Chapter 20.16

Ein taubes Gefühl strömte durch seinen Körper.
In seinem Sichtfeld war tiefste Dunkelheit und er spürte wie sich bei jedem Atemzug der Sauerstoff schwer in seine Lungen presste.
Ein würziger Geruch lag in der Luft, herb und kräftig aber gefolgt von einem angenehmen, vertrautem Duft, welcher tief in seine Nase strömte und ihm das Gefühl von Geborgenheit vermittelte.
Sein Herz schlug kräftig in seiner Brust, als dieser angenehme Geruch seine Sinne verführte.
-"Tian?"- Schoss der Name durch seinen Kopf, als sein Körper und Geist ihn unmissverständlich an diesen Mann erinnern ließen.

Lan Xichen wurde langsam wach, seine schweren Augenlieder öffneten sich einen kleinen Spalt als er feststellte, dass er auf seinem Bauch in einem fremden Bett lag. Sein Kopf war zur Seite gedreht und das erste was sein Augenlicht erblickte war Bao Tian's schlafendes Gesicht, welches nur ein paar Zentimeter von seinem entfernt war.

Bao Tian lag ebenfalls auf seinem Bauch, den Kopf in seine Richtung gedreht und sein dunkles, gewelltes Haar hing ihm schmeichelnd im Gesicht.
Sein Oberkörper war entblößt und freigelegt und nur ab der Hüfte, bedeckte ihn diskret eine weiße, dünne Bettdecke.
Lan Xichen's Blick wanderte an Bao Tian's Sihhouette herunter, als er einen grünlichen Kräutersud entdeckte, welcher offensichtlich für den würzigen Geruch im Raum verantwortlich war und großzügig auf Bao Tian's Rücken verteilt war.
Er schaute dezent über seine Schulter nach hinten, als er feststellte, dass auch er ab der Hüfte abwärts nackt war und der selbe Kräutersud auf seinem Rücken thronte.
Lan Xichen spürte eine frische Brise, welche offensichtlich durch ein geöffnetes Fenster herein kam und kurz bildete sich auf seinem nackten Körper eine leichte Gänsehaut.
Er blickte über Bao Tian hinweg, hinaus aus einem der großen, runden Fenster. Der Raum wurde vom hellen Tageslicht geflutet und draußen vor dem Fenster hing ein kleines Windspiel, welches in seinem hohen Ton zart im Wind klimperte.

Lan Xichen's Erinnerungen kamen langsam zurück und nachdem sein Geist mit jeder Minute die verstrich immer wacher wurde, sah er die Bilder des vergangenen Tages klar und deutlich vor seinem inneren Auge vorbeiziehen.
Er atmete tief ein, als ihm bewusst wurde, dass er mit Bao Tian gemeinsam zur Rehabilitation niederlag. Sie hatten am Abend zuvor noch in der Heilquelle des Gusu Lan Clan's gebadet und danach direkt sich niedergelegt um ihre Wunden versorgen zu lassen. Diesem Prozess war auch der Umstand geschuldet, dass sie nun beide nackt unter der Bettdecke nebeneinander auf dem Bauch lagen.
Sie befanden sich in dem Pavillon des Heilers und hatten sogar die Ehre, gemeinsam auf einem der großzügigen Betten liegen zu dürfen.

Lan Xichen's Blick ruhte auf Bao Tian's schlafendem Gesicht und für einen Moment überfiel ihn die Wehmut und die Schuld, zu wissen, dass dieser nur wegen ihm ebenfalls in dieser misslichen Lage steckte.
Doch auf der anderen Seite, lies es auch sein Herz auch höher schlagen, als ihm immer mehr bewusst wurde, dass es nun vorbei war und er den Mann neben ihm im Bett, nun sein eigen nennen konnte.

Lan Xichen atmete noch ein paar Mal tief ein, als ein warmes Gefühl plötzlich seine Magengegend erreichte und ihn von innen wärmte.
Er blickte zu Bao Tian herüber, während er selbst in Gedanken versunken einmal laut aufseufzte. Er sah seine langen, schwarzen Wimpern, das wellige Haar und seine schmalen, rosé farbenden Lippen, bei dessen reinen Anblick schon seine Haut zu kribbeln begann, weil sie sich an ihre vielen gemeinsamen Berührungen erinnerte.

Lan Xichen konnte nicht mehr an sich halten und es juckte förmlich in seinen Fingerspitzen, Bao Tian's schlafendes Gesicht zu berühren.
Er streckte ganz vorsichtig seine Hand über die Matratze aus, seinem Ziel etwas näher kommend.
Doch in dem Moment, als seine Hand sich auch nur einen Zentimeter bewegte, erinnerte ihn sein Körper gnadenlos mit einem gleißenden Schmerz an die Folter des Vortages.

„Ah!" Zischte er durch seine Zähne, als sein Rücken vor brennendem Schmerz nur so aufächzte.
Er kniff ein Auge fest zusammen und versuchte sich seinem Schmerz zu widersetzen, als seine Hand sich erst kurz zurückzog.
Doch dann setzte er erneut an und lies sie wieder langsam ihren Weg fortsetzen.
Vorsichtig krabbelte er mit seinen Fingerspitzen über die Matratze, bis zu jenem Punkt, als er seine Schulter mit bewegen musste. Dann schoss erneut ein spannender Schmerz über seinen Rücken.
Erneut zog Lan Xichen die Luft schmerzerfüllt durch seine Zähne, doch sein Verlangen, Haut auf Haut zu spüren, war größer als die Qual.
Sein schmaler Zeigefinger streckte sich lang aus, als er behutsam ein paar dunkle Strähnen aus Bao Tian's Gesicht strich. Dieser stöhnte auch einmal leise im Schlaf auf und Lan Xichen's Augen weiteten sich für einen Moment, als er damit rechnete, dass Bao Tian's Augen jede Sekunde aufschnellen würden.

