Chapter 18.13

Er lief aufgebracht in seinem Thronsaal auf und ab. Seine lange Robe flatterte bei jeder forschen Umdrehung von dem Windzug auf.

Zwei Wachen standen still neben der großen Eingangstür und beobachteten ihren Herren, bei dem sich seit zwei Tagen eine immer tiefere Zornesfalte zwischen die Augen gelegt hatte. Er war rastlos und unglaublich reizbar.

Plötzlich hörte man schnelle Schritte und wie sich jemand rasch dem Thronsaal näherte.

Jiang Cheng blickte ruckartig auf und erwartete mit großen Augen den Bericht des Mannes, welcher jede Sekunde zur Tür herein kommen würde.

„MEIN HERR!" Rief ein jüngerer Cultivator vom Yunmeng Clan aus, als er zügig in die offene Tür gelaufen kam und sich dann schnell verneigte.

Jiang Cheng kam mit großen, hastigen Schritten auf ihn zu.
„Was ist?" Fragte er ungeduldig.
„Habt ihr ihn etwa gefunden?"

Doch der junge Cultivator schüttelte verneinend den Kopf.
„Nein mein Herr, bislang keine Spur!"

Jiang Cheng's Gesicht zog sich kraus über so viel Inkompetenz.
„Dann sucht weiter! Wenn ihr ihn bis heute Abend nicht gefunden habt, dann gehe ich morgen früh selber los und gnade euch Gott, wenn ich ihn vor euch finde!"
Sagte er forsch und mit einer klaren Ansage.

Die Wachen an der Tür und der junge Cultivator zuckten zusammen.
„Sehr wohl!" Sagte er schnell, während er sich noch einmal verneigte und dann flinken Schrittes wieder hinaus zur Tür lief.

Jiang Cheng drehte sich ruckartig wieder um und ging aufstampfend zurück zu seinem hölzernen Thron.
Langsam lies er sich darin fallen und seufzte einmal laut auf, als er sich mit seiner rechten Hand durch die Haare fuhr.
Leise und so, dass ihn niemand hörte, nuschelte er verzweifelt:
„Wo bist du nur Sun Yan? Wie kannst du mich nach allem was gewesen ist einfach so verlassen? Ich drehe noch durch vor Sorge!"


Sun Yan lies die Stadt, die Taverne und Xiao Ming langsam hinter sich. Die große Hauptstraße auf der er sich befand führte bald an einem dichten Wald vorbei.
Er brauchte eine Pause, kurz Zeit für sich alleine und eine Zuflucht, wo ihn niemand störte.

Er schlug kurzentschlossen einen Haken und verschwand in den Wald ein. Nachdem er ein Paar Schritte in dem Dickicht abgetaucht war blieb er plötzlich stehen.
Die ganze Zeit über hatte er sich vor Xiao Ming zusammen gerissen, die ganze Zeit wollte er sich nicht anmerken lassen, wie verletzt und zerstört seine Seele war, wie sehr er innerlich nach Hilfe flehte und wie zerbrechlich er doch war.

Doch jetzt, wo er ganz alleine im Dickicht stand, öffnete sich sein Herz und die vielen zurückgehaltenen Emotionen stürmten unaufhaltsam aus seinem Herzen.
Ihm wurde heiß und kalt zugleich, jegliche Kraft verschwand aus seinen Gliedern. Er fühlte sich wie ein Schatten seiner selbst, wie eine leere Hülle in der nichts zurück geblieben war.
Er richtete den Blick nach oben und schaute hinauf in die grünen Baumkronen. Er roch den Duft des Waldes und spürte den seichten Wind auf seiner Haut.
Sein Körper schmerzte. Jeder einzelne Zentimeter brannte und erinnerte ihn ohne erbarmen an das, was geschehen war.
Die Wunden in seiner Seele waren so groß, dass er alle Hoffnung verlor, jemals wieder der selbstbewusste, talentierte und stolze Cultivator aus Yumeng zu sein..

-Wie könnte er jemals wieder vergessen was geschehen ist?-

Sun Yan brach in sich zusammen und sackte auf den moosigen Waldboden.
Dabei schaute er weiterhin mit seinen trüben, grünen Augen gen Himmel. Er sah die hellen, warmen Lichtstrahlen, welche durch die Baumkronen fielen.
Es wirkte wie die warme Geborgenheit, die Rettung der Seele nach der er sich so sehr sehnte, aber doch zugleich so unerreichbar für ihn war.

Sun Yan streckte seine rechte Hand weit nach oben aus, so, als wollte er hilfesuchend nach dem hellen Licht greifen.
Dabei fiel plötzlich sein Blick auf seine geschundenen Handgelenke.

Schnell zog er seine Hand wieder zurück und betrachtete die Blutergüsse an seinen Armen.
Sie waren noch immer da. Und deutlicher als je zuvor.

Sun Yan fing plötzlich an mit seinen Händen wie wild über die Handgelenke zu rubbeln.
„Sie gehen nicht weg, warum gehen sie einfach nicht weg?" Sagte er leicht panisch.

Er rubbelte immer stärker, bis sich seine Haut schließlich krebsrot färbte.
„Nein ich will das nicht! Ihr sollt verschwinden! VERSCHWINDET!" rief er in Panik in den Wald hinein.

Seine Augen weiteten sich, als er schließlich auch noch mit seiner rechten Hand an seine Kehle faste.
„Überall sie sind überall!" Sun Yan's geschundene Haut begann zu jucken, die Vorstellung von seinem eigenene Körper widerte ihn an. Überall wo die Männer ihn angefasst hatten, began sein Körper zu brennen und zu stechen.

Plötzlich wurde ihm schwarz vor Augen und übel.

„Nein, nein, aufhören...!" Begann er zu Jammern. Er hielt sich seine Ohren zu, sein Herz begann vor Angst wie wild in seiner Brust zu schlagen. Schließlich konnte er es nicht mehr zurükhalten und lehnte sich nach vorne. Er begann zu Würgen und zu Spucken, als der Ekel ihm einen dicken Kloß in den Hals versetzte.

Sun Yan wischte sich mit seinem Ärmel über den Mund, als er sich langsam wieder hinsetzte und sich dann mit dem Rücken an einen Baum lehnte.
Er war in einem erbärmlichen Zustand und das Schamgefühl, an seiner selbstzerztörerischen Kraft, nicht mehr zu übertreffen.
Jetzt, wo er niemandem mehr etwas vor machen musste,
jetzt wo er vor niemandem mehr etwas beweisen musste,
jetzt wo er nur für sich alleine war,
gab es kein Halten mehr.

Sun Yan lies seine Hände kraftlos in das weiche Gras fallen.
„Ich hasse mich so..." Begann er zu Wimmern.
„Ich hasse mich...ich hasse mich...!" Wiederholte er mit gebrochener Stimme.

Die dicken Tränen seiner Verzweiflung begannen zu fließen, eine nach der anderen. Er lies alles raus und gab sich ergebend seinen Gefühlen hin.

-Denn wie hätte er auch so hemmungslos weinen sollen, in der Gegenwart einer jungen Frau?-


Es war spät am Abend, als Sun Yan endlich die Tore von Lotus Pier erreichte. Stundenlang hatte er im Wald verbracht und er brauchte bis zur Dämmerung, bis er die Courage aufbringen konnte, zurück nach Yunmeng zukehren.

Er kannte die Gegend wie seine Westentasche und so huschte er unter dem Deckmantel der Dunkelheit ungesehen an den Wachen vorbei. Er schlich sich zurück zu seinem Pavillon und als er heimlich durch seine Tür ging und sie mit einem leisen Knacken wieder hinter sich schloss, atmete er erleichtert auf.

Er hatte es wieder zurück nach Lotus Pier geschafft.
Er war zu Hause, in Sicherheit.
Aber irgendwie gab ihm dieses Gefühl nicht wirklich Frieden.

-Er war zwar wieder hier, wieder zu Hause aber wie genau sollte es jetzt weiter gehen?-

Sun Yan lies sich auf seine Knie fallen und hockte ersteinmal schweigend auf dem kalten Fußboden. In seinem Pavillon war es dunkel und nur ein Paar Lichtkegel fielen von draußen durch die Fenster herein.

Seine Augen waren ganz rot und geschwollen, von dem vielen weinen und das Zittern seiner Hände wollte noch immer nicht aufhören.


