Chapter 20.10
Klopf...
Klopf...
Klopf...
Lan Xichen schreckte zusammen. Ein zartes, aber deutliches Klopfen kam aus der Richtung seiner Tür. Seine Augen weiteten sich, als er in die Dunkelheit seines Pavillon's starrte und den eisernen Türgriff der großen Eingangstür fixierte.
Es war schon dunkel und alle Mitglieder seines Clan´s waren bereits zu Bett gegangen.
Lan Xichen runzelte die Stirn, als er noch einen Moment zögerlich auf seinem Bett sitzen blieb und nachdachte.
Doch dann, für auch nur den Bruchteil einer Sekunde schoss ein kleiner Funken Hoffnung durch seinen Körper, als er etwas zaghaft sagte:
„Wer ist da?"
Er horchte erneut auf, doch plötzlich blieb es still.
Langsam machte sich Nervosität bemerkbar und sein Blick fiel herüber zu seiner Flöte Liebing und zu seinem Schwert, als er plötzlich eine dumpfe Stimme hinter der Tür vernahm:
„...Ich bin es...darf ich rein kommen?"
Lan Xichen's Augen weiteten sich.
Langsam, fast schon in Schockstarre, erhob er sich von seinem Bett, während er die Tür fassungslos fixierte. Er schluckte schwer, als ihm sein Herz bis zum Hals schlug.
-Hatte er die Stimme etwa richtig erkannt?-
Lan Xichen's Hände begannen leicht zu zittern, als er mit etwas piepsender, nervöser Stimme sagte:
„Komm rein!"
Es knarrte leise, als mit einem Ruck die große Tür aufging und ein leichter Windzug die Kerzen im Raum zum Aufflackern brachte.
Eine dunkle, große Gestalt kam zur Tür herein und das fahle Mondlicht erhellte dessen Silhouette von hinten.
Ein leises Klicken war zu hören, als die Tür wieder in ihr Schloss fiel. Die dunkle Gestalt trat in den Raum hinein und mit jedem Schritt, die sie sich Lan Xichen näherte, erhellten die Kerzen langsam die dunkle Gestalt.
Bao Tian blieb in der Mitte des Raumes stehen. Er war adrett gekleidet, die Haare gekämmt und er wirkte durch und durch wie der edle Cultivator, welcher vor gut einem Monat die Cloud Recesses verlassen hatte.
Sein Blick war ehrlich und aufrichtig und in seinen braunen Augen spiegelten sich der helle Kerzenschein wieder. Doch sein Gesicht war gezeichnet von Reue und Schuld und als die beiden endlich wieder voreinander standen, begann ein Moment der emotionalen Stille.
Lan Xichen konnte es nicht glauben.
Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, dass er Bao Tian's Gesicht das letzte Mal gesehen hatte und sein Herz begann aufgeregt in seiner Brust zu schlagen, als ihn fast das Verlangen übermannte, diesem Mann sofort um den Hals zu fallen. Er blickte in dieses vertraute Gesicht, mit seinen markanten Wangenknochen und den sanften, braunen Augen. Sein dunkles, welliges Haar, welches ihm bis zu seinen Schultern reichte und der leicht dunklere Hautteint, welcher ihn so besonders machte.
Lan Xichen schwelgte in seinen inneren Sehnsüchten und es war genau dieser Mensch vor ihm, mit all seinen Ecken und Kanten, welchen er so sehr liebte und begehrte.
Bao Tian's männliche und kräftige Erscheinung verursachte ein leichtes Kribbeln in Lan Xichen's Fußspitzen, welches sich bis hoch in seine Fingerkuppen ausbreitete. Er blickte auf die schmalen Lippen und die großen Hände, welche ihm in so mancher Nacht jeden Wunsch erfüllt hatten. Lan Xichen verlor sich in diesem Anblick und er streckte sehnsüchtig seine rechte Hand nach vorne aus.
„...Tian..du bist wieder da...! Du bist zu mir zurückgekehrt!" Hauchte er leise, fast schon zittrig über seine Lippen.
Wie von einer alles verzehrenden Magie wurde er in den Bann gezogen, als er schließlich seinem Wunsch nachgab und ein paar Schritte nach vorne machte.
Doch als er dem Mann vor sich näher kam, zuckte er zusammen und blieb plötzlich wieder abrupt stehen. Denn als Lan Xichen tiefer in Bao Tian's dunkle Augen blickte, hielt ihn plötzlich etwas davon ab, auch nur einen Schritt weiter nach vorne zu wagen.
Denn obwohl Bao Tian aussah wie eh und jeh, so zeigte sein Gesicht und seine Körperhaltung doch, dass sich etwas in ihm verändert hatte.
Lan Xichen hielt inne und blieb regungslos an Ort und Stelle stehen, als er Bao Tian noch einmal eindringlicher musterte. Er spürte, dass dieser Mann etwas vorzuhaben schien und als Lan Xichen unsicher seine ausgestreckte Hand langsam wieder zurückzog, fiel sein Blick plötzlich auf Bao Tian's rechte Hand.
Seine Augen weiteten sich erschrocken und sein Körper zuckte ängstlich zusammen, als er erkannte, dass sich in dieser eben noch so begehrten Hand, eine große zusammengerollte Lederpeitsche befand.
In Lan Xichen's Gesicht stand die Unsicherheit und die Furcht, als er Bao Tian fassungslos anblickte.
Doch dieser stand noch immer regungslos vor ihm, als dieser plötzlich tief Luft holte und die Peitsche in seiner Hand noch einmal fester zusammendrückte. Das knatschende Geräusch des Leders zerfetzte die stille Luft, als Bao Tian plötzlich einen großen Schritt nach vorne machte.
Lan Xichen hielt den Atem an, als er ruckartig ein paar Schritte nach hinten taumelte.
„Tian...was hast du vor?" Sagte er hastig mit Furcht in seiner Stimme, als er auch schon seine rechte Hand schützend nach vorne ausstrecken wollte.