Doch nichts geschah, sondern das schlafende Gesicht vor ihm wanderte weiterhin im Reich der Träume.

Lan Xichen führte nun langsam seinen Zeigefinger zu Bao Tian's Nasenspitze und ganz zärtlich berührte er ihn im Gesicht. Die Nasenspitze war leicht kalt aber dafür die Stirn und Wangen umso wärmer. Langsam und in kreisenden und eleganten Bewegungen fuhr Lan Xichen mit seinem Finger durch Bao Tian's Gesicht und berührte ihn nach Herzenslust. Er fühlte über seine haarigen Augenbrauen, strich über seine Nasenwurzel und kam dann langsam an seinem markanten Kieferknochen vorbei.

Lan Xichen starrte in Bao Tian's Gesicht, als sein Blick sich schließlich auf dessen Lippen heftete. Er schluckte einmal kurz, als er nun zusätzlich seinen Mittelfinger mit ausstreckte und dann mit Zeige und Mittelfinger über die schmalen Lippen strich. Sie waren ganz zart und weich und Lan Xichen spürte eine Welle von Adrenalin und Ekstase, welche bei der Berührung durch seinen Körper schoss.
Eine ganze Weile, lungerten seine Finger zärtlich auf Bao Tian's Lippen, als er schließlich etwas mehr Druck aufbaute und die weichen, rosé farbenden Lippen damit auseinander zwang. Seine Finger tauchten zwischen die zwei feuchten Lippen und er strich mit seinen Fingern hin und her.
Lan Xichen's Gesicht bekam plötzlich einen leicht angespannten Gesichtsausdruck und seine Atmung wurde etwas ruckartiger und kürzer, als plötzlich wie aus dem Nichts sich Bao Tian's linke Hand bewegte und Lan Xichen am Handgelenk ergriff.

Lan Xichen erschrak und zuckte am ganzen Körper kurz zusammen, als er schon sah wie Bao Tian ruckartig seinen Mund öffnete und in Lan Xichen's Finger biss.
Lan Xichen's Augen weiteten sich vor Schock, als seine zwei Finger zwischen ein paar Zähnen eingeklemmt wurden und sein Handgelenk, welches fest von Bao Tian's Hand umschlossen wurde und somit ein Rückwzug ausgeschlossen war.

„Ah!" Kam ein kurzer, kraftloser Ausruf über Lan Xichen's Lippen, als Bao Tian plötzlich seine großen, braunen Augen öffnete.

Die beiden starrten sich mit weit geöffneten Augen an und Lan Xichen versuchte erneut seine Finger zurückzuziehen, doch dann spürte er plötzlich eine feuchte Zunge, in einer warmen Mundhöhle, welche langsam begann sich zwischen seine zwei Finger zu schieben. Seine Finger wurden feucht und warm und augenblicklich tauchten sich Lan Xichen's Wangen in ein zartes Rosé.

Seine Augen formten sich zu zwei kleinen Schlitzen und sein Mund zog sich kraus,als seine Finger dem feuchten Spiel schutzlos ausgeliefert waren.
Dabei starrte Bao Tian ihm direkt in die Augen und entlies ihn nicht seines tiefen Blickes.
Lan Xichen zog einmal angestrengt die Luft durch seine Nase, als er fast schon leise wimmerte:
„...Tian..."

Doch Bao Tian rührte sich kein Stück. Nur Seine Zunge umgarnte Lan Xichen's Finger und der starke Muskel glitt reibungslos an den schlanken Fingern auf und ab und saugte und umspielte sie hingebungsvoll.
Erst, als Lan Xichen's Hand leicht zu zittern begann und er einen immer gequälteren Gesichtsausdruck trug, hörte Bao Tian schließlich auf und entlies dessen Finger aus seiner Mundhöhle.

Ein leichter Bissabdruck war auf den schlanken Fingern zu sehen und sie glänzten nun feucht im Licht.
Lan Xichen holte einmal tief Luft, während Bao Tian noch immer sein Handgelenk fest umschlossen hielt.

„Ich wusste nicht, dass du wach bist..." Sagte Lan Xichen etwas peinlich berührt.
Doch Bao Tian zog nur eine Augenbraue nach oben, mit noch tiefer Stimme brummte er anspielend:
„Das macht es nicht besser, Huan.
Gerade an schlafenden Menschen vergeht man sich nicht."

Lan Xichen's Augen weiteten sich und es pumpte sich noch mehr Blut in sein Gesicht, während er peinlich berührt leicht stotterte:
„Ich...Ich...hatte keine unkeuschen Gedanken. Du...hast in meine Finger gebissen..."
Sagte er die Schuld von sich weisend.

Doch über Bao Tian's Lippen huschte ein belustigtes Lächeln, als er flüsterte:
„Aber es waren genau diese unanständigen Finger die Einlass in meine Mundhöhle begehrt haben. Ich habe ihnen nur Eintritt gewährt und ihnen gegeben, wonach sie gesucht haben."

Lan Xichen zog seine Hand zurück und Bao Tian lies sein Handgelenk schließlich los.
Er presste seine Hand gegen seine eigene Brust, so als hätte er sich an etwas verbrannt und wagte es nicht, es erneut zu berühren.

Bao Tian, der Freude daran hatte Lan Xichen etwas aufzuziehen und sich an seinen schamhaften Gesten nicht genug satt sehen konnte, schnaufte durch seine Nase:
„Sag mir Huan, an was hast du gedacht, gleich als erstes in der Früh, als du wach geworden bist und mich hier hast liegen sehen?"