Jiang Cheng seufzte laut auf. Er war außer sich vor Sorge und wütend über die Unfähigkeit seiner Untertanen.
Empört stand er ruckartig auf und verlies seinen Thronsaal. Es war Zeit ins Bett zu gehen und am nächsten Morgen, würde er selber losziehen und nach Sun Yan suchen.

Alle Wachen wünschten Jiang Chang eine erholsame Nacht, als er trotzig und mit großen Schritten, zurück zu seinem Pavillon ging.
Dabei fluchte er immer wieder, schüttelte den Kopf und stampfe beim Gehen auf wie ein Elefant.

Als er über die Veranda zu seinem Pavillon lief blieb er einmal kurz stehen, denn Sun Yan's Pavillon war recht nah an seinem.
Einen Moment lang verharrte Jiang Cheng in seiner Position und seine Augen starrten fast schon ein Wunder erwartend, zu Sun Yan's Pavillon herüber.

Doch es war dunkel, kein Licht brannte in den Fenster und es war alles genauso leer, wie es am Abend davor und den Abend davor gewesen war.

Jiang Cheng seufzte noch einmal laut auf, als er gerade seinen Blick abwenden und seinen Weg fortsetzen wollte.

-Doch was war das?-

Ruckartig schnellte Jiang Cheng's Kopf wieder zurück in die Ausgangsposition, als er sich einbildete eine Gestalt in Sun Yan's Pavillon gesehen zu haben.
Jiang Cheng's Augen formten sich zu kleinen Schlitzen, als er angestrengt durch die Nacht herüber spähte.

Plötzlich war er der Meinung eine dunkle Gestalt durchs Fenster gesehen zu haben.

Bum Bum Bum

Jiang Cheng's Herzschlag begann wie wild zu schlagen.
„Sun Yan..?" Hauchte er fassungslos über seine Lippen, als er plötzlich lostürmte.

In seiner Gefühlswelt kam es zu einem Urknall und vollkommen aufgelöst und mit weit aufgerissenne Augen stolperte er hektisch zu Sun Yan's Pavillon herüber.
Er rannte über die Veranda, direkt auf die große Tür zu, als er mit einem gewaltigen Ruck die zweiflügelige Tür aufstieß.
„SUN YAN!" Rief er atemlos aus.

Sun Yan, der gerade dabei gewesen war sich ein paar frische Sachen für die Nacht herauszusuchen, erschrak sich so dermaßen, dass er alles fallen lies und kerzengerade vor Schock zusammenflog.

Ein leiser Ausruf der Verwunderung, verließ seine Lippen, als er mit weit aufgerissenen Augen in die offene Tür starrte.

Jiang Cheng konnte seinen Augen kaum trauen, als es wirklich Sun Yan war, der als wäre nichts gewesen, in der Mitte seines Pavillons stand.
Zum Greifen nahe und genau dort, wo er doch die ganze Zeit hingehörte, so als wäre er nie fort gewesen.

Ein Moment des Schweigens verging, während die beiden einfach nur sprachlos voreinander standen. Ein Feuerwerk der Gefühle brach in den beiden aus und jeder von ihnen brauchte einen Moment, um sich erst zu sortieren, um dann angebracht zu reagieren.

Jiang Cheng war der Erste von beiden, der zurück in seine Rolle fand. Seine weit aufgerissenen Augen formten sich wieder zurück in eine normale Größe, als er ganz in den Raum herein trat und die Tür hinter sich schloss.

Seine Atmung war noch immer aufgebracht und unruhig, er streckte seinen Rücken wieder gerade, als er mit großen Schritten auf Sun Yan zuging.
„Sun Yan..." Sagte er mit tiefer, dominanter Tonlage.

Sun Yan zuckte zusammen. Er stand regungslos auf seinem Fleck. Er war Emotional noch gar nicht bereit für diese Auseinandersetzung. Es war noch viel zu früh für ihn und er selbst war noch viel zu unstabil.

Doch Jiang Cheng, in der Dunkelheit zunächst nicht viel erkennend, versuchte zwar seine aufbrausenden Emotionen zu unterdrücken, doch trotzdem wetterte er ungehalten los. Er musste diesen aufgestauten Emotionen Luft machen.
„Kannst du mir verraten wo du gewesen bist?
Was fällt dir ein einfach so zu verschwinden? Wie alt bist du? Ich bin nicht deine Mama die hinter dir herlaufen muss.
Ich habe dich suchen lassen! Du hast ja keine Ahnung!
Seit wann bist du wieder hier? Wolltest du dich hier im Dunkeln etwa vor mir verstecken?"

Doch als Jiang Cheng in seiner wütenden Ansprache sich Sun Yan immer weiter näherte, ließen seine Augen langsam immer mehr Sicht zu und er erstickte jäh an seinen eigenen Worten, als er genau vor dem Jungen zum Stehen kam.

Er sah den jungen Mann vor sich, nahezu erstarrt vor Angst. Seine Kleider waren zerrissen, Blutergüsse an Hals und Händen.
Seine aufgeplatzten Lippen, in einem kränklich weißem Gesicht. Seine einst so funkelnden, grünen Augen waren stumpf, leblos und gerötet.

Und wo Jiang Cheng auch hinsah, konnte er nirgendswo mehr den Sun Yan wiederfinden, den er zuletzt noch vor zwei Tagen gesehen hatte.

Jiang Cheng's Augen weiteten sich vor Schock, als sein Mund sich fassungslos öffnete. Fast schon hilflos streckte er seine rechte Hand nach Sun Yan aus, als er sich sachte nach vorne lehnte und leise fragte.
„Was ist passiert?"

Doch Sun Yan wich Jiang Cheng's Hand wie ein geschundes Tier aus und ging einen Schritt zurück. Seine Körperhaltung verriet seine Angst vor der Berührung.
Er senkte seinen Blick und wagte es nicht Jiang Cheng in die Augen zu sehen.

Ein fürchterlicher Schock fuhr durch Jiang Cheng's Glieder, als er bemerkte, wie sich ein großer Keil zwischen ihn und Sun Yan gerammt hatte und obwohl der Junge nun endlich wieder da war und zum Greifen nahe vor ihm Stand, sich eine unüberwindbare Kluft zwischen ihnen aufgetan hatte. Sun Yan war so nah und doch so weit von ihm entfernt.

Jiang Cheng schluckte schwer, als er vorsichtig seine Hand zurück zog.
„Warum sagst du nichts? Was ist geschehen in den zwei Tagen?" Fragte er vorsichtig nach.

Doch Sun Yan's Atmung wurde unruhig, seine Brust hob sich schwer auf und wieder ab. Es war zu viel für ihn. In dieser momentanen Verfassung Jiang Cheng zu sehen, seinen Körperduft wahrzunehmen und seine besorgte Stimme zu hören, sorgte dafür, dass seine gerade unter Kontrolle gebrachten Emotionen wieder aufloderten.
Erneut kam das Fass zum Überlaufen und der Schmerz, die Angst und die Scham hatten seinen Körper wieder fest im Griff.
Er fühlte sich plötzlich wieder schwach und sein Mund zog sich kraus, als er erneut den Tränen nahe war.

Jetzt hier, wieder zu Hause, in seiner sicheren, bekannten Umgebung und in der Nähe von Jiang Cheng, fiel seine starre Festung wieder bröckelnd in sich zusammen und seine Seele brach vor Schmerzen erneut auseinander.

Jiang Cheng's Herz setzte für einen Schlag aus, als er sah, wie Sun Yan's Augen glasig wurden, wie seine Lippen zu zittern begannen und wie sein ganzer Körper bebte.
Jiang Cheng konnte in diesem Moment gar nicht anders. Es war ein inneres Verlangen und ohne nachzudenken griff er nach Sun Yan's Handgelenk und zog den Jungen an sich heran. Mit einem kräftigen Ruck fiel Sun Yan frontal in Jiang Cheng's Arme und dieser umarmte ihn innig und drückte ihre Körper fest zusammen.

„...Nein...Nicht..." Hauchte Sun Yan mit zittriger Stimme, doch es war zu spät. Die Liebe, Zuneigung und das Gefühl von Geborgenheit übermannten ihn und so lies er erneut alles los, woran er sich noch bis eben versucht hatte krampfhaft festzukrallen. Er schlung seine Arme um Jiang Cheng und er fing bitterlich an zu weinen. Seine Fingernägel vergruben sich tief in den Rücken seines Herren, als sein ganzer Körper zitterte und bebte und egal wie fest Jiang Cheng ihn auch an sich randdrückte, es wollte einfach nicht aufhören.

