztür waren zu sehen. Er spürte Lan Wangjis warme Körpernähe, nahm den Geruch von kaltem Sandelholz auf und spürte sein Herz aufgeregt in seiner Brust schlagen. In der Ferne spielte eine leise Guqin ihr Lied und außer ihrer beider leiser Atem war sonst nichts zu hören.
Wei Wuxian jammerte leise.
"Bitte, Lan Zhan. Keine Bestrafung die schmerzhaft ist. Ich schreibe auch gerne wieder ab aber bitte..."
Wei Wuxian hatte seinen Satz noch nicht ganz zu Ende ausgesprochen, als er plötzlich etwas feuchtes an seinem Ohrläppchen fühlte und kurz danach einen leichten, stechenden Schmerz.
Wei Wuxian drehte ängstlich seinen Blick zur Seite, als Lan Wangji sein Ohrläppchen zwischen seine Zähne nahm und es dann in seine feuchte Mundhöhle gleiten ließ.
Dabei festigte er erneut seinen Griff an Wei Wuxians Kehle und strich mit seiner anderen Hand über die nackte Brust.
"Ah! Lan Zhan... Was tust du?" Quiekte Wei Wuxian erschrocken auf und sofort legte Lan Wangji seine Hand wieder versiegelnd auf Wei Wuxians Lippen.
"Pssst...Du musst still sein, sonst hören sie dich!" Hauchte Lan Wangji aufgeregt in Wei Wuxians Ohr. Lan Wangji steckte seine feuchte Zunge in Wei Wuxians Ohr und wanderte mit seiner linken Hand an der nackten Brust hinunter, über den straffen Bauch und ließ dann seine Hand grob auf Wei Wuxians Schritt gleiten.
"Mhh mhhh" Wei Wuxians Augen weiteten sich, als seine Stimme in Lan Wangjis großer Handfläche erstickt wurde.
Er zog die Luft hörbar durch seine Nase und biss sich auf die Zähne, als er schaudernd feststellte, an welche Art der Bestrafung Lan Wangji gerade zu denken schien.
Wei Wuxian schloss seine Augen, als Lan Wangji weiterhin sein Ohr liebkoste und immer wieder in die zarte Haut hineinbiss.
Er küsste an seinem Hals hinab und begann einen roten Bluterguss nach dem nächsten auf die reine Haut zu platzieren.
Lan Wangji begann mit seiner linken Hand auf Wei Wuxians Hose seinen Schritt zu massieren und Wei Wuxian griff an Lan Wangjis Handgelenk um seine Berührung zu stoppen.
Doch Lan Wangji war stärker und er massierte unbeeindruckt weiter und seine Lippen erreichten nun Wei Wuxians Schulter und küssten hingebungsvoll jeden Zentimeter seiner Haut.
Wei Wuxian spürte wie sein Puls begann anzusteigen und durch Lan Wangjis fester Hand auf seinem Mund, die jeden seiner peinlichen Töne unhörbar machte, bekam er schlechter Luft und er zog angestrengt die Luft durch seine Nase.
Er wurde langsam hart im Schritt und als Lan Wangji bemerkte in welcher misslichen Lage sich Wei Wuxian befand, gab er endlich seinen Mund wieder frei und nahm seine Hand wieder zurück.
"Psssst" Zischte er erinnernd in sein Ohr.
Wei Wuxian öffnete den Mund und schnappte nach Luft. Sein Herz schlug schneller in seiner Brust und seine Wangen waren leicht gerötet. Sein betörender Duft erfüllte den Raum und die Luft war gefühlt ziemlich heiß, in ihrer kleinen Kammer geworden.
"Lan Zhan... stop. Nicht...hier..Was...ist wenn einer kommt?" Jappste Wei Wuxian nach Luft und er wagte einen Blick nach hinten über seine Schulter. Doch Lan Wangjis Augen waren voller Lust und Begierde und er war nicht mehr mit Vernunft umzustimmen, als er Wei Wuxians Hosenbund öffnete und mit seiner Hand hineinglitt.
"Ah.." Wei Wuxian stöhnte leise auf und warf seinen Kopf in den Nacken, als Lan Wangjis große Hand sein steifes Glied umschloss und begann rhythmisch auf und abzufahren.
Wei Wuxian lief ein prickelnder Schauer durch seinen Körper und seine Hüfte zuckte schamhaft zusammen, als er schnell beide Hände an die Tür drückte um sich abzustützen.
Lan Wangji biss weiterhin in die feine Haut an Wei Wuxians Nacken und Schulter, während seine andere Hand über seine Brust strich und an einem seiner zarten Nippel spielerisch verweilte.
Wei Wuxian schloss seine Augen und sein Mund war leicht geöffnet, als sich seine Fingernägel in die Holztür krallten und er mit zittrigen Beinen versuchte aufrecht stehen zu bleiben.
Es dauerte nicht lange bis sich Wei Wuxian nur noch aufs Atmen und stehen bleiben konzentrieren konnte und sein Penis schwoll weiterhin an, während die ersten Lusttropfen über seine Spitze nach unten liefen.
"Lan Zhan..." Flüsterte Wei Wuxian atemlos.