Doch genau in diesem Moment schmiss sich Bao Tian plötzlich vor ihm auf seine Knie. Es knallte laut, als er ungebremst auf die dunklen Holzdielen aufschlug. Er fasste an den Gürtel in seiner Taille, öffnete diesen und riss sich dann ruckartig die Kleider von seinem Leib.
Lan Xichen's Augen waren vor Schock weit geöffnet, als er mit ansah wie Bao Tian seinen muskulösen Oberkörper komplett entkleidete und dann die lange Lederpeitsche mit einem gekonnten Wurf über den Fußboden, direkt vor seine Füße, schleuderte.
„Was...?" Hauchte Lan Xichen fassungslos über seine Lippen, doch schon in diesem Moment streckte Bao Tian seine Hände weit nach vorne aus und verneigte sich so tief, bis seine Stirn den Fußboden berührte. Wie ein entehrter Sklave verneigte er sich vor seinen Füßen, als er mit klarer und schmerzerfüllter Stimme sagt:
„Tu es Huan! Ich bitte dich darum! Bestrafe mich für das was ich dir angetan habe. Ich kann sonst keinen Frieden finden und die Reue und die Schuld werden mich für immer von innen zerfressen.
Lass mich den Schmerz durch deine eigene Hand spüren und erinnere mich daran, welcherm Sect Leader ich die Treue geschworen habe und welchem Mann ich mein Herz geschenkt habe."
Lan Xichen schüttelte entsetzt den Kopf hin und her. Er konnte nicht glauben was er da sah und er konnte nicht glaube was er da hörte. Bao Tian versprühte so eine Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit, dass ihm ganz Angst und Bange wurde, als er ihn so kniend vor sich sah.
Es war ein Moment des Schocks und der Fassungslosigkeit und es zerriss Lan Xichen fast das Herz, zu sehen, wie schwer die Pein und Schuld auf Bao Tian's Schultern zu lasten schien.
Lan Xichen schluckte einmal schwer, als ihm bewusst wurde, dass Bao Tian tatsächlich zu ihm zurückgekehrt war und er mit dieser Geste um seine Vergebung bat.
Es dauerte einen Moment bis Lan Xichen sich wieder gesammelt hatte und er atmete einmal tief ein, als er zu Boden blickte. Die lange Peitsche wand sich wie eine tückische Schlange über den dunklen Dielenboden und ihr Schlag war lang und kräftig.
-Es stand außer Frage, dass Bao Tian ihn sehr verletzt hatte und seinem Körper große Schmerzen zugefügt hatte. Aber war dies wirklich der richtige Weg für Vergeltung zu sorgen?-
Lan Xichen bückte sich und hob die Peitsche vom Boden auf. Einen kurzen Moment betrachtete er sie in seiner Hand, als er dann hinunter zu Bao Tian blickte.
Dieser kniete noch immer in Reue vor ihm und sein nackter, breiter Rücken präsentierte sich ihm ungeschützt und bot ihm eine große Angriffsfläche.
Bao Tian, der noch immer seine Stirn auf den Fußboden drückte, sah im Augenwinkel wieder der Schlag der Peitsche sich bewegt hatte. Er schloss akzeptierend seine Augen, biss sich auf die Backenzähne und war jeden Moment bereit die Höllenschmerzen zu ertragen.
Lan Xichen hob plötzlich seine rechte Hand imposant in die Luft und der lange Schlag der Peitsche drehte sich an. Mit einem unglaublichen Tempo und einem ohrenbetäubendem Sausen raste das Ende der Peitsche schließlich schwungvoll hinunter auf den Boden.
Es knallte Laut, als der Schlag sein Ziel traf.
Bao Tian zuckte auf und er kniff seine Augen fest zusammen.
Er wartete noch einen Moment, doch es passierte nichts.
Er spürte keinen Schmerz und die Wucht der Peitsche hatte ihn scheinbar nicht getroffen.
Etwas unsicher blinzelte er mit seinen Augen, als er vorsichtig seinen Kopf anhob. Er blickte zur Seite und sah plötzlich wie der Peitschenschlag direkt neben seinem Kopf auf die Holzdielen eingeschlagen war und das lange Ende seines kleinen Zopfes getroffen hatte. Seine Haare waren am untersten Ende durchtrennt und das weiße Band des Gusu Lan Clan´s, welches bis eben noch seinen Zopf zusammengehalten hatte, lag nun neben seinem Kopf auf dem Fußboden, umringt von ein paar durchtrennten dunklen Haaren. Der geflochtene Zopf öffnete sich und Bao Tian blickte schockiert nach oben.
Es schepperte erneut laut, als Lan Xichen die Peitsche wieder fallen lies und diese lautstark auf den Zimmerboden schlug.
Als sich ihre Blicke schließlich trafen, blickte Bao Tian in Lan Xichen's klare Augen, welche gerade dabei waren sich mit Tränen zu füllen.
Lan Xichen's Gesicht verzog sich fürchterlich und in seinem Gesicht stand so viel Kummer und Schmerz.
Langsam öffnete er seine schmalen Lippen als er zittrig sagte:
„Hast du wirklich geglaubt, dass es dies ist, was ich tun möchte...wenn ich dich endlich wieder habe?"
Bao Tian's braune Augen weiteten sich ins Unermessliche, als er sah wie Lan Xichen plötzlich auf ihn zugestürmt kam. Er lies sich ebenfalls zu Boden, auf die Knie fallen und fiel Bao Tian um den Hals.
Bao Tian wusste gar nicht so schnell wie ihm geschah, als Lan Xichen's schlanken Arme sich schon um ihn legten und ihre Körper fest aneinander drückte. Er spürte Lan Xichen´s Körperwärme und roch seinen angenehmen, bekannten Duft, als ihm schließlich selbst die Tränen kamen.