Lan Xichen schloss seine Augen, als er hektisch antwortete:
„An nichts!"

Doch Bao Tian lies nicht locker, seine Mundwinkel bogen sich nach oben, als er seine Hand nach Lan Xichen ausstreckte und ihn zärtlich am Kinn berührte.
„Nach nichts, sah mir das aber nicht aus. Und das obwohl wir beide schwer verletzt niederliegen und uns kaum bewegen können. Ich habe dich wohl unterschätzt Huan, selbst in Situationen wie diesen scheint dein Geist schamloser und dein Körper potenter zu sein als ich dachte."

Lan Xichen's Gesicht lief nun mittlerweile krebsrot an und er schnappte empört nach Luft, als er ein Stück von Bao Tian abrücken wollte.
„Das stimmt nicht." Jappste er peinlich berührt.

Doch Bao Tian rückte blitzschnell wieder ein Stück nach und hauchte leise:
„Ergib dich kampflos, du kannst eh nicht vor mir fliehen."
Mit diesem Satz fixierte Bao Tian Lan Xichen's Kinn zwischen seinen Finger und er kam mit seinem Kopf näher, bis er schließlich seine Lippen auf Lan Xichen's drückte.
Zärtlich und leidenschaftlich berührten sie sich und Bao Tian nippte mehrfach an Lan Xichen's zarter Unterlippe und bettelte förmlich nach Zuneigung.

Lan Xichen schloss genüsslich seine Augen, als er sich unter der zarten Liebkosung langsam ergab.
Bao Tian griff mit seiner Hand hinter Lan Xichen's Ohr und umfasste dessen Kieferknochen, als er nun mit etwas mehr Druck ihre Lippen stärker aufeinander presste.
Es entfachte ein leidenschaftlicher Kuss und es dauerte nicht lange, bis ihre Zungen sich wie in einem Tanz umschlungen. Ihr Kuss wurde feucht und hemmungsloser und Bao Tian drückte ihre Köpfe eng zusammen.
Lan Xichen spürte wie die Wärme, welche ihm eben noch aus Scham in den Kopf geschossen war, sich nun langsam auch in seiner Brust ausbreitete. Sein Herz begann höher zu schlagen und er spürte ein feuriges Prickeln, welches langsam durch seinen Körper schoss.

Während sich nur ihre Zungen und Lippen bewegten und der Rest ihrer Körper durch Schmerzen bewegungsunfähig gemacht wurde, wanderte Bao Tian's Hand langsam an Lan Xichen's Hals hinunter. Er strich über seine Schulter und wandete dann zu seinem Schlüssenbein. Dann, ging es nicht mehr weiter, denn Lan Xichen lag genau wie Bao Tian auf dem Bauch.

Bao Tian's leidenschaftlicher Kuss verstummte und er trennte ihre Lippen voneinader, als er Lan Xichen einen verführerischen Blick zuwarf und leise flüsterte:
„Kannst du dich etwas, auf die Seite drehen?"

Lan Xichen's Augen flogen weit auf und als er spürte wie Bao Tian's Hand seine Schulter und Schlüsselbein streichelte und dann langsam sich unter seinen Körper schob, kippte Lan Xichen minimal mit seinem Gewicht auf die eine Seite, sodass sich seine Brust und Schulter, welche zu Bao Tian gewand waren, leicht von der Matratze abhoben.
In windeseile glitt Bao Tian's Hand zwischen die Matratze und Lan Xichen's Brust, wo sie auch gleich einen kleinen zarten Nippel ertastete und diesen zärtlich berührte.

„Ah." Stöhnte Lan Xichen einmal kurz vor Schock auf und er kniff erneut ein Auge zusammen, als Bao Tian begann an Lan Xichen's Nippel herumzuspielen.
„Nicht..." Hauchte Lan Xichen, doch er spürte selbst, dass seine schwachen Worte nicht mit dem übereinstimmten, was sein Körper sagte.
Sein kleiner Nippel wurde schließlich steif und hart und Lan Xichen spürte einen sich aufbauenden Druck in seinem Schritt.
Da er aber auf dem Bauch lag und sein bestes Stück somit genau unter ihm, winkelte er leicht sein rechtes Bein an, wodurch seine Hüfte sich, genau wie seine Brust, einseitig von der Matratze abhob.

Bao Tian starrte in Lan Xichen's erregtes Gesicht, als er selbst die Ekstase spürte, welche nun langsam Besitz von seinem Körper übernahm.
Er öffnete leicht seine schmalen Lippen, als er nach Luft schnappte und dann mit tiefer Stimme direkt in Lan Xichen's Ohr brummte:
„Währen wir nicht verletzt würde ich dich auf der Stelle..."

Doch noch bevor er seinen Satz zu Ende aussprechen konnte, schnellte Lan Xichen's Hand zu Bao Tian's Mund und bedeckte seine Lippen.
Mit einem leicht gequälten Gesichtsausdruck kniff er seine Augen zusammen, als er beherrscht sagte:
„Nicht...sprich es nicht aus...Wir sind im Pavillon des Heilers..."

Bao Tian blickte in Lan Xichen's Gesicht, ihre Köpfe dicht beieinander. Er spürte, dass in Lan Xichen genauso wie in ihm ein Feuer der Begierde brannte und für einen Moment verfluchte er die Geschehnisse des Vortages, welche ihn nun daran hinderten, seinen Geliebten in die Arme zu schließen.

Bao Tian schluckte einmal schwer, als er kurz seine Augen schloss und dann einen behütenden Kuss auf Lan Xichen's Stirn platzierte.
Seine Hand wanderte langsam an Lan Xichen's Brust hinunter, strich über seine Taille und lungerte dann an seiner Hüfte herum.