"Jetzt sind wir doch zu zweit in einem Raum eingesperrt, so wie es Anfangs deine Idee gewesen war.
Wie gerissen du bist. Innerlich hast du bestimmt nur darauf gewartet, dass ich mein Versprechen breche, damit du mich so bestrafen kannst."
Zur Antwort erhöhte Lan Wangji das Tempo von seiner Hand und Wei Wuxians leises Gestöhne wurde lauter und bald durch einen leisen Schmerzensschrei abgelöst, als Lan Wangji mit seinen Zähnen fest in Wei Wuxians Schulter biss.
Wei Wuxian wimmerte auf.
"Lan Zhan, du bist ein Tyrann."
Lan Wangji schnaufte und lachte leise.
"Schluss jetzt mit dem small talk."
Wei Wuxian riss die Augen weit auf, als Lan Wangji an seine Hose griff und sie mit einem gekonnten Ruck nach unten zog und seine Hüfte freilegte. Die Hose rutschte über seine Knie nach unten und fiel auf den kalten Boden.
Zwei gierige Hände striffen über seine Pobacken und kneteten ein paar mal durch seine Haut, als Lan Wangji begann Wei Wuxians Pobacken auseinanderzuspreitzen.
Wei Wuxian zuckte zusammen, als plötzlich etwas feuchtes Wei Wuxians Loch berührte und ihm lief ein Schock durch die Glieder, als er seinen Kopf nach hinten drehte und sah wie Lan Wangji hinter ihm kniete.
Eine feuchte, warme Zunge leckte ein paar mal über seinen Eingang und ein erschrockener Stöhner verließ Wei Wuxians Kehle.
"Ahh! Lan Zhan, stop! Was tust du da?" Wei Wuxian griff mit seiner Hand nach hinten um Lan Wangji von ihm wegzudrücken, doch Lan Wangji wehrte seine Hand ab.
"Lass die Hände vorne und stütz dich ab." Sagte Lan Wangji im Flüsterton, als er begann Wei Wuxians Loch zu lecken.
Wei Wuxian wäre vor Scham am liebsten im Boden versunken und er stützte sich mit seinen Händen wieder an der Tür ab, während seine Knie zu zittern begannen.
"Nein...stop. Du kannst das nicht...tun..." Kam es atemlos über seine Lippen. Die Scham und das Vergnügen spielten ihm einen bösen Streich und seine Fingernägel scharpten über das Holz, als seine Finger sich angestrengt zusammenzogen.
Lan Wangji griff mit seiner rechten Hand durch Wei Wuxians zittrigen Schenkeln hindurch und berührte seine Spitze. Gefühlvoll massierte er die Kuppe und der Raum erfüllte sich mit peinlichen Geräuschen und Wei Wuxians ungezügeltem Gestöhne.
Nach einer Weile stand Lan Wangji wieder auf und führte zwei schlanke Finger zeitgleich in Wei Wuxian ein.
"Argh" Wei Wuxian stöhnte tief auf, während sein Kopf immer schwerer wurde und er ihn immer weiter zwischen seinen Schultern hängen ließ. Sein Mund war geöffnet und er schnappte nach Luft. Sein Blick war nach unten gerichtet und sein Herz schlug ihm wild bis zum Hals.
Lan Wangji ließ seine Finger rein und wieder rausgleiten und schob bald schon einen dritten Finger nach. Wei Wuxians Loch dehnte sich weiter aus und die ersten Tropfen fielen nach unten und befleckten unsittlich die dunklen Holzdielen.
Lan Wangji zog seine Finger wieder heraus und das Rascheln von Stoff war zu hören. Mit einem dumpfen Ton fiel Lan Wangjis breiter Gürtel genau zwischen Wei Wuxians Beine auf den Holzboden.
Wei Wuxians Körper begann aufgegeregt zu kribbeln und reagierte sichtlich erregt, als Lan Wangjis seinen steifen und harten Penis zwischen seinen Pobacken hin und herrieb.
Wei Wuxian vernahm Lan Wangjis nervöses Schnaufen und zwei kräftige Hände berührten seine Pobacken und spreizte sie noch weiter auseinander. Wei Wuxian schloss genussvoll seine Augen und als er jede Sekunde erwartete, dass Lan Wangjis steifes Glied in ihn eindringen würde, hörten sie plötzlich ein paar Stimmen auf dem Flur.
"Hier muss er irgendwo sein. Ich habe ihn hier das letzte mal gesehen." Erkannten sie Madame Maos Stimme.
Ihre Schritte hallten den Flur entlang und es schien noch jemand bei ihr zu sein.
"Er kann sich ja nicht in Luft aufgelöst haben. Irgendwo muss er ja dann sein." Erklang eine männliche, jüngere Stimme.
Es schien einer der Schüler bei ihr zu sein und Lan Wangji und Wei Wuxian hielten beide angespannt den Atem an, als sie ihr leises Tuscheln den Flur entlang kommen hörten.
Wei Wuxian wurde leicht nervös und gerade als er seinen Blick nach hinten wenden wollte, fühlte er plötzlich etwas dickes und hartes das sich gegen sein Loch presste.
