Chapter 19.3
Sun Yan streckte seinen Kopf weit in den Nacken, seine Hände krallten sich in Jiang Cheng's kräftigen Rücken, während seine Augen sich mit Sehnsucht füllten.
„Haltet mich. Lasst mich spüren, dass dies alles kein Traum war!" Hauchte er leidenschaftlich über seine Lippen.
Sun Yan's Worte der Verführung eröffneten ein Feuer in Jiang Cheng, als er ruckartig mit beiden Händen in Sun Yan's langes Haar griff, seinen Kopf mit seinen Händen umschloss und dann mit tiefer Stimme brummte:
„Du solltest dich in Acht nehmen in wie weit du mich herausfordern solltest. Spiele nicht mit dem Feuer, wenn du nicht auch imstande bist seine Verbrennungen zu ertragen."
Ein feines und listiges Schmunzeln huschte über Sun Yan's schmalen Lippen, als er leise flüsterte:
„Dieser Körper gehört euch, ihr dürft damit tun und lassen wie es euch beliebt!"
Mit diesem Satz, gefüllt mit erotischen Fantasien ohne Grenzen, war Jiang Cheng's Limit erreicht und er öffnete schließlich seinen Mund, als er Sun Yan kräftig an sich heranzog und ihn dann hemmungslos küsste.
Sun Yan öffnete seine Lippen und gewährte der feuchten und forschen Zunge seines Sect Leaders eintritt.
Es war ein heißer und inniger Kuss und ihre feuchten Zungen umspielten sich wie in einem sinnlichen Gefecht. Feuchte Geräusche erfüllten die nebelige Luft und Sun Yan's Kleider, von dem warmen Wasser durchträgt, klebten schwer an seinem Körper.
Jiang Cheng's Hände wanderten langsam über Sun Yan's Hinterkopf, weiter nach unten, strichen über die Rückenlinie des Jungen bis sie schließlich in kreisenden Bewegungen begannen die zwei runden Pobacken heftig zu kneten.
Dabei wurde Sun Yan's Hüfte immer wieder rhythmisch gegen Jiang Cheng's Schritt gepresst. Nach Halt suchend wanderte Sun Yan´s rechte Hand nach oben in Jiang Cheng's Nacken wo er dann mit einem kräftigen Ruck in Jiang Cheng's Haare griff.
Ihr Kuss und ihre Berührungen waren wild und hemmungslos und Jiang Cheng begann vor Ekstase schon leise durch seine Nase zu schnaufen. Bald wurde er hart im Schritt und etwas großes, hartes presste sich immer wieder gegen Sun Yan's bestes Stück.
Jiang Cheng löste ihre Lippen schließlich wieder von einander, sein Mund war lustvoll geöffnet, während in seinen Augen ein Feuer der Begierde brannte. Er drückte Sun Yan ruckartig von sich weg um dann über den Tailliengürtel des Jungen herzufallen. Seine Handgriffe waren grob als er die nassen Kleider von Sun Yan's Körper riss.
Doch Sun Yan, der sich noch immer an Jiang Cheng's Rücken festhielt spürte ein erotisches Kribbeln in seinem Körper als sein Herr gierig über ihn herfiel.
Hektisch und mit einem leichten Hang zur Brutalität entpellte Jiang Cheng ihn komplett aus seinen nassen Kleider und warf sie schließlich über den Tuppenrand auf den Fußboden.
Sie standen nun splitterfasernackt voreinander und ohne noch eine Sekunde zu warten packte Jiang Cheng mit seinen Händen an Sun Yan's Schultern und zog den Jungen wieder an sich heran. Erneut presste Jiang Cheng kraftvoll seine Lippen auf Sun Yan's und erneut entfachte ein leidenschaftlicher und intensiver Zungenkuss.
Sun Yan blieb fast die Luft weg und sein Herz schlug vor Aufregung so schnell, dass sein Körper vor Erregung leicht zu zittern begann.
Seine Beine wurden langsam ganz kraftlos und als sie ein Stück nachgaben und er in sich zusammensackte wollte er sich an Jiang Cheng festhalten, als er ausversehen mit seiner Hand an Jiang Cheng´s verletzte Schulter kam.
„Ah!" Stöhnte Jiang Cheng kurz auf, als er die Luft schmerzerfüllt durch seine Zähne zog.
Sun Yan schreckte auf und lies sofort los wodurch seine Beine nachgaben und er hingefallen wäre, wenn Jiang Cheng ihm nicht schnell unter die Arme gegriffen hätte um ihn abzufangen.
„Verzeiht!" Sagte Sun Yan schnell.
„Tut es sehr weh? Ich vergaß ihr seid verletzt. Vielleicht sollten wir nicht..." Sun Yan schaute besorgt drein, als er auf den Verband an Jiang Cheng's Schulter blickte der sich mittlerweile in ein deutliches rot getränkt hatte.
Doch Jiang Cheng schüttelte verneinend seinen Kopf.
„Ist nicht so wichtig! Es tut nicht weh. Nur ein Kratzer."
Sagte er schnaufend. Es war offensichtlich, dass die Verletzung tiefer war und die Wunde ihm schmerzte, aber scheinbar warem ihm in diesem Moment andere Dinge wichtiger.
Sun Yan schaute etwas besorgt drein, als Jiang Cheng zärtlich auf seine feuchte Stirn küsste.
„Nicht aufhören.." Schnaufte er leise und liebevoll dem Jungen in's Ohr.
Er stützte noch immer Sun Yan unter den Armen ab als er leise flüsterte:
„Komm setz dich hin."