Lan Xichen hatte noch immer sein eines Bein leicht angewinkelt, welches dafür sorgte, dass sein Glied, welches langsam immer mehr anschwoll, mehr Platz fand.
Bao Tian starrte auf Lan Xichen's Hintern, welcher sich deutlich durch die dünne, weiße Bettdecke abmalte. Zwei runde, wohlgeformte Pobacken ragte in die Höhe und Bao Tian atmete einmal tief ein, als die verführerische Versuchung zum Greifen nahe war. Er blickte an Lan Xichen's halb entblößten Körper hinunter und starrte dann in die dunkle Öffnung der Bettdecke genau zwischen Lan Xichen's Hüfte.

Lan Xichen blickte derweil sehnsüchtig in Bao Tian's Gesicht. Es knisterte förmlich in der Luft, die Anspannung raubte einem den Atem und Lan Xichen öffnete leicht seinen Mund um nach Luft zu schnappen. Es war der Anblick Bao Tian's, ihre Körpernähe und sein vertrauter Körperdurft, welcher Lan Xichen fast den Verstand raubte.

Sie waren sich so nah und doch so fern und er spürte wie das Verlangen von Bao Tian berührt zu werden ihm jede Rationalität nahm.

Ganz langsam und fast ein wenig zittrig, berührte Lan Xichen plötzlich Bao Tian's große, warme Hand, welche auf seiner Hüfte ruhte. Bao Tian löste seinen Blick und schaute Lan Xichen ebenfalls tief in die Augen, als er spürte wie Lan Xichen seine Hand nahm und ihr dann den Weg nach unten, an seiner Leiste hinunter zeigte. Ihre beiden Hände tauchten unter die Bettdecke und Lan Xichen führte Bao Tian's Hand an seinem Oberschenkel vorbei, bis diese schließlich die Spitze seines prallen Gliedes berührte.

Bao Tian schaute mit geweiteten Augen in Lan Xichen's Gesicht und in dem Moment, wo seine Fingerspitzen Lan Xichen's steifen Penis berührten, stöhnte dieser leicht vor Ekstase auf.
„Ah" Kam es zart über Lan Xichen´s Lippen.

Ihre Herzen schlug einmal kurz schnell auf und ihr Puls kam in Wallungen, als Bao Tian weiterhin Lan Xichen tief in die Augen blickte und seinen neugierigen Blick, welcher wissbegierig war noch so viel mehr zu sehen, nicht abwenden konnte. Sein Atem stieß sanft gegen Lan Xichen's nackte Haut, als er leise hauchte:
„Wie unanständig mein Herr doch heute in der Früh schon ist. Möchtet ihr nicht mit mir sprechen und mir sagen was ihr begehrt? Ihr braucht es nur befehlen und ich tue alles was ihr euch von mir wünscht."

Lan Xichen's Lippen begannen zu beben und seine Hand zitterte leicht vor Aufregung. Es war lange her, dass Bao Tian ihn das letzte mal in der dritten Person angesprochen hatte und es brachte einen gewissen, verbotenen Reiz mit sich.
Seine Lippen zogen sich kraus zusammen und auch seine Augenbrauen spannten sich an, als seine schwarzen, langen Wimpern leicht aufflatterten. Es lag natürlich offensichtlich auf der Hand, was Lan Xichen mit seiner gewagten Geste zu Beabsichtigen versuchte, aber selbst nach so vielen gemeinsamen, intimen Stunden, fiel es ihm noch immer manchmal schwer, ehrlich und offen über seine Wünsche zu sprechen.

Bao Tian's Finger dagegen pausierten und rührten sich kein Stück, während er die Hitze von Lan Xichen's steifem Glied spürte, welches sich unanständig gegen seine Finger drückte und nach dessen Aufmerksamkeit verlangte.
Ein verschmitztes Lächeln huschte über Bao Tian's schmale Lippen, als er seine Augen genüsslich schloss und begann zärtlich Lan Xichen's Gesicht zu küssen. Er platzierte einen Kuss nach dem nächsten auf dessen Stirn, auf die Nase und auf dessen Augenlieder, während er mit tiefer Stimme flüsterte:
„Sagt es. Mein Sect Leader muss nur aussprechen was er von mir verlangt und ich gebe es ihm gerne."

Lan Xichen biss sich auf seine Backenzähne und er begann ruckartig ein und auszuatmen.
In seinem Gesicht stand deutlich der Zwiespalt in dem er sich befand und es verlangte ihm immer wieder aufs Neue viel ab, über seinen eigenen Schatten zu springen.
Doch plötzlich, kaum hörbar, kam ein leises Wimmern über Lan Xichen's Lippen, als er leise sagt:
„Tian...bitte..." Gefolgt von seinen schwachen Worten spürte Bao Tian wie Lan Xichen erneut seine Hand führte und diese nun etwas energischer gegen sein steifes Glied drückte.

Doch Solange die Worte, welche Bao Tian begeherte, nicht über Lan Xichen's Lippen kamen, solange spielte er Ignoranz vor und er zog sogar seine Hand ein Stück zurück, als er sagte:
„Ich verstehe euch nicht. Sagt es, was möchtet ihr soll ich mit meiner Hand machen? Wisst ihr, ohne klare Befehle meines Herrn und Sect Leader's, bin ich nicht in der Lage ihn zu seiner vollsten Zufriedenheit dienen zu können!"

