Chapter 16.19

Lan Xichen hob seine Trinkschale, ein paar nette und sanfte Worte wurden ausgetauscht ehe die Schale an die Lippen angesetzt wurde und das kühle Nass, die Kehle hinunter lief.

Vor ihm stand Madame Mao, ihre roten Lippen bewegten sich anmutig bei jedem Wort, das ihrer Kehle entsprang. Ein freundliches Lächeln stets bereit in ihren Gesprächen stand Lan Qiren neben ihr und lauschte aufmerksam ihren schmeichelnden Worten. Sie wirkten sehr harmonisch nebeneinander und fast wäre es so, als würde von den beiden eine elternliche Wärme ausgehen und es war ein angenehmes Gefühl, welches sich bei diesem Gespräch in Lan Xichens Brust breit machte.

Dennoch schien etwas Lan Xichen abzulenken und bald wurde er unaufmerksam und schaute sich in dem Pavillon um und suchte in der Menge nach einer ganz bestimmten Person.

Madame Mao stupste ihn an.
„Xichen, welche Person ist so wichtig, dass du mir nicht mehr zuhörst und lieber in der Menschenmenge nach ihr suchst?" Fragte Sie mit einem näkischen Unterton.

Lan Xichen zuckte zusammen, seine eigene Unhöflichkeit jetzt erst bemerkend.
„Verzeiht mir Madame Mao, aber ich bin etwas rastlos. Ich habe schon länger Bao Tian nicht mehr gesehen und an Banquets wie heute, habe ich das starke Bedürfnis ich müsste verstärkt mein Auge auf ihm ruhen lassen."

Madame Mao lachte zufrieden.
„Stimmt, jetzt wo du es sagst. Und Wei Wuxian und Lan Wangji habe ich auch schon länger nicht mehr gesehen."

Bei dem Klang beider Namen in einem Satz hörte man plötzlich ein unzufriedenes Schnaufen von Lan Qiren und sofort begann er sich unruhig über seinen Bart zu streichen.

Madame Mao blickte ihn an, als ein belustigtes Schmunzeln für sie kaum zu unterdrücken war.
Leise flüsterte sie hinter vorgehaltener Hand zu Lan Xichen herüber:
„Ups, das ist wohl das falsche Thema."

Lan Xichen nickte ihr bestätigend zu, als er eine freundliche Handgeste machte und sich bei beiden entschuldigte.
„Madame Mao, Onkel, verzeiht, aber ich werde mich nun doch einmal kurz nach ihnen umsehen, wenn das inordnung ist?"

Madame Mao lächelte ihn an und wedelte mit ihrer Hand in der Luft hin und her, um ihm zu symbolisieren, dass er gehen kann.
„Aber sicher Xichen, sieh mal nach ihnen, das ist vielleicht besser für uns alle. Uns beide kannst du auch ruhig etwas alleine lassen."

Lan Qiren nickte ebenfalls bestätigend ihm zu.

Lan Xichen verneigte sich höflich vor den beiden, bevor er sich umdrehte und langsam durch den Pavillon schritt. Seine Augen spähten wie ein Adler durch die Menschenmassen und seine Füßen lenkten ihn durch jede Ecke, auf der Suche nach Bao Tian.


Gao Lee's Wimpern zuckten, ihre Atmung war ruhig und gleichmäßig und gefangen in einem künstlichen Schlaf träumte sie von schönen Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit.
Sie lag unter ihren Armen und Knien auf zwei starken Armen gebettet, welche sie behutsam im Schutze der Nacht durch die Cloud Recesses trugen. Ihr linker Arm hing schlaff nach unten und ihre Haare wehten im seichten Abendwind.

Ihr gemeinsamer Weg führte sie einmal quer durch die Cloud Recesses und sie kamen bald vor einem großen Pavillon zum Stehen.

Es war Lan Xichens Pavillon, welchen die zwei nächtlichen Gestalten betraten und nach kurzem Umsehen, schloss sich schnell hinter ihnen wieder die große Tür.

Gao Lee wurde behutsam auf ein Bett gelegt und sie wurde mit einer weißen Decke bis zur Taille zugedeckt. Eine kleine Kerze wurde in der Raumecke entzündet und als Gao Lee's Träger sich kurz vor das Bett hockte und ein Seufzen zu hören war, ging plötzlich hinter ihnen mit einem Ruck die Tür auf.

„Was tust du hier?" Erklang eine bekannte und vertraute Stimme. Wenn sie auch sonst eher von sanfter und feiner Natur war, so hatte sie jetzt einen eher befehlende,n, deutlichen Unterton.

Es war Lan Xichen, der in dem Türrahmen stand und einen durchaus irritierten Gesichtsausdruck trug. Seine Arme trug er verschränkt vor seiner Brust und sein linker Zeigefinger tippte unruhig auf und ab.
„Tian, ich habe gefragt was um alles in der Welt du hier machst?"

Bao Tian stand auf und drehte sich langsam um.
Blitzschnell flog ein zartes Lächeln über seine Lippen, als sein Gesicht in den flackernden Kerzenschein eintauchte.
„Psssssst!" Zischte er, als er symbolisch seinen Zeigefinger auf seine Lippen legte.
„Herr Gott, Huan. Weißt du wie ich mich innerlich erschrocken habe? Platz hier nicht einfach so rein."