Die vielen Tränen durchnässten die Schulter seines Herren, als Jiang über Sun Yan's Kopf strich und leise sagte:
„Lass es raus, lass alles raus. Ich bin da, ich bin jetzt da!"

Diese Worte machten es nur noch schlimmer und Sun Yan wäre schlaff in sich zusammengesackt, wenn Jiang Cheng ihn nicht stützen würde.

Eine ganze Weile verbrachten die beiden in dieser innigen Umarmung und Jiang Cheng konnte erstmal nichts anderes tun, als den Jungen zu halten und für ihn da zu sein. Es brannte ihm zwar auf der Zunge und die vielen Fragen überschlugen sich in seinem Kopf aber er wusste, dass Sun Yan überhaupt ersteinmal bereit sein musste, um darüber zu sprechen.

Niemals hätte Jiang Cheng gedacht, dass sein eigenes Herz ihm mal so schmerzen würde, wenn er einen anderen Menschen weinen sähe.
Er schloss seine Augen und hielt Sun Yan so fest, als würde sein eigenes Leben daran hängen.
Er spürte in diesem Moment, dass egal was noch passieren würde, er würde diesen Jungen niemals wieder loslassen.

Nach einer ganzen Weile des stillen Trostes verstummte schließlich langsam Sun Yan's Geschluchze. Seine Finger die sich so wehement in den Stoff an Jiang Cheng's Rücken krallten ließen langsam etwas locker und entspannten sich wieder.

Jiang Cheng lockerte ein wenig seine feste Umarmung, als er den Jungen behutsam von sich wegdrückte, ihn am Arm fasste und ihm gut zuredete:
„Komm mit, setz dich erstmal auf's Bett."

Sun Yan nickte, während er sich von Jiang Cheng zum Bett begleiten lies. Langsam lies er sich auf die Bettkannte fallen, während Jiang Cheng sich zu seiner Verwunderung vor ihn kniete.

Sun Yan, der sich nun langsam wieder beruhigt hatte, war es nun etwas peinlich, bis eben noch so hemmungslos in den Arme seines Herren geweint zu haben. Er wischte sich mit seinem Ärmel die Tränen von den Wangen und senkte ein wenig seinen Blick, um einen direkten Blickkontakt zu vermeiden.

Jiang Cheng legte vorsichtig seine Hand auf Sun Yan's Knie, als er ruhig und mit tiefer Stimme zu sprechen begann.
„Kannst du mir sagen was geschehen ist?"
Er wartete einen Moment, suchte in Sun Yan's Gesicht eine Antwort, doch der Junge rührte sich nicht und sprach kein Wort.

Jiang Cheng fuhr mit seinen Augen Sun Yan's Körper ab und schaute auf die Blutergüsse an Hals und Handgelenken, als sein Blick an den zerrissenen schließlich Kleidern hängen blieb.
„Wer hat dir das angetan?" Fragte er mit einem bekümmerten Gesichtsausdruck.

Doch Sun Yan lies seinen Blick nach unten gerichtet und sprach weiterhin kein Wort.

Ganz vorsichtig und fast schon etwas zögernd streckte Jiang Cheng langsam seine Hand aus und berührte Sun Yan's feuchte Wange.
„Ich kann dir nicht versprechen, dass ich dir helfen und den Schmerz und Kummer von dir nehmen kann. Ich kann das was passiert ist nicht ungeschehen machen, aber wie soll ich dich verstehen, wenn du nicht mit mir sprichst?"

Sun Yan's Finger zuckten auf, als er langsam seinen Kopf anhob.
Ihre Blicke trafen sich und in Sun Yan's leeren Augen stand das Leid der Welt.

Ein gleißender Schmerz schoss durch Jiang Ceng's Herz, als die Tiefe von Sun Yan's Blick ihn innerlich erschütterte wie ein Hammerschlag.
-Wer noch immer dir das angetan hat, ich werde es ihn büßen lassen.- Dachte sich Jiang Cheng.

Ganz langsam öffnete Sun Yan seine trockenen Lippen, als er leise hauchte:
„...Zhuang Xi..."

Jian Cheng's Augen weiteten sich zu zwei großen runden Pupillen in der Dunkelheit.
„Zhuang Xi...? Du hast Zhuang Xi getroffen?" Fragte er atemlos.

Sun Yan nickte.

„Wo hast du ihn getroffen?" Fragte Jiang Cheng weiter nach, als seine Hand sich auf Sun Yan's Knie leicht zusammenballte. Wut stieg in ihm auf, als er nur den Namen seines ehemaligen Hauptmannes hörte.

Sun Yan holte einmal Luft.
„In der Stadt...Ich war in einer Taverne..."

Jiang Cheng blinzelte ein Paar mal. Es brannte ihm unter den Fingern die gesamte Geschichte zu erfahren, doch Sun Yan lieferte immer nur Bröckchen und somit blieb Jiang Cheng nichts anderes übrig als weiterhin nachzubohren.
„In einer Taverne? Warum bist du alleine in die Stadt gegangen um eine Taverne zu besuchen?"

Sun Yan schnaufte durch seine Nase. Seine Schultern fielen einmal flach ab, als er den Sauerstoff aus seinen Lungen presste.
„Um zu trinken...Ich wollte meinen Schmerz und Kummer ertrinken..."

Jiang Cheng blickte ihn fragend an. Er wurde langsam ungeduldig und Zorn stieg weiter in ihm auf nur bei dem bloßen Gedanken daran, dass Zhuang Xi ein zweites Mal es gewagt hatte Sun Yan Schaden zuzufügen.
„Und in der Taverne hast du ihn getroffen? Hat er was gesagt?"

Sun Yan schüttelte verneinend den Kopf. Langsam fuhr er fort und es war so offensichtlich, dass es ihm schwer viel darüber zu sprechen.
„Es war nach der Taverne...in einer kleinen Hintergasse.
Ich bin ihm...und seinen Männern...direkt in die Arme gelaufen...!" Sagte er stockend und immer leiser.

Jiang Cheng platzte fast vor Ungeduld, als er beide Hände nach Sun Yan ausstreckte und ihn an den Oberarmen berührte. Vorsichtig baute er Druck auf und schüttelte den Jungen ganz leicht.
„Und dann? Was ist dann passiert? Hat er es ausgenutzt das du im Rausch warst und dich zum Kampf aufgefordert?"

Doch Sun Yan, der Jiang Cheng's Druck als beklemmend empfand und sich in eine Ecke gedrängt fühlte, wendete seinen Kopf ab und blickte wieder nach unten. Seine Lippen zogen sich kraus und begannen zu zittern.

Jiang Cheng's Augen fuhren Sun Yan's Gesicht ab, eine Antwort erwartend. Doch wieder war der Junge verstummt.
„Sun Yan, sag es mir! Bitte!" Sagte er mit einem bettelnden Unterton.

Doch Sun Yan's Augen wurden wieder glasig. Darüber zu sprechen holten in ihm die Erinnerungen wieder hervor. Sein Körper begann zu beben, als die unsagbare Scham wieder in seinem Körper präsent wurde.

Umso länger Jiang Cheng den Jungen vor sich betrachtete, seine schmerzerfüllte Mimik, die beschämte Gestik, die Verletzungen, die zerrissenen Kleider und der zitternde Körper in seinen Händen, umso mehr begann Jiang Cheng zu verstehen, was Sun Yan nicht schaffte über die Lippen zu bringen.

Schließlich lies er den aufgebaute Druck in seinen Händen wieder etwas lockerer, als er ein vollkommen neues Gefühl in seiner Brust wahrnahm. Es war Eifersucht, blanker Hass und die reine Mordeslust die in ihm aufstieg.

Jiang Cheng atmete einmal tief ein um sich zu beruhigen.

Es war still im Raum, so unsagbar grauenvoll Still.

Nach einem kurzen Moment des Begreifens erhob Jiang Cheng wieder das Wort.
Ruhig und mit klaren Worten fragte er:
„Also hat Zhuang Xi dir dies angetan...? Er ist für deine Verletzungen zuständig?"

Sun Yan's glasige Augen füllten sich wieder so sehr mit Feuchtigkeit, dass eine erneute Träne über seine Wange kullerte.
Ganz zaghaft und kaum zu erkennen nickte er.

Jiang Cheng starrte regungslos in Sun Yan's Gesicht, als die eine Frage, welche sich ihm aufdrängte über seine Lippen kam.
„Nur er...?
Oder...noch jemand anderes...?"