Lan Xichen biss noch fester auf seine Zähne, seinen gequälten Gesichtsausdruck kaum verbergend, als er einmal kaum hörbar in seiner Pein hauchte:
„Dämon...!"
Dann blickte er in Bao Tian's verschmitztes Lächeln, welches mehr als zufrieden wirkte und seine feuchten Augen funkelten im Tageslicht. Seine rote Wangen tauchten sein Gesicht in das scheue Ebenbild einer holden Maid und seine Lippen schlossen und öffneten sich mehrmals, während die Worte versuchten seine Kehle zu verlassen.

Bao Tian's Augen weiteten sich, als er jedem mühselig rausgepresstem Wort aus Lan Xichen's Mund lauschte.

„Fass mich an...Tian...!
Berühr mich...streichel mich...befriedige mich...!"

Nachdem die Wort gesagt waren lief Lan Xichen's Gesicht noch roter an und das frische Blut pumpte sich sogar hinten seinen Nacken hoch und lief weiter über seine Ohren. Dann kniff er beschämt seine Augen zusammen und atmete ein paar Mal ruckartig schwer ein und aus, so als hätten diese Sätze viel von ihm abverlangt.

Bao Tian's Augen weiteten sich zunächst in Staunen über so viel explizite Ehrlichkeit, doch dann bogen sich seine Mundwinkel zufrieden nach oben, als er erneut auf Lan Xichen's Stirn küsste und dabei sagte:
„Sehr wohl. Euer Wunsch ist mir Befehl!"
Mit diesem Satz umschloss nun endlich Bao Tian mit seiner großen warmen Hand Lan Xichen's steifes Glied und dieser stöhnte leise auf, als die langen Finger sein bestes Stück fest umschlossen.
Die warme, große Hand begann sich langsam zu bewegen und mit viel Gefühl und Hingabe begann sie an dem prallen Glied hoch und runter zu fahren.

Lan Xichen drückte sein Gesicht in die Matratze, während sich sein kleiner Mund nach Luft schnappend öffnete und ein befriedigender Stöhner nach dem Nächsten seine Lippen verliesen.
Seine Eichel schwoll kräftig an und bald spürte Bao Tian einen feuchten Film, welcher sich durch seine Finger presste und das Gleiten seiner Hand noch geschmeidiger machte.

Lan Xichen's Hüfte zuckte auf und mit jedem Hieb von Bao Tian's Hand, stieg die Lust noch weiter in ihm an. Er vergaß plötzlich vollig den Schmerz und die Qual seines Körpers und sein Kopf füllte sich nur noch mit unanständigen und schamhaften Fantasien.
Er hatte seine Augen geschlossen, seine Atmung wild und unrhythmisch, während Bao Tian's Kopf dicht deben seinem lag und dieser von dem erotischen Anblick und den süßen Klängen der Lust verführt wurde.

Bao Tian wurde ebenfalls hart im Schritt und auch er schaffte sich etwas Erleichterung indem er sein eines Bein leicht anwinkelte um seine Hüfte etwas von der Matratze abzuheben. Sein großes, pralles Glied stand offensichtlich nach oben und linste fast schon unanständig unter der dünnen Bettdecke hervor.

Lan Xichen's Körper wurde heiß, sehr heiß und er erwischte sich selbst dabei wie seine Hüfte begann langsam im Rhythmus vor und zurück zu schieben. Sein pralles Glied presste sich durch Bao Tian's große Handinnenfläche und ein weißlich, milchiges Sekret lief aus seiner Spitze und befeuchtete ihre Haut.
Lan Xichen's zaghaftes Gestöhne klingelte in Bao Tian's Ohren wieder und er riss seine Augen kurz weit auf, als diese große warme Hand in seinem Schritt plötzlich einen kurzen Abstecher unternahm und begann Lan Xichen's Hoden zu massieren.

Lan Xichen zuckte am ganzen Körper zusammen, als sein Blick plötzlich weiter nach unten auf Bao Tian's Hüfte fiel. Die Bettdecke stand etwas auf und unter den schemenhaften Schatten unter der Decke, konnte Lan Xichen Bao Tian's harten, erregten Penis sehen.
Ein Prickeln schoss durch seinen Körper und seine Gedanken erinnerten ihn unweigerlich an die vielen Penetrationen, welche er durch dieses intime Körperteil von Bao Tian, schon erfahren hatte.
Ganz langsam streckte Lan Xichen seine Hand nach Bao Tian´s Hüfte aus und seine Finger waren gerade dabei unter die Bettdecke zu schlüpfen, als plötzlich mit einem Klappern die Tür leise aufging.

Bao Tian und Lan Xichen zuckten wie brutal aus einem Traum gerissen zusammen und ihrer beider Hände zogen sich ruckartig zurück, als sie eine zarte, unschuldige Stimme hörten:
„Oh Verzeiht. Ich wusste nicht, dass ihr schon wach seid, sonst hätte ich angeklopft!"

Lan Xichen und Bao Tian starrten erschrocken zur Eingangstür, als sie Jinan Liang erblickten, welche mit einem Tablett in der Hand zur Tür herein trat.
„Darf ich?" Fragte sie etwas vorsichtig.

Lan Xichen und Bao Tian stockte zunächst der Atem und Lan Xichen konnte es nicht verhindern, dass sein Gesicht dunkel rot anlief, als die beiden sich zunächst nur eine Frage stellten:
-Nämlich ob Jinan Liang gesehen hatte, was die beiden da gerade taten?-

Doch Jinan Liang verzog keine Miene, sondern lächelte die beiden nur freundlich an, als sie in der Tür stand und auf ihren Einlass wartete.

Lan Xichen trug einen grauenvollen Gesichtsausdruck und man hätte meinen können, dass sein Kopf jede Sekunde kurz vorm Platzen wäre, als Bao Tian ihn nur kurz anblickte, seine Hüfte wieder komplett auf die Matratze herunter drückte und dann mit freundlicher Tonlage sagte:
„Aber sicher, komm herein!"