Jiang Cheng ging in die Knie und setzte sich langsam wieder runter ins Wasser, während er Sun Yan dabei kräftig anhob und ihn einmal breitbeinig auf seine Hüfte absetzte.
Sun Yan, etwas überrascht von der neuen Sitzposition blickte skeptisch auf Jiang Cheng's Schulter, als durch die Kraftanstrengung die Blutzfuhr angeregt wurde und die ersten Tropfen Blut unter dem Verband an Jiang Cheng's Brust hinunter liefen.
Sun Yan's grünen Augen weiteten sich.
„Eure Schulter..." Sagte er besorgt, als er seine Hand ausstreckte und den Verband berühren wollte.
Doch Jiang Cheng schloss seine Augen, schlang seine Arme um den nackten Jungen, drückte ihn fest an sich heran und presste dann seine Stirn auf die nackte Brust des Jungen. Er atmete tief ein als er sehnsüchtig schnaufte:
„Vergiss die Schulter, konzentriere dich lieber auf etwas viel wichtigeres, das deine Aufmerksamkeit jetzt benötigt."
Sun Yan spürte plötzlich wie Jiang Cheng´s großes, steifes Glied gegen seinen Penis rubbelte und augenblicklich färbten sich Sun Yan's Wangen in ein zartes Rosé, als sein Sect Leader so vehement um seine Zuneigung bettelte.
Sun Yan schluckte einmal schwer, als er Jiang Cheng in die Augen blickte.
Es war ein intensiver Blickkontakt und er heizte zusätzlich ihrer beider Verlangen an.
Bum Bum Bum
Schlugen ihre Herzen aufgebracht in ihrer Brust, als Jiang Cheng nach Sun Yan's rechter Hand griff, sie anhob und zu seinen Lippen führte. Er küsste liebevoll auf den zarten Handrücken, als er dann langsam die Hand des Jungen führte und sie unter der Wasseroberfläche abtauchen lies.
„Hier.." Flüsterte Jiang Cheng leise.
„Berühr mich!"
Sun Yan spürte plötzlich wie Jiang Cheng seine Hand zu dessem steifen Glied führte und seine Fingerspitzen dockten unter Wasser an eine pralle Eichel an.
Er holte einmal tief Luft, als seine Fingerspitzen aufzuckten und sich dann langsam Stück für Stück um das pralle Glied zwischen seinen Beinen legten.
„Ah!" Stöhnte Jiang Cheng befriedigt auf, als Sun Yan's schmalen Finger langsam den Druck erhöten.
Sun Yan blickte in das Gesicht seines Sect Leader's, dessen Augen lustvoll geschlossen waren. Es machte ihn an, sehr an, als er Jiang Cheng´s pralles Glied in seiner Hand spürte und zusätzlich die leisen Stöhner seines Herren vernahm.
Er begann langsam seine Hand auf und abfahren zu lassen und Jiang Öffnete wieder seine Augen, blickte auf, sein Mund öffnete sich einen Spalt, als er mit seiner linken Hand an Sun Yan's Hinterkopf fasste und den Jungen erneut zu sich ran drückte um ihn zu küssen.
Ihre heißen Lippen berührten sich und sogleich umschlungen sich ihre Zungen und erneut entfachte ein Feuchter und ein leidenschaftlicher Kuss.
Sun Yan spürte wie er selbst im Schritt immer härter wurde. Sein steifes Glied rubbelte provokant gegen seine eigene Hand, welche gerade damit beschäftigt war, dass beste Stück seines Herren zu stimulieren.
Jiang Cheng's linke Hand strich über Sun Yan's Hinterkopf, bahnte sich ihren Weg an der nackten Rückenlinie entlang nach unten und schlich sich dann elegant um Sun Yan's Taillie.
Er berührte unter Wasser Sun Yan's Hand und leitete sie dazu an, ihrer beider steifen Glieder zu umfassen.
„Nimm sie beide." Hauchte Jiang Cheng erotisch in Sun Yan's Ohr.
Sun Yan schluckte einmal schwer, als ein prickelndes Gefühl durch seinen Körper schoss. Er gab sich immer mehr der Lust hin und sein Herz schlug aufgregt in seiner Brust. Der Puls stieg mit jeder Minute weiter an und seine Atmung wurde langsam schwer und rau.
Jiang Cheng's linke Hand legte sich führend auf Sun Yan's, als er langsam den Takt angab und ihre beiden Hände rhythmisch über ihre Glieder fuhren lies.
„Ah!"'Stöhnte Sun Yan zart auf, während er selbst ihre Glieder zeitgleich aneinander rubbelte. Jiang Cheng's linke Hand führte forsch den Rhythmus an und Sun Yan's schmalen Lippen öffneten sich leicht, als sie begannen nach Luft zu schnappen.
Jiang Cheng's eigene Atmung wurde ebenso immer schwerer, als die Stumulierung immer intensiver wurde. Sein Glied schwoll noch größer und praller an und das Gefühl von Sun Yan's schlanken Fingern an seinem Penis lösten ein noch stärkeres Verlangen in ihm aus.
Seine rechte Hand tauchte ebenfalls unter der Wasseroberfläche ab als sie sich langsam einen Weg zu zwei runden Pobacken suchte.
Jiang Cheng berührte mit seinen Fingerspitzen Sun Yan's Lenden und streichelte ein paar Mal über die Haut, ehe er langsam einen Finger zwischen seinen Pobacken abtauchen lies und den Eingang von einem kleinen Loch suchte.