Wei Wuxian riss die Augen weit auf und er biss sich auf seinen Unterarm, als Lan Wangji sein steifes Glied langsam in ihn hinein schob. Wei Wuxian konnte es nicht glauben, dass Lan Wangji unbehelligt davon, das Madame Mao sich mit einem Schüler ihrer Tür näherte, einfach schamlos seinen Akt weiter vollzog.
Lan Wangji schnaufte leise und Wei Wuxian erstickte seine Stimme, während sich Stück für Stück etwas großes, hartes seinen Weg in ihn hinein bahnte und ihn von innen ausfüllte.
Lan Wangji legte seine Hände auf Wei Wuxians Hüfte und zog ihn mit einem kräftigen Ruck an sich heran, bis er schließlich ganz in Wei Wuxian eingedrungen war.
Wei Wuxians ersticktes Gewimmer und Lan Wangjis angestrengter Atem erfüllte den Raum, während ihre schwitzigen Körper sich aneinander pressten und sie gespannt auf die Schritte im Flur lauschten.
Sie vernahmen beide ein Rappeln und es schien so, dass Madame Mao und der Schüler begannen durch die Räume zu sehen.
"Irgendwo muss er hier sein." Sagte Madame Mao.
"Dann lasst uns doch einfach in jedem Raum einmal nachsehen." Antwortete der Schüler.
Wei Wuxian ergriff die blanke Panik und er starrte auf seine Hände, welche sich fest an die dunkle Holztür krallten.
- Was ist wenn die beiden jetzt genau diese Tür öffneten und sie sahen? - Wei Wuxian wurde unruhig und er spürte wie die Angst, die beiden könnten mittem bei ihrem Akt entdeckt werden, ein eigenartiges Gefühl in seinem Bauch auslöste und ihn zeitgleich in eine neue Art der Erregung versetzte.
Lan Wangji verharrte derweilen noch in seiner Bewegung und rührte sich nicht, als er began langsam Wei Wuxians nackten Rücken zu küssen. Seine Hände lungerten um Wei Wuxians Hüfte herum und seine Hände brannten mit einer leidenschafrlicher Hitze auf seiner Haut.
Die Schritte kamen derweilen immer näher und Wei Wuxian spürte seinen wilden Herzschlag, der seinen Puls weiterhin in die Höhe trieb.
"Lan Zhan...bitte...zieh ihn wieder raus. Sie sind gleich da.." Flüsterte Wei Wuxian leise.
Doch Lan Wangji reagierte nicht und küsste noch ein paar Mal auf Wei Wuxians zarte Haut. Er öffnete seine Augen und blickte mit einem feurigen Blick nach vorne.
Ihre Blicke trafen sich und Wei Wuxian sah in Lan Wangjis sehnsüchtigem Blick etwas durch und durch verdorbenes, welches bereit war, alle Tabus und Regeln zu brechen, mochten sie noch so ehrenvoll und weise sein.
Wei Wuxian lief ein Zittern durch seinen Körper, als Lan Wangji plötzlich kräftig seine Hüfte nach vorne stieß.
Ein leises "Argh" verließ seine Lippen als seine Fingernägel über die Tür kratzten. Schnell hielt er sich seine eine Hand vor den Mund, wodurch er aber weniger Halt an der Tür hatte und seine zittrigen Beine ein Stück nachgaben, sodass er ein Stück die Tür herunter rutschte.
Madame Mao horchte auf dem Flur auf.
"Hast du das gehört?"
Der Schüler stutzte.
"Nein, nichts."
"Doch da war was." Madame Mao spitzte die Ohren und runzelte die Stirn.
Langsam ging sie den Flur weiter entlang und machte ein Handzeichen, damit der Schüler ihr folgte.
Wei Wuxian verlor gefühlt fast das Bewusstsein. Lan Wangji rammte sein steifes Glied kraftvoll in ihn hinein, während er an der Tür kauerte und mit jedem Hieb Lan Wangjis, unsanft gegen die Tür gedrückt wurde. Er konnte seine Stimme kaum mehr unterdrücken und Lan Wangji lautes Schnaufen klingelte in seinen Ohren.
Madame Mao und der Schüler kamen der Tür immer näher und Wei Wuxians Körper, der sich zwischen feuriger Leidenschaft und ängstlicher Anspannung befand, konnte sich nicht entscheiden, welches Gefühl ihm nun mehr den Kopf verdrehte.
Er wagte einen Blick nach hinten und in dem dunklen Raum sah er nur Lan Wangji schemenhafte Konturen von einem puppengleichen Gesicht, aber dafür mit zwei stechenden, klaren Augen, die ihn durchbohrten. Er hatte seinen schmalen Mund leicht geöffnet und er schnappte nach Luft. Außer seinen kräftigen Hieben und zwei großen Händen, die gierig Wei Wuxians Pobacken durchkneteten, sah man ihm nichts von irgendeiner Anspannung an oder gar der Angst, entdeckt zu werden.
Als sie plötzlich Madame Maos Stimme genau vor ihrer Tür vernahmen, hörte Lan Wangji endlich für einen Moment auf Wei Wuxian penetrant von hinten zu nehmen und sie horchten kurz auf.