Er konnte nicht anders als ebenfalls seine Arme um Lan Xichen zu schwingen und sie nahmen sich fest und innig in den Arm.
Ihre Schultern wurden jeweils leicht nass und jeder von ihnen lies seinen Tränen freien lauf.
Eine ganze Weile hielten die beiden sich fest im Arm, denn dies alleine reichte aus, damit sie verstünden worum es wirklich ging und kein Wort der Welt hätte diese Emotionen so gut beschreiben können, wie es sich tatsächlich in ihren Herzen anfühlte.
Ihre Wangen drückten sich fest aneinander, als Bao Tian leise hauchte:
„Verzeih mir."
Über Lan Xichen's Lippen flog ein glückliches Schmunzeln, als er leise antwortete:
„Ich hatte dir von Anfang an verziehen."
Noch einen Moment verweilten sie in dieser innigen Umarmung bis sie sich schließlich wieder langsam voneinander lösten. Sie schauten sich tief in die Augen und Bao Tian streichelte mit seiner Hand liebevoll über Lan Xichen's feuchten Wangen und trocknete die Tränen hinfort.
„Huan ich liebe dich so sehr, ich dachte in dem vergangenen Monat ich würde sterben."
In Lan Xichen's Gesicht stand die bittersüße Freude, als er Bao Tian ein glückliches Lächeln schenkte. Seine Stimme war noch dünn und zart aber voller Liebe.
„Ich bin gestorben. Jeden einzelnen Tag, an dem du nicht an meiner Seite warst."
Er fasste an seinen Hinterkopf und löste das weiße Band des Gusu Lan Clan's mit den kleinen blauen Wolken. Er lies es einmal durch seine Hände gleiten, ehe er Bao Tian noch einmal tief in die Augen sah und dann in das dunkle, wellige Haar blickte. Er begann mit seinen schlanken Fingern den kleinen Zopf erneut zu flechten, doch dieses mal flocht er sein eigenes Kopfband mit ein und band den Zopf unten mit einer Schleife wieder zusammen.
Bao Tian's braunen Augen weiteten sich, als er fassungslos in Lan Xichen's Gesicht blickte.
„Das kannst du nicht tun." Hauchte er sprachlos.
Doch Lan Xichen lächelte, legte seine flachen Hände auf Bao Tian's feuchten Wangen und platzierte dann einen Kuss auf dessen Stirn.
Leise hauchte er:
„Es gehört mir, drum kann ich es schenken wem ich will."
Bao Tian's Lippen begannen zu zittern und er vergaß fast zu atmen, als sein Herz mit einem unglaublichen befriedigendem Gefühl durchströmt wurde.
„Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich...und auch der morgige Tag wird daran nichts ändern können." Sagte er erneut den Tränen nahe.
„Ich weiß!
Daher glaube an mich und bleib an meiner Seite!
Versprich es mir erneut. Versprich mir, dass du nie wieder gehen wirst und das du, egal was auch die Zukunft bringt, du bei mir bleiben wirst!"
Flüstere Lan Xichen, als er Bao Tian tief in die Augen sah.
„Ich verspreche es...auch wenn es mir vermutlich das Herz zerreißt!"
Sagte Bao Tian, während er mit seinen Augen an Lan Xichen's zarten Lippen hing. Ihn überkam schließlich das sexuelle Verlangen und er zuckte kurz nach vorne um Lan Xichen zu küssen, doch dann erstarrte er wieder in seiner Bewegung und brachte nicht zu Ende womit er angefangen hatte.
Lan Xichen blickte ihn fragend an und runzelte leicht seine Stirn, als er Bao Tian's Unsicherheit bemerkte.
„Was ist?" Fragte er vorsichtig nach.
Doch Bao Tian wendetet seinen Blick traurig ab und drückte Lan Xichen vorsichtig von sich weg. Er stand auf und blickte zu Boden.
Leicht erschrocken stand Lan Xichen ebenfalls auf, als er mit seinen Fingern annähernd nach Bao Tian's linker Hand griff.
Bao Tian seufzte kurz auf und raufte sich durch die Haare, als er etwas gehemmt sagte:
„Ich habe noch gar nicht gefragt...! Wie geht es dir überhaupt...deinem Körper meine ich...geht es dir gut?"
Lan Xichen schloss für einen kurzen Moment seine Augen und nickte wohlwollend, als er leise sprach:
„Alles in Ordnung, mir geht es gut. Mein Körper ist wie für deine Liebe gemacht."
Bao Tian zuckte einmal kurz mit seinen Schultern zusammen. Die Antwort hatte zwar etwas beruhigendes aber auch ein wenig etwas von schmerzender Ironie.
„Das ist gut." Sagte er leise.
Doch Lan Xichen bemerkte, dass Bao Tian noch etwas anderes zu bedrücken schien.
-Waren ihm seine Worte denn nicht Antwort genug?-
Vorsichtig fragte er:
„Was gibt es noch was dich bedrückt? Konnten wir nicht alle Zweifel beseitigen? Warum wendest du dich dennoch von mir ab?"
Etwas bekümmert blickte Bao Tian zu Boden, als sich sein Körper angespannt zusammenzog. Er schnaufte durch seine Nase und die Worte kamen schwer und besorgt über seine Lippen.
„Ich will dich so sehr Huan, genau jetzt, aber ich wage es nicht dich zu berühren, aus Angst ich könnte wieder die Kontrolle verlieren."
Lan Xichen's Pupillen weiteten sich erst verwundert, doch dann formten sich seine Augen zu kleinen Schlitzen. Sein linker Mundwinkel bog sich neckisch nach oben, als er erneut nach Bao Tian's linker Hand fasste und sich dann nah an ihn heran lehnte.
Verführerrisch flüsterte er in Bao Tian's Ohr:
„Dann lass mich dich berühren..."
Bao Tian spürte ein heißes Prickeln, welches durch seinen Körper schoss und seine Kopfhaut begann zu kribbeln, als Lan Xichen plötzlich kraftvoll an ihm zog und ihn in Richtung Bett drängte.