Lan Xichens Augen weiteten sich und sein Mund klappte ein Stück vor Empörung auf.
„Das ist deine einzige Sorge, wenn ich dich erwische, wie du eine bewusstlose Dame Nachts in dein Bett legst?" Lan Xichen schüttelte ungläubig den Kopf.

„Pssssst" Zischte Bao Tian erneut.
„Sie ist nicht bewusstlos. Komm rein, schließ die Tür und sei endlich leise."
Bao Tian huschte auf Zehenspitzen zu Lan Xichen herüber und er packte ihn einfach am Arm, zog ihn herein und schloss dann schnell hinter ihnen wieder die Tür.

Lan Xichen, der etwas überrumpelt drein schaute und ein paar Schritte in den Raum hineinstrauchelte riss seinen Arm wieder los und sein Gesicht zeigte eindeutig wie unzufrieden er mit der aktuellen Situation zu seien schien.
„Fass mich nicht an." Zischte er abweisend.

Bao Tian schaute ihn erschrocken an und langsam nahm er seine Hand wieder zurück.

Erst in diesem Moment erkannte Lan Xichen seine forschen Worte und den ungezügelten Ton in ihnen. Schuldig wendete er seinen Blick unsicher ab und sagte leise.
„Verzeih, ich habe geurteilt ohne die Situation zu kennen..."

Bao Tian schüttelte den Kopf.
„Ist schon gut." Sagte er ruhig und verständnisvoll.
„Es ist Gao Lee. Ich musste...sagen wir mal, einschreiten..." Bao Tian räusperte sich leise, als Lan Xichen interessiert an ihm vorbeischritt und sich an das Bett stellte.

Mit seinem Blick musterte er eindringlich das schlafende Mädchen, als er seine Stirn leicht runzelte.
„Was hast du mit ihr gemacht?" Fragte er leise.

Bao Tian kam ebenfalls näher heran und stellte sich seitlich hinter ihn.
„Ich habe ihr nur etwas zum Träumen gegeben. Ich denke sie schläft gerade tief und fest und träumt von schönen Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit."

Lan Xichen strich behutsam über Gao Lee´s Stirn, als er sich vergewisserte, das sie tatsächlich nur schlief und es ihr an nichts fehlte.
„Warum hast du sie schlafen gelegt?"

Lan Xichen blickte nach hinten, über seine Schulter und ihrer beider Blicke trafen sich. Lan Xichen hatte eine eher bedrohliche Tiefe in seinen Augen und Bao Tian bekam es fast ein wenig mit der Angst zu tun, so ernst und vorwurfsvoll schaute er ihn an.
„Naja..." Fing Bao Tian an sich langsam zu erklären.
„Das ist nicht so einfach zu erklären...also da war diese Veranda und diese...Situation. Also ich meine...hätte ich nichts getan wäre sie wahrscheinlich auch von alleine bewusstlos geworden, aber sie hätte gewiss vorher geschrien wie am Spieß...Ich denke, es war so das Richtige und ich meine, glaubst du mir das ich ihr Herz hab brechen hören als ich hinter ihr stand? Sowas sieht man schließlich nicht alle Tage...und sie tat mir leid und ich...ich musste was tun. Es ist gewiss ein Schock den man nicht mal eben so schnell wieder vergisst. Stell dir vor alle anderen hätten..."
Bao Tian verfiel in einen nuschelnden Monolog, wärend er sich die ganze Zeit dabei am Kopf kratzte oder an dem weißen Band an seinem Zopf spielte.

Lan Xichens Blick dagegen wurde immer mürrischer und er legte seinen Kopf bei jedem Satz schiefer auf die Schulter, während sich eine kleine Zornesfalte zwischen seine Augenbrauen legte. Als er das Gestammel und Geplapper nicht mehr länger ertrug, fiel er Bao Tian plötzlich ins Wort:
„Tian, schluss jetzt. Sag es doch jetzt endlich. Was soll sie bitte in der Cloud Recesses gesehen haben was so furchterregend gewesen sein soll?

Bao Tian zuckte plötzlich zusammen und er richtete sich wieder gerade auf und stand kerzengerade vor Lan Xichen.
„Ähh also..." Stammelte er los.
„Jetzt nicht ausflippen Huan aber...sie hat SIE gesehen." Flüsterte Bao Tian herüber.

Lan Xichens Stirn legte sich noch krauser als er sich weiter nach vorne lehnte.
„Wen?" Fragte er ungeduldig nach.

Bao Tian seufzte auf.
„Na wen schon. Unser Liebesglück hier in der Cloud Recesses. Die beiden Unzertrennlichen. Das Symbol und Beispiel wenn sich Treue auszahlt. Oder ander gesagt, wenn Feuer und Eis endlich zu einander finden?!"

Lan Xichen zog eine Augenbraue nach oben. Mit einem hohen Ton fragte er: „Wangji und Wei Wuxian?"

Bao Tian lehnte sich nach vorne und klopfte Lan Xichen auf die Schulter. Seine Augen weiteten sich und über sein Gesicht lief ein erleichtertes Strahlen.
„Richtig!" Sagte er, während er seinen Zeigefinger hoch in die Luft hielt.

Doch Lan Xichen schaute imme noch sichtlich irritiert drein und die vielen Fragezeichen über seinem Kopf waren kaum zu übersehen.
„Und was soll bitte daran so schlimm sein, wenn sie die beiden zusammen gesehen hat?"