„Ah!" Stöhnte Sun Yan auf und er streckte langsam seinen Kopf in den Nacken, als er spürte wie ein langer Finger begann seine Rosette zu massieren.
Seine nackte Brust hob sich durch seine schwere Atmung deutlich an und wieder ab und die vielen Wassertropfen, verursacht durch den warmen Wasserdampf perlten an ihren erregten Gesichtern nach unten, bis sie mit einem leisen Ton in die Wasseroberfläche einschlugen.
Langsam schob Jiang Cheng seinen rechten Zeigefinger in Sun Yan's Loch hinein und dieser wimmerte leise auf, während er spürte wie etwas in ihn eindrang.
Sun Yan, von dem neuen stimulierendem Gefühl an seinem Hintertürchen überwältigt, vergaß seine Hand dabei unter Wasser weiter zu bewegen.
Ein berechnendes Schmunzeln huschte über Jiang Cheng's Lippen, als er begann seinen Finger schneller raus und wieder reingleiten zu lassen.
„Fühlt es sich etwa so gut an? Was ist mit deiner Hand passiert? Kann die sich nicht mehr bewegen?" Flüsterte er mit einem zufriedenen Lächeln.
„Ah...ah..." Stöhnte Sun Yan auf. Seine Augen waren geschlossen während seine Atmung immer ruckartiger und lauter wurde.
„Ich kann nicht...es...fühlt sich gut an...sehr gut...! Nicht...aufhören...!" Stöhnte er auf.
Jiang Cheng, für den Sun Yan's zarte Stimme wie liebreizende Musik in seinen Ohren war, drückte plötzlich mit seiner linken Hand unter Wasser fester zu und zwang Sun Yan's Hand wieder aktiv über ihre steifen Glieder zu fahren.
Zeitgleich führte er einen weiteren Finger in Sun Yan's Loch ein und er streckte seine Zunge weit heraus und begann an einen der kleinen pinken Nippel vor seinen Augen zu lecken und zu saugen.
„Ah!" Stöhnte Sun Yan laut auf, ein Ruck ging durch seinen Körper und er zuckte einmal zusammen. Es war zu viel für ihn und er wurde an so vielen Stellen gleichzeitig stimuliert, dass es ihm fast den Verstand raubte.
„Nicht...nicht..zeitgleich..." Wimmerte er auf, doch Jiang Cheng kannte kein Erbarmen. Er trieb es auf die Spitze, stimulierte Sun Yan's Körper fast bis zur höchsten Ekstase, als der Junge immer lauter und ruckartiger aufstöhnte.
Als Sun Yan schließlich kurz vor seinem Höhepunkt stand hörte Jiang Cheng plötzlich schlagartig auf. Das Gefühl welches in Sun Yan's Körper unaufhörlich anstieg stagnierte urplötzlich und es war fast schon eine Folter und Qual in diesem Moment plötzlich aufzuhören.
Sun Yan öffnete irritiert seine Augen, sein Mund jappste nach Luft.
Jiang Cheng entlies unter Wasser Sun Yan's Hand und er zog langsam seine Finger wieder aus dem kleinen Loch heraus.
Fast schon ein wenig entteuscht fiel Sun Yan's Blick nach unten und er blickte in Jiang Cheng's lustvollen Augen in denen noch immer ein heißes Feuer für ihn brannte. Auf den schmalen Lippen seines Sect Leaders war ein zufriedenes und triumphierendes Lächeln zu sehen.
Sun Yan atmete noch ein Paar mal schwer ein, als er plötzlich vor Erregung fast schon etwas zittrig sagte:
„Fickt mich. Jiang Cheng fickt mich, als wenn es kein Morgen mehr gäbe."
Jiang Cheng's Augen weiteten sich, als in seinem Körper eine unstillbare Gier ausbrach. Es war wie ein Erdbeben, ein Vulkanausbruch und Jiang Cheng packte plötzlich an Sun Yan's Hüfte und hob den Jungen ein Stück an.
Das Wasser plätscherte laut auf und die Wasseroberfläche wurde unruhig.
Tief und atemlos hauchte Jiang Cheng über seine Lippen:
„Treib es nicht auf die Spitze. Jetzt trägst du die Verantwortung für deine schamlose Zunge!"
Jiang Cheng's Augen blitzten auf und sein beherrschter Gesichtsausdruck zerfiel vor Sun Yan's Augen zu Staub.
Ein heißes Prickeln fuhr durch den Körper des Jungen, als er sich bereit machte und mit seinen Händen Halt auf dem Rand des Holztuppens suchte.
Etwas hartes und steifes presste sich gegen sein zartes, kleines Loch, als Jiang Cheng plötzlich ruckartig Sun Yan's Hüfte nach unten drückte und gleichzeitig sein eigenes Becken weit vorschob.
Sun Yan's grüne Augen weiten sich, sein Kopf fiel nach hinten in seinen Nacken, sein Mund öffnete sich weit, als ein lauter Stöhner seinen Rachen verließ.
„Ahh!" kam es tief und lang über seine Lippen, als Jiang Cheng seinen großen Penis bis zum Anschlag in ihm versenkte.
Ein brünstiges Schnaufen kam über Jiang Cheng's Lippen, als er seine Augen schloss und begann die Hüfte des Jungen hoch und wieder herunter zu stemmen.
„Ah...ahh!" Stöhnte Sun Yan laut und zügellos auf, als Jiang Cheng begann ihn wild und hemmungslos zu nehmen.
Seine Finger krallten sich tief in den Rand des Wassertuppens, das Wasser schwappte durch ihre rhythmische Bewegung über den Rand und Sun Yan begann bald den Takt in seiner Hüfte aufzunehmen.