Wei Wuxian hatte seine Hand fest auf seinen Mund gepresst und er zog die Luft lautstark durch seine Nase. Er zitterte vor Ekstase am ganzen Körper und seine milchige Flüssigkeit tropfte lustvoll von seiner Spitze zu Boden.
Lan Wangji stützte mit seinen Händen Wei Wuxians Hüfte und verhinderte somit, sein weiteres Abruschten an der Tür. Seine Atmung war unruhig, seine Brust hob sich schnell auf und ab und sein steifes Glied pulsierte spürbar in Wei Wuxian, während sein feines Gesicht fast nichts von seiner starken Erregung preisgab.
Wenn jetzt diese Tür aufginge würde Madame Mao eine Darbietung zu Gesicht bekommen, die selbst sie als ehemalige Konkubine nicht mehr so schnell vergessen würde und welche gewiss, zum größten Skandal des Gusu Lan Glans heranwachsen würde.
Wei Wuxians Herz schlug ihm bis zum Hals und er kniff die Augen fest zusammen, als er innerlich inständig darum flehte, dass Madame Mao an der Tür vorbei ginge.
"Hier habe ich etwas gehört." Sagte Madame Mao und zwischen ihr und Wei Wuxian war nur noch eine 3cm dicke Holztür.
"Dann seht nach." antwortete der Schüler.
Wei Wuxian hielt seinen Atem an, als Madame Maos Hand sich um den Türgriff legte.
Plötzlich streckte Lan Wangji seinen rechten Arm nach vorne und presste seinen Handballen über Wei Wuxians Kopf hinweg, fest gegen die Tür.
Ein leises Rappeln war zu hören, als Madame Mao mehrfach versuchte die Tür zu öffnen.
Wei Wuxian sah das Wackeln des Türgriffs und er kniff seine Augen fest zusammen, während er sich mit seiner letzten Kraft mit gegen die Tür stemmte.
Madame Mao stutzte.
"Seltsam sie ist abgeschlossen." Hörte man ihre Stimme durch die Tür.
"Sie ist abgeschlossen? Seit wann wird ein normales Lager abgeschlossen?" Wunderte sich der Schüler.
- Bitte geht weg, bitte geht weg- Bettelte Wei Wuxian in Gedanken.
Lan Wangji lehnte über ihm, sein Blick fest auf Wei Wuxian gerichtet und seine Hand ruhte eisern auf der Tür. Wie ein Schutzschild schiermte sie die beiden ab und sie zeigte keinerlei Regung ihre Position aufzugeben und war fest entschlossen, ihr Geheimnis zu bewahren.
Plötzlich vernahmen sie eine liebliche Damenstimme.
"Madame Mao was macht ihr hier?"
Madame Mao zog ihre Hand vom Türgriff wieder zurück.
"Zhao Ran da bist du ja! Ich habe dich überall gesucht!"
Wei Wuxian und Lan Wangji lauschten gespannt durch die Tür. Die Anspanung war unerträglich und Wei Wuxians zittrigen Beine hielten ihn gerade noch so aufrecht.
Zhao Ran kam ein paar Schritte den Flur entlang.
"Ich hatte mit Gao Lee zusammen etwas auf der Guqin gespielt. Wir hatten uns hier zurückgezogen um ungestört etwas üben zu können.
Warum hattet ihr nach mir gesucht, Madame Mao?"
Madame Mao lachte leise.
"Ich habe hier eine schöne Robe. Hast du Lust sie einmal anzuprobieren? Ich muss noch ein wenig abstecken und mal schauen wie sie so sitzt!"
Endlich entfernte sich Madame Mao von der Tür und lies von ihr ab. Sie ging den Flur entlang und war bald in ein freudiges Gespräch mit Zhao Ran vertieft.
Wei Wuxian atmete erleichtert auf. Sein Herzschlag beruhigte sich ein wenig und der dicke Kloß in seinem Hals löste sich langsam wieder, als die Aufregung sich legte.
Doch plötzlich räusperte sich eine männliche Stimme hinter der Tür. Der Schüler war Madame Mao nämlich nicht gefolgt, sondern stand noch immer vor der Tür.
Laut rief er den Flur entlang.
"Madame Mao, was ist denn nun mit Meister Mo?"
Madame Mao drehte sich um und gestikulierte wild mit ihrer Hand umher.
"Um den kümmere ich mich später. Mein armes Herz und meine Lunge brauchen jetzt etwas Verschnaufspause."
Madame Maos und Zhao Rans Stimmen verstummten leise in der Ferne und es schien, dass sie den Flur wieder verlassen hatten.
Wei Wuxian und Lan Wangji konnten das leise Aufseufzen des Schülers hören.
"Gut, dann eben nicht." Nuschelte er zu sich selbst.
Er wollte sich gerade abwenden, als sein Blick noch einmal auf den Türgriff fiel.
Er streckte neugierig seine Hand aus und umfasste den Griff.
Wei Wuxians Augen weiteten sich und erneut rutschte ihm das Herz in die Hose, als plötzlich der Türgriff zu Rappeln begann.