Bao Tian fiel plötzlich alles aus dem Gesicht und leicht verzweifelt klatschte er sich mit der flachen Hand vor seine Stirn.
„Herr Gott nochmal, Huan. Muss ich es etwa aussprechen...Sie wurde Zeuge wie DEIN kleiner Bruder, mit seiner geliebten „Dame", es wie die wilden Kanickel auf der Veranda unseres Banquets getrieben haben!"
„...Und es wäre nicht ihr erster Zeuge..." Nuschelte er noch leise hinterher.

Lan Xichens Augen weiteten sich plötzlich ins unermessliche und sein Mund klappte vor Empörung weit auf, während ihm glatt die Luft wegblieb und er fassunglos Bao Tian anstarrte.

-Jetzt hat er es verstanden!- Dachte sich Bao Tian, während er den Kopf nachdenklich schüttelte.

Während Lan Xichen noch erstarrt wie eine Eissäule vor ihm stand und ihm offensichtlich noch die richtigen Worte fehlten, stupste Bao Tian ihn an und strich über seine Schultern.
„Nicht ohnmächtig werde großer Bruder. So etwas kann ja mal im jugendlichen Leichtsinn passieren, oder?"

„Jugendlicher Leichtsinn?" Fragte Lan Xichen vorwurfswoll als er seine Stimme anhob.
„Wangji ist über 30. Wo soll da noch der jugendliche Leichtsinn sein?"

Bao Tian zuckte ahnungslos mit den Schultern.
„Huch, die Zeit rast aber auch. Die kleinen werden so schnell groß."
Seine Stimme hatte einen ironischen Unterton, als er erneut seinen Zeigefinger auf seine Lippen legte.
„Psssssst...Und Nicht so laut, du weckst sie noch." Zischte Bao Tian erneut Lan Xichen an während er auf Gao Lee in seinem Bett zeigte.

Doch Lan Xichen schüttelte nur verzweifelt den Kopf, als er mit seinen Fingern über seine Schläfen strich und leise nuschelte:
„Die beiden machen mich manchmal echt fertig...Ach was rede ich da, ihr alle drei. Ich muss sofort Wangji suchen."

Über Bao Tians Lippen flog noch ein belustigtes Lächeln, als er schnell einen Schritt auf Lan Xichen zu machte und ihn ruckartig am Arm packte.
„Nicht so schnell. Hier geblieben. Um Wangji kannst du dich später kümmern, aber jetzt hilf mir erstmal wegen Gao Lee. Bitte!" Bao Tian schaute Lan Xichen flehend an, als er ihn am Arm wieder richtung Bett zog.

Lan Xichen löste Bao Tians Griff an seinem Arm und zog ruckartig seinen Arm wieder zurück. Unzufrieden schnaufte er.
„Wieso sollte ich dir helfen? Das dort ist dein Problem."

Bao Tian klimperte mit seinen Augen und legte einen bestechenden Dackelblick auf.
„Bitte Huan. Lösche ihre Erinnerungen. Ich habe sie jetzt nur schlafen gelegt aber was sollen wir machen wenn sie wieder aufwacht? Den Schock wird sie niemals verkraften."

Lan Xichens Augen weiteten sich.
„Ihre Erinnerungen soll ich löschen? Tian, weißt du was du da von mir verlangst? Es gehört sich nicht in den Erinnerungen anderer Menschen einzugreifen. Es ist nicht so einfach und gerade so gemacht."

Bao Tian seufzte laut auf.
„Ich weiß, ich weiß. Aber wir können es doch nicht so lassen. Es sind vielleicht 2 oder 3 Sekunden ihres Lebens, die du ihr nehmen sollst. Sie wird sie schon nicht vermissen und glaube mir, wir alle haben etwas davon, wenn du ihr diesen Schock ersparst."

Lan Xichen blickte auf Gao Lee hinunter, welche friedlich wie ein Engel im Bett lag und zufrieden schlief. Sie trug einen angenehmen und glüklichen Gesichtsausdruck und es war nicht schwer zu erraten, dass sie gerade von etwas sehr schönem Träumen musste.

Bao Tian musterte derweilen Lan Xichens angespanntes Gesicht und vorsichtig berührte er von hinten seine Hand und sagte leise:
„Sieh sie dir nur an, Huan. Es sind nur 3 Sekunden ihres Lebens. Du kannst sie doch nicht so hier zurück lassen im Bett. Bitte."

Lan Xichen war mit sich selbst am hadern, doch als er das Wort "Bett" hörte, verdunkelte sich plötzlich wieder seine Miene. Eine kleine Zornesfalte legte sich wieder zwischen seine Augenbrauen und mit unheilvollem Unterton sagte er:
„Bett? Stimmt, Bett. Das erinnert mich, in wessen Bett sie überhaupt liegt. Ich soll dir helfen? Sag mir, Tian. Es hätte tausend Betten in der Cloud Recesses gegeben. Warum liegt sie ausgerechnet in deinem und warum hast du mich nicht gesucht, wenn du von mir möchtest, dass ich ihre Erinnerungen lösche?"
Lan Xichen warf Bao Tian einen erzürnten Blick herüber und er zog ruckartig seine Hand zurück.