Jiang Cheng lies seinen Kopf nach hinten auf den Rand des Tuppens niedersinken, seine Augen lustvoll geschlossen, während er lautstark nach Luft schnaufte.
„Sun Yan...Sun Yan...du bist so zart...so weich.." Hauchte er atemlos.
Sun Yan's Blick war nahc oben unter die Decke des Badehauses gerichtet.
Das unglaublich befriedigende Gefühl schoss durch seinen Körper, erhöhte seinen Herzschlag und brachte seine Fingerspitzen zum Kribbeln.
Jiang Cheng's großes pralles Glied spreitzte sein kleines Loch weit auseinander und berührte mit seiner Spitze immer wieder seine innere Wand.
Ein aufbrausendes Prickeln schoss langsam zu seiner Hüfte, während die vielen Wassertropfen über seine Haut perlten und dann nach unten in die Wasseroberfläche einschlugen.
Jiang Cheng öffnete seine Augen, er blickte nach oben in Sun Yan's erregtes Gesicht. Ihre Blicke trafen sich, als Jiang Cheng bettelnd hauchte:
„Küss mich Sun Yan."
Sun Yan's Brust hob sich durch seine ruckartige Atmung auf und ab, sein Mund war geöffnet, seine Augen glasig, als er seine Hände von dem Rand entfernte und sie auf Jiang Cheng's feuchte Wangen legte.
„Sagt, dass ihr mich liebt!" Hauchte Sun Yan erotisch und sehnsüchtig über seine Lippen.
Jiang Cheng verlor sich in diesem lieb gewonnenen Anblick, Sun Yan´s zarte Stimme war die Versuchung selbst, als er mit seiner rechten Hand grob an den Nacken des Jungen fasste.
„Ich liebe dich! Nur dich! Ich liebe dich!" Sagte er durchdringen, als er mit einem Ruck den Jungen zu sich nach unten drückte und ihre Lippen sich erneut vereinten.
Jiang Cheng öffnete weit seinen Mund, seine feuchte Zunge tauchte in Sun Yan's Mundhöhle ab und ein inniger Kuss entfachte.
Eine ganze Weile pendelten ihre Köpfe von einer Seite zu der anderen und ihre heißen Zungen umschlungen sich in einem feuchten Spiel.
Doch dies alles entfachte nur noch mehr das Verlangen nach Befriedigung in Jiang Cheng und ruckartig trennte er ihre Lippen wieder von einander. Er packte Sun Yan an Hüfte und Arm und drehte den Jungen plötzlich grob um.
Sun Yan fiel durch den plötzlichen Ruck vornüber auf seine Knie, sein Hintern weit nach hinten rausgestreckt, als Jiang Cheng von hinten seinen Oberkörper nach vorne auf den Tuppenrand presste.
Sun Yan stützte sich mit einer Hand im Wasser auf dem Boden des Tuppens ab, während sein rechter Arm sich auf den Rand des Wassertuppens abstützte.
Seine Augen vor Verwunderung weit geöffnet, blickte er nach hinten über seine Schulter.
Jiang Cheng fasste gierig an die schmale Hüfte des nackten Jungen vor sich, seine Pobacken auseinanderspreitzend, als er dann sein steifes Glied direkt wieder in ihn hineinrammte.
„Ahh!" Quiekte Sun Yan aus einer Mischung von Schmerz und Erregung auf.
Jiang Cheng begann seine Hüfte schnell vor und zurück zu schieben und das Wasser geriet in Aufruhe, während Sun Yan mit jedem Hieb gegen den Rand des Holztuppens gestemmt wurde.
Sein Mund war weit geöffnet, die zarten Ausrufe aus seiner Kehle schallten an den Wänden des Badehauses wieder und der Schmerz und die Erregung raubten ihm fast den Verstand.
Jiang Cheng's steifes Glied rubbelte penetrant immer wieder gegen Sun Yan's süßen Punkt, während seine Hände sich tief in die Hüfte des Jungen krallten und seinen wehrlosen Körper eifrig vor und zurück schoben.
„Ahh!" Stöhnte Sun Yan laut auf.
„Zu tief...zu tief...langsamer..." Wimmerte er, während er seine Stirn erschöpft auf seinem Handrücken am Tuppenrand abstützte.
Doch Jiang Cheng stieß seine Hüfte unbeirrt weiter im Takt vor und zurück und er schnaufte laut durch seine Nase.
„Zu tief?" Fragte er unter Anstrengung.
„Aber du magst es, wenn ich dich hier berühre...genau hier!"
Plötzlich packte Jiang Cheng mit seinen Händen kräftig zu, während er Sun Yan's Hüfte ruckartig an sich heranzog und sein eigenes Becken kräftig nach vorne schob.
Er versenkte sein pralles Glied tief in den Körper des Jungen.
„Ahh!" Stöhnte Sun Yan laut auf, seinen Mund weit geöffnet. Seine raue Atmung und sein japsen nach Luft war deutlich zu hören.
Seine Beine begannen zu zittern, als das prickelnde Gefühl in seinem Körper immer weiter anstieg.
„Wartet...wartet...ich..!" Jammerte Sun Yan auf, doch in diesem Moment löste Jiang Cheng seine rechte Hand von Sun Yan's Hüfte, strich mit dieser über den nackten Rücken, welcher sich vor ihm präsentierte, und strich dann an Sun Yan's schlanken Nacken entlang.
Er legte seine Hand von hinten um Sun Yan's Kehle und griff einmal kräftig zu.