In Windeseile stemmte Lan Wangji auch seine zweite Hand gegen die Tür. Wei Wuxian blickte nach oben, als er sah wie Lan Wangji sich über ihn lehnte und seine beiden Arme weit ausgestreckt waren und mit voller Kraft gegen die Tür drückten. Ihre Blicke trafen sich und es war ein Moment der Angst, hin und hergerissen zwischen der Scham entdeckt zu werden und dem unsagbar, aufgeregtem Prickeln in ihren Körpern, welches diese aufreizende Situation unweigerlich mit sich brachte.
Der Schüler schnaufte entteuscht.
"Hm? Sie tatsächlich abgeschlossen."
Ein-, zweimal rappelte noch der Türgriff. Dann lies er endlich von der Tür ab und auch seine Schritte verhallten in der Ferne.
Wei Wuxian atmete erleichtert auf und ein paar kräftige Luftzüge hebten seinen ganzen Körper stark auf und ab.
Lan Wangji zog seine Hände wieder von der Tür zurück und fasste an Wei Wuxians zittrige Hüfte.
Jetzt wo die Anspannung wieder von ihnen abfiel, bemerkte Wei Wuxian erst wieder seine schwachen Beine auf denen er sich gerade noch so halten konnte und die ausgesprochen heikle Situation, in der er sich noch immer befand.
Lan Wangjis steifes Glied steckte noch immer in Wei Wuxians Körper und ihre schwitzige Haut, presste sich eng aneinander.
"Sie sind fort." Brummte Lan Wangjis ruhige Stimme von hinten.
Wei Wuxian atmete noch einmal erleichtert auf, als er seinen Kopf nach hinten wendete und Lan Wangji einen Todesblick zuwarf.
"HanGuang-Jun!
Du bist unverschämt egoistisch,
ein besitzergreifender Tyrann
und durch und durch verdorben.
Du bist absolut verrückt."
Lan Wangji stutzte erst für einen Moment, doch dann lächelte er ihn an. Ganz sanft und liebevoll. Seine Augen funkelten in der Dunkelheit und sein Blick war stolz und ehrlich.
"Ich weiß." Hauchte er leise.
"Ich bin absolut verrückt nach dir."
Wei Wuxians Herz machte einen Sprung und seine Wangen wurden rot, als die Wärme ihm ins Gesicht stieg.
Sprachlos blickte er zu Lan Wangji, als sich dieser näher heran lehnte und mit seinen Fingern Wei Wuxians Kinn berührte. Behutsam drehte er seinen Kopf weiter nach hinten, sodass er einen zarten Kuss auf Wei Wuxians Lippen platzieren konnte.
Ihre zarten Lippen berührten sich und Wei Wuxian öffnete seinen Mund und ließ Lan Wangjis feuchte Zunge in seine Mundhöhle gleiten. Ihre Zungen und Lippen spielten unzertrennlich miteinander und ihr Kuss wurde feucht und leidenschaftlich.
Wei Wuxian biss ein paar mal auf Lan Wangjis Unterlippe und seine Hüfte begann lustvoll zu zucken, als Lan Wangji in ihm wieder größer anschwoll.
Lan Wangjis Geduld war am Ende und seine Hände fuhren über Wei Wuxians Taille und packten ihn grob an der Hüfte, als er ihre Lippen voneinader trennte und begann kraftvoll mit seiner Hüfte vorzustoßen.
"Ahhh!" stöhnte Wei Wuxian auf, als er wieder kraftvoll gegen die Tür gedrückt wurde. Sein Körper hatte genug Zeit gehabt, sich an Lan Wangjis Umfang zu gewöhnen und so glitt er leicht rein und wieder heraus.
Die feuchten Geräusche ihres Akts erfüllten die Luft und Wei Wuxians stützte sich mit beiden Händen an der Tür ab, während Lan Wangji laut in sein Ohr schnaufte.
Lan Wangji erhöhte sein Tempo und er lies lieber Taten als Worte sprechen. Wei Wuxian konnte sein Gestöhne und Gewimmer nicht mehr unterdrückend, als Lan Wangji ihn kraftvoll von hinten nahm.
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, seine Beine zitterten und aus der Spitze seines Glieds quoll immer mehr milchige Flüssigkeit und befleckte weiterhin den dunklen Fußboden.
"Lan Zhan..." Stöhnte Wei Wuxian, als plötzlich seine Beine nachgaben, seine Knie einknickten und er mit den Händen an der Tür herunterrutschte.
Lan Wangji fing ihn schnell auf und stützte ihn an der Hüfte. Gemeinsam gingen sie langsam in die Hocke und knieten sich auf den kalten Boden.
Doch Lan Wangji gab Wei Wuxian keine Zeit zum verschnaufen und er bewegte weiterhin rhythmisch seine Hüfte und ließ sein steifes Glied rein und wieder herausgleiten.
Wei Wuxian spürte einen leichten Schmerz an seinen Knien, welche nun bei jeder Bewegung über den Boden rutschten. Lan Wangji drückte ihn mit jedem Hieb seines Beckens nach vorne und Wei Wuxian wurde förmlich von ihm gegen die Tür gestemmt. Seine Fingernägel kratzten über das Holz, während er versuchte sich mit seinen Händen und Ellenbogen an der Tür abzudrücken.