Bao Tian stockte für einen Moment.
-Wieso ist er jetzt plötzlich sauer?- Dachte er sich, während er ernsthaft darüber nachdachte, woher der plötzliche Gemütswandel kam.
„Ähm..." Begann Bao Tian.
„Es war dunkel, ich stand mit ihr draußen und ich wusste im ersten Moment nicht wohin mit ihr, außer ersteinmal da weg.
Wo hätte ich sie denn hinbringen sollen? Ich wusste nicht wo sich ihr Zimmer befindet und mitten in der Nacht in die Gemächer der Damen einzufallen dachte ich, wäre auch keine gute Idee."

Lan Xichen unterbrach ihn und fiel ihm ins Wort.
„Aber sie in dein Bett zu bringen war eine gute Idee?"

Bao Tians Augen weiteten sich. Verwundert blickte er Lan Xichen mit großen Augen an.
„Hätte ich sie etwa in dein Bett bringen sollen?" Fragte er mit Unverständnis nach.

„Hmpf." Schnaufte Lan Xichen.
"Es hätte viele andere Möglichkeiten gegeben, ohne das man sie direkt in sein eigenes Bett hätte befördern müssen."
Lan Xichen´s Stimme war etwas schrill. Sie war höher als sonst und es klang verletzlich und unsicher.

Bao Tian dämmerte es langsam. Für einen kurzen Augenblick flog ein zufriedenes Schmunzeln über seine Lippen, während er Lan Xichen betrachtete, der gerade unwissend in einen Monolog verfiel und die Emotionen der Eifersucht nur so aus ihm sprudelten.

Bao Tian machte wieder einen Schritt auf Lan Xichen zu. Von Hinten legte er seinen Kopf nah an Lan Xichens linkes Ohr und mit seiner rechten Hand strich er über den edlen Stoff an Lan Xichens Arm.
„Huan..." Hauchte er.
„Hör nur deine Stimme wie sie singt. Du wirkst angespannt und nervös. Man könnte meinen, etwas bewegt dich, emotional."

Lan Xichen verstummte plötzlich. Und erschrocken starrte er nach vorne, während er wie eine Eissäule erstarrte und Bao Tians Worten in seinem Ohr lauschte.

Bao Tian schmunzelte.
„Hier, aus deiner Kehle entspringt etwas."
Bao Tian fasste mit seinem Arm um Lan Xichen herum und berührte mit Zeige und Mittelfinger Lan Xichens Kehle. Langsam lies er seine Finger auf der zarten Haut nach oben fahren, richtung Kinn.
„Man könnte meinen, dass es nur so aus dir sprudelt. Ich bin mir unsicher, aber könnten diese zarten, schrillen Töne die gerade deine Lippen verlassen, etwa..." Bao Tian legte seine Finger auf Lan Xichens Lippen, als er mit seinem Mund noch näher an Lan Xichens Ohr heran ging und ihm dann direkt ins Ohr hauchte:
„...ist es etwa die bittersüße Eifersucht die ich hier höre?"

Lan Xichens Augen weiteten sich und sein Herz setzte für einen Schlag aus. Er holte einmal tief Luft, während er ein nervöses Gefühl in seiner Brust vernahm.
„Unfug!" Zischte er und er griff nach Bao Tian´s Hand und packte ihn am Handgelenk.

Doch Bao Tian´s Augen formten sich zu kleinen Schlitzen, als er schadenfroh Lächelte. Leise flüsterte er in Lan Xichen´s Ohr:
„Wenn es nur Unfug ist. Dann verratet mir, mein Herr, warum schlägt euer Herz so schnell?" Bao Tian legte seine andere Hand auf Lan Xichen´s Brust und drückte ihre beiden Körper fest aneinander.

Bum Bum Bum

Bao Tian spürte Lan Xichen´s kräftigen Herzschlag wie er aufgeregt zu flattern begann. Mit seiner Nasenspitze fuhr er an Lan Xichen´s Hals entlang, während er mit seiner anderen Hand ein paar mal über das pochende Herz hin und her strich.

Lan Xichen spürte Bao Tian´s warmen Atem in seinem Nacken und während eine leichte Wärme ihm ins Gesicht stieg, biss er sich auf seine Backenzähne.
„Hör auf mit mir zu spielen, Tian. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt."
Sagte er kurz und trocken. Dabei lies er Bao Tian´s Hand langsam wieder los. Doch als er sich gerade von Bao Tian abwenden wollte, drückte dieser plötzlich mit seinem Arm zu und presste ihn wieder nach hinten. Mit einem kleinen Ausfallschritt kippte Lan Xichen nah hinten und stieß mit seinem Rücken gegen Bao Tian´s Brust. In sekundenschnelle schlungen sich zwei Arme um ihn herum und hielten ihn in einer innigen Umarmung an Ort und Stelle fest.

„Tian..!" Zischte Lan Xichen leicht erschrocken, als er begann sich hin und her zu winden um sich aus Bao Tian´s Klammergriff wieder zu befreien.

„Wo willst du hin?" Brummte eine tiefe Stimme von hinten in Lan Xichen´s Ohr.
„Wir sind noch nicht fertig."

„Fertig?" Fragte Lan Xichen entrüstet.
„Ich wüsste nich, womit wir angefangen hätte ?" Seine Stimme klang leicht aufgebracht und mit ruckartigen Bewegungen versuchte er sich aus Bao Tian´s Griff zu befreien.