Bao Tian wusste gar nicht so schnell wie ihm geschah, als er schon mit seinen Waden gegen des Bett stieß, dass Gleichgewicht verlor und dann nach hinten auf die Matratze fiel.
Der Aufprall war ruppig und er stützte sich noch mit seinen Ellenbogen nach hinten ab, als er der Länge nach auf den Rücken schlug.
Lan Lixchen warf seine langen, schwarzen Haare und seine Ärmel schwungvoll nach hinten, als er auf allen vieren auf das Bett krabbelte und sich dann breitbeinig auf Bao Tian's Hüfte setzte. Seine Hände umfassten Bao Tian's Wangen, als er sich auch schon dominierend über ihn bückte und ihre Lippen leidenschaftlich aufeinander presste.
Seine zarten Lippen schmiegten sich an Bao Tian's und liebevoll und zärtlich vereinigten sie sich.
Bao Tian schloss seine Augen, die zarten Berührungen Lan Xichen's genießend. Er selbst blieb eher verhalten und lies Lan Xichen das Tempo und die Richtung bestimmen, während er nur hingebungsvoll darauf reagierte und mit einstieg. Schließlich wurde der Kuss feuriger, als Lan Xichen schließlich seinen Mund öffnete und seine feuchte Zunge bittend Einlass in Bao Tian´s Mundhöhle verlangte.
Ihr Kuss war zunächst langsam und zögerlich, fast so als würden ihre Lippen sich das erste Mal vereinigen, aber bald gewann Lan Xichen an Sicherheit und er erhöhte sein Tempo und ihr Kuss wurde feucht und leidenschaftlich.
Bao Tian schwang seine Arme um Lan Xichen und berührte mit seinen Händen dessen Hinterkopf und Nacken. Er wollte ihn nie wieder gehen lassen und presste ihn vorsichtig immer weiter auf sich herunter.
Feuchte Kussgeräusche erfüllten den Raum und ihre Atmung wurde langsam rauer und aufgeweckter, während die ansteigende, kribbelnde Ekstase sich durch ihre Adern pumpte.
Lan Xichen wurde ungehaltender und zu Bao Tian's Erstaunen begann er während des Küssens rhythmisch mit seiner Hüfte auf dessen Schritt zu kreisen.
Bao Tian kniff seine Augen fest zusammen und er spürte wie ein Feuer in seinem Körper entfachte. Die Leidenschaft trieb ihn voran und sein Körper gab sich allmählich der Lust hin, als er langsam hart im Schritt wurde.
Ihre Zunge spielten feucht umher und Bao Tian blieb fast die Luft weg, bei so viel aufgestauter Leidenschaft seines Herren.
Lan Xichen nippte und biss immer wieder in Bao Tian's zarte Unterlippe, während er unter zart schnaufenden Geräuschen begann zu Bao Tian's Ohrläppchen zu wandern.
Er leckte ein paar Mal mit seiner warmen Zunge an der sensiblen Haut, ehe er anfing auch diese Stelle mit seinen Lippen und seiner Zunge zu kosten.
„Ah.." Stöhnte Bao Tian leise und tief auf, den ansteigenden Druck in seinem Körper kaum noch widerstehend.
„Huan..." Flüsterte er leise über seine Lippen, doch Lan Xichen streckte seine Zunge aus und leckte durch Bao Tian's Ohrmuschel.
„Ah...Huan...warte...!" Erneut stöhnte Bao Tian auf, während er seinen Kopf leicht zur Seite kippte. Seine Hände krallten sich in Lan Xichen's Nachtrobe und langsam presste sich sein steifes Glied durch seine Hose und drückte gegen Lan Xichen's Hintern.
Doch Lan Xichen, der gefallen an Bao Tian's erotischen Ausrufen hatte, dachte nicht daran aufzuhören und so wanderte er mit seinen Lippen an Bao Tian's Hals hinunter und erkundete mit seinem Mund und seinen Händen den muskulösen, nackten Oberkörper seines Untertan, welcher sich freizügig unter ihm präsentierte.
Bao Tian presste den Sauerstoff angestrengt durch seine Lungen, als sich seine Finger immer fester in Lan Xichen's Robe krallten. Das Verlangen jede Sekunde über den Mann, welcher gerade breitbeinig über ihm thronte, auf das Bett zu schmeißen und über ihn herzufallen, wurde immer stärker.
Er schloss seine Augen und schluckte einmal schwer, als Lan Xichen plötzlich seine Nippel zwischen die Finger nahm und energisch an ihnen herumspielte. Dabei biss er immer wieder in die empfindliche Haut neben seinen Nippel und setzte langsam seinen Weg weiter nach unten fort.
„Oh Gott..." Wimmerte Bao Tian einmal kurz auf, als er seinen Kopf nach hinten auf das Bett drückte und über seine eigenen Worte noch einmal nachdachte, dass er Lan Xichen nicht berühren wollte.
Er endlies schließlich Lan Xichen's Robe aus seinem starken Griff, als dieser immer weiter nach unten abtauchte, bis man schließlich das Rascheln von Stoff hörte.
Bao Tian zuckte zusammen, als das Feuer der Leidenschaft in seinen Adern zu kochen begann. Denn Lan Xichen hatte seinen Hosenbund geöffnet und war gerade dabei diese von seinen Hüften zu streifen.
Bao Tian's Augen schnellten weit auf und er griff hektisch nach Lan Xichen's Händen, als er ihn ansah und sagte:
„Nicht...du bist ab Morgen, ein verheirateter Mann..."
Lan Xichen hörte für einen Moment auf und hob dann langsam seinen Kopf an. Er blickte in Bao Tian's großen Augen, die eine gewisse Traurigkeit bei diesen Worten aufwiesen.
Doch über seine Lippen huschte nur ein zufriedenes Lächeln, als er leise und verrucht flüsterte:
„Richtig...ab Morgen!"