Wei Wuxian spürte ein überwältigendes Prickeln in seinem Körper und seine Hüfte begann ganz von alleine eifrig mit Lan Wangjis Rhythmus mitzuschieben. Das einschüchternde Gefühl in einem kleinen, dunklen Raum hart von hinten genommen zu werden, brachte sein Herz und seinen Körper in Aufruhe und während sein Puls in die Höhe schnellte und die vielen Tropfen aus seiner Spitze überquollen, lehnte er seine schwitzige Stirn an die Tür und schloss lustvoll seine Augen.
Lan Wangji variierte sein Tempo und während er mal ganz sanft, dafür aber tief in Wei Wuxian eindrang, wurde er mal schneller und dafür ungezügelter.
Ihr beides Schnaufen und Gestöhne erfüllte die Luft und Lan Wangji lehnte sich nach vorne über Wei Wuxians nackten Körper und er begann wieder spielerisch in seine Haut hineinzubeißen.
Mal leckte er ein paar mal über die schwitzige Haut und mal packte er sie zwischen seine Zähne und zog an ihr.
Der Zwiespalt zwischen sanfter Zuneigung und ungezügeltem Sex versetzte Wei Wuxians Herz in eine Achterbahnfahrt der Gefühle und während seine Stirn und seine Arme bei jedem Hieb ungehemmt gegen die Tür gepresst wurden, begann sein steifer Penis weiter anzuschwellen und er war seinem Höhepunkt nahe.
Plötzlich blickte Lan Wangji auf, als er sah, dass Wei Wuxian langsam seine linke Hand nach hinten ausstreckte. Doch die Hand streckte sich nicht nach ihm aus, sondern sie wanderte an Wei Wuxians Hüfte hinunter über seine Pobacken. Lan Wangji hörte für einen Moment auf und blickte fragend auf Wei Wuxians Finger, welche sich lang ausstreckten und sich schließlich um das Ende von Lan Wangjis steifen Penis legten.
Lan Wangji blickte nach vorne und er sah Wei Wuxians Gesicht, halb von der Seite, seine Augen waren glasig, seine Wangen gerötet und er machte ein Gesicht, so betörend und beschämt zugleich, sodass Lan Wangjis Herz für einen Schlag aussetzte.
Wei Wuxian öffnete seine Lippen und eine dünne und nervöse Stimme kam aus seiner Kehle.
"Ich...Ich...will es fühlen..."
Lan Wangjis Augen weiteten sich und als wären die Umstände nicht schon aufreizend genug für Lan Wangji gewesen, so sorgte Wei Wuxian mit dieser Geste, mit diesem Gesicht und mit jenen Worten, für Lan Wangjis Untergang allen Anstandes und der totalen Zerstörung seiner minimal noch übrig gebliebenen Selbstbeherrschung.
In seinen Augen loderte ein Feuer unstillbarer Begierde, seine Körpertemperatur stieg weiter an und seine Atmung wurde kurz und schwer.
Lan Wangji schloss für einen Moment seine Augen und er holte tief Luft, als sich seine Augenbrauen kräuselten und sein Gesicht sich unverkennbar anspannte.
"Wei Ying..." Hauchte er über seine Lippen.
"Du bist...das allerletzte...was mir passiert ist."
Ein leichtes, unverschämtes Lächeln flog noch über Wei Wuxians sichtlich erschöpftes Gesicht, als Lan Wangji plötzlich mit seiner Hüfte heftig vorstieß, als wenn es für die beiden kein Morgen mehr gäbe. Mit lautem Rappeln wurde Wei Wuxian immer und immer wieder rhythmisch gegen die Holztür gestemmt.
Wei Wuxian riss die Augen weit auf und sein Mund öffnete sich, seine rechte Hand stemmte sich gegen die Tür, während unaufhörliches Gestöhne seine Lippen verließ.
Mit seiner linken Hand umklammerte er Lan Wangjis steifes Glied und bald wurden seine Finger nass und glitschig, während er unverkennbar spüren konnte, wie Lan Wangjis großer Penis in ihn eindrang.
Ein Gefühl von unstillbarer Neugierde und peinlicher Absurdität schoss durch seinen Körper, während sein Herz bettelnd nach mehr Schrie.
Lan Wangjis Atmung begann zu stolpern und wurde lauter und schwerer. Seine linke Hand krallte sich fest in Wei Wuxians linke Hüfte, während er mit seiner rechten Hand zwischen seinen Schenkeln abtauchte und seine heißen Finger sich um Wei Wuxians steifes Glied legten. Er rubbelte ihn wild und hart und die Spitze quoll weiter über, als Wei Wuxian mit heiser Stimme wimmerte:" Lan...Zhan... Ich...komme..."
Lan Wangji selbst war seinem Höhepunkt nahe und er spürte wie alles Blut in seinem Körper in seine untere Körperregion strömte und der aufbauende Druck immer stärker wurde.
Mit seinen letzten zwei bis drei Hieben, dachte Wei Wuxian die Tür würde gleich aus ihrer Verankerung brechen. Er fühlte sich der Ohnmacht nahe und die Tür knackte laut, als die beiden kurz hintereinander kamen.