Bao Tian lachte leise.
„Aber ich höre es doch. Dein Herz, wie es pocht. Ich glaube dein Körper hat schon mit etwas angefangen. Du solltest dich ihm nicht widersetzen, Huan" Bao Tian strich behutsam mit seiner linken Hand durch Lan Xichen´s seidiges Haar und legte es über die rechte Schulter herüber. Damit legte er Lan Xichen´s blassen Nacken frei und Bao Tian streckte seine feuchte Zunge lang heraus und leckte an der zarten Haut entlang.

„Ah!" Stöhnte Lan Xichen leise auf, als vor Schock ein Zucken durch seine Glieder fuhr.
Seine Augen weiteten sich als Bao Tian begann die Haut in diesem sensiblen Bereich zu küssen und zu liebkosen.

Bum Bum Bum

Lan Xichen hörte seinen eigenen Herzschlag und sein Puls pochte in seinem Kopf. Das Blut rauschte durch seine Adern und er bekam ein nervöses Kribbeln in seinem Bauch.
„Tian, Hör auf. Nicht hier."

„Warum nicht hier? Dies ist mein Zimmer! Ich bin hier der Herr!" Hauchte Bao Tian in Lan Xichen´s Ohr, während er begann an dem zarten Ohrläppchen zu spielen. Er nippte ein paar mal zaghaft daran, bevor er es ganz in seinen Mund nahm.

„Hm" Brummte Lan Xichen, als er seine Augen kurz zusammenkniff.
„Weil hier vielleicht gerade jemand vor uns liegt." Zischte er zickig, doch in diesem Moment fuhr Bao Tian´s warme, große Hand in Lan Xichen´s Ausschnitt und strich über die nackte Brust.

„Ah" Stöhnte er erneut vor Schock auf, als er nach Bao Tian´s Hand griff und seinen Arm fixierte.
„Tian...Stopp!"

Doch Bao Tian war schon an seinem zarten Nippel angelangt und während er begann ihm penetrant seine volle Aufmerksamkeit zu schenken, biss Bao Tian ein paar mal in Lan Xichen´s Hals und lies den Puls seines Herren noch höher schnellen.

Lan Xichen´s Atmung wurde unruhig und er strampelte immer wieder ruckartig los, um sich nicht doch aus Bao Tian´s festem Griff zu befreien. Doch seine Arme umschlungen ihn schwer wie Blei und ihre Körper waren dicht aneinander presst.

Bao Tian´s linke Hand wanderte schließlich wieder aus dem Aussschnitt heraus, bahnte sich einen Weg an seinem Oberkörper hinunter und er streichelte ein paar mal über Lan Xichen´s Taille, bevor er schließlich den Gürtel öffnete und ihn zu Boden fallen lies.

Lan Xichen zuckte zusammen, als seine Robe sich ein Stück öffnete und Bao Tian mit seiner Hand den Stoff auf seiner Brust weiter auseinander zog.

„Tian!" Erklang Lan Xichen´s feine Stimme.
„Hör auf, sofort! Du hast den Versand verloren." Jappste er aufgeregt.

Doch Bao Tian lachte, als er seine Nase tief in Lan Xichen´s Haare vergrub. Er atmete einmal tief ein, während er mit Leichtigkeit Lan Xichen´s unentschlossene Ausbruchsversuche zum Erliegen brachte.
„Du musst mich schon ernsthaft abweisen, Huan. Ansonsten nützt dir all dein halbherziges Gestrampel nichts."

In diesem Moment packte Bao Tian mit beiden Händen vorne in Lan Xichen´s Kragen und zog die edlen Stoffe an seinen Schultern herunter. Eine Haut, so rein und weiß wie der feine Winterschnee kam zum vorschein und Bao Tian konnte nicht widerstehen und versenkte hingebungsvoll seine Zähne in der zarten Haut.

Lan Xichen streckte seinen Kopf in den Nacken und sein Mund öffnete sich, während seine Augen sich angespannt schlossen.
„Argh" Keuchte er aus seiner Kehle, als Bao Tian mit beiden Händen gleichzeitig über seine nackte Brust strich und zwischen Zeigefinger und Daumen die beiden rosé farbenden Nippel stimulierte.

Bao Tian wurde etwas ruppig und während er mit Mund und Zunge Lan Xichen´s Schultern penetrant behelligte, begannen seine Finger an den kleinen Nippeln so lange herumzudrehen, bis diese ganz rot und steif wurden. Dazu presste er seine Hüfte fest an Lan Xichen´s Hintern und dieser konnte unverkennbar etwas hartes und steifes spüren, welches sich von hinten unanständig gegen ihn drückte.

Lan Xichen biss sich auf seine Unterlippe, während er einen gequälten Gesichtsausdruck trug.
„Tian, ich meine es ernst. Lass es...ich..."Sstammelte er, als er plötzlich leise aufquiekte und sich schnell die Hand vor seinen Mund hielt.

Bao Tian hatte mit einem beherzen Griff in Lan Xichen´s Hose gegriffen und als er mit seinen Fingern zudrückte und begann Lan Xichen´s Glied zu streicheln, zuckte dieser am ganzen Körper zusammen.

Bao Tian entfleuchte ein vergnügtes Lächeln über die Lippen, gefolgt von einem zufriedenem tiefen Brummen.
„Huan, du bist schon halb hart. Macht es dich an, vor einer schlafenden holden Maid berührt zu werden?"