„Argh." Stöhnte Sun Yan leise auf, als ihm für einen Moment die Luft wegblieb. Jiang Cheng drückte Sun Yan nach oben und zwang seinen Oberkörper in die Aufrichtung.
Hockend auf seinen Knien wurde Sun Yan aus dem Wasser nach oben gezogen, bis er mit seinem Rücken an Jiang Cheng's kräftige Brust andockte.
Jiang Cheng schnaufte Sun Yan laut ins Ohr, als ihre Körper sich berührten.
Sun Yan's linke Hand wanderte zu seinem eigenen Hals und er legte seine Hand um Jiang Cheng's, welche seine Kehle fest umschloss.
Jiang Cheng schloss genüsslich seine Augen, vergrub seine Nase tief in Sun Yan's Nacken.
Seine linke Hand umschlung ebenfalls von hinten die Taillie des Jungen, während er begann über Bauch und Brust zu streicheln.
„Ich will dich spüren..." Hauchte Jiang Cheng von hinten.
Lass uns zusammen kommen!"
Sun Yan's Augen weiteten sich. Er legte seinen Kopf nach hinten in den Nacken und stützte ihn auf Jiang Cheng's kräftiger Schulter ab. Akzeptierend schloss er seine Augen, atmete tief ein als er leise hauchte:
„Ich liebe euch! Ich liebe euch! Haltet mich, die ganze Nacht!"
„Wie du es dir wünscht!" Erwiderte Jiang Cheng atemlos.
Er küsste von hinten mehrfach auf Sun Yan's heiße Wange, als er die Kehle des Jungen schließlich wieder aus seinem kräftigen Griff entlies und an seiner Brust
hinunterstrich. An den zwei kleinen, rosafarbenden Nippeln kam er zum Stehen, als er begann sie abwechselnd zwischen seinen Fingerspitzen hin und her zu drehen.
Bald wurden sie steif und hart und Sun Yan's zarten Ausrufe und Stöhner waren lieblich anzuhören.
Jiang Cheng hatte sein Limit erreicht und während er noch immer voller Hingabe Sun Yan's kleine Nippel zum Anschwellen brachte, fasste er mit seiner anderen Hand beherzt an Sun Yan´s steifes Glied, welches provokant nach vorne abstand.
Die ersten Lustropfen quellten schon aus der Spitze und verliefen sich im Wasser, während Jiang Cheng begann seine Hand rhythmisch zu bewegen. Zeitgleich stieß er seine Hüfte wieder vor und Sun Yan verlor sich in seiner Erregung, während er am ganzen Körper zu beben begann.
Sie konnten beide ihre Stimmen nicht mehr zurück halten und neben dem lauten Geplatsche des Wassers, erfüllten ihre Stöhner der Lust den Raum.
Jiang Cheng erhöhte sein Tempo, wurde immer schneller und gröber, während Sun Yan seine Augen weit öffnete, den Kopf kraftlos immer weiter nach hinten abfallen lies.
„Ich komme!" Wimmerte er auf, als auch Jiang Cheng für einen Moment den Atem anhielt und mit den letzten Hieben sich zum Höhepunkt brachte.
„Ahh!" Stöhnten sie beide laut und befreiend auf, als das Ppickelnde Gefühl endlich durch ihre Körper schoss und sie zur Ejakulation brachte.
Sun Yan's Hinterkopf lehnte auf Jiang Cheng's kräftiger Schulter, sein Mund war weit geöffnet, während er schwer nach Luft schnappte. Seine Augen waren sinnlich geschlossen, als er den starken und aufbrausenden Herzschlag von Jiang Cheng an seinem Rücken spürte. Denn dieser hielt ihn von hinten fest im Arm, zurrte ihre nackten Körper immer fester zusammen, sodass sich Haut auf Haut presste.
Bum Bum Bum
Schlugen ihre schnellen Herzen wie eins. Ihre Oberkörper hebten sich von ihrer tiefen und rauen Atmung schwer auf und ab und Jiang Cheng presste seine Wange an Sun Yan's, während er ein paar Mal tief einatmete um seinen schnellen Puls langsam wieder zu beruhigen. Er lies sein Glied noch immer in Sun Yan verweilen und genoss noch den ruhigen Moment ihrer Vereinigung, ehe sie sich wieder von einander trennen würden.
Sun Yan öffnete langsam seine Augen, er spürte wie die Energie aus seinem zittrigen Körper strömte. Er lehnte sich nach hinten, ganz dicht an seinen Sect Leader heran. Das warme Gefühl von Haut auf Haut bezauberte seine Seele, als er mit seiner rechten Hand langsam über seine Schulter nach hinten griff und Jiang Cheng's Wange berührte. Vorsichtig streichelte er diese, während er ihre Köpfe noch enger aneinander drückte. Seine linke Hand folgte dem Verlangen nach zärtlicher Berührung und er strich hinunter über seinen Bauch, bis er Jiang Cheng's eine Hand dort verweilend spürte und sie dann sanft umschloss.
Leise flüsterte er:
„Jiang Cheng ich liebe euch, ich liebe euch so sehr!
Bitte, lasst mich für immer an eurer Seite sein!"
Jiang Cheng schloss seine Augen. Zärtlich strich er seine Wange über Sun Yan's, bis er den Kopf leicht kippte und mit seiner Nasenspitze an Sun Yan's Hals entlang wanderte. Er brührte mit seinen schmalen Lippen die zarte Haut und begann sie dort immer wieder zu küssen. Seine Arme zogen sich um Sun Yan's Taillie noch enger, den nackten Körper des Jungen fest an sich drückend, als er leise in Sun Yan's Ohr hauchte:
„Für immer!"