Wei Wuxians heller Samen befleckte die dunkle Holztür und tropfte an Lan Wangjis rechter Hand hinunter, als er spürte wie Lan Wangji sich kraftvoll in ihm entledigte. Lan Wangji schnappte nach Luft und seine tiefe, stöhnende Stimme brummte in Wei Wuxians Ohr.
Wei Wuxian schloss seine Augen und er lehnte luftschnappend mit seiner Stirn an der Tür, als seine linke Hand noch immer um das Ende von Lan Wangjis steifem Glied ruhte. Die Luft in dem kleinen Raum begann streng nach Sex zu riechen und er spürte die milchige, weiße Flüssigkeit, welche von seiner Spitze tropfte und langsam an der Innenseite seiner Schenkel herunter lief.
Als Lan Wangji seinen Penis langsam wieder heraus zog, glitt er noch einmal durch Wei Wuxians feuchten Finger und er spürte die volle Länge, welche noch eben penetrant ihn behelligt hatte und sich einen Weg tief in ihn hineingebahnt hatte. Wei Wuxian verspürte ein letztes Kribbeln, das durch seine Glieder ging, als er schließlich kraftlos mit den Ellenbogen einknickte und an der Tür herunter rutschte. Er lag seitlich auf dem kalten Boden, seine Augen geschlossen, während seine Brust sich schnell auf und ab bewegte. Seine Hüfte und sein Bauch waren hemmungslos befleckt und Lan Wangji der noch atemlos über ihm Kniete, betrachtete ihn regungslos.
Jetzt wo die Ekstase aus dem Körper langsam wieder verschwand und der Atem allmälich wieder flacher wurde, verspürte Wei Wuxian einen brennenden Schmerz an seinen Knien.
Er öffnete seine Augen und sah, dass beide Knie schmerzhaft rot waren und der harte Fußboden seine empfindliche Haut abgeschürft hatte.
- Doch was waren schon ein paar kaputte Knie im Vergleich zu solch einem befriedigenden Sex?- Dachte sich Wei Wuxian als er in Lan Wangjis erotisches Gesicht blickte.
So müde und kraftlos hatte Wei Wuxian ihn noch nie gesehen.
Wei Wuxian öffnete seine Lippen. Seine Stimme war schwach aber hatte einen verruchten Unterton.
"Lan Zhan, you are such a man.
Das nächste mal wenn du mich so hart von hinten nimmst, dann denk bitte an meine Knie. Sieh sie dir an. Ruiniert hast du sie mit deiner ungebändigten Kraft."
Wei Wuxian legte einen bemitleidenswerten Blick auf und zeigte auf seine roten Knie.
Lan Wangji schaute mit großen Augen auf die geschundene Haut. Seine Atmung war noch leicht erhöht und seine Gedanken waren noch gar nicht ganz aufnahmefähig, als er schon ein leichtes Schuldgefühl verspürte.
Wei Wuxian legte eine Schmollippe auf.
"Bei der nächsten ungezügelten Besenkammernummer, nimm doch bitte vorher ein Kissen für meine filigranen Knie mit." Hängte Wei Wuxian salopp hinten dran.
Lan Wangji stutzte und wie Wei Wuxian dort lag, zusammengekauert vor der Tür, beschämend befleckt mit Samen von einem anderen Mann an Hüfte und Schenkeln, die Wangen lustvoll gerötet und das schwarze Haar zersaust, war doch tatsächlich seine einzige Sorge, für das nächste mal nach einem Kissen für seine Knie zu bitten.
Lan Wangji schloss seine Augen und schüttelte seinen Kopf. Er schnaufte leise und ein zufriedenes, sanftes Lächeln legte sich auf seine Lippen.
Langsam lehnte er sich nach unten und knickte mit seinen Ellenbogen ein.
Wei Wuxian schloss ebenfalls seine Augen, wissend, dass Lan Wangji einen zärtlichen Kuss gleich auf seine Lippen legte, kam er ihm ein Stück entgegen und streckte seine Hand verlangend nach ihm aus.
"Wangji-Xiong Küss mich...schnell." Hauchte Wei Wuxian und gerade als seine Fingerspitzen Lan Wangjis Kinn berührten und ihre Lippen sich immer näher kamen, hörten sie plötzlich eine anmutigende Glocke leuten.
Die beiden zuckten zusammen und rissen ihre Augen weit auf.
In diesem Moment hörten sie schon viele Schritte und leises Gemurmel und Getuschel, welches durch die Gänge des Pavillons hallte.
Eine große Menschenmenge strömte in den großen Speisesaal und die Glocke kündigte das gemeinsame Essen an.
Die beiden verharrten wie erstarrt in ihrer Position und blickten sich mit großen Augen an, während es in dem Pavillon immer lauter wurde.
"Jetzt nicht wirklich oder?" Flüsterte Wei Wuxian erschrocken.
Lan Wangji blickte ihn regungslos an und sagte nichts.
Wei Wuxian zog ein gequältes Gesicht.
"Es ist jetzt nicht allen ernstes schon so spät?