Lan Xichen fiel alles aus dem Gesicht und er warf Bao Tian einen Todesblick zu, als er sich am liebsten jeden Moment in Luft aufgelöst hätte.
Dann presste er für einen Moment sein knallrotes Gesicht platt auf die Matratze, als ihm bewusst wurde, dass dieses nicht geschehen würde und er wünschte sich inständig auf der Stelle tot umzufallen, um sich diese Peinlichkeit und Tortur ersparen zu können.

Doch Bao Tian fasste nur an ihrer beider Bettdecken und zog sie wieder ein Stückchen nach oben, als Jinan Liang hinter sich die Tür schloss und auf die beiden zukam.
„Wie geht es euch? Ihr hattet seit gestern Abend geschlafen."

Bao Tian schob seine Hände unter seinen Kopf und legte diesen seitlich auf ihnen ab, als er mit einem belustigten Grinsen im Gesicht sagte:
„Großartig. Wir haben gut geschlafen. Und besonders Huan ist erholt und strotzt nur so vor Energie. Nicht wahr?"

„Ach wirklich?" Fragte Jinan Liang etwas überrascht, während Bao Tian zu Lan Xichen herüber blickte, welcher noch immer sein Gesicht beschämt in die Matratze gedrückt hatte. Sein dunkles Haar verdeckte seitlich den Rest seiner Wangen, doch zwischen dem samtigen, dunklen Haar linsten die roten Spitzen seiner Ohren hervor und leuchteten so hell auf, dass sie selbst im Dunkeln einen ganzen Pavillon hätten beleuchten können.

Jinan Liang trat an das große Bett heran, an die Seite auf der Lan Xichen lag und stellte das Tablett auf einem nahgelegenem Tisch ab.
„Wirklich?" Fragte sie erneut etwas ungläubig nach, als sie sich zu Lan Xichen drehte und ihn ansah.

Dieser hob langsam sein Gesicht an und kam vollkommen beschämt aus der Deckung, als Jinan Liang große Augen machte.
„Oh du meine Güte. Dein Gesicht ist ganz rot. Hast du etwa ein Fieber entwickelt?"

Lan Xichen war noch etwas unfähig darauf etwas zu antworten. Sein Körper befand sich noch in Aufruhe, sein Herz klopfte wie wild in seiner Brust und das Blut rauschte hitzig durch seine Adern. Er presste seine Hüfte hinunter auf die Matratze und hoffte inständig, dass Jinan Liang nichts bemerken würde.

Sie setzte sich dagegen ahnungslos auf die Bettkannte, als sie erst mit besorgten Blick auf Lan Xichen's Rücken blickte und dann weiter zu Bao Tian herüber.
„Ich werde auf jedenfall gleich dem Heiler bescheid sagen, dass er noch einmal vorbei schauen soll. Mit sowas ist nicht zu spaßen. Eure Wunden müssen eh nocheinmal neu versorgt werden und dann kann er auch gleich nach dem Fieber sehen.
In der Zwischenzeit habe ich euch aber ein bisschen zu Essen mitgebracht. Es gab zum Frühstück Reis und Suppe, esst sie am besten so lange sie noch warm ist."
Jinan Liang versuchte den beiden ein Lächeln zu schenken, doch man sah ihr deutlich an, wie sie noch etwas überfordert mit der ganzen Situation war.
Es waren Schuldgefühle, welche sie plagten und die Szenen vom Vortag waren für alle nicht leicht zu ertragen. Sie seufzte einmal leise auf, als sie begann etwas unsicher den Ärmel ihrer Robe zwischen ihren Fingern hin und her zu drehen.

Bao Tian jedoch versuchte sie etwas aufzumuntern, als er sagte:
„Vielen Dank, Liang. Mit deiner guten Pflege, können wir nur schnell wieder gesund werden."
Er schenkte ihr ein Lächeln und bewies somit mit seiner ruhigen Art, dass er selbst in dieser misslichen Lage fähig war seine körperlichen Bedürfnisse vollkommen zu kontrollieren, um sie aus dieser peinlichen Situation wieder sicher herauszuführen. Er hatte eine dicke Haut und er war ein Profi, wenn es darum ging selbst die peinlichsten Momente gekonnt zu überspielen und ein wenig ergötzte er sich auch daran, Lan Xichen's Hilflosigkeit zu sehen und er lies ihn noch ein wenig zappeln, während er selbst mit aller Ruhe anfing mit Jinan Liang ein wenig zu schnacken.

Lan Xichen konzentrierte sich derweil nur auf seine Atmung und er dachte inständig darüber nach, wie er Jinan Liang so schnell wie möglich wieder aus dem Raum befördern könnte. Es baute sich langsam ein immenser Druck in seinem Schritt auf und er lag auf seinem steifen Glied und klemmte dieses damit zwischen Matratze und Hüfte ein. In seinem Körper brannte noch immer ein leidenschaftliches Feuer und seine Haut war überall dort, wo Bao Tian ihn erst kürzlich noch berührt hatte förmlich am Brennen. Er schluckte einmal schwer, als plötzlich Jinan Liang seinen angespannten Gesichtsausdruck bemerkte..

Sie zog eine Augenbraue nach oben, als sie unerwartet ihre Hand ausstreckte und Lan Xichen vorsichtig am Oberarm berührte:
„Lan Xichen, geht es dir wirklich gut? Du brennst ja förmlich!"