Als Sun Yan diese Worte hörte, wurde das von ihm verdrängte Geschehen wieder zur bitterbösen Wahrheit.
Die Tatsache, dass er gleich dreimal hintereinander Vergewaltigt wurde, erschütterte seine zerbrochene Seele und seine Augen weiteten sich, als sein Körper in eine Schockstarre verfiel.

Jiang Cheng's Augen weiteten sich ebenfalls ins unermäßliche, als er Sun Yan's Gesichtsausdruck richtig deutete. Er spürte seinen schmerzenden, aufbrausenden Herzschlag in seiner Brust, als ein aufgebrachtes Kribbeln bis in seine Fingerspitzen schoss. Ein dicker Kloß setzte sich in seinen Hals und sein Puls begann zu rasen, als seine Atmung unruhig wurde.
Er konnte es nicht fassen und sprachlos suchte er das Warum in Sun Yan's verängstigtem Gesicht.
Jiang Cheng schloss für einen Moment seine Augen, als er einmal tief einatmete. Die Wut die in ihm aufkochte war nicht in Worte zu fassen und am liebsten wäre er noch in dieser Sekunde aufgesprungen um Sun Yan's Peinigern hier und jetzt in Stücke zu zerreißen.
Doch er versuchte seine Emotionen unter Kontrolle zu bringen, denn er wusste, dass jetzt kopfloses Losstürmen sie nicht weiter bringen würde.
Er hielt gerade etwas fragiles, zerbrechliches in seinen Händen und er wusste, dass es die erste Priorität war, nun für Sun Yan da zu sein.

Jiang Cheng trug einen bekümmerten Gesichtsausdruck. Schuldgefühle erwachten in ihm und vorsichtig wanderte er mit seinen Händen an Sun Yan's Schultern hinauf, bis zu seinen Wangen. Behutsam legte er seine flachen Handinnenfläche auf sie, als er sich langsam näherte. Er drehte Sun Yan's Gesicht behutsam in seine Richtung, als er einen langsamen und bedeutenden Kuss auf die Stirn des Jungen platzierte. Jiang Cheng und Sun Yan schlossen beide ihre Augen und es war ein Moment, so zärtlich und kostbar wie sie ihn beide so noch nie gespürt hatten.

Als Jiang Cheng nach einem Moment des Verweilens seine Lippen wieder zurück zog, lehnte er seine Stirn an Sun Yan's als er leise hauchte.
„Es tut mir leid...es tut mir so unglaublich leid, dass ich dich nicht retten konnte...
Kannst du mir jemals verzeihen? Denn ich selbst werde es niemals können..."

Sun Yan lies die warmen Worte seines Herren auf sich wirken. In seiner geschundenen, zersplitterten Seele befand sich nur noch ein einziges Gefühl und das war seine starke und ungebrochene Liebe zu seinem Herren. Es war das Einzige, was ihm noch am Leben erhielt.
In seinem Kummer und Verzweiflung sehnte er sich nach nichts mehr, als nach der Wärme und Liebe des Mannes, der nun so liebevoll vor ihm kniete. Stirn an Stirn.
Er dachte nicht mehr an gestern, nicht mehr an morgen, nur noch an das Hier und Jetzt, als seine Gefühle begannen sich in Worte zu fassen.
Sun Yan entfernte seine Stirn von Jiang Cheng's, rückte minimal ab, als ihre Blicke sich trafen.
Er öffnete seine Lippen und sprach ohne umschweife aus, was er ehrlich fühlte.
„Mein Herr, ich liebe euch...!
Nichts auf der Welt verlange ich so sehr wie euch...!
Nichts auf der Welt könnte mir mehr bedeuten...!
Noch nie zuvor, habe ich so bedingungslos geliebt und noch nie zuvor, hat mich etwas so vom rechten Weg abgebracht. Ihr seid alles an was ich denken kann...!
Ich würde sterben für euch!"

Bum Bum Bum

Spürten sie ihrer beider Herzen, die im Gleichtakt kräftig zu schlagen begannen.

Jiang Cheng spürte ein inneres Feuer, welches durch seinen Körper schoss und sich bis in die hintersten Ecken seines Sein's ausbreitete. Ein warmer Rausch so bittersüß zugleich, erfüllte sein Herz und lies seinen Puls in die Höhe schnellen. Seine Atmung wurde unruhig, während ein nervöses Zittern bis in seine Fingerspitzen ausstrahlte.
Er schloss seine Augen und küsste erneut auf Sun Yan's Stirn, als er leise hauchte:
„Ich weiß...!"

Sun Yan zuckte auf und seine Finger zogen sich angespannt zusammen, als Jiang Cheng begann auch seine Augenlieder, Nasenbein und Wangen zu küssen.
Die Berührung, so zärtlich und geborgen zugleich, trafen den wundesten Punkt in Sun Yan's Herzen und so schloss er genießend seine Augen und sog die zärtlichen Berührungen seines Herren in sich auf.

Jiang Cheng, dessen Hände noch immer seitlich auf Sun Yan's Wangen ruhten, entfernten sich langsam wieder.
Die zärtlichen Küsse verstummten.
Er blickte in Sun Yan's Gesicht, sah die genüsslich geschlossenen Augen, als er mit fast schon zittriger Stimme sagte:
„Lass mich heute Nacht den Schmerz von dir nehmen.
Lass mich deine Erinnerungen überschreiben. Lass mich dich berühren, wo immer auch sie es getan haben und ich werde deine Erinnerungen an sie auslöschen.
Erlaubst du es mir?"

Sun Yan riss seine grünen Augen schlagartig weit auf, als Jiang Cheng's Worte tief in ihn eindrangen. Sein Herz setze für einen Schlag aus und er vergaß zu atmen, als er sprachlos in die Augen seines Herren starrte. Erst war er sich nicht sicher, ob er sich verhört hatte, doch als er Jiang Cheng's entschlossenen Blick sah, begann sein Herz vor Aufregung sich fast zu überschlagen.
Die Versuchung war einfach zu groß und er hatte keine Chance sich dagegen zu wehren.
Er war dieser Macht hilflos ausgeliefert, als er seine Arme um Jiang Cheng schlung und einwilligend nickte.
Er schloss bereitwillig, in der Hoffnung zu vergessen, seine Augen.

Jiang Cheng richtete sich auf, sein rechtes Knie schob er zwischen Sun Yan's Oberschenkel und stützte sich damit auf der Bettkannte ab, als er dann langsam den Jungen nach hinten auf's Bett drückte. Seine Hände ruhten noch immer auf Sun Yan's Wangen, als er seine Lippen ganz zärtlich auf Sun Yan's drückte. Das warme und zarte Gefühl schoss wie ein warmes Prickeln durch ihre Körper, als Jiang Cheng bald seine feuchte Zunge herausstreckte und über Sun Yan's schmale Unterlippe leckte.

Der Junge öffnete langsam seine Lippen, als er der feuchten Zunge seines Herren eintritt gewährte.
Seine Arme zurrten sich fest um Jiang Chengs Nacken, als er unter ihm auf dem Bett lag und sich heiß und innig von ihm küssen lies.
Eine ganze Weile umspielten sich ihre feuchten Zungen, während ihre Köpfe gleichmeißig von einer Seite zur anderen kippten.

Schließlich zog Jiang Cheng seinen Kopf etwas zurück und streckte weit seine rote Zunge hervor. Sun Yan tat es ihm gleich und so streichelten sich ihre heißen Zungen außerhalb ihres Mundes weiter.

Noch einmal veranlasste Jiang Cheng der ganzen Sache etwas Nachdruck, als er noch einmal ihre Lippen kraftvoll aufeinander presste um dann zweimal über die kaputten Stellen, an den Lippen des Jungen zu lecken. Ganz vorsichtig biss Jiang Cheng mit seinen Zähnen in die geschundene Haut, bis die alten Wunden wieder aufgingen und ein wenig Blut an Sun Yan's Lippen hinunter lief.

Jiang Cheng betrachtete sein Werk, als er seinen Blick in der roten Farben auf einer hellen, weißen Haut verlor. Er streckte seine Zunge heraus und leckte den Tropfen Blut hinfort, während Sun Yan leicht seinen Mund öffnete und ein kaum hörbarer Stöhner seine Kehle verließ.