Und was jetzt? Wie sollen wir hier die nächste halbe Stunde jetzt rauskommen?"
Lan Wangji schaute ihn weiterhin wie versteinert an und schwieg.
"Ey, Lan Zhan. Sag was dazu.
Das ist alles schließlich deine Schuld.
Und weißt du was noch viel schlimmer ist?
Wir verpassen das Essen. Ich muss jetzt wegen dir eine ganze Mahlzeit auslassen. Ich werde schrecklich hungrig sein und muss mir dann noch jetzt mit anhören wie alle anderen gemütlich gemeinsam essen." Wei Wuxian jammerte rum und hielt sich die Hände vor seine Ohren, als könnte er den Klang des Speisesaals nicht ertragen.
Lan Wangji schluckte. Bei dem Gedanken das er den Empfang von Jiang Cheng verlassen hatte und es jetzt schon so spät war, musste er an den Zorn seines Onkels denken, der über ihn hereinfallen würde. Und was noch viel schlimmer war, er würde auch noch unentschuldigt beim Essen fehlen. Lan Wangji schluckte erneut bei dem grausamen Gedanken wie viele Regeln des Gusu Lan Clans er in den vergangenen Minuten alles gebrochen hatte.
Sein Adamsapfel hob sich einmal sichtbar auf und wieder ab, als sein Gesicht leicht blass wurde.
"Lan Zhan?" Wei Wuxian stutzte.
"Komm, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Ich hab vielleicht ein wenig übertrieben." Versuchte Wei Wuxian ihn einfühlsam zu beschwichtigen.
"Oder, hast du etwa selber solch einen Hunger?"
Lan Wangjis Gesicht regte sich kein Stück aber seine Augen fixierten Wei Wuxian, der ihn fragend von unten her ansah.
"HangGuang-Jun, alles okay?" Fragte Wei Wuxian leicht besorgt und er wedelte mit seiner Hand vor Lan Wangjis Gesicht herum.
Endlich rührte sich Lan Wangji ein Stück und seine schmalen Lippen öffneten sich.
Eine leise und dünne Stimme kam aus seiner Kehle.
"Bestrafung...Ich werde uns bestrafen müssen..."
Wei Wuxian dachte er hätte es nicht richtig verstanden.
"Bitte? Wovon sprichst du?"
Lan Wangji räusperte sich einmal, aber seine Augen blickten noch immer ohne zu blinzeln Wei Wuxian an.
"...Wir werden unentschuldigt beim Essen fehlen..." Sprach er jedes Wort leise und bedacht aus.
Wei Wuxians linke Augenbraue zuckte.
Seine Stimme war leicht schrill aber er hatte einen ironischen Flüsterton drauf.
"Ha? Als ob das meine Schuld ist. Erst bekomme ich wegen dir kein Essen und jetzt willst du mich auch noch Bestrafen weil ich unentschuldigt beim Essen fehle?
Was glaubst du wessen Schuld es ist, dass ich mir jetzt nicht den Magen vollschlagen kann, sondern nackt in irgendeiner Besenkammer auf dem Boden liege? Wenn du jemanden bestrafen willst, dann kannst du dich ganz alleine bestrafen. Denn du bist derjenige der unentschuldigt dem Essen fern bleibt. Nicht ich. Immerhin kann ich wegen dir nicht dran teilnehmen, also bist du meine Entschuldigung.
So wie ist das, Second Master Lan Wangji?" Wei Wuxian zeigte mit seinem Zeigefinger auf Lan Wangji und er wirkte sichtlich zufrieden mit seinem schlauen Einfall.
Lan Wangji stutzte.
"Aber wir sind nur hier, weil du vorher unzählige Regeln gebrochen hast, indem du lautstark den Empfang von Sect Leader Jiang gesprengt hast."
Wei Wuxian zuckte schuldig zusammen und zog schnell seinen Zeigefinger wieder zurück.
In seiner ganzen Aufregung über das verpasste Essen hatte er gar nicht mehr daran Gedacht, warum er sich überhaupt in dieser misslichen Lage befand und wie er überhaupt hierhwr gekommen war. Verlegen kratzte er sich am Kopf.
"Haha da war ja was..." Lachte er leise.
Lan Wangji zog zufrieden seine Augenbrauen nach oben.
"Nun denn, bevor wir beide dann unsere Bestrafung in empfang nehmen, bleibt uns jetzt aber erstmal noch eine halbe Stunde Zeit."
Wei Wuxian stutzte, als er sah wie sich Lan Wangji näher an ihn heran lehnte. Er streckte seinen Arm schützend nach vorne auf Lan Wangjis kräftige Brust und versuchte ihn auf Abstand zu halten.
Leicht erschrocken fragte er: "Zeit für was?"
Lan Wangji lächelte, als er durch Wei Wuxians zersaustes Haar strich und einen sanften Kuss auf seine zarte Wange platzierte. Zufrieden schloss er seine Augen.
"Zeit für Runde Zwei."
Wei Wuxian lief ein Schauer durch seinen Körper und seine Hüfte zuckte zusammen, als ein paar lange Finger zwischen seinen feuchten Pobacken abtauchten.