Mit diesem Satz griff Lan Xichen beherzt zu und er zog Bao Tian seine Hose aus und warf diese rücksichtlos hinter sich in das Zimmer.
Nun komplett entkleidet und splitterfaser Nackt lag Bao Tian unter ihm und sein steifes Glied stand imposant nach oben. Er war eine Augenweide und sein Körper entsprach allen Vorstellungen, die man an einen Mann haben könnte. Sein etwas dunklerer Hautteint war gleichmäßig und seine gut geformten Muskeln wirkten anziehend und anmutig in dem schummrigen Kerzenschein und machten Lust auf mehr.
Bao Tian atmete einmal tief ein, als ihm bewusst wurde, dass seine guten Vorsätze wahrscheinlich von vorneherein zum Scheitern verurteilt waren.
-Aber wer hätte schon gedacht, dass Lan Xichen heute Nacht so leidenschaftlich sein würde?-
Obwohl nicht alles ganz nach seinem Plan verlief, so war Bao Tian sich aber dessen bewusst, dass Lan Xichen am nächsten Morgen in den Bund der Ehe eintreten würde und somit stand es außer Frage, dass dessen Körper für heute Nacht geschont werden musste.
Jedoch machte es Lan Xichen mit seinen forschen Taten Bao Tian nicht gerade leicht und es war für beide ein prickelndes Gefühl in vertauschten Rollen platz zu nehmen.
Bao Tian krallte sich mit seinen Händen in das Bettlaken, während sich seine nackte Brust von seiner unruhigen Atmung massiv auf und wieder abhob.
Während er schon in Gedanken anfing zu beten, dass er diese Nacht es schaffen würde sich zusammenzureißen, berührte Lan Xichen plötzlich mit seinen schlanken Fingern dessen Knie und drückte diese langsam auseinander.
Bao Tian's Augen weiteten sich zunächst in Erstaunen, als er spürte wie Lan Xichen Stück für Stück seine Beine auseinander spreitzte, um dann zwischen seinen Schenkeln Platz zu nehmen.
Doch aus dem anfänglichen Staunen wurde bald eine leichte Furcht, als er an sich herunter blickte und sah wie sich Lan Xichen zwischen seine Oberschenkel schob und diese dabei immer weiter auseinander spreitzte.
Wie aus Reflex winkelten sich Bao Tian's Knie leicht an und seine Beine stellten sich auf, als diese ungewohnte Pose ihm etwas zu denken gab.
„Huan..." Sagte er schließlich sichtlich nervös.
„Was genau hast du vor?"
Doch Lan Xichen lies sich von Bao Tian's Frage nicht beirren, als er begann dessen kräftige Oberschenkel zu streicheln. Er schloss seine Augen und küsste auf Bao Tian's Knie, einmal links, einmal rechts, während er dann langsam begann die sensiblen Innenschenkel zu liebkosen.
Bao Tian zuckte am ganzen Körper zusammen, als Lan Xichen begann an seinen Innenschenkeln zu lecken. Seine feuchte, heiße Zunge benetzte die Haut und Bao Tian spürte wie ein unglaubliches Kribbeln durch seine Glieder schloss.
Doch als Lan Xichen auch noch begann in die dünne Haut zu beißen und einen Kuss nach dem nächsten platzierte, stöhnte Bao Tian erneut schwer auf.
„Ah." Zuckte sein Körper auf und sein steifes Glied schwoll noch größer und praller an.
„Huan.." Versuchte er es noch einmal.
Er hob seinen Kopf von der Matratze an und blickte nach unten, in Lan Xichen's Gesicht.
Seine Stimme war vor Nervosität und Ekstase atemlos geworden.
„Es ist nicht so...das ich es nicht genießen würde, aber deine Leidenschaft gibt mir heute etwas zu denken...Können wir nicht, eine andere Stellung wählen?"
Lan Xichen hörte mit seinen Liebkosungen auf und schaute mit einem feurigen Blick zu Bao Tian herauf. Seine Wangen waren in ein leichtes Rosé getaucht und man konnte ihm deutlich seine eigene Nervosität und Anspannung ansehen.
Doch über seine schmalen Lippen kam ein zärtliches Lächeln, als er flüsterte:
„Lass mich heute Nacht dich verwöhnen. Diese Nacht gehörst du mir und ich möchte dich mit allen Sinnen ertasten."
Bao Tian's Augen weiteten sich, als er für einen kurzen Moment zögerte, wie weit wohl Lan Xichen's ertasten genau gehen sollte.
Doch schon in diesem Moment wurden all seine Zweifel davon geblasen, als Lan Xichen plötzlich ruckartig mit seinen Händen an Bao Tian´s Innenschenkeln nach oben streichelte und dann mit seinem Kopf zwischen den kräftigen Schenkeln abtauchte.
Lan Xichen streckte seine Zunge weit heraus, als er mit seiner feuchten Zungenspitze die pralle Eichel berührte und dann ganz langsam, den harten Penis in seine Mundhöhle abtauchen lies.
Bao Tian drückte seinen Kopf wieder nach hinten auf die Matratze und holte mit offenem Mund einmal tief Luft. Sein Adamsapfel kam durch die Überstreckung seines Halses deutlich sichtbar hervor und seine Händen krallten sich wie aus Reflex in Lan Xichen's langes, schwarzes Haar, als der Kopf zwischen seinen Schenkeln auch schon begann sich rhythmisch auf und ab zu bewegen.
Bao Tian's Beine zuckten zusammen, doch Lan Xichen gab ihm keinen Raum für falsche Scheu und so presste er Bao Tian's Beine mit seinen Händen wieder weit auseinander, während er leidenschaftlich anfing ihm einen zu blasen.
Bao Tian's Gestöhne wurde immer lauter und sein Kopf wand sich auf der Matratze hin und her. Er hatte seine Augen fest geschlossen und seine Finger krallten sich unruhig in Lan Xichen's langes Haar.