Es war der nächste Morgen. Die Sonne war hinter ein paar Wolken versteckt und die Luft roch nach Regen. Die Temperaturen fielen leicht ab und die Blumen schlossen ihre Köpfe und machten sich bereit für einen bevorstehenden Regenguss.
Sun Yan lag alleine in dem großen Bett seines Sect Leaders. Er hatte lange geschlafen, so erschöpft war er von der vergangenen, leidenschaftlichen Nacht. Jiang Cheng konnte einfach nicht von ihm lassen und nachdem sie sich vom Badehaus in Jiang Cheng's Pavillon zurückgezogen hatten, entfachte ihre Leidenschaft dort von neuem und reichte bis tief in die Nacht hinein.
Müde und erschöpft rollte sich Sun Yan langsam aus dem großen Bett, bis er schließlich splitterfasernackt in dem Pavillon stand. Er drehte sich ein paar mal suchend um und schuate umher. Auf dem Boden lagen ihre lieblos ausgezogenen Kleider von der vergangenen Nacht. Da das Bettlaken neben Sun Yan kalt gewesen war, musste Jiang Cheng schon lange vor ihm aufgestanden sein um verantwortlungsvoll seiner Aufgabe als Sect Leader gerecht geworden zu sein.
Sun Yan machte sich einmal groß, streckte sich und strich sich mit seiner rechten Hand vorsichtig über seine leicht schmerzenden Lendenwirbel und weiter hinunter über seine steife Hüfte.
Kurz verzog er schmerzerfüllt sein Gesicht, doch dann huschte ein zufriedenes Schmunzeln über seine Lippen, als er seinen Körper einmal begutachtete und im Spiegel auf der Kommode, die vielen kleinen Knutschflecke und Blutergüsse erkannte, welche keck auf seiner hellen Brust und an seinem Hals thronten.
Er atmete einmal tief ein, als ein befriedigendes Gefühl von Glück durch seinen Körper strömte. Bei der reinen Vorstellung für den Rest seines Lebens in Jiang Cheng´s Pavillon aufzuwachen geriet sein Körper so in Ekstase und Vorfreude, dass er innerlich zu beben begann.
Er nahm die dunkle Haarbürste von der Kommode und bändigte ein wenig sein zerzaustes Haar, während er sich schnell ein paar Kleider überwarf und sich bereit machte herüber zum Badehaus zu gehen.
Er öffnete die große zweiflügelige Tür und trat hinaus auf die Veranda.
Es plätscherte auf der Wasseroberfläche, es prasselte auf dem Dach, als ein feiner Sommerregen über Lotus Pier zog und die Erde mit Feuchtigkeit tränkte. Die Luft war frisch und belebend und die zwei Wachen neben der Tür begrüßten Sun Yan höflich mit einer tiefen Verneigung.
Nachdem Sun Yan ein wenig still dem Regen zusah, setzte er schließlich seinen Weg fort und schritt den langen überdachten Holzsteg entlang, welcher geradewegs zum Badehaus führte. Ein leichter Windzug kam auf und trieb den feinen Nebel des Regens vor seine Füße. Er spürte die kühle, feuchte Luft auf seinem Gesicht, als er in Gedanken versunken den Weg entlang schritt.
Feng Ling bog gerade um eine Hausecke, als sein in Gedanken versunkener Blick auf die dunklen Holsdielen der Veranda fiel. Das Holz verfärbte sich durch den feinen, nassen Nebel in einen dunkleren Farbton und das Prasseln des Regens auf die Dachpfannen, klang wie ein melancholisches Windspiel.
Er trug wie immer seinen respelteinflößenden Speer auf seinem Rücken und sein edles Schwert an seiner Hüfte, während er mit entteuschtem Blick, aber dennoch mit stolzer Aufrichtung die Veranda entlang schritt.
Er richtete langsam seinen Blick nach vorne, als er plötzlich ins Stocken geriet.
Gegenüber, auf der anderen Seite kam Sun Yan ihm auf direktem Weg entgegen und bremste abrupt ab, als ihre Blicke sich trafen.
Sun Yan's Augen weiteten sich, als er am Ende des Steges direkt in Feng Ling's Gesicht blickte. Ein Moment des unsicheren Innehaltens verstrich und keiner von beiden rührten sich ein Stück.
In Sun Yan kroch die Unsicherheit hinauf und zwar so deutlich, dass er erst auf dem Absatz kehrt machen wollte um aus der Situation zu flüchten.
Das letzte Mal hatte er Feng Ling am vorangegangenen Tag gesehen und er hatte ihn eiskalt abserviert und in dem aufbrausendem Moment, als er seine eigenen Emotionen nicht unter Kontrolle hatte, ihn angeschrien und verletzende Dinge gesagt. Zudem hatten sie sich urplötzlich und noch ohne ein Wort des Abschiedes zu sprechen voneinander getrennt, als Jiang Cheng plötzlich zum Clan wieder zurückgekehrt war.
Sun Yan wusste jetzt nicht so recht wie er Feng Ling gegenüber treten sollte, vielleicht war er sauer auf ihn oder andersweitig schlecht auf ihn zu sprechen.
Noch während seine Gedanken sich überschlugen und er nach den richtigen Worten suchte blieb ihm plötzlich keine Zeit mehr, als Feng schließlich mit großen Schritten geradewegs auf ihn zukam.