„Nicht!" Nuschelte Lan Xichen hinter seiner Hand hervor. Er zog die Luft laustark durch seine Nase und er kniff seine Augen fest zusammen, als seine Knie zu zittern begannen.

Bao Tian leckte mit seiner feuchten Zunge durch Lan Xichen´s Ohrmuschel, während auch seine zweite Hand in der Hose verschwand. Als er mit geschickten Handgriffen Penis und Hoden gleichzeitig massierte knickte Lan Xichen plötzlich ein und rutschte an Bao Tian herunter.

„Ah" Kam ein unterdrückter Stöhner aus seinem Mund, als seine Knie den Boden berührten und er sich mit beiden Händen auf der Bettkante abstützte.

Bao Tian hielt ihn fest und ging mit ihm langsam in die Knie. Während er hinter Lan Xichen hockte und seine zwei großen Hände Lan Xichen´s Körper gierig überrall berührten wo es ihnen nur beliebte, hörten sie plötzlich einen leisen Seufzer.

Sofort erstarrten beide in ihrer Bewegung und blickten mit geweiteten Augen auf Gao Lee, welche im Schlaf einmal laut aufatmete und sich auf die Seite drehte. Ihre Wimpern zuckten und ihre Händen krallten sich fest in die weiche Bettdecke.
Das Bett knackte leise und Lan Xichen blieb das Herz vor Schock stehen, als er fassungslos in ihr unschuldiges Gesicht blickte. Halbnackt und entkleidet thronte er genau neben ihr, während Bao Tian´s warmer Atem von hinten aufgeregt in seinen Nacken blies.

Bao Tian flüsterte leise:
„Psssssst. Du musst still sein , Huan. Sonst wacht sie noch auf."

Lan Xichen´s kreideweißes Gesicht schaute mehr als besorgt drein. Er wollte sich von Bao Tian losreißen und die Flucht aus dieser peinlichen Situation ergreifen, doch Bao Tian hielt ihn fest an sich dran gedrückt und lies ihn nicht gehen.

„Tian, lass mich gehen." Wimmerte Lan Xichen leise und leicht aufgelöst. Doch Bao Tian festigte nur seinen Griff und schob seine Hände wieder in Lan Xichen´s Hose.

„Ah" Stöhnte Lan Xichen leise auf, als Bao Tian seine Vorhaut nach hinten schob und begann mit seinem Zeigefinger die emfpindliche Eichel zu streicheln.

„Ich lass dich nicht gehen." Hauchte er von hinten, während er Lan Xichen´s Hosenbund öffnete und nach unten zog. Lan Xichen´s steifes Glied stand nun provokant nach oben und es war mehr als ersichtlich, wie erregt er zu seien schien.

„Sie wird schon nicht aufwachen, keine Sorge. Du musst nur still sein." Flüsterte Bao Tian von hinten.

Lan Xichen´s Herz schlug vor Aufregung so wild, dass er das Gefühl hatte es würde gleich jede Sekunde aus seiner Brust herausspringen. Er schnappte unrhythmisch nach Luft, während er fassungslos in seinen Schritt starrte und Bao Tian´s Hände dabei beobachtete, wie sie ihm in geschicktem Einklang die Schamesröte ins Gesicht trieben.

Langsam wurde es feucht und warm in Lan Xichen´s Schritt und während die ersten Tropfen aus seiner Spitze quollen und Bao Tian´s Hände befeuchteten, erfüllte Lan Xichen´s leises Gestöhne und Gewimmer den Raum.

Bao Tian´s Atmung wurde ebenfalls rau und unruhig und während seine Hüfte schon langsam anfing sich rhythmisch vor und zurück zu schieben, legte Lan Xichen seinen Kopf nach hinten auf Bao Tian´s Schulter ab.
„Tian, Tian...Stop!" Stöhnte er, als Bao Tian das Tempo seiner Hände erhöhte und Lan Xichen in seiner Hand noch größer anschwoll.

Plötzlich zog Bao Tian seine rechte Hand zurück und er streckte Zeige und Mitelfinger aus und berührte Lan Xichen´s Lippen.
„Huan, mach den Mund auf." Sagte er leise in Lan Xichen´s Ohr und obwohl Lan Xichen innerlich versuchte sich dagegen zu wehren, öffnete er wie befohlen seinen Mund und Bao Tians´s langen Finger glitten in seine Mundhöhle.

Lan Xichen schloss akzeptierend seine Augen, als er Bao Tian´s steifes Glied immer stärker gegen seinen Rücken spürte.

„Leck!" Befahl ihm Bao Tian und während Lan Xichen´s Puls rasant anstieg und ein elektrisierendes Kribbeln durch seinen Körper schoss, saugte und leckte er an Bao Tian´s Fingern, bis diese feucht und glänzend waren.

„Gut so." Flüsterte Bao Tian von hinten, als er seinw Finger wieder heraus zog. Seine Hand tauchte unter den langen Stoffen von Lan Xichen´s Robe ab, als er seinen Sect Leader zwischen den Pobacken berührte. Langsam führte er einen ersten Finger ein und Lan Xichen stöhnte leise auf, als sich seine Finger hilfesuchend in das Bettlaken krallten. Lan Xichen schüttelte seinen Kopf, als er nicht glauben konnte, was sie gerade vor einer schlafenden Person taten.