Doch dieser war eher sehr angetan von Bao Tian's rauen Geräuschen der Lust, welche seine Kehle vehement verließen, als es ihm nach immer mehr verlangte und er daraufhin seine Zunge noch geschickter einsetzte.
Mit gefühlvollen und kreisenden Bewegungen umspielte er die pralle Eichel, während er zur Unterstützung mit seiner rechten Hand anfing den Schaft des steifen Gliedes ebenfalls zu stimulieren.
Er variierte sein Tempo. Mal schneller und mit weniger Druck. Mal wieder langsamer und mit viel Gefühl.
Bao Tian raubte es fast den Verstand und wenn er sich nicht so zusammengerissen und dagegen angekämpft hätte, so wäre er schon lange zu seinem Höhepunkt gekommen. Doch es fühlte sich gut an, zu gut und der blanke Gedanke an Lan Xichen und was er da gerade tat, trieb ihn schon in den Wahnsinn.
Schließlich begannen Bao Tian's Oberschenkel zu zittern und seine Füße rutschten unruhig auf dem Bett hin und her, während sein Mund nach Luft schnappend weit geöffnet war.
Er blickte an sich herunter, zu Lan Xichen, welcher mit voller Hingabe zwischen seinen Beinen beschäftigt war.
Bao Tian starrte auf sein pralles Glied, welches unaufhörlich in Lan Xichen´s Mundhöhle verschwand. Er festigte schließlich behutsam seinen Griff in dem dunklen Haar, als er stockend flüsterte:
„Huan...Huan stop...warte...bitte!"
Plötzlich hörte Lan Xichen auf und entlies das lange, steife Glied aus seinem Muund. Etwas verwundert blickte er nach oben, als er mit großen Augen unsicher fragte:
„Was ist...mache ich es nicht richtig?"
Ein entzücktes Schmunzeln kam über Bao Tian's Lippen, als er sofort seinen Kopf verneinend schüttelte.
„Nein, nein...Das ist es nicht! Es ist genau das Gegenteil! Du machst es zu richtig und du treibst mich in den Wahnsinn damit.
Aber genau damit wächst auch das Verlangen in mir dich auch berühren zu wollen. Ich weiß, ich hatte gesagt dich nicht anzufassen, aber wenn es nur ein klein wenig ist...ist dies in Ordnung?"
Bao Tian strich mit seiner rechten Hand über Lan Xichen's Wange und strich dann mit seinem Daumen über den nassen Film auf dessen zarten Lippen.
Lan Xichen blickte in Bao Tian's bettelnde Augen, als er für einen kurzen Moment nachdachte. Natürlich war auch er voller Testosteron gepumpt und das Verlangen nach so viel mehr brannte wie ein heißes Feuer in seiner Brust. Aber er dachte an die Hochzeit am nächsten Morgen und an seinen Beschluss den er gefasst hatte, heute Nacht Bao Tian ganz alleine zu verwöhnen.
-Doch wie sollte er dieser Bitte widerstehen?-
Schließlich willigte Lan Xichen ein und nickte etwas zögerlich. Seine Stimme war leise und etwas verhalten.
„Was genau...soll ich tun?"
In Bao Tian's dunklen Augen loderte eine Flamme der unstillbaren Gier und er schluckte einmal schwer, als er fast ein wenig nervös sagte:
„Zieh dich aus...komplett."
Lan Xichen fasste mit seinen schlanken Fingern an den Gürtel seiner Nachtrobe und öffnete diesen langsam. Stück für Stück entpellte er sich selbst aus den hellen Stoffen, während Bao Tian auf dem Rücken lag und ihm still dabei zusah.
Als Lan Xichen die letzte Hülle auf den Boden fallen lies und nun ebenfalls komplett nackt auf dem Bett saß, schaute er etwas verlegen zu Bao Tian herüber, welcher ihn die ganze Zeit über angesehen hatte und dabei keine einzige seiner Bewegungen ausgelassen hatte.
„Und nun...?" Fragte er fast schon etwas unschuldig wie eine Jungfer.
Doch es waren genau diese zarten Worte, seine schüchterne Mimik und Gestik und sein leicht scheuer Blick, den er trotz allem was er vorher schon so selbstsicher getan hatte, doch nicht ganz ablegen konnte und was Bao Tian´s Herz in seiner Brust zum Rasen brachte.
Bao Tian streckte seine rechte Hand zu ihm aus, als er tief hauchte:
„Gib mir deine Hand und komm her."
Lan Xichen streckte vertrauensvoll seine rechte Hand aus und kletterte wieder über Bao Tian. Doch als ihre Köpfe sich näher kamen lächelte dieser ihn an, als er sagte:
„Anders herum."
Lan Xichen's Augen weiteten sich, als er erst noch nicht so ganz verstand. Doch Bao Tian half ihm, berührte ihn an den Schultern und zeigte ihm behutsam den Weg bis Lan Xichen genau in die entgegengesetzte Richtung breitbeinig über ihm thronte.
Sein blanker Hintern, ragte in die Höhe und erstreckte sich schutzlos über Bao Tian's Gesicht, während er selbst in Richtung Fußende blickte.
Vor seinen eigenen Augen stand Bao Tian's steifes Glied imposant empor und ihm selbst trieb es die Schamesröte ins Gesicht, als das Gefühl dieser schamlosen Pose erst so richtig ihren Höhepunkt erreicht hatte.
Doch noch bevor er ein Wort des Missmutes loswerden konnte, streichelte Bao Tian plötzlich mit seinen großen Händen über seinen nackten Hintern, als es leise von hinten brummte:
„Und nun zusammen."
Lan Xichen's Augen weiteten sich, als er plötzlich spürte wie sein Penis in Bao Tian's warme und feuchte Mundhöhle abtauchte. Für einen kurzen Moment öffnete er weit seinen Mund, schnappte ruckartig nach Luft und stöhnte einmal laut auf.