Doch Lan Xichen, dessen Körper noch immer in höchster Alarmbereitschaft war zuckte zusammen, als Jinan Liang mit ihrer zarten Hand seine zur Zeit hochsensible Haut berührte.
„Ah!" Kam ein kurzer Stöhner über seine Lippen und Jinan Liang's Finger zogen sich augenblicklich zurück, als sie etwas erschrocken Lan Xichen anstarrte.

Bao Tian zuckte selbst etwas auf und aus seinem zunächst überraschten Blick wurde schnell ein unterdrücktes, belustigtes Schnaufen.

Ganz zum Leid Lan Xichen's, dessen Kopf nun ein weiteres Mal krebsrot anlief. Wenn er gekonnt hätte, wäre er am liebsten aus Scham ohnmächtig geworden um sich dieser Erniedrigung entziehen zu können.

Doch Jinan Liang zog nur schnell ihre Hand zurück und wusste selbst nicht so recht wo sie hinsehen sollte, als sie etwas verlegen ihren Blick abwendete.
„Verzeihung...Ich wollte nicht..." Nuschelte sie, noch etwas verwirrt, wie sie Lan Xichen's seltsames Verhalten so recht deuten sollte.

Bao Tian dagegen räusperte sich nur und sagte die Sache schnell überspielend:
„Ich denke wir sollten wirklich nochmal den Heiler kommen lassen. Huan scheint wohl noch etwas neben der Spur zu hängen. Muss etwas körperliches sein, aber ich denke für jedes Problem gibt es auch eine passende Lösung, nicht wahr? Man muss nur wissen wo man Hand anlegen muss."
Bao Tian warf Lan Xichen einen zweideutigen Blick zu und dann, als wäre es nicht schon genug gewesen, hängte er noch salopp hinten dran:
„Und sollte auch der Heiler keine passende Lösung finden, würde auch ich mich der Sache noch einmal annehmen und vielleicht noch einmal Hand anlegen. Ich habe da ein gewisses gespür für, wo es Drückt. Das wird also schon wieder!"

Lan Xichen's Augen weiteten sich ins Unermässliche und er war sprachlos über so viel Dreistigkeit und Schamlosigkeit.

Jinan Liang dagegen lachte nur etwas unsicher, als in ihrem Gesicht ein deutliches Fragezeichen stand.
„Nun gut, wie es aussieht, scheint Lan Xichen in besten Händen zu sein. Da muss ich mir ja dann keine Sorgen machen. Bei so viel Pflege und helfenden Händen wird das bestimmt schnell wieder."

Bao Tian grinste Jinan Liang breit übers ganze Gesicht an.
„Ganz bestimmt wird das schnell wieder."
Bao Tian zog seine linke Hand unter seinem Kopf hervor und wunk freudig mit ihr in der Luft umher als er sagte:
„Meine Hände wirken Wunder, Huan weiß das zu schätzen."

Lan Xichen's Gesicht bekam einen Ausdruck, als hätte sein Geist gerade seinen Körper verlassen und er rammte sein Gesicht einmal frontal nach unten in die Matratze.

Jinan Liang blickte ihn mit großen Augen an, als sie sich ruckartig von der Bettkannte erhob und etwas erschrocken sagte:
„Ich denke ich sollte jetzt sofort den Heiler holen."
Sie drehte sich plötzlich um und machte sich schnellen Schrittes auf Richtung Tür.

Doch als Lan Xichen diesen Satz hörte, geriet sein Körper nur noch mehr in Aufruhe. Sollte Jinan Liang tatsächlich jetzt sofort den Heiler holen, würde dieser ihn untersuchen und ohne Zweifel würde dieser seine momentane Erektion feststellen. Alleine der Gedanke nur daran löste die blanke Panik in ihm aus und seine Gedanken überschlugen sich. Wenn dies der Preis dafür war Jinan Liang wieder aus dem Raum zu befördern, dann bevorzugte er doch noch lieber die Variante, sie solange wie möglich noch im Raum festzuhalten, seine körperlichen Qualen zu ertragen, Bao Tian´s zweideutige Anspielungen über sich ergehen zu lassen und zu warten, bis zumindestens sein Körper sich wieder beruhigt hatte und die Erektion abgeklungen war.
Gerade noch, als er auf seiner Zunge nach den richtigen Worte suchte um sie in ein Gespräch zu verwickeln, kam plötzlich die Rettung.

Bao Tian stützte sein Kinn auf seiner Hand ab, als er Jinan Liang etwas fragte und sie damit noch zum Bleiben zwang:
„Wo ist eigentlich Lan Qiren? Warum ist er nicht mit hier im Pavillon?"

Jinan Liang bremste plötzlich abrupt ab und blieb wieder stehen.

Lan Xichen atmete erleichtert auf.

Sie drehte sich erneut zu den beiden um, als sie sagte:
„Lan Qiren ist in seinem Pavillon. Der Heiler hat sich dort um ihn gekümmert. Ich glaube er wollte etwas Privatsphäre haben und sich mit euch nicht den Pavillon teilen. Warum noch immer...?! Madame Mao ist auch bei ihm und kümmert sich um ihn."

„Ah!" Sagte Bao Tian, sogleich die nächste Frage parat:
„Und wie geht es ihm?"

Jinan Liang lächelte leicht, als sie sagte:
„Den Umständen entsprechend recht gut denke ich. Nicht ganz so redefreudig wie du aber Madame Mao weicht ihm nicht von der Seite und kümmert sich rührend um ihn."

„Ach so!" Sagte Bao Tian, während er eine Augenbraue hochzog.
Doch als er sah wie Jinan Liang sich erneut wieder zur Tür wandt kam es plötzlich hastig über seine Zunge:
„Lan Wangji und Wei Wuxian...wo sind die?"