Bao Tian der von hinten sein Kopfschütteln beobachtete, schnaufte leise durch seine Nase.
„Absurd und aufregend zugleich, nicht wahr?" Bao Tian schob einen zweiten Finger nach und während er Lan Xichen´s Loch weiter ausdehnte, küsste er die nackten Schultern, welche sich ihm freizügig anboten.

Lan Xichen schloss genussvoll seine Augen, als er leise über seine Lippen murmelte:
„Du bist verrückt...absolut verrückt...ah...mhh..."

Bao Tian streckte seinen Kopf nach vorne und lächelte. Mit näkischem Ton flüsterte er:
„Ich weiß!"

Langsam zog er seine Finger wieder heraus, als Lan Xichen das Rascheln von Stoff hörte. Bao Tian´s Gürtel klimperte leise und dann packten zwei große Hände an Lan Xichen´s Hüfte, nahmen die Stoffe seiner Robe zur Seite und ein paar lange Finger spreitzten die runden Pobacken auseinander.

Lan Xichen öffnete seine Augen und er blickte ängstlich in Gao Lee´s schlafendes Gesicht. Er spürte wie sein Puls noch höher anstieg und seine Atmung kam ins Stolpern.
„Tian, nicht!" Sagte er zögernd, als er den Kopf zur Seite drehte und Bao Tian flehend anblickte. Seine Finger krallten sich immer tiefer in das Bettlaken, als er in Bao Tian´s verruchtes Gesicht blickte.

Doch dieser schloss nur seine Augen und rutschte mit seiner Hüfte näher heran.
„Doch!" Sagte er entschlossen, als er seinen steifen Penis in die Hand nahm und ihn gegen Lan Xichen´s Loch presste.

Lan Xichen´s Augen weiteten sich und sein Mund öffnete sich, als die Spitze von Bao Tian´s steifem Glied begann sich in ihn hineinzuschieben.

„Argh" Ächzte Lan Xichen aus seiner Kehle und seine linke Hand wanderte nach hinten an seiner Hüfte vorbei und krallte sich tief in Bao Tian´s kräftigen Oberschenkel.

Bao Tian verzog dabei sein Gesicht schmerzerfüllt.
„Huan, du musst dich entspannen!" Seine rechte Hand streckte sich wieder nach Lan Xichen´s Schritt aus und er strich ein paar mal über das pralle Glied, bevor er begann mit seinem Zeigefinger die Eichel zu massieren.

„Ah" Quiekte Lan Xichen auf. Es war zu stimulierend, zu erregend wie Bao Tian gleichzeitig seine Eichel berührte und dazu noch Stück für Stück weiter in ihn eindrang. Sein Loch wurde weit auseinander gespreitzt und durch die Aufregung war er so eng, dass Bao Tian nur mit Mühe langsam voran kam, was das Gefühl des Eindringends noch verstärkte.

Beide schnauften auf, als Bao Tian bis zum Ende Lan Xichen mit seinem großen, heißen Glied gefüllt hatte.

Es fühlte sich warm und feucht in ihm an und Bao Tian musste seine ganze Selbstbeherrschung zusammen nehmen, um nicht ungezügelt seinem Verlangen nachzugehen.

Einen Moment verharrten sie in dieser Position und Bao Tian lies langsam seine Hand auf Lan Xichen´s steifem Glied auf und abfahren, während seine andere Hand noch einmal begann an einem harten Nippel zu spielen. Mit seinen zarten Lippen küsste er auf Lan Xichen´s anmutig, muskulösem Rücken auf und ab und Lan Xichen biss sich auf seine Unterlippe, während er versuchte sein lautes Gestöhne zu unterdrücken.

Lan Xichen´s Loch weitete sich ein wenig und während seine stetig ansteigende Erregung dafür sorgte, dass sich die Muskeln langsam entspannten warf Bao Tian noch einen letzten Blick auf Gao Lee, um sich zu vergewissern, das sie auch tatsächlich noch schlief.

Leise flüsterte er in Lan Xichen´s Ohr: „Bereit?"

Noch bevor Lan Xichen etwas erwidern konnte, zog Bao Tian plötzlich seine Hüfte wieder zurück um dann langsam, aber tief, seine Hüfte wieder vorzuschieben.

Lan Xichen´s Augen weiteten sich und als sein Mund sich weit öffnete, bereit jede Sekunde einen lauten Ton aus seiner Kehle zu pressen, streckte Bao Tian schnell seine Hand nach vorne aus und bedeckte seinen weit geöffneten Mund.

Lan Xichen schnaufte wie wild durch seine Nase, während er den Kopf nach hinten in Nacken legte und Bao Tian seine Lippen fest verschlossen hielt. Nur ein Gemurmel und Gejammer war noch zu vernehmen, als Bao Tian seine Hüfte rhythmisch vor und zurück stieß.

Das Bett wackelte leicht und während Bao Tian sein Tempo auch noch erhöhte, streckte Lan Xichen seinen rechten Arm über seinen Kopf nach hinten und packte mit seiner Hand um Bao Tian´s Nacken.

Bao Tian schloss zufrieden seine Augen, als er seine Wange fest an Lan Xichen´s drückte.

Ihre Atmung wurde lauter und während Bao Tian Lan Xichen kraftvoll von hinten nahm, klammerte sich Lan Xichen mit seiner rechten Hand in Bao Tian´s Nacken fest, während seine linke Hand noch immer Halt an dem kräftigen Oberschenkel hinter sich suchte.