Sun Yan's Körper reagierte leicht mit Panik und unsicher blickte er hin und her, als er zu einer Eissäule erstarrte und unfähig war sich von seinem Fleck wegzubewegen.
Es waren die letzten zwei Schritte, als Feng Ling Sun Yan mit seinen blauen Augen direkt ansah und dann vor dem Jungen zum Stehen kam.
Während Sun Yan noch unsicher den Stoff seiner Robe zwischen den Fingern hin und her drehte und einen häßlichen Zipfel nach dem nächsten verursachte, streckte Feng Ling plötzlich seine Arme nach vorne und verneigte sich respektvoll.
Doch er sprach dabei kein Wort, sondern bediente sich nur der reinen Geste, sodass es eine merkwürdige Distanz und Ernsthaftigkeit besaß.
Sun Yan blickte verwundert auf und sein Körper zuckte zusammen, als ihm im ersten Moment nichts besseres einfiel, als die Geste sofort zu erwidern.
Ein Moment des beklemmenden Schweigens verging, indem die beiden einfach nur voreinander standen. Keiner von beiden sagte ein Wort, während Feng Ling seinen Blick fest auf Sun Yan's Gesicht geheftet hatte. Doch der Junge erwiderte diesen nicht, sondern lies seinen Blick unsicher gen Boden gerichtet.
Feng Ling's kritischer Blick beäugte Sun Yan ganz genau. Er wusste, dass in die Richtung aus der der Junge gekommen war, Jiang Cheng's Pavillon lag. Er sah das zerzauste, dunkle Morgenhaar, welches ihm verriet, dass Sun Yan gerade erst aufgestanden sein musste und die zerknautschte und lieblos übergeworfene Robe, welche er sich gerade nur um die Schultern geworfen haben musste.
Feng Ling's Blick fuhr weiter, prüfend an Sun Yan entlang, als sein Blick plötzlich an dem Hals des Jungen stehen blieb.
Etwas frech und ein wenig schamlos linsten hinter dem Kragen ein paar Rote Blutergüsse an Sun Yan's Hals hervor, welche definitiv von leidenschalftlicherm anstatt von grober Natur, gewesen sein mussten.
Feng Ling's Gesichtsmimik wurde erst ganz steif, während sie sich dann wieder lockerte. Er schloss für einen kurzen Moment seine Augen, als er dann seinen Blick respektvoll abwendete und mit einem Hauch von Eifersucht und Traurigkeit in seiner Stimme sagte:
„Du hast unseren Sect Leader gestern noch gefunden...!?"
Sun Yan zuckte plötzlich zusammen, als die Stille mit kühler Stimme unterbrochen wurde.
Bei den Worten dieser Frage rauschten die Erinnerungen der vergangenen Nacht durch seine Gedanken und fast schon etwas ertappt fasste er plötzlich mit seiner rechten Hand an seinen Kragen und zog leicht beschämt den Stoff etwas höher.
Er schaute kurz in Feng Ling's Gesicht, als er seinen scheinbar distanzierten, abgewendeten Blick zu Gesicht bekam.
„Ich..." Begann Sun Yan leicht nervös zu stottern.
„Ja...ich hatte ihn noch gefunden.."
Sie schauten sich beide nicht an, jeder mit seinen eigenen Gedanken selbst beschäftigt. Es war als hätte etwas einen Keil zwischen sie gerammt und ihre einstige vertraute Zweisamkeit war nun unauffindbar. Stattdessen war dort Unsicherheit und ein Zögern.
Feng Ling schnaufte leise durch seine Nase.
„Das ist gut..." Sagte er nüchtern und unbeteiligt.
„..Hm..." Summte Sun Yan leise über seine Lippen, demm es fehlten ihm die Worte. Es verlief schleppend, das beklemmende Gefühl der Unsicherheit in der Brust wurde immer stärker, doch beide wahren unfähig ihre wahren Gefühle in Worte zu fassen.
Sun Yan, der sich noch immer leicht schuldig fühlte, versuchte die Situation zu retten, als er sich entschied das Gespräch in eine andere Richtung lenken zu wollen.
„Ich wollte gerade zum Badehaus...kommst du mit?"
Fragte er zaghaft, während er seinen Blick noch immer abgewendet lies und wieder anfing die Zipfel in seiner Robe weiter zu formen.
Feng Ling hob schließlich wieder seinen Blick an, schaute zu Sun Yan herüber, als sein Blick auf die zarten Hände des Jungen fiel, welche nervös die Robe immer weiter verunstalteten. Abweisend und mit ruhiger und tiefer Stimme gab er seine Antwort:
„Jetzt wo unser Sect Leader wieder da ist, gibt es keinen Grund mehr für mich, dich in deinem Alltag weiterhin zu begleiten. Meine Aufgabe hat sich somit erfüllt und meine Pflichten sind damit wieder beendet."
Sun Yan's Augen weiteten sich. Es ist nicht so, als hätte Feng Ling nicht die Wahrheit gesagt, aber wenn jemand es so direkt aussprach klang es etwas hart und der Junge spürte einen schmerzenden Stich in seinem Herzen.
„Deine Pflichten...:?" Widerholte er leise und etwas schockiert. In seinem Blick und in seiner Stimme war die Entteuschung deutlich heruaus zuhören.
„Stimmt...es war nur deine Pflicht...du hast das alles nur getan, weil es dir befohlen wurde..."
Sun Yan's traurige Augen blickten schockiert auf die dunklen Holzdielen auf der Veranda. Er wusste nicht genau wieso, aber Feng Ling's Worte trafen ihn hart. Seine Stimme begann zu zittern.