Er schloss genüsslich seine Augen und seine Hände, mit denen er sich links und rechts auf der Matratze abstützte begannen zu zittern.
Es fühlte sich einfach zu gut an und die breitbeinige Pose über Bao Tian's Gesicht brachte ein neues, aufregendes Prickeln, welches seine Ekstase noch weiter in die Höhe schnellen lies.
Schließlich öffnete Lan Xichen wieder seine Augen, als sein Blick nach unten fiel. Er umfasste erneut mit seiner rechten Hand den prallen Schaft von Bao Tian's steifem Glied, als er seinen Oberkörper etwas weiter nach unten sinken lies und dann ebenfalls seinen Mund weit öffnete.
Bao Tian's Körper zuckte unter ihm einmal zusammen, als sein Glied erneut in Lan Xichen's Mundhöhle abtauchte und ein weiteres mal von seiner geschickten Zunge umgarnt wurde.
Die Luft erfüllte sich mit feuchten Geräuschen und die Wärme, welche von ihren nackten Körpern ausstrahlte, heizte noch zusätzlich die Raumtemperatur an.
Es war ein Rausch für die Sinne, als die beiden Lust empfanden und gleichzeitig auch Lust weitergaben.
Lan Xichen begann am ganzen Körper zu zittern und er sackte immer weiter nach unten, bis Bao Tian schließlich mit seiner linken Hand an dessen Hüfte griff und ihn stützte. Zeitgleich streichelte er aber mit seiner rechten Hand über Lan Xichen's blanke Pobacken, als er plötzlich Lan Xichen's steifes Glied wieder aus seinem Mund entlies.
Er spreitzte mit beiden Händen die runden Pobacken auseinander, als er seine feuchte Zunge lang ausstreckte und dann seinen Kopf von der Matratze anhob.
Lan Xichen's Augen weiteten sich und ein zartes Wimmern kam aus seiner vollen Kehle, als Bao Tian mehrmals an seinem kleinen Loch leckte.
Er kniff seine Augen fest zusammen und er öffnete weit seinen Mund, als er seinen Kopf nach hinten in den Nacken warf und laut aufstöhnte.
„Ahhh Tian...Nicht..."
Doch Bao Tian leckte mit seiner feuchten Zunge immer weiter, bis er sich bald ein Spiel daraus machte. Mal lies er Lan Xichen's pralles und steifes Glied wieder weit in seine Mundhöhle abtauchen, um dann kurz danach wieder die zarten Pobacken weit auseinanderzuspreitzen um den sensiblen Eingang des kleinen Loches zu lecken.
Lan Xichen's Beine und Arme begangen immer mehr zu zittern und bald stöhnte er so in Befriedigung, dass er nicht mehr fähig war, sich weiterhin um Bao Tian's bestes Stück zu kümmern.
Die Luft begann förmlich zu schwingen und Lan Xichen streckte seinen Kopf immer weiter nach hinten in den Nacken, während aus seiner Kehle ein Ausruf der Lust nach dem anderen entsprang.
Er jappste nach Luft, als er atemlos hauchte:
„Tian...Tian...Ich komme."
Der immense Druck, welcher sich immer weiter aufgestaut hatte kam schließlich zu seinem Höhepunkt, als Bao Tian schließlich seine lange, feuchte Zunge in Lan Xichen's kleines Loch eindringen lies.
Dieser spritzte schließlich ab, direkt auf Bao Tian's Brust und Bauch und sein Gestöhne zerriss die ruhige Nacht.
Er lies sich mit seinem Oberkörper auf Bao Tian niedersinken und sein Herz schlug schnell und ungebändigt in seiner Brust. Seine Hände zitterten und er brauchte einen Moment der Beruhigung, in der er sich vertrauensvoll auf Bao Tian niederlies um nach Luft zu schnappen. Dieser lag noch immer untem ihm, und stützte seine Hüfte, als er ihm schließlich half und Lan Xichen neben sich auf das Bett hob.
Sie lagen nebeneinander, in entgegengesetzter Richtung. Während Lan Xichen noch erschöpft nach Luft rang streichelte Bao Tian über Lan Xichen's zittrige Hüfte, als er zufrieden hauchte:
„War das gut?"
Lan Xichen warf Bao Tian einen sichtlich erschöpften Blick herüber, als er plötzlich das viele helle Sperma auf Bao Tian's Brust entdeckte. Seine Augen weiteten sich in Schock und sein Gesicht lief schlagartig knallrot an, als er sich hastig auf alle Viere positionierte, sich hinsetzte und dann nach dem ersten Stück Stoff griff, welches er finden konnte.
Peinlich berührt sagte er:
„Oh nein... ich wollte nicht...es tut mir leid...du bist schmutzig...ich werde sofort..."
Hastig begann Lan Xichen mit dem Stück der Bettdecke das helle Sperma wegzuwischen, als Bao Tian ihn etwas verwundert anblickte.
Er griff nach dessen hektischen Händen um sie zu stoppen, fasste mit seiner anderen Hand an dessen Hinterkopf und drückte Lan Xichen dann zu sich herunter, als er auf seine Wange küsste und flüsterte:
„Alles ist gut. Nichts von dir könnte schmutzig sein."
Zwischen Lan Xichen's Augen legte sich eine nachdenkliche Falte, als er versuchte seiner Scham und Unsicherheit Einhalt zu gebieten. Er atmete ein paar Mal tief ein, während Bao Tian mehrfach behutsam auf seine Wange und seine Stirn küsste.
Lan Xichen schloss seine Augen und genoss die zarten und behütenden Berührungen, welche ihm die nötige Sicherheit gaben, als er plötzlich ein tiefes Brummen in seinem Ohr vernahm:
„Darf ich...zwischen deinen Schenkeln kommen?"
Lan Xichen riss seine Augen wieder weit auf, als ihm in dieser Situation bewusst wurde, dass bisher nur er zum Höhepunkt gekommen war und Bao Tian noch immer unfertig zwischen den Stühlen hing.