Jiang Cheng richtete sich schließlich auf, mit seiner Hüfte zwischen Sun Yan's Schenkel rutschend, als er mit seinen warmen Händen links und echts in Sun Yan's Kragen griff.
Mit einem beherzten Ruck riss er die Kleider von Sun Yan's Körper und das reißende Geräusch war laut, als das Gewebe nachgab und sich zerteilte.
Jiang Cheng's Griffe waren kraftvoll aber stet's so kontrolliert, dass er außer der Robe niemandem Schaden zufügte. Er entpellte Sun Yan komplett aus seinen Kleidern und riss die Stoffe so in Stücke, dass kein Schneider der Welt sie mehr hätte zusammenflicken können.
Die Robe war zerstört und Jiang Cheng schmiss sie weit hinter sich in den Raum, sodass Sun Yan niemals mehr in der Lage gewesen wäre, sie noch einmal zu tragen.

Ein heißes Prickeln voller Ekstase schoss durch Sun Yan's Körper, als sein heiß begehrter Sect Leader über ihm thronte und ihn entblößte.
Eine feine Gänsehaut zog sich über seinen gesamten Körper, als er schamvoll zusammen zuckte.
Er konnte keinen einzigen Fleck seines Körpers vor Jiang Cheng's eindringendem Blick verstecken und so legte er seinen Kopf leicht zur Seite, als seine Wangen sich in ein verführerrisches Rosé tauchten.

Jiang Cheng betrachtete eine ganze Weile schweigend Sun Yan's Körper und die Stille sorgte für eine erregende Anspannung.
Es ist nicht so, als hätte Jiang Cheng Sun Yan noch nie nackt gesehen, aber es war das erste Mal, dass er den Jungen mit diesen Augen betrachtete.
Sein Herzschlag erhöhte sich zunehmend, als er seine rechte Hand ausstreckte und begann mit seinen Fingerknochen zärtlich über die nackte Haut zu fahren.

„Ah..!" Stöhnte Sun Yan leise auf, als er die erste direkte Berührung seines Sect Leader's auf seiner Haut vernahm.
Ein Zucken lief durch seinen Körper und er schloss seine Augen, als er spürte wie ein heißes Prickeln zu seiner Hüfte wanderte und dafür sorgte, dass er langsam hart im Schritt wurde.

„Sieh mich an!" Hauchte Jiang Cheng mit einer noch nie vernommenen Tonlage. Seine Stimme war etwas tiefer als sonst und von einer wärmeren Klangfarbe.
Noch einmal wiederholte er sachte die Worte.
„Sieh mich an und gib dich mir bereitwillig hin.!"

Jiang Cheng´s warme Stimme klingelte in seinen Ohren. Langsam öffnete Sun Yan seine Augen. Er spürte seinen Puls im Kopf pochen, als er langsam seinen Kopf wieder gerade drehte und Jiang Cheng direkt ansah. Es war ein unglaublich prickelndes Gefühl und dieses langsame und intensive Vorspiel raubte ihm fast den Verstand.

Jiang Cheng's Blick fiel auf Sun Yan's geschundenen Handgelenke, als er langsam seine Hände nach ihnen ausstreckte. Er legte seine Finger einzeln und bedacht, einen nach dem anderen auf die vorgegebenen Blutergüsse.
Als er mit beiden Händen Sun Yan's Handgelenke fest umschlossen hatte, nagelte er sie ruckartig neben Sun Yan's Kopf auf die Matratze.

„Ah!" Wieder stöhnte Sun Yan leise auf, von dem plötzlichen Ruck überrascht.

Langsam, mit Gefühl und Stück für Stück erhöhte Jiang Cheng die Kraft in seinen Fingern und drückte langsam zu.

Sun Yan's Finger streckten sich langsam in die Länge, als er den immer zunehmenderen Druck an seinen Handgelenken spürte. Als langsam ein auftretender Schmerz entstand zuckte Sun Yan's Oberlippe einmal kurz auf.

Jiang Cheng, der Sun Yan nicht aus den Augen lies und ganz genau seinen Gesichtsausdruck beobachtete, erkannte die Veränderung und es war das Signal für ihn um den Druck nicht mehr weiter zu erhöhen, sondern ihn so zu belassen.
Langsam lehnte Jiang Cheng seinen Oberköper wieder nach unten, als er mit seinen Lippen Sun Yan's Hals aufsuchte. Zärtlich begann er die Haut zu küssen und bahnte sich einen Weg weiter nach unten.
Er leckte über die markant hervorstehenden Schlüsselbeine und nahm die zarte Haut des Jungen immer wieder für einen Moment zwischen seine Zähne.
Er bahnte sich seinen Weg über die emfpindliche Haut, bis er zu einem pinken, kleinen Nippel kam.

Sun Yan stöhnte erneut und streckte seinen Kopf nach hinten in den Nacken, als Jiang Cheng begann kleine Kreise mit seiner feuchten Zunge um diese erogene Stelle zu ziehen.
Schnell wurde der Nippel steif und hart und immer wieder zuckten Sun Yan's Arme kraftvoll auf und stemmten sich gegen Jiang Cheng's eisernen Griff.

Eine ganze Weile verharrte Jiang Cheng an beiden Nippel und leckte und biss so lange in sie rein, bis sie beide in ein dunkles Rot getaucht waren. Sun Yan begann währenddessen sich unaufhörlich unter Jiang Cheng hin und herzuwinden und sein Penis war mittlerweile zu einer beachtlichen Größe angeschwollen.

Als Jiang Cheng die penetrante Liebkosung der zwei kleinen Nippel beendete löste er auch zeitgleich wieder seine Finger von Sun Yan's Handgelenken. Der Junge atmete einmal tief ein, als er Jiang Cheng mit einem betörendem Blick anschaute.
Die Würgemale an Sun Yan's Handgelenken waren nun noch deutlicher zu erkennen und die Haut hatte sich mit einem frischen Rot gefärbt, wodurch jeder einzelne Finger klar zu erkennen war.

Jiang Cheng betrachtete Sun Yan's erneut geschundene Handgelenke, als er nun mit mehr vorsicht die Hände des Jungen berührte und sie zu seinen Lippen führte. Behutsam küsste er auf die roten Blutergüsse und schloss dabei seine Augen.

Sun Yan betrachtete Jiang Cheng dabei und er konnte es immer noch nicht glauben, was für ein Anblick sich ihm bot. Sein Herz war überfordert mit der momentanen Situation.

Nachdem Jiang Cheng, wie um Verzeihung bittend, Sun Yan's Handgelenke zärtlich geküsst hatte, legte er diese wieder behutsam auf der Matratze ab.

Sun Yan atmete einmal sichtlich tief ein, als er fast schon mit Anspannung darauf wartete, wo Jiang Cheng ihn wohl als nächstes berühren würde.

Jiang Cheng's blick fuhr über Sun Yan's entblößten Körper und fasste dann das steife Glied ins Auge, welches sich im frech entgegenstrecke.

Sun Yan schluckte einmal schwer, als er bemerkte wie Jiang Cheng's rechte Hand langsam nach seinem besten Stück griff.
Ein unbeschreibliches Schaudern lief durch Sun Yan's Körper, als Jiang Cheng's große, warme Hand den Schaft seines Penis umschloss.
Niemals hätter er zu Träumen gewagt, dass tatsächlich eines Tages der Moment kommen würde, an dem Jiang Cheng ihn freiwillig so berühren würde.

Jiang Cheng schluckte selber einmal schwer vor Aufregung, denn er selbst hätte niemals gedacht, dass er einen anderen Mann mal so berühren würde. Doch heute Nacht hörte er nur auf sich selbst und Tat das, wozu sein eigenes Verlangen ihn verleitete.
Beherzt fasste er mit seiner Hand zu und begann langsam an dem steifen Glied auf und abzufahren. Er war schließlich selbst ein Mann und wusste an welchen Stellen es sich besonders gut anfühlte.
Als er mit seinem Zeigefinger anfing in kreisenden Bewegungen die dünne Vorhaut langsam zurück zu schieben und die Eichel direkt mit seinem Zeigefinger zu stimulieren, stöhnte Sun Yan leise auf.
„Ah!" Kam es zart und in einem hohen Ton über seine Lippen.

Jiang Cheng spürte wie jeder Stöhner dieses Jungen ein inneres Feuer in ihm entfachte und so lies er besonders viel Feinspitzengefühl walten um immer wieder in den Genuss von Sun Yan's leisen Stöhnern zu kommen.
Daraus wurde bald ein Spiel und Jiang Cheng beobachtete jede Mimikveränderung in Sun Yan's Gesicht, um ihm einen Höhepunkt von Lust zu bescheren.