-War ihre gemeinsam verbrachte Zeit etwa nur eine Pflicht für Feng Ling gewesen?
War ihr ganzes Miteinander nur erzwungen und nichts davon war echt?-
Feng Ling blickte erschrocken in Sun Yan's Augen, als er den Schmerz und Kummer in ihnen entdeckte. Er wollte dies eigentlich nicht sagen, aber sein Mund war schneller als sein Kopf. Es war die Eifersucht und die Entteuschung die aus ihm sprachen und er wagte es nicht seine wahre Gefühle zu offenbaren. Es war wie ein Schutzmechanismis der da aus ihm sprach.
Sich über seine eigenen froschen Worte im klaren werdend, streckte er plötzlich seine Hände nach Sun Yan aus und berührte die seinen.
Sun Yan zuckte auf und blickte erschrocken nach oben. Er sah in Feng Ling's blauen, funkelnden Augen, als er dessen leicht zittrigen Hände spürte, die seine so liebevoll umschlossen.
Feng Ling öffnete langsam seine Lippen.
„Ich..." Begann er zu stottern, als er nervös die richtigen Worte auf seiner Zunge zu sortieren versuchte.
Doch Sun Yan, der Feng Ling mit den liebenden Augen eines kleineren Bruders betrachtete sagte schließlich:
„Aber ich dachte...wir sind Freunde?
Wir sind doch immer noch Freunde, oder nicht? Das war doch echt...oder war es nicht?"
Feng Ling's Worte blieben ihm erbarmungslos im Hals stecken, als das Wort „Freund" wie ein Echo immer und immer wieder durch seinen Kopf hallte. Sein Körper fiel in eine Art Schockstarre, die Realität überfuhr in eiskalt und mit voller Wucht, als er wie versteinert da stand, Sun Yan's Hände festhielt und in die tiefen grünen Augen des Jungen blickte.
Sun Yan legte seinen Kopf leicht schief, als er versuchte den zerstreuten Gesichtsausdruck von Feng Ling zu deuten.
-Hatte er etwa etwas sehr unpassendes gesagt? Hatte er sich zu weit aus dem Fenster gelehnt?-
Feng Ling, der plötzlich aus seinem vernichtenden Traum wieder erwachte, zuckte kurz auf, als er langsam und stotternd antworte:
„Freunde...natürlich...wir sind Freunde...!"
Sun Yan lächelte plötzlich erleichtert auf und atmete einmal tief ein.
„Da bin ich aber beruhigt. Weißt du, ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass ich mit meinen Worten gestern etwas zu weit gegangen bin. Es tut mir leid, was ich gesagt hatte, aber ich hatte meine Emotionen nicht ganz unter Kontrolle. Kannst du mit verzeihen?"
Feng Ling, der noch immer vollkommen neben sich stand, lies schließlich langsam Sun Yan's Hände wieder los. Er legte ein gekünzeltes Lächeln auf und strich mit seiner rechten Hand behütend über Sun Yan's Kopf.
„Ich verzeihe dir. Natürlich, wir sind doch Freunde. So eine Lappalie zerstört ja nicht gleich alles."
Sun Yan schloss für einen Moment seine Augen, als er die sanfte Berührung Feng Ling's zuließ.
"Deine Hand ist so warm..." Flüsterte Sun Yan leise während er die angenehme Wärme spürte, welche seine Seele berührte. Doch der Moment währte nur kurz und Feng Ling zog plötzlich seine Hand wieder rasch zurück.
Er räusperte sich, richtete sich wieder etwas mehr auf, als er Sun Yan einmal zunickte.
„Entschuldige mich jetzt, ich muss weiter." Sagte er ihre Begegnung nun rasch wieder beendet.
„Hm?." Summte Sun Yan über seine Lippen, von Feng Ling's hastigen Worten des Abschieds leicht überrumpelt.
Feng Ling verneigte sich noch kurz, als er mit seiner Hand eine winkende Handbewegung in der Luft machte.
„Wir sehen uns später!" Sagte er, plötzlich wieder kühl und distanziert, als er auch schon zügig an Sun Yan vorbeischritt.
„Wo gehst du hin?" Rief Sun Yan ihm noch leicht irritiert nach.
„In den Thronsaal." Antwortet Feng Ling noch, während er mit großen Schritten sich immer weiter entfernte.
Sun Yan blieb noch eine ganze Weile so stehen und blickte ihm noch nach, während er die letzten Minuten in seinem Kopf noch einmal Revue passieren lies.
-Ein seltsamer Kauz...- Sagte er zu sich selbst in Gedanken.
Er blickte wieder nach vorne in Richtung Badehaus, als er langsam seinen Weg wieder fortsetzte. Als er so in Gedanken versunken die Veranda entlangschritt und um eine Hausecke bog, musste er noch einmal daran denken in welche Richtung Feng Ling nun ging und dann, aus welcher Richtung er eigentlich gekommen war.
Sun Yan blieb abrupt wieder stehen und starrte den Weg entlang. Zu seiner linken lag das Badehaus und als er zu seiner rechten Blickte, fiel ihm auf, dass Feng Ling aus der Richtung seines Pavillons gekommen sein musste.
Sun Yan's Augen weiteten sich, als ihm bewusst wurde, dass Feng Ling, obwohl seine Pflicht nun beendet war, wahrscheinlich den ganzen Morgen vor seinem Pavillon auf ihn gewartet hatte nur um ihn abzuholen und dann zum Badehaus zu begleiten.
Wie jeden Morgen, in den vergangenen drei Wochen, als es nur sie beide gab.