Jinan Liang drehte sich erneut zu den beiden um und wurde abermals vom Verlassen des Raumes aufgehalten. Ein flüchtiges Lächeln huschte über ihre Lippen, als sie ruhig und mit feiner Stimme antwortete:
„Sie waren heute Morgen noch kurz hier und im Pavillon von Lan Qiren um sich nach eurem Befinden zu erkundigen. Danach sind sie abgereist nach Yunmeng. Sie suchen nach Luan Han. Ich habe ihnen heute Morgen meinen Brief mitgegeben."

Nun hob auch Lan Xichen interessiert seinen Kopf wieder aus der Versenkung der Matratze an und blickte ebenfalls zu Jinan Liang herüber.

Bao Tian seufzte kurz auf:
„Also sind sie alleine gegangen, jetzt wo es mir nicht möglich ist mitzukommen?"

Jinan Liang nickte bestätigend. Jedoch konnte sie die offensichtliche Freude in ihrem Herzen nicht verstecken und es war ihr deutlich anzusehen, wie ihr Herz bei dem bloßen Gedanken daran, dass nun Luan Han zu ihr in die Cloud Recesses kommen würde, in Aufruhe geriet. Ein glückliches Lächeln huschte über ihre Lippen, als sich Lan Xichen plötzlich eine Frage auftat.
Seine Stimme war noch etwas schwach und dünn, als er sagte:
„Wenn...ich aber krank im Bett liege, mein Onkel ebenfalls verletzt ist, sogar Tian verwundet niederliegt und Wangji die Cloud Recesses verlassen hat...wer wird solange den Gusu Lan Clan leiten?"

Bao Tian's Augen weiteten sich und er zog beide Augenbrauen nach oben, so als wäre auch ihm jetzt erst dieser ungünstige Umstand aufgefallen.

Doch Jinan Liang räusperte sich plötzlich, strich mit ihrer rechten Hand eine dunkle Haarsträhne hinter ihr rechtes Ohr, während ihre linke Hand einmal ihre Robe glatt strich. Stolz und Kühn richtete sie sich etwas auf, als sie plötzlich selbstbewusst sagte:
„Ich!
Ich bin schließlich die Frau des Sect Leader's des Gusu Lan Clan's. Die Cloud Recesses steht nun solange unter meinem Kommando.
Und jetzt entschuldigt mich bitte. Ich muss schnell den Heiler für meinen glühenden Mann holen und muss direkt danach mich um die verbliebenen Gäste kümmern und mir eine Erklärung einfallen lassen, warum alle Herren des Hauses plötzlich unabkömmlich sind."
Mit diesem Statement drehte sie sich plötzlich auf dem Absatz um und verließ wieder den Pavillon.

Bao Tian und Lan Xichen blickten noch mit geweiteten Augen auf die große Tür, welche wieder in ihr Schloss fiel, als Bao Tian plötzlich beeindruckt und in etwas Selbstironie sagte:
„Also wenn du schon eine Frau neben mir heiraten musstest, dann war sie definitiv die richtige Entscheidung."

Lan Xichen atmete einmal erleichtert auf, als er seinen Kopf wieder erschöpft auf die Matratze sinken lies. Ihm rauschten plötzlich tausend Gedanken und Sorgen durch den Kopf und er fragte sich inständig in was für einem Chaos nur sein Leben geendet war.
Als er aber so platt auf dem Bauch auf der Matratze lag und für einen Moment seinen wirren Gedanken freien Lauf lies, spürte er plötzlich wieder etwas hartes in seinem Schritt, welches unweigerlich an seinem Bewusstsein anklopfte. In diesem Moment hörte er plötzlich eine Bettdecke neben sich rascheln und er sah wie Bao Tian plötzlich aus seinem Sichtfeld verschwand.
Lan Xichen blickte zur Seite, als er feststellte, dass Bao Tian auf seinem Bauch die Matratze nach unten gerutscht war und schon im nächsten Moment eine warme, große Hand seine Hüfte leicht zur Seite kippte.

„Was?" Fragte Lan Xichen überrumpelt, als er an sich nach unten blickte.

Bao Tian liftete Lan Xichen's weiße Bettdecke und rutschte plötzlich mit seinem Kopf nah an dessen Hüfte heran. Sein noch immer steifes, abstehendes Glied linste unter der Bettdecke provokant hervor und ragte förmlich vor Bao Tian's Gesicht in die Höhe.
Lan Xichen stützte sich auf seinen Armen etwas ab und winkelte sein eines Bein etwas an um zu verhindern komplett auf die Seite zu kippen. Etwas überrumpelt hauchte er.
„Was hast du vor?"

Doch Bao Tian funkelte ihn nur von unten her mit seinen großen, braunen Augen an, als seine linke Hand Lan Xichen's Hüfte stabilisierte und ihn dann noch ein Stückchen näher an sein Gesicht heranzog. Mit tiefer und anspielender Stimme flüsterte er:
„Wir sollten uns beeilen...und dabei nichts dreckig machen..
Schließlich kann jede Sekunde der Heiler kommen."

Lan Xichen's Augen weiteten sich vor Schock und er wollte gerade noch etwas sagen, als er nur noch sah wie Bao Tian seinen Mund weit öffnete.
Lan Xichen zuckte am ganzen Körper zusammen und ein entwichener Stöhner verließ seine Kehle, als sein steifes Glied plötzlich in eine warme und weiche Mundhöhle abtauchte.
Sein Körper begann lustvoll zu beben und seine Finger krallten sich tief in das weiße Bettlaken.
Seine Augen kniffen sich fest zusammen, als er zwischen seine aufeinander gepressten Zähne atemlos zischte:
„Dämon...!"