Sun Yan bedeckte bald seinen Mund mit seiner Hand, denn Jiang Cheng's präzisen und stimulierenden Handgriffe raubten ihm den Atem, denn ein Stöhner folgte rhythmisch dem anderen.

Jiang Cheng's Mundwinkel bogen sich bald nach oben und er fand sichtlich Gefallen daran, wie sich Sun Yan, der Lust hingebend, unter ihm räkelte.

Sun Yan's Finger krallten sich langsam in das Bettlaken, als sein Penis mittlerweile so feucht war, dass nasse Geräusche die Luft erfüllten und die Ekstase noch zusätzlich anfeuerten.
Doch bald war es Jiang Cheng nicht mehr genug und er wollte immer mehr von Sun Yan's intimsten, zarten Seite sehen.
Er schaute auf seine Hand und den feuchten Film, der von Sun Yan's milchigen Lusttropfen gebildet wurde.
Ein Paar mal strich er mit seinem Daumen noch über die pralle Eichel, was Sun Yan erneut zum Zusammenzucken brachte, als er sich schließlich seinem Verlangen hingab und mit seinem Kopf langsam zwischen Sun Yan's Schenkeln abtauchte.

Sun Yan's Mund öffnete sich weit, als sein steifes Glied in die warme, feuchte Mundhöhle seines Sect LEader´s abtauchte.
„Nein...Nicht...!" Wimmerte er noch kurz atemlos auf.
Er konnte es nicht glauben und dieses intensive Gefühl brachte seinen Körpern zum Zittern.
Sein Rücken drückte sich ein Stück von der Matratze ab, während er seinen Hinterkopf weit nach hinten auf das Bett drückte.
„Ahh!" Kam erneut ein tiefer Stöhner, als er zittrig seine Hände nach Jiang Cheng ausstreckte. Er griff mit seinen Händen in Jiang Cheng's Haar, löste den strengen Haarknoten und vergrub seine Finger dann tief in dem langen Haar.

Für Jiang Cheng war dies eine völlige neue Erfahrung. Niemals hätte er es gedacht, dass seine Lippen mal diese intimste Stelle von Sun Yan berühren würden.
Doch er war bereit gewesen, über seinen eigenen Schatten zu springen und aufzuhören an festen Vorstellungen an sich selbst zu klammern. Er gab sich seinen Wünschen und der Leidenschaft hin und erkundete den Körper des Jungen, wie es ihm beliebte.
Der säuerlich, süße Geschmack von Sun Yan's Lusttropfen war so fremd, so emotional aufwühlend, aber so erotisch zugleich für Jiang Cheng.
Rhythmisch umkreiste seine Zunge geschickt die empfindliche Eichel, während er mit seiner rechten Hand gleichmäßig auf und abfuhr.

Feuchte Geräusche waren zu hören und Sun Yan's Gestöhne ging über in ein durchgängiges Gewimmer.

Als Jiang Cheng bemerkte, dass Sun Yan es bald nicht mehr aufhalten konnte und mittlerweile mehr als feucht im Schritt war, hörte er langsam auf.

Sun Yan's Brust hob sich durch seine aufgeregte Atmung schwer auf und ab und seine Wangen trugen eine rötliche Farbe, während seine grünen Augen glasig ihren Herren anblickten.

Ein Kribbeln schoss durch Jiang Cheng's Körper bei diesem Anblick der sich ihm bot und sein eigener Penis war mittlerweile mehr als hard und bohrte sich offensichtlich durch seine Robe.
Jiang Cheng richtige sich wieder auf, den Blick fest auf Sun Yan's Schritt gerichtet.
Er nahm seine rechte Hand und befeuchtete seine Finger an Sun Yan's Penis, als er schließlich zwischen den zwei runden Pobacken abtauchte.
Vorsichtig tastete er sich mit seinen Fingern voran, als er schließlich das kleine Loch fand und zärtlich berührte.

Sun Yan zuckte auf und er kniff seine Augen fest zusammen, als Jiang Cheng's Finger mit kreisenden Bewegungen seine Rosette massierte.
Er spreitzte seine Beine ganz von alleine immer weiter auseinander und kippte seine Hüfte leicht in Jiang Cheng's Richtung um ihm bereitwillig entgegen zu kommen.

Jiang Cheng's schluckte schließlich schwer, als das Verlangen langsam begann an seiner Selbstkontrolle zu nagen. Vorsichtig führte er seinen ersten Finger ein, als Sun Yan plötzlich leise aufquiekte.
Sofort stockte Jiang Cheng in seiner Bewegung und schaute Sun Yan fragend an.
„Tut es weh?" Fragte er vorsichtig.

Sun Yan, der seine Augen noch immer zusammengekniffen hatte, nickte bestätigend.
„Ja, ja es tut weh!" Hauchte Sun Yan über seine Lippen.

Jiang Cheng wollte seinen Finger gerade wieder herausziehen, doch plötzlich streckte Sun Yan seine Hand aus und hielt Jiang Cheng's Handgelenk fest.
Mit glasigen Augen und einem bettelnden Gesichtsausdruck sagte er:
„Macht, dass es weh tut! Lasst mich vergessen! Morgen früh will ich wissen, dass all die Schmerzen und Verletzungen die ich an meinem Körper trage von euch stammen!"

Jiang Cheng's Augen weiteten sich. Sun Yan's Worte brachten sein Herz zum rasen, denn es waren Sätze die die Urinstinkte eines Mannes ansprachen. Sun Yan war nun sein, nur er alleine sollte ihn anfassen dürfen und nur er alleine durfte diesen Jungen in das Reich der bedinungslosen Lust und sexuellen Erregung verführen.
Alle Spuren an diesem Körper sollten von seiner Hand stammen, wie eine Markierung, als eine Art Handschrift dienen und jedem zeigen das Sun Yan ihm gehörte.
Jiang Cheng kam bereitwillig Sun Yan's Wunsch nach und so führte er einen zweiten Finger ein und begann langsam das kleine Loch zu dehnen.

Anfänglich zuckte Sun Yan mehrfach vor leichtem Schmerz zusammen und er biss sich auf seine kaputte Unterlippe, als die Wunden stellen an seinem Anus wieder aufgingen.
Doch zu wissen, dass es Jiang Cheng war, der ihn berührte lies aus dem Schmerz eine heiße sexuelle Erregung werden, die ein Kribbeln bis in seine Fingerspitzen verursachte.

Nachdem Jiang Cheng einen dritten Finger spielerisch einführen konnte zog er seine feuchten Finger langsam wieder heraus.
Er blickte Sun Yan in die Augen, als er plötzlich langsam aufstand. In voller Größe richtete er sich vor dem Bett auf, sein offenes, langes Haar hing an seinen Schultern herunter, welche sich durch seine schwere, raue Atmung auf und abhoben.
Jiang Cheng's intensiver Blick durchbohrte Sun Yan wie Armors Pfeil, als er an seinen Gürtel fasste und langsam den Knoten löste.

Stück für Stück entkleidete sich Jiang Cheng vor den Augen des Jungen, bis die Stoffe mit einem sanften Rauschen auf den dunklen Holzboden fielen.

Sun Yan lief ein Schaudern durch den Körper, als er Jiang Cheng komplett entblößt vor sich stehen sah. Sein definierter, männlicher Körper strotzte nur so vor Kraft und Fruchtbarkeit und er war wahrhaftig das Sinnbild eines Mannes.
Er schluckte einmal schwer vor Aufregung, als er schließlich auffordernd seine Arme nach Jiang Cheng ausstreckte.

Es war der süße Ruf der Verführung, der sich Jiang Cheng darbot und wie hätte man nur anders können, als ihm zu folgen.
Langsam kniete er sich wieder zwischen Sun Yan's Schenkel, spreitzte diese mit seinen Händen auseinander und rutschte mit seiner Hüfte heran.
Als er nah genug herangekommen war berührte Sun Yan mit seinen ausgestreckten Händen Jiang Cheng's Wangen.
Leise flüsterte er:
„Sagt es...
Die Worte...nach denen ich mich seit so vielen Jahre sehne...
Solange ihr sie nicht aussprecht, hat dies alles keinen Sinn...!"