Einwilligend nickte er, als Bao Tian ihn auch schon an den Schultern fasste und ihn wieder nach hinten auf das Bett drückte.
Lan Xichen landete auf seinem Rücken und sein langes Haar wehte durch den Windzug auf und flog nach oben, ehe es wieder langsam nach unten auf die Matratze sank.
Bao Tian fasste an Lan Xichen's Knie und presste diese dicht zusammen. Dann drückte er dessen Beine nach oben in die Luft, um sie dann ab den Knien über seine linke Schulter zu schwingen. Er rutschte mit seiner Hüfte nah an Lan Xichen's Hintern heran und blickte zu ihm herunter.
„Drück deine Oberschenkel fest zusammen." Sagte er mit tiefer, vertrauenserweckender Stimme.
Lan Xichen nickte, als Bao Tian mit seiner rechten Hand über seine eigene Brust strich und seine Finger mit dem Rest des hellen Spermas befeuchtete. Dann strich er sich ein Paar mal über sein eigenes Glied und befeuchtete dieses, während er langsam seine Hüfte vorschob und sein steifes, heißes Glied zwischen Lan Xichen's Oberschenkel hindurch presste.
Lan Xichen's schwarzen Wimpern begannen zu flattern, als er an sich herunter blickte und zusah, wie sich Bao Tian's Spitze immer wieder keck durch seine Oberschenkel hindurchschob. Er presste wie ihm gesagt wurde seine Oberschenkel fest zusammen und an Bao Tian's rauer Atmung erkannte er, dass auch dieses sich gut anfühlte. Er berührte mit seinen Fingern Bao Tian's Knie welche sich jeweils links und rechts an den Seiten seiner Hüfte vorbei drückten und hielt sich an ihnen fest, während Bao Tian's kräftiger Hüftschwung ihn auf dem Bett vor und zurück schob.
Bao Tian schloss genussvoll seine Augen. Mit der linken Hand hielt er Lan Xichen's Beine auf seiner eigenen Schulter in ihrer Position, während seine rechte Hand ihn selbst auf der Matratze abstützte. Es fehlten nicht mehr viele Hiebe und er erhöhte sein Tempo stetig.
Als er kurz vor seinem Höhepunkt angekommen war, öffnete er seine braunen Augen und blickte hinunter in Lan Xichen's Gesicht, welches ihn mit einer erfüllten und erotischen Ausstrahlung entgegenblickte.
Bao Tian's Lippen öffneten sich und ohne das auch nur ein Ton seine Lippen verließ sagte er die drei magischen Worte, welche Lan Xichen anhand seiner Lippenbewegung ablesen konnte.
Ein glückliches Lächeln huschte über Lan Xichen's Lippen, als er leise antwortete:
„...und ich dich!"
Dann streckte er seine rechte Hand weit nach oben aus und berührte Bao Tian's Wange und seine Lippen, als dieser ein letztes Mal seine Hüfte weit nach vorne stieß und sein steifes Glied ein letztes Mal durch seine Schenkel hindurchpresste.
Bao Tian stöhnte befriedigt auf, als das helle Sperma pulsierend aus seiner Spitze herausschoss und sich weit über Lan Xichen Unterleib und Bauch verteilte.
Sein Mund war weit geöffnet, als er nach Luft schnappte und sein Kopf senkte sich langsam nach vorne herunter. Auf seiner Stirn perlten ein paar Schweißtropfen, während sich seine muskulöse Brust durch seine starke Atmung auf und abhob.
Lan Xichen griff mit beiden Händen in die Höhe und fuhr mit seinen schlanken Fingern durch Bao Tian's welliges Haar, als er ebenfalls zufrieden seine Augen schloss.
Nachdem Bao Tian ein paar Mal tief durchgeatmet hatte, fasste er behutsam an Lan Xichen's Beine und striff sie wieder von seiner linken Schulter herunter und legte sie behutsam auf der Matratze ab. Er legte sich auf die Seite, direkt neben Lan Xichen auf das Bett und funkelte dann seinen Geliebten mit seinen tief dunklen Augen an. Lan Xichen drehte sich ebenfalls auf die Seite und die beiden blickten sich zwar glücklich aber etwas erschöpft in die Augen.
„Das war schön." Sagte Bao Tian tief und Lan Xichen erwiderte diesen bittersüßen Moment sofort indem er leise flüsterte:
„Das war es."
Sie drückten ihre Stirnen aneinander und während Bao Tian Lan Xichen's Wange behutsam streichelte, fuhr dieser mit seinen Fingerspitzen durch dessen welliges Haar und lies den kleinen geflochteten Zopf, mit seinem nun eingewobenen Kopfband des Gusu Lan Clan's, durch seine Finger gleiten.
Es wurde wieder still im Pavillon des Sect Leaders, die Kerzen erloschen und es dauerte nicht lange bis die beiden Arm in Arm mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen einschliefen. Sie dachten nicht an gestern, sie dachten nicht an morgen. sondern spürten nur den Moment im Hier und Jetzt, indem sie glücklicher nicht hätten sein können.
-Nachwort-
Meine lieben Leser,
an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für eure Treue bedanken. Mit diesem Chapter haben wir es mittlerweile auf ganze 78 Chapter geschafft.
Ich bin ja so stolz auf unsere Reise.
Bitte schreibt mir weiter fleißig eure Reviews. Ich liebe es sie zu lesen! Sie feuern mich an und ich freue mich sehr, Lob, Kritik, Anregungen und Wünsche von euch zu bekommen oder euch einfach nur beim Mitfiebern begleiten zu dürfen.
Denn anfangs habe ich diesen Roman nur für mich geschrieben, aber jetzt schreibe ich ihn für euch weiter, da ich weiß, dass es Menschen da draußen gibt, die darauf warten wie die Geschichte weiter geht.
Romahito