Lan Xichen wäre vor Scham und Erregung fast in Ohnmacht gefallen, als sein Blut durch seinen Körper schoss und er vor lauter Aufregung schlecht Luft bekam.

Bao Tian bemerkte den Zwiespalt in dem sich Lan Xichen befand und so löste er langsam wieder seine Hand von Lan Xichen´s Mund, als er von hinten erneut leise „Pssssssst" zischte.

Lan Xichen zog einmal ruckartig den Sauerstoff in seine Lunge und presste ihn angestrengt wieder heraus, während er versuchte sein Gestöhne zu unterdrücken.

Bao Tian veränderte schließlich leicht seinen Winkel und als er mit seiner Hand hart über Lan Xichen´s steifes Glied rubbelte, traf er bald bei jedem Hieb, einen sehr empfindlichen Punkt, an Lan Xichen´s innerer Wand.

„Ah" Stöhnte Lan Xichen auf, während seine Hand in Bao Tian´s Haare griff und er kraftvoll einmal daran zog.
„Tian...Tian...Ich komme..." Jappste er und auch Bao Tian war seinem Höhepunkt nahe.

Ein unvermeindliches Kribbeln schoss durch ihre Körper und als Lan Xichen erwartend seine Augen schloss und Bao Tian zu seinen letzten Hieben ansetzte, hörten sie plötzlich einen klaren, gleißenden Schrei, welcher den Raum zum Beben brachte.

Lan Xichen riss sofort seine Augen weit auf und als er und Bao Tian erschrocken nach vorne starrten, blickten sie plötzlich in ein schockiertes Frauengesicht, welches mit unfassbar geweiteten Augen sie anstarrte und mit einer zarten Frauenhand einen ebenso fassungslosen roten Mund bedeckte.

Gao Lee stützte sich auf ihrem Unterarm seitlich ab und während ihr Herz vor Schock aussetzte und ihr Atem ihr im Hals stecken blieb, trat ein kurzer Moment der unausweichlichen, peinlichen Stille ein, als alle drei wie zu Eissäulen erstarrt, fassunglos voreinander saßen und sich anstarrten.

Bao Tian war der erste, der in dieser aussichtslosen Situation in der Lage war sich zu rühren und so machte er plötzlich einen gewaltigen Satz nach vorne und streckte seine Hand weit nach Gao Lee aus.

Dabei stieß er automatisch sein Glied noch einmal kraftvoll in Lan Xichen und rammte ungebremst diesen mit seiner Hüfte vor das Bett.

Das Bett knackte laut und Lan Xichen flog mit seinem Oberkörper nach vorne auf das Bett, während Bao Tian´s Arm sich weit über ihn ausstreckte und er mit seinem Zeige- und Mittelfinger Gao Lee gerade so an der Stirn berührte.

Ihr erschrockener Blick lies einem das Blut in den Adern gefrieren.

Ein heller Schimmer spiritueller Energie leuchtete plötzlich auf und traf Gao Lee´s Stirn, als ihre Augen sich sofort schlagartig wieder schlossen und sie rückwärts auf das Bett schlug. Dabei stieß ihr Kopf noch auf die Bettkannte und ihre Haare flogen durch den Windzug nach oben, ehe sie wieder regungslos auf dem Bett zum Liegen kam.

Lan Xichen stützte sich mit seinen Unterarmen auf dem Bett ab, während er regungslos auf Gao Lee´s schlafendes Gesicht starrte. Die Emotionen und Gefühle die gerade durch seinen Körper schossen, waren nicht in Worte zu fassen und sein schneeweißes Gesicht, welches so aussah als hätte gerade seine Seele seinen Körper verlassen, erweckte in einem das Mitleid.

Bao Tian atmete einmal tief ein, als er sich langsam wieder nach hinten auf seine Knie fallen lies und sein steifes Glied heraus zog. Er schloss für einen Moment seine Augen und schluckte schwer, als ihm die peinliche Wahrheit überrannte, dass er in diesem Fall und ohne jegliche Umschweife, die volle Schuld und alle Konsequenzen auf sich nehmen müsste.

Vorsichtig legte er seine Hände auf Lan Xichen´s Schulter, als er sich mit seinem Kopf näher heran lehnte.
Ganz nah an Lan Xichen´s Ohr flüsterte er leise mit einem durchaus schuldigen Unterton:
„...Ups...! Vielleicht...bist du jetzt doch bereit ihre Erinnerungen zu löschen?"

Lan Xichen´s Mund öffnete sich leicht, als er zum ersten Mal nach dem Schock wieder Luft holte. Seine Brust hob sich einmal deutlich sichtbar an und wieder ab, während seine Lippen zu zittern begannen.
Doch sein Gesicht blieb unverändert blass und ihm stand eine fassunglose Leere ins Gesicht geschrieben, als Bao Tian hinter ihm plötzlich leise zu kichern begann. Der Klang seiner belustigten Stimme hallte wie ein Donnerschlag in Lan Xichen´s Ohren nach und während er ernsthaft an den Verlust jeglicher Ehre und Stolz nachdachte, brachte Bao Tian´s leises Gekicher eine dermaßene Absurdität in diese Stituation, dass Lan Xichen´s Herz nicht wusste damit umzugehen und so entlies es ihn in einer noch minutenlang anhaltenden Schockstarre, in Bao Tian´s warmen Armen.