Jiang Cheng's Augen weiteten sich, als er sich in Sun Yan's grünen Augen verlor. Ein Anblick so bekannt, so vertraut doch gleichzeitig auch so fremd und emotional aufwühlend, wie noch nie zu vor.
Jiang Cheng wusste, welche Worte sich Sun Yan von ihm sehnte.
Doch niemals hätte er es gedacht, dass wenn eines Tages dieser Tag kommen würde, es ihm doch so schwer fallen würde, sie über seine Lippen zu bringen
Die Tragweite zu erkennen, wenn die unwiderrufbaren Worte ausgesprochen wurden und die Veränderungen welche sie mit sich bringen würden, machten Jiang Cheng Angst.
Denn Nicht's auf der Welt macht einen Menschen so angreifbar, so verletztbar und so schwach, wie die Liebe.
Jiang Cheng haderte, als er langsam seine Augen schloss.

Sun Yan, dessen flachen Hände noch immer auf Jiang Cheng's Wangen ruhten, kam schließlich mit seinem Oberkörper in die Aufrichtung.
Ganz nah waren ihre Gesichter voreinander, als Sun Yan eine Antwort in Jiang Cheng's schweigendem Gesicht suchte.
„Fällt es euch denn so schwer, es auszusprechen...?" Fragte Sun Yan leise.

Jiang Cheng öffnete langsam seine Augen und die beiden tauschten einen intensiven Blickkontakt voller Zweisamkeit aus. Die Stille im Raum lies einem den Atem anhalten und nur das laute Schlagen ihrer Herzen war zu hören.

Schließlich öffnete Jiang Cheng langsam seine Lippen. Er atmete noch ein paar mal tief ein, als Sun Yan bemerkte, wie Jiang Cheng zu zittern begann. Seine Stimme war zart und dünn, fast schon zerbrechlich.
„Nichts im Leben fällt mir so schwer wie das...
Aber auch nichts im Leben erforderte von mir bisher so viel Courage..."

Sun Yan schloss seine Augen, ein leichtes Schmunzeln huschte über seine Lippen, als er einen zarte Kuss auf Jiang Cheng's Stirn platzierte.
„Ich weiß..." Hauchte Sun Yan.
„Und genau desswegen, will ich es hören.
Sagt es, auch wenn es das Erste und das letzte Mal sein wird, dass diese Worte eure Lippen verlassen werden...
Lasst eure eigens aufgebaute Festung aus Stahl und Eisen fallen, nur ein einziges Mal.
Ergebt euch...
Denn ihr hattet von Anfang an, nie eine wirkliche Chance!"

Jiang Cheng lies los. Zum ersten Mal in seinem Leben hielt nichts und niemand ihn mehr fest. Es war ein Gefühl von endloser Befreiung und Erlösung und Sun Yan hörte endlich die Worte, nach denen er sich so lange gesehnt hatte.

„Sun Yan, ich liebe dich!
Ich liebe dich so sehr, dass ich glaube es nicht ertragen zu können! In den zwei Tagen in denen du fort warst, erkannte ich mich selbst nicht mehr wieder. Ich kam fast um vor Sorge!"
Jiang Cheng legte seine Hände auf Sun Yan's, umschloss sie und dann griffen ihre Finger fest ineinander. Ihre Hände hielten sich fest, als könnte keine Macht der Welt sie mehr von einander trennen.
Sie sahen sich tief in die Augen und Sun Yan's Augen füllten sich mit Tränen, sein Herz schlug so wild in seiner Brust, als würde es jede Sekunde herausspringen. Die Worte, nach denen er sich so viele Jahre gesehnt hatte wurden endlich ausgesprochen und eine einzelne Träne rollte über seine Wange, während er aufmerksam Jiang Cheng's Worten lauschte:
„Verzeih mir, bitte verzeih mir, dass ich so lange gebraucht habe um diese Gefühle zuzulassen und sie zu akzeptieren. Ich bin ein egoistischer und dummer Mann. Ich war blind und habe die ganze Zeit eigentlich das Gegenteil von dem getan was mein Herz mir sagte."
Jiang Cheng löste seine rechte Hand aus ihrer Umarmung und strich dann vorsichig über Sun Yan's Gesicht. Dabei fuhr er mit seinen Fingern über die buckeligen Kratzspuren.
„In manchen Nächten konnte ich mir nie verzeihen wie oft ich dich verletzt hatte. Und jeden morgen wenn ich dich dann sah, erinnerten mich diese Schandflecke an meine Taten. Ich wollte am liebsten alles anders machen, doch immer wieder verfiel ich in mein altes Muster und habe dir nur noch mehr Kummer und Leid bereitet.
Nie, nie mehr, möchte ich mit meinen Händen dir Leid zufügen."

Doch Sun Yan schüttelte seinen Kopf und legte seinen linken Zeigefinger verschließend auf Jiang Cheng's Lippen.
„Auch ich bin nicht ohne Reue. Auch ich kann meine Tat in der Cloud Recesses nicht ungeschehen machen und es zerfrisst mich jeden Tag auf's Neue.
Könnt auch ihr mir verzeihen?"
Sun Yan lehnte seine Stirn an Jiang Cheng's und sie schlossen beide ihre Augen. Sun Yan spürte wie Jiang Cheng noch einmal sachte nickte, bevor sie in eine kurze andächtige Stille verfielen.

Sie wussten, dass sie beide nicht ohne Schande waren, dass sie beide sich Fehler eingestehen mussten.
Aber sie wussten nun, dass sie sich gegenseitig verziehen hatten und das sie nun bereit waren, sich auch selbst zu verzeihen.

Nach einem Moment der Stille, fasste Jiang Cheng plötzlich mit seiner rechten Hand beherzt in Sun Yan's Haar und riss seinen Kopf nach hinten. Sein Hals überstreckte sich und sein Adamsapfel wurde deutlich sichtbar. Jiang Cheng vergrub sein Gesicht tief in Sun Yan's Nacken, als er aufgregt schnaufte:
„Sun Yan, ich liebe dich.
Ich kan nicht mehr warten, ich will dich!"

Sun Yan wurde plötzlich wie aus einem Traum gerissen, als er seine Augen weit aufriss. Er wurde wieder kraftvoll nach hinten aufs Bett gepresst, während Jiang Cheng begann hektisch seinen Hals zu küssen und zu liebkosen.
Sun Yan stöhnte auf, als das leidenschaftliche Feuer erneut in ihnen entfachte.

Plötzlich spürte Sun Yan etwas hartes, dass sich gegen sein Loch presste und wehement nach Einlass verlangte.

Jiang Cheng hob langsam seinen Kopf wieder an und richtete sich mit seinem Oberkörper auf. Behutsam fasste er mit einer Hand an Sun Yan's Oberschenkel und presste ihn leicht nach oben, während seine andere Hand sich um seinen eigenen Penis legte um sich selbst das Eindringen zu erleichtern.

Sun Yan blickte den Mann, der über ihn thronte gespannt an. Sein Puls schnellte in die Höhe, die Aufregung setzte sich wie ein Kloß in seinem Hals fest. Seine Fingerspitzen vergruben sich krampfhaft in dem Bettlaken, während er nervös auf die Erfüllung seiner Fantasien hoffte.

Ihre heißen Blicke trafen sich, während Jiang Cheng scheinbar auf Erlaubnis wartete und Sun Yan sie ihm bereitwillig erteilte. Sun Yan nickte einmal, als Jiang Cheng auch schon seine Hüfte vorschob.

„Ah!" Stöhnte Sun Yan hoch und laut auf, während sein Ausruf eine Mischung aus Erregung und Schmerz war.
Er kniff seine Augen fest zusammen, als das unbeschreibliche Gefühl von dem tiefen Eindringen seines Herren, seinen Körper flutete.

Jiang Cheng's Lippen öffneten sich und er atmete einmal schwer ein, während er genüsslich seine Augen schloss.
„...Du bist warm und so unglaublich zart..." Schnaufte Jiang Cheng atemlos.
Langsam und Stück für Stück drang Jiang Cheng immer weiter ein und füllte Sun Yan von innen.
Dabei ging er besonders vorsichtig vor um Sun Yan so wenig Schmerz wie möglich zuzufügen.
Als er sein bestes Stück komplett versenkt hatte, öffnete er wieder seine Augen und blickte auf Sun Yan, der nach Luft schnappend unter ihm lag.
Er streckte seine linke Hand aus und streichelte über Sun Yan's straffen Bauch, hinauf über seine definierte Brust und schließlich einmal über seine heiße Wange.

Für Sun Yan nahm er sich zurück und wartete stet's auf das Einverständnis des Jungen, auch wenn er am liebsten ungezügelt seiner aufgestauten Leidenschaft nachgehen wollte.

Sun Yan blickte Jiang Cheng in die Augen als sein Sect Leader leise fragte:
"Ist es inordnung für dich? Kann ich mich bewegen?"

Sun Yan nickte erneut und er hielt die Luft an, als Jiang Cheng wie nach einem Startschuss begann seine Hüfte im Takt zu bewegen.
„Ahhh...ahhh!" Stöhnte Sun Yan auf, als das Bett begann leise zu knacken.

Jiang Cheng schob seine Hüfte vor und wieder zurück und sein steifer Penis drang mit einem feuchten Geräusch immer wieder in das kleine Loch ein.
Er begann zu schnaufen, in seinen Augen ein lustvolles Glänzen. Es fühlte sich gut an in Sun Yan, zu gut und er musste sich beherrschen nicht die Kontrolle zu verlieren.

Sun Yan wurde derweil immer und immer wieder mit dem Rücken über das Bett geschoben. Ein heißes Prickeln schoss von seinem Herzen bis in seine Hüfte. Das Blut pumpte sich kraftvoll durch seine Adern und sein kleiner Mund begann im Takt nach Luft zu schnappen.
Obwohl es schmerzte, wann immer Jiang Cheng in ihn eindrang, brachte es aber auch ein erfüllendes Gefühl der Ektase mit sich.
Sun Yan wollte Jiang Cheng spüren, er wollte den Schmerz fühlen und seine Seele begann während ihres Aktes langsam Heilung zu finden.

Sun Yan gab sich der Lust hin und bald schob seine Hüfte eifrig im Takt mit, während Jiang Cheng sein Tempo langsam erhöhte.
Er streckte seine Hände über seinen Kopf und stützte sich am Kopfteil des Bettes ab.
„Mein Herr...mein Herr..." Begann er zu betteln.
„Mehr, mehr. Nehmt mich härter, ich will euch spüren..."

Jiang Cheng stockte für einen Moment in der Bewegung und seine Augen weiteten sich. Sun Yan's Worte feuerten zusätzlich seine Sehnsüchte an und jetzt wo der Junge freiweillig nach mehr verlangte, nahm auch Jiang Cheng sich nicht mehr zurück. Es gab kein Halten mehr.
Genießend schloss er seine Augen, während ein zufriedenes Lächeln über seine Lippen huschte.
„Mein kleiner Sun Yan, du bist wie immer eine ganze handvoll Arbeit...nichts hat sich verändert."
Mit diesem Satz stieß Jiang Cheng seine Hüfte weit nach vorne und er drang tief in Sun Yan ein.

Dieser riss seine grünen Augen weit auf und sein Mund schnappte rhythmisch nach Luft, als Jiang Cheng begann ihn wild und hemmungslos zu nehmen.
Das Bett knackte lauter, ihr Gestöhne und Geschnaufe wurde intensiver und Sun Yan drückte seine Hände kraftvoll gegen das hölzerne Kopfende.
„Mein Herr...mein Herr..." wimmerte Sun Yan.

Jiang Cheng senkte seinen Oberkörper, stützte sich mit dem linken Arm auf der Matratze ab und blickte gierig auf Sun Yan's Lippen, als er nur ein paar Zentimter vor ihnen herumlungerte.
„Sag ihn, Sun Yan...
Meinen Namen...
Sag ihn!"

Sun Yan blickte unter die dunkle Zimmerdecke. Seine glasigen Augen und seine roten Wangen verrieten seine sexuelle Erregung. Sein Mund öffnete sich und während sein Sect Leader ihn weiterhin hart durchnahm, wimmerte er erst leise und dann immer kräftiger:
„...Jiang Cheng...!
Jiang Cheng...!
Cheng!...Cheng!"

Jiang Cheng fasste mit seiner rechten Hand tief in Sun Yan's langes dunkles Haar und drückte seinen Kopf nach hinten. Sun Yan's Kehle präsentierte sich dadurch ihm schutzlos und Jiang Cheng begann in den zarten Nacken und in die Kehle zu beißen.

Sun Yan stöhnte auf und der Schmerz und die Erregung raubten ihm den Verstand.

Jiang Cheng's Blick fiel erneut auf die Würgemale an Sun Yan's schlankem Hals. Ein Schandfleck und für seinen Träger an Scham kaum zu überbieten.
Langsam streckte er seine rechte Hand aus und legte sie um Sun Yan's Kehle. Finger für Finger legten sie sich bedacht um die Kehle des Jungen.
Jiang Cheng beobachtete genau Sun Yan's Gesichtsausdruck, als er auch dort langsam begann zu zudrücken.

Sun Yan riss seine Augen weit auf. Er spürte den Druck an seinem Hals und für einen Moment kam sein Körper in Aufruhe. Doch er sah Jiang Cheng über sich, der ihn nicht aus den Augen lies und mit voller Kontrolle Herr über seine Kraft war.

Sun Yan schloss in vollem Vertrauen seine Augen, als er spürte wie das Atmen langsam schwerer wurde.
Er begann vermehrt nach Luft zu schnappen, schwer presste sich der Sauerstoff durch seinen Lungen, während Jiang Cheng immer weiter seinen Druck erhöhte.

Die Luft und Blutzufuhr zu Sun Yan's Gehirn wurde langsam gedrosselt und es war wir eine Art Rausch, in welchen sein Körper langsam hineinrutschte, während Jiang Cheng weiterhin sein kleines Loch penetrierte. Die sexuelle Stimulierung erreichte ein vollkommen neues Niveau und Sun Yan lies sich von dieser neuen Erfahrung leiten.

Schließlich war der Höhepunkt des erträglichen Drucks erreicht und Sun Yan spürte ein noch nie dagewesenes Prickeln voller Ekstase in seinem Körper, als er begann nach Luft zu ringen. Jiang Cheng, der seine Macht und Dominanz bis ins Äußerste auskosten konnte, lockerte schließlich wieder seinen Würgegriff und er gab die Kehle des Jungen für einen Moment wieder frei.

Sun Yan atmete schwer ein und er spürte den frischen Sauerstoff der rasant seine Lunge flutete. Seine Brust hob sich schwer auf und ab, als die Blut- und Luftbahnen zum Kopf wieder frei waren und es laut in seinen Ohren zu rauschen begann.

Ein Paar mal wiederholten die beiden noch dieses Abenteuer, bis sie schließlich spürten, dass sie ihrem Höhepunkt nahe waren.

Jiang Cheng's großer Penis stimulierte immer wieder die erogenen Zonen in Sun Yan's Anus und schließlich schlung er seine Arme um Jiang Cheng's Hals, zog seinen Oberkörper leicht in die Aufrichtung, als könnte er eine baldige Trennung von ihm nicht ertragen.

Jiang Cheng stützte sich mit der linken Hand auf dem Bett ab, während er mit seiner rechten Hand um Sun Yan's Rücken griff. Sie hielten sich fest im Arm, schnauften sich gegenseitig rau und rhythmisch ins Ohr, während Jiang Cheng zu den letzten Zügen ansetzte.

Ein letztes Mal wurde es wild und hemmungslos, als die beiden kurz hintereinander zum Höhepunkt kamen.
Das befreiende Gefühl verließ ihre Körper und der weißliche Samen schoss puslierend heraus, als sie beide laut Aufstöhnten.

"Ahh..!"
Sun Yan zitterte am ganzen Körper, so intensiv erlebte er diesen Orgasmus.
Seine Hände sanken schließlich schlaff auf die Matratze und Jiang Cheng's Ellenbogen knickten ein, sodass er seinen Körper auf Sun Yan's niedersacken lies.

Ihre heißen Wangen drückten sich dicht aneinander und ihre schwitzigen Körper atmeten im Takt.
Ein unbeschreibliches Gefühl von Glück und Zufriedenheit strömte durch ihre Körper und sie verharrten noch sehr lange in dieser Position, bis sich ihr Puls schließlich wieder beruhigt hatte und sie erschöpft Arm in Arm einschliefen.

Noch nie zuvor hatten die beiden so eine friedliche Nacht und so einen erholsamen Schlaf.

Das Gefühl geliebt zu werden, Liebe zu schenken und das damit verbundene Gefühl der Geborgenheit schenkte ihnen Frieden und war mit Abstand das Wertvollste, was sie in ihrem Leben hätten finden können.